CIBORIUS Security & Service Solutions Stuttgart GmbH
Selbe AdressePrivate Wach- und Sicherheitsdienste für Veranstaltungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mario Manuel Borregón Baquero seit 6.11.2025 | Geschäftsführer |
Sandra Alcalde Strohschein seit 6.11.2025 | Geschäftsführer |
Frank Bodenheimer seit 1.3.2024 | Prokura |
Andreas Ludwig Karl seit 6.9.2022 | Geschäftsführer |
Michael Kallinger seit 16.2.2016 | Prokura |
Joachim Fauth seit 21.12.2007 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
CLUB INTERNACIONAL DEL LIBRO, MARKETING DIRECTO, S.L. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Verlag DAS BESTE GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023(Vorjahr zum Vergleich)AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023(Vorjahr zum Vergleich)
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN 1. Allgemeines Der Jahresabschluss der Verlag DAS BESTE GmbH ("Gesellschaft"), Amtsgericht Stuttgart HRB 723451, wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) in EUR erstellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Die Geschäftsführung ist bei der Aufstellung des Jahresabschlusses von der Unternehmensfortführung ausgegangen. Bezüglich Bestandsrisiken wird auf den Lagebericht verwiesen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig fünf Jahre zugrunde gelegt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen linear über Nutzungsdauern von 3 bis 15 Jahren vorgenommen. Für geringwertige Anlagegüter wendet die Gesellschaft analog die Regelung des § 6 Abs. 2 EStG an. Dementsprechend werden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu TEUR 1 im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Eine Abwertung findet nur bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung statt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für in früheren Geschäftsjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen, soweit es sich nicht um einen entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert handelt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Waren werden unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten auf Basis eines gleitenden Durchschnitts bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie redaktionelle Kosten und Abschreibungen einbezogen werden. Fremdkapitalzinsen wurden in Ausübung des handelsrechtlichen Ansatzwahlrechtes (§ 255 Abs. 3 HGB) nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Forderungen werden zum Nennbetrag angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Flüssige Mittel sind mit dem Nennbetrag bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern für die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird ausgeübt. Die latenten Steuern resultieren aus Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz im Bereich Umlaufvermögen und aus Verlustvorträgen. In der Bilanz werden die aktiven und passiven latenten Steuern saldiert ausgewiesen. Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt zu einem Steuersatz in Höhe von 30,53 % (i.Vj. 30,53 %). Das Eigenkapital wird mit dem Nennbetrag bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Passivseite Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Periode nach diesem Tag darstellen. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Rahmen der Zugangsbewertung mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt. ANGABEN ZUR BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält zum 31. Dezember 2023 Beteiligungen i.S.v. § 271 Abs. 1 HGB an den folgenden Unternehmen:
**) Der Wechselkurs zum 31.12.2023 beträgt
1 EUR = 0,928 CHF
Die PEGASUS Medien Produktions- und Vertriebsgesellschaft mbH, Stuttgart, wurde mit Wirkung zum 30. September 2023 auf die Verlag das BESTE GmbH verschmolzen. Die PEGASUS Medien Produktions- und Vertriebsgesellschaft mbH führte keine eigenen Geschäftstätigkeiten durch; die Vergleichbarkeit der Geschäftszahlen zum Vorjahr ist somit weiterhin gegeben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Zusammensetzung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ist der nachstehenden Tabelle zu entnehmen: Angaben in TEUR
Guthaben bei Kreditinstituten Von den in der Bilanz ausgewiesenen Guthaben bei Kreditinstituten ist ein Betrag in Höhe von TEUR 285 (i.Vj. TEUR 285) zur Besicherung von Avalbürgschaften an eine Bank verpfändet. Die Gesellschaft ist insoweit in der Verfügung über ihre Bankguthaben beschränkt. Eigenkapital Der Gewinnvortrag beläuft sich per 31. Dezember 2023 auf TEUR 452. Der Jahresfehlbetrag per 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 864. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Forderungen des Mutterunternehmens, der CILInversiones SL, Madrid/Spanien, in Höhe von TEUR 1.483 durch einen Gesellschafterbeschluss vom 22 Dezember 2023 in das Eigenkapital der Gesellschaft eingelegt. Der Ausschüttungssperre unterliegende Beträge Der Gesamtbetrag der der Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB unterliegenden Beträge beträgt TEUR 622 und resultiert aus der Aktivierung latenter Steuern. Sonstige Rückstellungen Angaben in TEUR
Verbindlichkeiten Die Angaben zu den Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender Tabelle: Angaben in TEUR
Die Verbindlichkeiten sind durch keine Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert. Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehälte. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.025 (i.Vj. TEUR 3.462) betreffen wie im Vorjahr in voller Höhe sonstige Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen verringerten sich aufgrund des "Equity Swap Agreement" mit CIL Inversiones S.L: Die Vereinbarung über die Umwandlung der ausstehenden Forderungen in Eigenkapital der Verlag Das Beste GmbH in Höhe von 1.483 TEUR wurde im Dezember 2023 unterzeichnet. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 2.655 (i.Vj. TEUR 2.926) enthält abge-grenzte Zahlungen von Abonnementkunden. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Finanzielle Verpflichtungen aus befristeten Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen bestehen, soweit diese nicht bilanziert sind, in Höhe von TEUR 2.788 (i.Vj. TEUR 2.028). Davon betreffen TEUR 480 (i.Vj. TEUR 480) Lizenzen an verbundene Unternehmen. Der überwiegende Teil (TEUR 1.159) der finanziellen Verpflichtungen hat eine Laufzeit bis 2024. Ein weiterer Teil (1.629 TEUR) resultiert aus Verträgen für Miete und aus Verträge für die Bereitstellung und Nutzung von Kopiergeräten, sowie KFZ-Leasing Verträge. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Materialaufwand und Personalaufwand Angaben in TEUR
Der Materialaufwand im Geschäftsjahr 2023 belief sich auf 5,8 Mio. EUR, womit er 0,8 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert liegt. Die wesentliche Abweichung im Materialaufwand betraf den Wareneinsatz (-0,6 Mio EUR). Der Rückgang im Materialeinsatz war im ähnlichen Verhältnis wie der Umsatzrückgang. Der Personalaufwand sank infolge der Restrukturierungsmaßnahmen um 0,8 Mio. EUR. Er beinhaltet zudem Restrukturierungsbedingte Abfindungen in Höhe von TEUR 212. Erträge / Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Im Geschäftsjahr 2023 fielen folgende Erträge / Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung an: Die sonstigen betrieblichen Erträge im Geschäftsjahr 2023 enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Weiterberechnung von Kosten an ein Tochterunternehmen in Höhe von TEUR 938 (i. Vj. TEUR 938). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Allgemeine Kosten TEUR 3.540 TEUR (i.Vj. 3.643), Porto TEUR 2.520 (i.Vj. 3.039) sowie Kosten für Werbung in Höhe von TEUR 5.263 (i.Vj. TEUR 8.530). Aufwendungen aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von TEUR 10 (i.Vj. TEUR 30) enthalten. NACHTRAGSBERICHT Die Liquidation der Tochtergesellschaft Verlag Das Beste GmbH Wien erfolgte im ersten Quartal 2024, die Liquidation der Tochtergesellschaft Das Beste AG Schweiz ist für das zweite Quartal 2024 geplant. Weitere Vorgänge mit besonderer Bedeutung für die Finanz-, Vermögens-, und Ertragslage sind nicht eingetreten. SONSTIGE ANGABEN Organe der Gesellschaft Geschäftsführung Herr Andreas Karl, Geschäftsführer in Deutschland, Hohenbrunn Herr Ignacio Reirís Rico, Vorstand der GRATISFILM PHOTOCOLOR CLUB SA, Madrid/Spanien Frau Silvia Reirís Rico, Vorstand der GRATISFILM PHOTOCOLOR CLUB SA, Madrid/Spanien Die Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung unterbleiben unter Hinweis auf die Schutz-klausel nach § 286 Abs. 4 HGB. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Durchschnitt 106,25 Arbeitnehmer in folgenden Gruppen beschäftigt, deutlich weniger als im Jahr 2022, was auf die Restrukturierung im Jahr 2023 zurückzuführen ist.
Ergebnisverwendung Es wird vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag zum 31. Dezember 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernabschluss, Mutterunternehmen Die Verlag DAS BESTE GmbH, Stuttgart, wird in den Konzernabschluss des obersten Mutter-Unternehmens des Konzerns, der GRATISFILM PHOTOCOLOR CLUB SA, Madrid/Spanien, einbezogen (größter und kleinster Kreis von Unternehmen). Der Konzernabschluss der GRATISFILM PHOTOCOLOR CLUB SA ist an deren Sitz erhältlich.
