Stammdaten

Register
Amtsgericht Lüneburg HRB 200422
Eingetragen
15.8.2006
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Handel und Vertrieb von Kraftfahrzeugen, Ersatzteilen und Zubehör, die Ausführung von Reparaturen und die Vermietung von Kraftfahrzeugen sowie die Durchführung aller damit im weitesten Sinne verbundenen Geschäfte

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Frye GmbH

Celle

Jahresabschluss zum 30. Juni 2007

Lagebericht

Lagebericht

Berichterstattung nach § 289 Abs. 1 HGB

1. Darstellung des Geschäftsverlaufes

1.1. Entwicklung der Branche in der Gesamtwirtschaft

Das Geschäftsjahr 2006/2007 ist nach beiden Kalenderjahren bezüglich der Brachenentwicklung getrennt zu beachten. Das Geschäftsjahr 2006 zeichnet sich durch gute Besitzumschreibungen und Neuzulassungen nicht zuletzt aufgrund der Mehrwertsteuererhöhung zum 31.12.2006 aus. Dennoch blieb der überdurchschnittliche Mehrumsatz aufgrund der Steuererhöhung aus..

In der ersten Jahreshälfte 2007 haben die Käufer hingegen überdurchschnittliche Kaufzurückhaltung gezeigt. Dabei haben sich sicherlich Aspekte wie gestiegene Lebenshaltungskosten für Lebensmittel, Energiekosten, Krankenkasse aber auch die Unsicherheit bezüglich der Umweltverträglichkeit der Fahrzeuge beigetragen.

Insgesamt lässt sich resümieren, dass der Gesamtmarkt um durchschnittlich 11,1 % zum Vorjahr rückläufig ist (Stand 01-06/2007), manche Marken wie Opel sogar um -28,8 % Einbußen hinnehmen mussten. Für den Markt in Celle ist im Kalenderjahr 2007 ein Umsatzrückgang von nahezu 20% zu erwarten.

Bei den Nutzfahrzeugen waren aufgrund des gewerblichen Aufschwungs kräftige Zuwachsraten zu beobachten, bei denen den größten Anteil die Kleintransporter ausmachen (+3,5%).

Verstärkt hat sich die Rabatt- und Nachlassschlacht noch um die Neuwagen, die bis zu 32% und mehr auf einen Neuwagen beträgt. Daher sind die Renditen im Neuwagengeschäft im Verhältnis zum Vorjahr weiter gesunken.

Entwicklung der Marke und des Händlernetzes insgesamt

Renault ist im Markenranking von Platz 6 auf Platz 8 abgefallen.

Nachteilig hat sich ausgewirkt, dass in diesem Geschäftsjahr kein neues Modell von Renault auf den Markt gebracht wurde. Selbst die Markteinführung des neuen Twingos wurde vom Frühling auf Herbst 2007 verschoben. Von der Marke Dacia wurde im Januar 2007 der neue Kombi eingeführt, für den eine Hohe Nachfrage zu verzeichnen war, der aber leider im Verhältnis der Nachfrage nicht lieferbar war.

Renault hat das Qualitätssicherungs-Projekt "Plan Excellence Renault PER 4" weiter vorangetrieben mit dem Ziel, die Kundenzufriedenheit durch eine bessere Servicequalität zu steigern. Hier sind in der Renault-Händlerschaft deutlich messbare Verbesserungen zu verzeichnen; nicht jedoch im Verhältnis zu anderen Marken, die sich ebenfall stark verbessert haben.

Entwicklung der Frye-Gruppe

Die Frye Gruppe hat zur Marke Renault ab Januar 2007 noch den Ford-Händlervertrag gewinnen können. Für den Verkauf der Marke Ford wurde der Standort des im April 2006 eröffneten Business Center genutzt; das Business Center wurde wieder im Hauptstandort an der Hannoverschen Heerstr. 4 bei Renault integriert. Parallel wurde der Gebrauchtwagenhandel "Autotreff" wieder an die Hannoversche Heerstr. 125 verlegt.

