Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 21371
Vorher
Paul Wärmerückgewinnung GmbH
Eingetragen
30.4.2004
Branche
Herstellung von Heizkörpern für ZentralheizungenHerstellung von kälte- und lufttechnischen Erzeugnissen, nicht für den HaushaltHerstellung von Wärmepumpen
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung, Wartung und Vertrieb von Produkten, die der Bereitstellung eines komfortablen Raumklimas in Gebäuden dienen, insbesondere mittels Wärmerückgewinnungssystemen, sowie die Erbringung von damit zusammenhängenden Dienstleistungen

Historie

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Management

NameRolle
Marko Jakob
seit 17.1.2023
Geschäftsführer
Andreas Hans Berger
seit 28.11.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Zehnder Group AGCHE
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Zehnder Group Deutschland Holding GmbH
Germany
2.100.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

Paul Wärmerückgewinnung GmbH

Reinsdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017

A Grundlagen des Unternehmens

PAUL ist seit über 20 Jahren Hersteller von Wohnungslüftungsgeräten mit Wärmerückgewinnung und Wärmetauschern. Am Geschäftssitz in Reinsdorf bündeln sich alle Aktivitäten von der Entwicklung bis zur Herstellung der Produkte. Als Teil der Zehnder Group International verantwortet PAUL den Geschäftsbereich sogenannter Einzelraumlüftungsgeräte für den Konzern sowie die Entwicklung und Lieferung von Wärmetauschern für den Konzern und Drittkunden. Die Hauptabsatzmärkte unserer Produkte befinden sich in Deutschland, Österreich, Schweiz, Niederlande, Italien und UK. Im Fokus unserer Vertriebsaktivitäten stehen grundlegend jedoch alle Europäischen Länder. Zur Optimierung und Effizienzsteigerung unserer Aktivitäten nahm zum 1. Januar 2017 unsere Tochtergesellschaft Paul dPoint Technologies GmbH den operativen Betrieb auf, welche sich ausschließlich dem Vertrieb unserer Wärme- und Enthalpietauscher an Drittkunden widmet.

B Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach einem bereits positiven Jahr 2016 entwickelte sich die gesamtwirtschaftliche Situation innerhalb der europäischen Union und vor allem in Deutschland mit BIP-Wachstumsraten von 2 % bis 2,5 % wiederum sehr erfreulich. Vor allem der für unsere Branche wichtige Bausektor lieferte hierfür überproportionale Beiträge. Auch der Binnenkonsum wuchs, all dies unter anderem befördert durch weiterhin extrem niedrige Zinsen in Kombination mit sinkender Arbeitslosigkeit, welche inzwischen in Deutschland den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung erreicht hat. Im Zuge der allgemein positiven Grundstimmung traten Themen wie der Brexit und die anhaltende wirtschaftliche Schwäche diverser südeuropäischer Länder in den Hintergrund, obwohl diese nach wie vor Herausforderungen und Risiken darstellen.

Unterstützt durch neue Höchststände bei Baugenehmigungen und deren Umsetzung wuchs der Markt für Wohnungslüftung erneut überproportional, in einem unserer wichtigsten Märkte Deutschland sogar zwischen 7 % und 21 % (abhängig von der Produktgruppe). [1]

Auf Basis nationaler und europäischer Bemühungen zur Verbesserung des Klimaschutzes, für dessen Gelingen die Reduzierung des Energieverbrauches von Gebäuden ein elementares Grundelement darstellt, erwarten wir auch für die nahe Zukunft eine weiter positive Entwicklung unserer Absätze.

