Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Hamburger Pensionsverwaltung eG
HamburgStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Dr. Saß seit 27.3.2025 | Vorstandsmitglied |
Thomas Schmidt seit 27.3.2025 | Vorstandsmitglied |
Andrea Vogt seit 21.12.2020 | Prokura |
Melanie Yvonne Carola Jura seit 9.3.2020 | Vorstandsmitglied |
Carsten Erhard Ebsen seit 20.6.2019 | Prokura |
Thomas Oliver Gut seit 1.2.2019 | Prokura |
Frank Scheer seit 5.1.2017 | Vorstandsmitglied |
Halina Zack seit 6.5.2013 | Prokura |
Jonathan Dietmar Valder seit 24.1.2003 | Prokura |
Sigrun Petruschat seit 10.4.2002 | Prokura |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hamburger Pensionsverwaltung eGHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhalt Organe Lagebericht Bilanz zum 31. Dezember 2023 Gewinn- und Verlustrechnung Anhang Entwicklung des Anlagevermögens Verbindlichkeitenspiegel Ergebnisverwendungsvorschlag Sonstige Angaben Bericht des Aufsichtsrates Organe
LageberichtDie Hamburger Pensionsverwaltung eG (HAPEV) berät und betreut ihre Mitglieder und weitere Unternehmen auf dem Gebiet der betrieblichen Altersversorgung und verwaltet ohne eigenes Gewinninteresse deren Versorgungszusagen und Versorgungseinrichtungen. Sie ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e.V. (aba). Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Alterssicherung in Deutschland befindet sich aufgrund von demografischen und gesellschaftspolitischen Veränderungen in einem anhaltenden Prozess der Umstrukturierung. Die Herausforderungen für die sozialen Sicherungssysteme nehmen weiter zu und das Leistungsniveau der gesetzlichen Rente wird weiter sinken. Zum Ausgleich propagiert und fördert der Gesetzgeber diverse sich teils widersprechende Konzepte der privaten oder betrieblichen, kollektiv oder individuell organisierten, auf Renten- oder Kapitalbasis, Immobilieneigentum oder Unternehmensbeteiligungen gerichteten, mit oder ohne Gewinnstreben des Anbieters organisierten Vorsorge. In dieser Gemengelage der unterschiedlichen Konzepte hat sich die HAPEV positioniert. In Übereinstimmung mit ihren Mitgliedsunternehmen ist sie davon überzeugt, dass die gesetzliche Rente am besten durch ein kollektiv organisiertes und einfach strukturiertes System der betrieblichen Altersversorgung ergänzt wird. Geschäftsverlauf Der Umsatz der HAPEV belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 26.446,1 TEUR (Vorjahr: 25.027,3 TEUR). Hauptumsatzträger war auch 2023 die Verwaltung der Hamburger Pensionskasse von 1905 VVaG (HPK) und der Hamburger Pensionsrückdeckungskasse VVaG (HPR) mit zusammen 16.433,2 TEUR (Vorjahr: 15.446,7 TEUR). Auf die sonstige Verwaltung von Pensionskassen bzw. Versorgungswerken, Beratung und Pensionsgutachten entfiel ein Umsatz von 9.883,8 TEUR (Vorjahr: 9.458,1 TEUR). Die Leistungen im Bereich der Immobilienverwaltung für Immobilienfonds und einer Grundstücksdienstleistungsgesellschaft für Versorgungswerke wurden mit 129,1 TEUR (Vorjahr: 122,5 TEUR) vergütet. Die Personalaufwendungen betrugen im Geschäftsjahr 2023 16.246,1 TEUR (Vorjahr 15.847,3 TEUR); die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich auf 7.819,9 TEUR (Vorjahr 6.925,8 TEUR). Die HAPEV hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von 4,7 TEUR (Vorjahresjahresüberschuss: 5,8 TEUR) erzielt. Das Ergebnis entspricht der Planung des Vorjahres. Genau wie die von ihr verwalteten Pensionskassen ist die HAPEV "auf Gegenseitigkeit" organisiert. Sie bietet ihre Dienstleistungen den angeschlossenen Mitgliedern zu auskömmlichen Sätzen ohne Gewinnstreben an. Die nötige Eigenmittelausstattung erhält sie von den angeschlossenen Versorgungswerken, die für je 500 verwaltete Personen einen Geschäftsanteil zu zeichnen