rehaneo Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Wolfram Härle seit 28.5.2025 | Geschäftsführer |
Christoph Dühr seit 12.10.2020 | Geschäftsführer |
Bruno Crone seit 29.7.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Frami S.à r.l. | 90.34% |
| 7.38% | |
| 2.29% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
rehaneo Verwaltungs GmbHMünchenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023 Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023 Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2023 Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023 Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva scroll
Passiva scroll
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023scroll
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben Die rehaneo Verwaltungs GmbH hat ihren Sitz in München. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 257271 seit dem 18. Juni 2020 eingetragen. Der Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Der Konzernabschluss umfasst das Geschäftsjahr für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023. Im Interesse der Übersichtlichkeit werden die gesetzlich in der Konzernbilanz und in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung vorgesehenen Angaben im Anhang aufgeführt. Die rehaneo Verwaltungs GmbH unterhält zwei Geschäftsbereiche:
Im OpCo-Teilkonzern wurden im Geschäftsjahr 2023 die folgenden Enkelgesellschaften über die Tochtergesellschaft rehaneo GmbH erworben:
Des Weiteren erfolgte der Kauf von Vermögensgegenständen (Asset Deals) von
Mit Wirkung vom 20. März 2023 erfolgte die Löschung der Physiotherapieschule am Krankenhaus GmbH, Würselen. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Gründung von
Diese zwei Gesellschaften waren zum 31. Dezember 2023 noch in Gründung und hatten noch keinen operativen Betrieb aufgenommen. Auswirkungen der Erstkonsolidierungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Durch die Erstkonsolidierung von zwei Tochtergesellschaften sowie den drei Asset-Deals im Berichtsjahr sowie im Vorjahr nur unterjährig berücksichtige Erstkonsolidierungen von zwei Gesellschaften ist insbesondere die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage mit der des Vorjahres nur eingeschränkt vergleichbar. Die wesentlichen Finanzkennzahlen der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage wurden im Berichtsjahr wie folgt beeinflusst: Von der Zunahme der Umsatzerlöse um TEUR 21.346 auf TEUR 62.961 entfielen TEUR 8.627 auf die Erstkonsolidierungen und Asset-Deals des Berichtsjahres. Der Anstieg der Personalaufwendungen um TEUR 12.421 auf TEUR 38.951 betraf mit TEUR 4.790 die erstkonsolidierten Enkelgesellschaften. Die Erhöhung des Konzern-EBITDA um TEUR 3.942 auf TEUR 6.799 resultierte mit TEUR 1.542 im Wesentlichen aus den Erstkonsolidierungen. Ursächlich für die Zunahme der Konzernbilanzsumme um TEUR 3.215 auf TEUR 73.693 war vor allem die Erstkonsolidierung von zwei Tochtergesellschaften sowie die drei Asset-Deals. Auf der Aktivseite erhöhten sich im Wesentlichen bedingt durch die Erstkonsolidierungen die Firmenwerte mit TEUR 8.947, die Sachanlagen mit TEUR 33, die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen mit TEUR 122 und die liquiden Mittel mit TEUR 24. Die Zunahme auf der Passivseite betraf erstkonsolidierungsbedingt insbesondere die sonstigen Rückstellungen mit TEUR 18 und der Verbindlichkeiten mit TEUR 169. Die Zunahme der Konzernbilanzsumme der Passivseite entfällt hauptsächlich auf die Finanzierung der Transaktionen durch Kreditinstitute und Gesellschafter, aber auch durch noch ausstehende Kaufpreisverbindlichkeiten (Earn-out). Der Konzernjahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von TEUR 4.561 wurde im Wesentlichen durch die Abschreibungen der im Rahmen der Kaufpreisallokation aufgedeckten stillen Reserven im Auftragsbestand in Höhe von TEUR 64 und die Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte (inkl. Einzelabschlüsse) in Höhe von TEUR 7.350 verursacht. Die Ermittlung der stillen Reserven ist ermessensbehaftet. Der Konzern weist im Geschäftsjahr 2023 einen positiven operativen Cashflow aus. Der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit wurde durch den positiven Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit und den positiven operativen Cashflow nicht vollständig kompensiert. Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet der rehaneo GmbH Konzern insbesondere aufgrund der Abschreibungen auf die Geschäfts- oder Firmenwerte weiterhin ein negatives Konzernergebnis. Auch für das Geschäftsjahr 2024 wird ein deutlich positiver operativer Cashflow geplant. B. Konsolidierungskreis und -stichtag Tochter- bzw. Enkelunternehmen, an denen die rehaneo Verwaltungs GmbH mit mehr als 50 % beteiligt ist, und die zum langfristigen Verbleib im Konzernverbund bestimmt sind, werden nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Folgende Tochter- bzw. Enkelunternehmen wurden in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 einbezogen:
Die Neugründungen rehaneo Seligenthalerstraße GmbH, München, und rehaneo Erste Erwerbsgesellschaft mbH, München, wurden aus Gründen der Unwesentlichkeit (§ 296 Abs. 2 HGB) nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Die Jahresabschlüsse der Vorratsgesellschaften zum 31. Dezember 2023 lagen noch nicht vor. Der Anteil des Mutterunternehmens am Eigenkapital der Tochter- bzw. Enkelgesellschaften beträgt unmittelbar bzw. mittelbar jeweils 100 %. Aufgrund der unterjährigen Erwerbe wurden folgende Tochter- bzw. Enkelgesellschaften zu folgenden Erstkonsolidierungszeitpunkten in den Konzernabschluss der rehaneo GmbH einbezogen:
