Muldental-Eisenbahnverkehrsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBetrieb von Verkehrswegen für Schienenfahrzeuge
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Engwicht seit 2.4.2020 | Geschäftsführer |
Tobias Peter Johannes Richter seit 4.8.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
IntEgro Verkehr GmbHEigenbeteiligung | 40.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 40.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IntEgro Verkehr GmbHZwickauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024IntEgro Verkehr GmbH, ZwickauI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Gegenstand der Gesellschaft sind die Beförderung von Personen und Gütern auf der Schiene, Übernahme von Eisenbahnverkehrs- und -betriebsleistungen im Auftrag von Aufgabenträgern des SPNV und anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen, Umbau, Aufarbeitung, Wartung und Instandhaltung von Schienenfahrzeugen aller Art, Übernahme aller artverwandten Geschäfte Die wesentlichen Bereiche sind aktuell der Schienengüterverkehr im Inland sowie der Betrieb einer Instandhaltungswerkstatt für Schmalspur-Schienenfahrzeuge in Ostritz. 2. Forschung und Entwicklung Eigene Aktivitäten in diesen Bereichen gibt es nicht. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Gemäß Frau Dr. Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes, kam "die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken". Ursachen hierfür waren demnach die weiterhin hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen, ungünstige Finanzierungsbedingungen sowie die geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland. Der Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,3% im Vergleich zu 2022 ist Ausdruck dessen. Im Vergleich zum Jahr 2019 als letztem Jahr vor der Pandemie war das BIP in 2023 lediglich um 0,7% höher. Dieser Einschätzung der wirtschaftlichen Stagnation können wir uns grundsätzlich anschließen. Seit Beginn des Jahres 2023 hatte sich gezeigt, dass die weitere wirtschaftliche Erholung in Deutschland ins Stocken gerät. Die oben genannten Gründe hierfür gelten leider mehr oder weniger unverändert auch im Jahr 2024 und bis heute weiter. In unserer Branche zeigt sich das an der Betriebs- und Verkehrsleistung der Eisenbahn, die in 2023 insgesamt leider deutlich um rund 11% gesunken ist. Im Kalenderjahr 2023 ist gemäß dem Statistischen Bundesamt die Transportleistung der Eisenbahnen im Schienengüterverkehr von 150 Milliarden Tonnenkilometern auf 134 Milliarden Tonnenkilometer zurückgegangen. Der Anteil der Eisenbahnen am Güterverkehr hat sich demnach - ebenfalls bezogen auf erbrachte Tonnenkilometer - in 2023 gegenüber dem Vorjahr von ca. 20,3% ganz leicht auf rund 19,9% und damit auf den Wert von 2018 wieder verringert. Eine deutliche Trendwende zu Gunsten der Schiene wurde demnach wiederum verfehlt. Die häufig propagierte politische Zielstellung der Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene ist damit unverändert in weiter Ferne. Es gelang der Politik bisher nicht, den Abbau intermodaler Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten der Schiene wirklich in Angriff zu nehmen. Auch die seit 2018 in unterschiedlicher Höhe bis heute bestehende Trassenpreisförderung im Güterverkehr (TraFöG) hat offensichtlich noch keine entscheidenden Anreize zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Schienengüterverkehrs setzen können. Ab 1. Juli 2023 war ein weiterer leichter Rückgang der Förderung von 48,3% auf 46,0% zu verzeichnen. Problematisch für die künftige Entwicklung des Schienengüterverkehrs ist weiterhin der ungenügende Ausbau der