Stammdaten

Register
Amtsgericht Bochum HRB 14599
Eingetragen
30.8.2013
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Der Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung eigenen Vermögens und die Beteiligung an anderen Unternehmen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung in der Drobig Immobilien GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft ist nur im eigenen Namen und auf eigene Rechnung tätig. Die Gesellschaft ist befugt, gleichartige oder ähnliche Unternehmen zu erwerben, zu pachten, sich an solchen zu beteiligen, deren persönliche Haftung und Vertretung zu übernehmen, Betriebsstätten und Zweigniederlassungen im In- und Ausland zu errichten sowie alle Geschäfte zu betreiben, die geeignet sind, die Unternehmungen der Gesellschaft zu fördern. Gewerbliche Tätigkeiten und Tätigkeiten, die nach dem Kreditwesengesetz oder der Gewerbeordnung erlaubnispflichtig sind, sind ausgeschlossen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Gerd Uwe Karl Drobig
seit 30.8.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Gerd Uwe Karl Drobig
Dülmen
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Drobig Verwaltungs GmbH

Bochum

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

2023 2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 76.694,02 59.980,01
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.479.839,12 2.658.266,76
2. Technische Anlagen und Maschinen 87.553,00 74.154,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.179.924,63 1.224.951,08
4. Anlagen im Bau 377.963,95 41.140,39
6.125.280,70 3.998.512,23
6.201.974,72 4.058.492,24
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 187.059,05 16.206,44
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 5.274.326,35 4.357.979,14
3. Geleistete Anzahlungen 8.066,06 0,00
5.469.451,46 4.374.185,58
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.690.845,25 7.933.845,66
2. Sonstige Vermögensgegenstände 824.210,71 589.269,12
9.515.055,96 8.523.114,78
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.875.760,12 4.611.242,53
19.860.267,54 17.508.542,89
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 429.170,29 372.352,76
26.491.412,55 21.939.387,89

PASSIVA

2023 2022
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Konzernbilanzgewinn 12.990.716,97 11.743.050,38
III. Ausgleichsposten für Anteile Minderheitsgesellschafter 2.142.670,47 1.939.822,47
15.158.387,44 13.707.872,85
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 310.628,00 302.255,00
2. Steuerrückstellungen 8.090,26 717.630,53
3. Sonstige Rückstellungen 2.072.603,97 2.035.677,62
2.391.322,23 3.055.563,15
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.011.041,04 1.156.481,65
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.561.726,34 1.734.564,60
3. Sonstige Verbindlichkeiten 2.335.064,10 2.253.034,24
8.907.831,48 5.144.080,49
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 33.871,40 31.871,40
26.491.412,55 21.939.387,89

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 01.01.-31.12.2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 59.438.001,57 51.707.123,57
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -602.231,48 0,00
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 26.048,64 0,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.192.102,17 800.846,34
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -15.732.682,57 -14.932.999,14
732.682,57
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.366.740,29 -1.112.868,20
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -22.655.243,07 -15.710.539,51
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -4.464.310,56 -6.250.133,07
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -841.840,75 -771.828,96
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -10.090.096,08 -9.248.009,64
9. Zinsen und ähnliche Erträge 38,00 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -170.546,95 -42.629,30
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.356.853,05 -1.393.901,59
12. Ergebnis nach Steuern 2.375.645,58 3.045.060,50
13. Sonstige Steuern -58.254,27 -46.968,78
14. Konzernjahresüberschuss 2.317.391,31 2.998.091,72
15. Anteil Minderheitengesellschafter -1.069.724,72 -988.910,10
16. Konzernergebnisvortrag 11.743.050,38 9.733.868,76
17. Konzernbilanzgewinn 12.990.716,97 11.743.050,38

KONZERN-EIGENKAPITALSPIEGEL FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 01.01.-31.12.2023

