hagebau nord Logistik GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Roh- und Schnittholz
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Rauscher seit 5.5.2023 | Geschäftsführer |
Marco Riemer seit 8.12.2020 | Prokura |
Marc-Oliver Herbst seit 11.12.2017 | Geschäftsführer |
Dirk Kant seit 11.12.2017 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
hagebau IT GmbHSoltauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022hagebau IT GmbH, SoltauUnternehmensgegenstand Die hagebau IT GmbH (hagebau IT) ist der zentrale IT-Dienstleister für die Gesellschafter und Unternehmen der hagebau Unternehmensgruppe. Die hundertprozentige Tochter der hagebau Handelsgesellschaft für Baustoffe mbH & Co. KG (hagebau KG) bietet Teil- und Komplettlösungen aus dem Bereich Informationstechnologie und übernimmt als Dienstleisterin eine Brückenfunktion zwischen den verschiedenen Anwendergruppen und Herstellern von IT-Produkten bzw. IT-Dienstleistungen. Zu den zentralen Leistungen zählen das hauseigene ERP-System, das Hosting im eigenen Rechenzentrum und die vollständige IT-Betreuung der Soltauer hagebau Unternehmen (Einkauf, Betrieb und Pflege der Systeme). Allgemeine Branchen- und Umsatzsituation - Vertriebschancen und -risiken Für die Geschäftssituation der hagebau IT ist entscheidend, dass die IT-Aufwendungen in Folge von notwendiger Automatisierung und Vernetzung tendenziell dauerhaft steigen und erfolgreicher Handel ohne eine effiziente IT kaum noch möglich ist. Nicht zuletzt ist die wirtschaftliche Situation der Fach- und Einzelhandelsgesellschafter - der wesentlichen Kundengruppe der hagebau IT - entscheidend für den Umfang der tatsächlich getätigten IT-Investitionen und zumindest der Gesamtumsatz dieser Kundengruppe übertraf den der Vorjahre. Das näher rückende Wartungsende des abgekündigten eigenen ERP-Systems prohibis - aktuell im Jahr 2025 - und die Ankündigung des Nachfolgesystems auf Basis einer Infor Cloud Lösung führten zu einem über mehrere Jahre konstanten Umsatzrückgang in den Beratungs- und Entwicklungsleistungen im prohibis Umfeld. Die Zahl der insgesamt ausgelieferten prohibis-Lizenzen verbleibt auf dem Vorjahresniveau von rund 17.000 (Vj. 16.900 Lizenzen). Demzufolge bleiben die Umsätze aus Wartungseinnahmen konstant. Das Rechenzentrum verzeichnet im Kreise der hagebau KG-Gesellschafter steigende Nutzerzahlen. Ende 2022 werden 7.800 User betreut (+ 3,0 % gegenüber dem Vorjahr von 7.500 Usern). Hinzu kommen noch die rund 1.500 Mitarbeiter der hagebau Gruppe, deren zentrale ERP- und BI-Systeme im Rechenzentrum gehostet werden. Chancen und Risiken entstehen aus den zum Teil sehr großen Projekten, die mit den Zukunftsvisionen im IT-Sektor einhergehen. Die Chancen liegen hierbei in dem immer höheren Stellenwert, den die IT für die Leistungsfähigkeit der Unternehmen darstellt. Die Ansprüche an die Digitalisierung, die Möglichkeit der Heimarbeit und die Notwendigkeit, alle IT-Systeme weiterzuentwickeln sind deutlich gestiegen. Auch die steigende Bedeutung der Cyber-Sicherheit bringt Chancen für das Angebot an Rechenzentrumsleistungen mit sich, da zentrale Sicherheitsmechanismen in den Leistungspaketen integriert sind z. B. räumlich von Produktivsystemen getrennte Backup-Systeme inkl. Retention Locking, Patchmanagement auf Ebene der Betriebssysteme und Intrusion Detektion etc. Die Geschäftsführung schätzt die Eintrittswahrscheinlichkeit dieser Entwicklungen als hoch ein. Die potenziellen Auswirkungen