Schieneninfrastruktur, der in den vergangenen Jahren zu Lasten des schnellen Personenverkehrs, der Straße und auch weniger großer Prestigeprojekte vernachlässigt wurde. Das wurde von der Politik grundsätzlich erkannt. Die mit dem bis heute andauernden Konjunktureinbruch knapper werdenden Steuereinnahmen und zahlreiche andere Verpflichtungen und Projekte lassen leider befürchten, dass die geplante und teils ja auch begonnene Ertüchtigung der bestehenden Eisenbahninfrastruktur nicht im eigentlich erforderlichen Umfang fortgeführt wird. Welche Prioritäten eine neue Bundesregierung bezüglich des Verkehrsträgers Schiene in der Praxis setzt, bleibt abzuwarten. Die IntEgro Verkehr GmbH ist Teil der privaten Wettbewerber der DB Cargo. Gemäß der "Marktuntersuchung Eisenbahnen 2024" der Bundesnetzagentur vom November 2024, die das Berichtsjahr 2023 zum Gegenstand hat, konnten die privaten Wettbewerber ihren Anteil am Güterverkehr im Jahr 2023 auf rund 56,0% steigern. Im Jahr davor waren es gemäß überarbeiteter Ermittlung der erbrachten Tonnenkilometer der DB Cargo AG ca. 55,0%. Ursache für den Anstieg war der im Verhältnis höhere Rückgang der Verkehrsleistung bei der DB Cargo AG. 2. Geschäftsverlauf Die Gesellschaft konnte trotz der ungünstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen die sehr gute Erlössituation des letzten Jahres nicht nur wieder erreichen, sondern deutlich ausbauen. Das hat sowohl ertrags- wie auch liquiditätsmäßig auch weitere Investitionen erlaubt. Hierbei ist zu beachten, dass gerade die Durchführung der regelmäßigen Hauptuntersuchungen am rollenden Material, vor allem an den Loks, zwar regelmäßig laufenden Aufwand darstellt, wirtschaftlich-technisch hierbei aber Investitionen in die zukünftige Entwicklung vorliegen. Je nach Zahl der in einem Geschäftsjahr anfallenden Hauptuntersuchungen ist das Jahresergebnis der Gesellschaft allein hieraus bereits ggf. größeren Schwankungen unterworfen. a) Umsatzentwicklung Die Umsatzerlöse stiegen um insgesamt TEUR 2.227 bzw. rund 22,7%. Dies betrifft den Bereich Schienengüterverkehr mit insgesamt TEUR 1.171 und die Werkstatt in Ostritz mit TEUR 1.244. Unter Berücksichtigung der im Berichtsjahr um TEUR 178 gestiegenen unfertigen Leistungen (im Vorjahr Anstieg um TEUR 181) ergibt sich eine Erhöhung der betrieblichen Leistung zum Vorjahr um TEUR 2.224 oder 22,3%. b) Investitionen Im Berichtsjahr erfolgte der Erwerb der bisher gepachteten Liegenschaft in Ostritz für insgesamt TEUR 292. In ein dort bereits gesondert erworbenes Grundstück wurden weitere TEUR 8 investiert. Die Finanzierung dieser Investitionen erfolgte aus Eigenmitteln. Im Bereich des rollenden Materials wurde ebenfalls in Größenordnungen investiert, so u.a. in eine vor zwei Jahren angeschaffte Diesellokomotive V100, die im Berichtsjahr wieder in Betrieb genommen wurde (TEUR 1.140), eine betriebsfähig erworbene weitere Diesellokomotive V100 (TEUR 235) sowie weitere Maßnahmen zur Instandsetzung und Hauptuntersuchung einer Dampflok der Baureihe 86 (TEUR 557), die aber noch nicht abgeschlossen ist. Außerdem wurden zwei PKW und diverses bewegliches Anlagevermögen erworben. c) Personalentwicklung Der Personalbestand am Bilanzstichtag betrug rund 59 Beschäftigte (Vj.: 57). 