Gezeichnetes Kapital Konzernbilanzgewinn Minderheitenkapital Konzerneigenkapital
Stand am 01.01.2022 25.000,00 9.733.868,76 1.860.294,32 11.619.163,08
Konzernergebnis 2.009.181,62 2.009.181,62
Ergebnis Minderheitsgesellschafter 988.910,10 988.910,10
Entnahmen Minderheitsgesellschafter -909.381,95 -909.381,95
Stand am 31.12.2022 25.000,00 11.743.050,38 1.939.822,47 13.707.872,85
25.000,00 11.743.050,38 1.939.822,47 13.707.872,85
Stand am 01.01.2023 25.000,00 11.743.050,38 1.939.822,47 13.707.872,85
Konzernergebnis 1.247.666,59 1.247.666,59
Ergebnis Minderheitsgesellschafter 1.069.724,72 1.069.724,72
Entnahmen Minderheitsgesellschafter -866.876,72 -866.876,72
Stand am 31.12.2023 25.000,00 12.990.716,97 2.142.670,47 15.158.387,44
25.000,00 12.990.716,97 2.142.670,47 15.158.387,44

KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG 2023 FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 01.01.-31.12.2023

2023 2022
T€ T€ T€
Laufende Geschäftstätigkeit:
Konzernjahresüberschuss vor Anteil Minderheitsgesellschafter 2.317 2.998
Berichtigungen:
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 842 772
Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -664 167
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 139 0
Zunahme/Abnahme der Vorräte -1.095 -585
Zunahme/Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -757 -1.057
Zunahme/Abnahme anderer Aktiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -292 -390
Zunahme/ Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -173 795
Zunahme/ Abnahme anderer Passiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 85 513
Zinsaufwendungen/Zinserträge 171 43
Berichtigungen, gesamt -1.744 258
Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 573 3.256
Investitionstätigkeit:
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -3.125 -1.184
Auszahlungen für Zugänge zu Finanzanlagen 0 -25
Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit -3.125 -1.209
Finanzierungstätigkeit:
Einzahlungen aus der Aufnahme von Bankkrediten 4.000 0
Auszahlung aus der Tilgung von Bankkrediten -405 -327
Entnahmen Minderheitsgesellschafter -867 -909
Gezahlte Zinsen gegenüber Gesellschaftern -171 -43
Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit 2.557 -1.279
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 5 768
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 4.603 3.835
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 4.608 4.603
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds:
Guthaben bei Kreditinstituten 4.876 4.611
abzüglich kurzfristige Bankverbindlichkeiten -268 -8
4.608 4.603

KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Konzernabschluss wurde nach §§ 290 ff. HGB für das Wirtschaftsjahr 2023 erstellt. Die Konzern Gewinn und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

In den Konsolidierungskreis wurden neben der Drobig Verwaltungs-GmbH als Mutterunternehmen 5 Tochter- und Enkelgesellschaften einbezogen:

Firma, Sitz Anteile in %
Drobig Immobilien GmbH & Co. KG, Bochum 0,0
SECO Kältetechnik GmbH, Bochum 100,0
SECO Austria GmbH, Kalsdorf bei Graz 75,1
SECO Manufaktur GmbH, Bochum 100,0
SECO Energietechnik GmbH, Bochum 100,0

Die Jahresabschlüsse der vollkonsolidierten Tochtergesellschaften wurden auf den Konzernbilanzstichtag aufgestellt. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen im Inland machen von den Befreiungsvorschriften des § 264 Abs. 3 HGB gebrauch.

Die Erstkonsolidierung der Tochter- und Enkelgesellschaften erfolgte auf den Zeitpunkt der Entstehung des Konzernverhältnisses zum Ende des Geschäftsjahres.

Die Kapitalkonsolidierung für die Tochtergesellschaften wurde nach der Neubewertungsmethode zum Erstkonsolidierungszeitpunkt, gem. § 301 Abs. 2 Satz 5 HGB vorgenommen. Es wurde von der Erleichterungsvorschrift Gebrauch gemacht, da die Wertansätze zum historischen Erwerbszeitpunkt vorlagen und eine Neubewertung sehr aufwendig gewesen wäre. Zu aktivierende Beträge wurden, wenn vorhanden, den entsprechenden Aktivposten zugeordnet. Aus der Kapitalkonsolidierung haben sich keine zu aktivierenden Beträge ergeben, da es sich bei den Gesellschaften um Neugründungen handelt oder das sich passive Unterschiedsbeträge ergeben haben, die als Gewinnvortrag aufgelöst wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten, Aufwendungen und Erträge sowie Umsätze wurden innerhalb des Konsolidierungskreises eliminiert.

