rmw Kabelsysteme GmbH
Nöben 27, 07613 Crossen an der Elster, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mark Matheus Helena Johannes Henricus van den Heuvel seit 31.3.2026 | Geschäftsführer |
Ralf Frank Jürgen Böhm seit 4.7.2024 | Geschäftsführer |
Melanie Müller seit 24.6.2013 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
2Connect Group B.V. | 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
rmw Kabelsysteme GmbHCrossen a. d. ElsterJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die Firma rmw Kabelsysteme GmbH ist Hersteller elektromechanischer Baugruppen und Kabelkonfektionär. Wir fertigen für einen Kundenkreis vornehmlich aus den Bereichen Luftfahrt, Medizintechnik, Mess- und Regeltechnik, Kameratechnik, Verteidigung sowie allgemeiner Maschinenbau. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die rmw bewegte sich im ersten Halbjahr 2023 in einem Umfeld der gesamtwirtschaftlichen Hochkonjunktur, welche in der zweiten Jahreshälfte mit einem beginnenden Abschwung ausklang. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2023 um -0,3 % niedriger als in 2022. Bei mehreren unserer Kunden setzte sich in 2023, die bereits in den beiden vorhergehenden Geschäftsjahren zu verzeichnende Belebung der wirtschaftlichen Situation fort und damit war insgesamt weiterhin eine steigende Auftragslage in unserem Unternehmen zu verzeichnen. Als positiver Trend ist ein maßgeblicher Ausbau der Geschäfte bei mehreren Kunden der Luftfahrt sowie der Medizintechnik zu verzeichnen. Demgegenüber ist bei großen Maschinenbaukunden sowie ab der zweiten Jahreshälfte 2023 bei Medizintechnikkunden eine rückläufige Auftragslage zu nennen, was durch die gesamtwirtschaftlich rückläufigen Bedarfe begründet werden kann. Die rmw als Hersteller elektromechanischer Baugruppen und Kabelkonfektionen betätigt sich weiterhin, basierend auf ihrer breiten Kundenstreuung, in einem relativ stabilen branchenspezifischen Umfeld. Das Unternehmen kann Schwankungen der einzelnen Branchen aufgrund der breiten branchenspezifischen Aufstellung weiterhin grundsätzlich gut kompensieren. 2. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023 Das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 kann als positiv eingeschätzt werden, wobei das geplante Umsatzziel deutlich übertroffen werden und eine weitere Ergebnissteigerung von 1.883 T€ auf 2.379 T€ erreicht werden konnte. Die im Vergleich zum Vorjahr 2022 erzielte Umsatzsteigerung von 10,9 % begründet sich entgegen der gesamtwirtschaftlich rückläufigen Konjunkturentwicklung in 2023 durch den Ausbau der Geschäfte mit verschiedenen großen Kunden der beiden wachsenden Branchen Luftfahrt und Medizintechnik. Ein großer Kunde aus dem Verteidigungsbereich hat seine geplanten Wachstumsraten in 2023 nicht erreicht, was unserem Verständnis nach auf die Unsicherheiten in der Auftragsvergabe und deren Budgetierung, welche von den politisch handelnden Personen hervorgerufen wurde, zurückzuführen ist. Der Materialaufwand hat sich im selben Zeitraum durch den Abbau von Lagerbeständen trotz der gestiegenen Fremdleistungen um 2,4 % verringert. Der Personalaufwand ist mit 7.020 T€ gegenüber dem Vorjahr um 309 T€ gestiegen. Begründet wird dies im Wesentlichen durch die Zahlung von Inflationsausgleichsprämien und Sondervergütungen an die gesamte Belegschaft. Die hohen Qualitätsstandards der rmw sind nach wie vor ein Garant, um sich auch zukünftig den Anforderungen des Wettbewerbes stellen zu können. Dabei spielen das bestandene Audit zur Rezertifizierung nach ISO 9001:2015 sowie das ebenso bestandene 2. Überwachungsaudit nach EN 9100:2018 eine sehr bedeutende Rolle. Diese Zertifizierungen sind ausgezeichnete Voraussetzungen zur weiteren vertieften Zusammenarbeit mit unseren bestehenden Kunden und eine gute Basis zur Neukundengewinnung. Zusätzlich wurde die UL-Zulassung des Unternehmens durch vier "UL Follow-up Service Inspections" in 2023 wieder bestätigt. Der Erfolg der rmw ist in einer straffen und konzentrierten Organisation, gepaart mit kurzen Entscheidungswegen sowie in der sehr engen Verbindung, der mit den Geschäftsvorfällen in Zusammenhang stehenden Personen, zu sehen. 