Argo Management GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Dr. Marquart seit 18.7.2024 | Prokura |
Evamaria Wiest seit 18.7.2024 | Prokura |
Sebastian Henner Dr. Schwarz seit 7.3.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 2.91% | |
| 0.51% | |
G******* M********* | 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
die kartenmacherei GmbHGilchingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die "die kartenmacherei GmbH" (im Folgenden auch "kartenmacherei" genannt) wurde im Jahr 2010 gegründet und ist im Handelsregister unter HRB 197785 im Registergericht München eingetragen. Sie verkauft personalisierte Papeterie wie Hochzeitseinladungen, Geburtskarten oder Weihnachtskarten sowie weitere Fotoprodukte wie Fotobücher und Fotokalender. Diese können die Kunden auf www.kartenmacherei.de bzw. den entsprechenden Seiten in Österreich, der Schweiz und Frankreich selbst konfigurieren. Neben dem Hauptsitz Gilching existieren noch zwei weitere Standorte in Hamburg und München. Das Unternehmen hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 72 (Vj. 72) Mitarbeiter:innen beschäftigt. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächere als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kamen die deutlich geringere Wachstumsentwicklung der Weltwirtschaft sowie dämpfende Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. 1 Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1%. Die Erholung der deutschen Wirtschaft nach dem Corona-bedingten Einbruch in 2020 setzte sich somit nicht weiter fort. 2 Im Jahr 2023 verzeichnete der private Konsum einen preisbereinigten Rückgang um 0,8% im Vergleich zum Vorjahr, wodurch er sich wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5%) entfernte. 3 Für 2024 erwartet das ifo Institut in seiner Frühjahrsprognose vom 6. März 2024, dass es in der zweiten Jahreshälfte zu einer gesamtwirtschaftlichen Erholung kommen wird. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird laut Prognose um 0,2% im Vergleich zum Vorjahr zunehmen und die Inflationsrate weiter zurückgehen von durchschnittlich 5,9% im Jahr 2023 auf 2,3% im Jahr 2024. 4
1 Bundesministerium für Wirtschaft und
Klimaschutz (2023): Die wirtschaftliche Lage in Deutschland
im Dezember 2023, BMWK - Die wirtschaftliche Lage in
Deutschland im Dezember 20231
Infolge dieser Entwicklungen, der zunehmenden Nachfrage nach personalisierten Produkten sowie einem weiterhin anhaltenden Shift in Richtung E-Commerce geht die kartenmacherei davon aus, dass sich die gesamtwirtschaftliche Situation für personalisierte Druckprodukte weiterhin positiv entwickeln wird. Geschäftsverlauf Nach einem starken Jahresendgeschäft 2022 der kartenmacherei gingen die Umsätze in Q1 2023 saisonbedingt zurück, lagen in Q1 zunächst jedoch über den Umsätzen des Vorjahres. In Q2 und Q3 konnten die Vorjahresumsätze bei der kartenmacherei nicht erreicht werden. Dies ist zum einen auf die zurückhaltende Konsumneigung der Endverbraucher sowie insbesondere auch auf den Rückgang der für die kartenmacherei wichtigen Events, Hochzeit und Geburt zurückzuführen. Nach Nachholeffekten im Vorjahr sank die Anzahl der Eheschließungen laut Statistischem Bundesamt im Vergleich zum Vorjahr um ~7,6% 5 , die Anzahl der Geburten sank laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2023 um 6,2% und damit auf den niedrigsten Stand seit 2013. 6 Die Nachfrage nach hochwertigen, personalisierten Druckprodukten, die vielfach emotionale Momente widerspiegeln, hat grundsätzlich jedoch nicht nachgelassen. Im Jahresendgeschäft, das weniger durch die event-getriebenen Kategorien Hochzeit und Geburt beeinflusst ist, konnte ein positiver Wachstumstrend gegenüber den Vorjahreszahlen verzeichnet werden. Insbesondere der Fokus auf die Portfolio-Erweiterungen im Bereich Fotoprodukte zeigt im Jahresendgeschäft deutliche Wachstumsraten und unterstreicht die Entwicklung weg von rein event-getriebenen Produktkategorien hin zu tendenziell event-unabhängigen Kategorien. Die Performance