Walter Wegemund GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Anstrichmitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andrew Irvine seit 20.5.2025 | Geschäftsführer |
Marko Klecker seit 26.2.2020 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
EDWARDS LIMITED | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Edwards GmbHKirchheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Edwards GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Edwards GmbH, Feldkirchen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Edwards GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 4. Dezember 2024 EY
GmbH & Co. KG
Dell, Wirtschaftsprüferin Hafner , Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Edwards GmbH, Feldkirchen, Landkreis München, (nachfolgend auch Gesellschaft genannt) wurde unter Anwendung der handelsrechtlichen Vorschriften (HGB), sowie der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes unter Anwendung des Grundsatzes der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft, deren Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember läuft. Die Gesellschaft ist mit der Firma Edwards GmbH im Handelsregister B beim Amtsgericht München unter der Registernummer HRB 124685 eingetragen. Gegenstand des Unternehmens ist der Service und der Vertrieb von technischen Anlagen jeder Art, insbesondere von Kühlanlagen und technisch-medizinischen Geräten, Leckanzeigegeräten und anderen Hochvakuum-Apparaten sowie aller damit in Zusammenhang stehenden Geschäfte. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 1. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen wurde ein erworbener Kundenstamm mit den Anschaffungskosten aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen linear über eine Nutzungsdauer von 14 Jahren. 2. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer (3 bis 14 Jahre). 3. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden geringwertige Vermögensgegenstände (Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00) als Zugang erfasst und voll abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände bis zu einem Wert von EUR 250,00 werden direkt im Aufwand erfasst. 4. Die Vorräte werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten unter Zugrundelegung des Verbrauchsfolgeverfahrens gemäß § 256 HGB (FIFO - first in first out) bewertet. Soweit erforderlich, wurden Abschläge wegen wirtschaftlicher Ungängigkeit oder mangelnder Verwertbarkeit vorgenommen. Die Bewertung der Vorräte im Vergleich zu einer Bewertung auf der Grundlage des letzten vor dem Abschlussstichtag bekannten Börsenkurses oder Marktpreises weist keinen erheblichen Unterschied auf. 5. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, wurden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen wurden abgeschrieben. Die prozentualen Wertabschläge für pauschale Wertberichtigungen (PWB) betragen 100% für Forderungen älter als 2 Jahre und 50% für Forderungen älter als 1 Jahr und kleiner als 2 Jahre. 6. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten angesetzt. 7. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gebildet für Ausgaben des Geschäftsjahres, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. 8. Aktive latente Steuern - Die Gesellschaft macht von ihrem Wahlrecht Gebrauch, keine aktiven latenten Steuern anzusetzen. Der Steuersatz für latente Steuern würde 29,6 % betragen. 9. Das Eigenkapital ist zu Nennwerten bilanziert. 10. Die Pensionsverpflichtungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach versicherungsmathematischen Grundsätzen des modifizierten Teilwertverfahrens ermittelt wird. Als Rechnungsgrundlage dienten die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck unter Ansatz eines Rechnungszinsfußes von 1,81 % (Vorjahr: 1,79 %) p.a. (Laufzeit 15 Jahre). Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie Fluktuationen waren am Bilanzstichtag nicht relevant und wurden daher nicht berücksichtigt. Es wurde ein Rententrend von 2 % (Vorjahr: 2 %) p.a. berücksichtigt. 11. Die Sonstigen Rückstellungen und Steuerrückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen gebildet. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden Abzinsungen berücksichtigt. 12. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 13. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) berücksichtigt. 14. Die Realisierung der Umsatzerlöse erfolgt grundsätzlich nach der Leistungserbringung und Lieferung. Dabei wird der Zeitpunkt des Gefahrenübergangs an den Abnehmer beachtet. Längerfristige Dienstleistungsverträge, bei denen Zahlungs- und Leistungszeitpunkt auseinanderfallen, werden über den passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. 15. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich nicht ergeben. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Die Veränderungen der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die Immateriellen Vermögensgegenstände betragen T€ 1.165 (Vorjahr: T€ 1.288), die sich aus einem erworbenen Kundenstamm zusammensetzen, welcher im Jahr 2019 im Rahmen einen Asset Deals von der Brooks Automation GmbH erworben wurde. Die Sachanlagen betragen zum 31. Dezember 2023 T€ 57 (Vorjahr: T€ 82). 2. Es liegen Forderungen mit einer Restlaufzeit über einem Jahr von T€ 30 (Vorjahr: T€ 26) vor. Diese sind in den sonstigen Vermögensgegenständen enthalten. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen wie im Vorjahr nicht. In den Jahresabschlüssen der vorangegangenen Geschäftsjahre wurden Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die den konzernweiten Cashpool betreffen, unter der Bilanzposition III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten ausgewiesen. Im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 erfolgt eine Korrektur durch Änderung in laufender Rechnung, indem die zum 31.12.2023 bestehende Forderung aus dem Cashpool in Höhe von EUR 18.278.341,90 in den Bilanzposten II.2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen wird und die im Vorjahr bestehende Cashpool-Forderung i.H.v. EUR 14.803.494,99 im vorliegenden Jahresabschluss in der Vorjahresspalte der Bilanz zwecks Vergleichbarkeit ebenfalls in die Forderungen gegen verbundene Unternehmen umgegliedert wurde. 3. Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen betragen zum 31. Dezember 2023 T€ 49 (Vorjahr: T€ 53) und bestehen für frühere Organmitglieder und Ihre Hinterbliebenen. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre und dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 140 (Vorjahr EUR 605) und unterliegt der Ausschüttungssperre. 4. Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus Rückstellungen für Personalkosten T€ 911 (Vorjahr: T€ 780). Andere sonstige Rückstellungen betreffen Positionen für Archivierungskosten T€ 60 (Vorjahr: T€ 60 ); Abschluss und Prüfung T€ 128 (Vorjahr: T€ 75); ausstehende Rechnungen T€ 72 (Vorjahr: T€ 255); Gewährleistung T€ 419 (Vorjahr: T€ 236) sowie andere sonstige Rückstellungen T€ 553 (Vorjahr: T€ 119). 5. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wie im letzten Jahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht besichert. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von T€ 6.004 (Vorjahr: T€ 6.002) mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr enthalten. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter bestehen wie im Vorjahr nicht.
Vorjahr
IV. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert: Nach Tätigkeitsbereichen:
Nach geographisch bestimmten Märkten:
2. Sonstige betrieblichen Erträge / Außergewöhnliche Erträge und sonstige außergewöhnliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen zum 31. Dezember 2023 T€ 705 und haben sich somit im Vergleich zum Vorjahr (T€ 2.683) deutlich verringert. Sonstige Erträge im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit belaufen sich auf T€ 451 (Vorjahr: T€ 2.418) und setzen sich wie folgt zusammen:
Bei den Erträgen aus der Herabsetzung EWB auf Ford handelt es sich um periodenfremde Erträge. Die sonstigen ordentlichen Erträge (verrechnete Sachbezüge) betragen T€ 254 (Vorjahr: T€ 265). Im Geschäftsjahr 2023 sind keine außergewöhnlichen Erträge zu verzeichnen. Außergewöhnliche Aufwendungen haben im Geschäftsjahr nicht vorgelegen (Vorjahr: T€ 0). V. Sonstige Angaben 1. Geschäftsführer der Gesellschaft Hartmut Kirchheim, Kaufmännischer Geschäftsführer, Langebrück Da die Gesellschaft nur einen Geschäftsführer hat, wird von der Befreiung der Bekanntgabe der Bezüge gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 2. Vorgänge von besonderer Bedeutung im Geschäftsjahr Vorgänge von besonderer Bedeutung haben im Jahr 2023 nicht stattgefunden. 3. Haftungsverhältnisse gemäß § 268 Abs. 7 i.V.m. § 251 HGB Am Abschlussstichtag bestanden, wie im Vorjahr, keine Haftungsverhältnisse. 4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen zukünftige Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Serviceverträgen in Höhe von TEUR 525 (Vorjahr: TEUR 455). Hiervon sind TEUR 333 im Jahr 2024 und TEUR 192 in den Jahren 2025 bis 2027 fällig. Die Verträge sind zum Zwecke des Fahrzeug-Leasings (T€ 348) vorrangig für Außendienstmitarbeiter, Miete für Geschäftsräume (T€ 133) und Leasing für Büroausstattung (T€ 44) abgeschlossen wurden. Sich hieraus ergebende Risiken der Inanspruchnahme werden als gering eingeschätzt. 5. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande kommen, lagen im Abschlussjahr nicht vor. 6. Personalbestand Im Jahresdurchschnitt waren 89 (Vorjahr 89) Mitarbeiter beschäftigt. Hiervon sind 42 im Vertrieb, 33 im Servicebereich und 14 in der Verwaltung tätig. Zusätzlich war im Berichtsjahr ein Geschäftsführer beschäftigt. 7. Mutterunternehmen Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Kreis von Unternehmen i.S.v. § 285 Nr. 14 HGB aufstellt, ist die Atlas Copco AB (publ), Stockholm/ Schweden. Der Konzernabschluss ist im Internet unter der Adresse http://www.atlascopcogroup.com/en/investor-relations/financial-reports-presentations hinterlegt. 8. Abschlussprüferhonorar Für das Geschäftsjahr 2023 wurde vom Abschlussprüfer ein Gesamthonorar in Höhe von T€ 46 für Abschlussprüfungsleistungen berechnet. 9. Gewinnverwendung In 2023 wurde eine Ausschüttung aus dem Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2022 in Höhe von T€ 4.780 an die Gesellschafter beschlossen. Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. 10. Nachtragsbericht gemäß § 285 Nr. 33 HGB Im Juni 2024 wurde ein Intercompany Darlehen in Höhe von T€ 6.000 zurückgezahlt.
Feldkirchen, den 29. November2024 Hartmut Kirchheim, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. EinführungSeit dem 24. September 2007 ist die Edwards GmbH mit Sitz in Feldkirchen bei München eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Edwards Ltd. mit Sitz in Burgess Hill, England. Am 9. Januar 2014 wurde Edwards Teil der Atlas Copco Gruppe und wird seitdem unter dem Unternehmensbereich "Vacuum Technique" strategisch geführt von Atlas Copco mit Sitz in Nacka, Schweden. Die Edwards GmbH bietet ihren Kunden, welche in praktisch allen Industriesparten vertreten sind, Vertriebs- und Serviceleistungen insbesondere für vakuumtechnische Anlagen und Abgasreinigungsanlagen an. Im Rahmen der weltweiten Konzernaktivitäten ist die Edwards GmbH überwiegend für den deutschsprachigen Markt zuständig. Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz werden je nach Schwerpunkt von den eigenen Mitarbeitern oder von lokalen Generalvertretungen betreut. Die Gesellschaft unterscheidet vier Geschäftsbereiche
2. Gesamtwirtschaftliche EntwicklungNach den Berechnungen des IMF (International Monetary Fund) vom Juli 2024 lag das weltweite Wachstum (World Output) in 2023 bei +3,3%. Damit hat sich das globale Wachstum gegenüber dem Vorjahr (+3,4%) lediglich leicht abgeschwächt. Für den für die Edwards GmbH wichtigen deutschen Markt weist der IMF in dieser Studie für 2023 eine Schrumpfung von -0,2% aus und rechnet im darauffolgenden Jahr 2024 mit einem marginalen Wachstum von 0,2%. Im Jahr 2025 wird für Deutschland ein Wirtschaftswachstum von +1,3% erwartet. [Quelle: https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2024/07/16/world-economic-outlookupdate-july-2024 ] Ähnlich wenn auch leicht positiver positioniert sich das ifo Institut in der Konjunkturprognose vom Juni 2024, in der für das Gesamtjahr 2024 ein schwacher Anstieg des Bruttoinlandsproduktes in Deutschland von 0,4% prognostiziert und im Jahr 2025 mit einem Wachstum von +1,5% gerechnet wird. Für die Inflation wird ein weiter abschwächender Trend erwartet. Betrug die Inflationsrate 2023 noch 5,9%, wird für 2024 eine Rate von 2,2% erwartet. Für das das Jahr 2025 beträgt die Erwartungshaltung für die Inflation 1,7%. [Quelle: https://www.ifo.de/fakten/2024-06-20/ifo-konjunkturprognose-sommer-2024-neuehoffnung-aber-noch-kein-sommermaerchen ] 3. Darstellung des Geschäftsverlaufs und Branchenentwicklung3.1. Geschäftsverlauf der Edwards GmbH Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein Umsatz von 83,9 MEUR erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr (70,5 MEUR) bedeutet dies eine Steigerung um 19%. Der Geschäftsverlauf war somit sehr zufriedenstellend. Vor allem der Geschäftsbereich Semi hat zu diesem Wachstum beigetragen. Der gestiegene Bedarf ist hier zu einem Großteil dem ökonomischen Marktumfeld zu verdanken. Denn auch 2023 war geprägt von einem anhaltenden gesamtwirtschaftlichen Aufschwung, der noch aus dem bestehenden Nachfragestau der vorangegangenen Krisenjahre während der COVID-19-Pandemie resultierte. Gleichzeitig zeigt die steigende Nachfrage aber auch eindrucksvoll, dass wir als Partner in zukunftsfähigen und wachsenden Märkten und Industriesparten gesehen werden und unsere Produkte und Lösungen wettbewerbsfähig und attraktiv sind. Der Geschäftsbereich Service verzeichnete ebenso ein Umsatzwachstum, während die Bereiche Scientific Vacuum und Industrial Vacuum nach dem Rekordjahr 2022 im laufenden Jahr stagnierten bzw. leicht rückläufig waren. 3.1.1. Geschäftsverlauf im Geschäftsbereich Semi Während im Jahr 2022 die weltweite Halbleiterindustrie noch immer unter den Folgen der COVID-19-Pandemie mit weitreichenden Auswirkungen auf die gesamte Lieferkette litt, standen die Zeichen im laufenden Geschäftsjahr 2023 auf Erholung und auch für die Edwards GmbH konnte der Geschäftsbereich Semi ein starkes zweistelliges Wachstum vorweisen. Dieses Wachstum wurde durch den starken europäischen Halbleiter- Automobilmarkt und die Nachfrage nach Leistungshalbleitern vorangetrieben. Mit Umsetzung des Europäischen Chip-Gesetzes setzt die Politik ein starkes Zeichen und fördert die Halbleiterindustrie in Europa und insbesondere in Deutschland, wovon die Edwards GmbH als Zulieferer ebenfalls profitieren wird. So investiert zum Beispiel Infineon mit einer Rekordsumme in Höhe von 5 Milliarden EUR am Standort Dresden den Bau einer neuen Produktionsanlage, welche 2026 in Betrieb gehen soll. Die Unternehmen TSMC und Jenoptik haben ebenfalls mit den Vorbereitungen für den Bau ihrer neuen Werke in Dresden begonnen, mit geplanten Produktionsstarts in 2027 bzw. 2025. Auch andere Halbleiterunternehmen in dieser Region planen Investitionen mit Unterstützung des Europäischen Chip-Gesetzes. [Quellen: https://www.infineon.com/cms/de/about-infineon/press/pressreleases/2024/INFXX202405-109.html https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/chiphersteller-tsmc-investiertmilliarden-in-werk-in-dresden/29313286.html https://www.jenoptik.de/news/pressemitteilungen/2023/09/06/richtfest-fab-dresden] Die zunehmende Einführung von KI (Künstliche Intelligenz) in fast allen Fertigungsbereichen führt zu einem erhöhten Halbleiterbedarf. Da Trends wie VR (Virtual Reality), die Anwendung von Kryptowährungen oder Streaming und Datenübertragung/speicherung in der Cloud ebenfalls zunehmen, wird die Nachfrage auch in diesen Bereichen zu weiteren Halbleiterinvestitionen führen. In den kommenden Jahren sehen wir KI (Künstliche Intelligenz) als Haupttreiber für die Semi-Branche. Die eben erwähnten Investitionen werden erst mittel- bis langfristig einen Effekt auf unser Geschäft haben. Nach dem sehr starken Jahr 2023, welches stark durch "Aufholeffekte" aus den vorangegangen Jahren geprägt war, erwarten wir für den Semi- Geschäftsbereich in 2024 zunächst einen Rückgang des Umsatzes im zweistelligen Prozentbereich. 3.1.2 Geschäftsverlauf im Geschäftsbereich Scientific Vacuum Der Geschäftsbereich Scientific Vacuum bedient sowohl namhafte Hersteller von wissenschaftlichen Analysegeräten (sogenannte Erstausrüster Unternehmen; englisch auch OEM genannt = Original Equipment Manufacturer) als auch die deutschen Universitäten und Großforschungseinrichtungen. Als Exportnation ist der deutsche Markt von der weltwirtschaftlichen Entwicklung (Krieg in der Ukraine, Chip-Mangel, Unsicherheiten und Unterbrechungen von Lieferketten) und der weltweiten Inflation stark beeinflusst. Die geringeren Ausgaben für Investitionsgüter in Deutschland führten auch bei uns zu niedrigen Umsätzen für die Scientific Produktlinie. [Quellen: https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/christian-rusche-geldabfluesse-indeutschland-so-hoch-wie-nie.html ] Diese Defizite konnten jedoch fast vollständig durch die beiden Produktsegmente "Analytik" und "R&D (Research & Development)" kompensiert werden, so dass nur ein sehr geringer Rückgang des Umsatzes im Bereich Scientific gegenüber Vorjahr zu verzeichnen ist. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr waren unsere stromsparenden und CO 2 -reduzierten Vakuumlösungen, insbesondere unsere "trockenen Vorvakuumpumpen" die Umsatzbringer. Im Jahr 2024 werden wir unsere Kunden in ihren Wachstumsbestrebungen unterstützen, insbesondere durch Produkte im Bereich Konnektivität für "Industrie 4.0". Der R&D Markt wird weiterhin im Fokus bleiben, wo unsere neuen ",Ultra-High-Vacuum Pumpen" im Vordergrund stehen. Dennoch wird die größte Herausforderung im Jahr 2024 die unsichere geopolitische Lage und damit das Management der Lieferketten bleiben. Hier sehen wir nach dem starken Jahr 2023 eine leichte Konsolidierung im Scientific-Geschäftsbereich für 2024 und gehen von einem leichten Umsatzrückgang im einstelligen Prozentbereich aus. 3.1.3 Geschäftsverlauf im Geschäftsbereich Industrial Vacuum Der Geschäftsbereich Industrial Vacuum umfasst Industriekunden aus sämtlichen industriellen Vakuumanwendungen wie bspw. Gießereien und Wärmebehandlung, Beschichtung, Kunststoff, Pharmazie, vielfältige Chemieprozesse und Anwendungen in der Energieerzeugung. 2023 war für den Geschäftsbereich Industrial Vakuum ein eher abwechslungsreiches Jahr. Zum einen konnten wir durch die Gewinnung neuer OEM's (sogenannte Erstausrüster Unternehmen; englisch auch OEM genannt = Original Equipment Manufacturer) unseren Auftragseingang um mehr als 20% steigern, durch die verspäteten Platzierungen der Aufträge unser Jahresziel im Umsatz jedoch nicht erreichen. Nichtsdestotrotz sind wir mit der allgemeinen Geschäftsentwicklung sehr zufrieden. Im Bereich E-Mobility konnten wir im Jahr 2023 im Marktsegment LIB (Lithium-Ion Battery) noch keine nennenswerten Erfolge erzielen. Die deutsche Autoindustrie setzt hier immer noch sehr stark auf Produktionsanlagenzukäufe aus dem Ausland, hauptsächlich China. Die Entwicklung neuer Batterietechnologien (Feststoffbatterien) in Europa wird hier mittelfristig zu einem inländischen Produktionsaufbau führen. Die Ansiedelung weiterer Giga-Fabriken stimmt uns daher zuversichtlich. [Quellen:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/northvolt-batterie-gigafabrik-2267104#:~:
text=Das%20Unternehmen%20Northvolt%20
Die Intensität der Kundengespräche im Bereich ,Stahlerzeugung` unter Verwendung von ,Grünen Wasserstoff erzeugt durch erneuerbare Energien hat stark zugenommen. Wir erwarten hier durch unsere gute Marktstellung einen starken Zuwachs. Im Bereich Power werden wir unsere vertriebliche Präsenz nochmals erhöhen und erhoffen uns durch die gestiegenen Investitionen in neue Gas-Dampfkraftwerke (GuD) erste Aufträge. Diese guten Aussichten bedingen jedoch auch, dass die hierfür erforderlichen Ressourcen in der Planung, Abwicklung und Produktion zur Verfügung stehen. Dies vorausgesetzt, blicken wir für das Jahr 2024 und darüber hinaus auf eine positive und nachhaltige Umsatzentwicklung und erwarten für 2024 ein niedriges einstelliges Wachstum. 3.1.4 Geschäftsverlauf im Geschäftsbereich Service Der Geschäftsbereich Service bietet vier Kernleistungen für Edwards und Atlas Copco Vakuum Kunden an. Neben den klassischen Werkstattreparaturen werden Serviceverträge (Betreuung der Kundenanlagen vor Ort), Fieldservice-Einsätze (Zustandsprüfung, Wartungs- und Reparaturleistungen beim Kunden) sowie Austausch- Vakuumpumpen angeboten. Für 2023 konnten wir im gesamten Kalenderjahr einen stetigen Zuwachs des Service Geschäftes realisieren. Die in 2022 aufgetretenen Lieferverzögerungen konnten im Laufe des Jahres 2023 größtenteils abgebaut werden und haben zum Umsatzwachstum beigetragen. Durch die weitere Stabilisierung des United Field Service (Zusammenlegungen der Field Service Operation) erhoffen wir uns bessere und schnellere Reaktionszeiten auf Kundenanfragen und somit verbesserte Kundenbeziehungen. Insbesondere der Bereich Service für die Marke Atlas Copco Vakuum ist überproportional stark gewachsen und bietet uns auch in den nächsten Jahren Entwicklungschancen auf dem deutschen Markt. Mit den Ankündigungen von großen Kunden, neue Werke in Deutschland zu bauen, wird der Service weiter gestärkt und ausgebaut. Darüber werden bis Ende des Jahres weitere Personalressourcen im Rahmen des Wachstumsplans besetzt, um die Umsatzentwicklung in den kommenden Jahren zu sichern. Wir sind überzeugt, dass mit der Weiterverfolgung unserer Ziele und Aktivitäten die positive Geschäftsentwicklung anhält und auch im Jahr 2023 mit weiteren Zuwächsen im Umsatz zu rechnen ist. 3.1.5 Beschaffung Mit Zugriff auf global verfügbare Produktionskapazitäten der Atlas Copco Gruppe sowie einer stetigen Erweiterung der Produktpalette können wir unseren Kunden ein breites Angebotsspektrum anbieten. Diese weltweite Diversifikation an Produktionsstandorten hilft uns, trotz aktuell global angespannter Situation der Lieferketten, unseren Kunden eine höchstmögliche Produktverfügbarkeit mit kurzen Lieferzeiten anzubieten. 3.1.6 Investitionsvorhaben Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine Investitionen im größeren Umfang freigegeben. 3.1.7 Finanzen Um jederzeit eine hohe Liquidität des Unternehmens sicherzustellen, kommt unserer konsequenten Ausrichtung auf Einhaltung der Kundenzahlungsziele eine bedeutende Rolle zu. Zusätzlich werden aktiv Bonitätsprüfungen durchgeführt und Zahlungsbedingungen überprüft und gegebenenfalls angepasst. Die hohe Liquidität des Unternehmens führte dazu, dass die Gesellschaft allen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachkommen konnte. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft ist durch ihre vollständige Einbindung in die Finanzplanung und das Cash-Pooling der Muttergesellschaft dauerhaft sichergestellt. 3.2. Vorgänge von besonderer Bedeutung im Geschäftsjahr Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben keine Vorgänge von besonderer Bedeutung stattgefunden. 4. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und ErtragslageDie Gesellschaft erzielte im Jahr 2023 ein kräftiges Umsatzwachstum von 19,1%. Der Jahresüberschuss betrug 2,5 MEUR (Vorjahr 3,3 MEUR). Dies zeigt, dass die Gesellschaft auf einem wirtschaftlich gesunden Fundament steht und somit auch für die Zukunft die Grundlage für eine positive wirtschaftliche Entwicklung geschaffen hat. 4.1 Vermögenslage Das Gesamtvermögen erhöhte sich im Berichtsjahr von 31,0 MEUR auf 32,1 MEUR, was im Wesentlichen auf den Anstieg der liquiden Mittel zurückzuführen ist. Einem Jahresüberschuss i.H.v. 2,5 MEUR standen Gewinnausschüttungen an die Muttergesellschaft von 4,8 MEUR gegenüber, wodurch sich das Eigenkapital von 10,8 MEUR auf 8,4 MEUR verringerte. Dadurch verminderte sich die Eigenkapitalquote von 35% im Vorjahr auf 26% im abgeschlossenen Berichtsjahr. Dennoch ist diese Kennzahl immer noch als sehr robust anzusehen und bestätigt eine gesunde Vermögenslage der Gesellschaft. 4.2 Finanzlage Das positive Jahresergebnis hat zur Liquiditätssicherung beigetragen. Ein zur Finanzierung des in 2019 getätigten Zukaufs von Vermögenswerten im Semi-Bereich aufgenommenes Darlehen bei einer Schwestergesellschaft i.H.v. 6,0 MEUR hat eine Laufzeit bis 2024 und wird variabel verzinst. Die Ausschüttungszahlungen an die Muttergesellschaft betrugen 4,8 MEUR (Vorjahr: 3,7 MEUR). Da die Gesellschaft in das Cash-Pooling über die Atlas Copco Finance DAC (Irland) in die Konzernstruktur eingebunden ist, besitzt sie keine eigenen liquiden Mittel. Die im Cash- Pooling beinhalteten Bankguthaben sind in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen. Zum Stichtag verfügte die Gesellschaft nur bezogen auf das Cash-Pooling Forderungen gegen verbundene Unternehmen i.H.v. 18,3 MEUR (Vorjahr: 14,8 MEUR). Der gesamte Forderungsbestand sowie sonstige Vermögensgegenstände erhöhten sich um 1,7 MEUR auf 29,6 MEUR. Diese Steigerung ist im Wesentlichen zurückzuführen auf eine Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 2,8 MEUR auf 18,7 MEUR. Hingegen sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 1,3 MEUR auf 10,5 MEUR zurückgegangen. Zum Stichtag erhöhten sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten um 8,3 MEUR gegenüber dem Vorjahr. Dies betrifft hauptsächlich den Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 8,6 MEUR. Hierunter fällt mit 6,0 MEUR ein in 2024 fälliges Darlehen. Der restliche Anstieg geht mit der sehr positiven Geschäftsentwicklung einher. Die Verbindlichkeiten aus Steuern haben sich um 0,5 MEUR verringert. Insgesamt verringerte sich das Working Capital (Umlaufvermögen minus kurzfristiges Fremdkapital) somit von 21,1 MEUR im Vorjahr auf 14,0 MEUR in 2023. Da keine eigenen liquiden Mittel vorliegen und diese über das Cash-Pooling in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen abgebildet werden, bezieht sich das Ergebnis der Cash Flow-Rechnung auf die Veränderung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen, welche das Cash-Pooling betreffen. Der operative Cash Flow weist im Berichtsjahr einen Mittelzufluss von 8,5 MEUR aus (Vorjahr: Mittelzufluss 13,6 MEUR). Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit zeigt einen Mittelabfluss von 0,01 MEUR (Vorjahr: Mittelabfluss 0,05 MEUR). Einen Mittelabfluss von 5,1 MEUR weist der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit aus (Vorjahr: Mittelabfluss von 4,0 MEUR). Davon betragen 4,8 MEUR Ausschüttungszahlungen an die Muttergesellschaft und 0,3 MEUR betreffen Zinszahlungen für ein in 2019 aufgenommenes Darlehen. 4.3 Ertragslage Die Umsatzerlöse stiegen um 13,4 MEUR oder 19% von 70,5 MEUR im Vorjahr auf 83,9 MEUR. Damit wurde auch die Prognose aus dem Vorjahr deutlich übertroffen, welche von einem Umsatzwachstum von 12% gegenüber 2022 ausging. Hier sei auf die Ausführungen im Abschnitt 3.1 dieses Lageberichts verwiesen. Der Materialaufwand erhöhte sich im abgeschlossenen Geschäftsjahr um 13,4 MEUR (26 %) auf 65,6 MEUR. Ursache hierfür ist hauptsächlich der gestiegene Umsatz gegenüber Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich von 6,5 MEUR auf 5,5 MEUR. Ursache hierfür sind die gesunkenen Aufwendungen aus Währungsumrechnung (-2,2 MEUR), denen höhere Kosten der Warenabgabe um 0,8 MEUR und gestiegene Aufwendungen der verschiedenen betriebliche Kosten um 0,7 MEUR (z.B. Konzernverrechnungen, Fremdleistungen, Bürobedarfe und EDV-Bedarf) gegenüberstanden. Die Personalaufwendungen stiegen auf 10,0 MEUR, welches einen Zuwachs von 6% gegenüber Vorjahr (9,4 MEUR) darstellt. Dies ist vor allem auf gestiegene Personalkosten zurückzuführen. Die Profitabilität (Ergebnis vor Steuern/Umsatzerlöse) betrug 4,2% (Vorjahr: 6,8%) und lag unter den Erwartungen. Die letztjährig abgegebene Prognose für 2023 (7,0%-8,0%) wurde verfehlt. Aufgrund des Vorsteuerergebnisses verringerte sich der Steueraufwand von 1,4 MEUR auf 1,1 MEUR. Im Jahr 2023 konnte die Gesellschaft erneut ein positives Ergebnis nach Ertragsteuern i.H.v. 2,5 MEUR erwirtschaften (Vorjahr: 3,3 MEUR). 4.4 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Als Vertriebs- und Servicegesellschaft, die in ein zentral organisiertes Unternehmen eingebunden ist, liegt der Fokus hauptsächlich auf der Erfüllung von Umsatz- und Profitabilitätszielen. Weitere Indikatoren geben Aufschluss, wie sich das operative Ergebnis entwickelt und welche Maßnahmen zu einem positiven Betriebsergebnis führen. Mit einem Umsatzwachstum in 2023 von 19% wurde die Prognose (12% Wachstum) deutlich übertroffen. Hierzu beigetragen hat der Geschäftsbereich Semi, welcher im 4. Quartal 2023 überraschend stark alle Erwartungen übertroffen hat. 78,2% des Umsatzes wurde für Material aufgewendet, was über dem Niveau des Vorjahres liegt (74,1%). Hier spiegeln sich zum einen Veränderungen im Produktmix wider, zum anderen jedoch auch, dass Kostenerhöhungen auf der Einkaufsseite nicht vollständig auf der Verkaufsseite weitergegeben werden konnten. Die übrigen geschäftsbezogenen Kosten (vorwiegend Personal, Abschreibungen, Raumkosten, Fahrzeugkosten, Versicherungen) betrugen 19% im Verhältnis zu den Umsatzerlösen (Vorjahr: 23%). Hier konnten einerseits Kostenerhöhungen in verschiedenen Bereichen durch Kostensenkungen in anderen Bereichen kompensiert werden und andererseits hat sich die Kennzahl vor allem durch das starke Umsatzwachstum nach unten entwickelt. Der Prognosekorridor für die Profitabilität in 2023 von 7,0%-8,0% wurde verfehlt. Tatsächlich lag das Ergebnis vor Steuern bei 4,2% in 2023. Hauptsächlich ist diese Abweichung auf den deutlich höheren Materialaufwand sowie auf einen gestiegenen Aufwand für Gewährleistungen zurückzuführen. Die Gründe hierfür liegen vor allem in einem geänderten Produktmix begründet sowie der Tatsache, dass nicht alle Kostensteigerungen vollumfänglich auf der Absatzseite weitergegeben werden konnten. Der Anstieg bei den Gewährleistungen betrifft vor allem wenige spezifische Produkte im Geschäftsbereich Semi, die in 2023 einen größeren Umsatzanteil ausgemacht haben. Die Belegschaft ist mit einem Jahresdurchschnitt von 89 Mitarbeitern gegenüber Vorjahr konstant geblieben. Gezielte Weiterbildungen unseres Personals durch interne Trainings und externe Schulungen helfen uns, die Qualifikation und Motivation unserer Mitarbeiter auf einem hohen Niveau zu halten. Die Vergütung der Mitarbeiter erfolgt auf Basis des bestehenden Tarifvertrages. Für außertarifliche Mitarbeiter bestehen zusätzliche erfolgsabhängige Vergütungskomponenten. Weiterhin sind jährlich stattfindende Zielvereinbarungs- und Leistungsbeurteilungsgespräche elementarer Bestandteil der Personalentwicklungsstrategie. Zusätzlich aufbauend auf unseren Grundwerten - Interaktion, Engagement und Innovation - die uns helfen, sich einem stetig veränderten Umfeld anzupassen, wurde innerhalb der Atlas Copco Gruppe ein Verhaltenskodex implementiert, welcher die Richtlinien über geschäftsethisches, soziales und ökologisches Verhalten zusammenfasst und unser Handeln bestimmt. Jeder unserer Mitarbeiter muss sich mit diesem Verhaltenskodex vertraut machen und danach handeln. Die Teilnahme an entsprechenden Schulungen hierzu sind für jeden Mitarbeiter verpflichtend. Weiterhin ist die Atlas Copco Gruppe und damit einschließend die Edwards GmbH Mitglied der Science-Based-Targets-Initiative, der sich weltweit ca. 6.000 Organisationen angeschlossen haben. Die Atlas Copco Gruppe verpflichtet sich hiermit die Emissionen in großen Umfang gemäß dem Pariser Klimaabkommen aus dem Jahr 2015 zu reduzieren. Ziel ist die globale Klimaerwärmung deutlich unter 2o°C zu senken. Diese Ziele und das daraus hervorgehende Engagement sollen in allen Aspekten unserer Geschäftsprozesse und Produkten Berücksichtigung finden. Entsprechend ist dies in unsere Richtlinie für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz eingeflossen, die für den gesamten Unternehmensbereich "Vacuum Technique" der Atlas Copco Gruppe gilt. [Quelle: Ambitious corporate climate action - Science Based Targets ] 5. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung5.1 Risikomanagement Zur Unternehmensführung/-steuerung setzen wir uns permanent mit der Überwachung der latenten Unternehmensrisiken auseinander. Die implementierten Maßnahmen ermöglichen ein frühzeitiges Erkennen von bestandsgefährdenden Risiken und damit eine zeitnahe Risikobewältigung. Der Atlas Copco Konzern beschäftigt hierzu eine Reihe von lokalen und globalen Finanz-Analysten und Controllern, die sowohl die Prozesse als auch die Finanzdaten der Tochtergesellschaften monatlich überwachen und Veränderungen gegenüber den Planungen der Zentrale bzw. den Tochtergesellschaften unmittelbar aufzeigen. In regelmäßigen Meetings zwischen den übergeordneten Bereichen und der Geschäftsleitung der Edwards GmbH werden überdies detaillierte Besprechungen der relevanten Themengebiete durchgeführt, analysiert und bewertet. Die globalen Gefahren und die Auswirkungen, hervorgerufen durch geopolitische Spannungen sind weiterhin präsent und bleiben dadurch potenzielle Risiken vor allem auf der Beschaffungsseite mit Unsicherheiten hinsichtlich globaler Unterbrechungen der Lieferketten und damit einhergehender Knappheit von Vorprodukten. Davon könnten auch unsere konzerninternen Lieferanten betroffen sein. Positiv entwickelt hat sich hingegen die Inflation, welche sich weltweit abgeschwächt hat und damit zu einer leichten Entspannung bei den Einkaufspreisen geführt hat. Insgesamt schätzen wir die Lieferketten und die Versorgung mit Einkaufsmaterialien für die Edwards GmbH als robust ein, und erwarten eine weitere Entspannung bei den Lieferzeiten, die wir auch an unsere Kunden weitergeben werden. Auf der Absatzseite bestehen potenzielle Risiken durch Wegfall von Kundenaufträgen verursacht durch das sich abschwächende Wirtschaftsklima in Deutschland. Ebenso bestünde hier zusätzlich im schlechtesten Falle das Risiko von Forderungsausfällen. Bisher jedoch haben sich aus Liquiditätssicht keine Zahlungsverzögerungen seitens unserer Kunden oder Forderungsausfälle eingestellt. Wir beobachten aber weiterhin intensiv die Entwicklungen und behalten uns vor, Zahlungsbedingungen anzupassen, wie z.B. Vorauskasse oder Zahlungspläne zu vereinbaren. Ebenso stellen wir wegen der gegenüber Russland verschärften Sanktionen bisher keine negativen Geschäftsauswirkungen auf die Edwards GmbH fest. Sollten negative Auswirkungen auf die Ertrags- und Vermögenslage durch rückläufige Umsätze eintreten, können diese vor allem durch Kurzarbeit und durch erfolgsabhängige Vergütungskomponenten abgemildert werden. In unserer Preisgestaltung auf der Absatzseite finden sowohl Wettbewerbssituation als auch Inflationsentwicklung und Materialknappheit Berücksichtigung und mindern somit Verlustrisiken. Von langfristig bindenden Angeboten und Festpreisen wird derzeit noch abgesehen, auch wenn zukünftig eine sich abschwächende Inflationsentwicklung erwartet wird. [Quelle: https://www.ifo.de/fakten/2024-06-20/ifo-konjunkturprognose-sommer-2024- neue-hoffnung-aber-noch-kein-sommermaerchen]. Nach Einschätzung der Geschäftsleitung bestehen derzeit und auch in absehbarer Zukunft keine bestandsgefährdeten Risiken für die Gesellschaft. 5.2 Beschaffungsrisiken Die Gesellschaft bezieht ihre Vertriebswaren von konzerninternen Unternehmen, insbesondere von Edwards Tschechien, Edwards Korea, Edwards USA und Edwards China. Daher besteht hinsichtlich der Lieferbereitschaft eine Abhängigkeit von den weltweit organisierten Produktionsstätten des Konzerns. Verzögerungen aus diesen Ländern und generelle Materialknappheit können zu eigenen Lieferschwierigkeiten und Problemen mit Kunden führen. Die Verrechnung der von Edwards bezogenen Waren basiert auf einer im Konzern abgestimmten Transferpreisvereinbarung. Im Weiteren wird die Gesellschaft in die strategischen Entscheidungen der Muttergesellschaft eingebunden und ist damit von den Entwicklungen innerhalb des Konzerns abhängig. 5.3 Erfolgs- und Liquiditätsrisiken Da die Liquidität der Gesellschaft wesentlich von den Zahlungseingängen der Kunden geprägt ist, besteht ein Risiko, dass aufgrund von Insolvenzen die Finanzlage des Unternehmens beeinflusst wird. Die Gesellschaft wirkt diesem Risiko durch aktive Bonitätsprüfungen, die Einrichtung von Kreditgrenzen oder auch Verträgen mit Kundenvorauszahlungen entgegen. Gleichzeitig wird die Liquidität der Gesellschaft durch das Atlas Copco Konzern Cash-Pooling-System gesichert. Ebenso kann die Gesellschaft innerhalb des Konzerns auf Finanzierungsmöglichkeiten zurückzugreifen. Aufgrund der laufenden Erfolgs- und Liquiditätskontrollen werden negative Entwicklungen frühzeitig erkannt und, sofern notwendig, entsprechende Korrekturmaßnahmen ergriffen. 5.4 Betriebs- und Produktionsrisiken Wesentliche Betriebs- und Produktionsrisiken bestehen nicht, da vornehmlich Vertriebs- und Serviceleistungen erbracht werden. 5.5 Markt- oder Absatzrisiken Aufgrund einer breiten Produktpalette mit einem umfangreichen Anwendungsspektrum, die Edwards seinen Kunden anbieten kann, besteht die Möglichkeit, negative Marktschwankungen bei Kundengruppen mit positiven Einflüssen anderer Anwender auszugleichen. Mit der Bewältigung aktueller Themen, wie der Erreichung der Klimaziele, dem Ausbau der E-Mobilität oder dem Vorantreiben der Digitalisierung, steht der Standort Deutschland vor neuen technologischen Herausforderungen insbesondere im Bereich der Vakuumtechnik, wozu unsere Produkte und Leistungen heute und auch zukünftig einen wichtigen Beitrag zur Lösung der Probleme leisten können und werden. Die Risiken für die Gesellschaft werden daher als gering eingestuft. 5.6 Finanzmarktrisiken Wesentliche Wechselkursrisiken bestehen nicht, da die allgemeine Geschäftswährung der Euro ist. Die Waren, die das Unternehmen von Konzernunternehmen bezieht, werden überwiegend in Euro oder in Währungen, deren Kurse gegenüber dem Euro als relativ stabil bezeichnet werden können, abgerechnet. Darüber hinaus gehende Risiken werden von der Geschäftsleitung nicht gesehen. Aufgrund des bestehenden Darlehens unterliegt die Gesellschaft Zinsrisiken, die aber trotz derzeitig steigenden Zinsniveaus als sehr gering eingeschätzt werden. 5.7 Chancen Das Unternehmen setzt weiterhin auf einen Wachstumskurs und damit den weiteren Ausbau seiner Marktstellung im deutschsprachigen Raum. Erreicht werden soll dies durch eine Stärkung unserer Marken und Produkte und unseres Unternehmens im Marktumfeld, durch eine kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Vertriebsteams, durch eine stetige Erweiterung unserer Produktpalette im Kerngeschäft sowie der Nutzung zusätzlicher Vertriebskanäle. Durch die Einbindung in den Atlas Copco Konzern, welcher den Vakuummarkt mit verschiedenen Marken mit jeweils eigenen Kernkompetenzen anspricht, ergeben sich für unsere Kunden vielfältige Lösungsmöglichkeiten. Dies bietet der Edwards GmbH neue Chancen, um Marktanteile zu steigern und weiterhin erfolgreich zu agieren. 6. PrognoseberichtEingebunden in eine weltweite strategische Planung des Atlas Copco Konzerns werden wir unsere Anstrengungen fortführen, den Marktanteil in unseren Segmenten weiter zu vergrößern. Die Planungen für das folgende Geschäftsjahr 2024 sahen ursprünglich eine Umsatzsteigerung von rund 3% vor. Gemäß abgeschlossenem 2. Quartal 2024 liegt der Umsatz jedoch hinter dem Vorjahreszeitraum. Trotz einem erwarteten stärkeren 3. und 4. Quartal geht die Jahresprognose für das Gesamtjahr 2024 von einem Umsatzrückgang von 7% gegenüber Vorjahr aus. Beim Forecast 2024 gehen wir mit 6% von einer leicht höheren Profitabilität gegenüber 2023 aus (4,2%). In der Vorjahresprognose für das Geschäftsjahr 2023 wurde das angestrebte Umsatzwachstum deutlich übertroffen, die prognostizierte Profitabilität jedoch nicht erfüllt. Trotz einer weltweit weiterhin schwierigen Lage, vor allem in geopolitischen Entwicklungen und speziell des anhaltenden Russland-Ukraine-Krieges, erwarten wir für die Edwards GmbH einen anhaltenden Wachstumstrend mit einem soliden positiven Ergebnis. Deshalb planen wir für 2025 wieder mit einem Umsatzwachstum im einstelligen Bereich mit einer gleichbleibenden Profitabilität von 6%-7%.
Feldkirchen, den 29. November 2024 Hartmut Kirchheim, Geschäftsführer
Burgess Hill, den Dec / 18 / 2024 Im Namen von Edwards Limited Kurt Vandingenen, Direktor |
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