Dem Konzernabschluss liegen die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 zugrunde. C. Konsolidierungsgrundsätze Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmen, die aufgrund eines Erwerbs erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Erwerbsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochter- bzw. Enkelunternehmen geworden ist, vorgenommen. Die Kapitalkonsolidierung für Erwerbsvorgänge erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB nach der Neubewertungsmethode. Hierbei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochtergesellschaften verrechnet. Das Eigenkapital ist dabei entsprechend der Neubewertungsmethode mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen ist. Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 und 3 Abs. 2 HGB und latente Steuern nach § 274 Abs. 2 HGB zu bewerten. Die Verrechnung erfolgt gemäß § 301 Abs. 2 HGB zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Aus der Erstkonsolidierung der Tochter- bzw. Enkelgesellschaften resultierten im Berichtsjahr aktive Unterschiedsbeträge, die als Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von insgesamt TEUR 703 (Vorjahr TEUR 19.501) angesetzt wurden. Des Weiteren resultieren aus den im Zusammenhang mit den Erstkonsolidierungen durchgeführten Asset Deals Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von TEUR 8.244 (Vorjahr TEUR 0). Die voraussichtliche Nutzungsdauer der planmäßig abzuschreibenden Geschäfts- oder Firmenwerte beträgt 7 Jahre. Die Abschreibungen auf die Geschäfts- oder Firmenwerte im Rahmen der Kapitalkonsolidierung betrugen im Berichtsjahr TEUR 6.519 (Vorjahr 5.482). Des Weiteren entfielen Abschreibungen auf in den Einzelabschlüssen ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von TEUR 831 (Vorjahr TEUR 34). Die aufgedeckten stillen Reserven in den Auftragsbeständen in Höhe von TEUR 64 wurden aufgrund der Kurzfristigkeit im Berichtsjahr vollständig aufgelöst. Die Folgekonsolidierung - und damit auch die Konsolidierung zum 31. Dezember 2023 - erfasst den Konzernanteil der nach dem Stichtag der Erstkonsolidierung erwirtschafteten Ergebnisse der Konzerngesellschaften am Konzernergebnis. Im Rahmen der Folgekonsolidierung wurden nachträgliche Kaufpreisanpassungen und Rückzahlungs-ansprüche gegen die Verkäufer der Tochter bzw. Enkelgesellschaften in Höhe von TEUR 26 (Vorjahr TEUR -398) berücksichtigt, die Auswirkungen auf den aktiven Unterschiedsbetrag und somit auf den Geschäfts- oder Firmenwert hatten. Bestehende Earn-Out Vereinbarungen mit den jeweiligen Verkäufern der Gesellschaften wurden mit dem Barwert zum Veräußerungszeitpunkt im Geschäftsjahr 2023 als nachträgliche Kaufpreise in Höhe von TEUR 3.183 berücksichtigt (Vorjahr TEUR 5.670), da die Voraussetzungen bereits erfüllt wurden bzw. das Eintreten von der Geschäftsführung der rehaneo GmbH als überwiegend wahrscheinlich angesehen wird. Schuldenkonsolidierung Entsprechend § 303 HGB wurden bei der Schuldenkonsolidierung Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen aufgerechnet. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Bei der Konsolidierung von Aufwendungen und Erträgen gemäß § 305 HGB innerhalb der einbezogenen Unternehmen des Konzerns wurden Innenumsätze eliminiert. Des Weiteren wurden die sonstigen betrieblichen Erträge, sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie die Zinserträge und Zinsaufwendungen, die aus konzerninternen Geschäftsvorfällen resultieren, eliminiert. Latente Steuern Die Abgrenzung von latenten Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen erfolgte gemäß § 306 HGB insoweit, als sich der abweichende Steueraufwand in den späteren Geschäftsjahren ausgleicht. Die Ermittlung der latenten Steuern wurde auf Basis der zukünftigen Steuerbelastungen (kombinierter Ertragsteuersatz von 15,825 %) der betreffenden Gesellschaften vorgenommen. Der Ertrag-steuersatz umfasst Körperschaftsteuer und den Solidaritätszuschlag. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. D. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Gliederung des Konzernabschlusses orientiert sich an den §§ 266 und 275 HGB. Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden einheitlich nach den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen des Mutterunternehmens aufgestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten und - soweit abnutzbar - vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Abschreibungen erfolgen linear und bemessen sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Netto-Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet und beinhalten Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Anschaffungsnebenkosten für Erwerbe von Tochtergesellschaften in 2024. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Bewertung der Vorräte erfolgt mit den Anschaffungskosten, soweit nicht im Einzelfall ein niedrigerer Wertansatz nach § 253 Abs. 4 Satz 1 und 2 HGB geboten ist. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände und flüssigen Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben, die erst im folgenden Geschäftsjahr als Aufwand zu berücksichtigen sind. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Einnahmen, die erst im folgenden Geschäftsjahr als Ertrag zu berücksichtigen sind. Latente Steuern aus den Einzelabschlüssen (Handelsbilanz II - Steuerbilanz-Unterschiede) der einbezogenen Gesellschaften und latente Steuern auf Konsolidierungsmaßnahmen wurden auf der Basis der zukünftigen Steuerbelastung der einbezogenen Gesellschaften ermittelt. Aktive latente Steuern umfassen auch latente Steuern auf steuerliche Verlustvortragsmöglichkeiten, sofern mit einer Inanspruchnahme innerhalb der nächsten fünf Jahre zu rechnen ist. Aktive latente Steuern gem. § 274 Abs. 1 HGB wurden aktiviert. Latente Steuern auf Konsolidierungsmaßnahmen wurden mit latenten Steuern aus den Einzelabschlüssen verrechnet und zusammengefasst ausgewiesen. Der Grundsatz der Stetigkeit der Bilanzierungsmethoden wurde beachtet. E. Erläuterungen zur Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil (Anlage 4) des Konzernanhangs. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 3. Latente Steuern Aktive latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handels-rechtlichen Wertansätzen im Konzernabschluss und den steuerrechtlichen Wertansätzen im Sachanlagevermögen durch differenzierte Abschreibungszeiträume im jeweiligen Jahresabschluss ermittelt. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr 2023 geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer/Solidaritätszuschlag von insgesamt 15,825 %. Für die Gewerbesteuer liegt überwiegend eine Befreiung vor, wodurch keine aktiven latenten Steuern auf den Anteil der Gewerbesteuer zu ermitteln waren. Die im Rahmen der Erstkonsolidierung ermittelten passiven latenten Steuern im Zusammenhang mit der Aufdeckung der stillen Reserven in den Auftragsbeständen wurden zum Bilanzstichtag vollständig aufgelöst. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten wie Tantieme, Prämien, Urlaub und Überstunden in Höhe von TEUR 1.650 (Vorjahr TEUR 1.234), Rückzahlungsverpflichtungen für erhaltene Zuschüsse (TEUR 1.100; Vorjahr TEUR 1.107), Verpflichtungen für die Erstellung des Jahresabschlusses, die Erstellung und Prüfung des Konzernabschlusses sowie die Erstellung der Steuererklärungen in Höhe von TEUR 237 (Vorjahr TEUR 277) und Aufbewahrungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 205 (Vorjahr TEUR 96). 5. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt: scroll
