Stammdaten

Register
Amtsgericht Osnabrück HRB 212607
Vorher
K.R.O. Biomasse GmbH
Eingetragen
4.6.2018
Branche
Energetische Verwertung von AbfällenBeseitigung von anderen Umweltverschmutzungen und sonstige Tätigkeiten in der AbfallbewirtschaftungDeponierung oder Dauerlagerung von sonstigen Abfällen
Gegenstand
Von Amts wegen bereinigt vorgetragen: a) die Übernahme, Sortierung, Vergärung, Kompostierung, Verwertung und Beseitigung von Bioabfällen aller Art, b) alle weiteren Dienstleistungen und Tätigkeiten, die mit den unter a) dargestellten Tätigkeiten unmittelbar oder mittelbar zusammenhängen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Schäfer
seit 13.10.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
Kompostierungsgesellschaft Region Osnabrück mbH (KRO)
49.00%
38.30%
Stadt Osnabrück
12.70%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Kompostierungsgesellschaft Region Osnabrück mbH (KRO)
Germany
49.000 €
49.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AWIGO Biomasse GmbH

Georgsmarienhütte

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AWIGO BIOMASSE GMBH, GEORGSMARIENHÜTTE

A K T I V A

31.12.2023 
EUR
31.12.2022 
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 18.319.886,00 19.244.818,85
I. Sachanlagen 18.319.786,00 19.244.718,85
II. Finanzanlagen 100,00 100,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 3.669.772,88 2.863.352,33
I. Vorräte 88.572,67 91.171,01
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.352.011,34 1.027.373,83
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.229.188,87 1.744.807,49
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 3.122,27 3.231,16
21.992.781,15 22.111.402,34

P A S S I V A

31.12.2023 
EUR
31.12.2022 
EUR
A. EIGENKAPITAL 4.093.750,41 3.324.677,94
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 3.500.000,00 3.500.000,00
III. Bilanzgewinn/Bilanzverlust 493.750,41 -275.322,06
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.094.828,01 810.662,12
C. VERBINDLICHKEITEN 13.616.057,99 14.410.991,33
- davon gegenüber Gesellschaftern: EUR 6.756.424,40 (Vorjahr: EUR 7.314.391,77)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 482.828,19 617.050,06
E. PASSIVE LATENTE STEUERN 2.705.316,55 2.948.020,89
21.992.781,15 22.111.402,34

AWIGO BIOMASSE GMBH, GEORGSMARIENHÜTTE
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die AWIGO Biomasse GmbH mit Sitz in Georgsmarienhütte ist in das Handelsregister B des Amtsgerichts Osnabrück unter der Nummer HR B 212607 eingetragen.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

Mit Verschmelzungsvertrag vom 02.07.2021 ist die SONE GmbH, Georgsmarienhütte, zu Buchwerten auf die K.R.O. Biomasse GmbH, Bohmte-Hunteburg, verschmolzen und die K.R.O. Biomasse GmbH in die AWIGO Biomasse GmbH, Georgsmarienhütte, umfirmiert worden. Die Verschmelzung erfolgte rückwirkend zum 01.05.2021 und wurde am 01.09.2021 in das Handelsregister eingetragen.

Im Rahmen der Verschmelzung ist der Gesellschaft ein Reinvermögen von € 19.877,90 zugegangen. Der Ausgabebetrag der dafür gewährten Anteile betrug € 51.000,00.

Für den Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 ist das Gliederungsschema der §§ 266 und 275 HGB für Kapitalgesellschaften unter Berücksichtigung des § 42 Abs. 3 GmbHG zugrunde gelegt worden.

Zusammenfassungen von Positionen der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 265 Abs. 7 HGB sind nicht vorgenommen worden. Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung sind im Anhang gemacht, soweit dies zur Aufstellung eines klaren und übersichtlichen Jahresabschlusses erforderlich ist.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer beträgt für das Anlagevermögen bis zu 33 Jahre. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, im Fall abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände dauerhaft ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzliche außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Zugänge an Geringwertigen Wirtschaftsgütern bis € 250,00 werden sofort als Aufwand erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter von über € 250,00 bis € 800,00 werden aktiviert und im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Sollte eine dauerhafte Wertminderung eintreten, so wird eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wird durch Wertabschläge Rechnung getragen.

Die Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Für die Bewertung wurden die letzten Einkaufspreise herangezogen.

