Brangs + Heinrich GmbH
Felder Straße 79, 42651 Solingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Uwe Krieger seit 27.1.2009 | Prokura |
Matthias Schenkendorf seit 27.1.2009 | Prokura |
Olaf Oberhoff seit 12.11.2007 | Prokura |
Jan-Peter Coblenz seit 9.3.2004 | Geschäftsführer |
Stefan Vogelskamp seit 9.3.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Branodata GmbHAufgelöst | 100.00% |
| 2.80% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Brangs + Heinrich GmbHSolingenJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023A. Überblick über den Geschäftsverlauf Nach den sehr erfolgreichen Jahren 2021 und 2022 war das Jahr 2023 geprägt von intensiven Preisveränderungen und sinkenden Nachfragen im Markt. Allerdings konnten viele neue Projekte in der Kundschaft umgesetzt werden. Durch eine enge und umfassende Betreuung unserer Kunden konnte sichergestellt werden, dass die Planvorgaben erfüllt, teilweise sogar übertroffen wurden. Die Versorgungslage am Markt war jederzeit beherrschbar. 1. Beschreibung der Geschäftstätigkeit Die Geschäftstätigkeit der Brangs + Heinrich GmbH umfasst vornehmlich den Großhandel mit Verpackungsmaterialien, hauptsächlich aus Papier, Karton und Pappen sowie den Vertrieb von Verpackungsfolien. Zusätzlich wird Verpackungsmaterial aus Papier, Pappen und Folien durch Schneiden und Umrollen im eigenen Verarbeitungsbetrieb konfektioniert. 2. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Durch den starken Anstieg von Energiekosten stieg die Inflation im Geschäftsjahr weiterhin stark an. Dies hatte weitreichende Folgen, besonders in der Tarifpolitik. Auf allen Ebenen stieg der Kostendruck entsprechend deutlich. Der Preisanstieg wurde jedoch auf der Marktseite durch eine nachlassende Nachfrage kompensiert. Warenverknappungen waren nicht zu verzeichnen. 3. Wesentliche Entwicklungen im abgelaufenen Geschäftsjahr Die gute Auftragslage des Vorjahres schwächte sich im Laufe des Jahres zunehmend ab. Während jedoch in vielen Branchen Kurzarbeit angemeldet wurde, konnte das Unternehmen sich aufgrund des breiten Branchenmixes der Kundschaft behaupten. Aufgrund der umfassenden Vertriebs- und Einkauftätigkeiten stieg der prozentuale Deckungsbeitrag, wodurch die Umsatzrendite auf einem sehr erfreulichen Niveau verblieb. Der Online-Shop und das B-2-B-Portal entwickelten sich weiterhin sehr erfreulich und ermöglichen damit den Zugang zu bisher wenig bearbeiteten und ganz neuen Zielgruppen. Dies stellt weiterhin einen wesentlichen Schritt in der Transformation und Diversifizierung des Unternehmens dar. Die Papier- und Folienverarbeitung in Solingen war das ganze Jahr über im Zweischichtbetrieb sehr gut ausgelastet. Mit dem Betriebsrat wurde sehr konstruktiv und fair zusammengearbeitet. Wir bedanken uns sehr für diese Partnerschaft und bei unseren Mitarbeitern für die sehr gute Mitarbeit im Berichtsjahr. B. Darstellung der Lage der Gesellschaft 1. Darstellung der Vermögenslage In der folgenden Übersicht sind die Bilanzposten zum 31.12.2023 den Vorjahreswerten gegenübergestellt. Die wesentlichen Veränderungen der einzelnen Bilanzposten sind nachfolgend erläutert: AKTIVA