3. Lage a) Ertragslage Beim Rohertrag (Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand und Fahrzeugkosten) liegt die Spanne bei 51,1% der Gesamtleistung an Stelle von rund 46,7% im Vorjahr. Es war absolut ein Anstieg um TEUR 1.573 bzw. um 33,8% zu verzeichnen. Ursache für die deutliche Verbesserung des Rohertrags ist vor allem der unterproportional gestiegene Materialaufwand sowie im Vorjahr um TEUR 521 höhere Instandhaltungskosten am rollenden Material. In den Betriebskosten sind auch die Trassenkosten enthalten, die teilweise durch die bereits erwähnte Trassenpreisförderung abgedeckt werden. Im Berichtsjahr ist der Fördersatz allerdings leicht gesunken, so dass in den sonstigen betrieblichen Erträgen die Förderung im Berichtsjahr mit TEUR 269 an Stelle von TEUR 430 im Vorjahr enthalten ist. Daneben werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen im Wesentlichen Sachbezüge ausgewiesen. Der Rohertrag einschließlich der sonstigen betrieblichen Erträge ist absolut um TEUR 2.046 bzw. 19,5% höher als im Vorjahr. Der Personalaufwand ist absolut um TEUR 403 bzw. 15,7% angestiegen, aber im Verhältnis zur Gesamtleistung um 1,3% leicht zurückgegangen. Die Gesamtleistung je Mitarbeiter konnte um über 18% gesteigert werden. Die Abschreibungen sind wegen der vorgenommenen Investitionen um TEUR 216 bzw. 24,9% höher. Das Verhältnis der Abschreibungen zur Gesamtleistung ist minimal angestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 4 niedriger. Das operative Ergebnis konnte letztlich von TEUR 485 um TEUR 959 auf TEUR 1.443 verbessert werden und hat sich damit mehr als verdoppelt. Das Finanzergebnis (TEUR -298) hat sich um TEUR 89 bzw. 42,6% zum Vorjahr verschlechtert und wird vor allem von den gestiegenen Zinsaufwendungen aus den langfristigen Finanzierungen der Anschaffungen belastet. Der Ertragsteueraufwand einschließlich der latenten Steuern ist wegen des deutlich höheren Ergebnisses um TEUR 292 angestiegen. Die ausgewiesenen latenten Steuern ergeben sich vor allem aus der Tatsache, dass einige Neuzugänge der vergangenen Jahre in der Steuerbilanz degressiv und damit schneller abgeschrieben werden als in der Handelsbilanz. Der ausgewiesene Jahresüberschuss ist mit TEUR 765 um TEUR 578 höher als im Vorjahr. b) Finanzlage Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich wegen des gesteigerten Ergebnisses bei höheren Abschreibungen deutlich verbessert, obwohl die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände angestiegen sind und somit dort mehr Mittel gebunden wurden. Die Verbindlichkeiten und andere Passiva sind dagegen nur leicht angestiegen. Insgesamt ergab sich ein höherer Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR 825 an Stelle von TEUR 540 im Vorjahr. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit betrug per Saldo TEUR 2.441 und war damit wesentlich geringer als im Vorjahr mit dort TEUR 3.980. Aus der Finanzierungstätigkeit ergab sich bei den Bankdarlehen (einschließlich der Mobilienfinanzierungen) saldiert ein Mittelzufluss von TEUR 1.268, d.h. die Einzahlungen aus der Neuaufnahme von Darlehen waren entsprechend höher als die erbrachten planmäßigen Tilgungsleistungen. Außerdem waren noch insgesamt TEUR 310 Zufluss von Fördermitteln für Investitionen in das eigene Anlagevermögen zu berücksichtigen. Per Saldo hat sich der Finanzmittelbestand zum Jahresende um TEUR 38 verringert. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme ist um TEUR 2.492 bzw. 20,8% angestiegen, was wesentlich auf die Erhöhung des Anlagevermögens um rund TEUR 1.128 (12,2%) zurückzuführen ist. Daneben ist auch das Umlaufvermögen insgesamt deutlich angestiegen. Die um TEUR 178 höheren unfertigen Leistungen betreffen angearbeitete Aufträge der Werkstatt in Ostritz. Die Bestände an Forderungen und die Sonstigen Vermögensgegenstände sind um TEUR 981 (71,5%) gestiegen, was die schon erwähnte höhere Mittelbindung bedeutet. Das Eigenkapital hat sich um den Jahresüberschuss des Berichtsjahres von TEUR 765 erhöht. Die bilanzielle Eigenkapitalquote ist aber wegen des ebenfalls gestiegenen Fremdkapitals mit 25,2% nur etwas höher als im Vorjahr mit dort 24,0%. Der Sonderposten beinhaltet einen an die Gesellschaft gewährten Zuschuss für eigenes Anlagevermögen. Er wird erst mit Abschreibungsbeginn aufgelöst. Die sonstigen Rückstellungen sind im Berichtsjahr insgesamt um TEUR 94 (52,2%) höher, vor allem wegen gestiegener Rückstellungen im Personalbereich. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Berichtsjahr per Saldo um TEUR 1.268 (18,4%) aufgebaut. Hierin spiegelt sich der Anstieg der Bilanzsumme auf der Passivseite. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden um TEUR 464 (32,5%) abgebaut, die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich dagegen um TEUR 454 deutlich erhöht. Dem Anlagevermögen stehen neben dem langfristigen Eigenkapital zum großen Teil auch langfristige Verbindlichkeiten gegenüber, so dass insoweit bei der Unternehmensfinanzierung Fristenkongruenz besteht. Der Verschuldungsgrad hat sich von 316,5% auf 297,4% etwas verringert. III. Prognosebericht Im Jahr 2023 war bereits ein Rückgang der Wirtschaftsleistung (preisbereinigtes Bruttoinlandsprodukt) um 0,3% zu verzeichnen. Auch im Folgejahr 2024 war wegen der unveränderten konjunkturellen und auch strukturellen Rahmenbedingungen ein erneuter Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,2% festzustellen. Die Probleme Deutschlands haben sich in vielen Bereichen sogar noch verstärkt, etwa in der energieintensiven Industrie und beim Automobilbau. Das Auseinanderbrechen der Ampelkoalition und die vorzeitigen Neuwahlen haben etwaige Maßnahmen hiergegen bis weit in das Jahr 2025 verschoben. International sind der andauernde Krieg in der Ukraine und die neue US-Regierung nachhaltige Unsicherheitsfaktoren, die Prognosen nahezu unmöglich machen. Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen hat sich das Folgejahr für uns aber wegen einiger einmaliger Sonderaufträge weiter enorm positiv entwickelt. Die Gesamtleistung bis März 2025 konnte um gut 50% gesteigert werden. Danach ist wieder mit einem Rückgang zu rechnen, die Geschäftstätigkeit wird aber auf einem stabilen Niveau weiterlaufen. Das allgemeine Transportaufkommen von Gütern auf der Schiene wird bei weiter zu verbessernden Rahmenbedingungen und politischen Weichenstellungen in den Folgejahren wohl auch dann ansteigen, wenn das gesamte Güteraufkommen sich nicht mehr erhöhen sollte. Im Zuge der angestrebten CO 2-Reduzierungen in den nächsten Jahren muss dem Verkehrsträger Schiene auch seitens der Politik eine noch höhere Bedeutung und Unterstützung eingeräumt werden. Auch in diesem Zusammenhang könnten ggf. neue politische Weichenstellungen im Zusammenhang mit der Einsparung von fossilen Ressourcen und der Förderung des Verkehrsträgers Schiene erfolgen. Das immer knapper werdende qualifizierte Personal ist ein Engpass bei der Abarbeitung von Aufträgen. Es besteht eine zunehmende Konkurrenz um die "Ressource Mensch". Der Einsatz von ausländischen Fachkräften in unserer Branche ist für uns unverändert noch keine sinnvolle Option. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Wie oben schon erläutert, wird dem Verkehrsträger Schiene nach wie vor noch nicht die Aufmerksamkeit gewidmet, die er aus ökonomischer und auch ökologischer Sicht haben sollte. Die Pro-Kopf-Investitionen in das Schienennetz liegen in Deutschland bisher unter dem europäischen Durchschnitt. Auch im Bereich Elektrifizierung besteht noch großes Potential, da nach wie vor gut 40% des Schienennetzes noch keine Oberleitung haben. Erst mit diesen Investitionen würde sich die Attraktivität des Schienengüterverkehrs deutlich verbessern. Generelle