Rolls-Royce Solutions Ruhstorf GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verbrennungsmotoren, ohne Motoren für Luft- und Straßenfahrzeuge
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hubert Diener seit 24.4.2012 | Vorsitzender des Vorstands |
Stephan Hoffmann seit 24.4.2012 | Vorstandsmitglied |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Aggretech AGRuhstorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010LageberichtAggretech AG, Rotthofer-Str. 8, 94099 Ruhstorf Blatt 1Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Lage Die Weltwirtschaft hat sich nach Angaben des IWF (Internationaler Währungsfonds) 2010 deutlich erholt. Das weltweite Wirtschaftswachstum liegt nach jüngsten Schätzungen bei 5,0 %, nachdem es 2009 noch um 0,6 % geschrumpft war. Der IWF spricht in seinem Januar-Update des World Economic Outlook von einer zweitourigen Erholung ("two-speed recovery"). Gemeint ist, dass das Wirtschaftswachstum, das nach IWF-Logik in die Regionen entwickelte Volkswirtschaften ("Advanced Economies") und Schwellenländer ("Emerging and Developing Economies") eingeteilt wird, mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten gestiegen ist. So liegt das Wachstum der entwickelten Volkswirtschaften (hierzu zählen laut IWF etwa die USA, Euroland und Japan) bei 3,0 %, während das der Schwellenländer (hierzu zählen bspw. Zentral- und Osteuropa, Asien und Lateinamerika) bei 7,1 % liegt. Einer der Haupttreiber des Wachstums war der private Konsum, der während der Finanz- und Wirtschaftskrise am stärksten zurückgegangen war. Auch das Welthandelsvolumen wuchs 2010 um 12,0 %, nach einem Rückgang um 10,7 % im Jahr 2009. Innerhalb der entwickelten Volkswirtschaften legte laut IWF-Statistik Japan am kräftigsten zu. Die japanische Wirtschaft wuchs demnach, unterstützt von staatlichen Hilfsmaßnahmen, um 4,3 %. Nachdem der IWF noch im Oktober 2010 seine Prognose für das Wachstum der US-Wirtschaft auf 2,6 % revidiert hatte, liegt der Zuwachs zum Jahresende, begünstigt durch das 600 Mrd US-Dollar schwere monetäre Hilfspaket der US-Notenbank FED, bei einem Wert von 2,8 %. Der Euroraum legte, trotz der gegen Ende 2009 wiederauflebenden Befürchtungen aufgrund der finanziellen Stabilität einiger Mitgliedsländer der europäischen Union und der Bemühungen die Verschuldung der Staatshaushalte zurückzuführen, um 1,8 % zu. Haupttreiber dieses Wachstums war die starke Erholung der deutschen Wirtschaft, die 2010 um 3,6 % zulegte. Innerhalb der sogenannten Schwellenländer erholte sich die russische Wirtschaft deutlich. Sie wuchs im Berichtsjahr nach Zahlen des IWF um 3,7 %. 2009 war noch eine Kontraktion von 7,9 % zu verzeichnen. Das höchste Wachstum wurde einmal mehr in China verzeichnet. Dort legte die Wirtschaft um 10,3 % nach 9,2 % im Jahr 2009 zu. In Indien stieg die Wirtschaftsleistung um 9,7 % und trug maßgeblich zum starken Anstieg der Wirtschaft in Asien bei. Die Konsumentenpreise stiegen 2010 in den entwickelten Volkswirtschaften nur moderat um 1,5 %. Allerdings war in einigen Regionen gerade im vierten Quartal bereits eine deutliche Erhöhung der Inflation zu beobachten. In den Schwellenländern stiegen die Preise nach Einschätzung des IWF um 6,3 %. Die deutsche Wirtschaft ist 2010 um 3,6 % gewachsen. Das ist das stärkste Wachstum seit der Wiedervereinigung. Deutschland ist damit gemessen am Wachstum nicht nur im Euroraum Spitzenreiter, sondern auch innerhalb der G7-Staaten. Getrieben wurde dieses Wachstum im Wesentlichen von vier Faktoren, der Erholung des Exports, begünstigt durch die Belebung der Weltkonjunktur, dem Nachholeffekt von im Jahr 2009 aufgeschobenen Investitionen, dem Lagerzyklus sowie der expansiven Geld- und Fiskalpolitik. Von dem sogenannten "Wirtschaftsfonds Deutschland", der im Frühjahr 2009 von der Bundesregierung im Volumen von 115 Mrd € aufgelegt wurde, wurden bis Ende Dezember 2010 nur 14 Mrd € von überwiegend kleinen und mittleren Unternehmen aufgenommen. Er wurde Ende Januar 2011 geschlossen. Als geeignetes Mittel zur