werden mittelfristig zu steigenden Umsatzerlösen führen. Auf der Risiko-Seite werden auch die Auswirkungen von Projektverzögerungen, Ausfällen und Cyber-Angriffen für die Leistungsfähigkeit der Gesamtorganisation immer größer, so dass das Schadpotential von Fehlern entsprechend steigt. Ein großes Projekt der hagebau IT ist u. a. die Umstellung des eigenen Warenwirtschaftssystems auf eine neue technische Basis, die im kommenden Jahr durchgeführt wird. Die Geschäftsführung schätzt die Eintrittswahrscheinlichkeit für Projektverzögerungen aufgrund der Komplexität als hoch ein. Die Mehrkosten müssen in Form von steigenden Preisen kompensiert werden, so dass über den Lebenszyklus betrachtet keine großen finanziellen Auswirkungen erwartet werden. Um das Risiko weiter zu reduzieren, wurden Lenkungsausschüsse gebildet und zusätzliche Reporting Anforderungen an die Projektverantwortlichen gestellt. Damit sollen zum Beispiel Ressourcenknappheiten oder technische Schwierigkeiten, die zu einem weiteren Projektverzug führen können, frühzeitig erkannt werden, um anschließend entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Dies soll insbesondere Transparenz schaffen im Hinblick auf den Projektstatus. Regelmäßige Wartungen der IT-Systeme und die Durchführung von notwendigen Updates sollen das Risiko von IT-Ausfällen minimieren. Die Geschäftsführung schätzt die potenziellen Auswirkungen von IT-Ausfällen als hoch ein. Aufgrund der Maßnahmen wird die Eintrittswahrscheinlichkeit allerdings als gering bewertet. Um das in den letzten Jahren deutlich gestiegene Gefahrenpotenzial von Cyberangriffen zu begrenzen, wurde ein Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) mit einem ständigen Verbesserungsprozess eingeführt und verbindliche Betriebsrichtlinien und Verfahren zur Informationssicherheit vereinbart. Die Schutzmaßnahmen orientieren sich am Standard VdS 10000 dessen Einhaltung jährlich auditiert wird. Des Weiteren sollen bestehende Restrisiken durch den Abschluss einer Cyber-Risk-Versicherung reduziert werden. Das Gefahrenpotenzial wird als hoch eingestuft. Hinsichtlich der getroffenen Gegenmaßnahmen wird aus Sicht der Geschäftsführung die Eintrittswahrscheinlichkeit als gering angesehen. Zudem ist der Fachkräftemangel in der IT-Branche als problematisch anzusehen. Die erfolgreiche Umsetzung von komplexen IT-Projekten setzt qualifizierte IT-Fachkräfte in ausreichender Anzahl voraus. Die Geschäftsführung schätzt das Risiko als wahrscheinlich ein und die potenziellen Auswirkungen als hoch. Um diesem Risiko zu begegnen, sollen vermehrt externe IT-Fachkräfte eingesetzt und das Budget für Personalbeschaffung erhöht werden. Insgesamt überwiegen aus Sicht der Geschäftsführung die potenziellen Chancen die potenziellen Risiken der zukünftigen Entwicklung. Insbesondere sind aus Sicht der Geschäftsführung keine bestandsgefährdenden Risiken ersichtlich. Ertragslage Die hagebau IT erwirtschaftete im aktuellen Geschäftsjahr einen Umsatz in Höhe von Mio. EUR 41. Dieser befindet sich somit deutlich über dem Vorjahresniveau (Vorjahr: Mio. EUR 32). Insbesondere das Projekt NEON (im Vorjahr "Projekt One"), welches sich mit der Erhöhung der Qualität und Quantität der Stammdaten für die Gesellschafter der hagebau Gruppe befasst, sorgt für steigende Umsätze im Jahr 2022. Die Einnahmen aus dem Lizenzgeschäft und der Weiterentwicklung von prohibis sind im Jahr 2022 leicht rückläufig. Dies ist Folge der geplanten Ablösung von prohibis