Branchenrisiken werden nicht gesehen. Ertragsorientierte Risiken Für das Geschäftsjahr 2024/2025 und auch das neue Geschäftsjahr 2025/2026 ist aus bisheriger Sicht und unter den bestehenden Voraussetzungen eine weitere positive Entwicklung festzustellen. Für den Bereich Güterverkehr und Nebenleistungen wird mit einem Umsatzanstieg von ca. 50% gerechnet. Der Umsatz 2024/2025 wird daher bei über TEUR 18.000 liegen. Die bereits erfolgten Kostensteigerungen bei vielen Eingangsleistungen zwingen weiterhin zu einem strikten Kostenmanagement. Dabei hilft, dass der Gesetzgeber die Schienenbahnen mit der Trassenförderung weiterhin entlastet, wobei der Fördersatz leider erneut gesunken ist. Im Geschäftsjahr 2024/2025 tilgen wir wieder eine Reihe von Verbindlichkeiten und mindern damit unsere Zinsbelastung. Laufende Investitionen sind unverändert zwingend notwendig, besonders in die fortlaufende technische Anpassung, Ertüchtigung und Erneuerung des Lokomotiv- und Wagenparks. Diese investiven Maßnahmen stellen oftmals laufenden, das Ergebnis mindernden Aufwand dar, dienen aber der Sicherung der zukünftigen Erträge. Mit einer wegen der oben benannten Sondereffekte bei den Umsatzerlösen deutlich verbesserten Ergebnisentwicklung wird gerechnet. Es wird derzeit von einem Jahresüberschuss für 2024/2025 von ca. TEUR 3.000 ausgegangen. Finanzwirtschaftliche Risiken Liquiditätsrisiken wurden und werden nicht gesehen. Alle Zahlungsströme werden laufend überwacht, Zahlungsstockungen oder Zahlungsausfälle seitens unserer Kunden waren wiederum nur in sehr geringem Umfang zu verzeichnen. Langfristige Investitionen werden weiterhin langfristig finanziert. Bei der Mobilien-Finanzierung arbeiten wir mit langjährigen Partnern erfolgreich zusammen. 2. Chancenbericht Die IntEgro Verkehr GmbH ist ein anerkannter Erbringer von Gütertransportleistungen auf der Schiene. Mit unserer Instandhaltungswerkstatt in Ostritz sind wir außerdem kompetenter Partner für Untersuchungen, Instandhaltungsleistungen, Umbauten, Komponentenfertigung, Konstruktionen und Gesamtprojekte an und für Schmalspur-Schienenfahrzeuge. Die Akquise neuer Kunden und die effektive und umfassende Betreuung der Bestandskunden bleibt weiterhin erklärtes Unternehmensziel. Es ist dem Unternehmen wieder gelungen, weitere neue Kunden zu gewinnen und bestehende Geschäftsbeziehungen auszubauen. Somit ist eine starke Auftragsauslastung - zum großen Teil auch unabhängig von Jahreszeiten und Witterungseinflüssen - gegeben. Perspektivisch ist die Erweiterung des Standortes Ostritz geplant. Mit dem Erwerb der bisher gepachteten Liegenschaft wurde hierfür eine wesentliche Voraussetzung geschaffen. 3. Gesamtaussage Spezifische, das Unternehmen gefährdende Risiken werden derzeit nicht gesehen. Als große Unsicherheiten - allerdings für alle - sind sowohl die weitere Entwicklung in der Ukraine und die (Wirtschafts)Politik der neuen US-Regierung zu sehen. Die Wirtschaftsleistung stagniert aktuell bestenfalls. Die Konsumneigung der privaten Haushalte ist weiterhin gedämpft. Für 2025 ist auch unter der neuen Bundesregierung aus derzeitiger Sicht kein großer Wirtschaftsaufschwung zu erwarten. Ob die neue Regierung hier entscheidende Impulse setzen kann, die zumindest zum Jahreswechsel 2025/2026 eine Wirkung entfalten, muss abgewartet werden. Ein strenges Controlling, laufende Planungsanpassungen und ständige Haushaltsdisziplin sind weiterhin das Gebot der Stunde. In Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung werden ggf. Investitionen oder größere Instandhaltungsmaßnahmen gestreckt. Strategische Investitionen in die Erweiterung des rollenden Materials werden aber