2. Geschäftsverlauf

Auch in 2017 konnten die Absatzmengen in allen Produktgruppen wieder erheblich gesteigert werden. Sowohl unsere Lüftungsgeräte unter den Marken ZEHNDER und PAUL als auch unsere Wärmetauscher für ZEHNDER und Drittkunden verzeichneten dabei deutlich zweistellige Wachstumsraten. Der Vertrieb unserer Lüftungsgeräte erfolgte dabei, wie im letzten Geschäftsbericht bereits erwähnt, ausschließlich über Verkaufsgesellschaften von ZEHNDER. Parallel wurden alle Wärmetauscher für Drittkunden über die ebenfalls bereits erwähnte neue Tochtergesellschaft Paul dPoint Technologies GmbH abgesetzt. Die Paul Wärmerückgewinnung GmbH fokussiert sich in diesem Zusammenhang seit Anfang 2017 ausschließlich auf die Entwicklung und Fertigung der genannten Produkte und erzielt Umsatzerlöse im Wesentlichen konzernintern zu entsprechenden Verrechnungspreisen. Durch die Neuorganisation und daraus resultierende Fokussierung der einzelnen Geschäftseinheiten sollen Effizienzsteigerungen und eine höhere Kundenorientierung erreicht werden.

Durch die hier dargestellten Änderungen der Wertschöpfungskette ergab sich in Summe für die Paul Wärmerückgewinnung GmbH im Vergleich zum Vorjahr ein gesunkener Gesamtumsatz von EUR 16,4 Mio (i. Vj. EUR 18,9 Mio), was im Rahmen der Erwartungen ("etwa EUR 16 Mio" im Vorjahr formuliert) lag. Ebenfalls reduzierte sich das Ergebnis vor Steuern (zu Erläuterungen der Entwicklung siehe Abschnitt 3a Ertragslage) auf EUR 0,9 Mio (i. Vj. EUR 2,0 Mio).

Die langfristig orientierte Wachstumspolitik von ZEHNDER spiegelte sich in einer auch in 2017 hohen Investitionsrate am Standort Reinsdorf wider. Insgesamt wurden EUR 1,1 Mio für diverse Maschinen zur Wärmetauscherfertigung und Werkzeuge für neue Produkte aufgewendet. Neben verbesserten Fertigungsverfahren wurden wiederum mehrere neue Produkte am Markt eingeführt. Die Kooperation mit unserem kanadischen Schwesterunternehmen dPoint Technologies Inc. wurde intensiviert. Das Ziel zur Erreichung der weltweiten Marktführerschaft für Energietauscher im Bereich Raumlüftung bis 2022 ist nach wie vor gültig.

3 Lage der Gesellschaft

a) Ertragslage

Die optimierte Wertschöpfungskette brachte für PAUL auch eine geänderte Ertragssituation mit sich. Durch die nunmehr abgeschlossene Umstellung der Vertriebswege über Konzerngesellschaften änderte sich für PAUL die Ertragsbasis in 2017 erneut. So werden beispielsweise Konzernumlagen in den Verrechnungspreisen zwischen den Konzerngesellschaften abgebildet. Die Rohertragsquote (Rohertrag geteilt durch Betriebsleistung) sank daher gegenüber 2016 von 49,5 % auf 34,6 % bei einer Betriebsleistung von TEUR 16.380 (i. Vj. TEUR 18.646).

Die Materialpreise im Beschaffungsbereich zeigten über das Jahr eine gewisse Volatilität und in Summe eine leicht steigende Tendenz. Der Materialaufwand stieg daher im Vergleich zur Fertigungsmenge leicht überproportional von TEUR 9.412 auf TEUR 10.708.

Die internen und externen Aufwendungen für Personal (Personalaufwand in Höhe von TEUR 3.492 nach i. Vj. TEUR 3.280 zuzüglich der Aufwendungen für Leiharbeitskräfte in Höhe von TEUR 640; i. Vj. TEUR 935) sanken trotz erheblichen Wachstums der Absatzmengen leicht um ca. 2 % von TEUR 4.215 auf TEUR 4.132, was insbesondere begünstigt durch die Erhöhung des Automatisierungsgrades der Fertigung und die Ausgliederung der Vertriebsaktivitäten ist.

