HAAS Kabeltechnik GmbH
Selbe AdresseHerstellung von sonstigen elektronischen und elektrischen Drähten und Kabeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Wenzler seit 11.4.2025 | Vorstandsmitglied |
Georg Behr seit 11.4.2025 | Prokura |
Harry Walz seit 14.12.2023 | Prokura |
Tobias Braun seit 14.12.2023 | Prokura |
Patrick Bantle seit 5.8.2021 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HAAS Kabeltechnik AGDunningenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des Unternehmens Wir sind ein Anbieter von konfektionierten Kabeln und Baugruppen. Wir betreiben unser Unternehmen an unserem Standort in Dunningen. Wir entwickeln, konfektionieren und vertreiben als Systemlieferant für Kunden der Mess- und Regeltechnik, des Maschinen- und Anlagenbaus, der Energiewirtschaft, der Automotive und Elektroindustrie Litzen, Flachbänder, Mantel- und Sonderleitungskonfektionen mit unterschiedlichsten Steckverbindungen und Isolationen im Bereich Crimptechnik, Schneidklemmtechnik, Löttechnik und Montagetechnik. Das Unternehmen wurde 1998 gegründet. Beschaffungs- und Absatzmarkt ist im Wesentlichen Deutschland. Ein Lieferant fertigt für uns in Osteuropa. Dies trägt dazu bei, wettbewerbsfähige Konditionen anbieten zu können. 2. Forschung und Entwicklung Wir betreiben keine Forschung und Entwicklung. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche, brachenbezogene Rahmenbedingungen Das deutsche Bruttoinlandsprodukt schrumpfte im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,3%. Somit verzeichnet Deutschland seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften im Euroraum. Die Entwicklung im industriellen Sektor trug maßgeblich zu diesem Ergebnis bei. Der industrielle Sektor, ausgenommen das Baugewerbe, verzeichnete einen deutlichen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 2,0 %, wobei die Energieversorgung besonders betroffen war. Auch die verarbeitende Industrie, die fast 85 % des industriellen Sektors ausmacht, verzeichnete einen preisbereinigten Rückgang um 0,4 %. Im internationalen Vergleich lagen die Preise für Energie und Strom in Deutschland teilweise ein Vielfaches über dem internationalen Niveau. Von dieser Entwicklung besonders betroffen ist das verarbeitende Gewerbe. Der Rückgang der Bruttowertschöpfung im industriellen Sektor war im Jahresablauf stärker als das gesamtwirtschaftliche Negativwachstum. Der Arbeitsmarkt blieb robust. Die Konjunkturumfrage des wvib (Wirtschaftsverband Industrieller Unternehmen Baden e.V.) ergab für das Gesamtjahr 2023 eine durchschnittliche Umsatzsteigerung von 6,7 % innerhalb der Maschinenbaubranche. 61 % der befragten Unternehmen meldeten einen gestiegenen, nominalen Umsatz. 31 % berichteten von einer positiven Entwicklung beim Ertrag, während 47 % gleichbleibende und 22% sinkende Erträge rückmeldeten. 52% der Maschinenbauer beklagten eine verschlechterte Auslastung. 2. Geschäftsverlauf Unsere Ergebnisquelle stellt im Wesentlichen die Konfektionierung von Kabeln und Steckverbindungen dar. Des Weiteren haben wir uns auf die Montage von Baugruppen rund ums Kabel eingerichtet, um damit in der Wertschöpfungskette einen größeren Beitrag zu leisten. Wir können auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Insgesamt konnten wir ein Ergebnis in Höhe von T€ 1.888 (Vorjahr: T€ 1.691) erreichen. Das Jahr 2023 zeichnete sich durch reduzierte Auftragseingänge und Reduzierung der Kundenbedarfe aus. Volle Kundenlager und deutliche Entspannung bei der Materialversorgung gingen einher mit Lieferzeitenreduzierung in der gesamten Lieferkette. Das Jahr wurde genutzt, um die mit Kunden vereinbarten Mindestbestände aufzubauen und die Lieferfähigkeit zu erhöhen. Die im Jahr 2022 aufgrund der Materialversorgungsproblematik zurückgegangene Liefertermintreue konnte wieder auf ein Niveau von über 90% angehoben werden. Die Umsatzziele konnten trotz reduzierter Auftragseingänge um ca. 