GuardKnox Cyber Technologies EU GmbH
Selbe AdresseHerstellung von militärischen Kampffahrzeugen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rachita Sundar seit 21.2.2025 | Geschäftsführer |
Blake Andrew Tierney seit 31.1.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Qualtrics Holdings LP | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
QDL Technologies GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
ANHANGI. Allgemeine Angaben einschließlich der Angaben zum Unternehmen Die QDL Technologies GmbH hat ihren Sitz in München und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (HR B 233976). Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die QDL Technologies GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften vereinzelt in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewendet. Im Juni 2023 wurde die Qualtrics-Gruppe, zu der die QDL Technologies GmbH, München zählt, veräußert. Seit der Veräußerung nimmt die Muttergesellschaft nicht mehr am organisierten Markt Teil. Im Rahmen der Umstrukturierung fand ein Gesellschafterwechsel statt, die Anteile der Gesellschaft werden zum Bilanzstichtag vollständig von der Qualtrics Holding Inc., Wilmington (USA) gehalten. Im Januar 2024 wurden die Anteile an die Qualtrics Holdings LP, Wilmington (USA) weiterveräußert. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Fremdwährungsumrechnung Das Sachanlagevermögen wird im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen und rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten abzüglich, soweit abnutzbar, nutzungsbedingter planmäßiger und ggf. außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig oder pro-rata-temporis. Die planmäßigen Abschreibungen werden über die folgenden (gruppeneinheitlichen) Nutzungsdauern vorgenommen:
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert oder mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Uneinbringliche Forderungen werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Bilanz wird ohne Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen pauschalen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren abgezinst. Die bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigten zukünftigen Preis- und Kostensteigerungen orientieren sich an der Teuerungsrate und werden über die jeweilige Laufzeit der Rückstellungen mit 5 % berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Aus Vereinfachungsgründen erfolgt die unterjährige Verbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs vom letzten Tag des Vormonats. Bilanzposten werden wie folgt bewertet: Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundlegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit bis zu einem Jahr) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeiten oder zum höheren Stichtagskurs, unter Zugrundlegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit bis zu einem Jahr) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. III. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Entwicklung der Abschreibungen im Geschäftsjahr können aus dem als Anhang zum Anhang beigefügten Anlagespiegel entnommen werden. 2. Forderungen und sonstige Vermögegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 9.184 (Vorjahr: TEUR 12.064) aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 2.081) Forderungen gegen den Gesellschafter. 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 236, erfolgsabgängige Mitarbeitervergütungen in Höhe von TEUR 1.554 und Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 2.021. 4. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel:
In Klammer angegebene Werte betreffen die Vorjahreszahlen. IV. Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Sämtliche Umsatzerlöse resultieren aus Verkaufs- und Marketingaktivitäten für die Softwareprodukte der Qualtrics LLC, Provo (USA) sowie Qualtrics Ireland Limited, Dublin (IRL). Von den Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 32.633 (Vorjahr: TEUR 41.240) wurden im europäischen Ausland und Drittland TEUR 32.633 (Vorjahr: TEUR 41.240) erzielt. 2. sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 74 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 17 (Vorjahr: TEUR 152) enthalten. 5. Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung bzw. Bedeutung in Höhe von TEUR 707 sind im Rahmen der Folgebewertung des Anlagevermögens angefallen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 707 auf Sachanlagevermögen vorgenommen. V. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 102. Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
