Main-Kinzig Kliniken - Service GmbH

Herzbachweg 14, 63571 Gelnhausen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hanau HRB 12937
Eingetragen
7.8.2000
Branche
Erbringung von ergotherapeutischen DienstleistungenAllgemeine GebäudereinigungErbringung von haushaltsbezogenen Dienstleistungen
Gegenstand
Die Erbringung von Dienstleistungen aller Art im Krankenhausbereich der Main-Kinzig-Kliniken gGmbH, deren Tochtergesellschaften und für Dritte. Schwerpunkte sind die Gebäudereinigung und Dienstleistungen im Gastronomieservice. Gegenstand des Unternehmens ist ferner der Einsatz von Arbeitnehmern/ Arbeitnehmerinnen aller Berufsgruppen an Unternehmen, die mit der Gesellschaft im Sinne der §§ 15 ff AktG verbunden sind, auf Basis eines Gemeinschaftsbetriebes.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Goran Marinkovic
seit 30.12.2024
Prokura
Christian Quack
seit 19.2.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Main-Kinzig Kreis
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Main-Kinzig Kliniken - Service GmbH

Gelnhausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Vorjahr
A. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 6.820,90
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.275,43 387.232,07
3. Sonstige Vermögensgegenstände 136.572,59 224.775,60
146.848,02 (618.828,57)
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.712.071,71 1.260.524,69
1.858.919,73 (1.879.353,26)
B. Rechnungsabgrenzungsposten 23.944,81 9.111,59
1.882.864,54 1.888.464,85

PASSIVA

Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 498.695,65 468.179,34
III. Jahresüberschuss 75.197,47 30.516,31
598.893,12 (523.695,65)
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 884.592,19 854.573,10
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 41.619,54 47.514,61
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 181.060,03 320.117,62
3. Sonstige Verbindlichkeiten 176.699,66 142.563,87
- davon aus Steuern: € 143.821,08 (Vorjahr: € 114.910,65) 399.379,23 (510.196,10)
1.882.864,54 1.888.464,85

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für 2023

Vorjahr
1. Umsatzerlöse 19.037.984,51 19.251.165,63
2. Sonstige betriebliche Erträge 71.829,64 246.917,77
19.109.814,15 19.498.083,40
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 357.857,25 332.797,23
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.199.050,59 1.485.922,38
1.556.907,84 (1.818.719,61)
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 13.911.219,03 14.019.206,85
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.810.506,37 2.905.997,79
16.721.725,40 (16.925.204,64)
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 755.295,44 749.267,72
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 718,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 56,00 0,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 -25.125,88
9. Ergebnis nach Steuern 75.829,47 30.735,31
10. Sonstige Steuern 632,00 219,00
11. Jahresüberschuss 75.197,47 30.516,31

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Die Main-Kinzig Kliniken - Service GmbH, Gelnhausen, kurz Service GmbH, eingetragen im Handelsregister HR B 12937 beim Amtsgericht Hanau, hat ihren Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften und der Vorschriften des GmbH Gesetzes sowie ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Nach den Größenklassen des § 267 HGB ist die Gesellschaft als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Ansatz und die Bewertung der Aktiva und Passiva erfolgten nach den für alle Kaufleute geltenden Grundsätzen der §§ 238 bis 263 HGB sowie den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß den §§ 264 ff. HGB.

Die Forderungen, die Geldbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihrem Nennbetrag bewertet. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und tragen den ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken in angemessenem Umfang Rechnung. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen sind berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr ausschließlich den Liefer- und Leistungsverkehr. Davon bestehen TEUR 3 (i. Vj. TEUR 384) gegen die Gesellschafterin.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Main-Kinzig Kliniken - Service GmbH beträgt zum Bilanzstichtag EUR 25.000 und ist in voller Höhe eingezahlt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde für Auszahlungen gebildet, deren Aufwand erst im nächsten Geschäftsjahr anfällt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere Überstunden (TEUR 373; i.Vj. TEUR 344) und Resturlaub (TEUR 473; i.Vj. TEUR 452).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr alle eine Laufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr ausschließlich den Liefer- und Leistungsverkehr und bestehen in Höhe von TEUR 174 gegenüber der Gesellschafterin (i.Vj. TEUR 266).