4% übertroffen werden. Die Gesamtleistung des Unternehmens konnte neben den Umsatzrückgängen durch weitere Bestandserhöhungen in etwa auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden. Die Umsatzerlöse haben sich im Geschäftsjahr 2023 leicht reduziert; die Materialaufwandsquote ist aufgrund von Verschiebungen beim Materialmix und einer Entspannung bei den Rohstoffpreisen gesunken. Wir hatten mit einem Anstieg der Materialaufwandsquote geplant. Die Personalaufwandsquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr bei etwas niedrigerem Umsatz und in etwa gleichbleibender Gesamtleistung leicht reduziert. Unsere Beschäftigungslage ist als gut zu bezeichnen. Insgesamt konnten wir unser prognostiziertes Ergebnis für 2023 durch geringere Umsatzrückgänge und eine Verringerung des Materialeinsatzes deutlich übertreffen. Mit dem Erreichten sind wir sehr zufrieden. 3. Lage des Unternehmens Die Lage des Unternehmens ist weiterhin gut. a) Ertragslage Das Rohergebnis reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 315 auf T€ 9.063. Dies ist vor allem dem Umsatzrückgang geschuldet. Die Bestandserhöhung sowie der im Vorjahr enthaltene einmalige Ertrag aus der Auflösung der Pensionsrückstellung gleichen sich dabei nahezu aus. Ohne die Verbesserung der Materialaufwandsquote wäre der Rückgang höher ausgefallen. Die Personalkosten konnten aufgrund eines leichten Rückgangs der Mitarbeiterzahl und gestiegenen Sonderzahlungen saldiert um T€ 49 reduziert werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich insgesamt von T€ 1.526 auf T€ 1.590 erhöht. Dabei kam es zu folgenden wesentlichen Veränderungen: Bei den Raumkosten ist eine Erhöhung der Kosten aufgrund von Mietpreis- und Energiekostenerhöhungen von T€ 38 zu verzeichnen. Die Kosten der Warenabgabe konnten aufgrund von weniger Sonderfahrten um T€ 26 auf T€ 207 gesenkt werden. Die Werbe- kosten erhöhten sich um T€ 27 auf T€ 55. Weiterhin erhöhten sich die Mietaufwendungen für Anlagen und Maschinen (T€ +28) und Rechts- und Beratungskosten (T€ +25). Ansonsten gab es leichte Kostenreduzierungen in anderen Bereichen. Der Finanzaufwand reduzierte sich im Wesentlichen durch die im Vergleich zum Vorjahr niedrigere Abzinsung der Pensionsrückstellung. Die Steuern vom Einkommen und Ertrage betreffen ausschließlich das Geschäftsjahr 2023. Der Jahresüberschuss liegt bei T€ 1.888. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur hat sich weiter verbessert. Wesentlichen Anteil daran hat unsere Konsolidierungspolitik, aufgrund derer wir erwirtschaftete Ergebnisse im Wesentlichen im Unternehmen belassen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 4,0% der Bilanzsumme aus. Die Reduzierung dieser Verbindlichkeiten um T€ 158 resultiert im Wesentlichen aus der Rückführung eines Liquiditätskredits in Höhe von T€ 150. Wir verfügen über Kreditlinien, die wir nicht in Anspruch nehmen mussten. Im laufenden Jahr 2023 wurden wie geplant ausschließlich Ersatzinvestitionen durchgeführt. Dadurch bewegte sich das Abschreibungsvolumen auf Vorjahresniveau. Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Liquiditätslage hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr wiederum leicht verbessert. c) Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist wie schon in den Vorjahren gut. Die Eigenkapitalquote ist gegenüber dem Vorjahr nochmals gestiegen und liegt mit über 70% deutlich über dem Durchschnitt vergleichbarer Unternehmen. Der Anstieg bei den Vorräten um T€ 697 resultiert aus einem deutlichen Aufbau des Fertigwarenbestands bei gleichzeitig niedrigeren übrigen Beständen. Der Anteil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Vergleich zu Bilanzsumme konnte von ca. 8% in 2022 auf ca. 5% in 2023 reduziert werden, was zur Steigerung der Liquidität führte. Die mit saldierungsfähigem Aktivvermögen verrechnete Rückstellung für Pensionen verminderte sich durch die Reduzierung von Pensionsansprüchen