durch ein neues Warenwirtschaftssystem auf Basis einer Infor Cloud Lösung. Die geringeren Umsätze aus Beratungsleistungen konnten überwiegend durch steigende Umsätze aus Projekten wie NEON und Extranet 3.0 ausgeglichen werden. Im Geschäftsjahr 2022 wurde der Vorjahresumsatz deutlich überschritten. Der Umsatzzugewinn im Rechenzentrum und im Projekt Extranet 3.0 war nochmals höher als erwartet. Die Corona-Pandemie spielt bei der Umsatzentwicklung praktisch keine Rolle mehr. Es wurden im aktuellen Geschäftsjahr aktivierte Eigenleistungen im Rahmen diverser Projekte (u. a. SAP S/4 HANA) in Höhe von TEUR 2.366 (Vorjahr: TEUR EUR 1.721) aktiviert. Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr um Mio. EUR 1,3 angestiegen. Die prognostizierte Personalkostensteigerung wurde damit um 10 % unterschritten, da nicht alle geplanten Stellen besetzt werden konnten. Die hagebau IT arbeitet stetig an dem Ausbau des Personalbestandes, um die Leistungsfähigkeit der Gesamtorganisation der hagebau Gruppe sowie die Umsetzung großer Projekte sicherstellen zu können. Die Abschreibungen in Höhe von Mio. EUR 2,6 überschreiten das Vorjahr um Mio. EUR 1,9. Damit liegen die Abschreibungen leicht über dem Planwert 2022. Die Steigerung resultiert im Wesentlichen aus der Einführung des Ordermanagementsystems zur Steuerung aller Omnichannel Aufträge und der Integration einer neuen Kassenlösung für die Gesellschafter der hagebau Gruppe. Die gesamten Aufwendungen überschreiten das Vorjahr um Mio. EUR 5,0 insbesondere aufgrund höherer Rechts- und Beratungskosten und EDV-Kosten. Damit liegen diese leicht unter den prognostizierten Aufwendungen. Anlässlich der steigenden Mitarbeiterzahl der hagebau Unternehmensgruppe und der steigenden Anzahl von Usern im Rechenzentrum ist der Bedarf an Lizenzen und Hardware gewachsen. Ebenso ist vermehrt externe Dienstleistung notwendig, um insbesondere den reibungslosen Betrieb diverser IT-Anwendungen sicherzustellen und den Roll-Out der neuen Kasse bei den Gesellschaftern erfolgreich zu gestalten. Im Geschäftsjahr 2022 liegt der Jahresüberschuss der hagebau IT bei TEUR 524 (Vorjahr: TEUR 854). Somit wurde das geplante Ergebnis in Höhe von TEUR 99 um TEUR 425 überschritten. Ursächlich für das positive Ergebnis sind geringere Personalkosten im Vergleich zum Plan, da nicht alle geplanten Stellen besetzt werden konnten. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der hagebau IT GmbH ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 14.432 angestiegen. Die Anlagenintensität liegt mit 91,8 % leicht über dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr: 90%). Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 13.766 erhöht. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus höheren immateriellen Vermögensgegenständen (TEUR + 14.515) im Zusammenhang mit der Entwicklung der neuen Versionen der ERP-Systeme für die Zentrale der hagebau GmbH & Co. KG (SAP S/4 HANA) sowie ihrer Gesellschafter (Infor-Basis). Das Umlaufvermögen (inkl. Rechnungsabgrenzungsposten) ist um TEUR 666 höher im Vergleich zum Vorjahr. Sowohl die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR + 644) und die Rechnungsabgrenzungsposten (TEUR + 62) als auch die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR + 197) sind im Vergleich zum Vorjahr signifikant gestiegen. Die Eigenkapitalquote liegt leicht über dem Vorjahresniveau 4,7 % (Vorjahr: 5,1 %). Die Steigerung des Eigenkapitals durch den Gewinnvortrag