In der Filiale in Burgdorf wurde aufgrund des schlechten betriebswirtschaftlichen Ergebnisses ein neuer Verkaufs- sowie ein neuer Kundendienstleiter eingesetzt. Ab dem kommenden Geschäftsjahr wird an diesem Standort ebenfalls ein Ford-Service angeboten, um die Auslastung der Werkstatt zu verbessern.

Im Laufe des Geschäftsjahres wurde in der Filiale in Soltau der Bosch-Vertrag gekündigt, da hieraus keine nennenswerten Umsätze zu regenerieren waren.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Autohaus Frye GmbH hat die Schwankungen des Gesamtmarktes in vollem Umfang mitgemacht. Trotzdem konnte im aktuellen Geschäftsjahr dennoch ein Umsatzplus von 6% erwirtschaftet werden. Aufgrund aber der oben beschriebenen Nachlasssituation im Neuwagenbereich konnte dieses Umsatzplus nicht in positive Deckungsbeiträge umgesetzt werden und betrug letztlich nur -1,6%.

Eine hervorragende Umsatzentwicklung zeigte der Werkstattbereich (+ 56%) und der Teilebereich (+ 35%) mit den entsprechenden Deckungsbeiträgen. Die über Jahre hohe Kundenbindung und die gute Werkstattleistung hat sich im aktuellen Geschäftsjahr ausgezahlt.

Der Absatz von Neuwagen ist im Geschäftsjahr 2006/2007 insgesamt rückläufig gewesen. Die angeschlossenen fünf B-Händler, die von der Autohaus Frye GmbH beliefert werden, haben eine Million weniger Umsatz als im Vorjahr gemacht.

Der Bestand an Tageszulassungen konnte weiter von 87 Stück auf 40 Stück reduziert werden, was zu einer weiteren Verjüngung des Bestandes führte.

Der Bestand an Gebrauchtwagen hat sich wieder reduziert, was u.a. daran liegt, dass derzeit hohe Gebrauchtwagenpreise auf dem Markt verlangt werden. Die Konsumenten fahren ihre Autos bis zu einem durchschnittlichen Alter von 8,7 Jahren - also länger als in der Vergangenheit.

Geschäftsergebnis

Das Unternehmen hat im Geschäftsjahr ein ordentliches Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erzielt in Höhe von -82,70 TEUR (Vorjahr: 157,7 TEUR). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt -343,9 TEUR (Vorjahr: 23,2 TEUR).

Personal- und Sozialbereich

Der durchschnittliche Personalbestand ist wie folgt aufgeteilt:
Verwaltung (ohne Azubi und GF) 5,5
Automobilverkauf gesamt 16,0 (inkl. Disposition)
davon Verkäufer 14,0
Teilelager 5,5
Kundendienst 11,0 (inkl. Meister)
Werksatt 13,0
Auszubildende 14,0
1.+2. Lehrjahr 9,0
3.+4. Lehrjahr 5,0
Personal Nebentätigkeit 2,0
Prokurist (Verkaufs- und Filialleitung) 1,0
GF 1,0
Personal gesamt 79,0

Im Geschäftsjahr fanden regelmäßige Qualifizierungen von Mitarbeiter/-innen statt. Alle von Renault angebotenen und eingeforderten Schulungsmaßnahmen wurden wahrgenommen. Zwei Verkäufer haben erfolgreich ihre Qualifizierung zum Verkaufsleiter bestanden, eine weitere Mitarbeiterin den Abschluss zur Finanzbuchhalterin.

Im Rahmen des derzeit gültigen Tarifvertrages wurden 36 Stunden/Woche gearbeitet. Aufgrund der hohen Werkstattauslastung in Celle und Burgdorf wurde auf freiwilliger Basis die 40-Stunden-Woche eingeführt und ohne Überstundenzuschlag bezahlt. Die Tariferhöhung um 1,7% wurde im Haus umgesetzt.

Eine Geschäftsführertantieme wird in diesem Geschäftsjahr nicht gezahlt.

Für den Bereich Arbeitsschutz und -medizin bestehen aktuelle Verträge mit der STD (Sicherheitstechnischer Beratungsdienst STD GmbH) und der B.A.D. (Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH. Alle erforderlichen Gehör- und Augenuntersuchungen wurden durchgeführt.