2. Angaben zu den Organen Seit Beginn des Geschäftsjahres 2023 wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten werden den Geschäftsführern im Berichtsjahr keine Bezüge gewährt. Die Geschäftsführer sind nicht bei der Gesellschaft angestellt und es erfolgen keine direkten Umlagen. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat für ihren Geschäftsbetrieb Miet- und Leasingverträge sowie sonstige Dienstleistungsverträge abgeschlossen. Der Gesamtbetrag aufgrund der derzeitig gültigen Verträge beträgt TEUR 4.744. 4. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird über ihre Muttergesellschaft Qualtrics Holding Inc., Wilmington (USA) in den Konzernabschluss der Quartz AcquireCo LLC, Delaware (USA) einbezogen. Die Quartz AcquireCo LLC, Delaware (USA) stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. Dieser Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaften erhältlich. 5. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen
6. Vorschlag über die ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.588.649,83 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 4.018.300,12 auf neue Rechnung vorzutragen. 7. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- oder Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben. Unterschrift der Geschäftsführung
München, den 6. Juni 2025 Blake Andrew Tierney, Geschäftsführer Rachita Sundar, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens Die QDL Technologies GmbH (nachfolgend auch "QDL" oder "Gesellschaft") ist die deutsche Konzerngesellschaft der Qualtrics-Group, ein US-amerikanisches Softwareunternehmen spezialisiert auf Enterprise Feedback Management. Die QDL Technologies GmbH hat ihren Sitz in München. Die QDL hat die Unterstützung von Verkaufs- und Marketingaktivitäten der Qualtrics-Group im Hinblick auf Software-Produkte, sowie weitere damit zusammenhängende Tätigkeiten als Gegenstand. Die QDL Technologies GmbH fungiert als Cost-Plus-Unternehmen, bei dem das Unternehmen seine Kosten zuzüglich einer Marge von 7,5 % an die Konzernunternehmen Qualtrics LLC und die Qualtrics Ireland Limited weitergibt. Die wesentlichen Kosten, die dem Unternehmen im Laufe des Jahres entstanden sind, sind Lohnkosten, Marketing- und Mietkosten. Die Steuerung der QDL ist koordiniert und integriert in die Steuerung und strategische Ausrichtung der Qualtrics- Group. Für die Steuerung beobachtet die Konzernleitung eine Reihe von Frühindikatoren. Dadurch kann sich QDL Technologies GmbH rechtzeitig und mit geeigneten Maßnahmen auf Konjunktur- und Nachfrageveränderungen einstellen. Die wichtigsten externen Einflussfaktoren auf das Unternehmen sind die Geschäftsentwicklung der Kunden der Qualtrics-Group und ihre sich daraus ergebende Investitionsbereitschaft sowie deren Digitalisierungsambitionen. Allgemeine Trends können diese verstärken oder schwächen. QDL betrachtet ferner die permanente Weiterqualifikation ihrer Mitarbeiter als wichtigen Schlüssel für eine persönliche und berufliche Entwicklung sowie als Grundlage für den unternehmerischen Erfolg. Neben einer funktionsfähigen und sicheren IT-Infrastruktur ist die ausreichende Anzahl an qualifizierten Mitarbeitern für das Unternehmen erfolgskritisch. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Auf die Geschäftstätigkeit des Unternehmens wirken sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Konjunktur weltweit, aber insbesondere von Europa und Deutschland aus. Der weltweit verlangsamte Wirtschaftswachstumstrend setzte sich im Jahr 2023 fort. Die globale wirtschaftliche Wachstumsrate blieb im Jahr 2023 stabil bei 3,5 % 1 (2022: 3,4 %), hauptsächlich angetrieben durch das Wachstum in Schwellenländern sowie in den USA. Unter dem Eindruck des anhaltenden Kriegs in der Ukraine sowie gestiegener Kapitalkosten belief sich das Wachstum in der Eurozone auf lediglich 0,4 % (2022: 3,4 %). Im Vergleich zum US-Dollar konnte der Euro im Jahr 2023 zulegen. Nachdem die Inflation in der Eurozone im Jahr 2022 rapide anstieg, war das Jahr 2023 durch sinkende Inflationsraten gekennzeichnet, die im Dezember 2023 nur noch 2,9 % 2 betrugen (Dezember 2022: 9,2 %) - das Inflationsniveau liegt somit weiterhin über dem EZB-Ziel von 2 %. Ausschlaggebend für den Rückgang der Inflation waren sinkende Energiepreise sowie eine restriktivere Geldpolitik der EZB. Inflationstreiber im Jahr 2023 waren erhöhte Gehaltskosten zur Kompensation der höheren Inflationsrate des Jahres 2022, die durch negative Inflationsraten im Energiesektor teilweise ausgeglichen wurden. Der International Monetary Fund (IMF) sieht die Zukunft der deutschen Wirtschaft derzeit schlechter als noch im letzten Gutachten aus dem Juli 2023. Demnach könnte das reale BIP im Kalenderjahr um 0,5 % schrumpfen, gegenüber einem Wachstum von 1,8 % im Vorjahr. 3 Im Juli hatte der IMF für 2023 einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3 % vorausgesagt und die aktuelle Prognose damit um 0,2 % nach unten revidiert. 4 Somit ist Deutschland der einzige Staat aus der Reihe der stärksten Volkswirtschaften der Welt, dem ein negatives Wachstum prognostiziert wird. Deutschland leide als Exportnation gemäß dem IMF stärker unter dem insgesamt schwachen Welthandel als andere Länder. Zudem ist die Industrie durch die hohen Energiepreise geschwächt. Beide Faktoren sorgen dem IMF zufolge für ein Schrumpfen der Wirtschaftsleistung gegenüber dem vorangegangenen Kalenderjahr 2022. 5 Neben den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Konjunktur, wirken sich auf die Geschäftstätigkeit des Unternehmens insbesondere die Software-as-a-Service (SaaS) Marktentwicklung, insbesondere des Bereichs der Kollaboration-Tools aus. Der Software-as-a-Service (SaaS) Markt hat im Jahr 2023 mit 17,7 % 6 von 174,4 auf 205,2 Milliarden USD ein Wachstum auf dem Niveau des gesamten Cloud-Dienst-Marktes verzeichnet. QDL geht von einer analogen Marktentwicklung für den Bereich der Kollaborations-Tools aus. Die weltweiten Ausgaben für Cloud-Dienste sind im Jahr 2023 um 17,8 % auf insgesamt 563,6 Milliarden US-Dollar gestiegen, verglichen mit 478,3 Milliarden US-Dollar im Jahr 2022 7. Trotz Wachstums-, Rentabilitäts- und Wettbewerbsdrucks wird das Cloud-Geschäft durch die fortlaufende Digitalisierung von Prozessen weiterwachsen. Sobald Prozesse und Abläufe in die Cloud verschoben werden, bleiben sie im Allgemeinen dort, und Abonnementmodelle stellen sicher, dass die Ausgaben über die Vertragslaufzeit und höchstwahrscheinlich weit darüber hinaus fortgesetzt werden. Ein wichtiger Wachstumsfaktor des gesamten Sektors ist der Trend zur verstärkten Automation und Verwendung künstlicher Intelligenz, die entsprechende Server-Kapazitäten erfordert.
2
https://ec.europa.eu/eurostat/documents/2995521/18343103/2-17012024-AP-EN.pdf,
abgerufen am 11.09.2024
2.2 Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt durch den anhaltenden Russland-Ukraine-Konflikt, der die Geschäftsentwicklung von QDL negativ beeinflusste. Die indirekten Auswirkungen des Krieges, wie die hohen Energiepreise, die steigenden Zinsen und die allgemeinen Unsicherheiten führten zu reduzierten Investitionen in die Lösungen von Qualtrics bei den Kunden. Intern führte die Qualtrics-Gruppe nach dem Gesellschafterwechsel im Juni 2023 Umstrukturierungen durch, welche zu einer Reduzierung der Supportleistungen führte und sich auf die Umsatzerlöse der Gesellschaft auswirkten. QDL konnte seine Geschäftstätigkeit gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 entsprechend nicht erweitern und verzeichnete einen Umsatzrückgang von TEUR 8.607 auf TEUR 32.633. Der Rückgang der Umsatzerlöse um 21% resultiert insbesondere aus der reduzierten Leistungsbeziehung zur Qualtircs LLC, dies ist in den gruppenweiten Umstrukturierungen begründet. Entsprechend reduzierte die Gesellschaft die Mitarbeiteranzahl und reduzierte die Personalaufwendungen um 29% auf TEUR 24.854. Das Geschäftsergebnis der Gesellschaft für 2023 weist einen Gewinn vor Steuern (EBT) in Höhe von TEUR 2.384 (Vorjahr: TEUR 2.725), ein EBIT in Höhe von TEUR 2.416 (Vorjahr: TEUR 2.725) sowie ein EBITDA in Höhe von TEUR 3.595 (Vorjahr: TEUR 3.367) aus. Die Geschäftsführung der QDL Technologies GmbH sowie der Qualtrics-Gruppe zeigt sich mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2023 zufrieden. QDL konnte in einem volatilem Marktumfeld gegenüber dem Vorjahr das Jahresergebnis bestätigen. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens wurde fortgesetzt. Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren von QDL sind Umsatz und EBITDA. Auch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden regelmäßig ermittelt. Hier ist die Anzahl der Mitarbeiter (FTE) als bedeutendster nichtfinanzieller Leistungsindikator zu nennen. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren dienen nicht vorrangig zur Steuerung des Unternehmens. Vielmehr ermöglichen sie erweiterte Erkenntnisse über die Situation im Unternehmen. 3. Lage des Unternehmens 3.1. Ertragslage Der Umsatz sank um 21 % auf ein Niveau von TEUR 32.633 gegenüber von TEUR 41.240 im Geschäftsjahr 2021. Der Umsatzrückgang ist auf um 41% niedrigere Leistungsverrechnungen mit der amerikanischen Muttergesellschaft zurückzuführen. Die Reduzierung konnte nur teilweise durch die um TEUR 4.081 bzw. 39% gestiegene Leistungsverrechnung mit der irischen Schwestergesellschaft ausgeglichen werden. Der Personalaufwand betrug TEUR 24.854 (Vorjahr: TEUR 34.954) und sank somit um 29 % im Vergleich zum Vorjahr. Dies resultierte im Wesentlichen durch die Reduzierung des Personalbestandes auf durchschnittlich 102 Mitarbeiter (Vorjahr: 115 Mitarbeiter im Durchschnitt) im Geschäftsjahr 2022. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 2.919 im Geschäftsjahr 2022 auf TEUR 4.341 im Geschäftsjahr 2023 gestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf um TEUR 1.399 gestiegene Büromieten nach Verlegung des Bürositzes innerhalb von München zurückzuführen. Der Aufwand für Marketing prägte weiterhin den Posten "sonstige betrieblichen Aufwendungen" und betrug TEUR 947, was einen Anstieg von TEUR 236 zum Vorjahr (Vorjahr: TEUR 711) entspricht. Zudem sind die Ausgaben für Reisetätigkeiten nach Ende der Pandemie um TEUR 165 auf TEUR 458 gestiegen. Die Abschreibungen auf Sachanlagen lagen mit TEUR 1.179 um 84% über dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr: TEUR 641). Ursächlich für den Anstieg ist eine außerplanmäßige Abschreibung auf nicht weiter verwendbare Server in Höhe von TEUR 707. Das EBITDA für 2023 stieg um TEUR 288 und erreichte TEUR 3.595 (Vorjahr: TEUR 3.367). Mit einem EBIT in Höhe von TEUR 2.416 (Vorjahr: TEUR 2.725) und einem positiven Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 2.384 (Vorjahr: TEUR 2.725) konnte das Ergebnis der Gesellschaft im Jahr 2023 das Vorjahresergebnis nicht übertreffen. 3.2. Finanzlage Das Finanz- und Liquiditätsmanagement von QDL verfolgt zwei Hauptziele: die Optimierung von Erträgen und Kosten und die Reduktion finanzwirtschaftlicher Risiken. Bei der Liquiditätssteuerung folgt das Unternehmen dem Grundsatz, stets flüssige Mittel in ausreichender Höhe vorzuhalten, um die Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die wichtigste Finanzierungsquelle ist der eigene Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Zum 31. Dezember 2023 sind Verbundforderungen in Höhe von TEUR 9.184 bilanziert, die notwendige zukünftige Liquidität der Gesellschaft darstellen. Sofern die Gesellschafterin oder auch andere Verbundunternehmen dem Ausgleich der Verbundleistungen nicht oder nicht zeitnah nachkommen, wäre der Fortbestand des Unternehmens gefährdet. Die Fortführungsfähigkeit von QDL ist wesentlich von den Finanzmitteln der Gesellschafterin oder anderen Verbundunternehmen ist der Konzernleistungsverrechnung abhängig. Der Bestand an liquiden Mitteln bestand am 31. Dezember 2022 in Höhe von TEUR 1.868 und betrug zum Bilanzstichtag 2023 TEUR 1.475. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Eingetretene oder absehbare Liquiditätsengpässe liegen nicht vor.