wird durch die Erhöhung der geleisteten Anzahlungen innerhalb der immateriellen Vermögensgegenstände überwiegend ausgeglichen. Die Verbindlichkeiten haben sich im Gegensatz zu den Rückstellungen im Berichtsjahr erhöht. Vor allem die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind im Vergleich zum Vorjahr aufgrund einer höheren Inanspruchnahme von Kreditlinien der hagebau KG für die Finanzierung der Investitionen um TEUR 14.082 angestiegen. Außerdem sinken die Rückstellungen für ausstehenden Rechnungen um TEUR 546. Im Vergleich zum Vorjahr sind insbesondere die Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit der Investition für das neue Warenwirtschaftssystem der Gesellschafter gesunken. Finanziert wird die im Wesentlichen durch Zukunftsinvestitionen bewirkte Verlängerung der Bilanz über die Ausweitung der Kreditlinien, die von der hagebau KG zur Verfügung gestellt werden (siehe Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen). Die hagebau IT ist aus Sicht der Geschäftsführung weiterhin ausreichend mit Kreditlinien und Liquidität versorgt. Mitarbeiterzahl Die Mitarbeiterzahl der hagebau IT liegt im Jahr 2022 mit 204 Mitarbeitern im Durchschnitt leicht über dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 191). Der Ausbau der qualifizierten Belegschaft erfordert hohe Anstrengungen, da derzeit ein hoher Beschäftigungsgrad auf dem Markt für ausreichend qualifizierte IT-Mitarbeiter vorliegt. Aus diesem Grund wird auch weiterhin auf interne Aus- und Weiterbildung gesetzt. Im Jahr 2022 gab es in der hagebau IT im Durchschnitt zehn Auszubildende. Für die Zukunft ist abzusehen, dass Personalmarketing und vor allem Personalbindungs- und Entwicklungsprogramme einen immer bedeutenderen Bestandteil der Geschäftsstrategie darstellen werden. Entsprechende Programme wurden implementiert und werden dauerhaft weiterentwickelt. Prognosebericht In Zukunft wird der Fokus weiterhin auf die erfolgreiche Umsetzung der geplanten Großprojekte liegen. Hierbei wird insbesondere die Produktivsetzung der Warenwirtschaftssysteme einen hohen Einfluss auf die Kostenstruktur der hagebau IT nehmen. Im Jahr 2023 erwartet die hagebau IT stark steigende Umsätze aus dem Projektgeschäft sowie aus der stufenweisen Einführung des neuen Kassensystems bei den Gesellschaftern der hagebau Gruppe. Für die erfolgreiche Umsetzung der geplanten Projekte werden zusätzliche Mitarbeiter erforderlich sein, so dass deutlich höhere Personalkosten entstehen werden. Es wird eine Personalkostensteigerung von 17 % erwartet. Zudem führt der Anstieg des Leitzinses und die hohe Investitionstätigkeit der hagebau IT zu wesentlich höheren Zinsaufwendungen (Mio. EUR 2,1). Insgesamt ist ein Investitionsvolumen im zweistelligem Millionenbereich geplant. Unter Berücksichtigung der oben genannten Einflussfaktoren geht die Geschäftsführung davon aus, das Umsatzniveau im Geschäftsjahr 2023 im niedrigen zweistelligen Prozentbereich zu steigern und die Investitionstätigkeit weiter zu intensivieren. Aufgrund des geplanten Rollouts des neuen Warenwirtschaftssystems und der neuen Kassen ist in den Folgejahren mit Anlaufverlusten zu rechnen. Durch die stufenweise Einführung der neuen Systemlösungen werden demnach verhältnismäßig hohe Implementierungs- und Betriebskosten prognostiziert, sodass ein Jahresfehlbetrag im niedrigen siebenstelligen Bereich erwartet wird. Der erwartete Verlust soll mittelfristig durch das Eigenkapital der hagebau IT gedeckt werden.