von nicht event-getriebenen Kategorien und das erfolgreiche Jahresendgeschäft führen insgesamt zu einem Umsatz im Geschäftsjahr 2023 von 86,2 Mio. EUR. Der in der Vorperiode für 2023 prognostizierte Umsatz wurde damit deutlich unterschritten. Lage des Unternehmens Ertragslage Die Umsatzerlöse gingen um 3,3% von EUR 89,1 Mio. in 2022 auf EUR 86,2 Mio. zurück. Der Rückgang ist insbesondere auf die oben bereits beschriebenen Effekte zurückzuführen, die durch die anhaltende Preissensitivität der Kunden noch verstärkt wurden. Positiv hingegen entwickelten sich die Umsatzerlöse in den nicht event-getriebenen Kategorien der Fotoprodukte. Die aktivierten Eigenleistungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 43,3 auf TEUR 173,6, die sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 372 auf TEUR 496. Die Gesamtkosten sind in 2023 im Vergleich zum Vorjahr von EUR 86,5 Mio. auf EUR 78,5 Mio. gesunken. Die wesentlichen Kostenfaktoren im Detail:
5 Statistisches Bundesamt (2024):
Eheschließungen und Scheidungen in Deutschland,
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Eheschliessungen-
Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 vor Ergebnisabführung beläuft sich somit auf TEUR 8.394 (Vorjahr TEUR 3.047) und liegt damit deutlich über dem Ergebnis des Vorjahres und über dem im Vorjahr für 2023 prognostizierten Ergebnis vor Ergebnisabführung. Der im Berichtsjahr erwirtschaftete Jahresüberschuss wurde aufgrund des in 2019 mit der Holding celebrate company GmbH geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages an diese abgeführt und führte folglich zu einem ausgewiesenen Jahresüberschuss von EUR 0. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögenslage der "die kartenmacherei GmbH" zeigt zum Bilanzstichtag 31.12.2023 eine solide Struktur. Die Bilanzsumme hat sich zum 31.12.2023 auf EUR 39,5 Mio. (Vorjahr EUR 21,8 Mio.) erhöht. Die Steigerung resultiert im Wesentlichen aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen (plus EUR 14,2 Mio.). Im Geschäftsjahr 2023 erfolgten keine Investitionen in das Sachanlagevermögen. Investitionen in selbst geschaffene Software von TEUR 1.139 wurden als immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. Darüber hinaus wurden die Kosten für in der Entwicklung befindliche Software von TEUR 570 aktiviert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände betrugen zusammen EUR 4,2 Mio. (EUR 4,4 Mio. in 2022). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses, soweit fällig, zum überwiegenden Teil beglichen. Die hohen Forderungen und Verbindlichkeiten im Bereich der verbundenen Unternehmen betreffen die gegenseitigen Leistungsbeziehungen, die umsatzsteuerliche Organschaft, den Ergebnisabführungsvertrag sowie Darlehen. Die Finanzierung im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgte ausschließlich aus dem operativen Geschäft. Die Gesellschaft konnte sich in der Vergangenheit ohne die Zuhilfenahme von externem Fremdkapital finanzieren. Die Zahlungsfähigkeit war zu jeder Zeit gegeben. Der Cashflow ist weiterhin als sehr stabil und sehr gut zu bewerten. Die Flüssigen Mittel erhöhten sich von EUR 4,0 Mio. zum 31.12.2022 auf EUR 6,9 Mio. zum 31.12.2023. In 2022 wurde auf Ebene der celebrate company GmbH bei einem Kreditinstitut ein gruppenweites Cashpooling eingeführt, wodurch Überdeckungen auf den Konten an die Muttergesellschaft abgeführt werden. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags beträgt das Eigenkapital zum 31.12.2023 unverändert zum Vorjahr EUR 3,1 Mio. Zusammenfassende Beurteilung Die Geschäftsführung schätzt die Vermögens-/Finanz- und Ertragslage als sehr gut ein. III. Bericht über Chancen und Risiken Die kartenmacherei ist verschiedenen allgemeinen und spezifischen Geschäftsrisiken ausgesetzt. Das Ziel ist es, diese Risiken so früh wie möglich zu erkennen, diese im Hinblick auf ihre Eintrittswahrscheinlichkeit und mögliche Schadenshöhe zu beurteilen, sowie die daraus resultierenden Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Die