FLSmidth Wiesbaden GmbHLiquidiert
59320 Ennigerloh, DEUStammdaten
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Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Trutz Thor-Björn Kaiser seit 21.2.2019 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FLSmidth Dorr-Oliver Eimco Germany GmbH(vormals: Dorr-Oliver Eimco Germany GmbH)WallufJahresabschluss zum 31. März 2007Bilanz zum 31. März 2007Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. April 2006 bis 31. März 2007
Anhang für das Geschäftsjahr 2006/07Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeGrundlagen Der Jahresabschluss zum 31. März 2007 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Umsatzkostenverfahren beibehalten. (1) Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet, die um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert sind. Die in den Vorjahren in Angriff genommene Implementierung eines neuen ERP Systems wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr abgebrochen, da sich die ausgewählte Softwarekombination als für die Gesellschaft unbrauchbar herausstellte. Die erworbenen Lizenzen konnten zum Teil verkauft werden; die verbleibenden Lizenzen sowie aktivierte externe Leistungen in Höhe von insgesamt TEUR 251 wurden außerplanmäßig auf Null abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die beweglichen Anlagegüter sind nach der jeweils kürzesten steuerlich zulässigen Nutzungsdauer in der Regel degressiv abgeschrieben. Bei im Laufe des Geschäftsjahres erworbenen Vermögensgegenständen wurde eine monatsgenaue Abschreibung vorgenommen. Die gemäß § 7 Abs. 3 EStG mögliche Umstellung von der degressiven Abschreibung auf die lineare Methode erfolgt in dem Jahr, in dem der Übergang zu einem höheren Abschreibungsbetrag führt als die Fortführung der degressiven Abschreibung. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu EUR 410,00 werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen erhöhte sich im Berichtsjahr infolge des Erwerbs der Anteile an der Kristall 48. GmbH mit Sitz in Köln. Über diese mittlerweile unter dem Namen GL&V Germany GmbH mit Sitz in Walluf firmierende Tochtergesellschaft ist die Dorr-Oliver Eimco Germany GmbH mittelbar zu 100 % an der im November übernommenen Krebs Engineers Unternehmensgruppe mit Sitz in Tucson, Arizona, USA, beteiligt. Die Anteile sind mit ihren Anschaffungskosten bilanziert. Die bereits in den Vorjahren im Finanzanlagevermögen gehaltenen Anteile an der Französischen Tochtergesellschaft sind mit ihren Anschaffungskosten bewertet. (2) Vorratsvermögen Unfertige Erzeugnisse sowie Leistungen sind zu direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten sowie anteiligen Material- und Fertigungsgemeinkosten bewertet. Weitere Gemeinkosten werden nicht aktiviert. Handelsware wird zu laufenden Durchschnittskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Die Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, sind durch Abwertungen berücksichtigt. Soweit bei Vorräten für noch nicht erfüllte Absatzgeschäfte die insgesamt erwarteten Aufwendungen die Erlöse übersteigen, werden die Vorräte auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die von Kunden erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind von den Vorräten offen abgesetzt. (3) Forderungen Forderungen werden mit dem Nennbetrag bilanziert. Forderungen in ausländischer Währung sind mit dem Briefkurs am Entstehungstag bzw. dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag, bei Deckung durch Termingeschäfte mit dem Terminkurs bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % berücksichtigt. Einzelrisiken wird durch die Bildung einer Einzelwertberichtigung Rechnung getragen. (4) Sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere Sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu ihren Anschaffungskosten oder niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag bilanziert. Allen erkennbaren Risiken wird durch angemessene Abwertungen Rechnung getragen. (5) Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen wurden gemäß § 6a EStG mit ihrem Teilwert auf Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 6 % angesetzt. Die Berechnung erfolgte unter Berücksichtigung der Sterbetafeln von Dr. Klaus Heubeck in der Fassung des Jahres 2005. Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren und ungewissen Verpflichtungen in Höhe der Beträge gebildet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. (6) Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind zu ihren Rückzahlungsbeträgen bilanziert. Verbindlichkeiten in ausländischer Währung sind mit dem Geldkurs am Entstehungstag bzw. mit dem höheren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. (7) Finanzinstrumente In Fremdwährungen abgewickelte wesentliche Geschäftsvorfälle im Absatz- wie Beschaffungsbereich werden durch Devisentermingeschäfte mit Banken abgesichert. Zum Bilanzstichtag befand sich lediglich ein Vertrag im Bestand
Der angegebene Marktwert basiert auf der durch das entsprechende Kreditinstitut durchgeführten Stichtagsbewertung. Erläuterungen zur Gewinnerrechnung (8) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsgebieten wie folgt auf:
Nach geographischen Märkten stellt sich die Aufteilung wie folgt dar:
(9) Materialaufwand
(10) Personalaufwand
(11)Sonstige Betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für Risiken aus der Auftragsabwicklung in Höhe von TEUR 1.877 (i. Vj. TEUR 518) sowie Erträge aus Wechselkursänderungen von TEUR 233 (i. Vj. TEUR 215). (12) Sonstige betriebliche Aufwendungen In dieser Position werden alle betrieblichen Aufwendungen erfasst, die den Funktionsbereichen nicht zuzuordnen sind. Dies sind im Wesentlichen Aufwendungen aus Währungskursdifferenzen sowie Aufwendungen aus der Bildung von sonstigen Rückstellungen. Bilanzerläuterungen(13) Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist nachfolgend dargestellt.