Zertifizierung und Umweltschutz

Das Autohaus Frye ist nach den erfolgreichen Auditierungen der letzten Jahre nach ISO EN 9001:200 auch im Jahr 2005 für alle Standorte in Soltau, Burgdorf und Celle durch die DEKRA Intertek GmbH Stuttgart am 7.12.2005 erfolgreich zertifiziert worden.

Im Rahmen der ISO-Zertifizierung ist auch der Umweltschutz in den einzelnen Filialen durch spezielle Umweltschutzbeauftragte geregelt. Der Bereich Umwelt ist organisatorisch auf gesetzliche und betriebliche Erfordernisse angepasst und mit entsprechenden Nachweisen belegt.


2. Darstellung der Lage

2.1. Vermögenslage

Die Vermögenslage ist als zufrieden stellend zu bezeichnen.
Die Eigenkapitalquote beträgt 16,68% der Bilanzsumme. Das langfristig gebundene Anlagevermögen ist zu 620,94 % durch Eigenkapital und langfristige Fremdmittel gedeckt. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 4,13 %.

2.2. Finanzlage

In diesem Geschäftsjahr hat sich Frau Dr. Gunhild Kleffner zu 26% an der Autohaus Frye GmbH im Zuge einer Kapitalerhöhung beteiligt und damit 250.000,00 EUR Eigenkapital eingebracht. Dies hat die Eigenkapitalquote als auch die Bonität des Unternehmens verbessert.

Im letzten Geschäftsjahr ist die Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe BDK als neuer Partner für Einkaufs- und Absatzfinanzierung hinzugekommen. Aufgrund der hohen Absatzfinanzierung konnte bisher in jedem Quartal eine volle Zinsrückerstattung für die Einkaufsfinanzierung erzielt werden. Daher war die Kreditlinie von 300.000,00 EUR nahezu kostenfrei. Diese Kreditlinie wurde in erster Linie für die Gebrauchtwagen, die bisher bar bezahlt waren, in Anspruch genommen.

Ertragslage

Im 1. Halbjahr 2006 ist die Ertragslage durchaus als positiv zu betrachten gewesen. Aufgrund der oben beschriebenen Gesamtmarktsituation schließt das Geschäftsjahr negativ ab.

Investitionen

In diesem Geschäftsjahr wurden für die Autohaus Frye GmbH keine nennenswerten Investitionen durchgeführt.


3. Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung

3.1. Chancen

Die Modelloffensive von Renault wird mit dem neuen Twingo im Herbst beginnen. Danach folgt nahezu jeden Monat die Markteinführung eines neuen Modells. Dies lässt eine Neubelebung des Geschäftes erwarten.

Celle, den 31. August 2007. Autohaus Frye GmbH



Bilanz

Aktiva

30.6.2007
EUR
30.6.2006
EUR
A. Anlagevermögen 257.065,00 0,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 17.579,00 0,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 17.579,00 0,00
II. Sachanlagen 159.486,00 0,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.608,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 8.251,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 147.627,00 0,00
III. Finanzanlagen 80.000,00 0,00
1. sonstige Finanzanlagen 80.000,00 0,00
B. Umlaufvermögen 5.955.313,40 0,00
I. Vorräte 4.765.263,09 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.154.691,73 0,00
1. sonstige Vermögensgegenstände 1.154.691,73 0,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 35.358,58 0,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.394,36 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 6.221.772,76 0,00

Passiva

30.6.2007
EUR
30.6.2006
EUR
A. Eigenkapital 1.037.907,45 0,00
I. gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto/ Kapitalanteile 250.000,00 0,00
II. Kapitalrücklage 1.123.685,47 0,00
III. Gewinnvortrag 10.580,72 0,00
IV. Jahresfehlbetrag 346.358,74 0,00
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 0,00
C. Rückstellungen 97.924,46 0,00
D. Verbindlichkeiten 5.085.940,85 0,00
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.644.416,28 0,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 441.524,57 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 6.221.772,76 0,00

