PreZero Pyral GmbH
Carl-Schiffner-Straße 37, 09599 Freiberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Eduard Berenz seit 5.12.2025 | Prokura |
Steffen Schneider seit 5.12.2025 | Prokura |
Andreas Klaus Schelle seit 15.1.2025 | Geschäftsführer |
Carsten Dülfer seit 14.9.2023 | Geschäftsführer |
Andreas Alexander Reißner seit 19.3.2021 | Geschäftsführer |
Markus Reissner seit 7.12.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% | |
| 30.00% | |
| 10.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
2 von 3 Anteilseignern sichtbar
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PreZero Pyral GmbHFreibergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die PreZero Pyral GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PreZero Pyral GmbH, Freiberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PreZero Pyral GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, 10. Juli 2024 EY
GmbH & Co. KG
Eickhoff, Wirtschaftsprüfer Heinrichson, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Firma PreZero Pyral GmbH, Freiberg / Sachsen, wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs nach § 288 HGB wurden zum Teil in Anspruch genommen. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die nachstehend beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr angewendet: AKTIVA ANLAGEVERMÖGEN Immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen angesetzt. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Die beweglichen Anlagegegenstände werden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert in Höhe von Euro 800,00 wurden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. UMLAUFVERMÖGEN Vorräte Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Unfertige Erzeugnisse und unfertige Leistungen wurden zu den je nach Fertigungsgrad angefallenen Herstellungskosten angesetzt. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse wurde retrograd aus den erwarteten Verkaufserlösen unter Berücksichtigung angemessener Abschläge vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Einzelwertberichtigungen werden für Forderungen zu 100% vorgenommen, sofern 180 Tage Fälligkeit überschritten sind. Schecks, Kassenbestand, Bankguthaben Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. PASSIVA Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Zur Fremdwährungsumrechnung ist festzustellen, dass die betroffenen Vermögensgegenstände und Schulden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet werden. Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit größer als ein Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag unter Beachtung des Imparitätsprinzips, wonach Kursverluste aufwandswirksam und Kursgewinne nicht berücksichtigt werden. III Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände ist dem Anlagespiegel zu entnehmen. Umlaufvermögen Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als 1 Jahr sind nicht vorhanden. Es bestehen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 26 (Vorjahr: TEUR 51). Eigenkapital Der Jahresüberschuss 2023 sowie der Gewinnvortrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. Sonderposten für Investitionszuschüsse Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen beruht auf öffentlichen Zuschüssen zur Einrichtung und Erweiterung der Anlagen in Freiberg und Mittweida; seine Auflösung wird entsprechend zur Abschreibung der bezuschussten Anlagegegenstände vorgenommen. Die jährliche planmäßige Abschreibung dieser Anlagengegenstände beträgt TEUR 408. (Vorjahr TEUR 594). Außerplanmäßig wurden die Sonderposten für Investitionszuschüsse in Höhe von TEUR 1.214 aufgelöst. RÜCKSTELLUNGEN Steuerrückstellungen Für Gewerbe- und Körperschaftssteuerzahlungen betragen die Rückstellungen TEUR 2.746 (Vorjahr: TEUR 2.782). Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten beträgt TEUR 2.562 (Vorjahr: TEUR 4.529); davon belaufen sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr auf TEUR 231 (Vorjahr: TEUR 0). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren betragen TEUR 58. Im Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 452 (Vorjahr: TEUR 1.751) enthalten. Weiterhin bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 6.134 (Vorjahr: TEUR 6.769). Davon mit einer Laufzeit größer von einem Jahr in Höhe von TEUR 6.110 (Vorjahr: TEUR 6.673). IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Im Geschäftsjahr wurden Kurserträge in Höhe von TEUR 154 (Vorjahr: TEUR 562) sowie Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 123 (Vorjahr: TEUR 306) verbucht. Die PreZero Pyral GmbH, Freiberg wird in den Konzernabschluss der PreZero Deutschland KG, HRA 3317, Porta Westfalica, einbezogen. Der Konzernabschluss der PreZero Deutschland KG wird im Unternehmensregister veröffentlicht. V. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 46 Lohn- und 23 Gehaltsempfänger. Die Honorare des Abschlussprüfers für im Geschäftsjahr 2023 erbrachten Leistungen betrugen für die Abschlussprüfung TEUR 22 (Vorjahr TEUR 19) und für andere Bestätigungsleistungen TEUR 0 (Vorjahr TEUR 5). Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Freiberg, 08. Juni 2024 gez. Markus Reissner, Geschäftsführer gez. Andreas Reissner, Geschäftsführer gez. Carsten Dülfer, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht zum Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Unternehmens 1. Organisation und Leistungsangebot Die PreZero Pyral GmbH betreibt am Standort Freiberg/Sachsen eine Pyrolyseanlage sowie eine eigens entwickelte Wirbelschichtanlage (Pyradec®). Es handelt sich um ein Verbundkonzept zur Produktion von homogenen wieder einsetzbaren Metallprodukten. Dabei werden aus teilweise zusammengepressten Ballen bzw. losen Metallrestfraktionen in einem mehrstufigen Produktionsprozess verschiedene Aluminiumprodukte hergestellt, welche sich in Form und Material nach Produktionsauftrag und Rohmaterial unterscheiden. Zusätzlich betrieb die Gesellschaft bis zum 3. Quartal des Jahres am Standort in Mittweida/Sachsen ein mechanisches Aufbereitungszentrum zur Vorbehandlung und Nachbehandlung von Materialien mit einer genehmigten Aufbereitungskapazität von 650 Tonnen pro Tag. Die bis dato durchgeführten Aktivitäten wurden Ende des Geschäftsjahres auf den neu eröffneten Standort in Freiberg/Sachsen verlagert, wo die PreZero Pyral GmbH nun mit deutlich effizienterer und moderner Aufbereitungstechnik die Vorbehandlung für die Hauptinputfraktionen durchführt. Gleichermaßen wurden zusätzliche Aufbereitungskapazitäten geschaffen, um perspektivisch neue Geschäftsfelder zu erschließen. 2. Forschung und Entwicklung Innovative Technologien, welche bereits in unseren eigens entwickelten Anlagen zur Anwendung kommen, werden in Zusammenarbeit mit externen Partnern aus der Wissenschaft und branchennahen Unternehmen stetig weiterentwickelt. Die bisher erprobten Produktionsverfahren sind dabei einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess unterworfen und werden stetig weiterentwickelt, um die Technologieführerschaft weiter auszubauen. Diese Kooperationen zur Entwicklung neuer Technologien entstehen zumeist in der kontinuierlichen Weiterentwicklung der eigenen Produktionsprozesse und sind ein wichtiger Bestandsteil für die Wachstumsstrategie der PreZero Pyral GmbH. Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten auf zukunfts- und marktorientierte Projekte zur Verbreiterung des Portfolios als auch zur Reduktion von Energiekosten an unserem Standort wurden auch in 2024 weiter vorangetrieben. B. Wirtschaftsbericht 1. Geschäft und Rahmenbedingungen 1 Die konjunkturelle Dynamik der Weltwirtschaft hat nach einem guten Beginn im Jahresverlauf 2023 an Schwung verloren. Positive Impulse auf die Weltkonjunktur gingen von der starken Binnennachfrage in den USA aus. In vielen anderen Regionen belasten hohe Inflationsraten sowie die geldpolitische Straffung die Konjunktur. Die schwache Binnennachfrage sowie der fragile Immobiliensektor in China dämpften das Wachstum der Schwellen- und Entwicklungsländer. Insgesamt wuchs die Weltwirtschaft um 2,7%. Der Euro-Raum verzeichnete beim Bruttoinlandsprodukt einen Anstieg um 0,5% und lag damit deutlich unter der Entwicklung der