WKW Beteiligungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andrea Frances Anigati seit 5.3.2026 | Prokura |
Dominikus Nikolaus Wilderich Maria von Scheven seit 8.11.2024 | Geschäftsführer |
Richard Hope seit 9.6.2023 | Prokura |
Ralph Aerni seit 11.6.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Hamilton Lane Advisors, L.L.C. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hamilton Lane (Germany) GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Inhaltsverzeichnis Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Jahresabschluss Bilanz zum 31. März 2024 Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023/2024 Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024 Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Hamilton Lane (Germany) GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hamilton Lane (Germany) GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hamilton Lane (Germany) GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresab-schlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 27. August 2024 RISE
PARTNERS Audit GmbH
D'hein, Wirtschaftsprüfer Lüdemann, Wirtschaftsprüfer Jahresbilanz zum 31. März 2024 und 31. März 2023der Hamilton Lane (Germany) GmbH, Frankfurt am MainAKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024 und vom 1. April 2022 bis 31. März 2023
ANHANG zum 31.03.2024Hamilton Lane (Germany) GmbHFrankfurt am MainAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Hamilton Lane (Germany) GmbH wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften für Finanzdienstleistungsinstitute sowie der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes sowie des Gesellschaftsvertrages zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft. Gemäß § 340 Abs. 4 i. V. m. § 340a Abs. 1 HGB waren die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches auf den Jahresabschluss anzuwenden. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Forderungen an Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer (Nutzungsdauern zwischen drei und dreizehn Jahren) der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu ihren Anschaffungskosten angesetzt und wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die anderen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Fremdwährungsumrechnung für auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten erfolgt unter Berücksichtigung der Regelungen in §§ 256a und 340h HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. Angaben zur Bilanz Forderungen an Kunden Die Forderungen an Kunden enthalten in Höhe von EUR 153.366,38 (Vorjahr: 282.901,04) Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sind in Höhe von 153.366,38 (Vorjahr: EUR 282.901,04) Forderungen gegen Gesellschafter. Fristengliederung nach § 340d HGB i. V. m. § 9 RechKredV
Die Forderungen an Kunden enthalten keine Forderungen mit unbestimmter Laufzeit. Zusammenstellung und Entwicklung des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024 wird auf der Seite 6 der Anlage 3 gezeigt. Die Sachanlagen entfallen vollständig auf die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Mietkautionen in Höhe von EUR 24.168,62 (Vorjahr: EUR 24.168,62), sowie Forderungen aus Steuern in Höhe von EUR 78.286,3 (Vorjahr: EUR 63.527,8). Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten mit Restlaufzeit < 1 Jahr enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt, Lohn- und Kirchensteuer sowie Sozialabgaben in Höhe von EUR 167.065,31 (Vorjahr: 128.195,04) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 66.562,66 (Vorjahr: EUR 61.784,06). Rückstellungen Die anderen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von EUR 65.900,00 (Vorjahr: EUR 63.500) und Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub in Höhe von EUR 15.033,46 (Vorjahr: EUR 12.984,52). Bilanzgewinn In den Bilanzgewinn wurde der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 131.820,10 einbezogen. Verbindlichkeiten in Fremdwährung In der Bilanz sind Verbindlichkeiten in Höhe von umgerechnet EUR 34.449,86 (Vorjahr: EUR 12.939,18) enthalten, die auf fremde Währung lauten. Die Verbindlichkeiten in Fremdwährung enthalten Rückstellungen für ausländische Steuern in Höhe von EUR 14.960,87 (Vorjahr: EUR 0,00), Verbindlichkeiten aus Rechts- und Beratungsleistungen in Höhe von EUR 10.520,31 (Vorjahr: EUR 5.887,45), Verbindlichkeiten aus ausländischen Mietverträgen in Höhe von EUR 4.211,40 (Vorjahr: EUR 7.051,73) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 4.757,28 (Vorjahr: 0,00). Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Ertragsaufgliederung Die Erträge im Sinne des § 34 Abs. 2 Nr. 1 RechKredV gliedern sich im Geschäftsjahr 2023/2024 nach geographischen Märkten wie folgt auf:
Die im Geschäftsjahr gegenüber Dritten erbrachten Dienstleistungen i. S. d. § 35 Abs. 1 Nr. 5 Rech- KredV betreffen Unterstützung bei der Anlagevermittlung. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 44.918,56 (Vorjahr: EUR 0,00) enthalten, welche auf Umsatzsteuererstattungen aus den Vorjahren zurückzuführen sind. Fremdwährungsdifferenzen In den sonstigen betrieblichen Erträge sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 1.402,84 (Vorjahr: EUR 3.400,79) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 2.413,48 (Vorjahr: 2.692,27). Steueraufwand/-ertrag aus dem MinStG Es ergab sich kein tatsächlicher Steueraufwand bzw. -ertrag aus dem MinStG für das Geschäftsjahr 2023/2024. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet- und Dienstleistungsverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von EUR 339.048,67 (Vorjahr: EUR 177.729,45), davon entfallen EUR 297.103,63 auf das Geschäftsjahr 2024/2025. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug: 9 (Vorjahr: 6). Aufgeteilt werden sie in 3 Arbeitnehmerinnen (weiblich) und 6 Arbeitnehmer (männlich). Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Konzernzugehörigkeit Die Hamilton Lane (Germany) GmbH, Frankfurt am Main, wird in den Konzernabschluss (kleinster und größter Konsolidierungskreis) der Hamilton Lane Incorporated, Conshohocken, PA, USA, einbezogen. Der Konzernabschluss kann auf der Homepage der Konzernmuttergesellschaft unter www.hamiltonlane.com eingesehen werden Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers beträgt für Abschlussprüfungsleistungen EUR 43.000,00 sowie für andere Bestätigungsleistungen EUR 12.000. UNTERZEICHNUNG DES JAHRESABSCHLUSSES zum 31.03.2024
Frankfurt am Main, 22. August 2024 Ralph Aerni als Geschäftsführer der Hamilton Lane (Germany) GmbH Anlagenspiegel zum 31. März 2024
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024Grundlegende Informationen zum Konzern Die Hamilton Lane (Germany) GmbH (das "Unternehmen") ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Hamilton Lane Advisors, LLC, einem in den USA ansässigen globalen Anbieter von Anlagelösungen für Privatmärkte. Das Unternehmen bietet Dienstleistungen im Bereich der Geschäftsentwicklung an, zu denen auch die Identifizierung und Kontaktaufnahme mit potenziellen Kunden von Hamilton Lane Advisors, LLC für seine Produkte und Dienstleistungen im Rahmen einer konzerninternen Dienstleistungsvereinbarung gehört. Das Unternehmen betreibt derzeit Auslandsniederlassungen in Italien und Schweden. Eine im Geschäftsjahr 2021/2022 eröffnete Niederlassung in Dänemark wurde im Mai 2023 geschlossen. Jede Zweigniederlassung hat einen separaten Intercompany-Servicevertrag mit Hamilton Lane Advisors, LLC. Die Ergebniskomponenten der Niederlassungen sind im Wesentlichen durch den Personalaufwand und die daraus resultierenden Erträge aufgrund der Kostenübernahmevereinbarung mit der Muttergesellschaft geprägt. Die Niederlassung in Italien hatte zum 31. März 2024 zwei Mitarbeiter, die Niederlassung in Schweden einen Mitarbeiter. Bericht über die Wirtschaftslage Gesamtwirtschaft Laut der Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) vom April 2024 hat sich die weltweite wirtschaftliche Erholung von der Lebenshaltungskostenkrise und den langfristigen Auswirkungen der russischen