haben. Chancen und Risiken Die HAPEV hat 2023 das in einer Risikostrategie zusammengefasste Risikomanagement konsequent angewendet. Kernstück der Risikostrategie ist die qualitative und quantitative Erfassung aller relevanten Risiken, deren Behandlung und die Berichterstattung an Vorstand und Aufsichtsrat. Im Rahmen des Risikomanagements werden Zuständigkeiten und Maßnahmen zur Risikosteuerung und -minderung definiert. Durch die Qualitätssicherung werden Gefahren aus Kostensteigerungen frühzeitig erkannt, und die Abläufe werden kostenbewusst optimiert. Für die Kapitalanlage der verwalteten Versorgungswerke besteht ein funktionsgetrenntes Risikomanagement. Das Risikomanagement wird durch Maßnahmen zur Früherkennung ergänzt. Das operationale Risiko beinhaltet die Gefahr von Verlusten aufgrund von unzulänglichen oder fehlgeschlagenen internen Prozessen oder aus mitarbeiter- und systembedingten oder externen Vorfällen sowie von Rechtsrisiken. Um wesentliche operationale Risiken zu erkennen, wird ein umfassendes Frühwarnsystem eingesetzt. Die Steuerung von operationalen Risiken erfolgt vornehmlich durch die verbindliche Festlegung von Verhaltensregeln. Risiken, deren Eintreten sich nicht vollständig ausschließen lässt und deren Eintreten gravierende Folgen hätte, werden in Notfallplänen berücksichtigt und erforderlichenfalls versichert. Die HAPEV wächst. Aus dem Kreis ihrer Mitgliedsunternehmen gewinnt sie laufend neue Beratungs- und Dienstleistungsaufträge hinzu. Bisher eigen verwaltete Pensionskassen interessieren sich vor dem Hintergrund steigender aufsichtsrechtlicher Anforderungen für eine Verwaltung durch die HAPEV. Das weitere Größenwachstum trägt dazu bei, die in Rechnung gestellten Verwaltungskosten auf niedrigem Niveau halten zu können. Die HAPEV beobachtet sehr sorgfältig die Regulierung von Pensionskassen durch europäisches und deutsches Recht. Im Fall nachteiliger Regelungen wären die von ihr verwalteten Pensionskassen beeinträchtigt und zugleich würden sich Chancen für die Verwaltung weiterer Pensionskassen und Versorgungszusagen in anderen Durchführungswegen eröffnen. Zukünftige Entwicklung Die Rahmenbedingungen für den deutschen Groß- und Außenhandel werden auch 2024 voraussichtlich von einem abgeschwächten Weltwirtschaftswachstum geprägt. Deutschland befindet sich weiterhin an der Schwelle zur Rezession. Die Inflation als wesentlicher Einflussfaktor wird sich 2024 voraussichtlich weiter abschwächen und damit positiv auf die Konsumneigung auswirken. Die Nachfrage in der Tourismusbranche wurde 2023 kaum durch Preissteigerungen, unsichere Entwicklungen aufgrund zahlreicher Konflikte in der Welt und Umweltkrisen beeinträchtigt. Dieser Trend wird sich voraussichtlich 2024 fortsetzen. Inwieweit sich dies mittelbar auf die betriebliche Altersversorgung der betroffenen Mitgliedsunternehmen in den Folgejahren auswirkt, lässt sich noch nicht abschätzen. Die nachfolgend genannten Erwartungen an die zukünftige Entwicklung sind insoweit mit Unsicherheit behaftet. Im Berichtsjahr waren darüber hinaus keine Risiken erkennbar, die einen wesentlichen Einfluss auf die künftige Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können. Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die HAPEV eine deutliche Zunahme der Umsätze aus der Gewinnung neuer Mandate im Pensionsservice und der Weiterbelastung der steigenden Personal- und Sachaufwendungen. Insgesamt wird ein leicht positives Ergebnis erwartet. Aufgrund des Wachstums der beiden von der HAPEV verwalteten Hamburger Pensionskassen wird die HAPEV ihre Eigenkapitalbasis weiter stärken. Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Wir haben den Abschluss unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften aufgestellt.