Risikoidentifizierung und Risikobewertung wird dabei als wesentlicher Teil der Managementaufgabe verstanden. Da Chancen und Risiken eng miteinander verknüpft sind, obliegt das Chancenmanagement ebenfalls dem Managementteam und wird als Kern des unternehmerischen Handelns verstanden. In Abhängigkeit von den identifizierten Chancen und Risiken werden externe Stakeholder wie beispielsweise Juristen aus unterschiedlichen Rechtsgebieten hinzugezogen. Chancen Verschiebung Richtung eCommerce Für das Jahr 2024 rechnet der HDE im Online-Handel mit einem Umsatz in Höhe von EUR 88,3 Mio.. Im Vergleich zum Vorjahr wächst der E-Commerce-Umsatz damit um 3,4% nominal. 7 Diese positive Entwicklung wird durch die Prognose des Statistischen Bundesamtes unterstützt, welche einen Anstieg der Nutzerzahl im Bereich E-Commerce in Deutschland zwischen 2024 und 2029 um insgesamt 7,1 Millionen Nutzer (+15,9%) erwartet. 8 Eigene Marktstudien zeigen, dass in vielen Produktkategorien, insbesondere auch bei Fotoprodukten, weiterhin ein relevanter Teil des Marktes dem offline Handel zuzuordnen ist. Darüber hinaus lässt die Entwicklung des Online-Suchvolumens in den für die kartenmacherei relevanten Segmenten auf weiteres Wachstum schließen.
7 Statista (2024): Nutzerzahlen im Markt
für E-Commerce 2029
https://de.statista.com/prognosen/488012/prognose-dere-commerce-nutzer-in-deutschland
Die kartenmacherei wird von dieser gesamthaften Entwicklung auch in Zukunft profitieren können. Die kontinuierliche Zunahme der E-Commerce-Nutzer, das steigende Suchvolumen sowie der Shift hin zu Online-Kanälen bieten eine solide Grundlage für weiteres Wachstum. Technologie und künstliche Intelligenz Die kartenmacherei legt großen Wert auf die Entwicklung einzigartiger Kernkomponenten ihrer technologischen Plattform, die speziell auf die Bedürfnisse ihrer Kunden abgestimmt sind. Diese Komponenten werden von eigenen spezialisierten Teams entwickelt. Dadurch bleibt die kartenmacherei weitgehend unabhängig von Drittanbietern und kann Innovationen mit hoher Fachkompetenz und Geschwindigkeit umsetzen. Zusätzlich investiert die kartenmacherei in die Bereiche Business Intelligence und Künstliche Intelligenz, um eine führende Rolle in der Branche zu übernehmen und ihren Kunden maßgeschneiderte Angebote zu bieten. Aktuelle Trends im E-Commerce unterstützen diese Strategie der kartenmacherei. Beispielsweise wird der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und maschinellem Lernen immer bedeutender, um personalisierte Kundenerfahrungen zu schaffen und die Effizienz zu steigern. Know-How Know-how ist für die kartenmacherei eine unverzichtbare Ressource, die durch die Akquisition der Rosemood S.A.S. durch das Mutterunternehmen celebrate company GmbH im Jahr 2022 erheblich, insbesondere im Bereich der Fotoprodukte, erweitert wurde. Diese Akquisition und die vollständige Integration der neuen Kompetenzen in alle Bereiche der celebrate Gruppe schaffen einen bedeutenden Wettbewerbsvorteil. Besonders bei der Entwicklung, Einführung und Vermarktung neuer Fotoprodukte kann die kartenmacherei nun noch stärker auf internes Wissen zurückgreifen. Dies ermöglicht es den Teams, bestehendes Know-How optimal zu nutzen und flexibel auf Marktveränderungen zu reagieren. Loyale Kundenbasis Die breite und äußerst loyale Kundenbasis, die die kartenmacherei in den vergangenen Jahren aufgebaut hat, bildet eine solide Grundlage für zukünftiges Wachstum. Mit der Einführung neuer Produktkategorien im Bereich Fotoprodukte eröffnet sich die Möglichkeit, diese neuen Produkte an bestehende Kunden zu verkaufen und damit erheblich zu expandieren. Zudem verfügt die kartenmacherei über wertvolle Kundendaten, die essentiell für die Personalisierung im E-Commerce sind. Laut einer Studie von Mckinsey erwarten bereits 71% der Kunden personalisierte Erlebnisse. 