Stuttgart, den 31. März 2024 Verlag DAS BESTE GmbH Die Geschäftsführung Andreas Karl Silvia Reiris Rico Ignacio Reiris Rico ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023I. Grundlagen des Unternehmens I.1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Verlag DAS BESTE GmbH ("Gesellschaft", "Unternehmen") ist seit Mai 2017 eine Tochtergesellschaft der CIL Inversiones SL, Madrid/Spanien. CIL Inversiones SL gehört dem multinationalen spanischen Direktmarketing-Konzern GRATISFILM PHOTOCOLOR CLUB SA, Madrid/Spanien (CIL Gruppe) an und ist ein spanisches Direktmarketing-Unternehmen mit mehr als 45 Jahren Erfahrung im spanischen und weiteren europäischen Märkten. Zuvor gehörte das Unternehmen fast 70 Jahre lang zur US-amerikanischen Reader's Digest Association bzw. deren Nachfolgerin Trusted Media Brands, Inc. (TMBI). Der Grundstein für Reader's Digest Deutschland mit Sitz in Stuttgart wurde 1948 gelegt, als die erste deutschsprachige Ausgabe des internationalen Magazins Reader's Digest mit dem Titel Das Beste erschien. Seitdem hat Reader's Digest Deutschland sein Programm stetig und erfolgreich erweitert. Heute entwickelt und vertreibt das Unternehmen Zeitschriften, Bücher, Musikprogramme und Videos und viele neue Sortimente. In der Schweiz und in Österreich ist das Unternehmen mit eigenen Tochtergesellschaften vertreten. Die Kunden der Gesellschaft sind in erster Linie Postkauf-affine Konsumenten mit einer grundsätzlichen Neigung zu Verlags- oder verlagsnahen Produkten. Die Gesellschaft betreibt ihr Geschäft über Direktmarketing, aber auch zunehmend über weitere Vertriebskanäle, wie z.B. Telefonmarketing, Teleshopping und Internetportale von der Zentrale Stuttgart aus. Die Verlag DAS BESTE GmbH pflegt mit anderen namhaften Verlagen, Autoren und Geschäftspartnern langjährige Geschäftsbeziehungen. I.2. Strategie Konzernstrategie Der CIL Konzern hat bereits in 2018 begonnen, die Komplexität in den Abläufen u.a. durch die Umstellung der bestehenden IT auf das IT-System der CIL Gruppe deutlich zu reduzieren. In den Folgejahren wurden die Abläufe in ihrer Komplexität weiter reduziert und innerhalb der CIL Gruppe harmonisiert. Gleichzeitig werden neue Vertriebskanäle im Digital- und Teleshopping-Business ausgebaut, die bereits heute sehr erfolgreich innerhalb der CIL Gruppe betrieben werden. Die Verlag DAS BESTE GmbH hat in den letzten Jahren die Strategie der Restrukturierung, Stabilisierung sowie Investition in Wachstumsbereiche konsequent verfolgt. Der Ausbau des Neukunden- und Kooperationsgeschäftes steht dabei weiter im Vordergrund. Als zusätzlicher Baustein dieser Strategie ist die Modernisierung des Webshops zu sehen, der in Ergänzung zum bereits bestehenden Teleshopping, zur Gewinnung neuer Kunden und Kundensegmente beitragen wird. Diese Maßnahmen dienen zur Stabilisierung der Umsatzentwicklung und ermöglichen weitere Synergieeffekte zwischen den Vertriebskanälen. Die CIL Gruppe wird neben den Geschäftsfelderweiterungen mit neuen Produktkonzepten auch die Gewinnung neuer Märkte durch neue Vertriebskanäle, den weiteren Ausbau des digitalen Vertriebskanals sowie die Gewinnung von Kooperationspartnern vorantreiben. Durch die im Jahr 2018 erfolgte Einführung einer modernen IT-Infrastruktur und die bis 2020 betriebene Stabilisierung und Optimierung der daraus resultierenden Prozesse werden weitere Effizienzsteigerungen in einem zunehmend stärker fragmentierten Markt ermöglicht. Unternehmensstrategie Die Gesellschaft konnte durch signifikante strukturelle und prozessuale Veränderungen insbesondere in den letzten Jahren die internen Abläufe noch effizienter gestalten. Die Reduzierung der Komplexität in einem zunehmend fragmentierten Markt mit kleineren Volumen ist notwendig, um weiterhin verstärkt die Bedürfnisse unserer Kunden zu erkennen und zu bedienen. Die erfolgreiche Einführung einer modernen IT-Infrastruktur in 2018 und deren Integration in die Geschäftsprozesse, die Wiedereingliederung der Einkaufsprozesse für unsere Werbematerialien sowie für den Produkt- und Prämieneinkauf, die Wiedereingliederung von Entwicklungsschritten bei der Werbematerialerstellung und die integrierten Finanzprozesse in die lokale Gesellschaft sind erfolgreiche Beispiele für lokale Prozessverbesserungen. Eine Stabilisierung und ein mittelfristiges Wachstum der Gesellschaft sollen neben der Stabilisierung des Kerngeschäftes in erster Linie aus den Neugeschäften, neuen Vertriebskanälen und potenziellen Kooperationen generiert werden. Wie in den vergangenen Jahren wurden neue Produkte und Themenkonzepte getestet, um so das nachhaltige Wachstum im Neugeschäft abzusichern. Das erwartete Wachstum im Neugeschäft soll den Umsatzrückgang im traditionellen Bereich kurz- und mittelfristig ausgleichen. Die Stabilisierung der Umsatzentwicklung, bereinigt um Sondereffekte, soll in den nächsten Jahren durch die Einführung neuer erfolgversprechender Produktkonzepte, durch neue Vertriebskanäle und durch Kooperationskonzepte fortgesetzt werden. Die klassische Kundenbasis bzw. das Kerngeschäft waren in den letzten Jahren rückläufig. Dem wurde versucht, durch neue Vertriebskanäle, potenziellen Kooperationen und durch den Test neuer Produkte und Themenkonzepte entgegenzuwirken. Zusätzlich hat die Gesellschaft weitgehende Restrukturierungs- und Reorganisationsmaßnahmen Ende 2022 diskutiert und validiert, Anfang 2023 final konzipiert und umgesetzt. Die Ertragslage soll in den nächsten Jahren durch eine positive Kunden- und Umsatzentwicklung zunächst stabilisiert und anschließend wieder gesteigert werden. Auch die nachweislichen Erfahrungen und Erfolge bei Ablauf- und Kostenoptimierungen werden in den nächsten Jahren einen wesentlichen Beitrag zur Ergebnisverbesserung leisten. Wir treiben verstärkt die Entwicklung neuer Geschäftsfelder voran, wie z. B. durch Kooperationsgeschäfte mit Geschäftspartnern und die Ausweitung des Produktportfolios. Die Prüfung von weiteren Investitionen in neue Adressen, die einen definierten ROI erzielen müssen, die Ausweitung des Katalogprogramms mit neuen Merchandisingprodukten, insbesondere auch aus dem Produktportfolio der CIL Gruppe, sowie die Prüfung von differenzierten Preiskonzepten, eine Stabilisierung der Auflagen bei den Zeitschriften und eine Stabilisierung der Auflagen bei den Buchserien sind wesentliche Bausteine zur Geschäftsentwicklung in den nächsten Jahren. Lokaler Markt Die große Nervosität wie in 2022 war in 2023 nicht zu verzeichnen. Nichtsdestotrotz stand auch das Geschäftsjahr 2023 unter den Zeichen des Ukrainekriegs, hoher Preise und insbesondere in der ersten Jahreshälfte noch unter Corona. Die Nachfrage / Kundenreaktion auf die Kampagnen brach zwar nicht wieder ein wie im Vorjahr, die Lage auf der Absatzseite entspannte sich deutlich, auch das Retourenverhalten war deutlich entspannter. Eine komplette Erholung konnte dennoch noch nicht beobachtet werden. I.3. Forschung und Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten des Unternehmens konzentrieren sich in erster Linie auf Entwicklungen von neuen Buch-, Musik- und Zeitschriftenkonzepten sowie von Merchandising Produkt- und Promotiontests. Die Gesellschaft nimmt zudem die F&E Leistungen fremder Dritter in Anspruch. Beispielsweise werden bei der Entwicklung von neuen Video- und Musikprodukten, aber auch für Buchprodukte, Leistungen aus dem Markt von spezialisierten Unternehmen eingekauft. Die Aufwendungen für F&E Aktivitäten bewegen sich im Promillebereich bezogen auf den Umsatz.
Die Tests (Promotion und Produkte) und somit Testkosten wurden in 2023 zur Stützung von Ergebnis und Liquidität stark zurückgefahren. Zum einen waren aus den diesbezüglichen Initiativen der Vorjahre noch ausreichend Testergebnisse verfügbar. Zum anderen wurden die Tests an sich bezüglich ihrer Prognosevalidität in 2023 intensiv untersucht und Verbesserungsmöglichkeiten für die Zukunft (auch durch Einsatz von KI) angestoßen. I.4. Zweigniederlassungen Die Verlag DAS BESTE GmbH betrieb vier Tochtergesellschaften im deutschsprachigen Raum. Neben der Zentrale in Stuttgart (Deutschland) betrieb die Gesellschaft ihr Geschäft auch über die Tochterunternehmen in Appenzell (Schweiz) und in Wien (Österreich) in erster Linie für die Bearbeitung des deutschsprachigen Raumes über den Direktmarketing-Vertriebskanal. Die deutsche Tochtergesellschaft OPTIMAIL Direktservice GmbH unterstützt bei der Koordination von Paketbeilagen-Abwicklungen. Die deutsche PEGASUS Medien- und Produktionsgesellschaft mbH betrieb keinerlei Geschäft. Im Zuge der Restrukturierung wurde das Konstrukt der Zweigniederlassungen in 2023 komplett überarbeitet und vereinfacht, um Komplexitäten und Kosten zu reduzieren. So wurde die Pegasus Medien- und Produktionsgesellschaft mbH zum Oktober 2023 auf die Das Beste GmbH verschmolzen. Auch die Liquidierung der Österreichischen und Schweizer Tochtergesellschaft wurde in 2023 veranlasst (das operative Geschäft in beiden Märkten wird unverändert von der Zentrale in Stuttgart aus fortgesetzt). I.5. Mitarbeiter Die Anzahl der Mitarbeiter betrug per 31.12.2023 106 (VJ. 125), davon 29 (VJ. 44) Personen in Teilzeit. Von der Gesamtzahl der Mitarbeiter sind 64,1 % weiblich. II. Wirtschaftsbericht II.