Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH
Selbe AdresseHaltung von Legehennen zur Konsumeiererzeugung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Eike Johannes bei der Hake seit 20.7.2022 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbHBestenseeKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021der Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH, BestenseeI. Grundlagen des Unternehmens 1. Wirtschaftliches Umfeld Die Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH ist im Bereich der Junghennenaufzucht, Legehennenhaltung sowie Eiersortierung und Eiervermarktung tätig. Der Konzern hat seinen Sitz in 15741 Bestensee und betreibt Produktionsstätten in Bestensee, Spreenhagen und Torgau. Eingebunden in die Organisation eines zertifizierten Qualitätsmanagements und des HACCP-Konzeptes beherrschen Spezialtechnologien und modernste Sicherheits- und Hygienekonzepte das Bild des Konzerns. Das wirtschaftliche Umfeld ist geprägt durch den gesamten LEH sowie den Discountunternehmen in Deutschland, die einen wesentlichen Teil unserer Abnehmer im Konsumbereich widerspiegeln. Die produzierten Eier werden in Farmpackstellen bzw. in der Zentralpackstelle der Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH sortiert und von hier aus direkt an die Kunden ausgeliefert. Die produzierten Junghennen werden hauptsächlich für die eigenen Legehennenbereiche benötigt. Ein kleinerer Teil der Junghennen wird an fremde Dritte veräußert. Das Wirtschaftsjahr 2021 wurde in erster Linie durch die Corona-Pandemie, die bereits Anfang 2020 ausgebrochen ist, gezeichnet. Ebenso wurde das Wirtschaftsjahr 2021 wesentlich geprägt durch die deutliche angestiegenen Futterpreise ab drittem Quartal 2021. Hierdurch stiegen die Produktionskosten erheblich an. Ebenso beschäftigte dem Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH die Vogelgrippe im 1. und 2. Quartal 2021. Der Betrieb selbst war hiervon nicht betroffen, jedoch musste aufgrund von behördlichen Maßnahmen die Freilandproduktion aufgestallt werden und wurde hierdurch nach 16 Wochen von Freilandhaltung auf Bodenhaltung herabgestuft. Dieses wiederum hat zu deutlichen Absatzeinbrüchen im Handel geführt. 2. Geschäftsverlauf Produktion, Absatz und Umsatzentwicklung Die Produktion verlief in allen Teilbereichen des Geschäftsjahres 2021 auf einem hohen Leistungsniveau. Trotz der weiterhin bestehenden Corona-Pandemie konnten in den Bereichen Aufzucht und Legehenne wieder gute Ergebnisse erwirtschaftet werden. Im Bereich Vertrieb konnte die gute Marktstellung der Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH auch im Geschäftsjahr 2021 gefestigt werden. Die Umsätze im Geschäftsjahr 2021 waren u. a. geprägt durch die Corona-Pandemie sowie der AI Vogelgrippe im 1. und 2. Quartal des Jahres 2021. Die Abrechnungspreise lagen im Geschäftsjahr 2021 unter denen des Geschäftsjahres 2020. Hierdurch sanken die Umsätze im Geschäftsjahr 2021 gegenüber dem Geschäftsjahr 2020. Ein weiterer wesentlicher Faktor spielt im Geschäftsjahr 2021 die deutlich erhöhten Futterpreise ab dem 3. Quartal 2021. Hierdurch stiegen die Produktionskosten deutlich an. Dieser Anstieg der Produktionskosten konnte nicht vollständig durch die Umsätze gedeckt werden, so dass im Geschäftsjahr 2021 ein negatives Ergebnis erwirtschaftet wurde. Aufgrund des hohen Eigenversorgungsgrades in Deutschland von rund 70 % geht der Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH auch in Zukunft davon aus, dass die deutsche Ware im Inland abgesetzt wird. Die Nachfrage nach regionalen Produkten ist ungebrochen hoch. Beschaffungsmarkt Im Bereich der Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH wurden Futterkontrakte mit externen Mühlen geschlossen bis zum Anschluss der Ernte, damit hierdurch feste Kalkulationsbasen entstehen. Im Geschäftsjahr 2021 waren die Futterpreise im Durchschnitt 2,80 € höher als im Vorjahr. Dieser deutliche Anstieg ist im Wesentlichen im 3. und 4. Quartal 2021 entstanden. Im Jahre 2022 ist durch den Ukraine-Krieg ein weiterer deutlicher Anstieg der Futterkosten zu verzeichnen. Dieser ist in erster Linie darin begründet, dass der Weltmarkt für Rohkomponenten - im Wesentlichen hier Weizen - sprunghaft angestiegen ist und auch für das Geschäftsjahr 2022 mit deutlich höheren Futterpreisen zu rechnen ist. Personalbereich Im Geschäftsjahr 2021 waren insgesamt 275 Mitarbeiter (Vorjahr: 267) beschäftigt. Der Konzern bildet junge Mitarbeiter in den Berufsfeldern Tierwirt, Bürokauffrau/-mann und Fachlagerist aus. Der Konzern ist aktiv tätig, um zukünftige Mitarbeiter zu qualifizieren, damit diese in den Unternehmensprozess integriert werden können. Investitionen Im Geschäftsjahr 2021 erfolgten erhebliche Investitionen (15,7 Mio. €) im Bereich des Sachanlagevermögens überwiegend durch den Kauf von Farmstandorten. Überwiegend werden diese Standorte nach dem Kauf an verbundene Unternehmen verpachtet. Die übrigen Investitionen der Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH beliefen sich im Jahre 2021 im Wesentlichen auf Erhaltungsinvestitionen. Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich um 11.619 T€ erhöht. Dieser Anstieg steht im Zusammenhang mit der Finanzierung der gekauften Farmstandorte. Die weiteren Verbindlichkeiten haben sich um 105 T€ verringert. Ertragslage Die Ertragslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:
Die Posten Umsatzerlöse und Materialaufwand enthalten neben den Erlösen und Aufwand der Eigenproduktion auch Erlöse und Aufwand aus zugekaufer Ware mit geringem Rohergebnis. Das Rohergebnis aus Eigenproduktion hat sich aufgrund der erhöhten Materialaufwands deutlich verschlechtert. Bei den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten die Vertriebskosten reduziert werden. Dennoch hat sich das Betriebsergebnis um 7,5 Mio. € verschlechtert. Vermögenslage Das Eigenkapital hat sich im Vergleich zum Vorjahr um das Konzernergebnis 2021 verringert. Die Eigenkapitalquote (ohne Einbeziehung von Sonderposten) hat sich von 44,10 % auf 35,83 % verringert. Das Verhältnis von langfristig gebundenem Vermögen zur Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 65,18 % auf 71,29 % erhöht. Durch die Aufnahme weiterer Darlehen hat sich gleichzeitig das langfristige Fremdkapital erhöht. Finanzlage Im Rahmen der Finanzlage hat sich der Mittelzufluss (Cash-Flow) aus laufender Geschäftstätigkeit von 9,6 Mio. € um 3,9 Mio. € auf 5,7 Mio. € verringert Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit beträgt -15,6 Mio. € (Vorjahr: -3,1 Mio. €). Der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit beträgt im Wesentlichen auf Grund der Aufnahme weiterer Darlehen 8,6 Mio. €. Der Verschuldungsgrad ist leicht gestiegen. Der Deckungsgrad des langfristig gebundenen Vermögens durch langfristig zur Verfügung stehendes Fremdkapital und Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr verringert. Die Verbindlichkeiten werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Chancen und Risiken Der Konzern Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH ist als eierproduzierender Konzern den marktspezifischen Chancen und Risiken ausgesetzt. Die Risiken bestehen insbesondere in der Erhöhung von Futterpreisen und der niedrigen Marktpreisentwicklung für Eier. Gleichzeitig besteht aufgrund der Struktur, dem Aufbau und der abgeschlossenen Umstrukturierungsinvestitionen bei dem Unternehmen die Chance, diese Risiken durch Optimierung der innerbetrieblichen Prozessabläufe entgegenzuwirken. Das Risikomanagement der Spreehagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH ist darauf ausgerichtet, dass ein einheitliches Reportingsystem die Risiken der Produktion sowie Vermarktung frühzeitig erkennen kann. Durch eine monatliche Analyse wird sichergestellt, dass die Abweichungen frühzeitig erkannt werden und hier gegengesteuert werden kann. Durch eine konsequente Marktbeobachtung werden die Entwicklungen am Eiermarkt täglich verfolgt und hieraus Strategien für die zukünftigen Maßnahmen am Eiermarkt entwickelt. Durch diese zahlreichen Maßnahmen ist der Konzern gegen Risiken gewappnet und kann diese frühzeitig erkennen und ggf. gegenlenken. II. Voraussichtliche Entwicklung Der Konzern Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH wird im Jahre 2022 seine Stellung am deutschen Eiermarkt weiterhin ausbauen und hierdurch den wirtschaftlichen Erfolg sichern. Für das Geschäftsjahr 2022 geht der Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH von einem positiven Ergebnis aus. Durch die besonderen Ereignisse des Jahres 2022 - hier der Angriffskrieg von Russland gegenüber der Ukraine - haben sich die Markteinstandspreise für Futter dramatisch erhöht. Ebenso sind Energiekosten deutlich angestiegen, so dass der Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH gezwungen war, mit dem Handel zusätzliche Preisaufschläge für die gelieferten Eier zu fordern, um hierdurch die unkalkulierbaren Erhöhungen abzudecken. Diese Gespräche konnten im I. Quartal 2022 mit dem Handel erfolgreich geführt werden, so dass der Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH auch weiterhin von einem positiven Ergebnis für das Jahr 2022 ausgeht. Die integrierten Produktionsabläufe mit den hohen Hygienestandards werden in den neuen, modernen Legehenneneinrichtungen kontinuierlich fortgeführt und den gegebenen Umständen angepasst. Der Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH rechnet für das Geschäftsjahr 2022 mit einer weiterhin geringen Mitarbeiterfluktuation. Die Finanzsituation des Konzerns wird für das Geschäftsjahr 2022 als gesichert angesehen. III. Risikomanagementziele und -methoden sowie Preisänderungs-, Ausfall-, und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen jeweils in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Grundsätzlich werden Risiken aus den operativen Geschäften im Rahmen regelmäßiger, monatlicher Berichtserstattung und Kostenvergleiche streng überwacht. Ausfallrisiken im Bereich der Forderungen werden überwiegend durch die Überwachung der Bonität der Gläubiger vermieden und, soweit Risiken noch vorhanden sind, durch intensives Forderungsmanagement minimiert. Forderungsausfälle sind im Wesentlichen durch Kreditversicherungen abgesichert. IV. Bereich der Forschung und Entwicklung Eigene Forschung und Entwicklung wird im Konzern nicht durchgeführt.