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit liegt deutlich unter dem Vorjahr, was im Wesentlichen auf dem Rückgang der Umsatzerlöse und entsprechend den Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen ist. Zudem gingen die Rückstellungen um 46% zurück. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit sank um TEUR 226. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit liegt mit TEUR 32 über dem Niveau des Vorjahres. 3.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 3.737 auf TEUR 11.299 (Vorjahr: TEUR 15.036) gesunken. Die Reduzierung ist auf der Aktivseite im Wesentlichen auf den Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 2.880 auf TEUR 9.184 (Vorjahr: TEUR 12.064) sowie den Sachanlagen um TEUR 854 auf TEUR 87 (Vorjahr: TEUR 941) zurückzuführen. Die Reduzierung der Verbundforderungen korrespondiert mit der gesunkenen Leistungsverrechnung. Hingegen ist das Anlagevermögen um TEUR 707 durch außerplanmäßige Abschreibungen gesunken. Auf der Passivseite ist die Veränderung im Wesentlichen auf den Rückgang der Rückstellungen von TEUR 10.570 zum 31. Dezember 2022 auf TEUR 5.663 zum 31. Dezember 2023 zurückzuführen. Im Eigenkapital hat sich der Gewinnvortrag um TEUR 1.772 entsprechend dem Jahresüberschuss aus dem Vorjahr erhöht , der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von TEUR 1.159 hat die Steigerung des Eigenkapitals bewirkt. Die QDL weist zum 31. Dezember 2023 eine Eigenkapitalquote in Höhe von 50% aus. Der Anstieg gegenüber dem 31. Dezember 2022 (27%) ist im Wesentlichen durch den Rückgang des Gesamtvermögens bei gleichzeitiger Ergebnisthesaurierung im Geschäftsjahr 2023 bedingt. Die Rückstellungen liegen um TEUR 4.907 unter dem Niveau des Vorjahres von TEUR 10.570. Die Zusammensetzung von Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen hat sich jedoch nahezu nicht verändert. Die Verbindlichkeiten liegen um TEUR 419 unter dem Niveau des Vorjahres. Inflations- und Wechselkurseinflüsse haben auf die Vermögenslage keinen nennenswerten Einfluss. Gegenüber dem Vorjahr ergaben sich bei der Vermögensstruktur keine wesentlichen Veränderungen. 4. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht 4.1. Risikomanagementsystem und Risikoberichterstattung Für die QDL ergeben sich in ihrer unternehmerischen Tätigkeit Risiken wie Chancen. Ziel des Risikomanagements ist es, Risiken zu identifizieren und ihre potenziellen Folgen auf die erwartete Ertrags- und Finanzsituation des Unternehmens zu minimieren. In derselben Weise sollen Chancen identifiziert und genutzt werden, um den Wert des Unternehmens nachhaltig zu steigern. Im Fokus steht dabei eine frühzeitige, systematische Identifikation sowie die Analyse potenzieller Risiken und Chancen, um Handlungsspielräume für eine effektive Risikosteuerung zu ermöglichen. Basis hierfür stellt ein transparentes, systematisches und sämtliche Unternehmensprozesse abdeckendes Risikoberichtswesen dar, welches die Konzernleitung für die gesamte Qualtrics-Group durchführt. Nachfolgend werden die einzelnen Risikokategorien für QDL erläutert. Risiken aus globalem wirtschaftlichem oder politischem Umfeld Als global agierendes Unternehmen wird Qualtrics durch verschiedene externe Faktoren beeinflusst, die sich schwer vorhersagen lassen. Insbesondere Krisen, die regionale oder globale Rezessionen verursachen, können dazu führen, dass QDL die Ziele nicht erreicht. Risiken durch Wettbewerb Das schnelle Wachstum der Unternehmensgruppe kann das Risiko erhöhen, dass nicht weiterhin die historischen Wachstumsraten erreichen kann. Die Kategorie "Experience Management Software" ist zudem neu und entwickelt sich schnell. Wenn der Konzern nicht in der Lage ist, sich erfolgreich im Wettbewerb zu behaupten, könnte sich dies nachteilig auf die QDL und ihre Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken. Ferner ist es notwendig, dass die Qualtrics-Group die Kunden auf dem bestehenden Niveau hält und es schafft den bestehenden Kunden zusätzliche Softwarefunktionen zu verkaufen. Sollte es nicht gelingen, die