um T€ 36 auf T€ 205. Die Steuerrückstellungen beinhalten das Veranlagungsjahr 2023. Die sonstigen Rückstellungen verminderten sich um T€ 31 auf T€ 384; im Wesentlichen bedingt durch einen Rückgang der Personalkostenrückstellungen. Generell bewegen sich die Verbindlichkeiten auf einem niedrigen Niveau. Der Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten um T€ 167 resultiert im Wesentlichen aus rückläufigen Lohnverbindlichkeiten zum Jahresende (T€ -63), der planmäßigen Rückführung von Finanzierungsdarlehen (T€ -43) und geringeren Umsatzsteuerverbindlichkeiten (T€ -94). 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz, Umsatzrendite, den Auftragsbestand und den Deckungsbeitrag pro Kunde heran. Hierzu finden regelmäßig Sitzungen mit dem Aufsichtsrat statt, in denen die Situation des Unternehmens besprochen wird. Der Umsatz konnte im Jahr 2023 trotz Auftragsrückgängen im Inland mit einer Reduzierung von € 0,3 Mio. fast den Vorjahresstand erreichen. Die Umsatz- bzw. Gesamtleistungsrendite konnte im Vergleich zum Vorjahr trotz des Umsatzrückgangs um ca. 1 Prozentpunkt gesteigert werden. Der Auftragsbestand als Indikator für die mittelfristige Planung hat sich aufgrund der am Markt erfolgten Lieferzeitverkürzungen von € 8,4 Mio. im Vorjahr zum Bilanzstichtag (ohne Rahmenverträge) auf € 5,0 Mio. reduziert. Diese Kennzahlen zeigen grundsätzlich eine weiterhin positive Entwicklung, auch wenn die derzeitigen Auftragsbestände niedriger als im Vorjahr sind. Wir rechnen mit einer Verbesserung im zweiten Halbjahr 2024. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt weiterhin als gut bezeichnet werden. III. PrognoseberichtUm die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin die Kundenakquise durch Verstärkung unseres Vertriebs forcieren. Darüber hinaus wird wie im Vorjahr eine verstärkte Fokussierung auf mehr Wertschöpfung bei der Montage von Baugruppen und an die Kabelkonfektion angelehnte Prozessschritte angestrebt. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens weiterhin positiv. Die Elektronikbranche bietet trotz gedämpfter Prognosen der Gesamtwirtschaft ein sehr großes Wachstumspotential. Den Risiken von zukünftig möglichen Lieferengpässen begegnen wir durch Lagerhaltung und Bestandsbevorratung von Fertigprodukten. Der Rohertrag 2023 beträgt T€ 9.063, der Jahresüberschuss 2023 T€ 1.888. In unserer Planung gehen wir von einer leichten Umsatzreduzierung von ca. 4% im Jahre 2024 aus. Angesichts der verhaltenen Wirtschaftsprognosen für 2024, des Wegfalls einiger umsatzrelevanter Produkte und des sehr starken Wachstums in den vergangenen Jahren ist die Erreichung dieses Ziels ambitioniert. Die Materialaufwandsquote wird wieder steigen. Die Personalkosten werden aufgrund einer leichten Reduzierung des Mitarbeiterstamms und beantragter Kurzarbeit von Januar bis wahrscheinlich Mai 2024 im Vergleich zum Vorjahr etwas sinken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden durch den Wegfall von Beratungskosten um ca. 10% sinken. Insgesamt erwarten wir, dass aufgrund eingeleiteter Kundenakquisitionsmaßnahmen der Jahresüberschuss um ca. 30% unter dem aus dem Jahr 2023 liegt. Auf Grundlage dieser Ertragserwartung gehen wir davon aus, dass im Folgejahr auch die Liquidität gesichert ist. IV. Chancen- und Risikobericht1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Sollten sich die weltweiten Turbulenzen an den Märkten wieder verstärken oder sich eine weitere Abschwächung der allgemeinen aktuellen Konjunktur ergeben, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können für uns dann erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Im Übrigen sind wir durch unser diversifiziertes Kundenspektrum breit aufgestellt. Ertragsorientierte Risiken Bei rückläufigen Kundenbedarfen könnte es zu Überkapazitäten im Zuliefermarkt kommen. Demzufolge kann der Preisdruck wieder zunehmen. Durch Organisations- und Prozessoptimierungen