Das Sachanlagevermögen der Gesellschaft reduzierte sich erwartbar (-198,5 T€) hauptsächlich um die planmäßige Abschreibung, der Umfang der durchgeführten Investitionen bewegte sich im mehrjährigen Mittel. Im Berichtsjahr erfolgte im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände ein geplanter Generationswechsel im Bereich der Software (+16,3 T€) ebenso wie gegen Ende des Jahres mit Sanierungsaktivitäten an Nebengebäuden begonnen wurde, welche sich in den Anzahlungen widerspiegeln (+253,7 T€). Nachfragekongruent wurde zum Jahresende die Beschaffungsdisposition etwas heruntergefahren. Der sich hierdurch darstellende Bestandsabbau konnte durch die Ausnutzung niedrigerer Beschaffungspreise noch verstärkt werden, wodurch sich das Vorratsvermögen um mehr als 22 % gg. Vorjahr in der Stichtagsbetrachtung reduzierte (-2.689,1 T€). Das Forderungsniveau bewegte sich im Bereich der Vorperiode, wobei sich bei den sonstigen Vermögensgegenständen der relative hohe Bestand des Vorjahres, der bedingt durch umfangreiche Endabrechnungen mit einem Geschäftspartner hochgeschnellt war, wieder auf ein normales Maß reduziert werden konnte (-243,4 T€/-31%). Die zum Vorjahresstichtag bereits verfügbaren und im Aufbau befindlichen Liquiditätsreserven von über 3,6 Mio€ wurden planmäßig zur Volltilgung vorhandener Darlehen eingesetzt. Auch wenn sich hierdurch die liquiden Mittel zum Jahresende um mehr als 87% reduzierten, verfügt das Unternehmen nach wie vor auch ohne Inanspruchnahme von Fremdkapital über eine ausreichende Liquidität. Vor allem durch die Optimierung des Vorratsvermögens und die Verwendung der liquiden Mittel, reduzierte sich das Gesamtvermögen der Gesellschaft um 18,6% (-6.100,1 T€) und notiert zum Bilanzstichtag bei rund 26.750 T€.
Im Hinblick auf die planmäßig auslaufenden Zinsbindungen im Laufe des Jahres 2023 für die noch vorhandenen Darlehen aus der Erweiterungsinvestition am Standort Solingen, wurde aus dem Vorjahresgewinn ein Betrag von mehr als 3,2 Mio€ im Rahmen der Gewinnverwendung den Rücklagen zugeführt. Gemeinsam mit dem um 23,6 % niedrigeren Bilanzgewinn des Berichtsjahres notierte das langfristig verfügbare Kapital hierdurch um 2.577,7 T€ stärker (+14,8%). Die, bedingt durch das im Vorjahresvergleich niedrigere Jahresergebnis, in geringerer Höhe notwendigen Steuerrückstellungen (-947,5 T€) beeinflussten wiederum das mittel- und kurzfristige Kapital, wobei sich in diesem Bereich vor allem die bereits erwähnte Rückführung von Darlehen zum Ende der Zinsbindung bemerkbar machen (-6.773,6 T€); die gegenüber Kreditinstituten ausgewiesenen Verbindlichkeiten belaufen sich nunmehr noch auf ein Restdarlehen, welches im Folgejahr planmäßig zurückgeführt werden wird, ebenso, wie eine geringe Ausnutzung eines Kontokorrentrahmens bei einem Bankkonto zum Bilanzstichtag. Es ist sehr erfreulich, dass somit bereits zehn Jahre nach dem Investitionszeitpunkt durch eine restriktive Ausschüttungspolitik einerseits und die Nutzung freier Liquidität aus ertragreichem Geschäft andererseits alle für die umfangreiche Erweiterung am Standort Solingen aufgenommenen Fremdmittel zurückgeführt werden konnten. Durch die Rückführung eines I/C-Darlehens konnten auch die Verbindlichkeiten mit Verbundenen Unternehmen um über 820 T€ reduziert werden, so dass das Gesamtkapital um 18,6% niedriger dotierte. Trotz dieser umfangreichen Ablösung von Fremdmitteln konnten aufgrund ausreichender Liquidität alle Zahlungsverpflichtungen - soweit möglich - innerhalb der Skontofristen bedient werden. Eine Eigenkapitalquote von fast 68% zum Bilanzstichtag unterstreicht die große Unabhängigkeit und Flexibilität der Gesellschaft. Der Bilanzgewinn besteht aus dem Gewinnvortrag von 0,4 T€, dem Jahresüberschuss von 2.681,2 T€ abzüglich der Einstellung in die satzungsmäßige Rücklage in Höhe von 134,1 T€. Neben den passivierten Verbindlichkeiten bestehen finanzielle Verpflichtungen aufgrund von Miet-, Leasing- oder Wartungsverträgen in Höhe von 2,5 Mio€. Zur Analyse der Vermögenslage der Gesellschaft wurden die folgenden Vermögens- und Kapitalstrukturkennzahlen ermittelt.