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Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 28.182 (Vorjahr TEUR 27.100) wie folgt besichert:
Weitere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind außerdem in Höhe von TEUR 7.332 (Vj. TEUR 7.785) durch Grundschulden und die Abtretung von Miet- und Pachtzinsforderungen besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten unter anderem Verbindlichkeiten aus Earn-Outs in Höhe von TEUR 3.183 (Vorjahr TEUR 5.670), aus Steuern in Höhe von TEUR 697 (Vorjahr TEUR 513) und für Aufwendungen im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 23 (Vorjahr TEUR 37). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 28 (Vorjahr TEUR 26) enthalten. F. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse resultierten im Wesentlichen aus dem Betrieb von Rehazentren und Fitnessstudios sowie dem betrieblichen Gesundheitsmanagement. Die Umsatzerlöse verteilen sich auf die Geschäftsbereiche wie folgt: scroll
Die Umsätze werden vollständig im Inland ausgeführt. 2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen: scroll
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von TEUR 245 (Vorjahr TEUR 123) enthalten. 3. Personalaufwand Im Posten „Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung“ sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 162 (Vorjahr TEUR 230) enthalten. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen von TEUR 17 (Vorjahr TEUR 32). 5. Honorar des Konzernabschlussprüfers Das Gesamthonorar für Abschlussprüfungsleistungen belief sich im Berichtsjahr auf TEUR 147 (Vorjahr TEUR 106). 6. Beteiligungsergebnis Das Beteiligungsergebnis beinhaltet Beteiligungserträge aus der Physiotherapieschulung am Krankenhaus GmbH, Würselen. 7. Aufwendungen aus Verlustübernahme Im Vorjahr wurden unter diesem Posten Aufwendungen aus einem Ergebnisabführungsvertrag mit einer nicht operativ tätigen und daher nicht konsolidierten Tochtergesellschaft ausgewiesen. 8. Finanzergebnis Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten Zinsen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 8 (Vorjahr TEUR 0). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit TEUR 3 (Vorjahr TEUR 18) die Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen. 9. Außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge Im Berichtsjahr sind außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 418 durch einen Wasserschaden angefallen, die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen werden. Diesen stehen außergewöhnliche Erträge in Höhe von TEUR 331 gegenüber. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Vorjahres enthalten außergewöhnliche Aufwendungen im Zusammenhang mit der Grunderwerbsteuer aufgrund eines mittelbaren Gesellschafterwechsels in Höhe von TEUR 603. 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten insgesamt Erträge aus latenten Steuern in Höhe von TEUR 76 (Vorjahr TEUR 85). G. Sonstige Angaben 1. Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023: Herr Bruno Crone, CEO, Traunstein Herr Christoph Dühr, COO, Warngau Herr Dr. Alain Robbe-Grillet, CFO, München (seit 19. Juni 2023) 2. Beirat Der Beirat bestand im Geschäftsjahr 2023 aus folgenden Mitgliedern:
3. Mitarbeiterzahl Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 1.086 (Vorjahr 892) Angestellte, die sich auf 690 (Vorjahr 569) Vollzeitbeschäftigte, 173 (Vorjahr 147) Teilzeitbeschäftigte sowie 182 (Vorjahr 160) Aushilfen / geringfügig Beschäftigte verteilen. Von den Mitarbeitern sind 15 (Vorjahr 12) Personen als Geschäftsführer von Konzerngesellschaften und 3 (Vorjahr 3) Mitarbeiter leitend mit Prokura tätig. Der Konzern hat zum 31. Dezember 2023 darüber hinaus 26 (Vorjahr 17) Auszubildende beschäftigt. 4. Konzernabschluss Die Gimv NV, Antwerpen, Belgien, ist an der Euronext Brüssel, Belgien, gelistet und stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen zum 31. Dezember 2023 auf, in den die rehaneo Verwaltungs GmbH, München, einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird bei der belgischen Nationalbank offengelegt. Die rehaneo GmbH, München, und rehaneo Immobilienverwaltungs GmbH, München, stellen aufgrund gesetzlicher Verpflichtung bzw. freiwillig Konzernabschlüsse für den kleinsten Kreis von Unternehmen zum 31. Dezember 2023 auf. 5. Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung Die nach DRS 21 erfolgte Entwicklung und Darstellung der Kapitalflussrechnung ist in der Anlage 5 dargestellt. Der Finanzmittelfonds besteht aus Kassenbeständen und aus den Guthaben bei Kreditinstituten. Der Konzernjahresfehlbetrag von TEUR 4.561 enthält im laufenden Jahr keine Bereinigung um außergewöhnliche Aufwendungen, wohingegen der Vorjahreskonzernjahresfehlbetrag um außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 603 (siehe F.7 Außergewöhnliche Aufwendungen) bereinigt wurde, so dass in der Kapitalflussrechnung von einem Konzernergebnis vor Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung in Höhe von TEUR -5.251 ausgegangen wurde. 6. Ergänzende Angaben zum Konzerneigenkapitalspiegel Die nach DRS 22 erfolgte Entwicklung des Konzerneigenkapitals ist in der Anlage 6 dargestellt. Die Muttergesellschaft rehaneo Verwaltungs GmbH verfügt über ein Ausschüttungspotential von TEUR 37.665 (Vorjahr TEUR 28.465). 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 23.816 (Vorjahr TEUR 21.533). 8. Derivative Finanzinstrumente Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 Zinsswapvereinbarungen für einzelne Tranchen des Finanzierungskredits in Höhe von TEUR 6.930 (Vorjahr TEUR 7.215) mit einer Laufzeit bis zum 30. Dezember 2024 abgeschlossen. Die Summe der Marktwerte zum 31. Dezember 2023 mit einem positiven Marktwert beläuft sich auf TEUR 0 (Vorjahr TEUR 4) und die Summe der Markwerte mit einem negativen Saldo beläuft sich auf TEUR -2 (Vorjahr TEUR -1). Die Bewertung erfolgte durch Abzinsung von Zahlungsströmen unter Berücksichtigung marktgerechter Zinsstrukturkurven. 9. Nachtragsbericht Im Geschäftsjahr 2024 konnten zwei weitere ambulante Rehabilitationseinrichtung erworben werden. Für die Transaktionen am Jahresanfang 2024 wurden primär Kreditzusagen eines Kreditinstitutes in Anspruch genommen. Im Zusammenhang mit Akquisitionen wird die vorgegebene Verschuldungsgradgrenze von (aktuell) 4,00 sowie der Schuldendienstdeckungsgrad in Höhe von 1,1 stets eingehalten. Dies entspricht grob einem Finanzierungsmix von 50 % Fremdkapital und 50 % wirtschaftlichem Eigenkapital.