Bekämpfung der Auswirkung der Krise hat sich in den vergangenen beiden Jahren der Einsatz von Kurzarbeit und Arbeitszeitkonten erwiesen. So sank die Zahl der Erwerbslosen 2010 auf 7,7 %. Von Januar 2007 bis Oktober 2010 konnte damit die Arbeitslosenquote trotz der Finanz- und Wirtschaftskrise um 21 % gesenkt werden. Zum Vergleich: in den USA stieg sie im selben Zeitraum um 109 %. Auch das Haushaltsdefizit überschritt die Maastricht Kriterien des Stabilitäts- und Wachstumspakts nur um 50 Basispunkte und liegt bei 3,5 % vom Bruttoinlandsprodukt. Die Inflationsrate stieg 2010 um 1,1 %. Der private Konsum hinkte der Entwicklung mit einem Zuwachs von 0,5 % noch hinterher. Unternehmensentwicklung Der Umsatz des Jahres 2010 verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.101,7 auf T€ 28.803,7. Dies entspricht einem Rückgang um 3,7 %. Der Umsatzrückgang betraf nahezu ausschließlich den Geschäftsbereich Stromaggregatebau. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Steuern lag bei T€ 2.497,6 (Vorjahr T€ 1.181,1). Damit war ein erheblicher Anstieg von T€ 1.316,5 oder 111,5 % zu verzeichnen. Der Jahresüberschuss nach Steuern beläuft sich für 2010 auf T€ 1.848,5 (Vorjahr T€ 799,0) und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr ebenfalls um T€ 1.049,5 d.h. um 131,4 % verbessert. Verschlechtert haben sich sowohl die sogenannte Liquidität 1. und 2. Grades wegen der stark angestiegenen Verbindlichkeiten. Der Cash-Flow (NWC) hat sich allerdings infolge des erhöhten Jahresüberschusses verbessert. Unter der Zertifikat-Register-Nr. 12 100 33615 TMS hat die Gesellschaft am 30. April 2008 das Zertifikat vom TÜV SÜD nach ISO 9001.2000 erhalten. Das Zertifikat des TÜV SÜD ist in 2009 verlängert worden. Produktion In der Produktion ergab sich erwartungsgemäß eine deutliche Verschiebung. Der Bereich Serienaggregate bis 700 kVA ist sehr deutlich angestiegen. Die Nachfrage bei den Großaggregaten war aufgrund der Nachwirkungen der Wirtschaftskrise bei den Großprojekten (UAE usw.) zurück gegangen. Bei den Biogasanlagen konnten deutliche Zuwächse verzeichnet werden. Insgesamt wurden die Planzahlen aufgrund der frühzeitigen Umstrukturierung erreicht. Die Verschiebung im Produktportfolio brachte auch eine Verschiebung bei den Lohnkosten und Materialkosten. Bei kleinen Aggregaten ist im Verhältnis zum Gesamtumsatz ein höherer Arbeitsaufwand zu verbuchen. Umgekehrt ist bei den Großanlagen ein deutlich höherer Materialeinsatz im Verhältnis zum Arbeitsaufwand notwendig. Letztendlich haben sich jedoch die gestiegenen Lohkosten mit den gesunkenen Materialkosten wieder zu weitestgehend ausgeglichen. Die Übernahme der Aggregatebau-Sparte von Deutz hat sich als sehr gute Strategie bewiesen. Es konnten dadurch bereits zahlreiche neue Landesvertretungen an Aggretech gebunden werden. Der Absatz von Metallbaugruppen im Geschäftsbereich Lasertechnik ist wieder angestiegen und befindet sich weiterhin auf steigendem Niveau. 2011 ist mit neuen Rekordumsätzen zu rechnen. Insgesamt ist der Ausblick für 2011 in ausnahmslos allen Bereichen sehr gut. Es werden beide Produktionsstandorte (Hauptwerk in Ruhstorf und Deutz-Produktionsstätte in Ellwangen) voll ausgelastet sein. Unsere Gesamtkapazität wird nicht vollständig ausreichen, um die enorme Nachfrage vom Markt abdecken zu können. Einen Umsatzzuwachs von 30 % sehen wir als realistisch. Je nachdem, wie sich die fachliche Qualifikation von neuen Mitarbeitern verändern wird, kann möglicherweise der Umsatz sogar um 50 % gesteigert werden. Investitionen Durch die hohen Investitionen in den letzten Jahren, sind derzeit keine überproportionalen Neuanschaffungen in 2011 geplant. Lediglich der Aggregate-Mietpark soll weiter aufgestockt werden, mit modernen, Kraftstoff sparenden Anlagen, um der weiterhin steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Die Finanzierung dazu ist über Leasing oder Mietkauf geplant. Sämtliche Gebäudeteile der Gesellschaft sind langfristig vom Aktionär und Geschäftsführer Herrn Roland Gründl angemietet. Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2010 von der Gesellschaft T€ 5.965 (Vorjahr T€ 865,3) ins Anlagevermögen neu investiert, wobei der wesentliche Teil der Investitionen auf den Geschäftsbereich Stromaggregatebau (Energiepark Bangladesch) entfiel. Die Investitionsmaßnahmen wurden im wesentlichen über die laufende Liquidität finanziert. Investitionspläne für das Jahr 2011 sind noch nicht näher konkretisiert und hängen in erster Linie von der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung ab. Personal- und Sozialbereich Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 hat sich die durchschnittliche Zahl unserer Mitarbeiter von 118 um 4,2 % auf 123 weiter erhöht. Der Personalaufwand hat sich dagegen gegenüber dem Vorjahr um 33,2 % erhöht und belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf insgesamt T€ 5.739,1 (Vorjahr T€ 4.310,1). Davon entfielen auf die Aufwendungen für soziale Abgaben sowie Altersversorgung auf T€ 909,4 (Vorjahr T€ 711,5). Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 leistete die Gesellschaft Zahlungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 46,6 (Vorjahr T€ 47,3). Im Berichtsjahr 2010 sind 28 Mitarbeiter ausgeschieden. Auf der Grundlage spezieller Bedarfsanalysen hat die Gesellschaft zur weiteren Förderung der beruflichen Qualifikation im Berichtsjahr 2010 für 16 Mitarbeiter interne Schulungen durchgeführt und 26 Mitarbeiter zu externen Seminaren entsandt. Für 2011 ist der Abschluss von vier weiteren Ausbildungsverträgen im kaufmännischen Bereich geplant. Der prozentuale Anteil der Arbeitsvergabe an Schwerbehinderte wird durch unsere Auftragsvergabe an die Caritaswerkstatt Pocking weiterhin abgedeckt und entspricht damit den Auflagen nach dem Schwerbehindertengesetz. Umweltschutz In der Schweißerei im Hauptwerk Ruhstorf wurde eine zusätzliche Filteranlage zur Luftreinigung installiert. Um die Lärmemission weiter zu reduzieren, wurden im Frischluftsystem spezielle Schalldämmkulissen eingebaut. Der Schallpegel zum angrenzenden Wohngebiet konnte dadurch erheblich gesenkt werden. 2011 wird bei der Oberflächentechnik unserer Containeraggregate komplett auf Wasserlack-Basis umgestellt. Dieser Arbeitsbereich wird dann zusätzlich komplett von der Werkhalle abgeschottet und somit werden die Schwebeteilchen in der Luft eingegrenzt. Darstellung der wirtschaftlichen Lage Vermögenslage Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2010 beträgt T€ 23.528,8; gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um T€ 12.910,8 bzw. 121,6 %. Von der Bilanzsumme auf der Aktivseite entfallen T€ 7.362,5 (Vorjahr T€ 2.199,4) (31.12.2010: 31,3 %, Vorjahr 20,7 %) auf das Anlagevermögen und T€ 14.596,7 (Vorjahr T€ 8.356,7 (31.12.2010: 62,0 %, Vorjahr 78,7 %) auf das Umlaufvermögen sowie T€ 1.569,6 (Vorjahr T€ 62,0) (31.12.2010: 6,7 %, Vorjahr 0,6 %) auf die Rechnungsabgrenzung. Dabei entfallen auf die technischen Anlagen und Maschinen 3,7 % (Vorjahr 9,3 %) und auf die Vorräte 37,8 % (Vorjahr 42,1 %) der Bilanzsumme. Auf die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände entfallen 23,4 % (Vorjahr 33,9 %) und auf die flüssigen Mittel 0,9 % (Vorjahr 2,7 %) der Bilanzsumme. Von der Bilanzsumme auf der Passivseite entfallen 28,5 % (Vorjahr 45,7 %) auf das Eigenkapital. Der Sonderposten mit Rücklageanteil beläuft sich auf 0,5 % (Vorjahr 1,4 %) der Bilanzsumme. Die Rückstellungen haben einen Anteil von 3,2 % (Vorjahr 5,7 %) an der Bilanzsumme, dabei entfallen 0,7 % (Vorjahr 0,7 %) der Bilanzsumme auf die Steuerrückstellungen. Der Anteil der Summe der Verbindlichkeiten beläuft sich zum 31. Dezember 2009 auf 67,7 % der Bilanzsumme (Vorjahr 47,0 %). Insgesamt haben sich die Verbindlichkeiten der Gesellschaft (ohne Rückstellungen und Sonderposten) gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres um T€ 10.932,7 bzw. um 218,8 % erhöht. Hinsichtlich der Entwicklung der Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten bzw. den Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten verweisen wir auf unsere Ausführungen zur "Finanzlage". Finanzlage Die Liquiditätslage des Unternehmens war auch im Berichtsjahr 2010 überwiegend als zufriedenstellend zu bezeichnen. Die Gesellschaft rechnet damit, auch in absehbarer Zukunft ihre finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die Vermögens- und Kapitalstruktur weist zum 31.12.2010 einen Eigenkapitalanteil an der Bilanzsumme von 28,5 % (Vorjahr 45,7 %) auf. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich zum 31. Dezember 2010 um T€ 6.757,8 (+316,1 %) auf T€ 8.895,4 (Vorjahr T€ 2.137,6) erheblich erhöht. Ihr Anteil an der Bilanzsumme hat sich von 20,1 % in 2009 auf 37,8 % zum Bilanzstichtag 2010 erhöht. Der deutliche Anstieg der Bankverbindlichkeiten um T€ 6.757,8 geht mit einer kräftigen Erhöhung der Anlage- sowie des Vorratsvermögens zum Bilanzstichtag einher. Die Finanzierung aus Lieferantenverbindlichkeiten (31. Dezember 2009: T€ 675,1 bzw. 6,4 % der Bilanzsumme) ist zum 31.12.2010 um T€ 3.173,0 (+ 470,0 %) auf T€ 3.848,1 angestiegen. Die Liquiditätsgrade 1 bis 3 haben sich im Berichtsjahr 2010 deutlich verschlechtert, während sich der Cash-Flow (NWC) infolge des erhöhten Jahresüberschusses verbesserte. Anfang des Jahres 2011 war die Liquidität der Gesellschaft als tendenziell angespannt zu bezeichnen; die derzeitig laufenden Kreditverhandlungen mit Banken sind in einem fortgeschrittenen Stadium angekommen. Ertragslage Die Gesellschaft hat in 2010 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von T€ 2.497,6 (Vorjahr T€ 1.181,1) erzielt und damit einen deutlichen Anstieg von T€ 1.316,5 bzw. +111,5 % zu verzeichnen. Der Jahresüberschuss nach Steuern beläuft sich für 2010 auf T€ 1.848,5 (Vorjahr: T€ 799,0 ) und hat sich danit gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.049,5 (+131,4 %) signifikant verbessert. Bei um 3,7 % auf T€ 28.803,7 (Vorjahr T€ 29.905,4) leicht rückläufigen Umsatzerlösen haben sich die Personalkosten um 33,2 % auf T€ 5.739,1 (Vorjahr T€ 4.310,1) erhöht. Die Materialaufwendungen sind in 2010 um T€ 2.592,3 (-13,7 %) auf T€ 16.323,1 zurückgegangen. Die Abschreibungen haben sich um T€ 21,4 (+ 2,9 %) auf T€ 771,1 (Vorjahr T€ 749,7) leicht erhöht. Eine Verbesserung hat sich beim Finanzergebnis ergeben. Das Finanzergebnis hat sich um T€ 132,1 (60,6 %) verbessert. Während die Finanzerträge um T€ 4,6 auf T€ 64,8 (Vorjahr T€ 60,2) gestiegen sind, hat sich der Finanzaufwand um T€ 127,5 auf T€ 150,6 (Vorjahr T€ 278,1) vermindert. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben. Zum Zeitpunkt der Vorlage dieses Berichts waren Verhandlungen mit Banken hinsichtlich der Erweiterung von Linien zur Finanzierung des geplanten Umsatzanstiegs noch nicht vollständig abgeschlossen. Wirtschaftliche Gefährdungspotentiale Risikopotentiale ergeben sich grundsätzlicher Art wie folgt:
Im Zusammenhang mit dem Geschäftsmodell der Errichtung von Energieparks in Entwicklungsländern ergeben sich insbesondere folgende unternehmensspezifischen Risiken mit einem tendenziell erhöhten Gefährdungspotential hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Gesellschaft:
Risikomanagement Im Hinblick auf die Minimierung interner Risiken der Gesellschaft wurden neben der Einführung des ISO9001:2000 Managementsystems folgende Maßnahmen im Bereich Risikomanagement ergriffen
Chancen / Prognose Für das Geschäftsjahr 2011 wird ein Umsatzzuwachs von ca. 30 % prognostiziert. Je nachdem, wie sich die Lage am Arbeitsmarkt entwickelt, könnte das Umsatzplus bis zu 50 % betragen, sofern genügend qualifizierte Facharbeiter für Aggretech aktiviert werden können. Der Gesamtumsatz wird somit mindestens bei 40 Millionen Euro erwartet. Kurzfristig wird Aggretech die geschätzte enorme Nachfrage an Stromaggregaten mit Hilfe von Leiharbeitskräften bewältigen. Mittelfristig sollte die Produktion noch stärker von "individueller Einzelfertigung" auf "serielle Fertigung" umgestellt werden. Hierdurch könnten mehr nichtqualifizierte Mitarbeiter eingesetzt werden, ohne die Qualität des Endprodukts zu gefährden. Der