Vertriebs- und Marketingkapazitäten des Konzerns effektiv zu erweitern, könnte dies die Fähigkeit beeinträchtigen, den Kundenstamm zu erweitern und eine breitere Marktakzeptanz für die XM-Plattform zu erreichen. Technologische Risiken Die Dienstleistungen sind in hohem Maße von einer stabilen Technologieinfrastruktur abhängig. Störungen, Sicherheitsverletzungen, Cyber-Angriffe oder technische Probleme könnten zu Betriebsunterbrechungen führen, das Kundenvertrauen erschüttern und zu Umsatzeinbußen führen. Des Weiteren kann die rasche technologische Entwicklung zu Disruptionen führen, die die bestehenden Geschäftsmodelle beeinträchtigen könnten. Die Einführung neuer Technologien oder Plattformen erfordert möglicherweise Anpassungen an der Software und Infrastruktur, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Risiken im Bereich Personal Maßgebliche Faktoren für die erfolgreiche Entwicklung von QDL sind insbesondere die Kompetenz und das Engagement der Mitarbeiter. Über attraktive Vergütung, Arbeitsplatzbedingungen und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung steuert das Unternehmen dem Fluktuationsrisiko entgegen. Allerdings können dennoch Austritte von Mitarbeitern in Schlüsselpositionen zu Know-how-Verlusten und Ressourcenengpässen führen. Finanzierungsrisiken QDL ist kundeseitig und damit für die Finanzierung der Ausgaben im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit von der Qualtrics-Group abhängig. Die Gesellschaft ist als konzerninterne Dienstleistungseinheit von den Verbundunternehmen Qualtrics LLC, Provo (USA) und die Qualtrics Ireland Limited, Dublin (IRL) als Debitoren abhängig. Die Verbundleistungsbeziehungen basieren auf Dauerschuldverträgen zwischen den Verbundunternehmen. Mit der Kündigung der Verträge über die Verbundleistungsbeziehungen würde auch die einzige Umsatz- und Finanzierungquelle der Gesellschaft und damit die Grundlage der Geschäftstätigkeit wegbrechen. Das Unternehmen wäre im Fortbestand gefährdet, wenn es seine Leistungen nicht anderweitig am Markt anbieten könnte. Im Rahmen der Unternehmensplanung geht QDL davon aus, dass die Verträge über die Verbundleistungsbeziehungen nicht gekündigt werden und somit keine bestandsgefährdenden Risiken bestehen. Würden die Qualtrics LLC bzw. die Qualtrics Ireland Limited die Verträge über die Verbunddienstleistungen nicht weiterhin aufrechterhalten und könnte keine entsprechende alternative Umsatzquelle realisiert werden, würde ein bedeutsames Ertrags- und Finanzierungsrisiko mit wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von QDL entstehen. 4.2. Chancenmanagement und Chancenbericht Das Chancenmanagementsystem von QDL folgt den Prozessen des Risikomanagementsystems. Die stetige Weiterentwicklung der Digitalisierung in fast allen Wirtschaftsbereichen und die wachsende Nachfrage nach Softwarelösungen sorgen für ein hohes Marktpotenzial für QDL. Letztlich bieten auch die aufgrund der Corona-Krise ausgelösten Veränderungen und Dynamiken weiterhin gute Wachstumschancen für QDL. Der beschleunigte Digitalisierungstrend und die digitale Transformation in nahezu allen Lebensbereichen sind hierbei als Hauptwachstumstreiber zu nennen. Die Qualtrics-Gruppe hat eine neue Kategorie von Software, das Experience Management (XM), entwickelt, die es Unternehmen ermöglicht, in der heutigen Erlebniswirtschaft erfolgreich zu sein. Die XM-Plattform der Gruppe unterstützt Unternehmen dabei, Kundenerfahrungen ("customer experiences") zu gestalten und zu verbessern, die ihre Kunden zu "Fans", ihre Mitarbeiter zu "Botschaftern", ihre Produkte zu "Obsessionen" und ihre Marken zu "Religionen" machen. Die Gruppe kann die Kunden bei der Erfassung von "experience data" aus vielen Kanälen unterstützen. Die XM-Plattform ermöglicht es den Nutzern, sich auf die Verwaltung ihrer Kunden-, Mitarbeiter-, Produkt- und Markenerfahrungen zu konzentrieren, was in einer digital vernetzten Welt immer wichtiger wird. Aufgrund der international ausgerichteten Geschäftstätigkeit und der auf die Kundenbedürfnisse ausgerichteten Produkte verfolgt die Qualtrics-Gruppe die Strategie, die Fortschreitung der Digitalisierung zu nutzen und daraus Wachstum zu erzielen. Des Weiteren ergeben sich für QDL neue Chancen daraus, dass die Produkte von Qualtrics weiterentwickelt werden und an Kundenanforderungen angepasst werden. 