Die strukturellen Aufwendungen (Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 3.483 auf TEUR 886) wurden erwartungsgemäß deutlich reduziert. Zum einen wurden Aktivitäten in den Bereichen Marketing und Vertrieb vielfach durch die neue Tochtergesellschaft übernommen, zum anderen wirkte sich aber auch der Abschluss des SAP-Einführungsprojektes zum Ende 2016 positiv auf die Kostensituation 2017 aus. Auch im Bereich Garantie/ Gewährleistung waren erfreulicherweise nochmals niedrigere Kosten zu verzeichnen. Die Minderaufwendungen für Marketing/Vertrieb/Lizenzen und Garantie/Gewährleistung beliefen sich gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 512. Hinsichtlich der geringeren Garantiekosten machte sich die strikte Philosophie von PAUL für hohe Qualitätsanforderungen von der Entwicklung bis zur Produktion und Auslieferung bezahlt, wodurch das Aufkommen an Beanstandungen unserer Produkte erneut sank. Der weitere Rückgang ergibt sich insbesondere aus der im Geschäftsjahr vorgenommenen Umgliederung der oben genannten Aufwendungen für Leiharbeiter aus den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in den Materialaufwand, was im Zuge der Vereinheitlichung der Kontenrahmen innerhalb der deutschen Tochtergesellschaften der ZEHNDER Gruppe erfolgte. Zudem wirkten sich im Vorjahr erfasste Management Fees in Höhe von TEUR 472 aus, die nunmehr über entsprechende Verrechnungspreise erfasst werden.

PAUL sieht sich nach wie vor als einen der Innovationsführer in der Branche und investiert intensiv in Forschung und Entwicklung. Dennoch gelang es durch Optimierung von Strukturen und verbessertes Projektmanagement in 2017, die Ausgaben dieses Bereiches um 16 % auf TEUR 720 zu senken.

PAUL schließt das Geschäftsjahr 2017 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 605 (i. Vj. TEUR 1.385) ab.

b) Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme von PAUL verringerte sich gegenüber dem Vorjahr und beträgt zum Jahresende nunmehr EUR 14,5 Mio (i. Vj. EUR 15,1 Mio). Das Anlagevermögen erhöhte sich spürbar auf EUR 10,9 Mio (i. Vj. EUR 10,6 Mio). Hauptursächlich zeichneten sich hierfür die im Geschäftsjahr durchgeführten Investitionen in Höhe von TEUR 1.201, insbesondere in die weitere Automatisierung des Fertigungsprozesses.

Das Umlaufvermögen verringerte sich auf EUR 3,6 Mio (i. Vj. EUR 4,5 Mio), wobei sich hier der nahezu vollständige Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (um TEUR 556) besonders ausgewirkt hat. Die liquiden Mittel sanken durch die genannten Investitionen sowie durch Rückzahlungen von Gesellschafterdarlehen (siehe unten stehende Cashflow-Darstellung). Aufgrund der guten Ertragslage mussten zur Finanzierung der Investitionen keine zusätzlichen Darlehen aufgenommen werden. Die Finanzierung der Gesellschaft war ganzjährig gesichert.

Das Eigenkapital hat in Höhe des Jahresüberschusses von TEUR 605 auf EUR 12,2 Mio zugenommen. Die Eigenkapitalquote von PAUL erhöhte sich auf 83,9 % (i. Vj. 76,5 %), was unverändert als Beleg einer soliden Kapitalbasis angesehen werden kann.

Der Cashflow aus operativer Tätigkeit betrug im Geschäftsjahr TEUR 919. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit ist aufgrund der genannten Investitionen in Produktionskapazitäten und Anlagen dagegen negativ in Höhe von TEUR -1.149. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ist durch Darlehensrückführungen ebenfalls negativ in Höhe von TEUR -509. In Summe reduzierte sich der Finanzmittelfonds um TEUR 739 von TEUR 1.048 auf TEUR 309.

C Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1 Prognosebericht

PAUL blickt auch auf das Jahr 2018 mit großer Zuversicht. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen zumindest für das laufende Jahr zuversichtlich. Risiken sind jedoch zumindest mittelfristig erkennbar. Genannt seien hier beispielhaft der drohende Brexit, aber auch drohende internationale "Handelskriege" auf Basis von Strafzöllen usw. Auch bedeuten immer stärker schwankende Wechselkurse ein zunehmendes Risiko für den internationalen Handel.