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren auch in 2023 weiterhin durch Folgen des anhaltenden Ukraine-Russland-Konfliktes belastet. Nicht zuletzt durch stark steigende Energiekosten und wegen der deutlich gestiegenen Inflation bei gleichzeitig massivem Rückgang der Einkommenserwartungen war das ganze Jahr über Nervosität und Kaufzurückhaltung der Verbraucher zu verzeichnen. Laut Börsenverein des Deutschen Buchhandels konnte der Buchmarkt generell (Sortimentsbuchhandel, Bahnhofsbuchhandel, eCommerce) den Rückgang von -1,9% im Absatz durch eine Preissteigerung von +4,9% gut kompensieren. Der Umsatz wuchs in 2023 gesamt um +2,9% zum Vorjahr. Der Stationäre Buchhandel hatte einen Rückgang des Umsatzes um -2,2% zu verzeichnen, Umsätze im eCommerce wuchsen hingegen. In den Warengruppen trugen insbesondere Belletristik und Jugendbücher zum Umsatzwachstum bei, in allen anderen Warengruppen sanken die Umsätze zum Vorjahreszeitraum (Ratgeber um -0,7%, Medizin und Technik -7%, Recht und Wirtschaft -6%). Auch Reiseliteratur, in der noch in 2022 Nachholeffekte und Umsatzsteigerungen durch die schwache Coronazeit erzielt werden konnten, ging in 2023 wieder um -1,7% zurück. Nach der IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern) ging die Gesamtauflage von Wochenzeitungen und Publikumszeitschriften von 2022 auf 2023 deutlich zurück. Publikumszeitschriften mussten einen Rückgang der Verkäufe von fast 10% verzeichnen. Zuwächse konnten im Geschäftsjahr 2023 lediglich durch ePaper-Formate und Paid-Content-Angebote erzielt werden. Laut dem BMVI (Bundesverband der Musikindustrie) konnte die gesamte Branche ihr Wachstum auch in 2023 fortsetzen, mit einem Umsatzzuwachs von +6,3%. Dies war insbesondere auf das Digital-/Streaminggeschäft (+7,9%) zurückzuführen.(mit einem Marktanteil von mittlerweile 81,5%). Der gesamte physische Markt blieb stabil (+0,1%), was aber insbesondere auf das deutliche Vinyl-Wachstum von 12,6% zurückzuführen war. Die physische CD gab um 5,9% nach im Vergleich zum Vorjahr. Gemäß GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) konnten die Gesamtumsätze in Homevideo und Kino im ersten Halbjahr 2023 zum Vorjahreszeitraum um insgesamt +13% gesteigert werden, was aber insbesondere auf die starken Zuwächse im Streamingmarkt zurückzuführen war (+16%, mit dem weitaus größten Marktanteil). Umsätze mit Blueray und DVD gingen im Vergleichszeitraum um über 16% zurück. Für das zweite Halbjahr zeigten erste Prognosen eine ähnliche Entwicklung. Für das Jahr 2023 ermittelte der bevh (Bundesverband E-Commerce und Versandhandel) einen zweistelligen Umsatzrückgang um 11,8% auf 79,7 Mrd. EUR. E-commerce blieb das stärkste Segment, Onlineumsätze gingen aber im Jahr 2023 um 14,7% zurück. Die Ursache ist laut dem Branchenverband eine immer noch starke Kaufzurückhaltung der Kunden, auch ein Trend zum verstärkten Kauf von Gebrauchtwaren. Leichte Hoffnung stiftete das vierte Quartal, das mit 7,1% zum Vorjahr den geringsten Rückgang im Jahresverlauf auswies. Erst im Verlauf von 2024 wird vom bevh die Talsohle erwartet, für das Gesamtjahr rechnet der Verband erstmalig wieder mit einem leichten Wachstum von 2%. II.2. Finanzielle Leistungsindikatoren Die wesentlichen Leistungsindikatoren stellen sich zusammengefasst wie folgt dar:
1 Ergebnis vor Steuern, Zinsen, Beteiligungen
II.3. Geschäftsverlauf der Gesellschaft Verlag DAS BESTE GmbH Das Geschäftsjahr 2023 war deutlich stabiler als das Vorjahr, doch war auch hier noch Verunsicherung und Kaufzurückhaltung in einigen Kampagnen zu verzeichnen. Das Abo-Business (Magazine und Bücher) verlief weitgehend plangemäß, einige Direktmarketingkampagnen blieben jedoch hinter den Erwartungen zurück. Der neue Vertriebskanal DRTV wurde in 2023 intensiv überprüft, hinsichtlich Effizienz und Profitabilität wurden Defizite und Verbesserungsmöglichkeiten bzw. -notwendigkeiten identifiziert. Unprofitable Maßnahmen sollten jedoch umgehend beendet werden, weshalb das DRTV-Business in 2023 im Vergleich zum Vorjahr, in dem zumindest im Umsatz noch ein Wachstum verzeichnet werden konnte (auf 800kEUR) bewusst stark reduziert wurde. Erst für Anfang 2024 ist ein Neuaufsetzen von DRTV-Aktivitäten unter ergebnisoptimierten Voraussetzungen vorgesehen. Verglichen mit 2022 kam es in 2023 zu keinen weiteren großen Preiserhöhungen, insbesondere nicht auf dem Papiermarkt. Die Preise stabilisierten sich im Laufe des Jahres, allerdings auf einem höheren Niveau im Vergleich zu den Vorjahren. Auch die Preisentwicklung beim Sourcing von Handelsprodukten war stabiler, es kam allerdings bei einigen Produkten noch zu Preissteigerungen. Der Kostenentwicklung (insbesondere beim Papier - wegen der hohen Bedeutung von Papier in den Mailings hatten die Preissteigerungen von teilweise 300% in 2022 großen Einfluss auf die sinkende Profitabilität der Aktivitäten gehabt) konnte durch zahlreiche Initiativen zur Steigerung der Effizienz, insbesondere im Promotionbereich, entgegengewirkt werden. Formate und Mailings wurden optimiert, der Materialeinsatz reduziert, ohne zusätzliche negative Auswirkungen auf Response und Bestellverhalten verzeichnen zu müssen. Die Werbekosteneffizienz konnte bis zum Jahresende um 8%-Punkte gesteigert werden. Trotz der Restrukturierungsmaßnahmen im Personalbereich konnten die Werbeaktivitäten weitgehend auf gleichem Niveau zu den Vorjahren durchgeführt werden, es wurden lediglich kleinere Anpassungen am Umfang und größere an der Effizienz vorgenommen. Auch Tests (Produkt- und Formattests) wurden stark reduziert. Zum einen waren für 2023 noch umfangreiche Testergebnisse vorhanden. Zum anderen wurden die Tests der Vergangenheit genau analysiert und auf Verbesserungsmöglichkeiten hinsichtlich der Prognosevalidität von tatsächlichen Kampagnen und Produkterfolgen untersucht. F&E-Aktivitäten sollen in 2024 wieder aufgenommen werden, hier umfangreich ergänzt um Daten und Informationen aus KI. Und somit abseits der klassischen Form von F&E durch klassische Marktforschungsinitiativen/Befragungen. Die Neukundengewinnungsmaßnahmen wurden ab Jahresanfang intensiv überprüft, auch hier unter dem Hauptaugenmerk Effizienz. Initiativen mit einem geringeren Potenzial an Wiederholungskäufen nach der ersten Ansprache wurden durch in dieser Hinsicht erfolgreichere ersetzt. Beide Neukundenmaßnahmen entsprachen den Erwartungen. Zudem wurde eine neue Art der Neukundenwerbung in der zweiten Jahreshälfte konzipiert: neben der klassischen Methode von Reader's Digest (Bewerbung eines Produktes mit einem gleichzeitigen Gewinnspiel), sollen in der Zukunft auch potenzielle Kunden ohne dieses Gewinnspielversprechen gewonnen werden. Der erste Test dieser Methode im Dezember entsprach weitgehend den Erwartungen. Trotzdem sollen auch in der ersten Jahreshälfte 2024 weitere Optimierungen und Tests erfolgen, um sicherzustellen, dass die Investitionen in Neukunden weiterhin eine optimale Rentabilität aufweisen. Im Bestandskundengeschäft verzeichnete das Unternehmen eine ähnliche Entwicklung wie in den Vorjahren, Kundenbasis und Umsatz waren rückläufig. Der Rückgang verlief aber in 2023 weitestgehend wie geplant, wurde nicht durch Sondereffekte wie im Vorjahr ("Multikrise aus Corona, Ukrainekrieg und Inflation) verstärkt. Auch die Retourenrate fiel in 2023 wieder deutlich geringer aus als im Vorjahr, konnte sogar durch einige Initiativen leicht gesenkt werden. Insgesamt hat sich die Ertragslage im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert. Das Gesamtergebnis blieb zwar auch in 2023 noch negativ mit -0,9 Mio. EUR (VJ: -3,5 Mio. EUR). Dies lag zum einen daran, dass die Maßnahmen (im Personalbereich) erst im Verlaufe von 2023 zu wirken begannen. Der volle Effekt aus der Personalreduzierung wird erst in 2024 mit dem Ganzjahreseffekt zum Tragen kommen. Zum anderen wurde in 2023 auch die Reduzierung der Mietkosten angestoßen, die Wirkung beginnt jedoch erst mit dem Umzug in 2024. Schließlich waren im Aufwand 2023 noch fast 0,8 Mio. EUR Restrukturierungsaufwände enthalten (für Berater, Anwälte, Abfindungen, Transfergesellschaft). Das operative Ergebnis lag somit bereinigt um die Sondereffekte aus Restrukturierung bei -0,1 Mio. EUR (VJ: -3,5 Mio. EUR). Die Geschäftsführung ist mit dem Ergebnis 2023 zufrieden, obwohl es immer noch negativ ist. Die Verbesserung zum Vorjahr ist signifikant. Es wurden die geeigneten Maßnahmen angestoßen, die auch komplett wie geplant ausgeführt wurden. Für 2024 ist hinsichtlich der unterschiedlichsten Initiativen zur Kostenreduzierung eine gute Basis geschaffen. Auch in 2023 wurden zur Optimierung des Geschäftsmodells und zur Stabilisierung der Umsatzbasis zahlreiche Maßnahmen konzipiert und teilweise schon getestet. Diese Maßnahmen sollen in 2024 weiter optimiert und implementiert, und somit die Umsätze für die Zukunft stabilisiert und wieder gesteigert werden. II.4. Lage II.4.1. Ertragslage Die Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr 2023 liegen mit 26,7 Mio. EUR unterhalb des Vorjahreswertes (30,9 Mio. EUR). Damit wurden im Geschäftsjahr 2022 um 14,0 % geringere Umsatzerlöse zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum erzielt. Es ergibt sich eine Gesamtleistung in Höhe von 26,5 Mio. EUR. Verglichen zum Vorjahr (31,0 Mio. EUR) ist die Gesamtleistung um 4,5 Mio. EUR zurückgegangen. Die bis zum 31. Dezember 2023 angefallenen sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf 1,1 Mio. EUR (VJ. 1,1 Mio. EUR). Der Materialaufwand im Geschäftsjahr 2023 belief sich auf 5,8 Mio. EUR, womit er 0,9 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert liegt. Die Materialaufwandsquote beläuft sich auf 21,6 % (VJ. 21,7 %). Der Personalaufwand betrug im Jahr 2023 7,4 Mio. EUR und sank durch die Umstrukturierung um 0,8 Mio EUR (VJ. 8,3 Mio. EUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen fielen im Geschäftsjahr 2023 um 27 % niedriger aus als im Vorjahr. Sie beliefen sich auf 15,8 Mio. EUR (VJ. 21,6 Mio. EUR). Als abzusehen war, dass die Auftrags- und Umsatzlage teilweise stärker unter Druck war, wurden umgehend bereits im Verlauf von 2022 Maßnahmen zur Reduzierung von Kosten aller Art eingeleitet, die überwiegend ab 2023 wirksam wurden. Große Verbesserungen konnten hier in der Marketingeffizienz realisiert werden, was auch stark zur Reduzierung der Aufwendungen beitrug. So konnten die Aufwendungen für Promotion um 3,2 Mio. EUR reduziert werden, auch die Aufwendungen für Produkte um 1,8 Mio. EUR. Schließlich zeigten auch die Maßnahmen, die mit dem Gesellschafter angestoßen wurden, unmittelbare Wirkung bereits in 2023. Verträge wurden neu aufgesetzt und Gebühren deutlich reduziert, da auch der Gesellschafter von der zukünftigen Profitabilität der Gesellschaft überzeugt ist. Die Mietaufwendungen blieben in 2023 weitgehend unverändert und können erst nach dem Umzug in 2024 signifikant reduziert werden. Die eingeleiteten operativen Maßnahmen wurden vollständig plangemäß und fristgerecht umgesetzt und zeigen auch unmittelbar die geplante Wirkung. Das ausgewiesene Betriebsergebnis 2023 von -1,4 Mio. EUR (VJ. -4,5 Mio. EUR) bleibt jedoch weiterhin negativ. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 Erträge aus Beteiligungen erzielt. Diese beliefen sich auf 0,5 Mio. EUR (VJ. 0,9 Mio. EUR) und liegen somit deutlich unter dem Vorjahreswert. Darüber hinaus wurden Erträge aus Gewinnabführungsverträgen in Höhe von 0,1 TEUR (VJ. 0,4 TEUR) erzielt. Das ausgewiesene Ergebnis vor Steuern für das Geschäftsjahr 2023 beziffert sich auf einen Verlust in Höhe von 0,9 Mio. EUR (Im Vorjahr 3,5 Mio EUR Verlust). Aufgrund der zahlreichen in 2022 initiierten Maßnahmen konnte im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresfehlbetrag von 0,9 Mio. EUR generiert werden (deutliche Steigerung zum Vorjahr, -3,5 Mio. EUR). Unter Berücksichtigung der eingeleiteten Maßnahmen und der dadurch erzielten Ergebnisverbesserung um 2,6 Mio. EUR ist die Geschäftsführung mit der Ertragslage zufrieden. Zumal die aus den getroffenen Restrukturierungsmaßnahmen resultierenden Effekte erst verspätet bzw. teilweise erst im Folgejahr einsetzen, und zumal im Jahresfehlbetrag Restrukturierungsaufwände von fast 0,8 Mio. EUR (Abfindungen, Gebühren für Restrukturierung für z.B. die Transfergesellschaft, Rechtsanwalts- und Beratergebühren) enthalten sind. II.4.2. Finanzlage Der Bestand an liquiden Mitteln zum 31. Dezember 2023 in Höhe von 0,6 Mio. EUR (VJ. 0,4 Mio. EUR) hat sich im Vergleich zum Vorjahresstichtag 31. Dezember 2022 um 0,2 Mio. EUR erhöht und hat nunmehr einen Anteil von 7,0 % an der Bilanzsumme (VJ. 3,8 %). Die flüssigen Mittel betreffen neben einem geringfügigen Kassenbestand ausschließlich Guthaben bei Kreditinstituten. Die Verbindlichkeiten sind gesunken, insbesondere IC Verbindlichkeiten, von 5,5 Mio. EUR in 2022 auf 3,4 Mio. EUR in 2023. Der Anteil der Verbindlichkeit an der Bilanzsumme sank von 50,5 % in 2022 auf 39,1 %. Der Anteil der Rückstellungen ist nur leicht zurückgegangen und macht nun noch 18,1 % (VJ. 18,4 %) aus. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten bewegen sich mit 30,3 % etwas über dem Niveau des Vorjahres (26,7 %). Bei dem Kreditinstitut besteht zum 31. Dezember 2023 eine Aval-Kreditlinie in Höhe von 0,3 Mio. EUR (VJ. 0,3 Mio. EUR). Auch hinsichtlich der Finanzlage hatte sich Ende 2022 Restrukturierungsbedarf ergeben, insbesondere im Hinblick auf die stark gesunkenen liquiden Mittel und die hohen Verbindlichkeiten zum Jahresende. Die Geschäftsführung hat die Liquidität laufend beobachtet und geprüft und, sofern notwendig, entsprechende Maßnahmen ergriffen, sowohl in 2022 als auch in 2023. Von 2022 auf 2023 konnten die Verbindlichkeiten wieder deutlich reduziert werden, von 5,5 Mio. EUR auf 3,4 Mio. EUR. Sämtliche bereits fälligen Verbindlichkeiten wurden, resultierend aus dem hohen Geldeingänge aus dem Weihnachtsgeschäft, in den ersten zwei Wochen in 2024 bereits beglichen. Wegen der bereits jetzt (vor den vollständigen Effekten aus der Reduzierung von Mietkosten etc.) signifikant reduzierten Kostenbasis und den stabilen, sogar über Plan verlaufenden Aufträgen bzw. Umsätzen konnten die liquiden Mittel zum Ende Januar 2024 um 0,4 Mio. EUR gesteigert werden. II.4.3. Vermögenslage Der Restrukturierungsbedarf war im Vorjahr auch wegen des niedrigen Eigenkapitals und wegen der hohen Verbindlichkeiten notwendig. Aus diesem Grund hat die Geschäftsleitung die Restrukturierung umfassender geplant und mit dem Shareholder zusammen gestaltet. Maßnahmen zur Kostensenkung und Steigerung der Profitabilität wurden im Jahr 2023 initiiert sowie implementiert. Zudem wurden Maßnahmen zur Reduzierung der Vorräte eingeleitet, auch die Lage des Eigenkapitals und der Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter neu organisiert und optimiert. Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 verringerte sich gegenüber dem 31. Dezember 2022 von 10,9 Mio. EUR auf 8,7 Mio. EUR (-2,2 Mio. EUR bzw. -20 %). Die Verminderung betrifft bei den Aktiva im Wesentlichen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (-0,6 Mio.EUR) sowie die Vorräte (-1,8 Mio. EUR). Im Vorjahr musste aufgrund der über längere Zeit einbrechenden Nachfrage und des nicht kurzfristig veränderbaren Einkaufsverhalten ein signifikanter Anstieg der Vorräte verzeichnet werden. Schon Ende 2022 wurden Maßnahmen zur Reduzierung der Einkäufe und zur Reduzierung der Vorräte ergriffen. Die Vorräte konnten daher von 3,7 Mio. EUR auf 1,9 Mio. EUR reduziert werden. Bei den Passiva spiegelt sich der Rückgang in der Bilanzsumme weitestgehend durch einen Rückgang in den Rückstellungen (-25,5 %) und in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (-67,7 %, bzw. -2,1 Mio. EUR) wider. Letzterer resultiert aus einem Debt to Equity Swap. Durch diese Maßnahme wurde das Eigenkapital in 2023 um 1,5 Mio. EUR erhöht. Ausschlaggebend für diese Maßnahme des Gesellschafters war dessen Überzeugung in die Profitabilität der eingeleiteten Maßnahmen. Das Eigenkapital erhöhte sich zum 31. Dezember 2023, hauptsächlich aufgrund der im Dezember 2023 mit CIL unterzeichneten Vereinbarung über die Umwandlung ausstehender Forderungen in Eigenkapital der Verlag Das Beste GmbH in Höhe von 1,5 Mio. EUR. Zum Stichtag beträgt das Eigenkapital 1,1 Mio. EUR (VJ. 0,5 Mio. EUR); die sich daraus ergebende Eigenkapitalquote beträgt somit 12,6 % (VJ. 4,4 %). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich im Jahr 2023 auf 1,0 Mio. EUR (VJ. 3,5 Mio. EUR) verringert. Dies ist im Wesentlichen auf die Debt to Equity Swap Vereinbarung zurückzuführen. Die passiven Rechnungsabgrenzungen, gebildet aufgrund von bereits vereinnahmten Kundenentgelten, lagen zum 31. Dezember 2023 bei 2,7 Mio. EUR (VJ. 2,9 Mio. EUR) und haben sich somit um 0,2 Mio. EUR verringert. Mit der Ertragslage ist die Geschäftsführung zufrieden. Im Vorjahr offensichtlich gewordene Schwächen konnten beseitigt, die Vorräte deutlich reduziert, durch den Debt to Equity Swap auch die Verbindlichkeiten reduziert und das Eigenkapital stabilisiert werden. Die Ausgangsbasis für zukünftige Profitabilität konnte aus Sicht der Geschäftsführung durch die eingeleiteten Maßnahmen geschaffen werden. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht IV.1 Prognosebericht Für die kommenden Jahre geht die Geschäftsführung von einer Stabilisierung der Binnennachfrage verbunden mit nicht unerheblichen Nachholeffekten aus, nachdem die Corona-Krise überwunden und die Energieliefersituation stabilisiert erscheint. Die Beschäftigungslage erweist sich bislang als stabil, wenngleich der Fachkräftemangel weiterhin dämpft. Hinsichtlich den Papier- und Seefrachtkosten wird von einer weiter gehenden Normalisierung gegenüber den hohen Preisen in 2022 ausgegangen, wie auch schon in 2023 zu verzeichnen war. Hinsichtlich 2024 wird sich die gesamtwirtschaftliche Lage mit Blick auf den Binnenmarkt nach Einschätzung der Geschäftsführung gegenüber 2023 weiter tendenziell verbessern. Die Verlag DAS BESTE GmbH ist aufgrund der Produktqualität, der Abläufe und des Kostenmanagements, der über Jahrzehnte weiterentwickelten Direktmarketing-Techniken sowie einer breit aufgestellten und ständig erweiterten Produktpalette im Markt gut positioniert. Allerdings werden ein sich zunehmend rascher änderndes Verbraucherverhalten in Bezug auf konkurrierende Medienformate und die traditionellen Vertriebskanäle die Rahmenbedingungen für die Gesellschaft in den folgenden Geschäftsjahren erschweren. Die seit längerer Zeit anhaltende rückläufige Entwicklung von Kundenbasis und Umsätzen, das schwache Ergebnis in 2022 und die damit einhergehende schlechte Ausgangsbasis mit niedrigem Eigenkapital sowie der schwache Ausblick auf zukünftige Profitabilität und Liquidität machten eine tief greifende Restrukturierung und Neuausrichtung unabdingbar. Diese Neuausrichtung wurde von der Geschäftsführung Ende 2022 initiiert, in 2023 konzipiert, teilweise direkt realisiert (Erhöhung der Effizienz und Ausrichtung von klassichen Neukundenmaßnahmen auf die Gewinnung von Mehrfachkäufern und Stammkunden) bzw. erste Ansätze getestet. Beide Stränge der Neukundengewinnung sollen in 2024 weiter optimiert und bei erfolgreichen Tests umgesetzt werden. Somit soll sichergestellt werden, dass nach der Optimierung von Effizienzen und Kosten in 2023 auch die Basis für konstante bzw. in der Zukunft wieder steigende Umsätze geschaffen wird. Nach der umfassenden Analyse der DRTV-Aktivitäten wurde Ende 2023 ein neues, ergebnisoptimiertes Vertriebskonzept erstellt sowie Verhandlungen mit Sendern gestartet. Auch Wissenstransfer von anderen CIL-Gesellschaften mit erfolgreichen DRTV-Konzepten wurden gestartet. Die Verhandlungen mit den Sendern sollen bis Anfang Q2 2024 abgeschlosen sein, die DRTV-Aktivitäten dann neu gestartet werden. Bezüglich der Overheadkosten wurden in 2023 umfassende Restrukturierungsmaßnahmen initiiert, die in 2024 vollends ihre Wirkung entfalten. Die personellen Maßnahmen (Reduzierung der Kosten um 25 %) greifen im Laufe von 2024 voll. Die Relokation der Büroräume bei gleichzeitiger Reduzierung der Mietflächen führen zu einer signifikanten Reduzierung der Mietkosten ab dem Umzug in 2024. Auch wurden sonstige Kostenpositionen noch genauer überprüft, Verträge neu verhandelt und nicht mehr benötigte Dienstleistungen beendet. Die Overheadkosten können somit um 25 % zu dem Stand vor Restrukturierung reduziert werden. Die gesellschaftsrechtliche Vereinfachung wird ebenfalls ab 2024 vollends greifen. Komplexitäten und Kosten werden reduziert. Zugleich unterstützt die gesellschaftsrechtliche Restrukturierung auch die Liquidität der Das Beste GmbH. Da das operative Geschäft unmittelbar beibehalten wird, erreichen die Geldeingänge unmittelbar die Zentrale in Stuttgart, sind somit zur Zahlung von Rechnungen verfügbar. Auch in den