9 Dies ermöglicht der kartenmacherei, gezielte und maßgeschneiderte Angebote zu erstellen und damit Kundenbindung und Umsatzpotenziale weiter zu stärken. Risiken Im Bereich des Kerngeschäfts setzen sich die wesentlichen Risiken aus strategischen Risiken, operationalen Risiken, Finanz- und Personalrisiken zusammen. Strategische Risiken Nachhaltigkeits-Ansprüche Die Corona-Pandemie hat den Mega-Trend zu nachhaltigem Konsum weiter verstärkt. Inzwischen geben 78% der Konsumenten an, beim Einkauf bewusst auf Nachhaltigkeit zu achten und über die Hälfte gibt an, im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie mehr für nachhaltige und faire Produkte auszugeben. Es ist grundsätzlich denkbar, dass Kunden vermehrt die Nutzung von Papeterie-Produkten in Frage stellen, um selbst nachhaltiger zu handeln. Die kartenmacherei wird - wie bereits in den Vorjahren - 2024 verstärkt in den Bereich Nachhaltigkeit investieren, um diesem gewachsenen Bewusstsein zu begegnen und der eigenen Verantwortung weiterhin gerecht zu werden. Dies stellt gleichzeitig eine große Chance zur Differenzierung in einem zunehmend kompetitiven Markt dar. Aufgrund der genannten Maßnahmen schätzt die Geschäftsleitung das Risiko als gering ein. Digitale Ersatzprodukte Eine wachsende Nachfrage nach digitalen Ersatzprodukten wie E-Cards, die sofort verfügbar sind, einfache Versandoptionen und erweiterte Funktionen wie Animationen bieten, könnte den Markt für traditionelle Papeterie-Produkte beeinflussen. Die Entwicklung solcher digitaler Produkte wird kontinuierlich beobachtet und die Bedürfnisse der Kunden werden regelmäßig durch Befragungen analysiert. Aktuelle Ergebnisse zeigen jedoch, dass physische Produkte aufgrund ihres hohen emotionalen Wertes weiterhin die bevorzugte Wahl bleiben. Daher schätzt die Geschäftsleitung das Risiko, das von digitalen Ersatzprodukten ausgeht, als gering ein. Operationale Risiken Gesamtpolitische Situation und Konsumrückgang Aufgrund der anhaltenden gesamtpolitischen Situation und hoher Inflationsraten liegt die Konsumstimmung in Deutschland weiterhin auf niedrigem Niveau. Insgesamt hat sich das Risiko jedoch aufgrund der positiven Entwicklungen der letzten Monate reduziert (der GfK- Konsumklima-Index für Deutschland stieg auf den höchsten Wert der letzten zwei Jahre) 10. Darüber hinaus zeigen weitere Stimmungsindikatoren eine positiven Trend nach vorne. In Kombination mit einem stark emotionalen Wert der Produkte, rechnet die Geschäftsführung nicht mit starken Auswirkungen der allgemeinen Konsumentenstimmung auf das Geschäftsergebnis. IT Risiken Ein technisches Risiko stellt insbesondere ein längerer Ausfall der Softwareplattform und die damit einhergehenden Umsatzausfälle dar. Im Weihnachtsgeschäft, in dem die höchsten Bestellvolumen aufkommen, lief die technische Plattform äußerst stabil und skalierte automatisch mit dem steigenden Volumen. Durch eine rotierende Rufbereitschaft und eine automatisierte Alarmierung bei Anomalien im Betrieb der Infrastruktur ist die Gesellschaft in der Lage, in kürzester Zeit auf Ausfälle und kritische Probleme zu reagieren und so das Risiko von technisch bedingten Umsatzausfällen minimieren. Zudem wurde bereits eine Ertragsausfallversicherung abgeschlossen. Weiterhin bestehen Risiken in Bezug auf die IT-Sicherheit, beispielsweise im Hinblick auf Cyber-Attacken. Auch diesem Risiko begegnet die Gesellschaft mit den genannten Maßnahmen. Die Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen zur korrekten und sicheren Verarbeitung von personenbezogenen Daten wird durch den ernannten Datenschutzbeauftragten gewährleistet. Aufgrund der genannten Maßnahmen schätzt die Geschäftsleitung das Risiko im Bereich der IT als gering ein. Qualitätsrisiken Zentrales Kriterium für eine positive Kaufentscheidung der Kunden, sowie entscheidend für die langfristige Kundenbindung sind eine hohe Druckqualität sowie die Qualität der eingesetzten Materialien. Risiken ergeben sich daher auf Basis nachlassender Qualität. Durch überwiegend eigene Produktion innerhalb der Unternehmen der celebrate Gruppe sowie kontinuierliches Qualitätsmanagement kann das Risiko minimiert werden. Darüber hinaus