4.3. Gesamtbewertung der Risikosituation Die Gesamtbeurteilung der gegenwärtigen Risikosituation ergibt, dass für QDL keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken bestehen. Die Chancen und Risiken sieht die Geschäftsführung insgesamt als ausgewogen an. 4.4 Prognosebericht Der Internationale Währungsfonds (IMF) geht in seiner jüngsten Prognose von einem weiterhin niedrigen globalen Wirtschaftswachstum von 3,2 % (Vorjahr: 3,3 %) aus. Die erhöhten Zinsen der Zentralbanken zur Bekämpfung der hohen Inflation belasten die wirtschaftlichen Aktivitäten. Es wird erwartet, dass die globale Inflation von 6,7 % im Jahr 2023 auf 5,9 % im Jahr 2024 sinkt. Besonders relevant für MEISTERLABS ist die Entwicklung in Deutschland, wo ein geringfügiges Wirtschaftswachstum von 0,2 % prognostiziert wird 8. Im deutschen IT-Markt war die Entwicklung im Jahr 2024 insgesamt positiv. Laut einer Studie des Branchenverbands Bitkom betrug der Umsatz der IT-Branche (Software, IT-Services, IT-Hardware und Telekommunikation) in Deutschland im Jahr 2024 EUR 223 Milliarden und hat sich gegenüber dem Vorjahreswert von EUR 216 Milliarden nochmals gesteigert. Parallel entstehen in der Branche neue Arbeitsplätze, in 2024 sind 9.000 neue Stellen entstanden. 9 Auf die Entwicklung von QDL hat das Konjunkturumfeld naturgemäß Einfluss. Auf Basis der aktuellen Geschäftsentwicklung und der internen Planung von QDL ergeben sich die folgenden Prognosen. Die Geschäftsführung ist bestrebt, die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft innerhalb der Qualtrics-Gruppe aufrecht zu erhalten. Dies wird durch fortlaufende Kontrollen der Kosten und der Geschäftstätigkeit sowie durch die Abstimmung mit den relevanten Stakeholdern in der direkten und übergeordneten Muttergesellschaft überwacht, um sicherzustellen, dass die Gesellschaft die Erwartungen der Gruppe erfüllt. Der Konzern ist auch bestrebt, weiterhin die Talente und Leistungsträger zu gewinnen, zu halten und zu fördern, die erforderlich sind, um die Anforderungen des Konzerns zu erfüllen. Im Geschäftsjahr 2024 wird mit einem negativen Wachstum von rund -33% der Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr gerechnet. Dies entspräche einem Umsatzrückgang von rund TEUR 10.880. Ferner wird ein EBITDA in Höhe von TEUR 3.580 für das Geschäftsjahr 2024 erwartet. Für das Geschäftsjahr 2025 wird von Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 23.000 und einem EBITDA in Höhe von TEUR 3.750 ausgegangen. Für das Geschäftsjahr 2026 plant die Geschäftsführung mit Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 24.000 und einem EBITDA in Höhe von TEUR 3.900. Mögliche weitere Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind derzeit nicht abschätzbar und damit auch nicht in der Prognose enthalten. Ebenfalls nicht in der Prognose sind Auswirkungen des Konfliktes im Nahen Osten oder Indien enthalten, wobei die Geschäftsführung nach aktueller Kenntnislage die Auswirkungen von diesen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von QDL für untergeordnet einschätzt.
8
https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2024/07/16/world-economic-outlook-update-july-2024,
abgerufen am 12.09.2024
München, den 6. Juni 2025 Blake Andrew Tierney, Geschäftsführer Rachita Sundar, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die QDL Technologies GmbH, München PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der QDL Technologies GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der QDL Technologies GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 11. Juni 2025 BDO
AG
Männlein, Wirtschaftsprüfer Neumaier, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 wurde zwischen am 23. Juni 2025 festgestellt. |
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