(14) Finanzanlagen Mit notariell beurkundetem Vertrag vom 29. September 2006 hat die Gesellschaft 100 % der Anteile an der GL Germany GmbH, Walluf (vormals: Kristall 48. GmbH, Köln/Vorratsgesellschaft), erworben, über die sie mittelbar an der im November 2006 übernommenen Krebs Engineers Unternehmensgruppe mit Sitz in Tucson, Arizona, USA, beteiligt ist. Hinsichtlich der Transaktion im Zusammenhang mit dieser Akquisition verweisen wir auf unseren Lagebericht. Der Anteilsbesitz zum 31. März 2007 stellt sich wie folgt dar:
(15) Rückstellungen
Die in den Risiken aus Verkaufsgeschäften enthaltenen Rückstellungen für Gewährleistung sowie für fehlende Kosten werden auftragsbezogen unter Berücksichtigung von Erfahrungswerten gebildet und fortgeführt. Trotz einer deutlichen Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr konnten die Gewährleistungsrückstellungen sowie die abrechnungsbedingten Rückstellungen für fehlende Kosten um TEUR 889 reduziert werden. (16) Belastung von Vermögensgegenständen Zum Bilanzstichtag sind in der Bilanz ausgewiesene Wertpapiere in Höhe von TEUR 316 als Sicherheit für gewährte Avale verpfändet. Die sonstigen Wertpapiere dienen dem Insolvenzschutz von Wertguthaben aus Altersteilzeitverträgen. Die Wertpapiere sind an die Mitarbeiter verpfändet und unterliegen ausschließlich einer zu diesem Sicherungszweck bestimmten Verfügung. (17) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen stellen sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:
Sonstige Angaben(18) Mitarbeiteranzahl Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter betrug im Geschäftsjahr 56 (i. Vj. 52). Es sind ausschließlich Angestellte beschäftigt. (19) Zusammensetzung der Organe Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr Herr Lutz Landmesser, Diplom-Kaufmann, Ober-Olm, sowie Herr Franz Tomasko, Diplom-Ingenieur, Wiesbaden. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf TEUR 298. Die Pensionsverpflichtungen der Gesellschaft beinhalten Verpflichtungen gegenüber früheren Geschäftsführern in Höhe von TEUR 383. (20) Konzernabschluss Die Don-Oliver Eimco Germany GmbH wird in den Konzernabschluss der börsennotierten Groupe Laperrie´re & Verreault Inc., Trois-Rivie`res (QC)/Kanada, einbezogen. Dieser Abschluss wird am Sitz der Gesellschaft offengelegt und ist unter www.glv.com im WorldWide-Web abrufbar.