sich anbahnende Facharbeitermangel könnte auf diese Weise teilweise kompensiert werden. Mit durchschnittlich 123 Beschäftigten waren in unserem Unternehmen ca. 4 % mehr Mitarbeiter als zum vergleichbaren Vorjahreszeitpunkt beschäftigt. Zum 31.12.2011 rechnen wir mit einem Mitarbeiterzuwachs in Deutschland von ca. 10 %. Forschung und Entwicklung Die Weiterentwicklung der Serienaggregate geht mit großen Schritten voran. Die siebenköpfige Engineering-Abteilung bringt alle 6 Wochen eine zusätzliche Aggregattype in unser Produktportfolio, zugeschnitten auf die neuesten Fertigungstechniken. Im Bereich Biogas-BHKW´s wird die Produktpalette im Jahr 2011 gegenüber dem Vorjahr verdoppelt werden.
Ruhstorf a. d. Rott, 09.04.2011 Roland Gründl, Vorstandsvorsitzender BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ErgebnisverwendungErgebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der GeschäftsleitungNiederschrift über die ordentliche Hauptversammlung der AGGRETECH AG am 27.05.2011 in Ruhstorf an der Rott Anwesend sind: 1. vom Aufsichtsrat der Gesellschaft: Frau Andrea Gründl, Vorsitzende Herr Josef Gründl, Stellvertretender Vorsitzender Frau Martina Gründl, 2. vom Vorstand der Gesellschaft: Herr Roland Gründl 3. der einzige Aktionär Herr Roland Gründl I. Den Vorsitz übernimmt Frau Andrea Gründl als Vorsitzende des Aufsichtsrates. Sie öffnet mit Einverständnis des einzigen Aktionärs um 08:15 Uhr die Versammlung. Die Vorsitzende stellt fest, dass das Grundkapital in der Hauptversammlung vollständig vertreten ist. Auf die Einhaltung der gesetzlichen und satzungsmäßigen Form- und Fristvorschriften für die Einberufung und Durchführung einer Hauptversammlung wird einstimmig verzichtet. Die Vorsitzende legt fest, dass die Abstimmung durch Zuruf erfolgt. Die Punkte der Tagesordnung lauten: 1. Vorlage des Jahresabschlusses zum 31.12.2010, des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2010 und des Berichts des Aufsichtsrates zum 31.12.2010 der AGGRETECH AG. 2. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns der AGGRETECH AG für das Geschäftsjahr 2010. 3. Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrates der AGGRETECH AG für das Geschäftsjahr 2010. Die Vorsitzende weist darauf hin, dass das Stimmrechtsverbot für den einzigen Aktionär und Vorstand der Gesellschaft bei der Beschlussfassung über den Tagesordnungspunkt 3 unbeachtlich ist, da wegen der Personalidentität des Vorstands und des einzigen Aktionärs ein Interessenwiderstreit nicht vorliegt und somit der Schutzbereich dieser Vorschrift nicht berührt ist. Sämtliche Erschienen erklären sich mit dieser Tagesordnung ohne Gegenstimmung einverstanden. II. Hierauf wird die Tagesordnung wie folgt erledigt: Punkt 1 der Tagesordnung Vorlage des Jahresabschlusses zum 31.12.2010 und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2010 sowie des Berichts des Aufsichtsrates zum 31.12.2010 der AGGRETECH AG. Die Vorsitzende stellt fest, dass der Jahresabschluss zum 31.12.2010, der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010 und der Bericht des Aufsichtsrates zum 31.12.2010 der Gesellschaft dem einzigen Aktionär vorliegen. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss in seiner Sitzung am 20.05.2011 beschlossen, dass der Jahresabschluss durch die Hauptversammlung gebilligt und festgestellt wird. Dies ist mit heutiger Sitzung erfolgt. Auf die Verlesung der Vorlagen wird seitens der Versammlung verzichtet. Punkt 2 der Tagesordnung Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns der AGGRETECH AG für das Geschäftsjahr 2010. Der Vorstand und der Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn der AGGRETECH AG des Geschäftsjahres 2010 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. Die Hauptversammlung nimmt diesen Vorschlag ohne Gegenstimmen an. Punkt 3 der Tagesordnung Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrates der AGGRETECH AG für das Geschäftsjahr 2010. Der einzige Aktionär schlägt die Entlastung der Aufsichtsratsmitglieder für das Geschäftsjahr 2010 vor. Die Hauptversammlung erteilt den Mitgliedern des Aufsichtsrates die Entlastung für das Geschäftsjahr 2010 einstimmig und ohne Gegenstimmen. III. Sämtliche Abstimmungen erfolgen in der von der Vorsitzenden bestimmten, vorstehend bezeichneten Form. Das Ergebnis der Abstimmung ist bei den jeweiligen Punkten der Tagesordnung angegeben. Die Vorsitzende verkündete jeweils das Ergebnis der Beschlussfassung. Nachdem keine weiteren Wortmeldungen erfolgten, schließt die Vorsitzende die Versammlung um 11:00 Uhr.
