Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRA 650338
Eingetragen
10.10.2002
Branche
Metallbearbeitung a. n. g.Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus Stahl

Finanzübersicht

Historie

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Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

Name
Rolle
Ort
RECK Beteiligungsgesellschaft mbH
Persönlich haftender Gesellschafter
Reck Holding GmbH & Co. KG
Kommanditist

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

RECK-Technik GmbH & Co.KG

Betzenweiler

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

I. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Das Weltwirtschaftswachstum lag laut OECD im Jahr 2022 bei 3,2% und ist damit gegenüber dem Vorjahreswert von 6,2% stark zurückgegangen.

Deutschland erreichte 2022 ein BIP-Wachstum von 1,8% gegenüber dem Vorjahr und liegt damit deutlich unter dem Wachstum von 3,5% der Eurozone (20).

Nachdem die deutsche Wirtschaft unter schwierigen Bedingungen in den ersten drei Quartalen noch zulegen konnte, musste sie im 4. Quartal 2022 einen Rückgang des Wachstums auf -0,4% gegenüber dem Vorquartal verzeichnen.

Die weiterhin starken Preissteigerungen und die anhaltende Energiekrise belasteten die deutsche Wirtschaft zum Jahresende. Investitionen in Ausrüstungen, also vor allem in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge, gingen zum Jahresende ebenfalls deutlich zurück

Im Jahr 2022 stiegen die Exporte der deutschen Wirtschaft um 14,2% und die Importe nahmen um 24,1% gegenüber dem Vorjahr zu. Das sind die bislang höchsten Werte, wobei der Exportüberschuss im Jahr 2022 der niedrigste seit 22 Jahren war.

Medizintechnik 2022

Der Gesamtumsatz der Medizintechnik-Branche lag in 2022 bei 38,4 Milliarden Euro und ist somit abermals um ca. 5,4% gestiegen. Die Exportquote stieg dabei leicht auf 67%.

Laut den Zahlen des Statistischen Bundesamtes stieg der Umsatz der Branche im Inland um 3,2% auf 12,6 Milliarden Euro. Der Auslandsumsatz legte im Vorjahresvergleich um 6,6 Prozent zu und erreichte einen Wert von 25,8 Milliarden Euro.

Mit 160.000 Beschäftigten stieg die Anzahl der Mitarbeitenden in den rund 1.470 Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten um 3,3 Prozent.

Landtechnik 2022

Im vergangenen Jahr konnte die Landtechnikindustrie in Deutschland ihren Produktionsumsatz, trotz Rekordergebnis im Vorjahr, um weitere 18 Prozent steigern - und hat damit erstmalig die 12-Milliarden-Euro-Marke durchbrechen können.

Der inländische Markt zeigte sich bei den Agrarmaschinen gegenüber dem Export etwas stärker und lag bei einem Wachstum von über 23%.

II. Umsatz

Der Umsatz der Gesellschaft ist in 2022 um 6,9 % gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen.

Als Gründe hierfür sind die verzögerten Auswirkungen am Markt für Medizinische Hilfsmittel durch die geschlossenen Rehabilitationseinrichtungen und durch fehlende Messen im Jahr 2021 zu sehen.

Im Export von Medizinprodukten in den asiatischen Markt führten geänderte politische Rahmenbedingungen zu einem Umsatzrückgang.

III. Produktion, Beschaffung und Personal

Trotz im Geschäftsjahr drastisch gestiegener Rohstoffpreise ist es uns aufgrund von Optimierungsmaßnahmen gelungen ein positives Betriebsergebnis zu erzielen. Der Lieferkettenproblematik sind wir durch unsere vorausschauende Einkaufspolitik begegnet.

Durch Umstrukturierungen, Effizienzsteigerungen und einen gestiegenen Automatisierungsgrad ist der Personalaufwand um -7,7% gefallen.

B. Darstellung der Lage

I. Vermögensstruktur

Die Vermögensstruktur der Gesellschaft stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

31.12.2022 31.12.2021 Abweichung
T€ % T€ % T€ %
Anlagevermögen 24.275 35,4 26.122 37,6 -1.847 -7,1
Sachanlagen 16 0,0 55 0,1 -39 -70,9
Finanzanlagen 24.259 35,4 26.067 37,6 -1.808 -6,9
Umlaufvermögen 44.217 64,6 43.282 62,4 934 2,2
Vorratsvermögen 16.653 24,3 14.213 20,5 2.440 17,2
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 13.870 20,3 11.300 16,3 2.570 22,7
unfertige und fertige Erzeugnisse 2.783 4,1 2.741 3,9 42 1,5
geleistete Anzahlungen 0 0,0 172 0,3 -172 ***
Monetäres Umlaufvermögen 27.564 40,2 29.069 41,9 -1.506 -5,2
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.588 3,8 2.547 3,7 40 1,6
liquide Mittel 24.899 36,4 26.445 38,1 -1.546 -5,8
Rechnungsabgrenzungsposten 77 0,1 77 0,1 0 0,0
Gesamtvermögen 68.492 100,0 69.404 100,0 -913 -1,3

Das Sachanlagevermögen wird von der Kommanditistin gepachtet.

II. Kapitalstruktur und Liquidität

Die Kapitalstruktur der Gesellschaft stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

31.12.2022 31.12.2021 Abweichung
T€ % T€ % T€ %
Eigenkapital und
Gesellschafterdarlehen 65.705 95,9 65.930 95,0 -225 -0,3
Kommanditkapital 150 0,2 150 0,2 0 0,0
Gesellschafterdarlehen 65.555 95,7 65.780 94,8 -225 -0,3
Fremdkapital 2.788 4,1 3.473 5,0 -685 -19,7
Kurzfristiges Fremdkapital 2.788 4,1 3.473 5,0 -685 -19,7
Steuerrückstellungen 207 0,3 207 0,3 0 -1,1
sonstige Rückstellungen 347 0,5 482 0,7 -134 -27,8
kurzfristige Verbindlichkeiten 2.233 3,3 2.784 4,0 -551 -19,8
Gesamtvermögen 68.492 100,0 69.403 100,0 -911 -1,3

III. Ertragslage

Geschäftsjahr 2022
T€
Vorjahr 2021
T€
Abweichung
T€
Rohergebnis 20.646 21.435 -789
Personalaufwand 8.279 9.029 -750
sonstige betriebliche Aufwendungen
und sonstige Steuern 5.225 5.336 -5.336
Betriebsaufwand 13.504 14.365 -6.086
Betriebsergebnis 1.142 7.070 5.297
Finanzergebnis -1.548 753 -2.301
Ergebnis vor Ertragsteuern 5.594 7.823 2.996
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 704 970 -266
Jahresergebnis 4.890 6.853 3.262

Die Reduzierung des Ergebnisses um rund T€ 1.964 ist wesentlich geprägt durch ein negatives Finanzergebnis aufgrund von Abschreibungen auf Wertpapiere.

Ferner haben wir unter Nachhaltigkeits- und sozialen/gesellschaftlichen Aspekten im Geschäftsjahr bewusst darauf verzichtet, die teils drastisch gestiegenen Beschaffungskosten vollumfänglich an unsere Kunden weiterzugeben.

IV. Liquidität

Die Entwicklung der Liquidität sowie die Zusammensetzung der Zahlungsströme können der nachfolgenden Übersicht entnommen werden.

Geschäftsjahr 2022
T€
Vorjahr 2021
T€
Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 3.060 9.104
Cash-Flow aus der Investitonstätigkeit 508 -138
Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit -5.115 -19.614
Summe -1.547 -10.648
+ Finanzmittelbestand am 01.01. 26.445 37.092
Finanzmittelbestand am 31.12. 24.899 26.445

C. Voraussichtliche Entwicklung sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Laut einer Prognose des Marktforschungsunternehmens Frost & Sullivan, erstellt unter der Annahme eines konservativen Szenarios, soll der Weltmarkt für Medizintechnik bis 2025 mit einer durchschnittlichen, jährlichen Wachstumsrate von mehr als 7 Prozent anwachsen.

Auch der Industrieverband Spectaris geht, trotz Herausforderungen wie Kostensteigerungen, Fachkräftemangel und Lieferkettenproblemen, für 2023 von einem steigenden Umsatz der Branche aus.

Die Investitionsbereitschaft in die Landtechnik wurden im vergangenen Jahr 2022 auch stark durch die hohen Erzeugerpreise für landwirtschaftliche Produkte bestimmt.

Aktuell befinden sich in Europa die Schlachtpreise für Schweine weiter auf einem hohen Niveau, so sind die Preise in Deutschland momentan ca. 30% über Vorjahresniveau.

Der seit Jahresbeginn gefallene Milchpreis befand sich im Mai 2023 auf dem niedrigen Niveau von 2021, wobei sich die Indizes für Butter und Milchpulver bereits wieder leicht erholen. Es wird prognostiziert, dass sich auch der Milchpreis in der zweiten Jahreshälfte bis Jahresende wieder stabilisieren wird. Wir gehen davon aus, dass sich die hohen Erzeugerpreise auch weiterhin in der Investitionsbereitschaft in die Landtechnik niederschlägt.

Der hohe Exportanteil des Unternehmens, sowohl in der Sparte Medizintechnik, als auch in der Agrartechnik und die weltweiten Vertriebsstrukturen wirken sich stabilisierend auf den Absatzmarkt aus.

Beide Produktsparten sind aktuell auch von den seit Februar 2022, der Beginn der russischen Invasion in der Ukraine, verschärften Sanktionen nicht betroffen.

Konkrete Risiken für die Entwicklung der Gesellschaft sind nicht zu erkennen.

Die Unternehmensentwicklung ist weiterhin geprägt durch das Bestreben nach Unabhängigkeit, Nachhaltigkeit und einem moderaten Wachstum. So wird weiterhin intensiv in das Qualitätsmanagementsystem, die Forschung und Entwicklung und die Automatisierung und Digitalisierung bestehender Prozesse investiert.

Besondere Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.

Auf Grundlage der dargestellten Annahmen über die Weltwirtschaft, den Medizintechnikmarkt und den Agrartechnikmarkt erwarten wir für 2023 und darüber hinaus eine positive Unternehmensentwicklung für die Reck Technik GmbH & Co. KG.

 

Betzenweiler, den 11. Juli 2023

gez. Christine Reck

gez. Andreas Reck

gez. Josef Ott

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 24.275.387,20 26.121.926,31
I. Sachanlagen 16.467,21 55.260,01
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.467,21 55.260,01
II. Finanzanlagen 24.258.919,99 26.066.666,30
B. Umlaufvermögen 44.139.014,29 43.204.787,83
I. Vorräte 16.652.528,20 14.212.503,67
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.587.240,39 2.547.420,32
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 583.202,95 62.111,28
2. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.004.037,44 2.485.309,04
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 24.899.245,70 26.444.863,84
C. Rechnungsabgrenzungsposten 77.226,04 77.173,74
Bilanzsumme, Summe Aktiva 68.491.627,53 69.403.887,88

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 150.000,00 150.000,00
I. Kapitalanteile 150.000,00 150.000,00
1. Kapitalanteile der Kommanditisten 150.000,00 150.000,00
B. Rückstellungen 554.338,94 689.638,94
C. Verbindlichkeiten 67.787.288,59 68.564.248,94
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 65.554.347,35 65.779.842,66
2. übrige Verbindlichkeiten 2.232.941,24 2.784.406,28
Bilanzsumme, Summe Passiva 68.491.627,53 69.403.887,88

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 20.645.681,41 21.435.167,49
2. Personalaufwand 8.279.095,72 9.029.346,77
a) Löhne und Gehälter 6.916.324,68 7.717.652,21
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.362.771,04 1.311.694,56
3. Abschreibungen 9.457,09 16.878,74
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 9.457,09 16.878,74
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.211.260,56 5.313.833,58
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 255.302,68 753.085,86
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.493,48 312,02
davon aus verbundenen Unternehmen 577,07 0,00
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 1.816.086,18 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 325,00 240,00
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 703.631,14 970.533,35
10. sonstige Steuern 4.859,61 4.859,61
Jahresüberschuss 4.889.762,27 6.852.873,32

Anhang

A. Allgemeine Angaben

I. Eckdaten des Unternehmens

Firma: Reck-Technik GmbH & Co. KG
Sitz der Gesellschaft: Betzenweiler
Registergericht: Amtsgericht Ulm
Register-Nummer: HRA 650338

II. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Der Jahresabschluss wurde auf Grundlage der Ansatz-, Gliederungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Die Gesellschaft erstellt ihren Jahresabschluss nach den für mittelgroße Personengesellschaften geltenden Vorschriften. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach den §§ 266 bis 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres vergleichbar.

II. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite und Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

III. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden grundsätzlich einzeln bewertet. In Übereinstimmung mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung wurden pauschale Bewertungsverfahren für die allgemeine Wertberichtigung auf Kundenforderungen und die Ermittlung von Garantierückstellungen nach betrieblichen Erfahrungssätzen verwendet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

1. Sachanlagen

Die Sachanlagen betreffen selbsthergestellte Mietgeräte; diese werden mit den Herstellungskosten aktiviert und über einen Zeitraum von 8 Jahren abgeschrieben.

2. Finanzanlagen

Sämtliche Finanzanlagen wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt.

3. Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten unter teilweiser Berücksichtigung von Gängigkeitsabschlägen angesetzt.

Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse wurde zu Herstellungskosten unter Einbeziehung angemessener Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung vorgenommen. Fremdkapitalzinsen und Steuern sind nicht einbezogen.

4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

5. Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

Die Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

IV. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen mit dem Devisenkassamittelkurs am Entstehungstag bzw. mit dem niedrigeren Kurs am Abschlussstichtag sowie bei den Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs am Entstehungstag bzw. dem höheren Kurs am Abschlussstichtag.

B. Erläuterungen zur Bilanz

I. Anlagevermögen

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich.

II. Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

III. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen vorausbezahlte Aufwendungen an Versicherungen, EDV Wartungskosten und KFZ-Steuer.

IV. Eigenkapital

Das Kommanditkapital beträgt EUR 150.000,00 und ist gegenüber dem Vorjahr unverändert.

V. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und sind nicht gesichert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen € 1.197.262,44

davon entfallen auf Verbindlichkeiten a) aus Steuern € 57.150,29 b) im Rahmen der sozialen Sicherheit € 2.742,53

VI. Haftungsverhältnisse

Am Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB.

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach Maßgabe des Gesamtkostenverfahrens aufgestellt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten keine wesentlichen periodenfremden Erträge. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine wesentlichen periodenfremden Beträge enthalten.

Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung sind nicht angefallen.

D. Sonstige Angaben

Sonstige Angaben nach § 285 HGB

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 und 3a HGB

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB sind, aber Bedeutung für die Beurteilung der Lage des Unternehmens haben, werden nachfolgend gesondert erläutert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen Höhe der Verpflichtungen p.a.
EUR
davon gegenüber verbundenen Unternehmen
EUR
Erläuterungen
Betriebspachtvertrag sowie weitere Mietverträge 1.629.000,00 1.629.000,00 Jährlicher Mietzins für das im Eigentum der Einzelfirma Anton Reck stehende Anlagevermögen (netto ohne USt)

2. Ertragsteuerspaltung nach § 285 Nr. 6 HGB

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen in vollem Umfang auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

3. Angaben zu den beschäftigten Arbeitnehmern nach § 285 Nr. 7 HGB

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren durchschnittlich beschäftigt (ohne Organmitglieder):

Geschäftsjahr 2022
Anzahl
Vorjahr 2021
Anzahl
Kfm. Angestellte 52 57
Arbeiter und Angestellte in der Fertigung 99 105
Auszubildende (23) (33)
Arbeitnehmer gesamt 151 162

4. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane nach § 285 Nr. 9 und 10 HGB

Die Geschäftsführung wurde im Geschäftsjahr bzw. wird derzeit ausgeübt durch die persönlich haftende Gesellschafterin, die Reck Beteiligungs-GmbH, Betzenweiler, vertreten durch deren Geschäftsführer

Name Beruf
Frau Christine Reck Dipl.-Ingenieurin
Herr Andreas Reck Dipl.-Ingenieur (FH)
Herr Josef Ott Dipl.-Ingenieur (FH)

Den Geschäftsführern wurden weder Vorschüsse noch Kredite gewährt, noch ist die Gesellschaft zugunsten der Geschäftsführer Haftungsverpflichtungen eingegangen.

Die Geschäftsführerin Frau Christine Reck ist zur Einzelvertretung berechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die übrigen Geschäftsführer sind befugt, die Gesellschaft jeweils zu zweit oder in Gemeinschaft mit einem Prokuristen zu vertreten.

Auf die Angabe der Geschäftsführer-Bezüge wird gemäß § 286 Absatz 4 HGB verzichtet.

5. Angaben zu wesentlichen sonstigen Rückstellungen nach § 285 Nr. 12 HGB

Rückstellung für Stand am 31.12.2022
EUR
Stand am 31.12.2021
EUR
Garantieleistungen 134.700 228.300
Personalkosten (Resturlaub, Überstunden) 147.300 194.000
Übrige Rückstellungen 65.000 60.000
Summen: 347.000 482.300

6. Angaben zum persönlich haftenden Gesellschafter nach § 285 Nr. 15 HGB

Persönlich haftende Gesellschafterin der Reck-Technik GmbH & Co. KG, Betzenweiler, ist die Reck Beteiligungs-GmbH mit dem Sitz in Betzenweiler und einem gezeichneten Kapital von € 25.000,00.

7. Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB

Die Angaben werden gemäß § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB unterlassen.

8. Ergebnisverwendung (§ 285 Nr. 34 HGB)

Der Jahresüberschuss 2022 ist in Übereinstimmung mit dem Gesellschaftsvertrag der Kommanditistin durch Gutschrift auf deren Gesellschafterdarlehenskonto angewachsen.

E. Unterzeichnung des Jahresabschlusses durch die Geschäftsführung

 

Betzenweiler, den 11. Juli 2023

gez. Christine Reck

gez. Andreas Reck

gez. Josef Ott

Anlagespiegel

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 130.616,47 0,00 54.959,73 0,00 75.656,74
Summe Sachanlagen 130.616,47 0,00 54.959,73 0,00 75.656,74
II. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 25.099.306,30 16.804.019,73 16.795.679,86 0,00 25.107.646,17
2. Physisches Gold 967.200,00 0,00 0,00 0,00 967.200,00
3. Genossenschaftsanteile 160,00 0,00 0,00 0,00 160,00
Summe Finanzanlagen 26.066.666,30 16.804.019,73 16.795.679,86 0,00 26.075.006,17
Summe Anlagevermögen 26.197.282,77 16.804.019,73 2.076.920,19 0,00 26.150.662,91
Abschreibungen
Stand 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 75.356,46 9.457,09 25.624,02 0,00 59.189,53
Summe Sachanlagen 75.356,46 9.457,09 25.624,02 0,00 59.189,53
II. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 1.816.086,18 0,00 0,00 1.816.086,18
2. Physisches Gold 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 1.816.086,18 0,00 0,00 1.816.086,18
Summe Anlagevermögen 75.356,46 1.825.543,27 25.624,02 0,00 1.875.275,71
A. Anlagevermögen Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
Buchwert 31.12.2021
EUR
I. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 16.467,21 55.260,01
Summe Sachanlagen 0,00 16.467,21 55.260,01
II. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 23.291.559,99 25.099.306,30
2. Physisches Gold 0,00 967.200,00 967.200,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 160,00 160,00
Summe Finanzanlagen 0,00 24.275.387,20 26.066.666,30
Summe Anlagevermögen 0,00 24.275.387,20 26.121.926,31

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 31.07.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Zu dem Jahresabschluss auf den 31.12.2022 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 hat unser Abschlussprüfer den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

"An die Reck-Technik GmbH & Co. KG,

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Reck-Technik GmbH & Co. KG, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Reck-Technik GmbH & Co. KG, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Ravensburg, den 11. Juli 2023

DR. GRETTER & PARTNER GMBH
GRETTER - TREUHAND
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT,
STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT

Dipl.-Finanzwirtin Yvonne Vogt, Wirtschaftsprüfer

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