Soltau, 14. April 2023 hagebau IT GmbH Sven Grobrügge Marc-Oliver Herbst Marc Rauscher BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2022hagebau IT GmbH, SoltauI. Allgemeine Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die hagebau IT GmbH, Soltau, ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Lüneburg unter der Nummer HRB 200475 eingetragen. Für den Jahresabschluss zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 sind bei der Bilanzierung und Bewertung die Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften i. S. d. § 267 HGB angewandt worden. Darstellung, Gliederung und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Zinsen für Fremdkapital gemäß § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB werden nicht einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB wurden aktiviert. Das Sachanlagevermögen wurde mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wird linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibungen werden im Jahr des Zugangs pro rata temporis vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von bis zu EUR 800 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang ausgewiesen. Das Vorratsvermögen wird mit den Anschaffungskosten bewertet. Erforderliche Abwertungen wegen Ungängigkeit und langer Lagerdauer werden im erforderlichen Umfang vorgenommen. Weiterhin wird eine pauschale Wertberichtigung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden grundsätzlich zum Nominalwert bzw. Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem Zins- und Delkredere-Risiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Für erkennbare Risiken und Verpflichtungen werden Rückstellungen in angemessener Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Die langfristigen Rückstellungen nach § 253 Abs. 2 HGB werden abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB Gebrauch und verzichtet auf die Bilanzierung eines aktiven Saldos aus latenten Steuern in Höhe von TEUR 77 (Vj. TEUR 79). Der Bewertung liegt ein Steuersatz von 28,08 % zu Grunde. II. Erläuterung der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagespiegel zu entnehmen. 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen Forderungen gegen die hagebau Logistik GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 166 (Vj. TEUR 136), gegen die hagebau connect GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 165 TEUR (Vj. Verbindlichkeiten TEUR 229). Sie bestehen im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. 3. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Steuerforderungen TEUR 356 (Vj. 327). 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen TEUR 470 (Vj. TEUR 1.016), Personalkosten TEUR 616 (Vj. TEUR 666), Garantieleistungen TEUR 732 (Vj. TEUR 662), Archivierungskosten TEUR 563 (Vj. TEUR 363) sowie unterlassene Instandhaltungen TEUR 77 (Vj. TEUR 94) gebildet. Die Jubiläumsrückstellungen werden mit dem entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst. Der anzuwendende Zinssatz wird von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe einer Rechtsverordnung ermittelt und monatlich veröffentlicht. Zum 31. Dezember 2022 erfolgte die Ermittlung anhand eines durchschnittlichen Zinssatzes von 1,44% (Vj. 1,35%) unter Anwendung der Richttafeln 2018 G der HEUBECK AG. 5. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen die Gesellschafterin hagebau Handelsgesellschaft für Baustoffe mbH & Co. KG in Höhe von TEUR 39.858 (Vj. TEUR 25.548). Sie entfallen mit TEUR 41.489 (Vj. TEUR 25.095) auf sonstige Verbindlichkeiten aus dem Verrechnungskonto, welches auch der Finanzierung dient, die mit Forderungen und im Vorjahr mit Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung von TEUR 1.631 (Vj. TEUR 453) verrechnet wurden. Des Weiteren bestehen Verbindlichkeiten im Vorjahr gegenüber der hagebau connect GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 229. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden TEUR 178 (Vj. TEUR 179) Verbindlichkeiten aus Steuern ausgewiesen. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Andere aktivierte Eigenleistungen Die aktivierten Eigenleistungen in Höhe von TEUR 2.366 (Vj. TEUR 1.721) betreffen Softwareentwicklungsprojekte. 2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten in Höhe von TEUR 19 (Vj. TEUR 14) periodenfremde Erträge. 