Stammdaten

Register
Amtsgericht Braunschweig HRB 201632
Eingetragen
17.2.2009
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Gegenstand
Handel, Im- und Export von Waren aller Art aus dem Bereich des Bau- und Heimwerkermarktes, sowie die Vermietung Verpachtung von Mobilien und Immobilien, soweit diese Tätigkeiten nicht genehmigungspflichtig sind, und alle sonstigen Geschäfte, die hiermit im Zusammenhang stehen oder gebracht werden können.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Gust
seit 14.12.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

38518 Gifhorn Am Diekberg 11
100.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

connmax GmbH

Salzgitter-Bad

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

1. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

1.1 Unternehmen

Der operative Bereich des Unternehmens beinhaltet drei Handelsunternehmen für Bau- und Heimwerkermärkte an den Standorten Peine, Gifhorn und Salzgitter, die die Gesellschaft als Franchisenehmerin des hagebau-Franchise-Systems betreibt. Des Weiteren hält das Unternehmen Beteiligungen an zwei Kommanditgesellschaften sowie an zwei Kapitalgesellschaften, die wiederum als Franchisenehmerinnen des hagebau-Franchise-Systems Baumärkte betreiben.

1.2 Allgemeine Marktlage

Das Jahr 2022 war kaum noch beeinflusst von der Corona-Pandemie. Allerdings stellte der russische Angriffskrieg und die damit einhergehende Energiekrise die Wirtschaft vor neue Herausforderungen.

1.3 Entwicklung der Baumarktbranche

Der Gesamtbruttoumsatz der deutschen Bau- und Heimwerkermärkte im Jahr 2022 erreichte einen Wert von € 21,92 Mrd. und lag um 7,8 % über dem Vorjahresumsatz. Es darf bei dieser Betrachtung aber nicht vergessen werden, dass dieser Anstieg in weiten Teilen auf notwendige Preissteigerungen zurückzuführen ist.

1.4 Entwicklung des Unternehmens

Auch bei der connmax GmbH ist ein Umsatzanstieg zu verzeichnen. Der Rohertrag in Höhe von T€ 4.883 ist um T€ 797 höher als im Vorjahr.

Die Personalkosten konnten annähernd konstant gehalten werden, bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist ein Anstieg zu verzeichnen.

Das Betriebsergebnis (EBIT) ist mit T€ 523 konstant zum Vorjahr, in Prozent zum Umsatz beträgt es aber nur 4,8% (Vorjahr 5,7%).

Im Beteiligungsergebnis sind sowohl positive als auch negative Erträge der Beteiligungen enthalten.

Die Steuerbelastung betrifft die Körperschaft- und die Gewerbesteuer.

Der Jahresüberschuss ist mit T€ 295 um T€ 111 niedriger als im Vorjahr.

Die Vermögenslage ist neben den Sach- und Finanzanlagen durch die Vorräte geprägt.

Das Eigenkapital zum Bilanzstichtag beträgt € 3,2 Mio. (Vj. € 2.8 Mio.) und die Eigenkapitalquote beträgt 40,5 % (Vj. 39,6).

Die Gesellschaft hat keine Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten. Die Finanzierung erfolgt durch ein nahestehendes Unternehmen.

2. Risikobericht

Generelle Risiken der Baumarktbranche bestehen in dem Verkaufsflächenüberhang und dem hohen Preisdruck am Markt auf Grund des Verdrängungswettbewerbs im Inland. Deutschland hat im internationalen Vergleich bereits die höchste Pro-Kopf-Fläche an Bau- und Heimwerkermärkten. Aber noch immer wird die Fläche erweitert. Die Umsatzrentabilität in der Branche ist nicht zufriedenstellend, wesentlich verursacht durch die Überkapazitäten und die Preis- und Rabattschlachten. Konjunkturelle Abhängigkeiten in der Baumarktbranche bestehen hinsichtlich der Entwicklungen im Bereich der Baunachfrage sowie des verfügbaren Einkommens bei den Privathaushalten.