Business-Aktivitäten wurden 2023 zahlreiche Maßnahmen angestoßen, um die Effizienz zu erhöhen. Diese Maßnahmen zeigten bereits in 2023 umfassende Wirkung (Erhöhung der Werbekosteneffizienz). Dieser Weg soll auch in 2024 fortgesetzt werden. Die Effizienz der Mailings soll durch die Änderung von Formaten, Kombination von Druckmaßnahmen und den Einsatz optimaler / erprobter und in Tests bestätigter Konzepte weiter konsequent erhöht werden. Der Business-Plan für 2024 enthält erste Maßnahmen, weniger profitable Kampagnen durch profitablere zu ersetzen. Der Plan an sich wurde dennoch bewusst konservativ gefasst, es sollten nur äußerst geringe Risiken hinsichtlich Profitabilität und Liquidität enthalten sein. Die Geschäftsführung geht im konservativen Business-Plan von weiterhin rückläufigen Umsätzen in Höhe von 24,7 Mio. EUR aus, da die angestoßenen Maßnahmen zur Umsatzsteigerung / Neukundengewinnung erst getestet und optimiert werden müssen. Wegen der stark optimierten Kostenbasis rechnet die Geschäftsführung ab 2024 mit einem positiven Betriebsergebnis (0,6 Mio. EUR), wobei hier ein signifikanter Betrag für Neukundenwerbung vorgesehen ist. Zusätzlich sollen in 2024 weitere Maßnahmen zur zukünftigen Stabilisierung bzw. Steigerung der Umsätze in den Folgejahren implementiert werden. Diese Maßnahmen werden im Folgenden kurz dargestellt: Nach den umfassenden Analysen in 2023 sollen auch die Tests in 2024 wieder angesetzt werden. Allerdings nicht in der klassischen Form wie in den Vorjahren durch teure Marktforschung. Stattdessen sollen zunehmend aktuelle Trends, Analysen und Affinitäten durch KI untersucht werden. Programmierungen und Modelle wurden hierzu seit Beginn 2024 aufgesetzt, KI soll in allen Prozessen unterstützend eingesetzt werden (Optimierung von Produktangeboten, Kommunikation, Werbemitteln,...). In 2023 wurden auch Maßnahmen zur Neukundengewinnung eingeleitet, bisherige Vorgehensweisen überprüft und optimiert, neue Kooperationspartner gewonnen. Zusätzlich wurde in 2023 auch eine neue Art der Neukundenwerbung konzipiert, mit der eine deutlich größere Zahl an potenziellen Neukunden gewonnen werden könnte. Der erste Test im Dezember 2023 entsprach im Wesentlichen den Erwartungen, trotzdem soll die zweite Methode / das zweite Standbein der Neukundenwerbung in 2024 weiter optimiert und vorsichtig getestet werden. Erste Effekte und Erkenntnisse werden aber schon in 2024 sichtbar sein, Auswirkungen auf die Stabilisierung der Umsätze jedoch erst ab 2025 eintreten. Zur Stabilisierung der Umsätze und zur Sicherstellung eines zukünftigen Wachstums wurden bereits Ende 2023 umfangreiche Projektgruppen initiiert, auf Ebene aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auf Geschäftsleitungsebene. Maßnahmen werden ab Mitte des Jahres 2024 mit Marketingspezialisten der Muttergesellschaft diskutiert und durch Lerneffekte aus anderen Ländermärkten der CIL-Gruppe ergänzt. IV.2 Risikobericht Risikomanagement Die Gesellschaft verfügt über ein internes Kontroll- und Risikoüberwachungssystem, das zu jeder Zeit wesentliche unternehmensspezifische Risiken erkennen kann. Eine regelmäßige Überwachung von unternehmensrelevanten Steuerungsgrößen und der Marktentwicklungen sowie regelmäßiges strategisches Benchmarking unterstützen die Geschäftsführung bei der frühzeitigen Erkennung von Veränderungen des Marktes und Verbraucherverhaltens. Daneben nimmt die Verlag DAS BESTE GmbH an den Strategie-, Planungs- und Budgetierungsprozessen der CIL Gruppe teil. Die Entwicklung der Kundenbasis, die Umsätze, der Gewinn sowie Cash Flow Kennzahlen werden innerhalb der Controlling- und Steuerungsprozesse auf Basis der Plan- und Ist-Ergebnisse analysiert und für das gesamte Geschäftsjahr permanent neu bewertet und angepasst. Die bestehenden Überwachungssysteme wurden seit Ende 2022 deutlich ergänzt und erweitert, um die Geschäftsentwicklung frühzeitiger erkennen und beeinflussen zu können. Prozesse und Informationsströme zwischen Marketing, Operations (insbesondere Kundenservice und Logistik) und Finance wurden noch stärker verzahnt. Detaillierte Berichte zum Tracken von Orders und Shipments auf Tagesebene wurden aufgebaut, eng verzahnt mit den Zahlungsströmen und so ein sehr genaues Prognoseinstrument für den Cashflow implementiert (äußerst hohe Prognosevalidität, die beim Steuern und, wenn erforderlich, beim schnellen Ergreifen von Gegenmaßnahmen auf Tagesebene unterstützt). Nach den Entwicklungen in 2022 erfolgt auch eine standardmäßige und tagesaktuelle Überprüfung der Entwicklung hinsichtlich insolvenzrechtlicher Risiken. Wenngleich die Geschäftsführung diese Art von Risiken aufgrund der in 2023 eingeleiteten Maßnahmen als sehr gering erachtet. Kundenbindung und -gewinnung / Allgemeine wirtschaftliche Risiken Die notwendige Stabilisierung und das Wachstum der Gesellschaft hängen in erster Linie von der Sicherung des bestehenden Kundenstamms und der Möglichkeit zur Gewinnung von Neukunden ab, die einen notwendigen Umsatz- und Ertragsbeitrag erwirtschaften müssen. Ebenso entscheidend für den Unternehmenserfolg wird die Entwicklung und marktfähige Umsetzung von neuen Produktkonzepten und Geschäftsideen sein. Die erfolgreiche Weiterentwicklung von weiteren Vertriebskanälen, wie z.B. im Digital- und TV-Bereich, sowie von weiteren Kooperationspartnern wird ebenso entscheidend für den Erfolg sein. Für die positive Entwicklung der deutschen Gesellschaft ist es notwendig, dass sich die Investition in Neukundengewinnung auf profitable Kundenpotentiale konzentriert. Ein weiteres unternehmensexternes Risiko ist in einer möglichen Abschwächung der derzeitigen guten gesamtwirtschaftlichen Lage im deutschsprachigen Raum und deren möglicher Auswirkungen auf die Konsumenten zu sehen. Ein breiter Rückgang des Konsums würde auch die von der Verlag DAS BESTE GmbH vertriebenen Produkte treffen und hätte negative Auswirkungen auf Umsatz, Ergebnis und folglich auch auf die Liquidität. Liquiditätsrisiken Für 2024 wird ein weiterer Rückgang der Umsatzerlöse erwartet. Durch die bereits implementierten Maßnahmen ist mit einer Entlastung des Aufwands zu rechnen. Die Geschäftsführung plant, dass sich die Liquidität auf dieser Grundlage positiv entwickeln wird. Die Geschäftsführung hat zudem Sicherheitsabschläge auf die Umsatzplanung aufgrund der (teilweisen) Neuausrichtung der Kundenansprache und den daraus fehlenden Erfahrungswerten angesetzt. Zudem wurden Maßnahmenpläne aufgesetzt, sollten sich Umsätze und Business deutlich schlechter entwickeln. Sollte die eingeleitete Restrukturierung / Neuausrichtung nicht erfolgreich sein und sich die Umsätze/Einnahmen noch schlechter entwickeln, besteht ein Risiko, dass die Planannahmen verfehlt werden und es infolgedessen zu negativen Auswirkungen auf den Umsatz, das Ergebnis und die Liquidität kommt. Gesamtbeurteilung und bestandsgefährdende Risiken In 2023 wurden sowohl die Kostenbasis als auch das Eigenkapital der Gesellschaft deutlich optimiert. Sollten sich Kundenbasis, geplante (Teil-)Neuausrichtung des Geschäftsmodells und/oder die Produkt-Nachfrage in den kommenden Jahren deutlich schwächer entwickeln als in den Planungen berücksichtigt, ergibt sich ein bestandsgefährdendes Risiko für die Gesellschaft. Davon ist jedoch nach aktuellen Prognosen nicht auszugehen. IV.3 Chancenbericht Die Optimierung der Profitabilität der Kampagnen und die verstärkte Neukundenwerbung unter Nutzung verbesserter Werbeansprachen wird die Verkäufe stützen. Darüber hinaus bestehen erfolgreiche Kontakte zu nicht konkurrierenden Unternehmen in verwandten Bereichen, die zu Kooperationen und damit der verstärkten Neukundenwerbung genutzt werden sollen. Außerdem werden zusätzliche Initiativen im Bereich des Kundendienstes ergriffen, um die Haltbarkeit der Bestandskunden zu verbessern. Zusätzliche Initiativen in den bisherigen Werbekanälen DRTV und im Online-Geschäft verbunden mit einem gezielten Aufgreifen der dort gewonnenen Neukunden, wird Umsätze schaffen und die Kundenbasis stützen. Schließlich wurden in 2024 bereits zahlreiche Initiativen gestartet, um Geschäft und Umsatz in der Zukunft zu stabilisieren und in den Folgejahren wieder zu steigern. Gleichzeitig sollen durch Optimierung von Prozessen und Schnittstellen und den verstärkten Einsatz von KI über alle Bereiche hinweg zusätzliche Potenziale und Verbesserungen ermöglicht werden. V. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft umfasst auch die Risikosteuerung in Bezug auf Finanzinstrumente. Ziel des Risikomanagements in Bezug auf Finanzinstrumente ist es, diesbezügliche Risiken, soweit wirtschaftlich sinnvoll, zu beseitigen, wobei der Geschäftsführung bewusst ist, dass bestimmte Risiken nicht oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand zu vermeiden sind. Dabei wird durch die fortlaufende Risikoidentifikation, -bewertung und -bewältigung insbesondere hinsichtlich der Forderungen und Verbindlichkeiten das Ziel verfolgt, Risiken bei den Finanzinstrumenten zu minimieren. Die Forderungen bestehen im Wesentlichen gegen Privatkonsumenten, wobei keine nennenswerten Ausfallrisiken bestehen. Die Gesellschaft fakturiert ihre Umsätze ausschließlich in EURO, so dass bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen keine Währungsrisiken bestehen. Auch die Materialbeschaffung erfolgt überwiegend in EURO, so dass auch bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen keine wesentlichen Währungsrisiken entstehen. Die Finanzanlagen bestehen aus Anteilen an Tochterunternehmen, deren Entwicklung maßgeblich von der Gesellschaft gesteuert wird, so dass in deren Werthaltigkeit ein überschaubares Risiko gesehen wird. Die Gesellschaft hat keine Bankverbindlichkeiten. Wesentliche Zinsänderungsrisiken sieht die Geschäftsführung aufgrund der Finanzierungsstruktur der Gesellschaft nicht. Sicherungsgeschäfte durch derivative Finanzinstrumente werden nur nach Einzelfallprüfung und in Abstimmung mit dem Konzern abgeschlossen. Zum 31. Dezember 2023 bestanden keine derivativen Finanzinstrumente.