3. Personalaufwand Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 46 (Vj. TEUR 45). 4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 553 (Vj. TEUR 170) sowie Zinsen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 3 (Vj. TEUR 2). 5. Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern beinhalten Kfz-Steuern in Höhe von TEUR 5 (Vj. TEUR 5). IV. Sonstige Angaben 1. Mutterunternehmen Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der hagebau Handelsgesellschaft für Baustoffe mbH & Co. KG, Soltau, einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird im Unternehmensregister eingestellt (Lüneburg HR A 100617). 2. Sonstige Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus laufenden Miet- und Wartungsverträgen in branchenüblichen Umfang in Höhe von TEUR 10.863 (Vj. TEUR 9.480). Die sich aus bestehenden Mietverhältnissen gegenüber der hagebau Handelsgesellschaft für Baustoffe mbH & Co. KG ergebenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen jährlich TEUR 473 (Vj. TEUR 508). 3. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigt im Jahresdurchschnitt 203 Angestellte (Vj. 191). Davon sind durchschnittlich 10 Auszubildende (Vj. 9) beschäftigt. 4. Geschäftsführung Die Geschäftsführung wird durch die folgenden Personen ausgeübt: Kaufmann Sven Grobrügge, Soltau Kaufmann Marc-Oliver Herbst, Tostedt Kauffrau Brigitta Quednau, Kaltenkirchen (bis 31.03.2023) Kaufmann Marc Rauscher, Ludwigsburg (ab 01.04.2023) Auf die Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5. Aufsichtsrat Kaufmann Johannes Schuller, Ingolstadt (Vorsitzender) Kaufmann Julian Philipp Tintelnot, Bad Salzuflen (stellv. Vorsitzender) Kaufmann Andreas Augenthaler, Meppen Kaufmann Michael Batzner, Ebern Kaufmann Hartmut Buhren, Mülheim a.d.R. Kaufmann Jens Drebenstedt, Kuhfelde Kaufmann Robert Grieshofer, Wilhering Kaufmann Prof. Dr. Ove Jensen, Hilgert Kaufmann Christoph Lehrmann, Helmstedt (kooptiert) Kaufmann Manfred Meyer, Kirchdorf a.d. Amper Kaufmann Felix Mölders, Bad Bevensen Die Aufsichtsräte erhielten im Geschäftsjahr 2022 Bezüge in Höhe von EUR 12.000,00 (Vj. TEUR 6). 6. Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar wird gemäß der Erleichterung des § 285 Nr. 17 HGB im Konzernanhang angegeben. 7. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss von EUR 523.896,04 auf neue Rechnung vorzutragen.
Soltau, 14. April 2023 hagebau IT GmbH Sven Grobrügge Marc-Oliver Herbst Marc Rauscher sonstige Berichtsbestandteile
hagebau IT GmbH, Soltau Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022
BestätigungsvermerkWiedergabe des Bestätigungsvermerks Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerkerteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die hagebau IT GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der hagebau IT GmbH, Soltau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahrvom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüberhinaus haben wir den Lagebericht der hagebau IT GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen dendeutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lageberichtin Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendung engegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtsgeführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlussesund des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschlussund den Lagebericht. Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, soferndem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerkzu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lageberichtbeinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführungein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechungund das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." C. Grundsätzliche Feststellungen Stellungnahme zur Lagebeurteilung durch die gesetzlichen Vertreter Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse halten wir die Darstellung und Beurteilung der Lage des Unternehmens und seiner voraussichtlichen Entwicklung durch die gesetzlichen Vertreter im Jahresabschluss und im Lagebericht für zutreffend. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Hervorzuheben sind insbesondere die folgenden Aspekte: • Das Anlagevermögen ist im Wesentlichen aufgrund von gestiegenen geleisteten Anzahlungen im Zusammenhang mit Softwareentwicklungsprojekten um TEUR 13.766 auf TEUR 45.963 gestiegen. Die Anlagenintensität erhöhte sich damit auf 92 %. • Diese Investitionen und die damit verbundene Finanzierung führten zu einer leichten Reduktion der Eigenkapitalquote um 0,4 % von 5,1 % im Vorjahr auf 4,7 % im Geschäftsjahr 2022. • Der von der IT GmbH im Geschäftsjahr 2022 erwirtschaftete Umsatz betrug EUR 40,9 Mio. und befindet sich damit deutlich über dem Vorjahresniveau (EUR 32,1 Mio.). • Im Geschäftsjahr 2022 wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 524 erzielt (Vorjahr:TEUR 854). Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Die Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft im Lagebericht basiert auf Annahmen, bei denen Beurteilungsspielräume vorhanden sind. Wir halten diese Darstellung für plausibel. In diesem Zusammenhang ist insbesondere auf folgende Kernaussagen hinzuweisen: • Unter Berücksichtigung der Umsetzung der geplanten Großprojekte sowie der stufenweisen Einführung des neuen Kassensystems bei den Gesellschaftern der hagebau Gruppe, geht die Geschäftsführung davon aus, im Geschäftsjahr 2023 das Umsatzniveau des Jahres 2022 im niedrigen zweistelligen Prozentbereich zu steigern. • Die Investitionstätigkeit wird auch im kommenden Geschäftsjahr 2023 weiter intensiviert. Daher und aufgrund des Anstiegs des Leitzinses werden deutlich höhere Zinsaufwendungen erwartet. Weiterhin werden aufgrund der Umsetzung der Großprojekte steigende Personalaufwendungen erwartet. Durch die stufenweise Einführung der neuen Systemlösungen werden verhältnismäßig hohe Implementierungs- und Betriebskosten erwartet, sodass ein negatives Ergebnis für das Geschäftsjahr 2023 im niedrigen siebenstelligen Bereich prognostiziert wird. • Aus Sicht der Geschäftsführung wurden keine bestandsgefährdenden Risikenidentifiziert. D. Prüfungsdurchführung I. Gegenstand der Prüfung Im Rahmen des uns erteilten Auftrags haben wir gemäß § 317 HGB die Buchführung, den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang- und den Lagebericht auf die Einhaltung der einschlägigen gesetzlichen Vorschriften geprüft. Die maßgebenden Rechnungslegungsgrundsätze für unsere Prüfung des Jahresabschlusses waren die Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 bis 256a HGB und der §§ 264 bis 288 HGB sowie die Sondervorschriften des GmbH-Gesetzes. Ergänzende Bilanzierungsbestimmungen aus dem Gesellschaftsvertrag ergeben sich nicht. Prüfungskriterien für den Lagebericht waren die Vorschriften des § 289 HGB. II. Art und Umfang der Prüfung Unsere Prüfung haben wir in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Die Prüfung erstreckt sich nicht darauf, ob der Fortbestand des geprüften Unternehmens oder die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung zugesichert werden kann. Grundlage unseres risikoorientierten Prüfungsansatzes ist die Entwicklung einer Prüfungsstrategie und eines darauf abgestimmten Prüfungsprogramms, mit dem Ziel ausreichende geeignete Prüfungsnachweise zu erlangen, um das Prüfungsrisiko auf einvertretbar niedriges Maß zu reduzieren. Das Prüfungsprogramm enthält die von den Mitgliedern des Prüfungsteams durchzuführenden Prüfungshandlungen nach Art, zeitlicher Einteilung und Umfang. Bei der Identifizierung und Beurteilung der Risiken wesentlicher falscher Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern auf Abschluss- und Aussageebene erlangen wir ein Verständnis von dem Unternehmen und dessen Umfeld, einschließlich des internen Kontrollsystems und ggf. der für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen. Diese Prüfungshandlungen zur Risikobeurteilung ergänzen wir um Datenanalysen. Darauf aufbauend führen wir ggf. Funktionsprüfungen durch, um die Wirksamkeit von relevanten Kontrollen zu beurteilen. Die Erkenntnisse aus diesen Prüfungshandlungen haben wir bei der Festlegung der aussagebezogenen analytischen Prüfungshandlungen und der Einzelfallprüfungen berücksichtigt, die darauf ausgerichtet sind, wesentlich falsche Darstellungen aufzudecken. Bei der Planung und Durchführung der Prüfung als auch bei der Beurteilung der Auswirkungen von identifizierten falschen Darstellungen auf die Prüfung und von etwaigen nicht korrigierten falschen