Zentral ist für den Einzelhandel jedoch nach wie vor der richtige Standort von Bedeutung. Hier sind lokale demographische Entwicklungen, Verkehrsbindungen, die Größe und Reichweite des Einzugsgebiets sowie die Wettbewerbslage und die Kaufkraft im Einzugsgebiet ausschlaggebend. Aufgrund der verschiedenen Standorte der einzelnen Märkte ist jeder einzelne Markt zwar abhängig, die Gruppe kann allerdings einzelne Risiken auffangen.

Chancen der zukünftigen Entwicklung gegenüber den Wettbewerbern liegen in den Größenvorteilen der Kooperation innerhalb des Franchise-Systems (Bekanntheitsgrad der Marke, günstige Einkaufskonditionen, Preissetzungen, Komplettangebot für die Themenbereiche Bauen, Wohnen, Garten und Technik) und in dem umfangreichen Angebot an Serviceleistungen. Ein hoher Anteil der Bausubstanz in Deutschland ist sanierungsbedürftig und bietet damit ein nachhaltiges Umsatzpotenzial. Hinzu kommt derzeit, dass in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die Hausbesitzer tendenziell selbst anpacken, um Kosten zu sparen. Durch die gute Kapitalausstattung ist die Gruppe in der Lage schnell auf Veränderungen im Markt zu reagieren und für sich Chancen auszunutzen.

Ständige Marktbeobachtung und -analyse bei Franchisenehmern als auch durch den Franchisegeber sowie weitere Bereiche des Controllings und das Rechnungs- und Revisionswesen unterstützen hierbei, die Gefahren und Risiken aber auch Chancen zu erkennen und angemessen zu reagieren.

Bestandsgefährdende Risiken liegen nicht vor.

3. Prognosebericht

Das Geschäftsjahr 2023 wird stark abhängig sein von der Verbraucherstimmung. Der durch den Ukrainekrieg aufgekommene Rohstoffmangel, die damit verbundene Energiekrise sowie die daraus resultierende Unsicherheit der Menschen angesichts der ungewissen Preissteigerungen erschweren die Umsatzprognosen. Allerdings ist und bleibt die Baumarktbranche mit ihrem vielfältigen Produktangebot ein starker Partner für Kunden, die gerade in diesen Zeiten ihre Wohnungen/ Häuser energetisch renovieren wollen. Auch beim Thema Energiesparen bieten die Baumärkte ein großes Angebot an moderner LED-Technik bis hin zu smarten Geräten, die bei Heizung, Beleuchtung und Verbrauchssteuerung helfen effizient zu sparen. Wir gehen davon aus, dass in 2023 die Umsätze über den Vorjahresumsätze liegen werden, aber lediglich ein gleiches Ergebnis erzielt wird.

4. Nachtragsbericht

Es ergaben sich keine zu erwähnenden Veränderungen.

 

Salzgitter-Bad, im 1. November 2023

gez. die Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 1.851.991,65 1.937.702,12
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 577,00 780,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 577,00 780,00
II. Sachanlagen 215.551,00 320.392,00
1. technische Anlagen und Maschinen 12.357,00 17.692,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 203.194,00 302.700,00
III. Finanzanlagen 1.635.863,65 1.616.530,12
1. Beteiligungen 1.035.863,65 1.016.530,12
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 600.000,00 600.000,00
B. Umlaufvermögen 6.009.194,27 5.347.479,00
I. Vorräte 5.130.461,60 4.369.364,46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 667.981,82 462.416,66
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 328.197,59 399.543,84
2. sonstige Vermögensgegenstände 339.784,23 62.872,82
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 210.750,85 515.697,88
Bilanzsumme, Summe Aktiva 7.861.185,92 7.285.181,12