Die Umsatzerlöse, Materialaufwendungen sowie Personalaufwendungen und sonstige betriebliche Aufwendungen sind im Zusammenhang mit Gründung der Seco Energietechnik GmbH im Vorjahr, die im Geschäftsjahr 2023 in Folge eines Asset-deals ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen hat, eingeschränkt vergleichbar.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Jahresabschlüsse aller in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Grundsätzen auf der Grundlage der Vorschriften des HGB erstellt.

Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden:

Der Jahresüberschuss wurde dem Eigenkapital zugerechnet.

Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Stichtag einzeln bewertet worden.

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten bewertet. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen drei und fünf Jahren. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Hierbei wurde eine Nutzungsdauer von 33 Jahren (Gebäude) bzw. 3 bis 20 Jahren (übriges Sachanlagevermögen) angenommen.

Geringwertige Anlagegegenstände bis 250 € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben; solche mit einem Wert zwischen 250 € bis 1000 € werden als Sammelposten auf 5 Jahre verteilt.

Die Gegenstände des Vorratsvermögens wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Risiken durch Wertberichtungen (Einzel- und Pauschalwertberichtigungen) berücksichtigt.

Die liquiden Mittel sind mit dem Nennwert bewertet.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gebildet für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die erst nach dem Bilanzstichtag aufwandswirksam werden.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem Anwartschaftsbarwert in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt unter Berücksichtigung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (PUC). Es wurden die folgenden Bewertungsparameter zugrunde gelegt:

1.

Pauschale durchschnittliche Laufzeit von 15 Jahren

2.

Durchschnittlicher Marktzins der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % (Vorjahr 1,78 %), der von der Dt. Bundesbank bekanntgemacht wurde

3.

Rententrend: entfällt

4.

Einkommenstrend: entfällt

5.

Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G"

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gebildet für Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die erst nach dem Bilanzstichtag ertragswirksam werden.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist im beiliegenden Anlagenverzeichnis dargestellt.

2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

3. Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten neben vorausbezahlten Mieten und Versicherungsbeiträgen Aufwendungen, die wirtschaftlich dem kommenden Konzerngeschäftsjahr zuzurechnen sind.

4. Eigenkapital

Zum Ende des Geschäftsjahres bestehen im Eigenkapital ausschüttungsgesperrte Beträge i.S.v. § 268 Abs 8 HGB in Höhe von insgesamt T€ 91, die in Höhe von T€ 85 auf die Verrechnung des sog. Planvermögens und in Höhe von T€ 6 auf den Ertrag aus dem geänderten Zinssatz zur Abzinsung von Pensionsrückstellungen entfallen.

5. Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Überstunden/Resturlaub (T€ 1.157), Tantieme (T€ 450), Gewährleistungen (T€ 212), und Jahresabschlusskosten (T€ 121).

Bei Verrechnung des sog. Planvermögens gemäß § 246 abs. 2 HGB lagen die folgenden Grundlagen vor:

Anschaffungskosten: T€ 85

Beizulegender Zeitwert: T€ 85

Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden: T€ 396

Aufwendungen/Erträge: - T€ 8

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 6.

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeit; (Vorjahresangaben):

Bilanz Restlaufzeit
bis 1 Jahr 2 bis 5 Jahre über 5 Jahre
T€ T€ T€ T€
Lieferanten 1.562 1.562 0 0
(1.735) (1.735) (0) (0)
Bankverbindlichkeiten 5.011 753 1.996 2.262
(1.156) (153) (584) (419)
Sonstige 2.335 2.335 0 0
(2.253) (2.253) (0) (0)
8.908 4.650 1.996 2.262
(5.144) (4.141) (584) (419)

Die Bankdarlehen betreffen Investitionsdarlehen für Gebäude und für den Erwerb der Vermögensgegenstände im Rahmen des erfolgten asset-deals bei der Seco Energietechnik GmbH. Alle Darlehen sind durch entsprechende Grundpfandrechte gesichert.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind an Steuern T€ 1.255 enthalten.

IV. Angaben zur Konzern Gewinn- / Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Umsatzerlöse der Gruppe belaufen sich im Berichtsjahr auf T€ 59.438. Der Großteil der Umsatzerlöse (ca. 94%) entfallen auf den deutschen Markt und der restliche Anteil (ca. 6%) entfallen hauptsächlich auf den österreichischen Markt. Bezogen auf die einzelnen Geschäftsbereiche setzt sich der Umsatz wie folgt zusammen:

39 % Anlagenbau und Montage,

33 % Wartung und Kälteanlagen,

16 % Kundendienst und

12 % Sonstige u.a. Heizung, Lüftung und Klima, Ersatzteil.

Von den sozialen Abgaben und Aufwendungen entfallen auf Altersvorsorge T€ 120.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 155 sowie außergewöhnliche Erträge in Höhe von TEUR 329.

Die Zinsaufwendungen enthalten Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen gem. § 277 Abs. 5 HGB in Höhe von T€ 7.

V. Sonstige Angaben

Zum Abschlussstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträge für Kfz und für Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von T€ 2.205. Die Verpflichtungen sind rollierend anzusehen.

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter 2023 betrug am Konzernbilanzstichtag:

Angestellte Arbeitnehmer: 175
Gewerbliche Arbeitnehmer: 265

Die Geschäftsführung der Muttergesellschaft erfolgt durch den Geschäftsführer

 

Herrn Gerd Uwe Drobig, Bochum

Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Hinsichtlich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird auf § 286 Abs. 4 HGB (Schutzklausel) verwiesen.

Die Muttergesellschaft Drobig Verwaltungs GmbH ist mit einem gezeichneten Kapital in Höhe von € 25.000 unter HRB 14599 bei dem HR Bochum eingetragen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar für die Abschlussprüfungsleistungen beträgt TEUR 40.

 

Bochum, den 18. Oktober 2024

Gerd Uwe Drobig, Geschäftsführender Gesellschafter

ENTWICKLUNG DES KONZERNANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 708.159,77 51.937,76 582.123,11 177.974,42
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.310.808,13 1.938.414,77 9.177,38 5.240.045,52
2. Technische Anlagen und Maschinen 207.503,64 40.528,57 24.766,78 223.265,43
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.833.055,72 757.021,35 533.384,56 3.056.692,51
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 41.140,39 336.823,56 0,00 377.963,95
6.392.507,88 3.072.788,25 567.328,72 8.897.967,41
7.100.667,65 3.124.726,01 1.149.451,83 9.075.941,83
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023 Zuführungen Auflösungen 31.12.2023
ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 648.179,76 35.133,75 582.033,11 101.280,40
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 652.541,37 107.665,03 0,00 760.206,40
2. Technische Anlagen und Maschinen 133.349,64 27.113,57 24.750,78 135.712,43
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.608.104,64 671.928,40 403.265,16 1.876.767,88
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.393.995,65 806.707,00 428.015,94 2.772.686,71
3.042.175,41 841.840,75 1.010.049,05 2.873.967,11
NETTOBUCHWERTE
31.12.2022 31.12.2023
ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 59.980,01 76.694,02
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.658.266,76 4.479.839,12
2. Technische Anlagen und Maschinen 74.154,00 87.553,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.224.951,08 1.179.924,63
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 41.140,39 377.963,95
3.998.512,23 6.125.280,70
4.058.492,24 6.201.974,72

KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Grundlagen des Konzerns

Die Drobig Verwaltungs-GmbH (Mutterunternehmen) ist die Komplementärin der Drobig Immobilien GmbH & Co. KG, die die Beteiligung an der SECO Kältetechnik GmbH hält.

Die SECO Kältetechnik GmbH ist wiederum an drei Tochtergesellschaften beteiligt; SECO Austria GmbH, SECO Manufaktur GmbH und SECO Energietechnik GmbH.

Die Drobig Immobilien GmbH & Co. KG vermietet Gewerbeimmobilien an die Konzernunternehmen. Gegenstand der anderen Unternehmen der Unternehmensgruppe ist der Handel mit Kälte- und Klimaanlagen, Montagen, Wartung und Service von Kälte- und Klimaanlagen und kältetechnischen Produkten aller.