Invasion in der Ukraine und der COVID-19-Pandemie als überraschend erwiesen. Die Inflation ging von ihrem Höchststand im Jahr 2022 zurück, die Wirtschaftstätigkeit wuchs stetig und das Wachstum von Beschäftigung und Einkommen blieb stabil. Gleichzeitig dürften die hohen Zinssätze zur Bekämpfung der Inflation und die Rücknahme der fiskalischen Unterstützung angesichts der hohen Verschuldung das Wachstum im Jahr 2024 belasten. Das globale Wachstum, das auf 3,2 Prozent im Jahr 2023 geschätzt wird, soll sich in den Jahren 2024 und 2025 im gleichen Tempo fortsetzen. Die globale Inflation, die im Jahresdurchschnitt 2023 bei 6,8 Prozent liegt, dürfte 2024 auf 5,9 Prozent und 2025 auf 4,4 Prozent sinken. Marktüberblick über private Märkte Laut dem im März 2024 veröffentlichten McKinsey Global Private Markets Review 2024 führten die Auswirkungen der höheren Kosten und der geringeren Verfügbarkeit von Fremdkapital sowie der wirtschaftlichen Unsicherheit, die in der zweiten Jahreshälfte 2022 begannen, dazu, dass das Wachstum von Private Equity im Jahr 2023 und bis ins Jahr 2024 hinein weiter zurückging. Höhere Zinsen führten zum zweiten Mal in Folge zu einem Rückgang der Private-Equity-Geschäfte. Das Transaktionsvolumen sank um 21 % auf 2,1 Billionen US-Dollar, während die Zahl der Deals um 24 % auf weniger als 54.000 fiel. Das Fundraising ging im gleichen Zeitraum um 22 Prozent auf etwas mehr als 1 Billionen US-Dollar zurück. Ertragslage Die Ertragslage stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Unser operatives Ergebnis im laufenden und im vorangegangenen Geschäftsjahr wurde in erster Linie durch unsere konzerninterne Dienstleistungsvereinbarung mit unserer US-amerikanischen Muttergesellschaft Hamilton Lane Advisors, LLC bestimmt. Unsere Provisionserträge basieren auf der Kostenübernahme der betrieblichen Aufwendungen vermindert um sonstige betriebliche Erträge zuzüglich eines Gewinnaufschlags (sog. Cost-Plust-Verfahren). Der Anstieg des Betriebsergebnisses ist in erster Linie auf den Anstieg der betrieblichen Aufwendungen zurückzuführen, wie unten beschrieben. Unsere Betriebskosten werden in erster Linie durch das Gehalt und die Sozialleistungen für unsere Mitarbeiter bestimmt. Die Gehälter und Sozialleistungen sind 2023/2024 gegenüber 2022/2023 gestiegen. Die Zahl der Mitarbeiter belief sich 2023/2024 auf neun (sieben Arbeitnehmer/zwei Geschäftsführer) im Vergleich zu sechs (fünf Arbeitnehmer/ein Geschäftsführer) im Jahr 2022/2023. Dieser Anstieg der Gehälter und Sozialleistungen spiegelt den Anstieg des Personalbestands in unseren Büros im Vergleich zum Vorjahr wider. Die anderen Verwaltungsaufwendungen sind 2023/2024 im Vergleich zu 2022/2023 insgesamt gesunken. Bei den anderen Verwaltungsaufwendungen wurde der Rückgang im Zusammenhang mit Honoraren für professionelle Dienstleistungen für Drittanbieter, die das Unternehmen bei der Buchhaltung und Compliance unterstützen, sowie bei den Leasingkosten für bewegliche Vermögenswerte teilweise durch gestiegene Kosten für Werbung, Mitarbeiterreisen und Versicherungen im Laufe des Jahres ausgeglichen. Unser prozentualer Anteil an operativer Rendite war ebenfalls relativ konstant, da unsere Betriebsergebnisse von unserer konzerninternen Dienstleistungsvereinbarung mit unserer in den USA ansässigen Muttergesellschaft Hamilton Lane Advisors, LLC bestimmt werden. Unser Ergebnis des normalen Geschäftsbetriebs lag 2023/2024 mit EUR 170.970,86 über unserem prognostizierten Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit (Prognose: EUR 140.582,07), was auf höher als erwartete tatsächliche Betriebsaufwendungen in Höhe von EUR 3.487.309,91 (Prognose: EUR 2.811.641,32) zurückzuführen ist. Die höheren betrieblichen Aufwendungen führten zu höheren Betriebserträgen in Höhe von EUR 3.658.280,77 (Prognose: EUR 2.952.223,39), da unsere Betriebserträge hauptsächlich auf unsere konzerninterne Dienstleistungsvereinbarung mit unserer in den USA ansässigen Muttergesellschaft Hamilton Lane Advisors, LLC zurückzuführen ist. Unsere