wollen wir uns Wettbewerbsvorteile sichern. Wir erwarten, dass sich die Materialpreise seitwärts entwickeln. Aufgrund weiterhin volatiler Energiepreise könnte es wieder zu starken Preisanpassungen bei Rohmaterial kommen. Um diesen entgegenzuwirken, wurden mit relevanten Kunden vierteljährliche Preisanpassungen vereinbart und umgesetzt. Risiken aus dem Bereich Personalsuche begegnen wir mit unterschiedlichen Personalbindungsmaßnahmen sowie einem im Jahr 2023 gestarteten Mitarbeiterbeurteilungs- und Entlohnungssystem. Der Krieg gegen die Ukraine und in Israel und Gaza stellt aus aktueller Sicht kein wesentliches Risiko für uns dar, da wir weder Waren aus Russland, der Ukraine noch aus Israel und dem Gazastreifen beziehen noch Kundenkontakte dahin unterhalten. Kleinere indirekte Materialengpässe im Beschaffungsmarkt sind in der Regel durch mit Kunden abgestimmten Materialalternativen abdeckbar. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. Es bestehen Verbindlichkeiten aus der Gewährung von Bürgschaften in Höhe von bis zu T€ 500 gegenüber einem nahestehenden Unternehmen. Weiterhin bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für Darlehen des gleichen Unternehmens durch die Sicherungsübereignung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, der fertigen und unfertigen Erzeugnisse. Die Darlehen valutieren zum 31.12.2023 in Höhe von EUR 2,2 Mio. (Vorjahr: EUR 2,4 Mio.). Die Haftungsübernahme erfolgt unentgeltlich. Aufgrund der positiven Vermögens- und Ertragslage des nahestehenden Unternehmens ist eine Inanspruchnahme derzeit nicht wahrscheinlich. 2. Chancenbericht Auf der Beschaffungsseite konnten wir uns auf breiter Palette mit Rohmaterial eindecken und sichern uns auch Material über langfristige Lieferverträge. Unsere Technikabteilung arbeitet eng mit den Kunden zusammen, um bei Singlescourceprodukten frühzeitig auf Engpässe hinzuweisen und mögliche Alternativlösungen zu erarbeiten. Wir sehen weiterhin ein starkes Wachstumspotential bei unseren Kunden unterschiedlichster Branchen. Abhängigkeiten bestehen keine. Durch die weitere Verstärkung unseres Vertriebs sind wir von unserem weiteren Wachstum überzeugt. Dem Wettbewerb am Markt, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität und Service begegnen. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld. Zudem ist das Lohngefüge als in Deutschland produzierendes Unternehmen nur in Kombination und in Mischkalkulation mit der Möglichkeit der Fertigung in Osteuropa attraktiv. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenZu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Neu- und Ersatzinvestitionen werden je nach Bedarf über Eigenmittel und Bankkredite oder Leasing finanziert. Bei der Anschaffung von Firmenfahrzeugen wird auch das Finanzierungsleasing eingesetzt. Das Firmengebäude, die Lagerhalle und teilweise Einrichtungsgegenstände werden von einem nahestehenden Unternehmen angemietet. Das gegenüber dem nahestehenden Unternehmen gewährte Darlehen beträgt zum Bilanzstichtag T€ 263 (Vorjahr: T€ 258). Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Bankguthaben und über Kreditlinien bei der Hausbank. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Zudem haben wir uns für eventuelle kurzfristige Engpässe mit im vergangenen Jahr nicht in Anspruch genommenen Kreditlinien abgesichert. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung über die Bonität unserer Kunden. VI. Bericht über ZweigniederlassungenZweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. VII. AbhängigkeitsberichtNach den Umständen, die dem Vorstand zu dem Zeitpunkt, in dem berichtspflichtige Rechtsgeschäfte vorgenommen oder Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bekannt waren, hat die Gesellschaft eine angemessene Gegenleistung erhalten und es wurden durch die getroffenen oder unterlassenen Maßnahmen keine Benachteiligungen für die Gesellschaft bewirkt.
