UNIM GmbH
73mTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Heeme Tjarks seit 31.3.2025 | Prokura |
Gregor Christoph Reddemann seit 13.7.2023 | Geschäftsführer |
Christopher Hawkings seit 5.7.2021 | Prokura |
Eike Mehlhop seit 23.6.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Wessanen Beteiligungs GmbH | 50.00% |
Wessanen Europe B.V. | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Allos Schwarzwald GmbHFreiburg im BreisgauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht Geschäftsjahr 20231 Organisation Die Allos Schwarzwald GmbH ist eine Produktionsgesellschaft für Bio-Lebensmittel, die ihre Produkte an deutsche und ausländische Vertriebsgesellschaften der Ecotone-Gruppe vertreibt. 2 Marktsituation Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. 1 Entsprechend ist das BIP im Jahr 2023 um -0,3 % preisbereinigt gesunken. Die Erwerbslosenquote sank leicht auf 2,8 % (im Vorjahr: 2,9 %). Die durchschnittlichen Bruttolöhne und -gehälter haben sich gegenüber dem Vorjahr um +6,1 % erhöht. Der Verbraucherpreisindex stieg im Jahr 2023 um 5,9 %. 2 Wie in den Vorjahren spielte der Lebensmitteleinzelhandel für die Umsatzentwicklung eine entscheidende Rolle, insbesondere die Discounter und Drogeriemärkte. Sie verliehen den Bio- Ausgaben einen Schub. Der Lebensmitteleinzelhandel steigerte seine Bio-Umsätze 2023 um 7,2 % auf 10,82 Milliarden Euro, wodurch er einen Anteil von 67 % am Lebensmittelmarkt erreichte. Die Discounter machten dabei rund 40 % aus. Drogeriemärkte lockten Kundinnen und Kunden erfolgreich mit einem breiten Sortiment sowie oftmals günstigen Preisen an. Sie halten inzwischen im Trockensortiment einen Marktanteil von rund einem Viertel. Der klassische Lebensmitteleinzelhandel zeigte 2023 ein Bio-Plus von 47 % im Vergleich zu 2019. Das Plus über alle Einkaufsstätten lag in der Zeit bei 31 %. Der Bio-Fachhandel konnte 2023 seine Umsätze halten und zog in der zweiten Jahreshälfte wieder mehr Menschen in die Läden. Die Höhe der durchschnittlichen Bons stieg an, also die Höhe der Ausgaben pro Einkauf. Bio- Fachgeschäfte erreichten 2023 einen Marktanteil von 20 % und einen Gesamtumsatz mit Lebensmitteln und Getränken von 3,15 Milliarden Euro. 3
1 BmWK
3 Ertragslage Das Rohergebnis stieg um TEUR 1.615 auf TEUR 9.219. Ein Volumenrückgang bedingt durch die Verluste wesentlicher Kunden bei Schwestergesellschaften konnte unterjährig durch die Neuaufnahme der Produktion eines neuen Suppenportfolios nicht vollständig kompensiert werden. Dies führte - entgegen der Planung, in der von einem konstanten Umsatz im Vergleich zu 2022 ausgegangen wurde- zu einem Umsatzrückgang, der aber durch geringere Materialaufwendungen und durch Verrechnungspreisanpassungen der Vertriebsgesellschaft überkompensiert wurde. Insgesamt konnte das Ergebnis im Wesentlichen entsprechend des Budgets erreicht werden. Die Personalkosten sind um TEUR 436 gesunken. Die rückläufigen Aufwendungen aus der jährliche Neubewertung der Pensionsrückstellungen sind der wesentliche Treiber für diesen Effekt, während die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 320 stiegen. Allgemeine Inflationstrends sowie temporär erhöhte Kosten zur Anpassung des Geschäftes an die veränderten Rahmenbedingungen sind hierfür verantwortlich. Insgesamt ergibt sich ein EBITDA (Jahresergebnis vor Zinsergebnis, Ertragsteuer und Abschreibungen) von TEUR 1.627 und Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 588 nach einem EBITDA von -TEUR 109 und Jahresfehlbetrag von TEUR 914 im Vorjahr (jeweils vor Ergebnisübernahme). 4 Vermögenslage Im Geschäftsjahr hat sich der Anlagen-Bestand investitionsbedingt um TEUR 360 auf 7.202 TEUR erhöht. Die Modernisierung des Koch- und Sterilisationsprozesses wurde fortgesetzt. Die Vorräte sind leicht um TEUR 29 gesunken, die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind im Vorjahresvergleich um TEUR 1.821 gestiegen. Der Anstieg rührt aus einer Forderungen gegen verbundenen Unternehmen, die zum Jahresende gegenüber der Vertriebsgesellschaft aufgrund der deutlich geringeren Abnahmemengen geltend gemacht wurde. Die Rückstellungen sanken um TEUR 151 auf TEUR 5.877 und betreffen mit TEUR 4.912 hauptsächlich Pensionszusagen. Diese sind im Laufe des Jahres primär aufgrund eines erhöhten Diskontierungszinssatzes gesunken. Die Verbindlichkeiten stiegen zum 31. Dezember 2023 um TEUR 2.302 auf TEUR 8.376. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind hierfür verantwortlich. 5 Finanzlage Die Gesellschaft ist in das konzernweite Cash Management System der Ecotone-Gruppe eingebunden. Dadurch ist die Liquidität der Gesellschaft sichergestellt. 6 Prognose Insgesamt erwarten wir im Gesamtjahr 2024 eine einstellig positive Umsatzentwicklung im Vergleich zu 2023. Das neue Produktionsportfolio wird erstmalig über das gesamte Jahr produziert werden. Darüber hinaus entwickelt sich die Kategorie "vegetarische Brotaufstriche" weiterhin positiv. Die Einkaufskosten sind in den neuen Verkaufspreisen reflektiert und so erwarten wir im Jahr 2024 ein leicht höheres EBITDA als 2023. 7 Chancen & Risiken Das Marktumfeld in der Biolebensmittelbranche hat sich wieder stabilisiert und daraus erwachsen Wachstumschancen für die Produktkategorien der Allos Schwarzwald GmbH. Die Allos Schwarzwald GmbH sieht sich den gegenwärtigen Beschaffungsrisiken bei Rohstoffen und Energiepreisen ausgesetzt. Im Zentrum stehen weiterhin Inflationsrisiken und erntebedingte Rohstoffknappheit. Weitere Kostensteigerungen und damit notwendige Preisänderungen müssen kontinuierlich bewertet werden. Das Forderungsausfallrisiko und das Liquiditätsrisiko schätzen wir aufgrund der Kundenstruktur und wegen der Einbindung in ein konzernweites Cash Pool Management als sehr gering ein.
Freiburg 22. April 2024 Allos Schwarzwald GmbH, Eike Mehlhop, Geschäftsführer Gregor Reddemann, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss 1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Allos Schwarzwald GmbH (im Folgenden: "Allos Schwarzwald") ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft ist am Amtsgericht Freiburg unter der HRB Nummer 5558 registriert. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses werden von der Allos Schwarzwald hinsichtlich der Bilanzierung und Bewertung die Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG beachtet. Der Jahresabschluss umfasst das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023. Von größenabhängigen Erleichterungsvorschriften der §§ 276 Satz 1 und 288 HGB wird Gebrauch gemacht. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bei der Erstellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 werden die auf den Vorjahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten. Immaterielle Vermögensgegenstände und die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, jeweils vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Alle neu angeschafften, beweglichen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden linear abgeschrieben. Die geringwertigen Anlagegüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis zu EUR 800 werden sofort als Aufwand erfasst. Die Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern wie folgt vorgenommen:
Die Nutzungsdauern orientieren sich an den amtlichen AfA-Tabellen. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren werden mit durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Allen Bestandsrisiken auf Grund eingeschränkter Verwertbarkeit und Überbeständen wird durch Wertabschläge ausreichend Rechnung getragen. Bei den Roh- und Verpackungsmaterialien sowie Handelswaren wurde im Rahmen der Bewertung nach dem Niederstwertprinzip der ggf. niedrigere Zeitwert angesetzt. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Material- und Fertigungseinzelkosten unter Einrechnung angemessener Teile der notwendigen Materialgemeinkosten, der notwendigen Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist, bewertet. Die Kosten der allgemeinen Verwaltung, sozialer Einrichtungen oder Altersversorgung werden insoweit berücksichtigt, als dass sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bilanziert. Für bekannte Ausfallrisiken werden, soweit erforderlich, Einzelwertberichtigungen gebildet. Der in den Sonstigen Vermögensgegenständen enthaltene Aktivwert der Rückdeckungsversicherung wird zum geschäftsplanmäßigen Deckungskapital einschließlich vorhandener Überschussanteile angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben für Kreditinstitute sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens im Teilwertverfahren und unter Berücksichtigung der "Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck gebildet. Die Rückstellungen wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Bemessung des Bewertungszinssatzes wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB eine pauschale Restlaufzeit aller Verpflichtungen von 15 Jahren angenommen. Berücksichtigt wurde ein Rechenzinsfuß von 1,83% und Rentensteigerungen in Höhe von 2,30% p.a. Aufwendungen bzw. Erträge aus Änderungen des Zinssatzes werden im Zinsaufwand ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 323 (i. VJ. TEUR 305). Die Verpflichtung aus Jubiläumszusagen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,75% p.a. und den Richtlinientafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Die übrigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken aus schwebenden Geschäften und ungewisse Verpflichtungen. Von dem Wahlrecht, Rückstellungen mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr abzuzinsen, wird kein Gebrauch gemacht. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. B. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage zu diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 4.950 (i. VJ. TEUR 3.181). Hierin sind Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 813 (i. VJ. TEUR 1.088) enthalten, die auf Forderungen aus umsatzsteuerlicher Organschaft von TEUR 139 (VJ TEUR 155) sowie Forderungen aus Anpassung von Verrechnungspreisen von TEUR 674 (VJ TEUR 0) enthalten. Der unter den Sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesene Aktivwert der Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 283 (i. VJ. TEUR 345) bei der Alten Leipziger Lebensversicherungsgesellschaft a. G. aus Rückdeckungsversicherungen hat eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. 3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Im Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind ausschließlich transitorische Posten enthalten, die das Folgejahr betreffen. 4. Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital beträgt zum 31. Dezember 2023 unverändert TEUR 26. 5. Sonstige Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 965 (i. VJ. TEUR 793) betreffen Rückstellungen für Personalkosten von TEUR 572 (i. VJ. TEUR 620) und für ausstehende Rechnungen TEUR 393 (i. VJ. TEUR 173). 6. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen bis zu einem Jahr. Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 6.673 (i. VJ. TEUR 4.574). Sie betreffen im Wesentlichen Cashpool-Verbindlichkeiten. Darüber hinaus sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin TEUR 93 (i. VJ. TEUR 13) aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Die Sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 39 (i. VJ. TEUR 35) und Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit in Höhe von TEUR 32 (i. VJ. TEUR 3). 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den Verpflichtungen aus dem Gewinnabführungsvertrag bestanden zum Bilanzstichtag folgende finanzielle Verpflichtungen aus Dienstleistungs-, Miet- und Leasingverträgen:
C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Personalaufwendungen Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 46 (i. VJ. TEUR 553) enthalten. 2. Zinsen Die Zinsaufwendungen in Höhe von insgesamt TEUR 551 (i. VJ. TEUR 262) resultieren im Wesentlichen aus Zinsaufwand an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 336 (i. VJ. TEUR 70) sowie in Höhe von TEUR 194 (i. VJ. TEUR 191) aus Aufzinsungen von Pensionsrückstellungen. 3. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von TEUR 21 (i. VJ. TEUR 90) enthalten. Es entstand ein periodenfremder Aufwand im Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 0 (i. VJ. TEUR 13) für sonstige Personalkosten aus dem vorigen Geschäftsjahr. Die Erträge aus der Auflösung der Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 365 sind unter den Sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Dieser Ertrag ist durch die Reduktion des Gehaltstrends von 2,6 % auf 2,3 % sowie den Tod eines Rentenbeziehers begründet. D. Sonstige Angaben 1. Mitarbeiter Die Mitarbeiterzahl gemäß § 267 Abs. 5 HGB beträgt 67 Mitarbeiter (Vorjahr: 68 Mitarbeiter) und setzt sich wie folgt zusammen:
2. Geschäftsführung
Die oben genannten Geschäftsführer haben im Geschäftsjahr 2023 keine Bezüge von der Allos Schwarzwald GmbH erhalten. 3. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Auf die Angabe des vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars wurde nach § 285 Nr. 17 HGB i.V.m. § 288 Abs. 2 HGB verzichtet. 4. Ergebnisverwendung Auf Grund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages wird der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von TEUR 588 in voller Höhe an die Gesellschafterin abgeführt (i. VJ. Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 913 von der Gesellschafterin ausgeglichen). 5. Mutterunternehmen und Konzernverhältnisse Die Gesellschaftsanteile werden zu 100 % von der Wessanen Deutschland GmbH, Bremen, gehalten. Mit dieser Gesellschaft als Holding besteht eine umsatzsteuerliche sowie körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft. Die Ecotone HoldCo I SAS, Saint Genis Laval / Frankreich, registriert unter der Nummer 850055351, Chambre de commerce et de l'industrie (Industrie und Handelskammer), stellt den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Konzernkreis auf. Dieser Konzernabschluss wird entsprechend den französischen Rechtsvorschriften offengelegt und kann unter https://www.infogreffe.fr/ eingesehen werden. 6. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet.
Freiburg im Breisgau, den 22. April 2024 Eike Mehlhop, Geschäftsführer Gregor Reddemann, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Allos Schwarzwald GmbH, Freiburg/i. Breisgau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Allos Schwarzwald GmbH, Freiburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Allos Schwarzwald GmbH, Freiburg, für das Geschäftsjahr 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, den 22. April 2024 Deloitte
GmbH
Frank Berger, Wirtschaftsprüfer Ute Billerbeck, Wirtschaftsprüferin Lagebericht Geschäftsjahr 20231 Organisation Die Allos Schwarzwald GmbH ist eine Produktionsgesellschaft für Bio-Lebensmittel, die ihre Produkte an deutsche und ausländische Vertriebsgesellschaften der Ecotone-Gruppe vertreibt. 2 Marktsituation Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. 1 Entsprechend ist das BIP im Jahr 2023 um -0,3 % preisbereinigt gesunken. Die Erwerbslosenquote sank leicht auf 2,8 % (im Vorjahr: 2,9 %). Die durchschnittlichen Bruttolöhne und -gehälter haben sich gegenüber dem Vorjahr um +6,1 % erhöht. Der Verbraucherpreisindex stieg im Jahr 2023 um 5,9 %. 2 Wie in den Vorjahren spielte der Lebensmitteleinzelhandel für die Umsatzentwicklung eine entscheidende Rolle, insbesondere die Discounter und Drogeriemärkte. Sie verliehen den Bio- Ausgaben einen Schub. Der Lebensmitteleinzelhandel steigerte seine Bio-Umsätze 2023 um 7,2 % auf 10,82 Milliarden Euro, wodurch er einen Anteil von 67 % am Lebensmittelmarkt erreichte. Die Discounter machten dabei rund 40 % aus. Drogeriemärkte lockten Kundinnen und Kunden erfolgreich mit einem breiten Sortiment sowie oftmals günstigen Preisen an. Sie halten inzwischen im Trockensortiment einen Marktanteil von rund einem Viertel. Der klassische Lebensmitteleinzelhandel zeigte 2023 ein Bio-Plus von 47 % im Vergleich zu 2019. Das Plus über alle Einkaufsstätten lag in der Zeit bei 31 %. Der Bio-Fachhandel konnte 2023 seine Umsätze halten und zog in der zweiten Jahreshälfte wieder mehr Menschen in die Läden. Die Höhe der durchschnittlichen Bons stieg an, also die Höhe der Ausgaben pro Einkauf. Bio- Fachgeschäfte erreichten 2023 einen Marktanteil von 20 % und einen Gesamtumsatz mit Lebensmitteln und Getränken von 3,15 Milliarden Euro. 3