Ruhstorf, 27. Mai 2011 Andrea Gründl, AR Vorsitzende Roland Gründl, Vorstands Vorsitzender Roland Gründl, Aktionär ANHANG für das Geschäftsjahr 2010 zum Jahresabschluss gem. § 284 ff HGBder AGGRETECH AG, Rotthofer-Str. 8, 94099 RuhstorfA. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Aggretech AG wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs nach § 288 HGB werden in Anspruch genommen. Gemäß § 264 HGB haben die gesetzlichen Vertreter einer Kapitalgesellschaft den Jahresabschluss um einen Anhang zu erweitern, der mit der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung eine Einheit bildet. Der Jahresabschluss hat unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zu vermitteln. Führen besondere Umstände dazu, dass der Jahresabschluss dieses Bild nicht vermittelt, so sind im Anhang zusätzliche Angaben zu machen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde gem. § 244 HGB entsprechend der gesetzlichen Vorschrift in Euro aufgestellt. Dabei wurden die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und die allgemeinen Bewertungsgrundsätze des § 252 HGB beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten- bzw. Herstellungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Außerplanmäßige Abschreibungen gem. § 253 Abs. 2 HGB wurden beim Sachanlagevermögen nicht vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 150,- Euro wurden gemäß der Bewertungsfreiheit des § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs-, bzw. Herstellungskosten von 150,- Euro bis einschließlich 1.000,- Euro wurden gemäß § 6 Abs. 2a EStG in einem Sammelposten zusammengefasst. Der Sammelposten wird im Wirtschaftsjahr der Bildung und in den folgenden Wirtschaftsjahren zu jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst. Das Finanzanlagevermögen wurde zum Nennwert, bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert gem. § 253 Abs. 2 HGB bewertet. Die Bewertung der Vorräte und Warenbestände erfolgte zu Anschaffungskosten. Die ebenfalls im Umlaufvermögen ausgewiesenen in Arbeit befindlichen Aufträge wurden nach dem bisherigen Fertigungsgrad der jeweiligen Aufträge bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken zum Nennbetrag angesetzt. Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Die Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Angaben der Restlaufzeiten sind dem Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen. Die Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. 2. Grundlagen der Währungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. B. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter bis 150,- Euro werden im Jahr des Zugangs als Abgang erfasst. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben ausschließlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus dem Verrechnungskonto gegen das Besitzunternehmen Roland Gründl (TEUR 1.021), aus einem Darlehen gegen ein Aufsichtsratsmitglied (TEUR 854) sowie aus Kautionen in Höhe von TEUR 636. 3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält in Höhe von TEUR 1.021 abgegrenzte Leasingraten aus dem Energiepark Bangladesch für in 2010 nicht nutzungskongruente Leasingzahlungen. 