2. Darstellung der Ertragslage und des Geschäftsergebnisses In der folgenden Übersicht sind die Erträge und Aufwendungen des Berichtsjahres aufbereitet und den Vorjahreswerten gegenübergestellt. Die wesentlichen Veränderungen der einzelnen GuV-Posten sind nachfolgend erläutert:
Die durch Vorsorgegedanken und Versorgungssicherheit getriebene Nachfrage des Vorberichtsjahres, gepaart mit außergewöhnlich gestiegenen Preisniveaus in den unterschiedlichen Geschäftsfeldern wurde im Jahr 2023 nicht erreicht. Konjunkturbedingte Nachfragerückgänge in verschiedenen Branchen, hervorgerufen durch Kostendruck und Unsicherheit auf den Absatzmärkten führten auch zu einem Volumeneffekt der Absatzbemühungen der Gesellschaft. Die Umsatzerlöse notierten um 12,9% und damit 12,5 Mio€ schwächer als in dem außergewöhnlichen Jahr 2022. Durch eine vorausschauende Einkaufspolitik, die Ausnutzung von Liquiditätsspielräumen und flexible Nutzung von Logistikflächen gelang es dem Unternehmen einen gegenläufigen Preiseffekt zu erzielen und durch eine Ertragssteigerung um 2,4 Prozentpunkte das Rohergebnis lediglich um 5,4% schwächer zu gestalten. Wenn sich auch der mittlerweile als langfristig einzuordnende Trend eines teureren Personaleinsatzes fortsetzte (+141 T€), konnten auf der Aufwandsseite vor allem die variablen Positionen zu einer Reduzierung der Aufwendungen um über 316 T€ beitragen. Wenn auch um 21,2% schwächer im Vorjahresvergleich, kann das Betriebsergebnis in Höhe von 3.695,3 T€ als erfreulich stabil eingeordnet werden. Aufgrund des bevorstehenden Aufbaus eines Standortes in Belgien wurden Vorjahresgewinne der dortigen Tochter im Unternehmen belassen, was eine geringere Ausschüttungshöhe von 400 T€ erklärt (Vorjahr: 537,5 T€). Die zeitweise unterjährige Nutzung von Kontokorrentlinien in einem mittlerweile wieder deutlich teurer notierenden Zinsumfeld führten zu höheren kurzfristigen Finanzierungskosten (+51,9 T€) und trugen hiermit zu einem Finanzergebnis bei, welches sich um knapp 189 T€ niedriger darstellt. Erwartbar notieren die Steuerabgrenzungen im Geschäftsjahr mit 352,4 T€ etwas niedriger (-23,4%), führen aber dennoch zu einem stabilen Jahresüberschuss, der sich für das Geschäftsjahr mit 2.681,2 T€ darstellt. Zur Analyse der Ertragslage der Gesellschaft wurden die folgenden Rentabilitätskennzahlen und Aufwandsstrukturkennzahlen ermittelt.