Walluf, im August 2007 Dorr-Oliver Eimco Germany GmbH Dipl.-Kaufm. Lutz Landmesser Dipl.-Ing. Franz Tomasko Lagebericht zum 31. März 2007GeschäftsverlaufMit einem Auftragseingang in Höhe von EUR 42,5 Mio konnte unsere Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr abermals nicht nur den sehr guten Vorjahreswert von EUR 41,1 Mio, sondern auch den für das Gesamtjahr aufgestellten Planwert (EUR 28,5 Mio) deutlich übertreffen. Der Anstieg ist gleichermaßen durch höhere Auftragseingänge im Neumaschinengeschäft (+2,5%® im Vergleich zum Vorjahr) wie im Ersatzteilgeschäft (+8,1% im Vergleich zum Vorjahr) begründet. Einen überproportionalen Anstieg verzeichneten dabei die erhaltenen Bestellungen aus dem Verbundbereich. Sie betrugen im Berichtjahr insgesamt TEUR 3.622 (Vj. TEUR 1.432). Im Bereich der Neumaschinen ist Deutschland im Berichtsjahr mit einem Anteil von 13% zum zweitwichtigsten Absatzmarkt unserer Gesellschaft geworden. Die insgesamt aus Europa erhaltenen Bestellungen für Neumaschinen stiegen auf über 20% an (Vj. 9%). Wie in den Vorjahren war aber auch im Berichtsjahr der asiatische Raum unser wichtigster Absatzmarkt. Der Anteil der aus der Volksrepublik China erhaltenen Bestellungen ging jedoch von 77% im Vorjahr auf 53% zurück. Die bei weitem meisten Bestellungen kamen wie auch im Vorjahr aus der mineralienverarbeitenden Industrie, wo insbesondere in der Aluminiumherstellung Don-Oliver Eindicker, unsere Scheiben-, Band- und Trommelfilter zur Produktion von Tonerde, einer Vorstufe des Aluminiums, eingesetzt werden. Nicht zuletzt aufgrund einer über Jahre gefestigten Marktposition von Don-Oliver Eimco in diesen Industriebereichen konnte unsere Gesellschaft auch im vergangenen Jahr an der guten Entwicklung dieser vor allem im asiatischen Raum zwar verlangsamt, jedoch weiterhin konstant wachsenden Märkte partizipieren. Insbesondere im europäischen Raum stieg die Nachfrage nach Dorr-Oliver Eimco Bandfiltern deutlich an. Unsere neuentwickelte Filtergeneration wird hier im Rahmen der Rauchgasentschwefelung vor allem bei Kohlekraftwerken eingesetzt. In China findet in den Hauptaufgabefelde unserer Gesellschaft ein Diversifizieren unseres Kundenkreises dahingehend statt, dass die Bedeutung der ehemaligen staatlichen Betriebe leicht rückläufig ist, dafür aber die privat organisierten Unternehmen der Bereiche Energie und Tonerde eine immer wichtigere Rolle einnehmen. Dies hatte bereits in Berichtsjahr Auswirkungen auf das Geschäftsvolumen sowie auf die Art der Abwicklung der erhaltenen Aufträge, da diese die deutliche Dynamik des chinesischen Marktes am anschaulichsten wider-. spiegeln. Eine weitere bedeutsame Veränderung insbesondere in unserem nicht-chinesischen Kundenkreis lässt sich an Konsolidierungstendenzen der von uns belieferten Industrien ableiten. Im Zuge dieser Entwicklungen ist eine stetige Zunahme der Größe der in Angriff genommenen Projekte zu beobachten. Diesem Trend tragen wir dahingehend Rechnung, dass wir unser Produktspektrum größenartig nach oben erweitern. Dieser Vorgang wird hauptsächlich projektbezogen verfolgt. Ebenfalls projektbezogen werden nachhaltige Ergänzungen der bestehenden Produktpalette vorgenommen. Wie im Neumaschinengeschäft übertrafen auch im Ersatzteilgeschäft die erhaltenen Kundenbestellungen in Höhe von EUR 6,3 Mio den für das Jahr aufgestellten Plan von EUR 6 Mio. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutete dies einen Anstieg von 8,1%. Aufgrund der anhaltend guten Auftragslage stiegen auch die Umsatzerlöse im Berichtsjahr weiter an. Mit insgesamt EUR 41,0 Mio konnte der Vorjahreswert um über 20% gesteigert werden. Aufgrund von Verzögerungen im Versand einzelner Bestellungen blieben die Umsätze jedoch leicht hinter dem für das Gesamtjahr aufgestellten Plan von EUR 42,0 Mio zurück. Der Anteil des Ersatzteilgeschäftes ging dabei auf 14% der Gesamterlöse zurück (Vorjahr: 18%). Der Exportanteil lag im Berichtsjahr mit 87% leicht unter dem Vorjahreswert von 89%. Ein höherer Anteil der Exporte im Ersatzteilgeschäft von 70% (Vorjahr: 65%) wurde hierbei mehr als kompensiert durch einen niedrigeren Exportanteil im Neumaschinengeschäft von 90% (Vorjahr: 95%). Die im Berichtsjahr erhaltenen Bestellungen übertrafen mit EUR 42,5 Mio die erzielten Umsatzerlöse um EUR 1,6 Mio, dementsprechend stieg der Auftragsbestand zum Jahresende um rund 5% auf EUR 34,2 Mio an (Vorjahr: EUR 32,6 Mio). Ausschließlich an unserem Stammsitz in Walluf beschäftigte unsere Gesellschaft im Berichtsjahr 56 Mitarbeiter (Vorjahr: 52). Unterstützt werden diese von unserem "Representation Office" in Beijing, von wo aus 14 Mitarbeiter den chinesischen Markt betreuen. Darstellung der LageVermögenslage Das gesamte Anlagevermögen unserer Gesellschaft stieg im Verlauf des Berichtsjahres deutlich auf TEUR 35.697 an (Vorjahr: TEUR 864), was ausschließlich auf den Anstieg der Anteile an verbundenen Unternehmen zurückzuführen ist. Die in den Vorjahren vorangetriebene Implementierung eines neuen ERP-Systems wurde im Berichtsjahr eingestellt, da sich die erworbene Software-Kombination als unzuverlässig und für unsere Gesellschaft als unbrauchbar darstellte. Während Teile der Lizenzen zum Einstandspreis verkauft werden konnten, wurden die verbleibenden Lizenzen sowie die als Anschaffungsnebenkosten aktivierten fremden Leistungen außerplanmäßig abgeschrieben und ausgebucht. Somit entstand im Berichtsjahr ein Aufwand in Höhe von TEUR 251. Auch im Berichtsjahr haben wir die permanente Modernisierung insbesondere der von uns in der Konstruktion eingesetzten EDV-Systeme (Hardware) weiter vorangetrieben. Aufgrund des sehr hohen Investitionsvolumens der Vorjahre übertrafen jedoch die Abschreibungen des Geschäftsjahres die neuen Investitionen. In der Folge ging das materielle Anlagevermögen trotz Neuinvestitionen von TEUR 90 im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 62 zurück. Unsere Gesellschaft hat im Oktober sämtliche Anteile der Kristall 48. GmbH mit Sitz in Köln übernommen. Das Eigenkapital dieser Tochtergesellschaft wurde im Verlaufe des Geschäftsjahres von TEUR 25 durch Erhöhung des Gezeichneten Kapitals um TEUR 25 sowie die Einzahlung eines Agios und einer zusätzlichen Kapitalrücklage auf nunmehr TEUR 35.202 erhöht. Der Buchwert der Beteiligung stieg entsprechend an. Zur Finanzierung dieser Investition mussten die unserer Gesellschaft zur Verfügung stehenden Liquiden Mittel deutlich erhöht werden. Dies geschah zum Teil durch eine Einzahlung in die Kapitalrücklage (TEUR 14.452) sowie durch die Aufnahme eines Darlehens aus dem Verbundbereich (TEUR 9.913). Über diese mittlerweile unter dem Namen GL Germany GmbH mit Sitz in Walluf firmierende Tochtergesellschaft ist unser Unternehmen mittelbar zu 100% an der im November 2006 erworbenen Krebs Unternehmensgruppe mit Sitz in Tucson, Arizona, USA, beteiligt. Krebs Engineers ist als traditionsreiches Unternehmen Weltmarktführer im Bereich der Fest-Flüssig- sowie Flüssig-Flüssig-Trennung mittels Hydrozyldonapparaturen. Mit ihren innovativen technischen Lösungen ist die Firma Krebs in allen nennenswerten Prozessindustrien beheimatet. Schwerpunkte sind dabei die Mineralienaufbereitung, die Chemische Industrie sowie der Energiesektor. Die weltweite Hochkonjunktur im Bereich der Erzgewinnung hat über die letzten Jahre bereits zu deutlichen Umsatzsteigerungen geführt und wird aller Voraussicht nach auch über die nächsten Jahre ein solides Wachstum ermöglichen. Hinzu kommt die positive Marktentwicklung im Bereich der Rauchgasentschwefelungsanlagen, für die die Firma Krebs hocheffiziente Abscheidetechnik liefert. Auf diesem Gebiet, aber auch in anderen wichtigen industriellen Bereichen, ermöglichen Paketlösungen von Dorr-Oliver Eimco- und Krebs-Equipment Synergieeffekte und eine größere Marktdurchdringung für beide Firmen. Im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr erzielte die