3. Lage des Unternehmens Nach wie vor betreibt die rmw ein sehr kleinteiliges Geschäft, welches sich trotz der sich in der zweiten Jahreshälfte 2023 eintrübenden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen insgesamt positiv entwickelt hat. Geprägt von sehr vielen operativen Geschäftsvorfällen hat die Geschäftsabwicklung in kurzen, sehr flexiblen Zeitabständen weiterhin eine große Bedeutung. Die Inhaberstruktur des Unternehmens bleibt unverändert bestehen. Die Gesellschafter stehen dem Geschäftsführer im Hinblick auf die weitere Entwicklung des Unternehmens weiterhin beratend zur Seite. Das Anlagevermögen hat sich mit 2.600 T€ gegenüber 2.553 T€ im Vorjahr um 47 T€ vergrößert. In 2023 wurde verstärkt in neue IT-Infrastruktur sowie weitere Maßnahmen zur Verbesserung der IT-Sicherheit, in neue Werkzeuge und in neue Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert. Damit beliefen sich die Investitionen im Geschäftsjahr 2023 auf 377 T€. Die Abschreibungen betrugen insgesamt 329 T€. Die Investitionen lagen damit deutlich über dem Vorjahr. Der Bestand an Vorräten hat sich zum 31. Dezember 2023 von 7.589 T€ auf 7.246 T€ verringert, gemessen an der Bilanzsumme entspricht dies einem Anteil von 43,2 %. Der Bestand an Material- und Stücklistenartikeln hat sich um rund 12 % in 2023 erhöht, was auf höhere Einkaufspreise kombiniert mit dem Aufbau von Lagerbeständen, infolge von Auftragsverschiebungen großer Kunden zurückzuführen ist. Der Bestand an halbfertigen Erzeugnissen hat sich nach Überwindung der Kapazitätsengpässe um mehr als die Hälfte reduziert. Demgegenüber hat sich der Bestand an Fertigbaugruppen deutlich erhöht, was durch die Vorfertigung von Baugruppen für Lieferungen im 1. Quartal 2024 zu begründen ist. Insgesamt hat sich der Anteil der Vorräte bezogen auf das Gesamtvermögen um 4,5 % gegenüber dem Vorjahr verringert. Die in den Vorjahren nach dem Vorsichtsprinzip für Einzelfälle vorgenommenen Wertberichtigungen aufgrund von Bestandsrisiken konnten durch Neugestaltung der vertraglichen Situation mit den betreffenden Kunden zum 31. Dezember 2023 entfallen. Wertberichtigungen auf Vorräte aufgrund geringer Umschlagshäufigkeit wurden äquivalent zu den Vorjahren vorgenommen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um 56 T€ auf 4.355 T€. Die Finanzlage unseres Unternehmens ist weiterhin als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement der rmw ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die zur Liquiditätssicherung vorhandene Kontokorrentlinie wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr zeitweise in Anspruch genommen. Der Cashflow hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund des wiederholt verbesserten Jahresergebnisses um 22,4 % erhöht. Die Fremdkapitalquote beläuft sich zum Stichtag auf 18,4 %. Bei einer um 9,6 % erhöhten Bilanzsumme verringerte sich die Eigenkapitalquote von 82,4 % auf 81,6 %. Die wirtschaftliche Lage kann insgesamt als weiterhin stabil bezeichnet werden. III. Prognosebericht Mit dem Ziel die positive Entwicklung des Unternehmens weiter fortzuführen, wird über die Möglichkeiten des Personalmanagements entsprechendes Personal gesucht und ausgewählt. Neueinstellungen sind insbesondere im Bereich der Produktion komplexer elektromechanischer Baugruppen für das neue Geschäftsjahr vorgesehen. Dem starken Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch ein hohes Maß an Qualität, Liefertreue, Kundennähe, Innovation und Erfahrung begegnen. Nach wie vor ist es erklärtes Ziel, nur in Deutschland zu produzieren und unsere Arbeitsplätze hier zu erhalten sowie weitere zu schaffen. Es sind keine Änderungen an der Geschäftspolitik geplant. Das Unternehmen richtet seine Aktivitäten weiterhin strategisch auf seine Hauptkunden sowie deren Lieferanten aus, welche die rmw als Kunden beliefert, und setzt den Konsolidierungskurs auf wirtschaftlich erfolgsversprechende Geschäfte weiter fort. Die rmw verzeichnet gegenüber 2023 einen leicht verringerten Auftragsbestand und kann damit für das Jahr 2024 auf einen stabilen Auftragsbestand sowie bei Großkunden auf einen aktualisierten Forecast bauen. Der heutige Auftragsbestand sichert rein rechnerisch die Auslastung des Unternehmens für ca. 10 Monate, wobei Kunden die Lieferabrufe aus bestehenden Rahmenaufträgen teilweise in die Zukunft verschieben. Mit den damit freien Fertigungskapazitäten kann die Gesellschaft flexibel auf kurzfristige Kundenbedarfe reagieren. Im ersten Quartal 2024 wird die Zusammenarbeit mit den meisten unserer Kunden auf einem geringeren Niveau als in 2023 fortgesetzt. Aufgrund des Einkaufsverhaltens vieler Kunden, welches in 2023 vor dem Hintergrund möglicher Materialknappheit über den realen Bedarf hinaus erfolgte, wird in 2024 ein rückläufiger Auftragseingang wegen Lagerbestandsabbau unserer Kunden erwartet. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 einen leichten Umsatzrückgang gegenüber 2023, welcher mit dem rückläufigen Bestellverhalten von Kunden zu begründen ist. Für das Jahr 2024 rechnen wir, basierend auf dem eingeschlagenen Kurs der Fokussierung auf erfolgsversprechende Projekte, mit einer Fortsetzung des Unternehmenserfolgs bei einem leicht rückläufigen Jahresergebnis. Insgesamt gesehen, ist weiterhin von einer soliden wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft auszugehen. Weitere Einflüsse durch die aktuelle weltpolitische Situation sowie den Krieg in der Ukraine können erst im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2024 bewertet werden. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Die Liquiditätslage ist weiterhin zufriedenstellend, es sind bis zum heutigen Tag keine Engpässe zu erwarten. Auf wesentliche Risiken, die die Entwicklung gefährden oder beeinflussen können, ist die Geschäftsleitung gesetzlich verpflichtet, hinzuweisen. Im Laufe des Jahres 2023 sind keine wesentlichen Veränderungen der Risiken eingetreten. Weitere Produktionsverlagerungen seitens unserer Kunden in das östliche bzw. fernöstliche Ausland sind nach wie vor nicht auszuschließen. Sie hatten jedoch im Geschäftsjahr 2023 keinen wesentlichen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der rmw. Die Geschäftsleitung geht kein Risiko ein, welches den Bestand der rmw nachhaltig negativ beeinflussen könnte. Rechtliche Risiken waren in 2023 nicht angezeigt. Das bei rmw im Einsatz befindliche ERP-System CimERP läuft nach wie vor stabil und bildet die geforderten Geschäftsprozesse lückenlos ab. Es kann festgestellt werden, dass keine grundsätzlichen Änderungen seitens rmw diesbezüglich vorgenommen werden müssen. Ebenfalls stabil laufen das Archivierungssystem Kendox sowie das davon unabhängig arbeitende Datensicherungssystem der rmw, wobei für alle drei Systeme in 2024 Aktualisierungen auf den aktuellen Softwarestand vorgesehen sind. Die Gewinnung von qualifiziertem Personal erfordert in der aktuellen Situation mehr Anstrengungen als in der Vergangenheit, um vakante Stellen im Unternehmen zur Erreichung der Unternehmensziele zu besetzen. Herausfordernd sind darüber hinaus die zum Teil weiterhin sehr langen Lieferzeiten bei Einkaufsmaterialien, Materialabkündigungen durch Lieferanten sowie Rückmeldungen über Materialknappheit bei Grundmaterialien in Verbindung mit dem in der Vergangenheit eher kurzfristigen Bestellverhalten unserer Kunden. Dem begegnet die rmw durch langfristige Rahmenbestellungen bei Lieferanten in Verbindung mit dem Aufbau von Sicherheitsbeständen für ihre Kunden, welche vertraglich mit den Kunden abgesichert werden. Konjunkturbedingt wird in 2024 bei unseren Medizintechnik- und Maschinenbaukunden sowie aufgrund genannter Unsicherheiten der Auftragsvergabe bei Verteidigungskunden ein Umsatzrückgang prognostiziert, der jedoch mit den Lieferungen an unsere Luftfahrtkunden teilweise kompensiert werden kann. Risiken für unsere Geschäftsentwicklung werden in den möglichen Auswirkungen des aktuellen Russland-Ukraine-Konflikts auf Energieversorgung und -preise sowie auf Lieferketten und Materialversorgung gesehen. Aktuell sind zumindest die Energiekosten durch Verträge in 2024 planbar. 2. Chancenbericht Die Vertriebsmitarbeiter haben die Betreuung großer Kunden insbesondere durch den Einsatz digitaler Kommunikationsmittel sowie durch persönliche Kundenbesuche intensiviert. Die in 2023 geplanten Umsätze mit bestehenden Kunden wurden deutlich übertroffen. Im neuen Jahr 2024 ist wie auch im Vorjahr eine wirtschaftliche Belebung mit der Erwartung steigender Umsätze bei unseren Luftfahrtkunden zu verzeichnen. Demgegenüber konnten im 1. Quartal 2024 Verträge mit großen Kunden neugestaltet und das Neugeschäft für die rmw gewonnen werden, was weiterhin unter Beibehaltung des Rentabilitätsgrundsatzes unser Ziel für unsere Bestandskunden sein wird. Eine Konsolidierung der Anzahl sehr kleiner Kunden aufgrund der strategischen Ausrichtung des Unternehmens erfolgt weiterhin. Der breite Kundenstamm ist insgesamt weiterhin als stabil einzuschätzen. In 2024 sind weitere Investitionen in Planung, wie zum Beispiel für neue Maschinen der Fertigung, für Projekte zur Einsparung von Energie und für die weitere Erneuerung der IT-Infrastruktur. Die rmw hat die Verteidigungsgeräte-Zertifizierung erfolgreich bestanden, wobei die Aushändigung der VG-Zertifikate in Kürze erwartet wird. Die rmw investiert in einen Reinraum der Klasse 7, welcher spätestens im 3. Quartal 2024 für die Belieferung unserer Industriekunden mit unter Reinraumbedingungen gefertigten komplexen Baugruppen genutzt werden soll. Die Gesellschaft arbeitet intensiv am Aufbau weiterer Kundenbeziehungen, mit dem Ziel die Stabilität des Unternehmens auszubauen. Zum aktuellen Stand kann infolge von internen Maßnahmen zur Verringerung der Energieverbräuche sowie aufgrund des Abschlusses günstigerer Energielieferverträge für 2024 weiter von geordneten Einkaufskonditionen im Energiebereich ausgegangen werden. Die Schaffung von personellen Ressourcen ist ein ständiger Schwerpunkt der Arbeit im Bereich Personalmanagement. Der Gewinnung von qualifizierten Nachwuchskräften kommt dabei große Bedeutung zu. Derzeit sind 5 Auszubildende als Mechatroniker und eine Auszubildende als Industriekauffrau bei rmw beschäftigt. Die Förderung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rahmen der Erwachsenenqualifizierung wird weiterhin unterstützt. Für das Ausbildungsjahr 2024/25 sind weitere Ausbildungsverträge als Mechatroniker in Vorbereitung. Durch die Bereitstellung von Praktikumsplätzen soll das Interesse an einer Berufsausbildung bei rmw geweckt werden. Ziel dieser Aktivitäten ist die Fachkräfteausbildung innerhalb des Unternehmens. 3. Gesamtaussage Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Aufgaben gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, Dispo- und Langfristkredite sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Es besteht zu den meisten Kunden eine langjährige Kunden-Lieferanten-Beziehung. Verbindlichkeiten werden innerhalb des Zahlungszieles skontiert beglichen. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft über Guthaben sowie über bestehende Kontokorrentkreditlinien bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen, was in 2023 jedoch nicht zur Anwendung gebracht werden musste. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer möglichen Kunden. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden nicht unterhalten.
Crossen, 15. März 2024 rmw Kabelsysteme GmbH Geschäftsleitung Dietmar Körner, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ANHANG GEMÄSS § 264 HGB ZUM JAHRESABSCHLUSS ZUM 31.12.2023rmw Kabelsysteme GmbH, CROSSENI. Allgemeine Angaben Die Firma rmw Kabelsysteme GmbH hat ihren Sitz in Crossen a. d. Elster und wird beim Amtsgericht Jena unter der Handelsregisternummer HRB 201320 geführt. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Der Gliederung der Bilanz liegt die Vorschrift des § 266 HGB zugrunde. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert. Die Aufstellung der Bilanz erfolgt vor Gewinnverwendung. Die Gesellschaft ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB einzustufen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung erfolgt nach den Bewertungsgrundsätzen des HGB sowie nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung. Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert beibehalten. Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Soweit erforderlich wurde das Niederstwertprinzip beachtet. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen erfolgen entsprechend der Nutzungsdauer linear pro rata temporis. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Der Wertansatz des Vorratsvermögens erfolgt mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten in Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen Vorschriften. In die Herstellungskosten wurden die Einzelkosten und die Gemeinkosten des Material- und des Fertigungsbereiches einbezogen. Fremdkapitalzinsen wurden nicht berücksichtigt, da sie nicht im Zusammenhang mit dem Vorratsvermögen stehen. Soweit erforderlich wurde das Niederstwertprinzip beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Sofern es sich um langfristige und unverzinsliche Forderungen handelt, erfolgt der Ansatz zum Barwert. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung von 1 % der Nettoforderungen berücksichtigt. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Flüssige Mittel in ausländischer Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Rückstellungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Pensionsrückstellung wird nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) ermittelt. Grundlagen des Gutachtens sind die Richttafeln von Prof. Klaus Heubeck 2018 G mit einem Rechnungszins von 1,82 % jährlich. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank bekanntgegebenen Marktzins bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB) und bei einer Durchschnittsbildung über die vergangenen 10 Geschäftsjahre. Ferner wird eine Renten- sowie eine Anwartschaftsdynamik von jeweils 1,5 % berücksichtigt. Der IDW Rechnungslegungshinweis FAB 1.021 wurde bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen beachtet. Die handelsrechtliche Bewertung der Rückstellung erfolgte für den kongruenten Teil nach dem faktorbasierten Deckungskapitalverfahren und unter Anwendung des Passivprimats sowie eines Diskontierungszinssatzes von 2,00 % und der Sterbetafel des DAV 2004R unisex. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgte mit dem Erfüllungsbetrag. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Rückstellungen Der ausgewiesene Pensionsrückstellungsbetrag ergibt sich nach Saldierung mit den in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Rückdeckungsversicherungen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB. Der Wert des saldierten Deckungsvermögens beträgt 226.290,64 €, der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung beträgt 469.824,00 €. Der beizulegende Wert des Deckungsvermögens ermittelt sich für den kongruenten Teil in Höhe von 163.871,00 € nach dem faktorbasierten Deckungskapitalverfahren und unter Anwendungen des Passivprimats. Für den inkongruenten Teil wurde wie bisher der Zeitwert in Höhe von 62.419,64 € verrechnet, der dem mitgeteilten Aktivwert des Versicherers, bestehend aus den eingezahlten Sparprämienteilen zuzüglich des Anteils an Bewertungsreserven und dem Schlussüberschuss, entspricht. Die Anschaffungskosten des inkongruenten Anteils an der Rückdeckungsversicherungen betragen 59.833,86 €. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen noch nicht genommenen Urlaub, Überstunden und Tantiemen (269.773 €, VJ: 379.373 €), Gewährleistungen (126.010 €, VJ: 114.140 €), Archivierungskosten (81.730 €, VJ: 82.997 €), Berufsgenossenschaftsbeiträge (41.730 €, VJ: 42.282 €) und rückzahlbare öffentliche Zuschüsse (39.500 €, VJ: 31.650 €). Rückstellungen wurden auch für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses 2023 gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im branchenüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalte gesichert. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Posten, die in Euro umgerechnet wurden. Die Zugangsbewertung der Fremdwährungsposten erfolgte grundsätzlich mit den aktuellen Kursen zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalles. Die Umrechnung der kurzfristigen Fremdwährungsposten erfolgte gemäß § 256 a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. IV. Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen waren im Vorjahr öffentliche Zuschüsse bedingt durch die Corona-Pandemie in Höhe von ca. 3.000 € enthalten. Im Zusammenhang mit der Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden Erträge aus Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens in Höhe von 23.456,21 € mit Aufwendungen von 5.120,37 €, die aus der Anwendung des IDW Prüfungshinweises FAB 1.021 resultieren, sowie mit Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung des Barwerts der Pensionsverpflichtung in Höhe von 3.821,00 € innerhalb der Zinsen und ähnlichen Erträge verrechnet. Effekte aus Änderungen des Abzinsungszinssatzes sowie Erfolgsauswirkungen aus Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens wurden im Finanzergebnis ausgewiesen. V. Sonstige Angaben Ausschüttungssperre Das Eigenkapital unterliegt folgenden Ausschüttungssperren:
Haftungsverhältnisse Angabepflichtige Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251 und 268 Abs. 7 HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die finanziellen Verpflichtungen aus laufenden Kfz-Leasingverträgen betragen zum Schluss des Geschäftsjahres 68 T€, davon betreffen 34 T€ das Jahr 2024. Mitarbeiterzahl Die Gesellschaft beschäftigte in 2023 neben dem Geschäftsführer durchschnittlich 156 Mitarbeiter ohne Auszubildende. Davon waren 101 gewerbliche Arbeitnehmer, 52 Angestellte und 3 leitende Angestellte. Geschäftsführung Zum Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023 bestellt: Herr Dietmar Körner, Eisenberg
Crossen, den 06. März 2024 rmw Kabelsysteme GmbH Dietmar Körner sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 04.04.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkWir weisen gemäß § 328 HGB darauf hin, dass sich der nachstehend abgedruckte Bestätigungsvermerk auf den vollständigen Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 bezieht. Wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen bei der Offenlegung gemäß § 327 HGB wird der Jahresabschluss lediglich teilweise offengelegt.Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die rmw Kabelsysteme GmbH, Crossen/Elster Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der rmw Kabelsysteme GmbH, Crossen/Elster, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der rmw Kabelsysteme GmbH, Crossen/Elster, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, 15. März 2024 MUNKERT
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ppa. Dorn, vereidigte Buchprüferin Dr. Geiger, Wirtschaftsprüfer |
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