Dennoch erwartet PAUL für das neue Geschäftsjahr weiter deutlich steigende Absatzmengen. Der Fokus unserer Aktivitäten liegt dabei auf Europa. Es werden weitere erhebliche Investitionen in Automatisierungstechnik, Entwicklung und den Ausbau des internationalen Vertriebs durchgeführt. Es wird ein weitestgehend gleichmäßig hohes Absatzwachstum über alle Produktgruppen erwartet. Im Bereich Wärmetauscher werden wir zusätzlich in bisher durch uns nicht besetzte Marktbereiche wachsen. Dies vor allem durch die Erschließung neuer Kunden und die Lancierung neuer Produkte.

Besonderer Fokus wird weiterhin auf die Optimierung unserer strukturellen Kosten gelegt. Priorität ist ein langfristig kontinuierliches und profitables Wachstum deutlich über dem allgemeinen Marktwachstum. Mit der Einführung von SAP und gleichzeitiger Gründung der Tochtergesellschaft haben sich die die operativen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für PAUL (verbleibende Produktionsgesellschaft) in 2017 erheblich geändert. Trotz erwarteter deutlicher Absatzmengenerhöhung rechnen wir aufgrund eines geänderten Werteflusses auch in 2018 nur mit einem leichten Umsatzanstieg auf ein Niveau zwischen EUR 16 Mio bis EUR 17 Mio. Das Ergebnis vor Steuern von PAUL in 2018 wird zwischen EUR 0,5 Mio bis EUR 1,0 Mio erwartet.

Der Gesamtunternehmensausblick für PAUL bleibt trotz geänderter Rahmenumstände und Ertragssituation positiv. Die entwickelten Strategien befinden sich in Umsetzung und erlauben PAUL mittel- und langfristig ein profitables Wachstum.

2 Risikobericht

Die Reihenfolge der hier genannten Risiken soll nicht zwingend eine Gewichtung der Risikogröße oder -eintrittswahrscheinlichkeit widerspiegeln:

a) Juristische Auseinandersetzungen

Im Zuge der Umstellung des Vertriebs von PAUL auf die konzerneigenen Verkaufsgesellschaften wurden zum Ende des Geschäftsjahres 2014 die Verträge aller bis dahin eingesetzten Werksvertretungen gekündigt. In 2015 wurden hieraus Forderungen gegen PAUL geltend gemacht, welche PAUL dem Grunde und der Höhe nach bestreitet. Teilweise konnten Auseinandersetzungen in 2016 und 2017 beigelegt werden. Aktuell ist jedoch der Ausgang der übrigen, zum Teil gerichtlich anhängigen Auseinandersetzungen schwer absehbar. Es wurde nach den Grundsätzen der kaufmännischen Vorsicht eine bilanzielle Vorsorge getroffen, die aber bei einem möglichen äußerst ungünstigen Verlauf nicht vollumfänglich ausreichen könnte.

b) Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Der Ausblick für 2018 für unseren wichtigsten Markt Deutschland gestaltet sich ein weiteres Mal positiv, wobei eine Verringerung des Wachstums erwartet wird. Die weiterhin sehr niedrige Arbeitslosigkeit, steigende Einkommen und niedrige Zinsen bilden eine gute Grundlage für Investitionen im Bausektor. Da jedoch zwischenzeitlich die Bau- und Grundstückskosten vielfach erheblich gestiegen sind und gleichzeitig Kapazitätsengpässe in der Bauwirtschaft ersichtlich werden, sind allfällige Wachstumschancen des Marktes begrenzt.

Großbritannien, als einer unserer weiteren Hauptmärkte, steuert auf eine ungewisse Zukunft im Rahmen des Brexit hin. Jegliche Vorhersagen über Zusammenarbeitsmodelle mit der EU sind derzeit nicht möglich. Das Risiko einer nachteiligen Entwicklung für Exportunternehmen aus dem Euroraum, und damit auch für PAUL, ist nicht zu vernachlässigen. Positive Signale für Steigerungsmöglichkeiten unserer Absätze erhalten wir inzwischen aus Frankreich, Osteuropa und vermehrt auch Skandinavien.