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern i. H. v. TEUR 144 (i. Vj. TEUR 115) enthalten.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse lassen sich in die folgenden Bereiche aufgliedern:

2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Gastronomie 3.000 2.333 667 28,6
Reinigung 4.065 4.434 - 369 -8,3
Personalgestellung 11.973 12.484 - 511 -4,1
19.038 19.251 - 213 -1,1

In den Umsatzerlösen sind periodenfremden Erträge i.H.v. TEUR 0 (i.Vj. TEUR 1) enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erstattungen für Lohn- und Gehaltsfortzahlungen an Mitarbeiter in Höhe von TEUR 5 (i.Vj. TEUR 43), sowie Erstattungen der an die Arbeitnehmer: innen ausgezahlten Energiepreispauschale in Höhe von TEUR 0 (i.Vj. TEUR 147).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremden Aufwendungen i.H.v. TEUR 7 (i. Vj. TEUR 0) enthalten.

Für das Geschäftsjahr 2023 fielen auf Grund von steuerlichen Verlustvorträgen keine Körperschaftssteuer und Gewerbesteuer an. Im Vorjahr wurde für das Steuerjahr 2019 aus Verlustrücktrag 2020 Körperschaftssteuer und Solidaritätszuschlag i.H.v. TEUR 25 erstattet. Der Ausweis erfolgt unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag.

E. Sonstige Angaben

Beschäftigte Arbeitnehmer

Im Berichtsjahr beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 424 Mitarbeiter. Diese betreffen:

Durchschnittliche Mitarbeiter nach Köpfen

2023 2022
Wirtschafts- und Versorgungsdienst 174 162
Medizinisch-technischer Dienst 96 115
Pflegedienst 50 84
Verwaltungsdienst 70 64
Funktionsdienst 14 16
Technischer Dienst 15 15
Sonderdienst 1 1
Sonstiges Personal 4 7
424 464

Konzernabschluss

Die Gesellschaft ist Tochterunternehmen der Main-Kinzig-Kliniken gGmbH, Gelnhausen, und wird als solche in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens zum 31. Dezember 2023 einbezogen. Die Main-Kinzig-Kliniken gGmbH stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf.

Der Konzernabschluss des Mutterunternehmens wird im elektronischen Unternehmensregister veröffentlicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen gegenüber Dritten in Höhe von TEUR 60 (i. Vj. TEUR 37) aus Leasingverpflichtungen und in Höhe von TEUR 23 (i. Vj. TEUR 23) gegenüber verbundenen Unternehmen aus Dienstleistungsverträgen.

Honorar des Abschlussprüfers

Die Angaben zum Abschlussprüferhonorar unterbleiben gemäß § 285 Nr. 17 HGB.

Organe

Als Geschäftsführer für die Main-Kinzig Kliniken - Service GmbH ist Herr Dieter Bartsch, Gelnhausen, Geschäftsführer der Main-Kinzig Kliniken gGmbH, Gelnhausen (bis 31. Dezember 2023), und Herr Christian Quack, Kahl a. Main, Geschäftsführer der Main-Kinzig Kliniken gGmbH, Gelnhausen (ab 1. Januar 2024), bestellt.

Die Geschäftsführer der Muttergesellschaft sind ebenfalls die Geschäftsführer der Main- Kinzig Kliniken - Service GmbH. Ihre diesbezüglichen Bezüge sind in den Gesamtbruttobezügen als Geschäftsführer der Main-Kinzig-Kliniken gGmbH enthalten.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- oder Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 75.197,47 soll vorbehaltlich eines noch ausstehenden Gesellschafterbeschlusses in die Gewinnrücklagen eingestellt werden.