Darstellungen auf den Abschluss und ggf. den Lagebericht haben wir das Konzept der Wesentlichkeit beachtet. Unser Prüfungsprogramm hat folgende Schwerpunkte umfasst: • Analyse des Prozesses der Jahresabschlusserstellung; • Umsatzrealisierung; • Ansatz und Bewertung des Anlagevermögens; • Prüfung der Vollständigkeit und der Bewertung der sonstigen Rückstellungen; • Ordnungsmäßigkeit der Angaben im Anhang; • Prüfung der Angaben im Lagebericht, insbesondere prognostischer Angaben. Weiterhin haben wir u. a. folgende Standardprüfungshandlungen vorgenommen: • Bankbestätigungen haben wir von Kreditinstituten eingeholt. Rechtsanwaltsbestätigungen über schwebende Rechtsstreitigkeiten haben wir erbeten und erhalten. • Über anhängige Rechtsmittel, strittige Steuerbescheide und bestehende Steuerrisiken haben wir uns vom Steuerberater der Gesellschaft schriftlich berichtenlassen. • Von der zutreffenden Bilanzierung der Forderungen und Verbindlichkeiten im Verbundbereich haben wir uns durch Intercompany-Abstimmungen überzeugt. • Von der zutreffenden Bilanzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wir uns durch Einholung von Saldenbestätigungen nach einer bewussten Auswahl überzeugt. • Außerdem haben wir die Veränderungen der Posten des Jahresabschlusses mithilfe analytischer Verfahren auf ihre Plausibilität untersucht. Alle von uns erbetenen Aufklärungen und Nachweise sind erbracht worden. Die gesetzlichen Vertreter haben uns die Vollständigkeit dieser Aufklärungen und Nachweise sowie der Buchführung, des Jahresabschlusses und des Lageberichts schriftlichbestätigt. III. Unabhängigkeit Bei unserer Abschlussprüfung haben wir die anwendbaren Vorschriften zur Unabhängigkeitbeachtet. E. Feststellungen zur Rechnungslegung I. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht die Buchführung den gesetzlichen Vorschriften. Die aus weiteren geprüften Unterlagen entnommenen Informationen haben zu einer ordnungsgemäßen Abbildung in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht geführt. Als zusammenfassendes Ergebnis unserer Prüfung, die sich auf • die Ordnungsmäßigkeit der Bestandteile des Abschlusses und deren Ableitung aus der Buchführung, • die Ordnungsmäßigkeit der im Anhang gemachten Angaben, • die Beachtung der Ansatz-, Ausweis- und Bewertungsvorschriften, • die Beachtung aller für die Rechnungslegung geltenden gesetzlichen Vorschrifteneinschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und aller größenabhängigen, rechtsformgebundenen oder wirtschaftszweigspezifischen Regelungenund • die Beachtung von Regelungen des Gesellschaftsvertrags, soweit diese den Inhalt der Rechnungslegung betreffen, erstreckt hat, haben wir den in Abschnitt B wiedergegebenen Bestätigungsvermerk erteilt. Die gesetzlichen Vertreter haben die Berichterstattung über die Organbezüge im Anhangunter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB nach unserer pflichtgemäßen Beurteilung der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse berechtigterweise eingeschränkt. Die Gesellschaft hat in Erwartung des Eintritts der entsprechenden Voraussetzungen von der Erleichterung des § 285 Nr. 17 HGB Gebrauch gemacht und auf die Angabe und Aufschlüsselung des vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars verzichtet. II. Gesamtaussage des Jahresabschlusses 1. Bewertungsgrundlagen Zu den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie den für die Bewertungvon Vermögensgegenständen und Schulden maßgeblichen Faktoren einschließlich etwaiger Auswirkungen von Änderungen an diesen Methoden verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang (Anlage 3). 2. Zusammenfassende Beurteilung. Nach unserer pflichtgemäß durchgeführten Prüfung sind wir zu der in unserem Bestätigungsvermerk getroffenen Beurteilung gelangt, dass der Jahresabschluss insgesamt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. F. Schlussbemerkung Den vorstehenden Bericht über unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 der hagebau IT GmbH, Soltau, erstatten wir in Übereinstimmung mit § 321 HGB unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V., Düsseldorf (IDW PS 450 n. F. (10.2021)).
Hamburg, den 3. Mai 2023 Ernst
& Young GmbH
Weiß, Wirtschaftsprüfer Hirsch, Wirtschaftsprüferin |
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