1 BmWK
3 Ertragslage Das Rohergebnis stieg um TEUR 1.615 auf TEUR 9.219. Ein Volumenrückgang bedingt durch die Verluste wesentlicher Kunden bei Schwestergesellschaften konnte unterjährig durch die Neuaufnahme der Produktion eines neuen Suppenportfolios nicht vollständig kompensiert werden. Dies führte - entgegen der Planung, in der von einem konstanten Umsatz im Vergleich zu 2022 ausgegangen wurde- zu einem Umsatzrückgang, der aber durch geringere Materialaufwendungen und durch Verrechnungspreisanpassungen der Vertriebsgesellschaft überkompensiert wurde. Insgesamt konnte das Ergebnis im Wesentlichen entsprechend des Budgets erreicht werden. Die Personalkosten sind um TEUR 436 gesunken. Die rückläufigen Aufwendungen aus der jährliche Neubewertung der Pensionsrückstellungen sind der wesentliche Treiber für diesen Effekt, während die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 320 stiegen. Allgemeine Inflationstrends sowie temporär erhöhte Kosten zur Anpassung des Geschäftes an die veränderten Rahmenbedingungen sind hierfür verantwortlich. Insgesamt ergibt sich ein EBITDA (Jahresergebnis vor Zinsergebnis, Ertragsteuer und Abschreibungen) von TEUR 1.627 und Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 588 nach einem EBITDA von -TEUR 109 und Jahresfehlbetrag von TEUR 914 im Vorjahr (jeweils vor Ergebnisübernahme). 4 Vermögenslage Im Geschäftsjahr hat sich der Anlagen-Bestand investitionsbedingt um TEUR 360 auf 7.202 TEUR erhöht. Die Modernisierung des Koch- und Sterilisationsprozesses wurde fortgesetzt. Die Vorräte sind leicht um TEUR 29 gesunken, die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind im Vorjahresvergleich um TEUR 1.821 gestiegen. Der Anstieg rührt aus einer Forderungen gegen verbundenen Unternehmen, die zum Jahresende gegenüber der Vertriebsgesellschaft aufgrund der deutlich geringeren Abnahmemengen geltend gemacht wurde. Die Rückstellungen sanken um TEUR 151 auf TEUR 5.877 und betreffen mit TEUR 4.912 hauptsächlich Pensionszusagen. Diese sind im Laufe des Jahres primär aufgrund eines erhöhten Diskontierungszinssatzes gesunken. Die Verbindlichkeiten stiegen zum 31. Dezember 2023 um TEUR 2.302 auf TEUR 8.376. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind hierfür verantwortlich. 5 Finanzlage Die Gesellschaft ist in das konzernweite Cash Management System der Ecotone-Gruppe eingebunden. Dadurch ist die Liquidität der Gesellschaft sichergestellt. 6 Prognose Insgesamt erwarten wir im Gesamtjahr 2024 eine einstellig positive Umsatzentwicklung im Vergleich zu 2023. Das neue Produktionsportfolio wird erstmalig über das gesamte Jahr produziert werden. Darüber hinaus entwickelt sich die Kategorie "vegetarische Brotaufstriche" weiterhin positiv. Die Einkaufskosten sind in den neuen Verkaufspreisen reflektiert und so erwarten wir im Jahr 2024 ein leicht höheres EBITDA als 2023. 7 Chancen & Risiken Das Marktumfeld in der Biolebensmittelbranche hat sich wieder stabilisiert und daraus erwachsen Wachstumschancen für die Produktkategorien der Allos Schwarzwald GmbH. Die Allos Schwarzwald GmbH sieht sich den gegenwärtigen Beschaffungsrisiken bei Rohstoffen und Energiepreisen ausgesetzt. Im Zentrum stehen weiterhin Inflationsrisiken und erntebedingte Rohstoffknappheit. Weitere Kostensteigerungen und damit notwendige Preisänderungen müssen kontinuierlich bewertet werden. Das Forderungsausfallrisiko und das Liquiditätsrisiko schätzen wir aufgrund der Kundenstruktur und wegen der Einbindung in ein konzernweites Cash Pool Management als sehr gering ein.