 

Gelnhausen, 24. Juni 2024

gez. Christian Quack, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die Main-Kinzig Kliniken - Service GmbH (Service GmbH) ist eine 100 %-Tochter der Main- Kinzig-Kliniken gGmbH (Kliniken).

Tätigkeitsschwerpunkte der Gesellschaft sind:

Küchendienstleistung

• Dienstleistungsvertrag für die Speisenherstellung Komplette Verpflegung der Kliniken mit allen Prozessen (Beschaffung, Produktion, Logistik)

Reinigungsdienstleistung

• Gesamte Reinigungsdienstleistungen sowie sonstige hauswirtschaftliche Tätigkeiten für die Kliniken und deren Tochtergesellschaften

Personalgestellung

• Einsatz von Arbeitnehmern auf Basis eines Gemeinschaftsbetriebes aus der Service GmbH an die Main-Kinzig-Kliniken gGmbH und deren Tochtergesellschaften.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft war im Jahr 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei einer gleichzeitig hohen, wenn auch in der Tendenz rückläufigen Inflation geprägt. Die verhaltene Weltwirtschaftsentwicklung und die damit verbundene abgeschwächte Auslandsnachfrage hat die exportorientierte deutsche Wirtschaft negativ beeinflusst. Dieser Effektwurde insbesondere durch die gestiegenen Energiekosten weiter verstärkt.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt lag im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. 1

1 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html 1

Die Auswirkungen der schwachen Konjunktur waren auch auf dem Arbeitsmarkt zu erkennen. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind im Jahresdurchschnitt 2023 angestiegen. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl der Arbeitslosen auf 2,609 Mio. erhöht, ein Anstieg um knapp 191.000 Menschen. Die Arbeitslosenquote belief sich im Jahresdurchschnitt 2023 auf 5,7 % (5,3 % im Jahr 2022). 2

Geschäftsverlauf

Die Situation der Main-Kinzig Kliniken - Service GmbH hat sich leicht positiv entwickelt. Das Geschäftsjahr wurde mit einem erneuten Jahresüberschuss von TEUR 75 (Vorjahr 31 TEUR) abgeschlossen. Der Wirtschaftsplan 2023 sah einen Jahresüberschuss von TEUR 260 vor. Die Abweichung zum Wirtschaftsplan liegt insbesondere in höheren Personalaufwendungen begründet.

Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Die Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge waren im Berichtsjahr in den Bereichen Gastronomie, Reinigung und Personalgestellung erneut leicht rückläufig und liegen mit 19.038 TEUR (Vorjahr 19.251 TEUR) um 1 % unter dem Jahr 2022. Dies liegt hauptsächlich daran, dass mit der Klinik schon im Jahr 2022 neue Reinigungsverträge abgeschlossen worden waren. Dabei wurden die Reinigungsaufgaben und -zyklen neu festgelegt, was insgesamt zu einem geringeren Leistungsumfang führte. Die Erlöse aus Personalgestellung sind weiter leicht rückläufig, da einige vorher in der Service-GmbH beschäftigte Berufsgruppen im Laufe des Jahres 2023 direkt in der Klinik angestellt wurden. Für die Gastronomiedienstleistungen mit der Klinik haben auch im Jahr 2023 die seit 2021 vereinbarten Mindestabnahmemengen gegriffen, da die Patientenzahlen weiter noch unter dem Vorpandemieniveau liegen. Der Erlösanstieg ergibt sich in diesem Bereich aus einer Erhöhung des vereinbarten Entgelts je Beköstigungstag. Die Erlöse setzen sich wie folgt zusammen:

2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Gastronomie 3.000 2.333 667 28,6
Reinigung 4.065 4.434 - 369 -8,3
Personalgestellung 11.973 12.484 - 511 -4,1
19.038 19.251 - 213 -1,1

2 https://www.arbeitsagentur.de/presse/2024-02-jahresrueckblick-2023

Der Materialaufwand ist auf Grund von allgemeinen Schwankungen von TEUR 1.819 auf TEUR 1.557 leicht gesunken. Der überwiegende Teil des Materialaufwandes entfällt weiterhin auf die Personalgestellung an die Muttergesellschaft.