Ergebnisse sind im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben, es wurde eine operative Rendite von 5 % erzielt. Vermögens- und Finanzlage Das Vermögen des Unternehmens besteht überwiegend aus Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten, um bestimmte Kapitalanforderungen zu erfüllen. Die liquiden Mittel beliefen sich zum 31. März 2024 auf EUR 839.775,83 (Vorjahr: EUR 523.904,51). Die Sachanlagen beliefen sich zum 31. März 2024 auf EUR 47.744,96 (Vorjahr: EUR 54.824,73). Die Gesamtverbindlichkeiten beliefen sich zum 31. März 2024 auf EUR 233.627,97 (Vorjahr: EUR 215.626,42). Die Gesamtverbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber der Vorperiode aufgrund des Zeitpunkts von Zahlungen an Lieferanten und Lohnsteuern. Das Unternehmen verfügt über eine solide finanzielle Basis mit einer Eigenkapitalquote von über 66 % ohne ausstehende langfristige Verbindlichkeiten. Im Verlauf des Geschäftsjahres 2023/2024 verfügte die Gesellschaft über ausreichende liquide Mittel und war jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Kapitalstruktur Die Kapitalstruktur zum Bilanzstichtag ist durch eine hohe Eigenkapitalquote gekennzeichnet, die im Wesentlichen durch eine Eigenkapitalfinanzierung durch die Muttergesellschaft Hamilton Lane Advisors, LLC, erzielt wird. Die Verbindlichkeiten des Unternehmens umfassen Verbindlichkeiten aus dem normalen Geschäftsbetrieb. Investitionen Das Unternehmen hatte im Laufe des Jahres keine nennenswerten Investitionen getätigt. Leistungskennzahlen Die Gesellschaft ist der Ansicht, dass es keine anderen wesentlichen Leistungsindikatoren gibt als die Zahlen, die in den obigen Abschnitten zu den Betriebsergebnissen, den Betriebsaufwendungen, für das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und für die operative Rendite verwendet werden. Bericht über Risiken, Chancen und erwartete Entwicklung Risikobericht Die Risikoberichterstattung erfolgt in Übereinstimmung mit der internen Risikomanagementrichtlinie von Hamilton Lane Advisors, LLC. Im Rahmen des Risikomanagementsystems führt die Gesellschaft eine jährliche Risikobewertungsinventur durch und erstellt ein Gesamtrisikoprofil. Dieses Risikoprofil identifiziert Risiken, deren Bewertung und Quantifizierung sowie die festgelegten Risikolimits und zeigt Maßnahmen zur Risikokontrolle auf. Im Rahmen der Risikoinventur werden Risiken identifiziert, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (einschließlich der Kapitalausstattung), die Ertragslage oder die Liquiditätslage wesentlich beeinflussen können. Die wichtigsten identifizierten Risikoarten waren Kontrahentenausfall, Liquidität, Markt und Betrieb. Kontrahentenausfallrisiko Das Kontrahentenrisiko ist das Verlustrisiko für das Unternehmen, das sich daraus ergibt, dass eine oder mehrere Parteien einer Finanztransaktion ihren Verpflichtungen aus dieser Transaktion nicht oder anderweitig nicht nachkommen. Die einzige wesentliche Finanztransaktion sind die konzerninternen Dienstleistungen, die für die Muttergesellschaft erbracht werden, wie in unserem konzerninternen Dienstleistungsvertrag beschrieben. Daher wird unser aktuelles Kontrahentenausfallrisiko als unwesentlich angesehen. Liquiditätsrisiko Das Liquiditätsrisiko ist das Verlustrisiko, dass das Unternehmen nicht in der Lage sein wird, seinen finanziellen Verpflichtungen oder Anforderungen nachzukommen. Um sich vor diesem Risiko zu schützen, werden die Vermögenswerte unter Berücksichtigung der Liquidität verwaltet, um ein gesundes Gleichgewicht an liquiden Mitteln zu gewährleisten. Basierend auf der Kapitalstruktur des Unternehmens und unserer Finanzierung, die direkt von unserer Muttergesellschaft Hamilton Lane Advisors, LLC stammt, verfügen wir über ausreichend Kapital oder Zugang zu ausreichendem Kapital, um sicherzustellen, dass wir in der Lage sind, unseren finanziellen Verpflichtungen und Anforderungen nachzukommen. Daher wird unser aktuelles Liquiditätsrisiko als gering eingeschätzt. Marktrisiko Das Marktrisiko ist das Verlustrisiko für