4. Eigenkapital a) Gezeichnetes Kapital Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt € 100.000,--. Das Grundkapital ist zu 100% eingezahlt. Das Grundkapital setzt sich aus 1.000 ( eintausend ) auf den Namen lautende nennwertlose Stückaktien zusammen. b) Kapitalrücklage In die Position Kapitalrücklage wurde im Jahr 2006 ein Betrag von € 504.184,14 eingestellt ( § 152 Abs. 2 AktG ). Der Betrag resultiert daraus, dass das Grundkapital der Aggretech AG in voller Höhe als Sacheinlage dadurch erbracht wurde, dass die übertragenden Rechtsträger ihr gesamtes Vermögen mit allen Rechten und Pflichten unter Ausschluss der Abwicklung im Wege der Verschmelzung durch Neugründung auf die Aggretech AG übertragen haben. Der den Nennbetrag des Grundkapitals übersteigende Anteil des Vermögens wurde entsprechend § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB in die Kapitalrücklage eingestellt. c) Gewinnvortrag / Jahresüberschuss Der Jahresüberschuss 2009 wurde in voller Höhe vorgetragen. Der Jahresüberschuss 2010 beläuft sich auf € 1.848.513,14. Der Vorstand wird dem Aufsichtsrat vorgeschlagen, diesen Jahresüberschuss ebenfalls in voller Höhe vorzutragen. Der Gewinnvortrag zum 01.01.2010 hat € 3.464.472,43 betragen. Die Kapitalrücklage ist mit € 504.184,14 gegenüber dem Vorjahr unverändert. 5. Sonderposten mit Rücklagenanteil Beim Sonderposten mit Rücklageanteil handelt es sich um einen Investitionszuschuss der Regierung von Niederbayern aus dem Programm " Gemeinschaftsaufgabe, Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur". Der Zuschussbetrag wurde als eigener Passivposten (§ 247 Abs. 3, § 273 HGB ) gebildet. Der Passivposten wird entsprechend der Nutzungsdauer der investierten Wirtschaftsgüter aufgelöst. Aus Vereinfachungsgründen wurde eine durchschnittliche Nutzungsdauer von 7 Jahren angenommen. 6. Angaben zu Rückstellungen a) Steuerrückstellungen Für die Gewerbesteuer- und Körperschaftsteuernachzahlung 2010 wurde eine Rückstellung in Höhe von 176 TEUR gebildet. b) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:
7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren betragen zum Bilanzstichtag € 11.110,16. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem und nicht mehr als fünf Jahren belaufen sich auf € 151.276,22. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr belaufen sich auf € 15.767.714,05. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten ist zum 31.12.2010 das Verrechnungskonto gegen das Besitzunternehmen Roland Gründl in Höhe von € 716,58 enthalten; dieses wird mit 6% verzinst. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt zum Bilanzstichtag € 3.465.692,95. Die Besicherung erfolgte durchwegs in Form von ähnlichen Rechten ( Sicherungsübereignung, Abtretung von Forderungen ). Die Besicherung betrifft ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist die Auflösung eines Investitionszuschusses in Höhe von TEUR 36 enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 6 enthalten. Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen T€ 22,9 periodenfremde Aufwendungen. D. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag 31.12.2010 bestanden folgende Haftungsverhältnisse, die nach § 251 und § 268 Abs. 7 HGB angegeben werden müssen. Die Aggretech AG hat Bürgschaften (Darlehensvertrag mit der Voba Schärding) in Höhe von TEuro 4.393 gewährt. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen ( § 285 Nr. 3 HGB ) Zum Bilanzstichtag 31.12.20010 bestanden folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen. Die finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft bis zum Jahr 2013 belaufen sich auf jährlich insgesamt TEuro 6.672. Wesentlich in diesem Zusammenhang sind dabei die Leasingverpflichtungen aus dem Energiepark in Bangladesch sowie die Leasingverpflichtungen. 3. Angaben zu Arbeitnehmern Im Berichtsjahr 2010 waren durchschnittlich 123 (Vorjahr: 118) Mitarbeiter beschäftigt, davon waren durchschnittlich 11 Mitarbeiter Auszubildende. 4. Angaben zu den Mitgliedern der Unternehmensorgane Die Aggretech AG hat folgende Vorstandsmitglieder: Gründl Roland, Ruhstorf a. d. Rott ; Elektromaschinenbaumeister ( Vorstandsvorsitzender ) Lorenz Thomas, Ruhstorf a. d. Rot; Feinwerkmaschinenbaumeister Glier Christoph, Ruhstorf a. d. Rott; Technischer Betriebswirt IHK 5. Bezüge des Vorstands und des Aufsichtsrates Die Gesamtbezüge der Vorstände belaufen sich im Geschäftsjahr 2010 auf TEUR 517. Die Gesamtbezüge der Aufsichtsratsmitglieder belaufen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 24. 