Der Personalaufwand ist um TEUR 203 auf TEUR 16.722 gesunken, was einem Rückgang von 1,2 % entspricht. Die Anzahl der Mitarbeiter ist ebenfalls rückläufig (424 in 2023; 464 in 2022), da im Bereich Reinigung auf Grund der neu abgeschlossenen Verträge mit der Klinik Personal abgebaut wurde und Mitarbeiter des medizinisch-technischen Dienstes (Personalgestellung) im Laufe des Jahres direkt in der Klinik angestellt wurden.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 6 und damit um 0,8 % gestiegen und liegen somit auf Vorjahresniveau.

Insgesamt schloss die Service-GmbH das Jahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 75 (im Vorjahr TEUR 31).

Finanzlage

Der Cashflow auslaufender Geschäftstätigkeit war positiv. Die Liquidität war im Berichtsjahr jederzeit gesichert.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um knapp TEUR 6 auf TEUR 1.883 verringert, hauptsächlich durch eine Reduktion der Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstigen Vermögensgegenständen. Die Bankguthaben sanken leicht.

Das Eigenkapital steigt auf Grund des Jahresüberschusses um TEUR 75 auf TEUR 599. Die Eigenkapitalquote steigt auf Grund der leicht niedrigeren Bilanzsumme und des höheren Jahresüberschusses auf 31,8 %.

Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich erneut leicht um TEUR 30.

Die Verbindlichkeiten sanken um TEUR 111 gegenüber dem Vorjahr, da besonders die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zum Vorjahr gesunken sind.

Finanzielle Leistungsindikatoren

2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Umsatz 19.038 19.251 -213 -1%
Jahresergebnis 75 31 44 142%

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Es werden für 2024 keine größeren Umsatzschwankungen in den drei Unternehmensbereichen erwartet. Der Bereich Mitarbeitergestellung wird weiterhin der wichtigste Unternehmensbereich sein. Auf Grund der bestehenden Verträge mit den Konzerngesellschaften, insbesondere mit der Muttergesellschaft, ist mit einer weitgehend stabilen Entwicklung zu rechnen. Da die Gesellschaft fast ausschließlich Geschäfte mit den anderen Konzerngesellschaften betreibt, ist sie stark von deren Entwicklung und somit insbesondere von der Entwicklung der Main-Kinzig-Kliniken gGmbH abhängig.

Das Unternehmen ist als Dienstleister auf qualifizierte und ausreichende Mitarbeiter angewiesen. Sollte es nicht gelingen, Fachkräfte und Arbeitskräfte mit den geforderten Qualifikationen für die Mitarbeit bei der Service GmbH zu gewinnen, kann dies auch die künftige Ertragslage der Gesellschaft negativ beeinflussen.

Weitere Risiken, die die Entwicklung der Gesellschaft nachhaltig beeinträchtigen können, sind derzeit nicht bekannt.

Nach dem Wirtschaftsplan wird für 2024 mit einem ausgeglichen Jahresergebnis gerechnet, das leicht unter dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 liegt. Die Umsatzerlöse werden in etwa auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 erwartet.

 

Gelnhausen, 24. Juni 2024

gez. Christian Quack, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Main-Kinzig Kliniken - Service GmbH, Gelnhausen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Main-Kinzig Kliniken - Service GmbH, Gelnhausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Main-Kinzig Kliniken - Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 25. Juni 2024

Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Bert Franke, Wirtschaftsprüfer

gez. Mark T. Müller, Wirtschaftsprüfer

HRB 12937

Feststellung des Jahresabschlusses

Die Gesellschafterversammlung hat am 10.7.2024 den Jahresabschluss festgestellt.

Ergebnisverwendungsbeschluss

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 75.197,47 € wird in die Gewinnrücklagen eingestellt.

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