Hamburg, den 11. April 2024 Der Vorstand Gewinn-
und Verlustrechnung
|
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| 2023 | Vorjahr | |||
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| 1. Umsatzerlöse | 26.446.145,93 | 25.027.330,47 | ||
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 25.646,94 | 26.471.792,87 | 130.968,88 | 25.158.299,35 |
| 3. Personalaufwand | ||||
| a) Löhne und Gehälter | 13.209.904,24 | 12.737.505,34 | ||
| b) Soziale Abgaben und
Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
3.036.212,16 | 3.109.788,72 | ||
| davon für
Altersversorgung: EUR 952.302,75
(Vorjahr: EUR 1.158.191,67) |
||||
| 16.246.116,40 | 15.847.294,06 | |||
| 4. Abschreibungen auf
immaterielle
Vermögensgegenstände und Sachanlagen |
2.462.637,68 | 2.257.055,08 | ||
| 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 7.819.868,37 | 26.528.622,45 | 6.925.773,55 | 25.030.122,69 |
| 6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 6.751,38 | 274,02 | ||
| 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 73.953,14 | 82.299,30 | ||
| davon aus der Aufzinsung
von Rückstellungen
EUR 73.759 (Vorjahr: EUR 72.562,00) |
||||
| 8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 50.416,59 | 40.137,09 | ||
| davon aus latenten
Steuern
EUR -14.453,37 (Vorjahr: EUR -50.174,11) |
||||
| 9. Ergebnis nach Steuern | -174.447,93 | 6.014,29 | ||
| 10. Sonstige Steuern | -179.120,22 | 255,00 | ||
| 11. Jahresüberschuss | 4.672,29 | 5.759,29 | ||
| 12. Einstellungen in
Ergebnisrücklagen
gesetzliche Rücklage |
467,23 | 575,93 | ||
| 13. Bilanzgewinn | 4.205,06 | 5.183,36 |
Anhang
1. Angaben zur Gesellschaft
| Name: | Hamburger Pensionsverwaltung eG |
| Sitz: | Brooktorkai 20, 20457 Hamburg |
| Eintrag: |
Genossenschaftsregisternummer 980,
Amtsgericht Hamburg |
2. Form und Gliederung des Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung aufgestellt.
Die Bilanzgliederung entspricht dem Schema der §§ 266 und 337 HGB.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.
3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bilanziert, bei immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen vermindert um die planmäßigen, der voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechenden Abschreibungen.
Die Abschreibungsdauer liegt für immaterielle Vermögensgegenstände zwischen ein bis sieben Jahren sowie für andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen drei und dreizehn Jahren. Die Abschreibungen erfolgten nach der linearen Methode. Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG werden unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bilanziert. Die Verpflichtungen aus Altersteilzeit und Zeitwertguthaben wurden gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit dem zugehörigen Aktivposten verrechnet. Die zu verrechnenden Vermögensgegenstände werden mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet.
Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgte nach der versicherungsmathematischen Projected-Unit-Credit-Methode unter Ansatz der Rechnungsgrundlagen nach den Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck.
Gehaltsanpassungen wurden mit 2,5 % p.a. eingerechnet. Rentenanpassungen wurden mit 2,2 % angesetzt. Hinsichtlich der Fluktuation wurden unternehmensindividuelle Werte herangezogen. Im Berichtsjahr wird ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz von 1,82 % bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen und von 1,74 % bei der Rückstellung für Sterbegeld und 1,05 % für Altersteilzeitverpflichtungen zugrunde gelegt.
Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gem. § 253 Abs. 1 HGB angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und sie werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.
Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
4. Erläuterungen zur Bilanz
Aktiva
Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um entgeltlich erworbene Software. Die Zugänge der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung betreffen geringwertige Wirtschaftsgüter und langlebige Wirtschaftsgüter. Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist in dem Anlagenspiegel auf Seite 11 dargestellt.
Die Forderungen haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus den Ausgliederungs- und Dienstleistungsverträgen.
Die flüssigen Mittel setzen sich aus den Barbeständen der Hauptkasse und Bankguthaben zusammen.
Die mit 728.951,80 EUR (Vorjahr: 714.498,43 EUR) ausgewiesenen latenten Steuern stammen aus unterschiedlichen handels- und steuerrechtlichen Bewertungsansätzen bei den Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen. Insgesamt weisen die latenten Steuern einen Aktivüberhang aus und werden mit den aktuell gültigen Steuersätzen der Körperschaft- und Gewerbesteuer (insgesamt 32,28 %) bewertet. In Höhe des Aktivüberhangs besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB.
