Seco Manufaktur GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gerd Uwe Karl Drobig seit 30.8.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Drobig Verwaltungs GmbHBochumKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 01.01.-31.12.2023
KONZERN-EIGENKAPITALSPIEGEL FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 01.01.-31.12.2023
KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG 2023 FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 01.01.-31.12.2023
KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Allgemeine Angaben Der vorliegende Konzernabschluss wurde nach §§ 290 ff. HGB für das Wirtschaftsjahr 2023 erstellt. Die Konzern Gewinn und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. In den Konsolidierungskreis wurden neben der Drobig Verwaltungs-GmbH als Mutterunternehmen 5 Tochter- und Enkelgesellschaften einbezogen:
Die Jahresabschlüsse der vollkonsolidierten Tochtergesellschaften wurden auf den Konzernbilanzstichtag aufgestellt. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen im Inland machen von den Befreiungsvorschriften des § 264 Abs. 3 HGB gebrauch. Die Erstkonsolidierung der Tochter- und Enkelgesellschaften erfolgte auf den Zeitpunkt der Entstehung des Konzernverhältnisses zum Ende des Geschäftsjahres. Die Kapitalkonsolidierung für die Tochtergesellschaften wurde nach der Neubewertungsmethode zum Erstkonsolidierungszeitpunkt, gem. § 301 Abs. 2 Satz 5 HGB vorgenommen. Es wurde von der Erleichterungsvorschrift Gebrauch gemacht, da die Wertansätze zum historischen Erwerbszeitpunkt vorlagen und eine Neubewertung sehr aufwendig gewesen wäre. Zu aktivierende Beträge wurden, wenn vorhanden, den entsprechenden Aktivposten zugeordnet. Aus der Kapitalkonsolidierung haben sich keine zu aktivierenden Beträge ergeben, da es sich bei den Gesellschaften um Neugründungen handelt oder das sich passive Unterschiedsbeträge ergeben haben, die als Gewinnvortrag aufgelöst wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten, Aufwendungen und Erträge sowie Umsätze wurden innerhalb des Konsolidierungskreises eliminiert. Die Umsatzerlöse, Materialaufwendungen sowie Personalaufwendungen und sonstige betriebliche Aufwendungen sind im Zusammenhang mit Gründung der Seco Energietechnik GmbH im Vorjahr, die im Geschäftsjahr 2023 in Folge eines Asset-deals ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen hat, eingeschränkt vergleichbar. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Jahresabschlüsse aller in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Grundsätzen auf der Grundlage der Vorschriften des HGB erstellt. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden: Der Jahresüberschuss wurde dem Eigenkapital zugerechnet. Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Stichtag einzeln bewertet worden. Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten bewertet. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen drei und fünf Jahren. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Hierbei wurde eine Nutzungsdauer von 33 Jahren (Gebäude) bzw. 3 bis 20 Jahren (übriges Sachanlagevermögen) angenommen. Geringwertige Anlagegegenstände bis 250 € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben; solche mit einem Wert zwischen 250 € bis 1000 € werden als Sammelposten auf 5 Jahre verteilt. Die Gegenstände des Vorratsvermögens wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Risiken durch Wertberichtungen (Einzel- und Pauschalwertberichtigungen) berücksichtigt. Die liquiden Mittel sind mit dem Nennwert bewertet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gebildet für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die erst nach dem Bilanzstichtag aufwandswirksam werden. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem Anwartschaftsbarwert in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt unter Berücksichtigung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (PUC). Es wurden die folgenden Bewertungsparameter zugrunde gelegt:
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gebildet für Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die erst nach dem Bilanzstichtag ertragswirksam werden. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist im beiliegenden Anlagenverzeichnis dargestellt. 2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten neben vorausbezahlten Mieten und Versicherungsbeiträgen Aufwendungen, die wirtschaftlich dem kommenden Konzerngeschäftsjahr zuzurechnen sind. 4. Eigenkapital Zum Ende des Geschäftsjahres bestehen im Eigenkapital ausschüttungsgesperrte Beträge i.S.v. § 268 Abs 8 HGB in Höhe von insgesamt T€ 91, die in Höhe von T€ 85 auf die Verrechnung des sog. Planvermögens und in Höhe von T€ 6 auf den Ertrag aus dem geänderten Zinssatz zur Abzinsung von Pensionsrückstellungen entfallen. 5. Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Überstunden/Resturlaub (T€ 1.157), Tantieme (T€ 450), Gewährleistungen (T€ 212), und Jahresabschlusskosten (T€ 121). Bei Verrechnung des sog. Planvermögens gemäß § 246 abs. 2 HGB lagen die folgenden Grundlagen vor:
Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 6. 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeit; (Vorjahresangaben):
Die Bankdarlehen betreffen Investitionsdarlehen für Gebäude und für den Erwerb der Vermögensgegenstände im Rahmen des erfolgten asset-deals bei der Seco Energietechnik GmbH. Alle Darlehen sind durch entsprechende Grundpfandrechte gesichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind an Steuern T€ 1.255 enthalten. IV. Angaben zur Konzern Gewinn- / Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse der Gruppe belaufen sich im Berichtsjahr auf T€ 59.438. Der Großteil der Umsatzerlöse (ca. 94%) entfallen auf den deutschen Markt und der restliche Anteil (ca. 6%) entfallen hauptsächlich auf den österreichischen Markt. Bezogen auf die einzelnen Geschäftsbereiche setzt sich der Umsatz wie folgt zusammen:
Von den sozialen Abgaben und Aufwendungen entfallen auf Altersvorsorge T€ 120. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 155 sowie außergewöhnliche Erträge in Höhe von TEUR 329. Die Zinsaufwendungen enthalten Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen gem. § 277 Abs. 5 HGB in Höhe von T€ 7. V. Sonstige Angaben Zum Abschlussstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträge für Kfz und für Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von T€ 2.205. Die Verpflichtungen sind rollierend anzusehen. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter 2023 betrug am Konzernbilanzstichtag:
Die Geschäftsführung der Muttergesellschaft erfolgt durch den Geschäftsführer
Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Hinsichtlich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird auf § 286 Abs. 4 HGB (Schutzklausel) verwiesen. Die Muttergesellschaft Drobig Verwaltungs GmbH ist mit einem gezeichneten Kapital in Höhe von € 25.000 unter HRB 14599 bei dem HR Bochum eingetragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor. Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar für die Abschlussprüfungsleistungen beträgt TEUR 40.
Bochum, den 18. Oktober 2024 Gerd Uwe Drobig, Geschäftsführender Gesellschafter ENTWICKLUNG DES KONZERNANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Grundlagen des Konzerns Die Drobig Verwaltungs-GmbH (Mutterunternehmen) ist die Komplementärin der Drobig Immobilien GmbH & Co. KG, die die Beteiligung an der SECO Kältetechnik GmbH hält. Die SECO Kältetechnik GmbH ist wiederum an drei Tochtergesellschaften beteiligt; SECO Austria GmbH, SECO Manufaktur GmbH und SECO Energietechnik GmbH. Die Drobig Immobilien GmbH & Co. KG vermietet Gewerbeimmobilien an die Konzernunternehmen. Gegenstand der anderen Unternehmen der Unternehmensgruppe ist der Handel mit Kälte- und Klimaanlagen, Montagen, Wartung und Service von Kälte- und Klimaanlagen und kältetechnischen Produkten aller. Darüber hinaus sind keine Zweigniederlassungen vorhanden. II. Forschung und Entwicklung Die Konzernunternehmen betreiben keine signifikanten Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten. III. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Wirtschaftliches Umfeld Die wirtschaftliche Entwicklung war im Geschäftsjahr 2023 nach Beendigung der Corona-Pandemie weiterhin durch den Ukraine Krieg und den Folgen der Inflation geprägt. Die in Teilen weiterhin vorhandenen Einflüsse im Bereich von Liefer- und Materialengpässen sowie rückläufige Investitionen führten für die deutsche Wirtschaft im Vergleich zum Vorjahr zu einem geringen Rückgang der Wirtschaftsleistung. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Laufe des Jahres gesunken und lag nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis Pressemitteilung Nr. 066 vom 23.2.2024) im Jahr 2023 um 0,3 % unter dem Vorjahr. Das Jahr 2023 wird, nach den schwierigen pandemiebedingten Jahren 2020-2022 für das Kälteanlagenbauerhandwerk, positiver durch die Branche bewertet. Entgegen der negativen Entwicklung im Bauhauptgewerbe beurteilt die deutliche Mehrheit der Betriebe im Bereich des Kälte-Klima-Anlagenbaus die Geschäftslage als gut. Die Fachbetriebe haben diese Krise gemeistert und den vergangenen Ausnahmezustand vergleichsweise gut überstanden. Als systemrelevantes Gewerk mit Kunden und Anlagen in allen Bereichen des täglichen Lebens, ob Lebensmittelversorgung, Krankenhaus und Pharmakologie, digitale Infrastruktur oder industrielle Produktion, die Kälte- und Klimatechnik hat zur Aufrechterhaltung dieser Abläufe beigetragen und wird dies auch weiterhin tun. Geschäftsverlauf Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Neben finanzwirtschaftlichen Kennzahlen wie Umsatz und EBIT verwendet die Unternehmensgruppe auch die Mitarbeiteranzahl als nicht finanziellen Leistungsindikator. Das Unternehmen hat sich trotz der weiterhin schwierigen Arbeitsmarktsituation, mit einem leichten Zuwachs an Mitarbeitenden, positiv entwickelt. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Entgegen der gesamtwirtschaftlichen Lage in Deutschland hat sich die Unternehmensgruppe auch im Jahr 2023 positiv entwickelt. Das im Vorjahr prognostizierte moderate Umsatzwachstum konnte im Berichtsjahr 2023 bereits ohne Berücksichtigung der erstmaligen Erlöse aus der Seco Energietechnik GmbH realisiert werden. Unter Berücksichtigung dieser Erlöse nach erfolgtem Asset-deal Anfang 2023 sind die Umsätze merklich um 15 % gestiegen. Das prognostizierte Ergebnis des Vorjahres konnte nicht erreicht werden. Ursächlich hierfür waren höhere Personalkosten. Ertragslage Der hohe Anstieg von Energiekosten sowie steigende Löhne und Gehälter führten zu großen Kostensteigerungen. Die wirtschaftliche Lage und die weltpolitische Verunsicherung führte bei unseren Kunden zu einer deutlichen Investitionszurückhaltung im Unternehmensbereich Anlagenbau. Hinzu kamen vielfältige Lieferprobleme unserer Lieferanten, da die Lieferketten kriegsbedingt in Europa, aber auch in der Welt nachhaltig gestört sind und auch mit deutlich höheren Einstandspreisen einhergingen. Innerhalb der Gruppe war im Geschäftsjahr 2023 ein deutlicher Umsatzanstieg von T€ 7.731 zu verzeichnen. Dieser ist überwiegend auf die erstmalige Berücksichtigung der Umsätze der im Vorjahr gegründeten Gesellschaft Seco Energietechnik GmbH und der damit im Zusammenhang stehenden Übernahme eines Unternehmens zum 1. Januar 2023 im rheinischen Raum zurückzuführen. Diesen gestiegenen Umsatzerlösen des Konzerns stehen im abgelaufenen Geschäftsjahr in Höhe von T€ 7.213 gestiegene Material- und Personalaufwendungen gegenüber. Unter Berücksichtigung gestiegener sonstiger betrieblicher Aufwendungen erzielte der Konzern einen Jahresüberschuss vor Ergebnisanteil der Minderheitsgesellschafter von T€ 2.317 nach T€ 2.998 im Vorjahr. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist nach wie vor als gut zu bezeichnen. Die Eigenkapitalquote beträgt 57,2 %. Das Eigenkapital überdeckt das Anlagevermögen mit T€ 8.955. Die zum Stichtag vorhandene Liquidität und die kurzfristig fälligen Forderungen übersteigen bei allen Konzernunternehmen signifikant die kurzfristig fälligen Verbindlichkeiten. Der Cashflow ist überdurchschnittlich gut. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele und mit Inanspruchnahme von Skonto beglichen werden. IV. Prognosebericht Das aktuelle wirtschaftliche Umfeld ist durch eine deutliche konjunkturelle Abschwächung aufgrund der Zinsentwicklung und der Inflation sowie durch den Ukraine-Krieg geprägt. Im Zusammenhang mit den aktuellen politischen Entwicklungen, wie der Wahl in den USA und der weiterhin bestehende Ukraine-Konflikt, ist noch nicht abzusehen, wie sich diese Faktoren nachhaltig auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung auswirkt. Die aktuelle Kälte-Klima-Konjunkturumfrage des Verbandes Deutscher Kälte-Klima-Fachbetriebe ergab, dass trotz widriger Umstände über 71 % der teilnehmenden Unternehmen die aktuelle Geschäftslage mit mehr als gut bezeichnen; im Übrigen wird die Geschäftslage als zumindest befriedigend beurteilt. Der anhaltende Fachkräftemangel stellt die Unternehmen weiterhin vor große Herausforderungen. Zudem werden auch Lieferengpässe von Anlagen und Komponenten als wichtige Gründe angeführt. Die Kälte-Klima-Fachbetriebe setzen weiterhin auf Ausbildung im eigenen Betrieb, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. 71 % der Betriebe geben an, zukünftig im gewerblichen Bereich auszubilden. Trotz Anstieg der Anzahl der Betriebe ist die Zahl der Ausbildungsstätten gesunken. Auf Grund der bisherigen Geschäftsentwicklung und der verbuchten Auftragseingänge erwarten wir, trotz der genannten Unsicherheiten, moderat steigende Umsatzerlöse. Dass sich verschärfende Wettbewerbsumfeld und der sich weiterhin erhöhende Kostendruck im Lebensmittelhandel erfordert stetige Optimierungen und Investitionen in Mitarbeiter, um sich weiterhin positiv vom Wettbewerber unterscheiden zu können. Aufgrund der genannten Faktoren wird mit einer leicht unterproportionalen EBIT-Entwicklung im Vergleich zum Umsatz gerechnet. Das Geschäftsjahresergebnis 2024 sollte dennoch mindestens dem des Jahres 2023 entsprechen. V. Chancen- und Risikobericht Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir hauptsächlich in einer sich weiter abkühlenden Konjunktur, den Folgen des Ukrainekrieges sowie im sich verschärfenden Wettbewerbsumfeld, wobei wir glauben, dass wir uns - auch in der Wahrnehmung unserer Kunden - weiterhin positiv vom Wettbewerb unterscheiden. Daneben bestehen allgemeine wirtschaftliche Risiken, denen die meisten mittelständischen Unternehmen ausgesetzt sind. Diese sind von der Geschäftsleitung erkannt und werden mit den vorhandenen Mitteln auf das niedrigste mögliche Niveau reduziert. Besondere Risiken und Chancen, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben bzw. den Bestand des Unternehmens gefährden könnten, können vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität nicht erkannt werden.
Bochum, den 11. November 2024 Gerd Uwe Drobig, Geschäftsführender Gesellschafter BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSDem Konzernabschluss und dem Konzernlagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: An die Drobig Verwaltungs GmbH, Bochum Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Drobig Verwaltungs GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Drobig Verwaltungs GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Warendorf, 3. Dezember 2024 HEINZ
& OVERMEYER
Patrick Overmeyer, Wirtschaftsprüfer |
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