22. April 2024 Allos Schwarzwald GmbH, Freiburg Eike Mehlhop, Geschäftsführer Gregor Reddemann, Geschäftsführer
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss 1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Allos Schwarzwald GmbH (im Folgenden: "Allos Schwarzwald") ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft ist am Amtsgericht Freiburg unter der HRB Nummer 5558 registriert. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses werden von der Allos Schwarzwald hinsichtlich der Bilanzierung und Bewertung die Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG beachtet. Der Jahresabschluss umfasst das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023. Von größenabhängigen Erleichterungsvorschriften der §§ 276 Satz 1 und 288 HGB wird Gebrauch gemacht. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bei der Erstellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 werden die auf den Vorjahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten. Immaterielle Vermögensgegenstände und die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, jeweils vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Alle neu angeschafften, beweglichen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden linear abgeschrieben. Die geringwertigen Anlagegüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis zu EUR 800 werden sofort als Aufwand erfasst. Die Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern wie folgt vorgenommen:
Sachanlagen:
Die Nutzungsdauern orientieren sich an den amtlichen AfA-Tabellen. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren werden mit durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Allen Bestandsrisiken auf Grund eingeschränkter Verwertbarkeit und Überbeständen wird durch Wertabschläge ausreichend Rechnung getragen. Bei den Roh- und Verpackungsmaterialien sowie Handelswaren wurde im Rahmen der Bewertung nach dem Niederstwertprinzip der ggf. niedrigere Zeitwert angesetzt. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Material- und Fertigungseinzelkosten unter Einrechnung angemessener Teile der notwendigen Materialgemeinkosten, der notwendigen Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist, bewertet. Die Kosten der allgemeinen Verwaltung, sozialer Einrichtungen oder Altersversorgung werden insoweit berücksichtigt, als dass sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bilanziert. Für bekannte Ausfallrisiken werden, soweit erforderlich, Einzelwertberichtigungen gebildet. Der in den Sonstigen Vermögensgegenständen enthaltene Aktivwert der Rückdeckungsversicherung wird zum geschäftsplanmäßigen Deckungskapital einschließlich vorhandener Überschussanteile angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben für Kreditinstitute sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens im Teilwertverfahren und unter Berücksichtigung der "Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck gebildet. Die Rückstellungen wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Bemessung des Bewertungszinssatzes wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB eine pauschale Restlaufzeit aller Verpflichtungen von 15 Jahren angenommen. Berücksichtigt wurde ein Rechenzinsfuß von 1,83% und Rentensteigerungen in Höhe von 2,30% p.a. Aufwendungen bzw. Erträge aus Änderungen des Zinssatzes werden im Zinsaufwand ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 323 (i. VJ. TEUR 305). Die Verpflichtung aus Jubiläumszusagen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,75% p.a. und den Richtlinientafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Die übrigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken aus schwebenden Geschäften und ungewisse Verpflichtungen. Von dem Wahlrecht, Rückstellungen mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr abzuzinsen, wird kein Gebrauch gemacht. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. B. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage zu diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 4.950 (i. VJ. TEUR 3.181). Hierin sind Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 813 (i. VJ. TEUR 1.088) enthalten, die auf Forderungen aus umsatzsteuerlicher Organschaft von TEUR 139 (VJ TEUR 155) sowie Forderungen aus Anpassung von Verrechnungspreisen von TEUR 674 (VJ TEUR 0) enthalten. Der unter den Sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesene Aktivwert der Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 283 (i. VJ. TEUR 345) bei der Alten Leipziger Lebensversicherungsgesellschaft a. G. aus Rückdeckungsversicherungen hat eine Laufzeit von mehr als einem Jahr: 3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Im Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind ausschließlich transitorische Posten enthalten, die das Folgejahr betreffen. 4. Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital beträgt zum 31. Dezember 2023 unverändert TEUR 26. 5. Sonstige Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 965 (i. VJ. TEUR 793) betreffen Rückstellungen für Personalkosten von TEUR 572 (i. VJ. TEUR 620) und für ausstehende Rechnungen TEUR 393 (i. VJ. TEUR 173). 6. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen bis zu einem Jahr. Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 6.673 (i. VJ. TEUR 4.574). Sie betreffen im Wesentlichen Cashpool-Verbindlichkeiten. Darüber hinaus sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin TEUR 93 (i. VJ. TEUR 13) aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Die Sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 39 (i. VJ. TEUR 35) und Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit in Höhe von TEUR 32 (i. VJ. TEUR 3). 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den Verpflichtungen aus dem Gewinnabführungsvertrag bestanden zum Bilanzstichtag folgende finanzielle Verpflichtungen aus Dienstleistungs-, Miet- und Leasingverträgen:
C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Personalaufwendungen Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 46 (i. VJ. TEUR 553) enthalten. 2. Zinsen Die Zinsaufwendungen in Höhe von insgesamt TEUR 551 (i. VJ. TEUR 262) resultieren im Wesentlichen aus Zinsaufwand an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 336 (i. VJ. TEUR 70) sowie in Höhe von TEUR 194 (i. VJ. TEUR 191) aus Aufzinsungen von Pensionsrückstellungen. 3. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von TEUR 21 (i. VJ. TEUR 90) enthalten. Es entstand ein periodenfremder Aufwand im Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 0 (i. VJ. TEUR 13) für sonstige Personalkosten aus dem vorigen Geschäftsjahr. Die Erträge aus der Auflösung der Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 365 sind unter den Sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Dieser Ertrag ist durch die Reduktion des Gehaltstrends von 2,6 % auf 2,3 % sowie den Tod eines Rentenbeziehers begründet. D. Sonstige Angaben 1. Mitarbeiter Die Mitarbeiterzahl gemäß § 267 Abs. 5 HGB beträgt 67 Mitarbeiter (Vorjahr: 68 Mitarbeiter) und setzt sich wie folgt zusammen:
2. Geschäftsführung
Die oben genannten Geschäftsführer haben im Geschäftsjahr 2023 keine Bezüge von der Allos Schwarzwald GmbH erhalten. 3. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Auf die Angabe des vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars wurde nach § 285 Nr. 17 HGB i.V.m. § 288 Abs. 2 HGB verzichtet. 4. Ergebnisverwendung Auf Grund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages wird der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von TEUR 588 in voller Höhe an die Gesellschafterin abgeführt (i. VJ. Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 913 von der Gesellschafterin ausgeglichen). 5. Mutterunternehmen und Konzernverhältnisse Die Gesellschaftsanteile werden zu 100 % von der Wessanen Deutschland GmbH, Bremen, gehalten. Mit dieser Gesellschaft als Holding besteht eine umsatzsteuerliche sowie körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft. Die Ecotone HoldCo I SAS, Saint Genis Laval / Frankreich, registriert unter der Nummer 850055351, Chambre de commerce et de l'industrie (Industrie und Handelskammer), stellt den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Konzernkreis auf. Dieser Konzernabschluss wird entsprechend den französischen Rechtsvorschriften offengelegt und kann unter https://www.infogreffe.fr/ eingesehen werden. 6. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet.
Freiburg im Breisgau, den 22. April 2024 Eike Mehlhop, Geschäftsführer Gregor Reddemann, Geschäftsführer
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