3. Darstellung der Finanzlage In der folgenden Übersicht sind die Zahlungsströme getrennt nach laufender Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit aufbereitet und den entsprechenden Vorjahreswerten gegenübergestellt. Die wesentlichen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr sind nachfolgend erläutert:
Zur Analyse der Finanzlage wurden unter Berücksichtigung der Fristigkeit von Forderungen und Vermögensgegenständen die folgenden Deckungsgrade im Verhältnis zu den Verpflichtungen innerhalb eines Jahres ermittelt:
Zum 31.12.2023 hat die Gesellschaft die für die Finanzierung des Geschäftsbetriebs unter Berücksichtigung aller Kontokorrent- und Darlehensverträge zugesagten Kreditlinien nicht in Anspruch genommen. Die Liquiditätssituation der Gesellschaft ist positiv. Im Berichtszeitraum sind keine Liquiditätsengpässe eingetreten. Nach der Finanzplanung für das Geschäftsjahr 2024 sind keine Liquiditätsengpässe absehbar. C. Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen der künftigen Entwicklung 1. Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung Durch die Einbehaltung des annähernd kompletten Jahresgewinns konnte die Eigenkapitalsituation des Unternehmens und die damit verbundene Verfügbarkeit von Liquidität verbessert werden. Mit den vorhandenen Mitteln wurde zum Ende des zweiten Quartals das letzte verbliebende Darlehen des Neubaus von 2014 abgelöst. Zudem strebt das Unternehmen weiterhin an, eine Eigenkapitalquote von mehr als 40% auszuweisen. Die Voraussetzungen für ein kontinuierliches Wachstum wurden durch eine nachhaltige Transformation zu einem datengetriebenen Geschäftsmodell geschaffen. So liegt ein Schwerpunkt bei der Schaffung von Ressourcen im IT-Bereich, sowie einer ständigen Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 2. Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2024 Die Voraussetzungen für das Geschäftsjahr 2024 sind im Wesentlichen geprägt durch die unsichere wirtschaftliche und auch politische Lage. Investitionen werden eher zurückgestellt. Die überbordende Bürokratie in Deutschland führt zu einer Abwanderung der Industrie und einer deutlich reduzierten Investitionstätigkeit ausländischer Gesellschaften in Deutschland. Auch muss erwartet werden, dass die hiesigen Automobilkonzerne die Energiewende weitestgehend gegenüber den asiatischen Autobauern verschlafen haben. Hingegen überstrapazieren die Gewerkschaften die Tarifverhandlungen mit maßlosen Forderungen. Vor diesem Hintergrund sind die Ergebnisprognosen für das Geschäftsjahr 2024 moderat niedriger positiv als das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023, es wird ein Ergebnis des Durchschnitts der letzten fünf Jahre erwartet. D. Risiken der voraussichtlichen Entwicklung Auch im Berichtsjahr sind keine großen Abhängigkeiten zu Lieferanten oder Kunden entstanden. Zukünftige Risiken durch Abhängigkeiten werden hierdurch minimiert. Besonders durch die redundante Auslegung aller IT-Systeme können Abhängigkeits- und Ausfallgefahren reduziert werden. Durch Penetrations- und Stresstests wird die Abwehrfähigkeit der IT geprüft. Durch ein umfassendes monatliches Planungs- und Berichtswesen wird sichergestellt, dass die Geschäftsführung über mögliche Risiken regelmäßig und zeitnah informiert wird und somit unmittelbar notwendige Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Aufgrund der diversifizierten Kreditoren- und Debitorenstruktur ist eine erhöhte Abhängigkeit nicht zu verzeichnen. Aus heutiger Sicht sind keine bestandsgefährdenden bzw. die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigenden Risiken erkennbar. Die in der Öffentlichkeit vielfach sehr emotional geführte Diskussion zu den Themenfeldern Nachhaltigkeit und Klimawandel ebenso wie die anhaltende Ukrainesituation führen zu schwer vorhersehbaren Entwicklungen, die gerade auch im Bereich des Verpackungsgeschäfts Risiken bedeuten, aber auch wesentliche Chancen eröffnen. Festzustellen ist ein immer größerer Aufwand, welcher durch die Forderung nach unterschiedlichsten Zertifizierungen und Dokumentationen entsteht, der durchweg Kapazitäten im Unternehmen bindet. Durch regelmäßige kritische Reflektionen werden diese Entwicklungen ständig beobachtet und notwendige Maßnahmen ergriffen. E. Sonstige Angaben 1. Risikomanagement und Finanzinstrumente Im Rahmen der Risikosteuerung sollen Gefahren ausgeschlossen oder zumindest erheblich reduziert werden. Aufgrund des niedrigen Schuldenstandes erwartet die Gesellschaft auch für das Jahr 2024 eine günstige Refinanzierungsmöglichkeit. Die Finanzierung der in der Vergangenheit getätigten Investitionen ist weitestgehend getilgt. 2. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Geschäftsführung nutzt die folgenden finanziellen Leistungsindikatoren für die Planung und Steuerung des Unternehmens. - Umsatzrentabilität - Jahresergebnis - Eigenkapitalquote Auf die Entwicklung der genannten Leistungsindikatoren wurde bereits eingegangen. Dabei wurden für das Jahr 2023 die prognostizierten Werte des Vorjahres übertroffen. 3. Forschung und Entwicklung Durch eine eigene Produktmanagementabteilung werden regelmäßige Analysen des Beschaffungs- und des Absatzmarktes durchgeführt, wobei ein Fokus hier auch auf Produkteinführungen und Neuentwicklungen innerhalb der jeweiligen Geschäftsfelder gelegt wird. Um auf spezielle Kundenwünsche zu reagieren, ist eine enge Zusammenarbeit mit Produzenten bei Neuentwicklungen unerlässlich. Eine eigene Forschungsabteilung wird nicht betrieben, da sich das Unternehmen hauptsächlich als Handelsunternehmen versteht. Jedoch gibt es vertragliche Vereinbarungen mit Verpackungsentwicklern, die dem Unternehmen hier zuarbeiten. Agile Arbeitsgruppen entwickeln permanent IT-Strukturen, die nach Umsetzung die Transformation des Geschäftsmodells zu einem datengetriebenen Großhandel ermöglichen. 4. Zweigniederlassungen Die Brangs + Heinrich GmbH mit Hauptsitz in Solingen unterhält im Berichtsjahr sechs Niederlassungen in Deutschland. Hierbei handelt es sich um Hamburg, Langenhagen, Dresden, Stuttgart, Wiesbaden und Augsburg. Des Weiteren werden Tochterunternehmen in Brüssel und Dison in Belgien und in Utrecht in den Niederlanden unterhalten.