In der Position Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung wird die Differenz des Wertguthabens aus der Altersteilzeitinsolvenzsicherung und dem zugehörigen Deckungsvermögen 2023 mit EUR 3.425,68 ausgewiesen.
Passiva
Die gesetzliche Rücklage entwickelte sich wie folgt:
| Stand am 01.01.2023: | EUR | 151.415,72 |
| Zuführung gemäß Beschluss der Generalversammlung 2023: | EUR | 5.183,36 |
| Zuführung gemäß § 15 Abs. 1 der Satzung: | EUR | 467,23 |
| Stand am 31.12.2023: | EUR | 157.066,31 |
Für Pensionsverpflichtungen sind 4.203.521,00 EUR zurückgestellt. Der Unterschiedsbetrag (Ausschüttungssperre) gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt 52.734,00 EUR (Vorjahr: 235.277,00 EUR).
Die gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB verrechneten Bilanzpositionen und Aufwands- und Ertragsposten für Zeitwertguthaben wiesen per 31.12.2023 folgende Werte aus:
| Anschaffungskosten | EUR | 74.619,93 |
| Zeitwert | EUR | 74.619,93 |
| Erfüllungsbetrag der Rückstellung | EUR | 74.619,93 |
| verrechnete Aufwendungen | EUR | 0,00 |
| verrechnete Erträge | EUR | 0,00 |
Das Zeitwertguthaben wurde in voller Höhe mit der Rückstellung verrechnet.
Die gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB verrechneten Bilanzpositionen und Aufwands- und Ertragsposten für die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen wiesen per 31.12.2023 folgende Werte aus:
| Anschaffungskosten | EUR | 71.706,19 |
| Zeitwert | EUR | 65.786,00 |
| Erfüllungsbetrag der Rückstellung | EUR | 126.877,00 |
| verrechnete Aufwendungen | EUR | 3.627,68 |
| verrechnete Erträge | EUR | 3.411,78 |
Die Verpflichtungen aus Altersteilzeit wurden gemäß § 8a Abs. 3 AltTZG gegen Insolvenz gesichert.
Für Verpflichtungen aus Bonuszusagen wurden Rückstellungen in Höhe von 1.548 TEUR gebildet, denen Forderungen in gleicher Höhe an den Hamburger Treuhandverein (HTV) gegenüberstehen. Die Bonusguthaben werden vom HTV zur Absicherung der Zahlungsverpflichtungen treuhänderisch verwaltet. Aufgrund der Ausgestaltung des Treuhandverhältnisses gleichen sich die gegenläufigen Wertänderungen und Zahlungsströme im zukünftigen Zeitraum der Bonuszahlung vollständig aus. Die übrigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Prämien an Mitarbeiter (1.043 TEUR), nicht genommenen Urlaub (321 TEUR), Altersteilzeitverpflichtungen (127 TEUR), Steuerberatungs- und Prüfungskosten (119 TEUR) und Jahresabschlusskosten (46 TEUR).
Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten und Besicherung ist dem Verbindlichkeitenspiegel auf Seite 12 zu entnehmen.
5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Umsatzerlöse entfallen überwiegend auf Dienstleistungen im Rahmen der Verwaltung von Versorgungswerken für Mitgliedsunternehmen und weitere Unternehmen sowie auf versicherungsmathematische Gutachtertätigkeiten und Beratungsleistungen. Weitere Umsätze wurden für Leistungen im Bereich der Immobilienverwaltung für von der HAPEV verwaltete Pensionskassen im Rahmen der mit drei Immobilieninvestmentfonds und einer Grundstücksdienstleistungsgesellschaft geschlossenen Geschäftsbesorgungsverträge und durch die Verwaltung von Treuhandvermögen erwirtschaftet.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen im Wesentlichen auf EDV-Kosten, Mietaufwendungen und allgemeine Bürokosten.
6. Sonstige Angaben
Mitglieder, Geschäftsguthaben
| Mitgliederzahl | Geschäftsguthaben | |
| EUR | ||
| 01.01.2023 | 21 | 943.841,57 |
| Zugang | 1 | 19.940,31 1) |
| Abgang | 1 | 0,00 |
| 31.12.2023 | 21 | 963.781,88 |
1) Hierbei handelt es sich um einen Neuzugang und um Aufstockungen der Geschäftsanteile gemäß § 14 Abs. 1 der Satzung. Eine Haftungsverpflichtung besteht nicht.
Kredite an Organmitglieder wurden nicht gegeben.