Weltwirtschaft. Die Energiekrise und die daraus resultierenden wirtschaftlichen Verwerfungen führten zwar nicht zu einem Rückgang des BIP, jedoch hat die Wirtschaftsleistung im Währungsgebiet kaum mehr als stagniert. Von den größten Volkswirtschaften wies Deutschland einen Rückgang des BIP um 0,3% auf. Der Anstieg der Verbraucherpreise beläuft sich im Euro-Raum auf 5,5% und ist im Wesentlichen durch die gestiegenen Energie- und Lebensmittelkosten getrieben. Angesicht der weiterhin erhöhten Inflation hat die Europäische Zentralbank den im Vorjahr begonnenen Kurs der schrittweisen Erhöhung des Leitzinses im Jahr 2023 fortgesetzt. Der private Konsum expandierte vor dem Hintergrund sinkender Realeinkommen lediglich um 0,6%. Die Bruttoanlageinvestitionen wuchsen im Umfeld höher Realzinsen ebenfalls nur verhalten um 1,4%. Die Erwerbslosenquote ging um 0,2 Prozentpunkte auf 6,5% zurück. Aluminium-Markt: Der Aluminiumpreis an der London Metal Exchange (LME) verzeichnete im ersten Quartal einen Rückgang von knapp 7% und lag bei etwa 2.300 US-Dollar pro Tonne. Dieser Rückgang war hauptsächlich auf die weiterhin zögerliche Erholung der COVID-19-Politik in China sowie auf das langsame Wirtschaftswachstum in den USA und Europa zurückzuführen. Diese wirtschaftlichen Unsicherheiten führten zu einer geringeren industriellen Nachfrage, was wiederum zu einem Anstieg der Lagerbestände an der LME auf etwa 750.000 Tonnen bis April 2023 führte. Im Anschluss erholte sich der Markt leicht, und die Nachfrage verlagerte sich zunehmend wieder Richtung Asien, insbesondere nach China. Dort stieg die Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr um etwa 28% im Jahr 2023, was hauptsächlich auf die erhöhte Nachfrage im Rahmen der "grünen Energieinitiative" der Volksrepublik zurückzuführen ist. Diese Initiative zielt darauf ab, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und nachhaltige Energiequellen zu fördern. Sektoren wie Wind- und Solarenergie, alternative Brennstoffzellen, Wasserstoffproduktion sowie Batterien für Elektrofahrzeuge kompensierten das Nachfragedefizit aus traditionellen Branchen wie der Bauindustrie. Besonders hervorzuheben ist die rapide Entwicklung im Bereich der erneuerbaren Energien, die nicht nur eine gesteigerte Aluminiumnachfrage zur Folge hat, sondern auch ein wichtiger Schritt in Richtung einer kohlenstoffarmen Zukunft ist. Darüber hinaus tragen Investitionen in Infrastrukturprojekte und staatliche Förderprogramme zur Belebung des Marktes bei. Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenderen wirtschaftlichen Erholungsplans, der darauf abzielt, das Wachstum anzukurbeln und die Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft zu stärken. Insgesamt zeigt sich, dass die Aluminiumindustrie von den globalen Trends hin zu Nachhaltigkeit und grüner Technologie erheblich profitiert und eine Schlüsselrolle in der Transformation hin zu umweltfreundlicheren Wirtschaftsmodellen spielt. Im Inland hingegen sank die Nachfrage, beispielsweise in der Primäraluminiumproduktion, um 45% im Vergleich zum Vorjahr. Dies war insbesondere auf die weiterhin hohen Energiekosten, die schwache Konjunktur sowie den zunehmenden Wettbewerb aus Drittstaaten mit deutlich geringeren ökologischen und sozialen Standards zurückzuführen. Die hohen Energiekosten resultieren aus anhaltenden geopolitischen Spannungen und einer volatilen globalen Energiemarktlandschaft, die Produktionsprozesse verteuert und die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie beeinträchtigt. Die schwache Konjunktur, geprägt durch schleppendes Wirtschaftswachstum und geringe Investitionsbereitschaft, verschärfte die Situation zusätzlich. Viele Unternehmen zögerten mit Investitionen in neue Projekte und Produktionskapazitäten, was zu einem Nachfragerückgang führte. Zudem erhöht der Wettbewerb aus Drittstaaten mit weniger strengen ökologischen und sozialen Standards den Druck auf die heimischen Produzenten. Diese Staaten können Aluminium zu niedrigeren Kosten anbieten, da sie weniger in umweltfreundliche Technologien und soziale Verantwortung investieren müssen. Diese Verschiebung der Nachfrage spiegelte sich auch im Preisniveau zwischen der London Metal Exchange (LME) und der Shanghai Future Exchange (SHFE) wider. Seit Sommer 2023 stiegen die Preise für Aluminium an der SHFE wieder an, während sie an der LME auf einem konstanten Niveau blieben. Diese Diskrepanz ist auch auf die geopolitische Lage zurückzuführen, insbesondere auf die Dominanz von russischem Aluminium in den Lagerbeständen der LME. Aufgrund der von europäischen Ländern auferlegten Sanktionen für russisches Aluminium gibt es erhebliche Marktdifferenzen. Diese Sanktionen, die als Reaktion auf politische Spannungen verhängt wurden, verhindern den freien Handel mit russischem Aluminium und führen zu Verzerrungen im Preisgefüge. Dies bedeutet, dass die offiziellen LME-Preise nicht immer die tatsächlich gehandelten Preise widerspiegeln, was zu Unsicherheiten und Marktineffizienzen führt. Auch die für unsere Exportmärkte wichtige USD/EUR-Notierung blieb im gesamten Geschäftsjahr 2023 auf einem stabilen Niveau von durchschnittlich 1,0813. Diese geringe Volatilität ermöglichte es uns, ein stabiles Einkaufs- und Verkaufsniveau zu gewährleisten. 2. Geschäftsverlauf Der Umsatz der PZ Pyral betrug im Geschäftsjahr rund 31,3 Millionen Euro, was einem Rückgang von knapp 5% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Inputmengen in unsere Anlagen lagen im Vergleich zum Vorjahr leicht schwächer, mit einem Rückgang von 12%. Dieser Rückgang ist vor allem auf die begonnene Schließung des Standortes Mittweida und die sukzessive Inbetriebnahme der neuen Anlage am Standort Freiberg zurückzuführen, wodurch zunächst einige Produktionskapazitäten für Sonderqualitäten fehlten. Zwischen den Geschäftsjahren wurde der Lagerbestand um etwa 26% abgebaut. Dies war vorrangig auf eine sehr geringere Produktion im Dezember 2022 zurückzuführen, die zu einem hohen Lagerbestand zu diesem Zeitpunkt führte. Dieser hohe Lagerbestand wurde im Laufe des Jahres 2023 sukzessive abverkauft. Im Geschäftsjahr 2023 lag der wesentliche Fokus auf der Inbetriebnahme der mechanischen Sortieranlage am neuen Standort in Freiberg. Seit September 2023 übernimmt das neue "Werk II" nun die Produktionsmengen des Standortes Mittweida, welcher im vierten Quartal des Jahres endgültig seine Aktivitäten einstellte. Diese neue, hochmoderne und effizientere Anlage ermöglicht es uns, künftig nahezu die doppelte Menge an Aluminiumverbundverpackungen zu verarbeiten. Die neue Anlage in Freiberg markiert einen wichtigen Meilenstein in unserer langfristigen Strategie zur Steigerung der Produktionskapazität und Effizienz. Durch die modernisierte Technologie und optimierte Prozesse erwarten wir nicht nur eine signifikante Erhöhung der Produktionsmengen, sondern auch eine erhebliche Verbesserung der Produktqualität. Dies wird uns helfen, unsere Marktposition weiter zu stärken und den Anforderungen unserer Kunden besser gerecht zu werden. Zusätzlich zu diesen technischen Fortschritten haben wir im Jahr 2023 auch verstärkt in die Schulung und Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter investiert, um sicherzustellen, dass wir das volle Potenzial der neuen Anlage ausschöpfen können. Durch diese Maßnahmen sind wir gut gerüstet, um den Herausforderungen des Marktes zu begegnen und weiterhin eine führende Rolle in der Branche zu spielen. 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft war im Geschäftsjahr geordnet und unsere Prognose des Vorjahres haben wir erreicht. Der Umsatz reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 5% auf TEUR 31.361. Der Grund hierfür sind hauptsächlich die geringeren Inputmengen im Vergleich zum Vorjahr, da durch die Schließung des Standortes Mittweida und die sukzessive Inbetriebnahme der neuen Sortierstränge in Freiberg zeitweise auf die Verarbeitung einiger Sonderqualitäten verzichtet wurde. Die Gesellschaft erzielte 2023 einen Rohertrag in Höhe von TEUR 16.457 (Vorjahr TEUR 18.749). Der Rohertrag errechnet sich aus Umsatzerlösen zzgl. Bestandsveränderung und sbE abzgl. Materialaufwand. Der Jahresüberschuss beträgt in 2023 TEUR 2.886 (Vorjahr TEUR 2.567). Die Vermögenslage ist mit einer Eigenkapitalquote von 66% (Vorjahr 55%). Die Liquiditätslage ist damit gesichert. Die Geschäftsführung geht in 2024 von einem positiven Jahresüberschuss aus. 4. Chancen- und Risikobericht Die PreZero Pyral GmbH überwacht die Risikofaktoren, welche sie im Unternehmensumfeld begleiten und die Rahmenbedingungen des Unternehmens beeinflussen können. Währungsrisiko Dem Risiko der steigenden Volatilität von Wechselkursen, welche im operativen Geschäft wesentlichen Einfluss nehmen, wirkt die PreZero Pyral GmbH durch kontinuierliche Beobachtung der Märkte und häufige Korrespondenz mit den Hausbanken über die volkswirtschaftlichen Entwicklungen entgegen. Rohstoffpreisentwicklungsrisiko Neben dem Risiko von stark volatilen Wechselkursen ist die PreZero Pyral GmbH sowohl einkaufs- als auch verkaufsseitig dem Marktpreisrisiko für Metalle und Schrottfraktionen ausgesetzt. Um dem entgegenzuwirken wird der Markt (bspw. der Aluminiumpreis LME) kontinuierlich beobachtet und die Ressorts Einkauf und Verkauf beim gleichen verantwortlichen Geschäftsführer angesiedelt, um eine schnelle Kommunikation zu gewährleisten und einen Informationsvorteil gegenüber den anderen Markteilnehmern zu realisieren. Lieferanten-/Kunden-/Produktrisiken Die wichtigsten Kunden der PreZero Pyral GmbH sind Unternehmen aus der Metallverarbeitung, zu denen man jahrelang erfolgreiche Geschäftspartnerschaften aufrechterhalten konnte. Dabei handelt es sich meist um relativ große, bereits seit langem am Markt existierende Unternehmen mit hoher Bonität. Im Rahmen der kontinuierlichen Diversifikation des Produktportfolios und dem Aufbau weiterer Vertriebsstellen sind wir bestrebt weitere Neukunden zu gewinnen, welche das Absatz-/Abhängigkeitsrisiko minimieren und der PreZero Pyral GmbH helfen bei regionalen/saisonalen Absatzschwankungen einen kontinuierlichen Absatz zu garantieren. Durch die in der Vergangenheit getätigten Investitionen können die Anlagen für die Verarbeitung vielseitiger Inputstoffe genutzt werden, wodurch bestehende Lieferanten-/Produktabhängigkeiten reduziert werden und die Auslastung der Produktion sichergestellt werden kann. Die PreZero Pyral GmbH hat sich immer mehr als der zuverlässigste Verwerter für das Verpackungsmaterial aus den dualen Systemen in Deutschland etabliert. Mittlerweile werden ca. 60% der anfallenden Menge von der PreZero Pyral GmbH verwertet. Liquiditäts- und Forderungsausfallrisiko Durch kontinuierliches Reporting der Liquiditätssituation sowie guten und flexiblen Kreditlinien unseres Hauptgesellschafters wird das Liquiditätsrisiko minimiert. Dem Ausfall von Forderungen wirkt die PreZero Pyral GmbH durch eine Warenkreditversicherung, Verrechnungsverträgen und der Implementierung eines professionelleren Debitorenmanagements entgegen. Makroökonomische Risiken Trotzt der angesprochenen Erholung der Märkte aufgrund der gestiegenen Nachfrage aus China, beeinflussen die nachfolgenden Faktoren unser Geschäftsmodell und sind daher stets im Fokus unsers täglichen Handelns. Wirtschaftswachstum und Konjunkturzyklen: Eine Verlangsamung des globalen Wirtschaftswachstums oder Konjunkturrückgänge in wichtigen Regionen wie den USA, der Eurozone oder China könnten die Nachfrage nach Aluminium beeinträchtigen. Handelskonflikte und protektionistische Maßnahmen: Eskalierende Handelskonflikte zwischen den USA und China sowie anderen Handelspartnern könnten zu Handelsbeschränkungen für Aluminium führen. Insbesondere die Sanktionen gegen russisches Aluminium beeinflusst die Märkte aktuell stark. Rohstoffpreise und Energiekosten: Veränderungen der Preise für Rohstoffe wie Bauxit und Energie können die Produktionskosten für Aluminium beeinflussen. Zum Beispiel können steigende Energiekosten die Aluminiumproduktion verteuern, insbesondere in Ländern, die stark von fossilen Brennstoffen abhängig sind. Regulatorische Risiken: Neue Umweltvorschriften oder Handelsregulierungen können die Betriebskosten erhöhen. Ein Beispiel dafür ist die Einführung der CO 2 -Maut seit Dez 2023 was auch für uns höhere Logistikkosten mit sich bringt. Geopolitische Spannungen: Konflikte oder politische Instabilität in wichtigen Aluminium produzierenden Ländern könnten die Lieferkette stören. Beispielsweise hat uns Ende 2023 und Anfang 2024 die Suezkanal-Krise in Form von erhöhten Frachtraten und verzögerten Lieferzeiten belastet. Nichts destotrotz bleiben die langfristigen Prognosen für den Aluminiummarkt mit einem jährlichen Wachstum von mehr als 5% (CAGR) weiterhin positiv. Die weltweite Nachfrage nach Aluminium soll aufgrund des hohen Bedarfs aus den Bereichen: Transport, Bau, Verpackung und Elektroindustrie bis zum Jahr 2030 um bis zu 40% steigen. 5. Prognose der künftigen Entwicklung Für das Jahr 2024 wird aufgrund des Wachstums in China erwartet, dass die globale Aluminiumproduktion wieder stärker ansteigt als die Nachfrage. Experten schätzen, dass etwa die Hälfte dieses Produktionsanstiegs auf China zurückzuführen sein wird, während die Produktion in europäischen Werken unverändert bleibt und frühestens im Jahr 2025 wieder Fahrt aufnehmen könnte. Die erhöhte Nachfrage nach Aluminium in den asiatischen Ländern zeigte bereits Ende 2023 einen Anstieg des Preisniveaus an der LME und wird sich voraussichtlich Anfang 2024 weiter fortsetzen. Insbesondere China treibt diesen Trend voran, da die chinesische Wirtschaft durch staatliche Investitionen und Maßnahmen zur Förderung von Infrastrukturprojekten und technologischen Innovationen gestärkt wird. Die Preise könnten im kommenden Jahr vorsichtig steigen, jedoch bleiben unsere Prognosen aufgrund der schwächelnden Wirtschaft verhalten. Die hohe Inflation belastet die Produktionskosten und die Kaufkraft, was die Marktstabilität zusätzlich beeinträchtigt. Zudem bleibt die geopolitische Lage und die damit verbundene Unsicherheit bezüglich der Verfügbarkeit und der Sanktionen gegen russisches Aluminium ein wichtiger Faktor, der die Preisentwicklung beeinflusst. Auch für 2024 rechnen wir mit einer mengenmäßig guten Auftragslage und einem stabilen Abfallaufkommen im Inland. Die Akquise von zusätzlichen Mengen zur optimalen Auslastung unserer neu errichteten mechanischen Anlage in Freiberg steht für das kommende Jahr im Vordergrund. Um das strategische Wachstum der PreZero Pyral GmbH trotz der schwierigen geopolitischen Entwicklung sicherzustellen, wird das Unternehmen weiterhin in den Ausbau und die Weiterbildung seines Personals investieren. Preisvolatilitäten werden, wie auch im Geschäftsjahr 2023, weitestgehend durch langfristige vertragliche Bindungen sowohl einkaufs- als auch verkaufsseitig abgesichert. Außerdem bleibt der Fokus konstant auf Investitionen in technische Anlagen / Konzepte, um die Wertschöpfungstiefe zu erhöhen bzw. die Wertschöpfungskette weitestgehend autark im Unternehmen zu halten. Wir gehen daher davon aus, dass wir in 2024 weiterhin ein positives operatives Ergebnis ähnlich dem Vorjahresniveau erzielen werden. 6. Nachhaltigkeit Bei der PreZero Pyral GmbH geht Nachhaltigkeit über den Umweltschutz und die Ressourcenschonung hinaus. In allen Entscheidungen und Geschäftsprozessen werden wirtschaftliche, ökologische und soziale Aspekte gleichermaßen berücksichtigt und bewertet. Alle Geschäftsbereiche streben nach einer Optimierung des Kundennutzens unter Berücksichtigung von Arbeitssicherheit, Umweltschutz, Ressourcenschonung und geforderter Qualität. Die zertifizierten Managementsysteme wurden an allen Standorten weiterentwickelt, um die Ressourceneffizienz zu verbessern. Energieeffizienz hat dabei besondere Priorität, mit zertifizierten Managementsystemen nach DIN EN ISO 50001. Unser Energiemanagement umfasst nicht nur Maßnahmen zur Energieeinsparung, sondern auch die Entwicklung und Anwendung von Methoden zur Reduzierung der Spitzenlastentnahme.
Freiberg, 08. Juni 2024 gez. Markus Reissner, Geschäftsführer gez. Andreas Reissner, Geschäftsführer gez. Carsten Dülfer, Geschäftsführer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde von den Gesellschaftern am 23.10.2024 festgestellt. Es existieren keine Darlehn oder Haftungsverhältnisse. |
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