Bestensee, den 12. Mai 2022 Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH Geschäftsführer Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021der Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH, BestenseeAKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021der Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH, Bestensee
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021der Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH, BestenseeAllgemeines Die Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH hat ihren Sitz in Bestensee und ist unter der Registernummer HRB 9720 CB in das Handelsregister beim Amtsgericht Cottbus eingetragen. Der Konzernabschluss ist nach den Vorschriften des HGB aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss der Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH sind neben der Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH als Mutterunternehmen drei inländische Tochterunternehmen einbezogen worden, bei denen der Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH unmittelbar die Mehrheit der Stimmen zusteht. Von der Einbeziehung von einem assoziierten Unternehmen wurde gemäß § 311 Abs. 2 HGB wegen insgesamt untergeordneter Bedeutung abgesehen; diese Beteiligung wird als Sonstige Beteiligungen mit den Anschaffungskosten bilanziert. Unterschiedsbeträge bei at-equity-konsolidierten Gesellschaften resultieren aus aufgelaufenden Ergebnissen vor erstmaliger Einbeziehung at-equity. Konsolidierungsgrundsätze und Währungsumrechnung Die Abschlüsse der einzelnen Konzernunternehmen wurden in den Konzernabschluss nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einbezogen. Eine Handelsbilanz II wurde vom Mutterunternehmen aufgestellt. Zum 31.12.1999 wurde erstmals ein Konzernabschluss aufgestellt. Die Kapitalkonsolidierung wurde bis zum Geschäftsjahr 2010 nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Buchwerte der Beteiligungen mit dem Konzernanteil am Eigenkapital der Tochterunternehmen vorgenommen. Kapitalkonsolidierungen ab dem Geschäftsjahr 2011 werden grundsätzlich nach der Neubewertungsmethode vorgenommen. Konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Unternehmen des Konsoliderungskreises sind miteinander verrechnet worden. Von der Eliminierung der in Vorräten und in Tierbeständen enthaltenen Konzernzwischenergebnisse wurde wegen untergeordneter Bedeutung abgesehen. Zur Darstellung des Konsolidierungskreises und des Beteiligungskreises insgesamt verweisen wir auf die Anlage 2 (Liste des Anteilsbesitzes). Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgte unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Die Tierbestände sind im Konzernabschluss nach gesonderten Legehennenbewertungstabellen bewertet worden. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Bei den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse und Waren erfolgte zu Herstellungskosten. Herstellungskosten beinhalten angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Herstellungskosten beinhalten grundsätzlich keine Kosten der allgemeinen Verwaltung, Aufwendungen für soziale Einrichtungen, für freiwillige soziale Leistungen, für betriebliche Altersversorgung sowie keine Fremdkapitalzinsen. Das Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung der Erzeugnisse beachtet. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen ausgewiesen. Die Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände sind zum Nominalwert angesetzt. Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennwert angesetzt. Der Sonderposten für Investitionszuwendungen ist nach den vom Institut der Wirtschaftsprüfer entwickelten Grundsätzen gebildet und nachfolgend aufgelöst. Die Steuerrückstellungen und die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sie sind ausreichend bemessen und nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung in der Höhe notwendig. Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert worden. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung der Immateriellen Vermögensgegenstände, der Sachanlagen und der Finanzanlagen ist aus dem Anlagenspiegel (siehe Anlage 1) ersichtlich. Die Liste des Anteilsbesitzes ist als Anlage 2 beigefügt. Nutzungsdauer Geschäfts- oder Firmenwerte Der in der Konzernbilanz ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert betrifft ein Konzernunternehmen, das im Bereich Junghennenaufzucht und Legehennenhaltung tätig ist. Im Geschäftsahr 2011 hat die Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH weitere Anteile an dieser Tochtergesellschaft erworben. Der dabei entstandene Geschäfts- oder Firmenwert hat eine betriebliche Nutzungsdauer von 15 Jahren. Die Gründe für diese über fünf Jahre hinausgehende Nutzungsdauer liegen in der Bestandsdauer des Unternehmens und der Branche. Forderungen