6. Gewährte Kredite an Organe Zum Bilanzstichtag 31.12.2010 bestand ein Verrechnungskonto mit dem Besitzunternehmen Roland Gründl. Das Verrechnungskonto hatte zum 31.12.2010 einen Stand von TEUR 1.021. Das Verrechnungskonto wird mit 6% p.a. verzinst. Zum Bilanzstichtag 31.12.2010 bestand ein Darlehen gegen die Aufsichtsratsvorsitzende Andrea Gründl in Höhe von TEUR 854. Als Zinssatz wurde der Drei-Monats-Euribor zzgl. 1,45 % vereinbart. Das Darlehen hat eine unbestimmte Laufzeit. Als Sicherheit wurde die erworbenen Anteile an der Proyectos Ventosa S. L. in Höhe von 44,95 % an die Gesellschaft abgetreten. 7. Mitglieder des Aufsichtsrates Herr Josef Erich Gründl, Elektromaschinenbaumeister Pfarrkirchner-Str. 33a, 94099 Ruhstorf a. d. Rott Frau Andrea Gründl, Bürokauffrau Pfarrkirchner-Str. 37b, 94099 Ruhstorf a. d. Rott ( Aufsichtsratsvorsitzende) Frau Martina Gründl, Bürokauffrau Pfarrkirchner-Str. 37, 94099 Ruhstorf a. d. Rott 8. Beteiligungen Die Aggretech AG hält folgende Beteiligungen : Beteiligung Aggretech Shanghai LTD: Der Anteil beläuft sich auf 80% des registrierten Stammkapitals in Höhe von TEUR 200. Die Beteiligung wurde erstmals im Jahresabschluss 2009 aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung teilweise abgeschrieben und ist noch mit T€ 128 (Vorjahr T€ 128,0) aktiviert. Der Sitz der Gesellschaft ist Shanghai, China. Beteiligung DPA Power Generation Int. LTD, Bangladesch: Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TK 500.000.000,0 und ist in voller Höhe eingezahlt. Zum Geschäftsführer wurden bestellt wurden Herr Zahad Thakur (Vorsitzender von Primordial Energy LtD und Herr Roland Gründl. Des weiteren soll die Banladesh Diesel Plant Ltd. gem. Gesellschaftsvertrag noch einen weiteren Geschäftsführer bestellen. Ein Jahresabschluss der 2010 neu gegründeten Gesellschaft liegt derzeit noch nicht vor. Beteiligung an der Proyectos Ventosa S.L., Spanien: Die Höhe der Beteiligung beträgt 45 %; das Nominalkapital € 1.232.074,81, das Jahresergebnis zum 30.09.2010 belief sich auf € -2.849,12.
Ruhstorf a. d. Rott, 27.04.2011 Gründl Roland, Vorstandsvorsitzender Lorenz Thomas, Vorstandsmitglied Glier Christoph, Vorstandsmitglied AnlagespiegelAggretech AG 94099 Ruhstorf / Rott Brutto-Anlagenspiegel zum 31.12.2010
Aggretech AG 94099 Ruhstorf / Rott Blatt 1 Brutto-Anlagenspiegel zum 31.12.2010
Bericht des AufsichtsratsAggretech AG, Rotthofer Straße 8, 94099 RuhstorfDer Aufsichtsrat hat sich während des Geschäftsjahres 2010 in vier Sitzungen am 28.01.2010, 14.04.2010, 22.08.2010 und am 01.12.2010 vom Vorstand ausführlich und umfassend mittels eines mündlichen Berichtes über die wirtschaftliche Lage, den Geschäftsverlauf und die Geschäftspolitik der AGGRETECH AG berichten lassen. Er hat sich mit dem Vorstand über wichtige Geschäftsentwicklungen, die Geschäftspolitik, die Geschäftsausrichtung und über die aktuelle Entwicklung des Unternehmens 2010 beraten.
Ruhstorf an der Rott, 31.12.2010 Vorsitzende des Aufsichtsrates Andrea Gründl sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.05.2011 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Aggretech AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt: Ohne diese Beurteilung einzuschränken weisen wir auch auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort ist im Abschnitt wirtschaftliche Gefährdungspotentiale aufgeführt, dass insbesondere im Zusammenhang mit einem sogenannten Klumpenrisiko sowie den zum Berichtszeitpunkt noch nicht vollständig abgeschlossenen Kreditverhandlungen zur Finanzierung weiterer Projekte, Risiken hinsichtlich der Entwicklung und des Fortbestands der Aggretech AG vorhanden sind. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Landshut, 13.05.2011 ASWR
GmbH
Bernd Aschenbrenner, Wirtschaftsprüfer Kathrin Rüde, Wirtschaftsprüferin |
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