das Unternehmen, das sich aus Schwankungen des Marktwerts von Positionen im Portfolio ergibt, die Änderungen von Marktvariablen wie Zinssätzen, Wechselkursen, Aktien- und Rohstoffpreisen oder der Kreditwürdigkeit eines Emittenten ausgesetzt sind. Da die finanziellen Vermögenswerte (Barmittel) des Unternehmens auf unverzinslichen Konten gehalten werden, halten wir keine sonstigen finanziellen Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten, die einem Marktrisiko unterliegen würden. Daher wird unser aktuelles Marktrisiko als gering eingeschätzt. Operationelles Risiko Operationelles Risiko ist das Verlustrisiko für das Unternehmen, das sich aus unzureichenden oder fehlerhaften Verfahren, Systemen oder Richtlinien ergibt, die für die Durchführung von Geschäften eingerichtet wurden. Das Unternehmen hat eine angemessene Geschäftsstruktur eingerichtet und angemessene Kontrollen und Verfahren implementiert, um das operationelle Risiko zu mindern. Daher wird unser aktuelles operationelles Risiko als mittel bzw. wesentlich eingeschätzt. Die Gesamtrisikoposition des Unternehmens zeigt, dass die Risiken, denen das Unternehmen ausgesetzt ist, weder einzeln noch in Kombination die Fähigkeit des Unternehmens beeinträchtigen, seine Geschäftstätigkeit fortzusetzen, nachdem die einzelnen Maßnahmen des Unternehmens zur Überwachung und Steuerung der Risiken berücksichtigt wurden. Bei der Einschätzung der wesentlichen Risiken gab es im Vergleich zum Vorjahr keine wesentlichen Veränderungen. Chancen-Bericht Marktpositionierung Das Unternehmen ist der Ansicht, dass die Marke Hamilton Lane von privaten Marktinvestoren weltweit gut anerkannt ist. Die Muttergesellschaft des Unternehmens, Hamilton Lane Advisors, LLC, ist ein globaler Investmentmanager, der Privatmarktlösungen anbietet, die unseren Kunden helfen, ihre individuellen finanziellen Ziele zu erreichen. Hamilton Lane Advisors, LLC bietet seine Lösungen seit 33 Jahren an, und zum 31. März 2024 hatte Hamilton Lane Advisors, LLC über 1.800 Kunden und Investoren mit einem verwalteten Vermögen von 124 Milliarden US-Dollar und einem verwaltenten Vermögen von 796 Milliarden US-Dollar. Prognosebericht Als globales Investmentunternehmen können die globalen und regionalen Wirtschaftsbedingungen, einschließlich derjenigen, die durch die langfristigen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, geopolitische Konflikte und die Geldpolitik der Zentralbanken bei der Inflationsbekämpfung verursacht werden, erhebliche Auswirkungen auf unsere Finanz- und Ertragslage haben und unsere Fähigkeit beeinträchtigen, neue Kunden zu identifizieren und Kapital von Anlegern zu beschaffen. Basierend auf der Geschäftstätigkeit des Unternehmens und der konzerninternen Dienstleistungsvereinbarung mit unserer Muttergesellschaft Hamilton Lane Advisors, LLC erwarten wir insgesamt, dass die Betriebserträge und - aufwendungen im Geschäftsjahr 2024/2025 im Vergleich zu denen des Geschäftsjahres 2023/2024 steigen und im Geschäftsjahr 2024/2025 weiterhin positive Ergebnisse erzielen werden. Wir gehen davon aus, dass unsere Einnahmen, Betriebskosten und Gewinne 2024/2025 steigen werden, wenn das Unternehmen seine Geschäftstätigkeit weiter ausbaut und geografisch expandiert. Unsere Betriebskosten werden im Geschäftsjahr 2024/2025 weiterhin in erster Linie durch Personalkosten bestimmt. Ein prognostizierter Anstieg der Personalkosten im Geschäftsjahr 2024/2025 ist auf Personalkosten für Mitarbeiter zurückzuführen, die im Geschäftsjahr 2023/2024 eingestellt wurden. Wir prognostizieren einen operativen Ertrag von EUR 5.056.588,25, Betriebsaufwendungen von EUR 4.815.798,33 und ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit von EUR 240.789,92 bei einer operativen Rendite von 5%. In Anbetracht der vorstehenden Ausführungen schätzt das Management die Lage des Unternehmens weiterhin als günstig ein.
Frankfurt am Main, 22. August 2024 Ralph Aerni als Geschäftsführer der Hamilton Lane (Germany) GmbH |
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