Konzernbilanzgewinn Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von 8.173.071 € enthalten. Sonderposten für Investitionszuwendungen Für gewährte Zuschüsse zu Investitionsvorhaben ist ein Sonderposten für Investitionszuwendungen gebildet worden, da insoweit die Zuschüsse nicht von den Anschaffungs- bzw. Herstellungkosten abgesetzt worden sind. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, Sicherungsübereignungen von Sachanlagen und Beständen (Futtermittel, Eier und Tiere), Forderungsabtretungen, Gleichstellungsverpflichtungen und Negativerklärungen besichert. Sonstige Angaben Latente Steuern Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche zu passiven latenten Steuern führen, resultieren aus Unterschieden bei der Bewertung von Tierbeständen des Anlagevermögens sowie der Bildung von steuerlichen Rücklagen, die in der Handelsbilanz nicht zulässig sind. Den Differenzen zu passiven latenten Steuern stehen steuerliche Verlustvorträge gegenüber, welche zu aktiven latenten Steuern führen. Der Berechnung der latenten Steuern liegt in Summe ein effektiver Steuersatz von rund 28 % zugrunde. Dieser beinhaltet Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer. Die Bilanzierung aktiver latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB in Verbindung mit §§ 298 und 300 Absatz 2 HGB. Sonstige Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen in Höhe von 582.726 € betreffen insbesondere den Personalbereich (316.536 €) und ausstehende Rechnungen (53.681 €). Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Über die in der Bilanz ausgewiesenen Schuldposten hinaus bestehen außerbilanzielle Geschäfte bzw. sonstige finanzielle Verpflichtungen in Form von Miet-, Leasing- und sonstigen Verträgen mit folgenden geschätzten Belastungen:
Bei den außerbilanziellen Geschäften und sonstigen finanziellen Verpflichtungen handelt es sich um Miet- und Pachtverträge über die Anmietung betriebsnotwendiger Vermögensgegenstände. Besondere Vorteile oder Risiken aus diesen Geschäften ergeben sich nicht. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich in folgende Bereiche:
Mitarbeiter Der Personalbestand setzte sich im Geschäftsjahr 2021 im Durchschnitt wie folgt zusammen:
Organbezüge, gewährte Vorschüsse, Kredite und Haftungsverhältnisse Organbezüge Auf die Angabe der Gesamtbezüge gemäß § 314 Absatz 1 Nr. 6 HGB wird gemäß § 314 Absatz 3 Satz 2 HGB verzichtet. Geschäftsvorfälle mit nahestehenden Unternehmen und Personen Alle Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen erfolgten zu marktüblichen Bedingungen. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Für das Geschäftsjahr 2021 wird folgendes Gesamthonorar vom Abschlussprüfer berechnet:
Angaben nach § 314 Nr. 11 HGB Zum 31.12.2021 hat der Konzern zinsbezogene derivative Finanzinstrumente. Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der betreffenden Finanzinstrumente erfolgt nach der Marktbewertungs-Methode.
Verwendung des Ergebnisses des Mutterunternehmens Über die Verwendung des Jahresergebnisses liegt folgender Vorschlag vor: Das Jahresergebnis wird in den Bilanzgewinn überführt. Nachtragsbericht Nach dem Ende des Geschäftsjahres haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt worden sind.
Bestensee, den 12. Mai 2022 als Geschäftsführer der Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH Entwicklung des Anlagevermögens
Liste des AnteilsbesitzesAufstellung der in den Konzern einbezogenen Unternehmen und des sonstigen Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2021
Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2021 der Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH, Bestensee
Im Finanzmittelfonds sind Zahlungsmittel und jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten. Am 31.12.2021 betragen die jederzeit fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.180.253 €. Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2021der Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH, Bestensee
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers zum vollständigen KonzernabschlussAn die Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH Prüfungsurteile "Wir haben den Konzernabschluss der Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2021, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH für das Geschäftsjahr geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Steinfeld, den 12. Mai 2022 KOHL
& ZERHUSEN GMBH
durch: C. Zerhusen, Wirtschaftsprüferin M. Kohl, Wirtschaftsprüfer |
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