München, den 25. Juni 2024 rehaneo Verwaltungs GmbH Bruno Crone Christoph Dühr Dr. Alain Robbe-Grillet Entwicklung des Anlagevermögens der rehaneo Verwaltungs GmbH, München, im Geschäftsjahr 2023scroll
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Konzernkapitalflussrechnung der rehaneo Verwaltungs GmbH, München, für das Geschäftsjahr 2023scroll
Konzerneigenkapitalspiegel der rehaneo Verwaltungs GmbH, München, für das Geschäftsjahr 2023scroll
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Konzerns Geschäftsmodell des Konzerns Der Konzern der rehaneo Verwaltungs GmbH (nachfolgend auch "rehaneo Gruppe“ oder „Konzern“) besteht aus zwei Teilkonzernen, dem Teilkonzern der rehaneo GmbH (nachfolgend „rehaneo“) und ihren operativen Gesellschaften (insgesamt „OpCo Teilkonzern“) sowie dem Teilkonzern der rehaneo Immobilienverwaltungs GmbH und ihrer operativen Gesellschaften (insgesamt „PropCo Teilkonzern“). Die Geschäftstätigkeiten der beiden Teilkonzerne werden im Folgenden beschrieben: OpCo Teilkonzern Die Gruppengesellschaften der rehaneo erbringen Dienstleistungen im Bereich ambulanter Rehabilitation (u.a. Orthopädie, Neurologie, Onkologie, Psychosomatik) und ergänzen diese durch die Heilmittelerbringung. Hierzu zählen auch therapeutische Leistungen im Bereich der Prävention und Nachsorge. Darüber hinaus befinden sich in einigen Zentren Fitnessbereiche mit erweitertem Angebot (Sauna, Kältekammer, Solarium). Über die insa Gesundheitsmanagement GmbH bietet die Gruppe deutschlandweit Dienstleistungen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) an. Im Geschäftsjahr 2020 wurde der OpCo Teilkonzern durch den unterjährigen Erwerb von drei Tochtergesellschaften begründet. Im Geschäftsjahr 2021 wurden weitere vier Tochtergesellschaften erworben und erstmalig ein Konzernabschluss erstellt. Im Jahr 2022 wurden vier, im Berichtsjahr zwei weitere Tochtergesellschaften erworben. Neben der rehaneo GmbH umfasst der Teilkonzern die nachfolgenden Gesellschaften:
Bis auf drei Tochtergesellschaften und die rehaneo GmbH (Jahresabschluss vor Ergebnisabführung) haben im Berichtsjahr alle Gesellschaften deutliche Jahresüberschüsse erzielt. Der Konzern entsteht im Rahmen einer „Buy-and-Build-Strategie“. Das Ziel dieser Strategie ist es, durch anorganisches Wachstum, in Form von Unternehmenszukäufen, den Teilkonzern zu vergrößern und somit die Erweiterung der Geschäftstätigkeit zu sichern. Der primäre Fokus besteht auf den Erwerb von Unternehmen der ambulanten Rehabilitation und Heilmittelerbringung. Es können zudem Unternehmen mit komplementären Geschäftstätigkeiten hinzukommen, ebenso sind Erweiterungen von bestehenden Zentren und die Gründung ambulanter Rehazentren (sogenannte „Greenfields“) Teil der Strategie, um in Deutschland einen führenden Anbieter ambulanter Rehabilitation mit erweitertem Angebot zu schaffen. PropCo Teilkonzern Die rehaneo Verwaltungs GmbH hält den PropCo Teilkonzern direkt über die 100 % Beteiligung an der rehaneo Immobilienverwaltungs GmbH, die wiederum die Objektgesellschaften unter sich vereint, respektive Optionen auf den Erwerb weiterer Immobilien aus dem M&A Geschäft hält. Die sich im PropCo Teilkonzern befindlichen Objektgesellschaften halten Büro- und Rehabilitationsimmobilien (Spezialimmobilien), die an die operativen Gesellschaften des OpCo Teilkonzerns vermietet werden. Teilflächen können zudem an Dritte vermietet werden, die in der Regel Teil des Gesundheitsnetzwerkes einer ambulanten Einrichtung sind (z.B. Ärzte, Reha-Sport-Verein, spezialisierte Heilmittelerbringer). Zum 31. Dezember 2023 gehören folgende Gesellschaften zum PropCo Teilkonzern:
Im PropCo Teilkonzern werden zwei in der Gruppe befindliche Immobilien gehalten und verwaltet. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Geschäftsjahr 2023 sah allgemein eine Stabilisierung für die Wirtschaft und Unternehmen des Gesundheitswesens nach den Corona-Krisenjahren. Die medizinische Leistung ist auf nahezu Vor-Corona- Niveau (2019) gestiegen. Die rehaneo-Gruppe konnte sich auch in diesem Jahr gut weiter entwickeln und ein solides Ergebnis erwirtschaften. Die Personalsituation am Markt war dennoch weiter angespannt und das Recruiting von qualifiziertem Fachpersonal im therapeutischen Bereich war auch 2023 im Fokus. Auch die allgemeine Kostenentwicklung hat sich im Berichtsjahr auf das Ergebnis der rehaneo-Gruppe ausgewirkt. 2.2. Geschäftsverlauf Entsprechend unserer Planung für das Geschäftsjahr 2023 und unserer „Buy-and-build-Strategie“ folgend, wurden im Berichtsjahr folgende Gesellschaften erworben und erstkonsolidiert:
Des Weiteren erfolgte der Kauf von Vermögensgegenständen (Asset Deals) von
Des Weiteren wurden im Berichtsjahr zwei Tochtergesellschaften gegründet, die in 2024 je einen Geschäftsbetrieb erwerben sollen. Beide Gesellschaften wurden mangels Wesentlichkeit nicht konsolidiert. Das Jahr 2023 war geprägt von einer soliden Auslastung der Rehazentren sowohl für das Reha- als auch für das Heilmittelgeschäft. Weiterhin hatten die Zentren viele krankheitsbedingte Abwesenheitstage der Mitarbeiter sowie Krankheitstage der Patienten zu verzeichnen. Bei den Vergütungssätzen konnte plangemäß eine adäquate Erhöhung verhandelt werden. Gleichzeitig stiegen die Löhne aufgrund der Marksituation und wie von uns antizipiert, so dass wir im Plan liegen. Der Anstieg der Inflation wirkte sich auf gestiegene Preise von bezogenen Leistungen (z.B. Catering, Leasing, Fahrdienst) als auch auf die Raumkosten (Energie, Indexmieten) aus. Der Bereich Fitness konnte weiter stabilisiert werden, ist aber rückläufig. Das Segment BGM konnte sich durch einen Anstieg des Präsenzgeschäftes wieder normalisieren und verzeichnet einen guten Auftragsbestand, da Firmen wieder