investieren die produzierenden Einheiten der Gruppe weiterhin in neue Druckmaschinen, so dass das Risiko als sehr gering einzuschätzen ist. Finanzrisiken Steigende Materialkosten Die insbesondere durch die Corona-Krise sowie den Ukraine-Krieg geprägte angespannte Situation an den für die Druckereien relevanten Holz- und Papiermärkten hat sich gegenüber 2022 im Jahr 2023 abgeschwächt. Durch langfristige Verträge und erhöhte Lagerbestände wurden bereits in der Vergangenheit die notwendigen Grundlagen geschaffen, um das Risiko hier wirksam zu reduzieren. Operativ sind aktuell nur vereinzelt Preisanstiege bei Materialien zu verzeichnen, so dass auch das Risiko für die kartenmacherei als gering eingeschätzt wird. Forderungsausfälle Neben den bekannten Direkt-Bezahlmethoden wie PayPal und Kreditkarte bietet die kartenmacherei ihren Kunden auch die Möglichkeit des Kaufs auf Rechnung an. Fast 40% der Kunden nutzten diese Möglichkeit. Das damit einhergehende Mahnwesen und weitere damit verbundene Prozesse erfolgen fast vollumfänglich intern und weitestgehend automatisiert. Relevante KPIs wie Forderungsausfall und Ausfallquoten werden dabei ständig überwacht. Durch die Personalisierung und die damit verbundene hohe Kundenbindung zum Produkt verzeichnet das Unternehmen einen überdurchschnittlich niedrigen Ausfall von Forderungen. Aufgrund der genannten Maßnahmen schätzt das Unternehmen das Risiko aus Forderungsausfällen als gering ein. Personalrisiken Fachkräftemangel und steigende Personalkosten Ein wesentliches Risiko stellen steigende Gehaltsforderungen aufgrund anhaltender Inflation und somit gestiegener Lebenshaltungskosten sowie eine hohe Abhängigkeit von qualifizierten Mitarbeitern bei weiterhin starker Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt dar. Durch Effizienzsteigerungen in verschiedenen Bereichen minimiert die Gesellschaft die negativen Auswirkungen steigender Gehaltskosten. Regelmäßiges Gehalts-Benchmarking stellt sicher, dass Abweichungen frühzeitig identifiziert werden und die Gesellschaft weiterhin als attraktiver Arbeitgeber positioniert ist. Dies wird zusätzlich durch Maßnahmen zur Unterstützung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, wie u.a. flexible Arbeitszeitmodelle und Remote-Work, verstärkt. Darüber hinaus setzt sich die kartenmacherei stark für das physische und psychische Wohlbefinden der Mitarbeiter ein - regelmäßig kommen Angebote hinzu wie beispielsweise digitales Coaching. Aufgrund der genannten Maßnahmen schätzt die Geschäftsleitung das Risiko als gering ein. IV. Nachtragsbericht Abgesehen von Maßnahmen zur Restrukturierung im ersten Quartal 2024 im Bereich Personal, die mittelfristig eine positive Wirkung auf die Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft haben werden, sind nach Schluss des Geschäftsjahres keine wesentlichen Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage eingetreten. V. Prognosebericht Für 2024 erwartet die kartenmacherei eine insgesamt stabile Geschäftsentwicklung verbunden mit einem leichten Rückgang im Bereich der Umsatzerlöse. Gegenüber dem Berichtsjahr 2023 besteht für das Ergebnis vor Ergebnisabführung eine überwiegend stabile gleichbleibende Tendenz. Das Wachstum in den nicht event-getriebenen Kategorien wird sich durch weiterhin hohe Investitionen in Design-Kreation, Produktentwicklung und Marketing weiter fortschreiben, kann jedoch aufgrund des aktuell noch geringen Umsatzanteils die Effekte innerhalb der eventgetriebenen Kategorien noch nicht überkompensieren. Darüber hinaus wird die kartenmacherei ihr Produktportfolio verbreitern und vertiefen, um so von einem gesteigerten Customer Lifetime Value zu profitieren. Auch die Aktivitäten im französischen Markt werden weiterhin ein Wachstumstreiber sein. Für 2024 werden weitere Effizienz- und Kostenvorteile aus der vollständigen Integration der in 2022 akquirierten Schwestergesellschaft Rosemood S.A.S. erwartet, die insbesondere in der zweiten Jahreshälfte bzw. im Jahresendgeschäft sichtbar werden.