Krebs-Gruppe Umsatzsteigerungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von über 30%. Der Konzernabschluss zum 30. Juni 2006 weist bei einem Jahresumsatz in Höhe TUSD 79.405 eine Umsatzrentabilität von 3,8% und eine Eigenkapitalquote von 46% aus. Aufgrund der positiven Geschäftslage ist für das kommende Jahr mit einem weiteren deutlichen Zuwachs zu rechnen. So weist der für das kommende Geschäftsjahr aufgestellte Plan Umsatzerlöse in Höhe von EUR 122 Mio bei einem voraussichtlichen Jahresüberschuss von EUR 14 Mio aus. Unsere französische Tochtergesellschaft konnte im Berichtsjahr erneut einen deutlichen Zuwachs bei den erhaltenen Kundenbestellungen verzeichnen. Hauptsächlich bedingt durch den Erhalt von Aufträgen über die Lieferung zweier Eindickermechanismen nach Marokko stieg der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.447 auf TEUR 7.595 an. Im Ersatzteilgeschäft konnte erwartungsgemäß nicht an den außerordentlich hohen Vorjahreswert von TEUR 3.450 angeknüpft werden. Mit TEUR 2.513 lagen die erhaltenen Bestellungen jedoch weit über dem Durchschnitt der drei vorangegangenen Jahre (TEUR 2.285). Die Umsatzerlöse blieben bedingt durch die zeitliche Verteilung der Auftragseingänge über das Berichtsjahr mit EUR 4,2 Mio deutlich hinter dem Vorjahreswert (EUR 7,6 Mio). Zum Geschäftsjahresende stieg der Auftragsbestand auf TEUR 4.651 an (Vorjahr: TEUR 1.200). Zum Bilanzstichtag beschäftigte die Gesellschaft 9 Mitarbeiter. Da die Jahresabschlussprüfung der Dorr-Oliver Eimco France SARL noch nicht abgeschlossen ist, kann es noch zu Veränderungen in den hier angegebenen Werten kommen. Insbesondere als Folge der im Berichtsjahr getätigten Akquisition stieg der Anteil des im Anlagevermögen gebundenen Kapitals im Vergleich zum Vorjahr von 4% auf 65% der Bilanzsumme an. Aufgrund der anhaltend sehr guten Auftragslage blieb das gesamte Umlaufvermögen im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert und beträgt TEUR 19.477 (Vorjahr: TEUR 18.677). Als Folge des durchschnittlich niedrigeren Fertigstellungsgrades der sich in der Abwicklung befindenden Aufträge gingen die Bestände an unfertigen Erzeugnissen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.079 auf TEUR 8.505 zurück. Im Gegenzug stiegen die an Lieferanten geleisteten Anzahlungen um 94% auf TEUR 1.259 an. Der Bestand an Handelswaren erhöhte sich im Jahresverlauf von TEUR 993 auf TEUR 1.526. Dieser Anstieg um 54% wurde notwendig, um den sich bereits zum Ende des Vorjahres abzeichnenden Lieferengpässen bei bestimmten für unsere Apparaturen benötigten Stahlkomponenten Rechnung zu tragen. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen übersteigen die in den Vorräten gebundenen Mittel, so dass die Vorräte insgesamt um TEUR 1.450 auf Null zurückgehen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände stiegen im Geschäftsjahresverlauf weiter an und betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 16.770 (Vorjahr: TEUR 14.770). Während Forderungen aus Lieferungen und Leistungen außerhalb des Verbundbereichs mit TEUR 2.436 nahezu unverändert blieben (Vorjahr: TEUR 2.539), stiegen insbesondere die im Rahmen des konzerninternen Cash-Pooling-Systems gehaltenen Liquiden Mittel deutlich an. Insgesamt belaufen sich die nunmehr ausschließlich hieraus resultierenden Forderungen gegenüber dem Gesellschafter - trotz der mit erheblichem Liquiditätsabfluss verbundenen Investitionen des Geschäftsjahres - zum Bilanzstichtag auf TEUR 11.589 (Vorjahr: TEUR 10.912). Dies ist insbesondere auf eine weitere, nicht zuletzt in der kräftigen Umsatzsteigerung begründeten deutlichen Verbesserung des Cash-Flows zurückzuführen. Die sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich um TEUR 276 auf TEUR 577 und beinhalten im Wesentlichen Ansprüche auf die Vergütung von Vorsteuern in Höhe von TEUR 460. Außerhalb des konzernintemen Cash-Pooling Systems zur Verfügung stehende liquide Mittel stiegen im Jahresverlauf