verstärkt die Prävention fördern. Der Konzern konnte seine Umsatzerlöse im Berichtsjahr insbesondere durch die Erstkonsolidierung von zwei Tochtergesellschaften, drei Asset-Deals sowie im Vorjahr nur unterjährig berücksichtige Erstkonsolidierungen von zwei Gesellschaften mit TEUR 62.961 (Vorjahr TEUR 41.615) um mehr als fünfzig Prozent steigern und somit den Plan erfüllen. Nicht durchgängig konnte jedoch das erwartete organische Wachstum durch u. a. Corona bedingte Verschiebungen von Behandlungen von Patienten oder durch Krankheitsfälle von Mitarbeitern erreicht werden. Positiv schlugen sich Vergütungssatzanpassungen auf die Umsatzerlöse nieder. Die Personalkostenquote ist mit 61,9 % gegenüber dem Vorjahr planmäßig leicht gesunken. Das EBITDA lag insgesamt mit TEUR 6.799 (Vorjahr TEUR 2.857) und einer resultierenden EBITDA-Quote von 10,8 % (Vorjahr 6,9 %) planmäßig signifikant über dem Vorjahr. Trotz der im Wesentlichen durch die Zunahme der Abschreibungen auf die Geschäfts- und Firmenwerte in Höhe von TEUR 7.350 (Vorjahr TEUR 5.516) gestiegenen Abschreibungen verbesserte sich das EBIT auf TEUR -2.450 (Vorjahr TEUR -4.274). 2.3. Lage des Konzerns 2.3.1. Ertragslage Aufgrund der bereits erwähnten „Buy-and-Build-Strategie“, ist kein aussagekräftiger Vergleich des Geschäftsjahres 2023 mit dem Geschäftsjahr 2022 möglich. Die Zunahme der Konzernumsatzerlöse um TEUR 21.346 auf TEUR 62.961 (Vorjahr TEUR 41.615) ist vor allem auf die Erstkonsolidierung von zwei Tochtergesellschaften, drei Asset Deals sowie auf zwei Tochtergesellschaften, die im Vorjahr erstkonsolidiert wurden, aber in 2023 erstmalig ein volles Geschäftsjahr zum Konzernumsatz beitrugen, zurückzuführen. Die Umsatzerlöse teilen sich in folgende Profitcenter auf: scroll
Von den Umsatzerlösen entfallen 100 % auf das Inland. Die Rohertragsmarge des Konzerns beträgt im Berichtsjahr 93,5 % (Vorjahr 93,1 %). Der Materialaufwand von TEUR 4.098 (Vorjahr TEUR 2.872) entfällt überwiegend auf Aufwendungen für bezogenen Leistungen in Höhe von TEUR 2.511 (Vorjahr TEUR 1.795). Insbesondere die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe nahmen erstkonsolidierungsbedingt von TEUR 1.077 auf TEUR 1.587 zu. Vor dem Hintergrund der erstkonsolidierungsbedingten Effekte spielten Preissteigerungen eine untergeordnete Rolle. Der Betriebsaufwand des Konzerns wurde im Berichtsjahr im Wesentlichen von den Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 38.951 (Vorjahr TEUR 26.530) sowie von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 14.290 (Vorjahr TEUR 10.223) geprägt, die zusammen rund 84,6 % (Vorjahr 88,3 %) der Gesamtleistung des Konzerns ausmachen und sich insbesondere erstkonsolidierungsbedingt erhöht haben. Der leichte Rückgang der Personalaufwandsquote von 63,8 % im Vorjahr auf 61,9 % ist im Wesentlichen auf das veränderte Personal- und Gehaltsgefüge zurückzuführen (Neuakquisitionen, Neueinstellungen). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit einer Aufwandsquote von 22,7 % (Vorjahr 24,6 %) insbesondere aufgrund des überproportionalen Umsatzanstiegs und des Fixkostencharakters einiger Kostenarten unter dem Vorjahresniveau. Der sonstige betriebliche Aufwand enthält im Wesentlichen Raumkosten in Höhe von TEUR 6.157 (Vorjahr TEUR 3.913), Rechts- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 1.295 (Vorjahr TEUR 1.154), Kfz-Kosten in Höhe von TEUR 1.257 (Vorjahr TEUR 917) und Instandhaltungsaufwendungen in Höhe von TEUR 1.487 (Vorjahr TEUR 719). Im Berichtsjahr sind außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 418 durch einen Wasserschaden, sowie Abschreibungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 130 (Vorjahr TEUR 228) angefallen. Die außergewöhnlichen Aufwendungen des Vorjahres in Höhe von TEUR 603 standen im Zusammenhang mit Einmalaufwendungen für Grunderwerbsteuer durch eines mittelbaren Gesellschafterwechsels. Die sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 1.234 (Vorjahr TEUR 899) enthalten insbesondere Erträge aus: scroll
Insgesamt ergab sich ein EBITDA in Höhe von 6.799 (Vorjahr TEUR 2.857). Im Wesentlichen bedingt durch die Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von TEUR 7.350 (Vorjahr TEUR 5.516) und stille Reserven im Auftragsbestand in Höhe von TEUR 64 (Vorjahr TEUR 316) ergab sich ein negatives EBIT in Höhe von TEUR -2.450 (Vorjahr TEUR -4.274). Das Finanzergebnis von TEUR -2.049 (Vorjahr TEUR -1.096) resultiert hauptsächlich aus Zinsaufwendungen für langfristige Bank- und Gesellschafterdarlehen im Zusammenhang mit der Finanzierung der Transaktionen aus den aktuellen und vorangegangenen Geschäftsjahren. Die Zunahme der Zinsaufwendungen resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Zinssätzen. Im Finanzergebnis wird des Weiteren das Beteiligungsergebnis in Höhe von TEUR 32 (Vorjahr TEUR -4) ausgewiesen. Nach Ertragsteuern in Höhe von TEUR 62 (Vorjahr TEUR 484) ergibt sich ein Konzernjahresfehlbetrag von TEUR -4.561 (Vorjahr TEUR -5.854). 2.3.2. Finanzlage 2.3.2.1 Kapitalstruktur Der Konzern finanziert sich überwiegend durch langfristiges Fremdkapital. Das Fremdkapital wird für den OpCo Teilkonzern über ein Akquisitionsdarlehen von einer führenden deutschen Landesbank bereitgestellt. Der Konzern hat sich im Darlehensvertrag gegenüber den Kreditinstituten zur Einhaltung von Finanzkennzahlen verpflichtet. Im Juli 2023 wurde der Kreditvertrag in einen 4. Änderungsvertrag angepasst. Darin wurde u.a. ein Covenant (Zinsdeckungsgrad) entfernt und durch eine neue Kennzahl ersetzt, dem Schuldendienstdeckungsgrad. Sämtliche Covenants wurden bis 31. Dezember 2023 eingehalten. Zum 31. Dezember 2023 betrugen die Darlehen (inkl. Zinsen) von Kreditinstituten TEUR 35.605 (Vorjahr TEUR 35.031). Bedingt durch den Konzernverlustvortrag von TEUR -9.219 (Vorjahr TEUR -3.365) sowie den Konzernjahresfehlbetrag von TEUR -4.561 (Vorjahr TEUR -5.854) und die Kapitalerhöhung von TEUR 9.200 ergibt sich im Berichtsjahr ein Eigenkapital von TEUR 23.930 (Vorjahr TEUR 19.291). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 32,5 % (Vorjahr 27,4 %). 2.3.2.2 Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 hat der Konzern, neben dem Erwerb der Tochtergesellschaften, Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände (ohne Firmenwerte) und Sachanlagen von insgesamt TEUR 1.901 (Vorjahr TEUR 1.832) getätigt, die im Wesentlichen Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von TEUR 1.076 (Vorjahr TEUR 728) sowie Mietereinbauten von TEUR 573 (Vorjahr TEUR 1.034) betreffen. Die wesentliche Anlageinvestition betraf das Sartorius Quartier in Göttingen, eine Außenstelle des Rehazentrums Rainer Junge GmbH mit Schwerpunkten auf ambulanter, neurologischer Rehabilitation und Versorgung von Amputationspatienten, mit einer Investitionssumme in Höhe von insgesamt TEUR 627 (Vorjahr TEUR 1.309). 2.3.2.3 Liquidität Am 31. Dezember 2023 verfügte der Konzern über liquide Mittel in Höhe von TEUR 7.718 (Vorjahr TEUR 9.299). Aus dem operativen Geschäft wurde ein deutlich positiver Cashflow von TEUR 4.098 (Vorjahr TEUR 3.458) erwirtschaftet. Der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit von TEUR -13.354 (Vorjahr TEUR -21.505) resultierte im Wesentlichen aus Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis und wurde durch den positiven Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von TEUR 7.657 (Vorjahr TEUR 22.416) insbesondere durch die Aufnahme von langfristigen Bankdarlehen und Einzahlungen in das Eigenkapital nur teilweise finanziert. Wir verweisen auf die Konzernkapitalflussrechnung. Die Finanzierung der zukünftigen Geschäftstätigkeit ist durch die langfristig bereitgestellten Gesellschafterdarlehen, die Bankdarlehen und den weiterhin erwarteten positiven Cashflow aus dem operativen Geschäft sichergestellt. Ferner wurde der bestehende Kontokorrentkreditrahmen bislang nicht in Anspruch genommen. Zukünftige Unternehmenszukäufe sollen vor allem durch Gesellschafter- und Bankdarlehen finanziert werden. 2.3.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme zum Stichtag 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 73.693 (Vorjahr TEUR 70.478). Der Anteil des langfristig finanzierten Anlagevermögens besteht vor allem aus den Geschäfts- oder Firmenwerten von insgesamt TEUR 37.669 (Vorjahr TEUR 36.161) und beträgt 51,1 % (Vorjahr 51,3 %) der Konzernbilanzsumme. Die Geschäfts- oder Firmenwerte resultieren fast ausschließlich aus den Erstkonsolidierungen und werden über einen Zeitraum von 7 Jahren planmäßig abgeschrieben. Der leichte Rückgang des Sachanlagevermögens um TEUR 30 auf TEUR 16.259 resultiert im Wesentlichen auf Abschreibungen im PropCo-Teilkonzern, denen keine Investitionen gegenüberstehen. Dagegen stehen Zunahmen im OpCo-Teilkonzern, die im Wesentlichen aus dem Erwerb von Sachanlagevermögen im Rahmen von Asset Deals resultieren. Das Sachanlagevermögen entfällt hauptsächlich auf Grundstücke und Gebäude einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Finanzanlagen enthalten Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Anschaffungsnebenkosten (Akquisitionskosten) für in 2024 geplante Akquisitionen. Auf die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände entfallen TEUR 10.859 (Vorjahr TEUR 8.018) oder 14,7 % (Vorjahr 11,4 %) der Bilanzsumme des Konzerns. Innerhalb der kurzfristigen Forderungen stellen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 9.746 (Vorjahr TEUR 6.744) den größten Posten dar, der sich insbesondere erstkonsolidierungsbedingt deutlich erhöhte. Die Forderungen aus Lieferungen bestehen im Wesentlichen gegen Kostenträger (DRV, PKV etc.). Die aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 236 (Vorjahr TEUR 173) resultieren aus den temporären Differenzen zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz. Die Rückstellungen nahmen durch die Erstkonsolidierung von zwei Tochtergesellschaften sowie drei Asset Deals um TEUR 290 auf TEUR 4.096 zu und entfallen auf Steuerrückstellungen (TEUR 522) und sonstigen Rückstellungen (TEUR 3.574). Hinsichtlich der Zusammensetzung der sonstigen Rückstellungen verweisen wir auf den Konzernanhang. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich ebenfalls erstkonsolidierungsbedingt um TEUR 158 auf TEUR 996. Die sonstigen Verbindlichkeiten von TEUR 8.300 (Vorjahr TEUR 10.671) beinhalten überwiegend Kaufpreisverbindlichkeiten aus Earn Outs von TEUR 3.183 (Vorjahr TEUR 5.670) im Zusammenhang mit den Transaktionen, Verbindlichkeiten aus der Rückzahlung von Corona-Hilfen von TEUR 3.019 (Vorjahr TEUR 3.251) und Verbindlichkeiten aus Steuern von TEUR 697 (Vorjahr TEUR 513). 3. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren 3.1. Finanzielle Leistungsindikatoren Der Konzern wird über folgende finanzielle Leistungsindikatoren gesteuert:
Diese Kennzahlen werden in einem Monatsreporting den Plan- und Vorjahreszahlen gegenübergestellt. 3.2. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 1.086 (Vorjahr 892) Angestellte, die sich auf 690 (Vorjahr 569) Vollzeitbeschäftigte, 173 (Vorjahr 147) Teilzeitbeschäftigte sowie 182 (Vorjahr 160) Aushilfen / geringfügig Beschäftigte verteilen. Von den Mitarbeitern sind 15 (Vorjahr 12) Personen als Geschäftsführer von Konzerngesellschaften und 3 (Vorjahr 3) Mitarbeiter leitend mit Prokura tätig. Der Konzern hat in 2023 insgesamt 26 (Vorjahr 17) Auszubildende beschäftigt. Dies entspricht einer Ausbildungsquote von rund 2 % (Vorjahr 2 %). 4. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Das Konzernergebnis im Geschäftsjahr 2023 in Höhe von TEUR -4.561 (Vorjahr TEUR -5.854), ist insbesondere durch die hohen Abschreibungen auf die Geschäfts- und Firmenwerte von TEUR 7.350 (Vorjahr TEUR 5.516) belastet. Die Finanzlage ist vor dem Hintergrund der bestehenden langfristigen Finanzierung, der weiterhin erwarteten positiven Cashflows aus der operativen Geschäftstätigkeit, der liquiden Mittel und der verfügbaren Kontokorrentkreditlinien als gut zu bezeichnen. 5. Chancen- und Risikobericht Hinsichtlich der Entwicklung des Konzerns bestehen folgende wesentliche Chancen und Risiken: Konjunktur & Markt: Die Konjunktur hat wenig unmittelbaren Einfluss auf die Geschäftsentwicklung der rehaneo Gruppe, da die medizinischen und therapeutischen Versorgungsleistungen nicht durch konjunkturzyklische Faktoren bedingt werden. Aus der Beständigkeit des Geschäftsmodells heraus ergibt sich die Chance, Investitionen auch längerfristig zu planen. Demografische Entwicklung: Die demografische Entwicklung in Deutschland verbunden mit einem Anstieg von chronischen und sogenannten „Zivilisationskrankheiten“ begründet auch für die kommenden Jahre ein Wachstum der Nachfrage nach Prävention und Therapie. Auch die Zunahme psychosomatischer Erkrankungen und die Förderung von Prävention bieten Chancen für die Etablierung weiterer Geschäftsfelder. Eine mögliche schrumpfende Bevölkerung (z.B. Ausbleiben von Zuwanderung oder geringe Geburtenrate) könnte jedoch langfristig zu einer geringeren Therapienachfrage führen. Dies ist jedoch derzeit unbegründet, da die Zuwanderung nach Deutschland aus Krisengebieten (u.a. Ukraine, Syrien etc.) unvermindert hoch ist und politisch derzeit Maßnahmen pro Einwanderung auf den Weg gebracht werden. Patienten- / Kundenverhalten: Der Wunsch nach wohnsitznaher Behandlung nimmt derzeit weiter zu, was das Geschäftsmodell der ambulanten Rehabilitation und Heilmittelerbringung stärkt. Dieser Trend geht derzeit zu Lasten der stationären Rehabilitation und könnte sich auch in den nächsten Jahren noch intensivieren. Die Entwicklung des Fitnessbereichs könnte durch ständig wechselnde Kundenvorstellungen gestärkt oder geschwächt werden. Mit einer klaren Positionierung versuchen wir ein Alleinstellungsmerkmal für medizinische Fitness zu schaffen, wo es sinnvoll ist. Alternativ ist die Aufgabe des Geschäftsbetriebs an einzelnen Standorten denkbar, wo sich alternative Versorgungsleistungen etablieren lassen. Personal: Die Personalknappheit in den für die Rehabilitation und Heilmittelerbringung erforderlichen Berufsgruppen ist derzeit das größte Risiko für stabiles Wachstum und Qualitätsstandards. Zum einen steigen damit die Löhne und Gehälter schneller (Knappheitsfaktor) und zum anderen ist es ein Engpassfaktor bei der Reha- und Heilmittelerbringung. Durch intensives Personalmanagement (u.a. Social Media, Arbeitgebermarke) sowie enge Verzahnung von Lehre und Beruf setzt rehaneo auf eine hohe Personalgewinnung und -bindung. Gesetzesänderungen und Kostenträgerstrukturen: Mögliche Änderungen der Sozialgesetze und finanzieller Druck bei den Kostenträgern (z.B. GKV) können zur Einschränkung von Verordnungsleistungen und zu unökonomischen Erstattungssätzen führen, was sich negativ auf die rehaneo Gruppe auswirken kann. Ein hoher Grad an Innovation und Effizienz wirkt möglichen Bedrohungen entgegen und wird konsequent im Konzern gefördert. Dies trifft insbesondere auf die aktuelle Krankenhausreform zu, welche von rehaneo genau verfolgt wird im Hinblick auf mögliche Opportunitäten, die sich für die ambulante Rehabilitation ggf. ergeben können. Regulatorik und Qualität: Die Zunahme an regulatorischen Anforderungen ist zum einen ein Markteintrittsschutz. Zum anderen erhöhen zusätzliche Auflagen die Kosten der therapeutischen Leistungserbringung und damit das Risiko, bei Nichterfüllung von Vorgaben finanziell belastet zu werden (Einschränkungen, Bußgelder etc.). Gleichermaßen wirken Qualitätsanforderungen, die sich auch aus Rahmenempfehlungen (z.B. BAR Rahmenempfehlungen) ergeben können. Finanzierung: Die rehaneo Gruppe finanziert sich über wirtschaftliches Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital. Durch Veränderungen am Kapitalmarkt und mögliche wirtschaftliche Effekte in der Gruppe können Kredittilgungen oder Kündigungen ausgelöst werden, die zu einer Liquiditätsunterdeckung führen. Durch Zinssicherungsgeschäfte (Zinsswaps) im Volumen von EUR 6,9 Mio. stellt die Gruppe sicher, dass steigende Interbankenzinsen nur bis zu einem vertretbaren Rahmen getragen werden müssen. Das Risiko eines Covenant-Bruchs ist durch die o.g. Neuformulierung der relevanten Kennzahlen aktuell nicht materiell. Weiterhin stellt die Gruppe über Eigenkapitallinien der Gesellschafter sicher, dass mögliche Finanzierungsengpässe kurzfristig behoben werden können. Für das Immobiliengeschäft sichern langfristige Zinsfestschreibungen das Zinsänderungsrisiko ab. Pandemische Lage: Pandemische Lagen wie Covid-19 zeigen, dass neben der Schließung von Einrichtungen auch Personalknappheit und eine rückläufige Nachfrage nach Therapien eintreten können, die alle gleichermaßen das Geschäftsmodell beinträchtigen. Die jüngst gewonnenen Erfahrungen mit Covid-19 ermöglichen den Einrichtungen, in einem angemessenen Maß das Geschäft fortzuführen (u.a. Einsatz von Hygienevorschriften, Vorhaltung kritischer Betriebsmittel im Falle von Lieferengpässen). Kriege und Krisen: Wir sehen durch den im Februar 2022 ausgebrochene Krieg in der Ukraine indirekte negative Auswirkungen auf das Geschäftsmodell. Die sekundären Folgen des Krieges wie hohe Inflation, stark gestiegene Energiekosten und Lohnkostendruck betreffen auch unser Geschäftsmodell. Mit einem aktiven Vergütungssatzmanagement, der Einführung von Energiesparmaßnahmen und der effizienten Nutzung von Personal reagieren wir auf die unmittelbaren Risiken, die sich in Gänze nicht eliminieren lassen. Die in 2023 ausgebrochene Nahostkrise wiederum zeigt bis dato keine direkten Auswirkungen auf das Geschäftsmodell von rehaneo. Zusammenfassend können als größte marktbezogene Chancen und Risiken für das Geschäftsjahr 2024 wie auch in den Vorjahren identifiziert werden:
6. Prognosebericht Der Bedarf an Rehabilitationsleistungen und Heilmittelerbringung steigt insbesondere durch die demographische Entwicklung in den kommenden Jahren weiter. Zudem setzt sich der Trend fort, dass die ambulante Reha insgesamt einen größeren Anteil am Gesamtaufkommen der Rehabilitation ausmacht. Die relative Zunahme an ambulanten Reha-Leistungen wird durch Patienten getragen, die vermehrt Rehabilitationsleistungen wohnsitznah und tagesbegleitend wünschen und weniger in Form eines entfernten stationären Aufenthalts. Die Corona Pandemie hat diesen Trend durch die temporäre Schließung von stationären Einrichtungen verstärkt. Ein erweitertes Leistungsangebot der Kostenträger in Bezug auf Prävention und Nachsorge erhöht insgesamt das Leistungsspektrum (z.B. RV Fit, IRENA) für medizinische und therapeutische Behandlungen. Darüber hinaus kommen weitere Leistungsbereiche wie die Psychosomatik oder Haltungsfehler bei Kindern (Handy, Tablets) hinzu. Der Geschäftsbereich Fitness und Freizeit befindet sich unseres Erachtens in einer Seitwärtsbewegung mit einem Überangebot an günstigen und hochwertigen Anbietern bei stagnierender bzw. wechselnder Nachfrage. Interessen für Sport und Betätigung sind vermehrt temporären Phasen (was ist „in“) unterworfen und reduzieren die Planungssicherheit, weshalb eine individuelle Betrachtung der Standorte essenziell ist. Das Geschäftsfeld des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) sehen wir weiterhin mit Potenzial. Firmen und Kostenträger setzen im Zuge der Prävention und im Sinne der Mitarbeitergesundheit auf BGM-Maßnahmen und bauen diese Maßnahmen als feste Bausteine aus. Mittlerweile zeigen auch immer mehr kleinere und mittelgroße Unternehmen Interesse an BGM als Mittel, um ein nachhaltiges, gesundes Arbeitsumfeld zu schaffen. Neben dem organischen Wachstum trägt die Akquisition von weiteren Zentren zum Wachstum der Gruppe bei, woraus sich zusätzliche Synergien ergeben können. Steigende Vergütungssätze steigern das nominale Umsatzwachstum. Auch wenn der Preisdruck bei Löhnen und Gehältern in absehbarer Zeit nicht sinken wird, so erwarten wir einen positiven Deckungsbeitrag in gewohnter Weise. Ausblick auf die Ertragslage im Geschäftsjahr 2024 Die Aussichten auf die Ertragslage des Konzerns für das Geschäftsjahr 2024 teilen sich zum einen auf das organische Wachstum der rehaneo Gruppe und zum anderen auf das anorganische Wachstum durch Unternehmenszukäufe auf. Für die rehaneo Gruppe erwartet die Geschäftsführung im Bestandsgeschäft ein leichtes organisches Umsatzwachstum in einstelliger prozentualer Höhe im Vergleich zum Vorjahr (annualisierte Sicht), was durch die Vergütungssatzanpassungen der Kostenträger sowie eine Zunahme der Patientenzahlen bestimmt ist. Der in 2023 begonnene Umbau von Geschäftsfeldern sowie der Aufbau neuer Bereiche (Psychosomatik, RV Fit) wird sukzessive den Umsatz steigen lassen, jedoch führen Einführungskosten und Reorganisationsmaßnahmen zu Belastungen der Marge im Jahr 2024. Aufgrund der unverändert angespannten Situation im Gesundheitswesen insgesamt sowie der Inflation, rechnen wir im Vergleich zum Vorjahr mit deutlich erhöhten Aufwendungen bei den Personalkosten, bei den Raumkosten und bei den sonstigen Kosten. Der antizipierte Anstieg der Personalkosten wird zum einen durch den Fachkräftemangel (Verhandlungsmacht) und zum anderen durch die hohe Inflation (allgemeiner Anstieg der Löhne und Gehälter im Markt) begründet. Für 2024 erwarten wir unter Berücksichtigung der beschriebenen Entwicklungen eine leichte Verbesserung der Ergebnissituation (EBIT-/EBITDA) verglichen zu 2023. Die geplante Umsatzsteigerung wird durch den starken Kostendruck, insbesondere beim Personal und bei den Raumnebenkosten, vollständig in Anspruch genommen. Wie in den Jahren zuvor werden auch 2024 im Rahmen der Buy-and-Build-Strategie weitere Akquisitionen getätigt werden. So wurden bereits zu Jahresbeginn 2024 zwei Rehazentren in Landshut bzw. Erlangen erworben. Weitere Unternehmenskäufe werden voraussichtlich in den nächsten Monaten realisiert.
München, den 25. Juni 2024 rehaneo Verwaltungs GmbH Bruno Crone, Geschäftsführer Christoph Dühr, Geschäftsführer Dr. Alain Robbe-Grillet, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die rehaneo Verwaltungs GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der rehaneo Verwaltungs GmbH, München, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der rehaneo Verwaltungs GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 25. Juni 2024 RSM Ebner Stolz GmbH & Co.KG Dirk Schützenmeister, Wirtschaftsprüfer Andreas Fettke, Wirtschaftsprüfer |
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Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Herstellung von Sportgeräten
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Vermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungen
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Lampen und Leuchten
Großhandel mit Sportartikeln und -zubehör
Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Entwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Photovoltaikmodulen
Herstellung von Musikinstrumenten
Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Verlegen von Computerspielen
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen