KMU Financial Management GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 354219
Eingetragen
2.6.2003
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzVermittlung von Krediten
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen berichtigt in: a) Die Vermittlung von und die Beratung bei Finanzservice-Leistungen vor allem für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), dabei ausschließlich die Vermittlung von und die Beratung bei Krediten, Termingeldern an Kreditinstitute im EWR-Raum, Beteiligungskapital (Private Equity) ausgenommen Aktien-, Factoring und Leasing, soweit hierfür keine bankaufsichtsrechtliche Erlaubnis erforderlich ist; b) die Übernahme und Verwaltung von Beteiligungen an Unternehmen aller Art im eigenen Vermögen und somit nicht für Dritte sowie die Geschäftsführung für solche Unternehmen, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftender Gesellschafter an der Kommanditgesellschaft unter der Firma KMU Financial Services GmbH & Co. KG mit dem Sitz in Reutlingen -nachstehend KG genannt-. Gegenstand des Unternehmens der KG ist die Vermittlung von und die Beratung bei finanzorientierten Service-Leistungen vor allem für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), dabei ausschließlich die Vermittlung und die Beratung bei der Auswahl von allgemeiner Unternehmensberatung, Rating-Beratung, Fördermittel-Beratung und sonstigen finanzorientierten Beratungsleistungen, soweit hierfür keine bankaufsichtsrechtliche Erlaubnis erforderlich ist.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

KMU Financial Management GmbH i.L.

Reutlingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008

Bilanz

Aktiva

31.12.2008
EUR
31.12.2007
EUR
A. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 1,00 1,00
B. Umlaufvermögen 2.140,20 25.092,57
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.003,57 23.637,30
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.136,63 1.455,27
C. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 38.256,79 30.561,32
Bilanzsumme, Summe Aktiva 40.397,99 55.654,89

Passiva

31.12.2008
EUR
31.12.2007
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto/ Kapitalanteile 57.500,00 57.500,00
II. Kapitalrücklage 2.500,00 2.500,00
III. Verlustvortrag 90.561,32 87.274,05
IV. Jahresfehlbetrag 7.695,47 3.287,27
V. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 38.256,79 30.561,32
B. Rückstellungen 920,00 1.400,00
C. Verbindlichkeiten 39.477,99 54.254,89
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 39.477,99 54.254,89
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 5.278,85 424,92
Bilanzsumme, Summe Passiva 40.397,99 55.654,89

Anhang

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs.1, 276, 288 HGB) wurden nur für den Anhang und bei der Offenlegung (§ 326 bzw. § 327 HGB) des Jahresabschlusses in Anspruch genommen.

Soweit ein Wahlrecht hinsichtlich einer Angabe in der Bilanz einerseits oder dem Anhang andererseits besteht, haben wurde dieses Wahlrecht aus Gründen der Übersichtlichkeit grundsätzlich zu Gunsten der Angabe in der Bilanz - mit Ausnahme der Angaben nach § 251 HGB - ausgeübt.

Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Die Gliederung der Bilanz änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr.

Die Posten der Bilanz sind mit denen des Vorjahres vergleichbar.

Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen gemäß EStG § 7 Abs. 1 nach der linearen Methode vorgenommen.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die in den Vorjahren vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen werden rückgängig gemacht, soweit die Gründe hierfür nicht mehr bestehen.

Forderungen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.


Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Währungsumrechnung

Im Jahresabschluss sind keine Positionen enthalten, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung gelautet haben.

Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Zum Bilanzstichtag ergibt sich ein "Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" in Höhe von € 30.561,32 (Vorjahr € 27.274,05.). Zur Abwendung der Überschuldung wurden in den Vorjahren bereits folgende Maßnahmen durch die stillen Gesellschafter vorgenommen:

(1) Herr Prof. Dr. Stahl trat im Jahr 2004 mit seiner stillen Beteiligung in Höhe von € 10.500,00 durch Rangrücktrittsvereinbarung hinter die Forderungen aller anderen Gläubiger in der Weise zurück, dass seine Forderung nur zu Lasten von Bilanzgewinnen, aus einem Liquidationsüberschuss oder aus dem die sonstigen Verbindlichkeiten der Schuldnerin übersteigendem Vermögen bedient zu werden braucht.

(1) Herr Müller-Seubert trat im Jahr 2004 mit seiner stillen Beteiligung in Höhe von € 10.500,00 durch Rangrücktrittsvereinbarung hinter die Forderungen aller anderen Gläubiger in der Weise zurück, dass seine Forderung nur zu Lasten von Bilanzgewinnen, aus einem Liquidationsüberschuss oder aus dem die sonstigen Verbindlichkeiten der Schuldnerin übersteigendem Vermögen bedient zu werden braucht.

Im Berichtsjahr 2005 werden zur Abwendung der Überschuldung die weiteren folgenden Maßnahmen getroffen:

(3) Herr Müller-Seubert stockte im Vorjahr seine zum 01.01.2005 bestehende stille Beteiligung in Höhe von € 10.500,00 um € 25.000,00 auf € 35.500,00 auf. Im Jahr 2007 wurde die stille Beteiligung auf 45.500 € erhöht.

Herr Prof. Dr. Stahl erhöhte im Jahr 2006 seine stille Beteiligung um 6.250 €, im Jahr 2007 um 2.000 € und im Jahr 2008 um 2.500 € auf 27.500 €.

Herr Müller-Seubert und Herr Prof. Dr. Stahl treten mit dem Erhöhungsbetrag ihrer stillen Beteiligung hinter die Forderungen aller anderen Gläubiger in der Weise zurück, dass ihre Forderung nur zu Lasten von Bilanzgewinnen, aus einem Liquidationsüberschuss oder aus dem die sonstigen Verbindlichkeiten der Schuldnerin übersteigendem bedient zu werden braucht.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft ist unbeschränkt haftende Gesellschafterin der KMU Financial GmbH & Co. KG mit Sitz in Reutlingen bis zum 30.11.2008.

Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Geschäftsführer bzw. Liquidator

Müller-Seubert, Geert, Geschäftsführer, Einzelvertretungsbefugnis

Unterzeichnung

Der Veröffentlichung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2008

Reutlingen, den 23.04.2009

Gez., der Geschäftsführer

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