Gilching, 30. Mai 2024 Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Hinweise Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Gilching und ist im Handelsregister München unter HRB 197785 unter der Firma die kartenmacherei GmbH eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss ist unter Berücksichtigung des abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages aufgestellt worden. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB sowie § 42 GmbHG. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Bilanzgliederung wurde gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände und in Entwicklung befindliche selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Herstellungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen ausgewiesen, sofern der Herstellungsprozess beendet ist. Die Herstellungskosten umfassen Personaleinzelkosten sowie angemessene Teile zugehöriger Gemeinkosten. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von fünf Jahren vorgenommen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten für geringwertige Wirtschaftsgüter im Berichtsjahr mit einem Wert von bis zu EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung oder Herstellung vollständig in Abzug gebracht. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. ihrem niedrigeren beizulegendem Wert am Bilanzstichtag bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand gebildet. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen geleistete Zahlungen für Aufwendungen in Folgejahren und sind zu Nennwerten bilanziert. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Zahlungseingänge für Erträge in Folgejahren. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Konzernabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit über einem Jahr bestehen nicht. III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Erläuterungen zur Bilanz Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände und in Entwicklung befindliche selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert. Der Gesamtbetrag der im abgelaufenen Geschäftsjahr angefallenen Entwicklungskosten beträgt EUR 1.708.091,09 (Vorjahr: EUR 904.700,00). Der Gesamtbetrag wurde im Rahmen der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände bzw. der in Entwicklung befindlichen selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aktiviert. Unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Pauschalwertberichtigungen in Höhe von EUR 399.386,64 (Vorjahr: EUR 105.627,78) ausgewiesen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen - wie im Vorjahr - im Wesentlichen sonstige Vermögensgegenstände. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter von EUR 20.674.361,17 (Vorjahr: EUR 3.481.347,98). Hiervon haben EUR 2.500.000,00 (Vorjahr: EUR 2.500.000,00) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 75.545,00 (Vorjahr: EUR 35.529,39). Gemäß § 268 Abs. 8 HGB dürfen Gewinne, wenn selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in der Bilanz ausgewiesen werden, nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens den insgesamt angesetzten Beträgen abzüglich der hierfür gebildeten passiven latenten Steuern entsprechen. Aufgrund der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände unterliegt daher ein Betrag von EUR 1.948.940,27 (Vorjahr: EUR 1.108.819,64) einer Ausschüttungssperre. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten können dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel entnommen werden:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit EUR 8.015.793,12 (Vorjahr: EUR 144.107,70) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und im Übrigen - wie im Vorjahr - im Wesentlichen sonstige Verbindlichkeiten. 2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Für die Darstellung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. 71 % der Umsätze wurden in Deutschland (TEUR 60.802) und 29 % im europäischen Ausland (TEUR 25.359) erzielt. Tätigkeitsbereiche werden nicht unterschieden. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von EUR 68.419,67 (Vorjahr: EUR 60.585,95) enthalten. Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 7.163,55 (Vorjahr: EUR 7.532,89) enthalten. Auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zum 31. Dezember 2023 außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 21.960,00 (Vorjahr: EUR 68.740,00) und auf in Entwicklung befindliche selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 0,00 (Vj. EUR 27.200,00) vorgenommen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 140.252,30 (Vorjahr: EUR 121.740,44). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 42.927,97 (Vorjahr: EUR 83.177,01) enthalten. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen mit EUR 24.999,96 (Vorjahr: EUR 27.499,92) verbundene Unternehmen. Im Geschäftsjahr 2023 sind keine außergewöhnlichen Aufwendungen angefallen. Im Vorjahr sind im Zusammenhang mit der Restrukturierung der Shoparchitektur Aufwendungen in Höhe von EUR 322.800,00 angefallen. Die außergewöhnlichen Aufwendungen sind in 2022 im sonstigen betrieblichen Aufwand erfasst. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 wird auf Grund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der celebrate company GmbH mit Sitz in Gilching an diese abgeführt. IV. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestehen in Höhe von EUR 804.232,28 (Vorjahr: EUR 1.074.048,12) aus einer gesamtschuldnerischen Mithaftung gegenüber einer Leasinggesellschaft für Leasingverträge eines verbundenen Unternehmens. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Mithaftung wird als gering eingestuft, da es derzeit keinerlei Anzeichen dafür gibt, dass das verbundene Unternehmen seinen Verpflichtungen aus den Leasingverträgen nicht nachkommen wird. Zusätzlich bestehen Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB aus einer Kreditvereinbarung eines verbundenen Unternehmens, der die kartenmacherei GmbH als Garantiegeber beigetreten ist. Zum 31. Dezember 2023 betrugen die Verbindlichkeiten gegenüber dem Kreditinstitut EUR 28.910.000,00 (Vorjahr: EUR 30.858.741,83). In diesem Zusammenhang hat die kartenmacherei GmbH auch alle ihre gegenwärtigen und künftigen deutschen Bankkonten verpfändet sowie sämtliche gegenwärtigen und künftigen Forderungen aus Darlehen an andere Gruppengesellschaften, aus Versicherungsverträgen und aus Lieferungen und Leistungen sowie den Domain Namen "www.kartenmacherei.de" als Sicherheit abgetreten. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Mithaftung wird als gering eingestuft, da es derzeit keinerlei Anzeichen dafür gibt, dass das verbundene Unternehmen seinen Verpflichtungen aus den Kreditverträgen nicht nachkommen wird. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von EUR 3.437.282,46 (Vorjahr: EUR 4.904.670,93). Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgenden Sachverhalt: Es besteht ein Mietvertrag über Büroräume und Tiefgaragen-Stellplätze bis zum 31. Mai 2030. Geschäftsführung Als Geschäftsführer der Gesellschaft sind bestellt: Herr Sebastian Heuer, Hamburg Herr Dr. Henner Schwarz, Inning am Ammersee (seit dem 5. Dezember 2023) Herr Patrick Leibold, Windach (bis zum 5. Oktober 2023) Herr Ulrich Herrenweger, München (Löschung im Handelsregister am 15. März 2024) Frau Jennifer Christine Yohannes, Hamburg (Löschung im Handelsregister am 15. März 2024) Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden den Mitgliedern des Geschäftsführungsorgans insgesamt EUR 427.521,07 (Vorjahr: EUR 415.923,41) gewährt. Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar beträgt EUR 29.000,00 und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer belief sich auf 72 (Vorjahr: 72). Konzernzugehörigkeit Die die kartenmacherei GmbH wird in den Konzernabschluss der Argo HoldCo GmbH, München, einbezogen. Die Argo HoldCo GmbH stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf. Der Konzernabschuss wird im Unternehmensregister bekannt gemacht werden. Die die kartenmacherei GmbH wird in den Konzernabschluss der better group GmbH & Co. KG, Reith im Alpbachtal (Österreich), einbezogen. Die better group GmbH & Co. KG stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf. Der Konzernabschuss wird beim österreichischen Firmenbuch bekannt gemacht werden. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Abgesehen von Maßnahmen zur Restrukturierung im ersten Quartal 2024 im Bereich Personal, die mittelfristig eine positive Wirkung auf die Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft haben werden, sind nach Schluss des Geschäftsjahres keine wesentlichen Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage eingetreten.
Gilching, 30. Mai 2024 die kartenmacherei GmbH Dr. Henner Schwarz, Geschäftsführer Sebastian Heuer, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens der die kartenmacherei GmbH, Gilching, im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die die kartenmacherei GmbH, Gilching Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der die kartenmacherei GmbH, Gilching, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der die kartenmacherei GmbH, Gilching, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 30. Mai 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Sven Metzger, Wirtschaftsprüfer Sabine Dührkop, Wirtschaftsprüferin Feststellung des Jahresabschlusses 2023Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 erfolgte am 9. August 2024. |
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