leicht an und betrugen zum Jahresende TEUR 2.103 (Vorjahr: TEUR 1.959). Die sonstigen Wertpapiere erhöhten sich um TEUR 105 auf insgesamt TEUR 603 und beinhalten in unserem Besitz befindliche Wertpapiere sowie Wertguthaben aus Altersteilzeit. Finanzanlage Insgesamt beträgt das Eigenkapital zum Bilanzstichtag TEUR 25.874 (Vorjahr: TEUR 5.169). Neben dem außerordentlich hohen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 6.253 resultiert dieser Anstieg im Wesentlichen aus der Erhöhung der Kapitalrücklage im Rahmen der Akquisition der Krebs-Unternehmensgruppe. Trotz einer deutlich gestiegenen Bilanzsumme erhöht sich somit die Eigenkapitalquote von 26,4% auf 46,8%. Die Rückstellungen stiegen im Berichtsjahr um TEUR 1.662 an und betragen zum Bilanzstichtag TEUR 13.679. Ein ergebnisbedingter deutlicher Anstieg der Rückstellungen für Steuern vom Einkommen und Ertrag (TEUR 2.642) sowie ein leichter Anstieg der Pensionsverpflichtungen (TEUR 148) wird dabei teilweise kompensiert durch einen Rückgang der sonstigen Rückstellungen (TEUR 1.127). Trotz im Berichtsjahr weiter gestiegener Umsatzerlöse konnten wir die Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen um TEUR 655 auf TEUR 1.608 reduzieren. Dies ist insbesondere begründet in der erfolgreichen Abwicklung im Vorjahr bekannt gewordener Gewährleistungsfälle sowie der Auflösung von Rückstellungen aufgrund des Ablaufs vertraglich vereinbarter Gewährleistungsperioden. Ebenso gingen die abrechnungsbedingt gebildeten Rückstellungen für erwartete Kosten im Zusammenhang mit bereits ausgelieferten Neumaschinen um TEUR 234 auf TEUR 2.007 zurück. Die Verbindlichkeiten stiegen im Berichtsjahr auf insgesamt TEUR 15.709 an (Vorjahr: TEUR 2.426). Während Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber fremden Dritten nur um TEUR 373 auf TEUR 2.254 anstiegen, erhöhten sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen als Folge des im Rahmen der Krebs-Akquisition im Verbundbereich aufgenommenen Darlehens deutlich auf TEUR 9.942 (Vorjahr: TEUR 422). Liquiditätslage Der Bestand an liquiden Mitteln sowie an geldmarktnahen Wertpapieren erhöhte sich im Berichtsjahr auf TEUR 2.706 (Vorjahr: TEUR 2.457). Hinzu kommen die in den konzerninternen Cash Pool eingelegten Mittel in Höhe von TEUR 11.588. Als Folge des im Rahmen der Krebs-Akquisition aufgenommenen Darlehens reduzierte sich jedoch der Liquiditätskoeffizient als Verhältnis der liquiden Mittel und geldmarktnahen Wertpapieren zum kurzfristigen Fremdkapital deutlich auf 10,8% (Vorjahr: 24,1%). Bei der Berechnung ist zu berücksichtigen, dass das kurzfristige Fremdkapital hierbei sämtliche Verbindlichkeiten sowie Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen beinhaltet, während die im Rahmen des konzerninternen Cash-Poolings abrufbaren Finanzmittel außer Ansatz blieben. Zum Bilanzstichtag beinhalteten die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Gewährleistungseinbehalte in Höhe von insgesamt TEUR 2.053 (Vorjahr: TEUR 906). Im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung wurde dem hiermit verbundenen Ausfallrisiko bei der Bildung von Rückstellungen für fehlende Kosten Rechnung getragen. Ertragslage Die im Berichtsjahr erzielten Umsatzerlöse übertrafen mit TEUR 40.962 den Vorjahreswert von TEUR 33.686 deutlich; der Anteil des Neumaschinengeschäftes stieg auf 85,8% an (Vorjahr: 81,9%). Das erzielte Bruttoergebnis vom Umsatz stieg von 31,1% im Vorjahr auf 34,8% im Berichtsjahr an und beträgt TEUR 14.242 (Vorjahr: TEUR 10.465). Neben einem konstant guten Ergebnis im Ersatzteilgeschäft ist dies vor allem durch höhere Margen in den abgerechneten Großaufträgen begründet. Vor allem als Folge des deutlich gestiegenen Anteils der aus Europa erhaltenen Kundenbestellungen gingen die Vertriebskosten im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 205 zurück und betrugen TEUR 5.063. Die allgemeinen Verwaltungskosten konnten im Berichtsjahr deutlich