Dunningen, 20. März 2024 HAAS Kabeltechnik AG BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff., den §§ 264 ff. HGB und den Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Im Jahr der Anschaffung erfolgte die Abschreibung zeitanteilig. Für Sachanlagevermögen wurde eine Nutzungsdauer von 3 bis 11 Jahren zugrunde gelegt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu 800,00 EUR werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Genossenschaftsanteile wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Anschaffungskosten wurden nach dem gewogenen Durchschnittspreis ermittelt. Die Herstellungskosten berücksichtigen die direkten Kosten und die notwendigen Gemeinkosten. Fremdkapitalzinsen wurden nicht einbezogen. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Bei Ermittlung des niedrigeren Tageswertes wurden bei Notwendigkeit gestaffelte Gängigkeitsabschläge berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden. Die flüssigen Mittel sind in Höhe des Nominalwerts angesetzt. Zahlungen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Zinsänderungskosten werden in der GuV-Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern und sind mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und mit jeweils notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde aus Wesentlichkeitsgesichtspunkten auf die Einbeziehung künftiger Preis- und Kostensteigerungen und die Abzinsung verzichtet. Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen - soweit vorhanden - werden jeweils gsondert in den GuV-Positionen "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" sowie " Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern waren nicht zu bilden, da vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht wurde. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände größer als 1 Jahr liegen nicht vor. Eigenkapital Das Grundkapital ist eingeteilt in 50.000 Stammaktien, die als nennwertlose Stückaktien ausgegeben wurden. Die Aktien lauten auf den Namen. In die Kapitalrücklagen wurde im Geschäftsjahr ein Betrag von 0,00 EUR eingestellt. Sie beinhaltet andere Zuzahlungen gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die PUC-Methode (Projected Unit Credit Method) angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 9.275 EUR. Dieser unterliegt nach § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (280 TEUR), Rückstellungen für Jahresabschlusskosten (68 TEUR) und Rückstellungen für ausstehende Beiträge (26 TEUR). Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 9.056,20 EUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die durch Sicherungsübereignung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, der fertigen und unfertigen Erzeugnisse sowie einer Maschine gesichert sind, betragen 330.455,84 EUR. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen übliche Eigentumsvorbehalte. Der Saldo der sonstigen Verbindlichkeiten, die durch div. Maschinen gesichert sind, beträgt 187.789,07 EUR. Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Beim Wert der Pensionsrückstellung gegenüber dem endgültigen mathematischen Gutachten hat sich eine Differenz in Höhe von 5.235,26 EUR ergeben, die dem Vorjahr zuzuordnen ist. Diese Differenz wurde unter der Position "soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" verbucht. Im Personalaufwand unter der Position "soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 28.363,37 EUR (Vorjahr: 29.607,72 EUR) enthalten. Die Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" beinhalten Zinsen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von 13.067,00 EUR (Vorjahr: 38.619,00 EUR). Sonstige Angaben Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen für Gebäudemiete und Pacht der Einrichtung in Höhe von 770 TEUR (bis zum Laufzeitende), für Miete von Lagerräumen 80 TEUR (bis zum Laufzeitende) und für Kfz-Leasing in Höhe von 72 TEUR (bis zum Laufzeitende). Haftungsverhältnisse Es bestehen Verbindlichkeiten aus der Gewährung von Bürgschaften für Darlehen in Höhe von bis zu 500 TEUR gegenüber einem nahestehenden Unternehmen. Weiterhin bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für Darlehen des gleichen Unternehmens durch die Sicherungsübereignung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, der fertigen und unfertigen Erzeugnisse. Die Darlehen, für die gebürgt bzw. gehaftet wird, valutieren zum 31.12.2023 in Höhe von EUR 2,2 Mio. (Vorjahr: EUR 2,4 Mio.). Die Haftungsübernahme erfolgt unentgeltlich. Aufgrund der positiven Vermögens- und Ertragslage des nahestehenden Unternehmens ist eine Inanspruchnahme derzeit nicht wahrscheinlich. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
Für ein früheres Mitglied der Geschäftsführung besteht eine Pensionsverpflichtung in Höhe von 975 TEUR (saldiert mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten 205 TEUR). Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates war im Geschäftsjahr Herr Wolfgang Haas. Die Bezüge des Aufsichtsrats belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf 36 TEUR. Nachtragsbericht Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres bestehen nicht. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 1.887.715,14 EUR. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags und der Ausschüttungssperre ergibt sich ein Betrag von 6.289.731,74 EUR, der zu verwenden ist. Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 850.000,00 EUR vorgesehen. Auf neue Rechnung sollen 5.449.006,74 EUR vorgetragen werden.