Stuttgart, den 31. März 2024 Verlag DAS BESTE GmbH Die Geschäftsführung Andreas Karl Silvia Reiris Rico Ignacio Reiris Rico A. PRÜFUNGSAUFTRAG In der Gesellschafterversammlung am 29. Dezember 2023 der Verlag DAS BESTE GmbHStuttgart(im Folgenden auch "Gesellschaft" genannt)wurden wir zum Abschlussprüfer für das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr gewählt. In Ausführung des uns von der Geschäftsführung erteilten Auftrags haben wir den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 entsprechend § 317 HGB und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Durchführung von Abschlussprüfungen geprüft. Wir bestätigen gemäß § 321 Abs. 4a HGB, dass wir bei unserer Abschlussprüfung die anwendbaren Vorschriften zur Unabhängigkeit beachtet haben. Der vorliegende Prüfungsbericht wurde von uns in Übereinstimmung mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n. F. [10.2021]) erstellt. Für die Durchführung unseres Auftrags und unsere Verantwortlichkeit sind, auch im Verhältnis zu Dritten, die diesem Bericht als Anlagen beigefügten Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften nach dem Stand vom 1. Januar 2017 maßgebend. Danach ist unsere Haftung nach Nr. 9 der Allgemeinen Auftragsbedingungen begrenzt. Im Verhältnis zu Dritten gelten Nr. 1 Abs. 2 und Nr. 9 der Allgemeinen Auftragsbedingungen. B. WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS Den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk haben wir wie folgt erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Verlag DAS BESTE GmbH, Stuttgart Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Verlag DAS BESTE GmbH, Stuttgart - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Verlag DAS BESTE GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Angabe im Abschnitt A. "Allgemeine Erläuterungen" im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt IV.2 des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass Abweichungen von den Planungsprämissen im Rahmen der Unternehmensplanung je nach Ausmaß und Konstellation den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können. Für 2024 wird ein weiterer Rückgang der Umsatzerlöse erwartet. Durch die bereits implementierten Maßnahmen ist mit einer Entlastung des Aufwands zu rechnen. Die Geschäftsführung plant, dass sich die Liquidität auf dieser Grundlage positiv entwickeln wird. Die Geschäftsführung hat zudem Sicherheitsabschläge auf die Umsatzplanung aufgrund der (teilweisen) Neuausrichtung der Kundenansprache und den daraus fehlenden Erfahrungswerten angesetzt. Sollte die eingeleitete Restrukturierung / Neuausrichtung nicht erfolgreich sein und sich die Umsätze / Einnahmen noch schlechter entwickeln, besteht ein Risiko, dass die Planannahmen verfehlt werden und es infolgedessen zu negativen Auswirkungen auf den Umsatz, das Ergebnis und die Liquidität kommt. In 2023 wurden sowohl die Kostenbasis als auch das Eigenkapital der Gesellschaft deutlich optimiert. Sollten sich Kundenbasis, geplante (Teil-)Neuausrichtung des Geschäftsmodells und/oder die Produkt-Nachfrage in den kommenden Jahren deutlich schwächer entwickeln als in den Planungen berücksichtigt, ergibt sich ein bestandsgefährdendes Risiko für die Gesellschaft. Davon ist jedoch nach aktuellen Prognosen nicht auszugehen Wie in den Angaben in Abschnitt A im Anhang und Abschnitt IV.2 des Lageberichts dargelegt, deuten diese Ereignisse und Gegebenheiten zusammen mit den anderen dort ausgeführten Sachverhalten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." C. GRUNDSÄTZLICHE FESTSTELLUNGEN I. Stellungnahme zur Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreter 1. Wirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf Der Lagebericht der gesetzlichen Vertreter enthält unseres Erachtens folgende wesentlichen Aussagen zur wirtschaftlichen Lage und zum Geschäftsverlauf der Gesellschaft: "Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren auch in 2023 weiterhin durch Folgen des anhaltenden Ukraine-Russland-Konfliktes belastet. Nicht zuletzt durch stark steigende Energiekosten und wegen der deutlich gestiegenen Inflation bei gleichzeitig massivem Rückgang der Einkommenserwartungen war das ganze Jahr über Nervosität und Kaufzurückhaltung der Verbraucher zu verzeichnen. Laut Börsenverein des Deutschen Buchhandels konnte der Buchmarkt generell (Sortimentsbuchhandel, Bahnhofsbuchhandel, eCommerce) den Rückgang von -1,9% im Absatz durch eine Preissteigerung von +4,9% gut kompensieren. Der Umsatz wuchs in 2023 gesamt um +2,9% zum Vorjahr. Der Stationäre Buchhandel hatte einen Rückgang des Umsatzes um -2,2% zu verzeichnen, Umsätze im eCommerce wuchsen hingegen. [...] Das Geschäftsjahr 2023 war deutlich stabiler als das Vorjahr, doch war auch hier noch Verunsicherung und Kaufzurückhaltung in einigen Kampagnen zu verzeichnen. Das Abo-Business (Magazine und Bücher) verlief weitgehend plangemäß, einige Direktmarketingkampagnen blieben jedoch hinter den Erwartungen zurück. [...] Die Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr 2023 liegen mit 26,7 Mio. EUR unterhalb des Vorjahreswertes (30,9 Mio. EUR). Damit wurden im Geschäftsjahr 2023 um 14,0 % geringere Umsatzerlöse zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum erzielt. [...] Der Materialaufwand im Geschäftsjahr 2023 belief sich auf 5,8 Mio. EUR, womit er 0,9 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert liegt. Die Materialaufwandsquote beläuft sich auf 21,6 % (VJ. 21,5 %). [...] Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen fielen im Geschäftsjahr 2023 um 27 % niedriger aus als im Vorjahr. Sie beliefen sich auf 15,8 Mio. EUR (VJ. 21,6 Mio. EUR). Als abzusehen war, dass die Auftrags- und Umsatzlage teilweise stärker unter Druck war, wurden umgehend bereits im Verlauf von 2022 Maßnahmen zur Reduzierung von Kosten aller Art eingeleitet, die überwiegend ab 2023 wirksam wurden. Große Verbesserungen konnten hier in der Marketingeffizienz realisiert werden, was auch stark zur Reduzierung der Aufwendungen beitrug. So konnten die Aufwendungen für Promotion um 3,3 Mio. EUR reduziert werden, auch die Aufwendungen für Produkte um 1,8 Mio. EUR. Schließlich zeigten auch die Maßnahmen, die mit dem Gesellschafter angestoßen wurden, unmittelbare Wirkung bereits in 2023. Verträge wurden neu aufgesetzt und Gebühren deutlich reduziert, da auch der Gesellschafter von der zukünftigen Profitabilität der Gesellschaft überzeugt ist. [...] Das ausgewiesene Betriebsergebnis 2023 von -1,4 Mio. EUR (VJ. -4,5 Mio. EUR) bleibt jedoch weiterhin negativ. [...] Aufgrund der zahlreichen in 2022 initiierten Maßnahmen konnte im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresfehlbetrag von 0,9 Mio. EUR generiert werden (deutliche Steigerung zum Vorjahr, -3,5 Mio. EUR). Unter Berücksichtigung der eingeleiteten Maßnahmen und der dadurch erzielten Ergebnisverbesserung um 2,6 Mio. EUR ist die Geschäftsführung mit der Ertragslage zufrieden. Zumal die aus den getroffenen Restrukturierungsmaßnahmen resultierenden Effekte erst verspätet bzw. teilweise erst im Folgejahr einsetzen, und zumal im Jahresfehlbetrag Restrukturierungsaufwände von fast 0,8 Mio. EUR (Abfindungen, Gebühren für Restrukturierung für z.B. die Transfergesellschaft, Rechtsanwalts- und Beratergebühren) enthalten sind. [...] Der Bestand an liquiden Mitteln zum 31. Dezember 2023 in Höhe von 0,6 Mio. EUR (VJ. 0,4 Mio. EUR) hat sich im Vergleich zum Vorjahresstichtag 31. Dezember 2022 um 0,2 Mio. EUR erhöht und hat nunmehr einen Anteil von 7,0 % an der Bilanzsumme (VJ. 3,8 %). Die flüssigen Mittel betreffen neben einem geringfügigen Kassenbestand ausschließlich Guthaben bei Kreditinstituten. Die Verbindlichkeiten sind gesunken, insbesondere IC Verbindlichkeiten, von 5,5 Mio. EUR in 2022 auf 3,5 Mio. EUR in 2023. Der Anteil der Verbindlichkeit an der Bilanzsumme sank von 50,5 % in 2022 auf 39,1 %. Der Anteil der Rückstellungen ist nur leicht zurückgegangen und macht nun noch 18,1 % (VJ. 18,4 %) aus. Die Rechnungsabgrenzungsposten bewegen sich mit 30,6 % etwas über dem Niveau des Vorjahres (26,7 %). Bei dem Kreditinstitut besteht zum 31. Dezember 2023 eine Aval-Kreditlinie in Höhe von 0,3 Mio. EUR (VJ. 0,3 Mio. EUR). [...] Die Geschäftsführung hat die Liquidität laufend beobachtet und geprüft und, sofern notwendig, entsprechende Maßnahmen ergriffen, sowohl in 2022 als auch in 2023. [...] Der Restrukturierungsbedarf war im Vorjahr auch wegen des niedrigen Eigenkapitals und wegen der hohen Verbindlichkeiten notwendig. Aus diesem Grund hat die Geschäftsleitung die Restrukturierung umfassender geplant und mit dem Shareholder zusammen gestaltet. Maßnahmen zur Kostensenkung und Steigerung der Profitabilität wurden im Jahr 2023 initiiert sowie implementiert. Zudem wurden Maßnahmen zur Reduzierung der Vorräte eingeleitet, auch die Lage des Eigenkapitals und der Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter neu organisiert und optimiert. [...] Mit der Ertragslage ist die Geschäftsführung zufrieden. Im Vorjahr offensichtlich gewordene Schwächen konnten beseitigt, die Vorräte deutlich reduziert, durch den Debt to Equity Swap auch die Verbindlichkeiten reduziert und das Eigenkapital stabilisiert werden. Die Ausgangsbasis für zukünftige Profitabilität konnte aus Sicht der Geschäftsführung durch die eingeleiteten Maßnahmen geschaffen werden." 2. Künftige Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Im Zusammenhang mit der Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft im Lagebericht weisen wir insbesondere auf folgende Kernaussagen hin. Diese basieren vielfach auf Annahmen, bei denen wesentliche Beurteilungsspielräume der gesetzlichen Vertreter vorhanden sind. "Für die kommenden Jahre geht die Geschäftsführung von einer Stabilisierung der Binnennachfrage verbunden mit nicht unerheblichen Nachholeffekten aus, nachdem die Corona-Krise überwunden und die Energieliefersituation stabilisiert erscheint. Die Beschäftigungslage erweist sich bislang als stabil, wenngleich der Fachkräftemangel weiterhin dämpft. [...] Die seit längerer Zeit anhaltende rückläufige Entwicklung von Kundenbasis und Umsätzen, das schwache Ergebnis in 2022 und die damit einhergehende schlechte Ausgangsbasis mit niedrigem Eigenkapital sowie der schwache Ausblick auf zukünftige Profitabilität und Liquidität machten eine tief greifende Restrukturierung und Neuausrichtung unabdingbar. Diese Neuausrichtung wurde von der Geschäftsführung Ende 2022 initiiert, in 2023 konzipiert, teilweise direkt realisiert (Erhöhung der Effizienz und Ausrichtung von klassischen Neukundenmaßnahmen auf die Gewinnung von Mehrfachkäufern und Stammkunden) bzw. erste Ansätze getestet. Beide Stränge der Neukundengewinnung sollen in 2024 weiter optimiert und bei erfolgreichen Tests umgesetzt werden. Somit soll sichergestellt werden, dass nach der Optimierung von Effizienzen und Kosten in 2023 auch die Basis für konstante bzw. in der Zukunft wieder steigende Umsätze geschaffen wird. Nach der umfassenden Analyse der DRTV-Aktivitäten wurde Ende 2023 ein neues, ergebnisoptimiertes Vertriebskonzept erstellt sowie Verhandlungen mit Sendern gestartet. Auch Wissenstransfer von anderen CIL-Gesellschaften mit erfolgreichen DRTV-Konzepten wurden gestartet. Die Verhandlungen mit den Sendern sollen bis Anfang Q2 2024 abgeschlossen sein, die DRTV-Aktivitäten dann neu gestartet werden. Bezüglich der Overheadkosten wurden in 2023 umfassende Restrukturierungsmaßnahmen initiiert, die in 2024 vollends ihre Wirkung entfalten. Die personellen Maßnahmen (Reduzierung der Kosten um 25 %) greifen im Laufe von 2024 