Die Genossenschaft ist Mitglied des Genoverband e.V., Hannoversche Straße 149, 30627 Hannover.
Die Differenz zwischen dem versicherungsmathematisch ermittelten Wert der mittelbaren Pensionsverpflichtungen und dem auf die Hamburger Pensionsverwaltung eG entfallenden tatsächlichen Kassenvermögen der Hamburger Unterstützungskasse Nr. 1 e.V. beträgt 72.714,84 EUR. Für den Anteil der versicherungsgebundenen Zusagen der Hamburger Pensionsverwaltung eG bei der Hamburger Unterstützungskasse Nr. 1, der nicht rückgedeckt ist, beträgt der Fehlbetrag 759.506,00 EUR.
Die Hamburger Pensionsverwaltung eG hat ihre Rechte und Ansprüche aus den zur Besicherung von Zeitwertguthaben erworbenen Fondsanteilen zugunsten der anspruchsberechtigten Arbeitnehmer und ihrer Erbberechtigten in den Hamburger Zeitwertfonds e.V. als Treuhänder eingebracht.
Für die Anmietung der Geschäftsräume entstehen zukünftig bis zum Ende der Laufzeit des Mietvertrages finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 12.182 TEUR.
Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer belief sich auf 189.
Nachtragsbericht
Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagespiegel) 31.12.2023
| Anschaffungskosten | |||||
| 01.01.2023 | Zugänge | Abgänge | Umbuchung | 31.12.2023 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 9.334.997,68 | 1.340.121,89 | 105.264,06 | 0,00 | 10.569.855,51 |
| 9.334.997,68 | 1.340.121,89 | 105.264,06 | 0,00 | 10.569.855,51 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3.537.779,27 | 112.502,28 | 354,62 | 0,00 | 3.649.926,93 |
| 3.537.779,27 | 112.502,28 | 354,62 | 0,00 | 3.649.926,93 | |
| 12.872.776,95 | 1.452.624,17 | 105.618,68 | 0,00 | 14.219.782,44 | |
| kumulierte Abschreibungen | |||||
| 01.01.2023 | Zugänge | Abgänge | Umbuchung | 31.12.2023 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 7.080.576,68 | 1.943.282,89 | 105.264,06 | 0,00 | 8.918.595,51 |
| 7.080.576,68 | 1.943.282,89 | 105.264,06 | 0,00 | 8.918.595,51 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.969.053,27 | 519.354,79 | 118,13 | 0,00 | 2.488.289,93 |
| 1.969.053,27 | 519.354,79 | 118,13 | 0,00 | 2.488.289,93 | |
| 9.049.629,95 | 2.462.637,68 | 105.382,19 | 0,00 | 11.406.885,44 | |
| Restbuchwert | ||
| 31.12.2023 | 31.12.2022 | |
| EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.651.260,00 | 2.254.421,00 |
| 1.651.260,00 | 2.254.421,00 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.161.637,00 | 1.568.726,00 |
| 1.161.637,00 | 1.568.726,00 | |
| 2.812.897,00 | 3.823.147,00 | |
Verbindlichkeitenspiegel 31.12.2023
| Art der Vebindlichkeit | Restlaufzeit | Restlaufzeit | davon | Buchwert | davon durch Pfand- | Buchwert |
| Restlaufzeit | gesamt | rechte oder ähnliche | gesamt | |||
| < 1 Jahr | > 1 Jahr | > 5 Jahre | 31.12.2023 | Rechte gesichert | 31.12.2022 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| 1. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen |
1.675.330,89 | 0,00 | 0,00 | 1.675.330,89 | 0,00 | 2.630.421,99 |
| 2. Sonstige Verbindlichkeiten | 974.825,29 | 0,00 | 0,00 | 974.825,29 | 0,00 | 971.355,25 |
| davon aus Steuern | 333.078,55 | 0,00 | 0,00 | 333.078,55 | 0,00 | 345.532,49 |
| davon im Rahmen der
sozialen Sicherheit |
0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2.650.156,18 | 0,00 | 0,00 | 2.650.156,18 | 0,00 | 3.601.777,24 |
Vorschlag für die Ergebnisverwendung für das Geschäftsjahr 2023
Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss nach den im Jahresabschluss mit EUR 467,23 ausgewiesenen Einstellungen in Rücklagen - (Bilanzgewinn) wie folgt zu verwenden:
| Einstellung in die gesetzliche Rücklage | EUR | 4.205,06 |
| Vortrag auf neue Rechnung | EUR | 0,00 |
| insgesamt | EUR | 4.205,06 |
Hamburg, den 11.04.2024
Hamburger Pensionsverwaltung eG
Jura
Scheer
Sonstige Angaben
Die Vergütung der Mitarbeiter erfüllt die Anforderungen der Versicherungsvergütungsverordnung.