soweit wie möglich durchgeführt. Auf Grund der ausgezeichneten Etablierung des Unternehmens am Markt, dem allgemein guten Ruf hinsichtlich Qualität und Flexibilität sowie der breiten Aufstellung mit mehreren Standbeinen wird aus derzeitiger Sicht die positive Auftragslage auch in den weiter unsicheren Zeiten unverändert Bestand haben. Nicht zuletzt auch, weil der Eisenbahnverkehr seitens der Politik als systemrelevant erkannt wurde und desssen Transportleistungen für die Wirtschaft insgesamt notwendig bleiben und voraussichtlich zukünftig noch relevanter sein werden. Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht. V. Bericht über Zweigniederlassungen Eine Zweigniederlassung wird in Gestalt der "InstandhaltungsWerkstatt Ostritz" im ostsächsischen Ostritz unterhalten.
Zwickau, den 5. Mai 2025 Kay Kreisel, Geschäftsführer Martin Engwicht, Geschäftsführer Tobias Richter, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die IntEgro Verkehr GmbH hat ihren Sitz seit dem 7. Juni 2024 in Zwickau, im Berichtsjahr war der Sitz der Gesellschaft in Reichenbach im Vogtland. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Chemnitz, Abteilung B, unter HRB 24557 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BiLRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag das zweite Jahr in Folge die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. In Aufbau und Gliederung folgen Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung den gesetzlichen Regelvorschriften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung enthaltenen Vergleichsbeträge zum 31. März 2023 sind zutreffend angegeben. Größenabhängige Erleichterungen wurden bei der Aufstellung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB). III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich unverändert beibehalten. Für die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten wurde vom Fortbestand der Gesellschaft ausgegangen. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, die Sachanlagen wurden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und grundsätzlich auch in Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen vorgenommen. Bei gebraucht erworbenen Vermögensgegenständen wurde die Restnutzungsdauer auf Grund von Erfahrungswerten geschätzt. Zugänge des Geschäftsjahres werden pro-rata-temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen waren im Berichtszeitraum nicht vorzunehmen. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die unfertigen Leistungen betreffen angearbeitete Aufträge der Werkstatt in Ostritz und im Folgejahr abgeschlossene Eisenbahnverkehrs- und -betriebsleistungen des Stammbetriebes in Zwickau. Die Bewertung erfolgte mit den bisher entstandenen Einzelkosten zuzüglich angemessener Anteile an Gemeinkosten. Der Ansatz der Forderungen erfolgte mit dem Nennwert. Soweit erforderlich, wurden uneinbringliche Außenstände abgeschrieben. Einzelwertberichtigungen wurden in der erforderlichen Höhe individuell vorgenommen. Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite der Bilanz Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Fördermittel, die die Gesellschaft im Berichtsjahr zweckbezogen für Investitionen in das eigene Anlagevermögen erhalten hat, wurden in dem Sonderposten für Investitionszuschüsse passiviert. Der Sonderposten wird korrespondierend zu den Abschreibungen auf das bezuschusste Anlagevermögen aufgelöst, was im Berichtsjahr aber noch nicht der Fall war. Die Steuerrückstellungen beinhalten im Wesentlichen die für das Abschlussjahr zu erwartenden Nachzahlungen an Ertragsteuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken unter vernünftiger kaufmännischer Beurteilung berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt, Abzinsungen auf den Barwert waren zum Bilanzstichtag nicht erforderlich. IV. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Anlagepositionen und ihre Entwicklung sind im gesonderten Anlagenspiegel zum 31. März 2024 (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben bis auf EUR 24.703,78 eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Aktive Rechnungsabgrenzung In dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind keine Disagio-Beträge enthalten. Ausgewiesen werden im Wesentlichen abgegrenzte Finanzierungszinsen sowie Versicherungsbeiträge. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 100.000,00. Davon werden EUR 40.000,00 als eigene Anteile gehalten. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen betreffen die sich nach Abzug der bereits geleisteten Vorauszahlungen ergebende voraussichtliche Ertragsteuerbelastung für das Wirtschaftsjahr 2023/2024 sowie die aus den Wirtschaftsjahren 2022/2023 und 2023/2024 resultierenden pauschalen Lohnsteuern auf Geschenke. An sonstigen Rückstellungen wurden Rückstellungen für den Personalbereich (TEUR 240), für ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 5), für Jahresabschluss- und Prüfungskosten (TEUR 27) sowie für Aufbewahrungsverpflichtungen (TEUR 2) gebildet. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind von der Gesellschaft - soweit sie die Finanzierung von Anlagevermögen betreffen - besichert durch Sicherungsübereignungen der finanzierten beweglichen Wirtschaftsgüter. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind besichert durch Eigentumsvorbehalte bzw. Sicherungsübereignungen. Passive latente Steuern Die bilanzierten passiven latenten Steuern von TEUR 412 wurden in Höhe von 31% des Unterschiedsbetrages zwischen dem Eigenkapital laut Handelsbilanz und Steuerbilanz ermittelt. Die bilanziellen Unterschiede beruhen auf der unterschiedlichen Abschreibung des beweglichen Anlagevermögens in Handels- und Steuerbilanz. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die in der Gewinn- und Verlustrechnung enthaltenen periodenfremden Aufwendungen und Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
VI. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse, die nicht bereits als Verbindlichkeiten zum 31. März 2024 ausgewiesen sind. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 62 im Jahr. Arbeitnehmer In der Gesellschaft waren im Berichtszeitraum ohne Geschäftsführer durchschnittlich 58,75 Arbeitnehmer (davon 17 Aushilfen) (Vj.: 56,75; davon 18 Aushilfen) beschäftigt. Prokura Prokura wurde nicht erteilt. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich für die Gesellschaft nicht ereignet. Geschäftsführer Als Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Wirtschaftsjahr 2023/2024 Herr Kay Kreisel, Jöhstadt, Herr Martin Engwicht, Bärenstein und Herr Tobias Richter, Eckental bestellt. Von der Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 765.398,83 auf neue Rechnung vorzutragen. IntEgro Verkehr GmbH, ZwickauAnlagenspiegel zum 31. März 2024
IntEgro Verkehr GmbH, ZwickauAnlagenspiegel zum 31. März 2024
IntEgro Verkehr GmbH, ZwickauAnlagenspiegel zum 31. März 2024
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die IntEgro Verkehr GmbH, Zwickau Prüfungsurteil Ich habe den Jahresabschluss der IntEgro Verkehr GmbH, Zwickau - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der IntEgro Verkehr GmbH, Zwickau für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Freital, den 5. Mai 2025 HERRMANN, Wirtschaftsprüfer |
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