voll. Die Relokation der Büroräume bei gleichzeitiger Reduzierung der Mietflächen führen zu einer signifikanten Reduzierung der Mietkosten ab dem Umzug in 2024. Auch wurden sonstige Kostenpositionen noch genauer überprüft, Verträge neu verhandelt und nicht mehr benötigte Dienstleistungen beendet. Die Overheadkosten können somit um 25 % zu dem Stand vor Restrukturierung reduziert werden. Die gesellschaftsrechtliche Vereinfachung wird ebenfalls ab 2024 vollends greifen. Komplexitäten und Kosten werden reduziert. Zugleich unterstützt die gesellschaftsrechtliche Restrukturierung auch die Liquidität der Das Beste GmbH. Da das operative Geschäft unmittelbar beibehalten wird, erreichen die Geldeingänge unmittelbar die Zentrale in Stuttgart, sind somit zur Zahlung von Rechnungen verfügbar. Auch in den Business-Aktivitäten wurden 2023 zahlreiche Maßnahmen angestoßen, um die Effizienz zu erhöhen. Diese Maßnahmen zeigten bereits in 2023 umfassende Wirkung (Erhöhung der Werbekosteneffizienz). Dieser Weg soll auch in 2024 fortgesetzt werden. Die Effizienz der Mailings soll durch die Änderung von Formaten, Kombination von Druckmaßnahmen und den Einsatz optimaler / erprobter und in Tests bestätigter Konzepte weiter konsequent erhöht werden. Der Business-Plan für 2024 enthält erste Maßnahmen, weniger profitable Kampagnen durch profitablere zu ersetzen. Der Plan an sich wurde dennoch bewusst konservativ gefasst, es sollten nur äußerst geringe Risiken hinsichtlich Profitabilität und Liquidität enthalten sein. Die Geschäftsführung geht im konservativen Business-Plan von weiterhin rückläufigen Umsätzen in Höhe von 24,7 Mio. EUR aus, da die angestoßenen Maßnahmen zur Umsatzsteigerung / Neukundengewinnung erst getestet und optimiert werden müssen. Wegen der stark optimierten Kostenbasis rechnet die Geschäftsführung ab 2024 mit einem positiven Betriebsergebnis (0,6 Mio. EUR), wobei hier ein signifikanter Betrag für Neukundenwerbung vorgesehen ist. [...] Zur Stabilisierung der Umsätze und zur Sicherstellung eines zukünftigen Wachstums wurden bereits Ende 2023 umfangreiche Projektgruppen initiiert, auf Ebene aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auf Geschäftsleitungsebene. Maßnahmen werden ab Mitte des Jahres 2024 mit Marketingspezialisten der Muttergesellschaft diskutiert und durch Lerneffekte aus anderen Ländermärkten der CIL-Gruppe ergänzt. [...] Die notwendige Stabilisierung und das Wachstum der Gesellschaft hängen in erster Linie von der Sicherung des bestehenden Kundenstamms und der Möglichkeit zur Gewinnung von Neukunden ab, die einen notwendigen Umsatz- und Ertragsbeitrag erwirtschaften müssen. Ebenso entscheidend für den Unternehmenserfolg wird die Entwicklung und marktfähige Umsetzung von neuen Produktkonzepten und Geschäftsideen sein. Die erfolgreiche Weiterentwicklung von weiteren Vertriebskanälen, wie z.B. im Digital- und TV-Bereich, sowie von weiteren Kooperationspartnern wird ebenso entscheidend für den Erfolg sein. Für die positive Entwicklung der deutschen Gesellschaft ist es notwendig, dass sich die Investition in Neukundengewinnung auf profitable Kundenpotentiale konzentriert. [...] Für 2024 wird ein weiterer Rückgang der Umsatzerlöse erwartet. Durch die bereits implementierten Maßnahmen ist mit einer Entlastung des Aufwands zu rechnen. Die Geschäftsführung plant, dass sich die Liquidität auf dieser Grundlage positiv entwickeln wird. Die Geschäftsführung hat zudem Sicherheitsabschläge auf die Umsatzplanung aufgrund der (teilweisen) Neuausrichtung der Kundenansprache und den daraus fehlenden Erfahrungswerten angesetzt. Zudem wurden Maßnahmenpläne aufgesetzt, sollten sich Umsätze und Business deutlich schlechter entwickeln. Sollte die eingeleitete Restrukturierung / Neuausrichtung nicht erfolgreich sein und sich die Umsätze/Einnahmen noch schlechter entwickeln, besteht ein Risiko, dass die Planannahmen verfehlt werden und es infolgedessen zu negativen Auswirkungen auf den Umsatz, das Ergebnis und die Liquidität kommt. [...] In 2023 wurden sowohl die Kostenbasis als auch das Eigenkapital der Gesellschaft deutlich optimiert. Sollten sich Kundenbasis, geplante (Teil-)Neuausrichtung des Geschäftsmodells und/oder die Produkt-Nachfrage in den kommenden Jahren deutlich schwächer entwickeln als in den Planungen berücksichtigt, ergibt sich ein bestandsgefährdendes Risiko für die Gesellschaft. Davon ist jedoch nach aktuellen Prognosen nicht auszugehen." 3. Zusammenfassende Feststellung Wir stellen aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse fest, dass der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Unternehmens vermittelt. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. II. Bestandsgefährdende Tatsachen Nach § 321 Abs. 1 S. 3 HGB haben wir über bei der Durchführung der Abschlussprüfung festgestellte Tatsachen zu berichten, welche die Entwicklung des Unternehmens wesentlich beeinträchtigen oder seinen Bestand gefährden können. Diese Tatsachen sind bereits dann zu nennen, wenn sie eine Entwicklungsbeeinträchtigung oder eine Gefährdung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ernsthaft zur Folge haben können und nicht erst dann, wenn die Entwicklung des geprüften Unternehmens bereits wesentlich beeinträchtigt oder sein Bestand konkret gefährdet ist. Bei der Durchführung unserer Prüfung haben wir folgende Tatsachen festgestellt, die den Bestand der Gesellschaft gefährden können: Die Umsatzerlöse der Gesellschaft sind von 49,6 Mio. EUR in 2019 (2020: 42,0 Mio. EUR; 2021: 38,2 Mio. EUR; 2022: 30,9 Mio. EUR) auf 26,7 Mio. EUR in 2023 zurückgegangen. Die Kosten hingegen sind in diesem Zeitraum nur unterproportional gesunken. Insbesondere aufgrund des in 2022 erzielten Jahresfehlbetrags in Höhe von TEUR -3.496 und der damit einhergehenden Reduzierung des Eigenkapitals auf TEUR 477 sowie der Liquiditätssituation der Gesellschaft, hat sich die Geschäftsführung entschlossen, eine tiefgreifende Restrukturierung und Neuausrichtung der Gesellschaft vorzunehmen. Zu den von der Geschäftsführung beschlossenen Maßnahmen gehören insbesondere:
Der Restrukturierungsplan, der im Jahr 2023 eingeführt wurde, zielt darauf ab, die Effizienz und Rentabilität des Unternehmens zu verbessern. Im Geschäftsjahr 2023 haben sich die von der Geschäftsführung beschlossenen Maßnahmen wie folgt auf das Unternehmen ausgewirkt:
Zusätzlich zu den von der Geschäftsführung eingeleiteten Maßnahmen hat die Gesellschafterin am 22. Dezember 2023 beschlossen, auf Forderungen gegen die Gesellschaft in Höhe von TEUR 1.483 zu verzichten. Diese Maßnahme führt zu einer Zuführung zum Eigenkapital der Gesellschaft gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Für 2024 wird mit einem weiteren Rückgang der Umsatzerlöse sowie - durch die bereits implementierten Maßnahmen - mit einer Entlastung des Aufwands gerechnet. Dadurch soll sich nach Planungen der Geschäftsführung die Liquidität positiv entwickeln. Bei der Umsatzplanung hat die Geschäftsführung zudem Sicherheitsabschläge aufgrund der (teilweisen) Neuausrichtung der Kundenansprache und den daraus fehlenden Erfahrungswerten vorgenommen. Sollte die eingeleitete Restrukturierung / Neuausrichtung nicht erfolgreich sein, besteht ein Risiko, dass die Planannahmen verfehlt werden und es infolgedessen zu negativen Auswirkungen auf den Umsatz, das Ergebnis und die Liquidität kommt. Im zweiten Quartal 2024 ist der Umzug der Zentrale geplant. Durch diesen Umzug werden Kosteneinsparungen bei der Miete in Höhe von 483 TEUR erwartet. In 2023 wurden sowohl die Kostenbasis als auch das Eigenkapital der Gesellschaft deutlich optimiert. Sollten sich Kundenbasis, geplante (Teil-)Neuausrichtung des Geschäftsmodells und/oder die Produkt-Nachfrage in den kommenden Jahren deutlich schwächer entwickeln als in den Planungen berücksichtigt, ergibt sich ein bestandsgefährdendes Risiko für die Gesellschaft. Nach Darstellung der Geschäftsführung der Gesellschaft besteht eine positive Fortbestehensprognose. Die Gesellschaft hat den Jahresabschluss gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB unter der Annahme der Fortführung der Geschäftstätigkeit aufgestellt. III. Sonstige Verstöße Aufgrund der in der Vergangenheit unzureichend durchgeführten Archivierung von Geschäftsunterlagen verstößt die Gesellschaft gegen die Vorschriften der § 257 HGB sowie § 147 HGB hinsichtlich der Aufbewahrung von Unterlagen. Nach § 257 Abs. 1 HGB ist jeder Kaufmann verpflichtet, bestimmte Geschäftsunterlagen für handelsrechtliche und steuerrechtliche Zwecke geordnet aufzubewahren. Dazu gehören unter anderem empfangene Handelsbriefe, eine Wiedergabe der abgesandten Handelsbriefe sowie Buchungsbelege für die von dem Kaufmann nach § 238 Abs. 1 HGB zu führenden Bücher. Diese Unterlagen sind gemäß § 257 Abs. 4 und 5 HGB für sechs bzw. zehn Jahre nach Ablauf des relevanten Kalenderjahres aufzubewahren. Die Gesellschaft bewahrte bis August 2019 die eingegangenen Privatkundenbestellungen, die als "empfangener Handelsbrief" zu definieren sind, lediglich über einen Zeitraum von sechs bis acht Wochen nach Versand der Werbeangebote an die Kunden auf. Die elektronischen Datenträger mit den Rechnungsinformationen an Privatkunden, die als "abgesandter Handelsbrief" zu definieren sind, werden erst seit Mitte März 2013 aufbewahrt. Auskunftsgemäß ist seit Juli 2014 ein Programm produktiv im Einsatz, mit dem die Rechnungsdatensätze in einer komprimierten Form (Daten u.a. zu Adresse, Preis, Saldo und Rechnungsdatum) nachgedruckt werden können. Die Archivierung ist für zehn Jahre vorgesehen. Trotz der im Jahr 2013 eingeführten und im Jahr 2014 weiter ausgebauten Archivierungsmaßnahmen liegt für die Vergangenheit noch ein Verstoß gegen die steuerlichen Vorschriften in § 147 AO vor. Steuerrechtlich kann ein Verstoß gegen die Aufbewahrungspflichten, der zugleich ein Verstoß gegen die Buchführungs- und Aufzeichnungspflichten ist, unter Umständen die Schätzung der Besteuerungsgrundlagen nach § 162 AO nach sich ziehen. Da diese Unregelmäßigkeiten ausschließlich die Buchführung betreffen und keine Auswirkungen auf die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts haben, haben sie zu keiner Modifizierung unserer Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht geführt. Verspätete Feststellung des Vorjahresabschlusses Die Gesellschafter haben entgegen den Verpflichtungen des § 42a GmbHG den Vorjahresabschluss zum 31. Dezember 2022 nicht innerhalb der ersten acht Monate des Geschäftsjahres festgestellt und über die Ergebnisverwendung beschlossen. Verspätete Offenlegung des Vorjahresabschlusses Entgegen der Verpflichtung des § 325 HGB hat die Gesellschaft den Vorjahresabschluss zum 31. Dezember 2022 und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 sowie die sonstigen erforderlichen Unterlagen verspätet offengelegt. Wir verweisen diesbezüglich auch auf § 335 HGB. D. GEGENSTAND, ART UND UMFANG DER PRÜFUNG Gegenstand der Prüfung Gegenstand unserer Prüfung waren der nach den deutschen handelsrechtlichen Grundsätzen aufgestellte Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und der Lagebericht der Gesellschaft. Abgrenzung der Verantwortlichkeiten Wir weisen darauf hin, dass die Geschäftsführung der Verlag DAS BESTE GmbH die Verantwortung für die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht sowie die dazu eingerichteten internen Kontrollen und die dem Abschlussprüfer gemachten Angaben trägt. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Unsere Aufgabe ist es, auf Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Den Lagebericht haben wir daraufhin geprüft, ob er mit dem Jahresabschluss und den bei unserer Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften entspricht und insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt. Dabei haben wir auch geprüft, ob die voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken zutreffend dargestellt ist. Die Prüfung der Einhaltung anderer gesetzlicher Vorschriften gehört nur insoweit zu den Aufgaben der Abschlussprüfung, als sich aus diesen anderen Vorschriften üblicherweise Rückwirkungen auf den Jahresabschluss oder den Lagebericht ergeben. Prüfungsumfang Unsere Prüfung erfolgte nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass falsche Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Gegenstand unseres Auftrags waren weder die Aufdeckung und Aufklärung strafrechtlicher Tatbestände, wie z.B. Unterschlagungen oder sonstige Untreuehandlungen, noch außerhalb der Rechnungslegung begangene Ordnungswidrigkeiten. Gemäß § 317 Abs. 4a HGB hat sich eine Abschlussprüfung auch nicht darauf zu erstrecken, ob die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit oder die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung zugesichert werden kann. Prüfungsplanung und Prüfungsdurchführung haben wir jedoch so angelegt, dass diejenigen Unregelmäßigkeiten, die für die Rechnungslegung wesentlich sind, mit hinreichender Sicherheit aufgedeckt werden. Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind für die Einrichtung und Durchsetzung geeigneter Maßnahmen zur Verhinderung bzw. Aufdeckung von Unregelmäßigkeiten verantwortlich; die Überwachung obliegt dem Aufsichtsrat der Gesellschaft, der dabei auch das Risiko der Umgehung von Kontrollmaßnahmen berücksichtigt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Gliederungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ausgangspunkt der Prüfung Ausgangspunkt war der von uns geprüfte und mit einem eingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Vorjahresabschluss zum 31. Dezember 2023. Die Einschränkung lautet: "Aufgrund der in den Vorjahren fehlerhaft abgegrenzten Aufwendungen für Werbemaßnahmen ergab sich in den Eröffnungsbilanzwerten zum 1. Januar 2022 ein um TEUR 435 erhöhter aktiver Rechnungsabgrenzungsposten sowie ein um TEUR 435 erhöhtes Eigenkapital. Im Geschäftsjahr 2022 wurde der erhöhte aktive Rechnungsabgrenzungsposten erfolgswirksam aufgelöst und die Aufwendungen für Werbemaßnahmen des Geschäftsjahres 2022 korrekt abgegrenzt. Folglich ergibt sich für das Geschäftsjahr 2022 ein um TEUR 435 zu hoher Jahresfehlbetrag. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2022 ist nunmehr korrekt dargestellt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde somit in Bezug auf diese Positionen auf Basis fehlerhafter Eröffnungsbilanzwerte erstellt." Risikoorientierter Prüfungsansatz Auf Basis der von uns festgestellten und beurteilten Fehlerrisiken haben wir ein Risikoprofil für die Angaben in der Rechnungslegung erstellt. Zu diesem Zweck haben wir Prüfungshandlungen zur Risikobeurteilung durchgeführt und uns zunächst ein Verständnis von der Gesellschaft sowie ihrem wirtschaftlichen und rechtlichen Umfeld verschafft und darauf aufbauend mit den Unternehmenszielen und -strategien sowie deren Umsetzung beschäftigt, um die Geschäftsrisiken zu bestimmen, die zu wesentlichen Fehlern in der Rechnungslegung führen können. Ausgehend von Gesprächen mit der Unternehmensleitung und der Einsichtnahme in Organisationsunterlagen der Gesellschaft haben wir uns darüber hinaus nach pflichtgemäßem Ermessen von der Ausgestaltung des internen Kontrollsystems ein Verständnis verschafft und beurteilt, welche Maßnahmen die Gesellschaft, insbesondere zur Sicherung der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Rechnungslegung, ergriffen hat, um diese Geschäftsrisiken zu bewältigen, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit des internen Kontrollsystems der Gesellschaft abzugeben. Auf Grundlage der Risikobeurteilung wurden daraufhin einzelne Prüffelder identifiziert und ein entsprechendes Prüfungsprogramm entwickelt. In diesem Prüfungsprogramm wurden die Schwerpunkte der Prüfung und für jedes Prüffeld die Prüfungsziele sowie die Art und der Umfang der Prüfungshandlungen festgelegt. Zudem wurden auch die zeitliche Abfolge der Prüfung und der Mitarbeitereinsatz geplant. Prüfungsschwerpunkte Dabei wurden im Berichtsjahr folgende Prüfungsschwerpunkte festgelegt:
Vorgenommene Prüfungshandlungen Die Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen umfassten System- und Funktionstests ausgewählter rechnungslegungsrelevanter Geschäftsprozesse, analytische Prüfungshandlungen sowie Einzelfallprüfungen. Die Erkenntnisse aus der Beurteilung des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems wurden für die Beurteilung der Risiken wesentlicher falscher Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht herangezogen. Daraus wurde die Auswahl von Art, Umfang und zeitlicher Einteilung der für die einzelnen Prüffelder durchzuführenden aussagebezogenen Prüfungshandlungen in Form von analytischen Prüfungshandlungen und Einzelfallprüfungen abgeleitet. Diese umfassten u. a.:
Beim vorliegenden Prüfungsauftrag haben wir auf die Einholung von Saldenbestätigungen für Debitoren verzichtet, da die Gesellschaft überwiegend Privatkunden bedient, von denen eine Rückantwort üblicherweise nicht zu erwarten ist. Zur Erreichung der notwendigen Urteilssicherheit haben wir alternative Prüfungshandlungen durchgeführt. Die Gesellschaft hat Teile ihrer Rechnungslegung in das externe Dienstleistungsunternehmen Solvenius GmbH, Stuttgart, ausgelagert. Bei der Beurteilung des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems der Gesellschaft haben wir uns daher auch auf Prüfungsergebnisse gestützt, die die Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, im Rahmen ihrer Prüfung des Dienstleistungsunternehmens im Zeitraum vom 1. April 2023 bis 30. September 2023 gewonnen hat. In einer ergänzenden Erklärung hat uns der Dienstleister versichert, dass es in den ungeprüften Zeiträumen keine Änderungen in den geprüften Prozessen gegeben hat. Hierbei haben wir uns insbesondere auf Ergebnisse gestützt, die die Beurteilung der ausgelagerten Kontrollaktivitäten (Personalbereich) betreffen, soweit diese von Relevanz für die Beurteilung des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems der Gesellschaft und die Prüfungsdurchführung waren. Um die Verwertbarkeit der Ergebnisse dieses externen Prüfers zu beurteilen, haben wir seine Qualifikation, Unabhängigkeit und die Qualität seiner Arbeit eingeschätzt. Dabei haben wir uns auch davon überzeugt, dass Art, Umfang und Zeitpunkt der in seiner Berichterstattung beschriebenen Funktionsprüfungen ausreichen, um die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems des Dienstleistungsunternehmens beurteilen zu können. Nach unserer Auffassung ist die Vorgehensweise des externen Prüfers im Rahmen seiner Prüfung des Dienstleistungsunternehmens sachgerecht und schlüssig. Zeitlicher Ablauf und Vollständigkeitserklärungen Wir haben die Prüfung - im Einklang mit unserer zeitlichen Planung - in den Monaten Dezember 2023 bis Mai 2024 durchgeführt. Die Geschäftsführung hat uns alle verlangten Aufklärungen und Nachweise erbracht. Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft haben uns in ihrer abgegebenen Vollständigkeitserklärung schriftlich versichert, dass die erteilten Aufklärungen und Nachweise vollständig sind. Ferner haben sie erklärt, dass alle Geschäftsvorfälle erfasst und im Jahresabschluss und Lagebericht wiedergegeben worden sind. Die gesetzlichen Vertreter haben uns auch schriftlich bestätigt, dass nach ihrer Auffassung die Auswirkungen der nicht korrigierten Prüfungsdifferenzen im Jahresabschluss und der nicht korrigierten Angaben im Lagebericht sowohl einzeln als auch insgesamt unwesentlich sind. E. FESTSTELLUNGEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR RECHNUNGSLEGUNG I. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung 1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen Unsere Prüfung ergab die formelle und materielle Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung entsprechend den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung und den übrigen gesetzlichen Vorschriften. Die Bücher der Gesellschaft sind ordnungsgemäß geführt. Die Belegfunktion ist erfüllt. Die Buchführung und die zugehörigen Unterlagen entsprechen nach unseren Feststellungen in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften. Die den weiteren geprüften Unterlagen entnommenen Informationen sind in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäß in der Buchführung, im Jahresabschluss und im Lagebericht abgebildet. Die Organisation der Buchführung, das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem, der Datenfluss und das Belegwesen sind grundsätzlich geeignet, die vollständige, richtige, zeitgerechte und geordnete Erfassung und Buchung der Geschäftsvorfälle zu gewährleisten. Jahresabschluss Der von uns geprüfte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 ist in allen wesentlichen Belangen ordnungsmäßig aus den Büchern und den zugehörigen Unterlagen der Gesellschaft entwickelt worden. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind in allen wesentlichen Belangen nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt. Die Eröffnungsbilanzwerte wurden ordnungsgemäß aus dem Vorjahresabschluss übernommen. Die gesetzlichen Vorschriften zu Ansatz, Ausweis und Bewertung sind in allen wesentlichen Belangen beachtet worden. Der Anhang enthält die erforderlichen Erläuterungen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie die sonstigen Pflichtangaben. Die Gesellschaft macht in ihrem Anhang von der Schutzklausel des § 286 HGB Gebrauch. Die Inanspruchnahme der Schutzklausel ist zu Recht erfolgt. Größenabhängige Erleichterungen gemäß § 288 HGB wurden zutreffend teilweise in Anspruch genommen. Lagebericht Der von uns geprüfte Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 entspricht in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften. II. Gesamtaussage des Jahresabschlusses Feststellungen zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses Nach unserer pflichtgemäß durchgeführten Prüfung sind wir der Überzeugung, dass der Jahresabschluss insgesamt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Bewertungsgrundlagen Die Angaben zu den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Anhang der Gesellschaft (Anlage 3) enthalten. Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte sowie die Nutzung von Ermessensspielräumen haben bei nachfolgenden Posten des Jahresabschlusses wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage: Folgendes Bilanzierungswahlrecht wurde ausgeübt:
Es wurden folgende wesentliche Ermessensentscheidungen getroffen:
Änderungen in den Bewertungsgrundlagen (Ausübung von Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechten sowie Ausnutzung von Ermessensspielräumen) mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben wir im Rahmen unserer Prüfung nicht festgestellt. Sachverhaltsgestaltende Maßnahmen
F. SCHLUSSBEMERKUNG Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und des Lageberichts der Verlag DAS BESTE GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 in einer von der als Anlage zu diesem Bericht beigefügten, bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird hingewiesen.
Stuttgart, 13. Mai 2024 Mazars
GmbH & Co. KG
Martin Haack, Wirtschaftsprüfer Axel Holtz, Wirtschaftsprüfer |
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