Darüber hinaus sind keine Zweigniederlassungen vorhanden.

II. Forschung und Entwicklung

Die Konzernunternehmen betreiben keine signifikanten Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten.

III. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Wirtschaftliches Umfeld

Die wirtschaftliche Entwicklung war im Geschäftsjahr 2023 nach Beendigung der Corona-Pandemie weiterhin durch den Ukraine Krieg und den Folgen der Inflation geprägt. Die in Teilen weiterhin vorhandenen Einflüsse im Bereich von Liefer- und Materialengpässen sowie rückläufige Investitionen führten für die deutsche Wirtschaft im Vergleich zum Vorjahr zu einem geringen Rückgang der Wirtschaftsleistung. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Laufe des Jahres gesunken und lag nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis Pressemitteilung Nr. 066 vom 23.2.2024) im Jahr 2023 um 0,3 % unter dem Vorjahr.

Das Jahr 2023 wird, nach den schwierigen pandemiebedingten Jahren 2020-2022 für das Kälteanlagenbauerhandwerk, positiver durch die Branche bewertet. Entgegen der negativen Entwicklung im Bauhauptgewerbe beurteilt die deutliche Mehrheit der Betriebe im Bereich des Kälte-Klima-Anlagenbaus die Geschäftslage als gut.

Die Fachbetriebe haben diese Krise gemeistert und den vergangenen Ausnahmezustand vergleichsweise gut überstanden. Als systemrelevantes Gewerk mit Kunden und Anlagen in allen Bereichen des täglichen Lebens, ob Lebensmittelversorgung, Krankenhaus und Pharmakologie, digitale Infrastruktur oder industrielle Produktion, die Kälte- und Klimatechnik hat zur Aufrechterhaltung dieser Abläufe beigetragen und wird dies auch weiterhin tun.

Geschäftsverlauf

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Neben finanzwirtschaftlichen Kennzahlen wie Umsatz und EBIT verwendet die Unternehmensgruppe auch die Mitarbeiteranzahl als nicht finanziellen Leistungsindikator.

Das Unternehmen hat sich trotz der weiterhin schwierigen Arbeitsmarktsituation, mit einem leichten Zuwachs an Mitarbeitenden, positiv entwickelt.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Entgegen der gesamtwirtschaftlichen Lage in Deutschland hat sich die Unternehmensgruppe auch im Jahr 2023 positiv entwickelt. Das im Vorjahr prognostizierte moderate Umsatzwachstum konnte im Berichtsjahr 2023 bereits ohne Berücksichtigung der erstmaligen Erlöse aus der Seco Energietechnik GmbH realisiert werden. Unter Berücksichtigung dieser Erlöse nach erfolgtem Asset-deal Anfang 2023 sind die Umsätze merklich um 15 % gestiegen. Das prognostizierte Ergebnis des Vorjahres konnte nicht erreicht werden. Ursächlich hierfür waren höhere Personalkosten.

Ertragslage

Der hohe Anstieg von Energiekosten sowie steigende Löhne und Gehälter führten zu großen Kostensteigerungen. Die wirtschaftliche Lage und die weltpolitische Verunsicherung führte bei unseren Kunden zu einer deutlichen Investitionszurückhaltung im Unternehmensbereich Anlagenbau. Hinzu kamen vielfältige Lieferprobleme unserer Lieferanten, da die Lieferketten kriegsbedingt in Europa, aber auch in der Welt nachhaltig gestört sind und auch mit deutlich höheren Einstandspreisen einhergingen.

Innerhalb der Gruppe war im Geschäftsjahr 2023 ein deutlicher Umsatzanstieg von T€ 7.731 zu verzeichnen. Dieser ist überwiegend auf die erstmalige Berücksichtigung der Umsätze der im Vorjahr gegründeten Gesellschaft Seco Energietechnik GmbH und der damit im Zusammenhang stehenden Übernahme eines Unternehmens zum 1. Januar 2023 im rheinischen Raum zurückzuführen.

Diesen gestiegenen Umsatzerlösen des Konzerns stehen im abgelaufenen Geschäftsjahr in Höhe von T€ 7.213 gestiegene Material- und Personalaufwendungen gegenüber. Unter Berücksichtigung gestiegener sonstiger betrieblicher Aufwendungen erzielte der Konzern einen Jahresüberschuss vor Ergebnisanteil der Minderheitsgesellschafter von T€ 2.317 nach T€ 2.998 im Vorjahr.

Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist nach wie vor als gut zu bezeichnen. Die Eigenkapitalquote beträgt 57,2 %. Das Eigenkapital überdeckt das Anlagevermögen mit T€ 8.955. Die zum Stichtag vorhandene Liquidität und die kurzfristig fälligen Forderungen übersteigen bei allen Konzernunternehmen signifikant die kurzfristig fälligen Verbindlichkeiten. Der Cashflow ist überdurchschnittlich gut. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele und mit Inanspruchnahme von Skonto beglichen werden.

IV. Prognosebericht

Das aktuelle wirtschaftliche Umfeld ist durch eine deutliche konjunkturelle Abschwächung aufgrund der Zinsentwicklung und der Inflation sowie durch den Ukraine-Krieg geprägt. Im Zusammenhang mit den aktuellen politischen Entwicklungen, wie der Wahl in den USA und der weiterhin bestehende Ukraine-Konflikt, ist noch nicht abzusehen, wie sich diese Faktoren nachhaltig auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung auswirkt.

Die aktuelle Kälte-Klima-Konjunkturumfrage des Verbandes Deutscher Kälte-Klima-Fachbetriebe ergab, dass trotz widriger Umstände über 71 % der teilnehmenden Unternehmen die aktuelle Geschäftslage mit mehr als gut bezeichnen; im Übrigen wird die Geschäftslage als zumindest befriedigend beurteilt.

Der anhaltende Fachkräftemangel stellt die Unternehmen weiterhin vor große Herausforderungen. Zudem werden auch Lieferengpässe von Anlagen und Komponenten als wichtige Gründe angeführt.

Die Kälte-Klima-Fachbetriebe setzen weiterhin auf Ausbildung im eigenen Betrieb, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. 71 % der Betriebe geben an, zukünftig im gewerblichen Bereich auszubilden. Trotz Anstieg der Anzahl der Betriebe ist die Zahl der Ausbildungsstätten gesunken.

Auf Grund der bisherigen Geschäftsentwicklung und der verbuchten Auftragseingänge erwarten wir, trotz der genannten Unsicherheiten, moderat steigende Umsatzerlöse. Dass sich verschärfende Wettbewerbsumfeld und der sich weiterhin erhöhende Kostendruck im Lebensmittelhandel erfordert stetige Optimierungen und Investitionen in Mitarbeiter, um sich weiterhin positiv vom Wettbewerber unterscheiden zu können. Aufgrund der genannten Faktoren wird mit einer leicht unterproportionalen EBIT-Entwicklung im Vergleich zum Umsatz gerechnet.

Das Geschäftsjahresergebnis 2024 sollte dennoch mindestens dem des Jahres 2023 entsprechen.

V. Chancen- und Risikobericht

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir hauptsächlich in einer sich weiter abkühlenden Konjunktur, den Folgen des Ukrainekrieges sowie im sich verschärfenden Wettbewerbsumfeld, wobei wir glauben, dass wir uns - auch in der Wahrnehmung unserer Kunden - weiterhin positiv vom Wettbewerb unterscheiden.

Daneben bestehen allgemeine wirtschaftliche Risiken, denen die meisten mittelständischen Unternehmen ausgesetzt sind. Diese sind von der Geschäftsleitung erkannt und werden mit den vorhandenen Mitteln auf das niedrigste mögliche Niveau reduziert.

Besondere Risiken und Chancen, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben bzw. den Bestand des Unternehmens gefährden könnten, können vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität nicht erkannt werden.

 

Bochum, den 11. November 2024

Gerd Uwe Drobig, Geschäftsführender Gesellschafter

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Dem Konzernabschluss und dem Konzernlagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Drobig Verwaltungs GmbH, Bochum

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Drobig Verwaltungs GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Drobig Verwaltungs GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Warendorf, 3. Dezember 2024

HEINZ & OVERMEYER
PARTNERSCHAFT MBB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Patrick Overmeyer, Wirtschaftsprüfer

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