Bericht des AufsichtsratsIn dem am 31. Dezember 2023 abgelaufenen Geschäftsjahr hat der Vorstand den Aufsichtsrat regelmäßig mündlich und schriftlich über die Lage des Unternehmens sowie die wesentlichen geschäftlichen Ereignisse und Vorhaben unterrichtet. Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben mit dem Vorstand Entscheidungen und wichtigen Weichenstellungen beraten und ihn unterstützt. Im Geschäftsjahr 2023 haben 6 Aufsichtsratssitzungen (13.01.2023 / 05.04.2023 / 04.05.2023 / 22.06.2023 / 28.09.2023 / 01.12.2023) stattgefunden. In enger Zusammenarbeit mit dem Vorstand hat sich der Aufsichtsrat darüber informiert, dass die Risikovorsorge bei HAAS Kabeltechnik verantwortungsvoll bearbeitet und wirkungsvoll verfolgt wurde. Das Jahr 2023 war für HAAS Kabeltechnik ein wirtschaftlich sehr erfolgreiches Geschäftsjahr. Die Turbulenzen der Coronakrise und fehlende Vormaterialien waren weitgehend bewältigt. Durch Kontinuität in der Belegschaft und gute Leistungen bietet HAAS Kabeltechnik einen wettbewerbsfähigen Lieferservice und eine verlässliche Qualität. Der Abbau von Lieferrückständen hat die Kundenbindung und Attraktivität von HAAS Kabeltechnik als Premiumlieferant deutlich verbessert. Im Dialog des Aufsichtsrats mit dem Vorstand wurden Impulse gegeben, die der Vorstand und die Führungsmannschaft wirkungsvoll umgesetzt haben. Der Vorstand hat den von ihm aufgestellten Jahresabschluss mit Anhang jedem Aufsichtsratsmitglied übersandt. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss sowie den Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft. Der Vorstand hat an der diesbezüglichen Verhandlung des Aufsichtsrats teilgenommen und alle Fragen ausführlich beantwortet. Der Aufsichtsrat hat die Ausführungen des Vorstands ohne Einwendungen zur Kenntnis genommen und den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss gebilligt, er ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat schließt sich auch dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns an. Im Jahr 2023 wurden intensive Verhandlungen mit BWK geführt. Ziel war es, dass BWK 100% der HAAS Kabeltechnik übernimmt und der Vorstand über eine Holdingstruktur am Unternehmen beteiligt wird. BWK legte einen LOI vor, der nach vielen Diskussionen von den Aktionären abgelehnt wurde. Die Verhandlungen wurden in Folge abgebrochen. Die Gesellschafter haben daraufhin ein M&A-Projekt gestartet, das 2024 einen neunen Eigner für die HAAS Kabeltechnik bringen soll. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand, den Führungskräften und allen Mitarbeitern für ihren Einsatz und ihr Engagement.
Dunningen 19.04.2024 gez. Wolfgang Haas, Vorsitzender des Aufsichtsrats sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift des Vorstands
Dunningen, 20.03.2024 gez. Georg Behr gez. Patrick Bantle Angaben zur FeststellungDer Jahresabschluss wurde am 19.04.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die HAAS Kabeltechnik AG, Dunningen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HAAS Kabeltechnik AG, Dunningen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HAAS Kabeltechnik AG, Dunningen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, so wie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Offenburg, 20. März 2024 LFK
WPG mbH
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