gesenkt werden und betrugen TEUR 1.746 (Vorjahr: TEUR 2.676). Dies ist vor allem in einer Reduktion der Personalkosten begründet, die aufgrund personeller Umstrukturierungen im Vorjahr um TEUR 375 reduziert werden konnten. Der Anteil der im Berichtsjahr in Fremdwährungen abgewickelten Projekte ist im Vergleich zu den Vorjahren deutlich zurückgegangen, so dass das Geschäftsergebnis nur geringfügig durch Kursgewinne oder -verluste beeinflusst ist. Insgesamt stehen Kursgewinnen in Höhe von TEUR 233 Kursverluste von TEUR 101 gegenüber. Neben Wechselkursgewinnen beinhalten die sonstigen betrieblichen Erträge insbesondere die Erträge aus der Auflösung von Gewährleistungsrückstellungen sowie der Rückstellungen für erwartete Kosten im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe von insgesamt TEUR 1.877 (Vorjahr: TEUR 518). Insgesamt stieg das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit so um TEUR 6.659 auf TEUR 9.705 an. Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 6.253 und spiegelt somit eine Umsatzrentabilität von 15,3% im Vergleich zu 5,7% im Vorjahr wider. Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungPreisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Auch im Berichtsjahr nahm der Anteil der in Euro abgewickelten Aufträge weiter zu. Der für unsere Gesellschaft aufgestellten Richtlinie folgend wird bei Ein- und Verkaufsverträgen in Fremdwährungen dem Wechselkursrisiko durch Abschluss eines Devisentermingeschäftes Rechnung getragen. Eine Aufstellung der am Abschlussstichtag bestehenden Devisentermingeschäfte findet sich im Anhang. Das Risiko des Zahlungsausfalls sehen wir für unsere Gesellschaft derzeit als gering an, da der größte Teil der im Rahmen unserer Absatzgeschäfte erwarteten Kundenzahlungen durch Akkreditive gesichert ist. In Einzelfällen wird das Ausfallrisiko durch den Erwerb einer Dokumentenankaufszusage weiter verringert. Auch wenn sich die Auswirkungen der derzeitigen Lage im Nahen Osten auf unser Geschäft bislang in Grenzen hielten, verfolgen wir doch mit Besorgnis insbesondere die Entwicklungen im Iran, der nach wie vor ein wichtiger Absatzmarkt unserer Gesellschaft ist. Zusätzliche Risiken für unsere Gesellschaft ergeben sich aus der Abwicklung der einzelnen Projekte. Hervorzuheben ist hierbei insbesondere das Einhalten der mit unseren Kunden vertraglich vereinbarten terminlichen und prozesstechnischen Vorgaben. Alle Verträge werden von uns diesbezüglich bereits vor Annahme intensiv geprüft. Durch permanente Kontrollen wird außerdem während der Auftragsabwicklung sichergestellt, dass Verzögerungen in der Fertigstellung oder technische Probleme bereits frühzeitig erkannt werden. Nach wie vor stellt der Beschaffungsmarkt für Stahl- und Gussteile als wesentliche Bestandteile unserer Trommelfilter und Eindickerantriebe eine Herausforderung dar. Insbesondere aufgrund der konstant hohen Wachstumsraten einzelner asiatischer Volkswirtschaften ist es zunehmend schwieriger, die benötigten Standardkomponenten innerhalb der benötigten Zeit sowie zu angemessenen Konditionen zu erwerben. Zusätzlich verstärkt wird dieser Engpass durch die anhaltend große Nachfrage nach Guss- und Stahlkomponenten für den Bau von Windkraftanlagen nicht zuletzt aufgrund der weltweit aufgelegten Förderprogramme. Dem hierdurch entstehenden Risiko des Lieferverzugs wurde durch entsprechenden Lageraufbau Rechnung getragen. Für die sich aus dem Auftragsbestand zum Jahresende ergebenden zukünftigen Risiken wurde im Rahmen des Jahresabschlusses durch die Bildung angemessener Rückstellungen Vorsorge getroffen. Einen Auftrag mit außerordentlich hohem Risikopotential haben wir derzeit nicht im Bestand. Voraussichtliche Entwicklung und ChancenAufgrund der sich bereits abzeichnenden abflachenden Nachfrage insbesondere in dem für unsere Gesellschaft nach wie vor sehr wichtigen chinesischen Markt erwarten wir für das nun beginnende Geschäftsjahr Auftragseingänge von