Die unfertigen Leistungen und Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Soweit insbesondere bei Wertstoffen aus dem Recyclingprozess die Herstellungskosten unverhältnismäßig aufwendig zu ermitteln sind, werden sie retrograd aus dem Veräußerungswert abzüglich Gewinne und anteiliger Verwaltungs- und Vertriebskosten abgeleitet. Die Herstellungskosten enthalten die nach § 255 Abs. 2 HGB aktivierungspflichtigen Bestandteile.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert ausgewiesen. Wertberichtigungen wurden nicht vorgenommen.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das Eigenkapital wird zu Nennwerten bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen sowie ertragsteuerliche Verpflichtungen und wurden in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines aus Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag kombinierten Steuersatzes. Eine sich insgesamt ergebene passive Steuerbelastung wird in der Bilanz als latente Steuer ausgewiesen. Für eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird das Aktivierungswahlrecht ausgeübt. Der Ausweis erfolgt dann unter den aktiven latenten Steuern.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

3. Angaben zu Positionen der Bilanz

a) Forderungen

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus Steuerguthaben und debitorischen Kreditoren.

b) Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen den Personalbereich, noch ausstehende Rechnungen, unterlassene Instandhaltungen, Verwertungskosten, Aufwendungen für Archivierung sowie Aufwendungen für den Jahresabschluss (Prüfungen, Steuererklärungen und Bekanntmachungen).

c) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultieren aus zwei Darlehen. Diese haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr (insgesamt 338 TEUR), von einem Jahr bis fünf Jahre (insgesamt 1.757 TEUR) und von über fünf Jahren (insgesamt 4.161 TEUR). Diese sind durch anteilige Bürgschaften der AWIGO Abfallwirtschaft Landkreis Osnabrück GmbH und der REMONDIS GmbH & Co. KG, Region Nord, besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen und sind ungesichert. Sie haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren aus einem Darlehen. Diese haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr (insgesamt 575 TEUR), von einem Jahr bis fünf Jahre (insgesamt 2.788 TEUR) und von über fünf Jahren (insgesamt 3.393 TEUR). Diese Verbindlichkeiten sind allesamt ungesichert.

d) Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält bereits vereinnahmte Entsorgungserlöse, bei denen die angenommenen Abfallmengen noch nicht verwertet bzw. beseitigt wurden bzw. für Leistungen, die noch nicht vollständig erbracht worden sind.

4. Nachtragsbericht

Sorge bereitet der Gesellschaft weiterhin der Ukraine-Krieg. Abgesehen von der humanitären Katastrophe macht dieser die Versorgungssicherheit und die Preisentwicklung, insb. beim Kraftstoff, weiterhin unsicher. Auch, wenn sich die Preise im Berichtsjahr als relativ konstant erwiesen, so besteht doch nach wie vor eine grundsätzliche Unsicherheit angesichts des derzeit völlig unkalkulierbaren weiteren Kriegsverlaufes.

5. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Geschäftsführer sind Herr Dipl.-Ing. (FH) Sascha Leisner, Bad Iburg, und Herr Dipl.-Ing. (FH) Stefan Schäfer, Iserlohn. Sie sind gemeinschaftlich vertretungsberechtigt. Die Geschäftsführer erhalten für ihre Tätigkeit keine Vergütung.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr beschäftigte die AWIGO Biomasse GmbH im Durchschnitt 19 Mitarbeitende (Vorjahr 20 Mitarbeitende).

Sonstige Verpflichtungen

Aus einem Dienstleistungsvertrag ergibt sich in den nächsten Jahren eine Gesamtverpflichtung in Höhe von 577 T€.

Konzernzugehörigkeit

Die Anteile der AWIGO Biomasse GmbH werden gehalten von:

51 % ENOS Entsorgung Osnabrücker Land GmbH, 49124 Georgsmarienhütte

49 % K.R.O. Kompostierungsgesellschaft Region Osnabrück mbH, 49163 Bohmte-Hunteburg

Die Gesellschafterin ENOS Entsorgung Osnabrücker Land GmbH ist mehrheitlich (75,1 %) mittelbare Tochter der BEVOS Beteiligungs- und Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH Landkreis Osnabrück, Bohmte, und wird im Wege der Vollkonsolidierung in deren Konzernabschluss einbezogen (die restlichen 24,9 % entfallen auf die Osnabrücker Kommunalservice GmbH, Osnabrück). In diesen Konzernabschluss wird die AWIGO Biomasse GmbH ebenfalls im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen. Der Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden nach § 325 HGB beim Betreiber des elektronischen Unternehmensregisters eingereicht und dort bekannt gemacht. Diese Unterlagen sind im Internet unter www.unternehmensregister.de zugänglich.

 

Georgsmarienhütte, 08. April 2024

AWIGO Biomasse GmbH, Georgsmarienhütte

gez. Sascha Leiser gez. Stefan Schäfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 5. Juni 2024 festgestellt.

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