Die weltweite geopolitische Lage hat sich in 2017 keinesfalls zum Positiven gewendet. Sowohl militärische Auseinandersetzungen als auch erhebliche Einschränkungen des Welthandels werden realistischer, was sich auf das weltweite Wirtschaftswachstum negativ auswirken würde. Dies kann auch zu negativen Beeinflussungen unseres Geschäftes führen, welche in der aktuellen Planung noch nicht berücksichtigt sind. Eine verlässliche Aussage zur weiteren weltwirtschaftlichen Entwicklung ist weiter risikobehaftet.

c) Steigender Wettbewerbs- und Preisdruck

Im Zuge einer fließenden konzernstrategisch bedingten Veränderung des Produktportfolios und damit neuer Fokussierung auf die Bereiche "Einzelraumlüftung" und "Wärmetauscher" erwartet PAUL tendenziell weiter steigenden Druck auf Preise und Margen, da diese Bereiche besonders preissensitiv sind. Der Gesamtmarkt "Lüftung mit Wärmerückgewinnung" wächst weiter und zieht neue, teilweise sehr große Marktteilnehmer an, die die erzielbaren Margen branchenweit beeinträchtigen könnten.

d) Wechselkursrisiko

PAUL bezieht Rohwaren in erheblichem Wert aus dem US-Dollar-Raum. Trotz letzthin leichter Erholung ist der Euro anfällig für Schwankungen und eine generelle Abwertungstendenz. Dadurch können negative Auswirkungen erheblichen Maßes auf nennenswerte Teile unserer Einkaufsvolumina entstehen. Gleichzeitig können sich geänderte Wechselkurse auch im Vertrieb unserer Produkte auswirken. Hierbei können sich vor allem für unsere Kunden in Großbritannien negative Auswirkungen ergeben, welche wiederum zu stärkerem Preisdruck gegenüber PAUL führen.

3 Chancenbericht

a) Kompetenz-Center für Einzelraumlüftungsgeräte

Die Veränderung der Fokussierung hinsichtlich des Produktportfolios von zentralen Lüftungsgeräten zu Einzelraumlüftungen und die damit verbundene Nominierung von PAUL zum Kompetenz-Center für diese Produktgruppe innerhalb Zehnder eröffnet PAUL weiterhin hervorragende Chancen für neues Wachstum. Mit der hier geplanten Ausweitung des Angebotes könnte es möglich sein, die Absatzmengen auf europäischer Ebene innerhalb der nächsten drei Jahre zu vervielfachen, was das Jahr 2016 bereits initial bewiesen hat. Im Jahr 2017 konnte dieser Trend durch erneut kräftiges Wachstum im Bereich der Einzelraumlüftungsgeräte bestätigt werden.

b) Sicherung und Ausbau des Wettbewerbsvorsprungs im Bereich Enthalpietauscher

Ebenfalls gute Chancen bieten sich mittel- und langfristig im Wärmetauscherbereich auf Basis unserer Spezialisierung auf feuchteübertragende Tauscher (Enthalpietauscher). Durch die in 2015 erfolgte Übernahme der dPoint Technologies Inc. (Kanada) als wichtigen Lieferanten für PAUL in dem Bereich durch die Zehnder Group wird das vorhandene Know-how bezüglich spezieller Materialien zur Feuchteübertragung im Konzern gebündelt und von der Nutzung durch Konkurrenten ausgeschlossen. Die innovativen Membranmaterialien von dPoint unterstützen den Wettbewerbsvorsprung von PAUL im Bereich Enthalpietauscher erheblich. Wir gehen daher weiterhin von einem überdurchschnittlichen Wachstum im Bereich Enthalpietauscher aus. Der Trend zur Feuchterückgewinnung als Komfortmerkmal in der Wohnungslüftung ist ungebrochen und beschleunigt sich im Allgemeinen sogar. Weitere Absatzpotenziale für Enthalpietauscher bieten insbesondere Regionen mit heißem und feuchtem Klima weltweit. Die Chancen für den Markteintritt in diese Märkte und Regionen wird durch die genannten Maßnahmen erhöht. Im Jahr 2016 wurden die notwendigen Strategien und Maßnahmen zum weiteren Ausbau des Wärmetauscherbereiches zwischen PAUL und dPoint abgestimmt. Seit 2017 wird die neue Strategie konsequent umgesetzt und kann weltweit zu einem erheblichen Absatzwachstum der Gesellschaft beitragen. Ab 2018 werden zusätzlich neue Modelle auf Basis einer formbaren, feuchteübertragenden Membran (und damit noch besseren Leistungsmerkmalen) am Markt lanciert, was unsere Stellung als Marktführer festigen und ausbauen wird.