lediglich EUR 24,0 Mio, dies entspricht im Vergleich zu den Auftragseingängen des Berichtsjahres einem Rückgang von 43%. Aufgrund des auch im Verlauf des Berichtsjahres weiter gestiegenen Auftragsbestandes von über EUR 34 Mio zum Bilanzstichtag - in Verbindung mit den erwarteten Auftragseingängen - rechnen wir für das Gesamtjahr mit Umsatzerlösen auf Niveau des Berichtsjahres in Höhe EUR 40 Mio. Auch der Anteil des Ersatzteilgeschäftes wird mit 14% voraussichtlich konstant bleiben. Wir gehen davon aus, dass das zu erwartende Bruttoergebnis vom Umsatz bei 30% liegen wird. Bei im Wesentlichen konstant bleibenden Kosten im Vertrieb sowie in der allgemeinen Verwaltung erwarten wir für das nun beginnende Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss von EUR 3 Mio. Die für unsere Gesellschaft sehr wichtige Aluminium herstellende Industrie weist weltweit ein nachhaltiges Wachstum auf. Trotz regionaler Unterschiede wird dieser Industriezweig auch im nächsten Jahr unser Kerngeschäft darstellen. Hierbei wird China nach wie vor eine wichtige Rolle spielen. Der weiterhin ungedeckte Bedarf an Aluminium lässt Investitionen größeren Ausmaßes sowohl im staatlichen als auch privaten Sektor erwarten. Ungedeckter Bedarf an Aluminium wird auch in Russland, Iran und Süd-Ost-Europa dazu führen, dass alte Anlagen modernisiert und punktuell auch neu gebaut werden müssen. Wir sehen daher Zukunftspotentiale auch in diesen Ländern. Der weltweite Boom der Industrie im Bereich der Mineralienaufbereitung wird auch in dem geographischen Einzugsbereich unserer Gesellschaft zu verstärkten Aktivitäten führen, wodurch sich auch in diesen Märkten verstärkt Absatzmöglichkeiten für unsere Apparaturen bieten werden. Entscheidend für die weitere Marktentwicklung werden die Auswirkungen der verschiedenen großangelegten, bereits stattgefundenen (RUSAL, SUAL, GLENCORE zu UNITED COMPANY RUSAL) sowie angedachten Fusionen (ALCOA und ALCAN) der international tätigen Tonerde-Hersteller sein. Der Umweltschutz bleibt ein vielversprechender Markt für unsere Gesellschaft. Die in den neuen EU-Ländern nunmehr geltenden verschärften Abluftnormen fuhren bereits heute dazu, dass alte Kohlekraftwerke, die besonders schwefelreiche Kohle verbrennen, mit neuen modernen Rauchgasentschwefelungsanlagen ausgestattet werden. Hierin sehen wir gute Absatzchancen für unsere neuentwickelte Bandfiltergeneration zur Abtrennung von Gips. Für diese Apparaturen erwarten wir auch in Deutschland in den kommenden 3-5 Jahren, in denen neue Kraftwerkskapazitäten ans Netz gehen werden, gute Absatzmöglichkeiten. Es sind uns keine Vorgänge von besonderer Bedeutung bekannt, die sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres ereignet haben und die Einfluss auf die Beurteilung der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage unserer Gesellschaft zum Bilanzstichtag hätten nehmen können. Wir weisen jedoch darauf hin, dass die Dorr-Oliver Eimco Gruppe von der in Dänemark börsennotierten Gesellschaft FL Smidth & Co. A/S erworben wurde. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf die im Internet abrufbaren Pressemitteilungen (www.glv.com und www.fismidth.dk).
Walluf, im August 2007 Dipl.-Kfm., Lutz Landmesser Dipl.-Ing. Franz Tomasko Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Dorr-Oliver Eimco Germany GmbH, Walluf, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2006 bis 31. März 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Don-Oliver Eimco Germany GmbH, Walluf. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 7. August 2007 KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft König, Wirtschaftsprüfe Falke, Wirtschaftsprüfer Gesellschafterversammlungder
In der Gesellschafterversammlung der FLSmidth Dorr-Oliver Eimco GmbH (vormals: Dorr-Oliver Eimco Germany GmbH) vom 30.11.2007 haben die Gesellschafter beschlossen:
Franz Tomasko Geschäftsführer |
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