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 3.177.362,15 2.882.205,61
I. gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 2.782.178,62 2.302.416,77
III. Jahresüberschuss 295.183,53 479.788,84
B. Rückstellungen 215.711,39 624.117,14
1. Steuerrückstellungen 174.961,39 598.617,14
2. sonstige Rückstellungen 40.750,00 25.500,00
C. Verbindlichkeiten 4.468.112,38 3.778.858,37
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -6.721,07 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 421.813,72 355.119,18
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.776.859,50 2.964.404,91
4. sonstige Verbindlichkeiten 276.160,23 459.334,28
Bilanzsumme, Summe Passiva 7.861.185,92 7.285.181,12

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 4.953.024,34 4.623.746,87
2. Personalaufwand 1.999.171,23 1.915.399,56
a) Löhne und Gehälter 1.611.925,59 1.515.603,16
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 387.245,64 399.796,40
3. Abschreibungen 111.802,28 165.974,68
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 111.802,28 165.974,68
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.296.293,06 1.997.995,34
5. Erträge aus Beteiligungen 23.515,77 138.753,16
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20.818,49 24.372,94
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 38.533,75 1.418,79
8. Aufwendungen aus Verlustübernahme 74.321,25 0,00
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 160.216,99 205.124,06
10. Ergebnis nach Steuern 317.020,04 500.960,54
11. sonstige Steuern 21.836,51 21.171,70
Jahresüberschuss 295.183,53 479.788,84

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft

Firmenname laut Registergericht: connmax GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Salzgitter-Bad
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Braunschweig
Register-Nr.: HRB 201632

Bei der connmax GmbH, Salzgitter-Bad, handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 HGB.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gesellschaft nutzt zur Veröffentlichung die größenabhängigen Erleichterungen.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss enthält sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge. Saldierungen von Aktiv- und Passivposten sowie von Aufwendungen mit Erträgen und Lasten mit Rechten wurden nicht durchgeführt.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten, Ausleihungen zum Nennwert, soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel wurden zum Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Alle Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von kleiner einem Jahr.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften. Sie weichen nicht von denen des Vorjahres ab. Zum Teil sind Zuordnungen von Konten zu den Bilanzposten verändert worden. Für eine Vergleichbarkeit sind die Konten auch im Vorjahr entsprechend zugeordnet worden.

Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 80 (Vorjahr 80).

Organe

Die Gesellschaft wird durch den Geschäftsführer, Herrn Thomas Gust, vertreten.

 

Salzgitter-Bad, den 1. November 2023

gez. Geschäftsführung

Thomas Gust

Anlagespiegel

Buchert 01.01.2022
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge/ Umbuchungen
Euro
Abschreibungen
Euro
Buchwert 31.12.2022
Euro
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerblcihe Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizensen an solchen Rechten
und Werten 780,00 0,00 0,00 203,00 577,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 780,00 0,00 0,00 203,00 577,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 17.692,00 0,00 0,00 5.335,00 12.357,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 302.700,00 6758,28 0,00 106.264,28 203.194,00
Summe Sachanlagen 320.392,00 6.758,28 0,00 111.599,28 215.551,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1.016.530,12 19.333,53 0,00 0,00 1.035.863,65
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 600.000,00 0,00 0,00 0,00 600.000,00
Summe Finanzanlagen 1.616.530,12 19.333,53 0,00 0,00 1.635.863,65
SUMME ANLAGEVERMÖGEN 1.937.702,12 26.091,81 0,00 111.802,28 1.851.991,65

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.03.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

"

An die connmax GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der connmax GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der connmax GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung / unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen/falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen/falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung / unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen/dolosen Handlungen oder Unrichtigkeiten/Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - / falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht,/ aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass / aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten/höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da Verstöße betrügerisches/dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses/Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger / bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Peine, den 05. März 2024

DR. PAUL, HARTMANN & COLL. GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

John-Oliver Hartmann, Wirtschaftsprüfer

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