1 Nach Angaben des Bundesverbands der Deutschen Heizungstechnik e.V./Fachverband Gebäude-Klima e.V.

 

Reinsdorf, den 31. März 2018

PAUL Wärmerückgewinnung GmbH

Michael Pitsch, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2017

Aktiva

31.12.2017 31.12.2016
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Software   22.350   33.707
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 6.614.625   6.851.041  
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.169.688   2.271.243  
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 332.069   416.948  
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 628.098 10.744.480 962.680 10.501.912
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen   100.000   25.000
    10.866.829   10.560.618
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte        
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.322.166   1.007.931  
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 83.349   46.801  
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 0 1.405.515 17.452 1.072.185
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 216   556.092  
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.879.206   1.662.984  
3. Sonstige Vermögensgegenstände 36.243 1.915.664 171.488 2.390.564
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   308.932   1.047.739
    3.630.110   4.510.487
C. Rechnungsabgrenzungsposten   4.805   35.390
    14.501.745   15.106.496

Passiva

       
      31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital     2.100.000 2.100.000
II. Gewinnvortrag     9.456.835 8.071.472
III. Jahresüberschuss     605.266 1.385.364
      12.162.101 11.556.836
B. Sonderposten für Investitionszulagen und -zuschüsse     829.705 865.606
C. Rückstellungen        
1. Steuerrückstellungen     16.448 56.429
2. Sonstige Rückstellungen     1.005.068 1.068.029
      1.021.516 1.124.458
D. Verbindlichkeiten        
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen     188.919 276.896
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen     187.660 1.252.969
3. Sonstige Verbindlichkeiten     111.844 29.731
- davon aus Steuern EUR 109.372,97 (i. Vj. EUR 27.466,83) -        
      488.423 1.559.596
      14.501.745 15.106.496

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017

2017 2016
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis   6.130.046   9.469.300
2. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter -2.951.501   -2.752.160  
b) Soziale Abgaben -540.306 -3.491.807 -527.702 -3.279.862
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -845.031   -699.345
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -886.382   -3.483.239
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   2.698   105
- davon von verbundenen Unternehmen EUR 2.698,11 (i. Vj. EUR 0,00) -        
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -8.653   -22.407
- davon an verbundene Unternehmen EUR 8.652,78 (i. Vj. EUR 22.407,20) -        
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -288.646   -593.283
8. Ergebnis nach Steuern   612.224   1.391.267
9. Sonstige Steuern   -6.958   -5.904
10. Jahresüberschuss   605.266   1.385.364

Anhang für das Geschäftsjahr 2017

I. Allgemeine Angaben

Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Paul Wärmerückgewinnung GmbH, Reinsdorf, wurde auf der Grundlage der handelsrechtlichen Ansatz-, Bewertungs- und Gliederungsvorschriften erstellt. Ergänzend dazu waren die Bestimmungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Gesellschaft gilt gemäß § 267 Abs. 2 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft. Es wurde von den Erleichterungsvorschriften des § 276 Satz 1 HGB, des § 288 Abs. 2 Satz 1 und 2 HGB sowie der Schutzvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

II. Ausweis-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Durch die zum 1. Januar 2017 wirksam gewordene Aufteilung der Geschäftstätigkeit auf eine Produktionsgesellschaft und eine Vertriebsgesellschaft (Tochtergesellschaft Paul dPoint Technologies GmbH, Reinsdorf) sind die Vorjahreszahlen nur eingeschränkt vergleichbar. Ferner erfolgte zur Harmonisierung der Kontenstruktur der deutschen Tochtergesellschaften der ZEHNDER Gruppe der Ausweis der Aufwendungen für Leiharbeiter (TEUR 641; i. Vj. TEUR 935) ab dem Geschäftsjahr 2017 unter dem Materialaufwand und nicht mehr unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Eine Anpassung der Vorjahreswerte in der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nicht vorgenommen.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten angesetzt.

Fördermittel, die sich auf Sachinvestitionen beziehen, werden in einen Sonderposten eingestellt. Der Sonderposten wird korrespondierend zur Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände ertragswirksam aufgelöst.

Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode ermittelt. Abnutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben, die im Wesentlichen der in den amtlichen AfA-Tabellen vorgegebenen Nutzungsdauer entspricht.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 410 werden im Zugangsjahr aktiviert und voll abgeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten angesetzt.

Darüber hinaus erfolgen auf Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens und auf Finanzanlagen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen, um diese mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind ebenfalls dort vermerkt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sowie die Fertigerzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten neben Materialkosten und direkten Lohnkosten auch anteilige Gemeinkosten (Material- und Fertigungsgemeinkosten, Wertverzehr des Anlagevermögens). Sie enthalten keine Fremdkapitalzinsen. Soweit erforderlich werden Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die Waren sind zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung erkennbarer Einzelrisiken und des allgemeinen Wagnisses bewertet.

Eine Pauschalwertberichtigung wird auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen mit 1 % angesetzt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihrem Nominalwert angesetzt.

Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 2.100.000,00 und entspricht der Eintragung im Handelsregister.

Die Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Die kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anteile an verbundenen Unternehmen

Die gehaltenen Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen die Beteiligung an der im Geschäftsjahr 2016 gegründeten Paul dPoint Technologies GmbH, Reinsdorf (Anteilsbesitz von 100 %). Die Tochtergesellschaft weist zum 31. Dezember 2017 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 133 sowie ein Jahresergebnis in Höhe von TEUR 33 aus. Die operative Tätigkeit als Vertriebsgesellschaft begann zum 1. Januar 2017.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Fälligkeit von bis zu einem Jahr.

Wie im Vorjahr bestehen zum 31. Dezember 2017 keine Forderungen gegen den Gesellschafter. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem regulären Liefer- und Leistungsverkehr.

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich in Höhe von TEUR 26 um Forderungen gegen das Amtsgericht Zwickau aus einer Hinterlegung in einem laufenden Gerichtsverfahren, in Höhe von TEUR 7 um Forderungen gegen Mitarbeiter sowie in Höhe von TEUR 3 gegen Finanzbehörden.

3. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen Versicherungsbeiträge (TEUR 3) und sonstige Gebühren und Beiträge (TEUR 2), die zu Aufwand im Folgejahr führen.

4. Eigenkapital

Der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr beträgt TEUR 9.457. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf TEUR 605.

5. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Gewährleistungsrückstellungen in Höhe von TEUR 324, Rückstellungen für Resturlaub und Zeitkontostunden der Mitarbeiter in Höhe von TEUR 141 und sonstige ungewisse Verbindlichkeiten von TEUR 540. Sämtliche Rückstellungen sind kurzfristig und wurden deshalb nicht abgezinst.

6. Verbindlichkeiten

Gesamt
TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 189
(Vorjahr) (277)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 188
(Vorjahr) (1.253)
Sonstige Verbindlichkeiten 112
(Vorjahr) (30)

Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert und haben wie auch im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 188). Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter bestanden zum Bilanzstichtag wie auch im Vorjahr nicht.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt aus noch zu zahlender Lohn- und Kirchensteuer (TEUR 85) enthalten.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

Die in das Rohergebnis einfließenden sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR 459; i. Vj. TEUR 236) enthalten Erträge aus bisher selbst genutzten Lizenzen (TEUR 233; i. Vj. TEUR 0), Erträge aus dem Verkauf von Materialbeständen (TEUR 52; i. Vj. TEUR 0), periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen (TEUR 34; i. Vj. TEUR 0), periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 34; i. Vj. TEUR 2), Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens (TEUR 36; i. Vj. TEUR 36) sowie Erträge aus realisierten Kursgewinnen (TEUR 30, i. Vj. TEUR 141).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 886; i. Vj. TEUR 3.483) sind Kosten für Instandhaltung (TEUR 175; i. Vj. TEUR 70), Garantiekosten in Höhe von TEUR 96 (i. Vj. TEUR 119), realisierte Kursverluste in Höhe von TEUR 54 (i. Vj. TEUR 40), Bewirtungskosten in Höhe von TEUR 63 (i. Vj. TEUR 27) sowie Auditkosten in Höhe von TEUR 36 (i. Vj. TEUR 21) enthalten.