Um in der Unternehmensführung kurzfristige Anreize zu verhindern, wird die Vergütung, der mit dem Eingehen und der Überwachung von Kapitalmarktrisiken Beauftragten, grundsätzlich unabhängig von der Entwicklung der eingegangenen Investments gestaltet. Eine Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken im Sinne von Art. 5 der EU-Offenlegungsverordnung ist somit nicht Teil der Vergütungspolitik.
Bericht des Aufsichtsrates
Der Aufsichtsrat hat sich im Jahr 2023 vom Vorstand in mehreren Sitzungen über den Geschäftsverlauf des Jahres 2022 und die laufende Geschäftstätigkeit im Jahr 2023 berichten lassen. Er hat insbesondere den Jahresabschluss 2022 geprüft und ihn der Generalversammlung am 06. Juni 2023 zur Feststellung vorgelegt.
Die laufende Geschäftsführung des Vorstandes sowie der Rechnungs- und Verwaltungsdienst wurden durch die Ausschüsse des Aufsichtsrates zusätzlich geprüft. Der Aufsichtsrat prüfte außerdem den Jahresabschluss 2023, den zugehörigen Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses, wobei ihm auch der vom Vorstand erstellte Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2023 zur Verfügung stand. Der Vorstand gab ergänzende Auskünfte. Der Aufsichtsrat befürwortet den Vorschlag des Vorstands zur Ergebnisverwendung. Dieser entspricht den Vorschriften der Satzung.
Anlass zu Beanstandungen des Jahresabschlusses 2023 war nicht gegeben. Einwendungen waren nicht zu erheben. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss 2023 wurde gebilligt.
Der Aufsichtsrat empfiehlt der Generalversammlung, den Jahresabschluss festzustellen und dem Vorstand Entlastung zu erteilen.
Der Aufsichtsrat dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hamburger Pensionsverwaltung eG für die geleistete Arbeit.
Hamburg, den 04.06.2024
Volker
Schlinge
Vorsitzender des Aufsichtsrates
Werner
Giselbrecht
(Schriftführer)
Dr. Lars Jendrian
Dr.
Ludger Vonnahme
stellv. Vorsitzender
Kathrin Helene Flohr
Martin Scholvin
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
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Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
61 nahegelegene Organisationen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Vermittlung von Arbeitskräften
Großhandel mit Zucker, Süßwaren und Backwaren
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von allen anderen Unterrichtsdienstleistungen a. n. g.
Allgemeine Gebäudereinigung
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Ambulante Betreuungsdienste für Menschen mit Behinderung
Betrieb von Verkehrswegen für Schienenfahrzeuge
Beteiligungsgesellschaften
Vermittlungstätigkeiten für gastronomische Dienstleistungen
Beteiligungsgesellschaften
Einzelhandel mit Telekommunikationsgeräten
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
DIBBI gGmbH
74mPostsekundärer, nicht tertiärer Unterricht in Schulen des Sozialwesens
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
1. PPC KG
74mReisebüros
Wärme- und Kältehandel
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Zucker, Süßwaren und Backwaren
Allgemeine Gebäudereinigung
Einzelhandel mit Brillen und Kontaktlinsen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten
Großhandel mit Tabakwaren
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Bestattungsinstitute
Kirchliche und sonstige religiöse Vereinigungen
Rettungs- und Krankentransportdienste
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Betrieb von Baumschulen
Vermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Ekam GmbH
80mGroßhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und Zubehör
Olga GmbH
80mErbringung von Logistikdienstleistungen
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Konzertveranstalter
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Vermittlung von Arbeitskräften
Rechtsanwaltskanzleien und Notariate
Labaik e. K.
80mManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Ambulante Betreuungsdienste für Menschen mit Behinderung
Vermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Beteiligungsgesellschaften
Bauträger für Wohngebäude
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Einzelhandel mit zoologischem Bedarf und lebenden Tieren
Reisebüros
Glasergewerbe
Schankwirtschaften
Großhandel mit Tabakwaren
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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