Solingen, 13. Februar 2024 Die Geschäftsführung Jan Peter Colenz Stefan Vogelskamp BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Angaben zur Identifikation der Gesellschaft:
Angaben zur Rechnungslegung Für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Gesellschaft finden die Rechnungslegungsvorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften Anwendung. B. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu fortgeschriebenen Anschaffungskosten bewertet. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden linear entsprechend ihrer geschätzten Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird grundsätzlich linear, bewegliches Anlagevermögen mit einem Anschaffungsdatum vor dem 01.01.2008 grundsätzlich degressiv mit Übergang zur linearen Methode abgeschrieben, soweit dies zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Bei beweglichen Wirtschaftsgütern werden seit 2004 alle Abschreibungen pro rata temporis vorgenommen. Für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet, der über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren linear abgeschrieben wird. Die Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Stichtagswert angesetzt. Die Wertpapiere des Anlagevermögens sowie die Sonstigen Ausleihungen sind mit dem Nominalwert angesetzt. Die Vorräte sind mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt, soweit nicht Abwertungen auf den niedrigeren Stichtagswert erforderlich sind. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Forderungen werden mit Nominalwerten abzüglich angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen ausgewiesen. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Klaus Heubeck mit einem Zinsfuß von 1,82 % ermittelt. Aufgrund der Zusage von Festbeträgen wurden Lohn- und Gehaltssteigerungen mit 0,00 % p.a., Rentensteigerungen dagegen mit 6,12 % alle drei Jahre eingerechnet. Zum 01.01.2010 ergab sich aus der Neubewertung der Pensionsrückstellungen eine Unterdotierung von € 183.429,00. Das Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB, die erforderliche Zuführung zu den Pensionsrückstellungen aufgrund dieser Unterdotierung auf maximal 15 Jahre zu verteilen, wird ausgeübt. Im Geschäftsjahr 2023 wurden dementsprechend € 12.228,00 den Pensionsrückstellungen zugeführt. Zum 31.12.2023 beträgt der noch nicht in der Bilanz ausgewiesene Betrag der Unterdeckung € 12.237,00. Die Berechnungen für das Jahr 2023 erfolgten mit dem Rechnungszinsfuß auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten 10 Jahre (Hinweis auf § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Für 2023 beträgt der Rechnungszinsfuß damit nun 1,82 % gegenüber einem Rechnungszinsfuß auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten 7 Jahre in Höhe von 1,74 %. Hierdurch reduziert sich der Verpflichtungswert um € 21.092,00. In Höhe dieses Unterschiedsbetrages ergibt sich eine Ausschüttungssperre. Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Ungewissen Verbindlichkeiten wird auch durch Rückstellungen hinreichend Rechnung getragen. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. C. ANGABEN ZUR BILANZ Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. Beteiligungsverhältnisse:
* Abschluss per 31.12.2022 Aus Unterschieden zwischen den handelsrechtlichen und den steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden (Pensionsrückstellung) wurde ein Posten für aktive latente Steuern in Höhe von € 235.000,00 zum 31.12.2023 gebildet. In selbiger Höhe besteht eine Ausschüttungssperre. Die Berechnung wurde mit einem Steuersatz von 30 % vorgenommen. Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalaufwendungen, Abschlusskosten und Rückstellungen für unterlassene Instandhaltung. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von € 54.180,00 (Vorjahr: € 3.868.420,00) abgesichert durch Grundschulden (Grundstück: Solingen, Steinacker 12), der Sicherungsübereignung von zwei Maschinen, der Sicherungsübereignung der Warenvorräte in Solingen, Felder Straße 79, sowie der Verpfändung von Termingeldern. Die Verbindlichkeiten betreffen ausschließlich die durch den Erweiterungsbau am Standort Solingen verursachten Investitionen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft i.H.v. € 0,00 (Vorjahr: € 818.875,76) enthalten. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verpflichtungen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus mehrjährigen Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen in Höhe von rund Mio€ 2,5, davon gegenüber verbundenen Unternehmen rd. Mio€ 0,3. Im folgenden Jahr sind fällig rd. Mio€ 1,3. D. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsätze entfallen auf die Niederlassungen mit folgenden Anteilen:
Die Umsätze verteilen sich auf die Geschäftsbereiche wie folgt:
E. SONSTIGE ANGABEN Geschäftsführende Gesellschafter: Jan Peter Coblenz, Kaufmann Stefan Vogelskamp, Kaufmann Auf die Angabe der Geschäftsführer-Bezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 i.V.m. § 285 Abs. 1 Nr. 9 Buchstabea HGB verzichtet. Ein ehemaliger Geschäftsführer erhielt Bezüge von T€ 16, für ihn bestehen Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 126. Beirat: Herr Dr. Georg Lange, Rechtsanwalt (Beiratsvorsitzender) Herr Dr. Peter Bielert, Diplom-Wirtschaftsingenieur Herr Wolfgang Luckhardt, Diplom-Ingenieur Herr Dr. Axel Seemann, Unternehmensberater Die Bezüge des Beirats für das Geschäftsjahr beliefen sich auf € 48.000,00. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt:
Konzernzugehörigkeit: Die Gesellschaft gehört zum Konzern der Brook-Risse GmbH & Co. KG, Solingen (Amtsgericht Wuppertal HRA 20180), die einen Konzernabschluss gemäß § 290 HGB aufstellt, welcher im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Insofern ist die Gesellschaft von der Verpflichtung, selber einen Konzernabschluss zu erstellen, befreit. Gesamthonorar Abschlussprüfer: Die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers unterbleibt, da diese Angabe im Konzernanhang erfolgt. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Als Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres im Sinne des § 285 Nr. 33 HGB sind die weiteren Auswirkungen der Inflationsdynamik und Tarifpolitik zu nennen. Nach derzeitigem Kenntnisstand sind die Auswirkungen auf Umsatz und Ergebnis der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 noch nicht abschließend beurteilbar. Im Übrigen verweisen wir auf unsere Lageberichterstattung unter "C.2" sowie unter "D". Ergebnisverwendungsvorschlag:Die Geschäftsführung schlägt vor, vom Bilanzgewinn € 1.273.500,00 auszuschütten, € 1.273.500,00 in die freien Rücklagen einzustellen und den verbleibenden Betrag (€ 542,91) auf neue Rechnung vorzutragen.
Solingen, den 12. Februar 2024 Die Geschäftsführung Jan Peter Coblenz Stefan Vogelskamp Anlage zum Anhang ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Brangs + Heinrich GmbH, Solingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Brangs + Heinrich GmbH, Solingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Brangs + Heinrich GmbH, Solingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kassel, den 14. Februar 2024 FACT GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Eyck Döhring, Wirtschaftsprüfer Uwe Schweickert, Wirtschaftsprüfer Feststellung Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 15. Mai 2024 festgestellt. ErgebnisverwendungsbeschlussIn der Gesellschafterversammlung vom 15. Mai 2024 wurde beschlossen, vom Bilanzgewinn € 1.273.500,00 auszuschütten, € 1.273.500,00 in die freien Rücklagen einzustellen und den verbleibenden Betrag (€ 542,91) auf neue Rechnung vorzutragen. |
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