Periodenfremde Aufwendungen entstanden in Höhe von TEUR 10 (i. Vj. TEUR 20).

2. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

Im Geschäftsjahr 2017 wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen vorgenommen.

3. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge/ähnliche Aufwendungen

In diesen Posten sind Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 9 (i. Vj. TEUR 22) enthalten.

4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten in Höhe von TEUR 28 (i. Vj. TEUR 0) Steuererstattungen für Vorjahre.

V. Sonstige Erläuterungen und Angaben

1. Konzernabschluss

Muttergesellschaft im Sinne von § 285 Nr. 14 HGB ist die Zehnder Group Deutschland Holding GmbH in Lahr. Sowohl die Paul Wärmerückgewinnung GmbH sowie die Zehnder Group Deutschland Holding GmbH werden in den Konzernabschluss der Zehnder Group AG in Gränichen/Schweiz, der nach den Rechnungslegungsvorschriften des schweizerischen Rechts aufgestellt wird, einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Zehnder Group AG erhältlich.

2. Geschäftsführung

- Michael Pitsch, Geschäftsführer, Geprüfter Betriebswirt, Thum

Bezüglich der Vergütung der Geschäftsführung wird von der Befreiung des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

3. Angaben zu Mitarbeitern

Die Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer belief sich im Durchschnitt des Geschäftsjahres einschließlich der Geschäftsführung auf 97 Personen (i. Vj. 92 Personen).

2017
Anzahl
2016
Anzahl
Angestellte 45 41
Gewerbliche Arbeitnehmer 52 51

Es wurden drei gewerbliche Auszubildende (i. Vj. zwei) beschäftigt.

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Das Bestellobligo beträgt TEUR 7 (i. Vj. TEUR 62) und besteht aus vertraglich beauftragten, aber noch nicht durchgeführten und abgerechneten Investitionen in das Anlagevermögen.

5. Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2017 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

6. Handelsregister

Die Firma wird im Handelsregister B des Amtsgerichts Chemnitz unter der Registernummer HRB 21371 geführt.

 

Reinsdorf, den 31. März 2018

Paul Wärmerückgewinnung GmbH

Michael Pitsch, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2017

Bruttobuchwerte
1.1.2017
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2017
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Software 163.206 9.395 0 8.075 164.526
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und Bauten 8.165.062 8.672 0 0 8.173.734
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.615.656 405.501 970.668 117.247 4.874.579
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.078.106 74.600 -7.988 162.382 982.336
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 962.680 628.098 -962.680 0 628.098
  13.821.503 1.116.872 0 279.628 14.658.747
III. Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000 75.000 0 0 100.000
  14.009.710 1.201.267 0 287.704 14.923.273
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2017
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2017
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Software 129.500 20.752 0 8.075 142.177
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und Bauten 1.314.020 245.089 0 0 1.559.109
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.344.413 465.898 100 105.521 1.704.891
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 661.159 113.293 -100 124.084 650.268
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
  3.319.592 824.279 0 229.605 3.914.267
III. Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0 0
  3.449.091 845.031 0 237.680 4.056.444
Nettobuchwerte
31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Software 22.350 33.707
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 6.614.625 6.851.041
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.169.688 2.271.243
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 332.069 416.948
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 628.098 962.680
  10.744.480 10.501.912
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 100.000 25.000
  10.866.830 10.560.618

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Paul Wärmerückgewinnung GmbH, Reinsdorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Leipzig, den 31. Mai 2018

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Philipps, Wirtschaftsprüferin

Lorenz, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 wurde am 2. Juli 2018 festgestellt.

Gewinnverwendungsbeschluss

Der Gewinn des Geschäftsjahres 2017 in Höhe von € 605.265,96 wird zusammen mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von € 9.456.834,56 auf neue Rechnung vorgetragen.

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