Gewinn- und Verlustrechnung

1.7.2006 - 30.6.2007
EUR
1.1.2006 - 30.6.2006
EUR
1. Rohergebnis 4.298.099,47 0,00
2. Personalaufwand 2.740.477,10 0,00
a) Löhne und Gehälter 2.291.232,06 0,00
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 449.245,04 0,00
3. Abschreibungen 76.356,63 0,00
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 76.356,63 0,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.640.406,40 0,00
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.213,09 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 189.966,65 0,00
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -343.894,22 0,00
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 2.464,52 0,00
9. Jahresfehlbetrag 346.358,74 0,00

Anhang

Allgemeine Angaben

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung der Autohaus Frye GmbH für das Geschäftsjahr zum 30.06.2007 wurde nach den Rechnungsvorschriften des Handeslgesetzbuches aufgestellt. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung und bei der Offenlegung (§ 327 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss der Autohaus Frye GmbH wurde klar und übersichtlich aufgestellt (§ 243 Abs. 2 HGB). Abweichungen von den Gliederungsvorschriften sowie einzelne Positionen des Jahresabschluss werden entsprechend § 284 ff HGB erläutert. Die Bilanzidentität sowie das Fortführungsprinzip gem. 252 Abs. 1 HGB wurden beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 1 HGB aufgestellt.

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bilanziert. Die Normalabschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten berücksichtigt.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten angesetzt.

Die anderen Gegenstände des Umlaufvermögens sind nominell zu den Anschaffungskosten bewertet. Die Pauschalwertberichtigung zu Forderungen deckt das allgemeine Kreditrisiko ab. Einzelwertberichtigungen wurden im Geschäftsjahr gebildet, soweit diese erforderlich waren.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten nominell bewertete Ausgaben vor dem Bilanzstichtag für einen bestimmten Zeitraum danach.

Das Stammkapital ist in der im Gesellschaftsvertrag und im Handelsregister verankerten Höhe bilanziert.

Ein zur Finanzierung von Investitionen gewährter Zuschuss aus dem Programm 1997 Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" wurde im Kalenderjahr 1997 in den Sonderposten mit Rücklageanteil eingestellt. Das bezuschusste Wirtschaftsgut wurde in 1998 in Betrieb genommen und der Sonderposten mit Rücklageanteil über die Nutzungsdauer des Wirtschaftsgutes aufgelöst.

Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für alle erkennbaren Risiken gebildet worden.

Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.


Nichtvergleichbarkeit und Anpassung der Vorjahresbeträge (§ 265 (2) S. 2 und S.3 HGB)

Im Vorjahr wurden unter der Bilanzposition "Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen" die Lagerwagenfinanzierung und Ersatzteilfinanzierung von der Renault Bank in Höhe von 3.771.111,53 EUR ausgewiesen. Da es sich hierbei aber um Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt, werden die Vorjahreswerte im Berichtsjahr unter der Bilanzposition "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" ausgewiesen.


Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagenspiegel (§ 268 Abs. 2 HGB)

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte:

Anschaffungskosten bis zum 01.07.2006 0,00 EUR
+ Zugänge 18.984,60 EUR
./. Abgänge 0,00 EUR
./. kumulierte Abschreibungen 1.405,60 EUR
= Stand 30.06.2007 17.579,00 EUR

Laufende Abschreibungen 2006/2007 1.405,60 EUR


II. Sachanlagen

1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken:

Anschaffungskosten bis zum 01.07.2007 27.837,33 EUR
+ Zugänge 1.600,00 EUR
./. Abgänge 25.000,00 EUR
./. kumulierte Abschreibungen 829,33 EUR
= Stand 30.06.2007 3.608,00 EUR

Laufende Abschreibungen 2006/2007 4.965,00 EUR


2. Technische Anlagen und Maschinen:

Anschaffungskosten bis zum 01.07.2006 115.578,23 EUR
+ Zugänge 0,00 EUR
./. Abgänge 0,00 EUR
./. kumulierte Abschreibungen 107.327,23 EUR
= Stand 30.06.2007 8.251,00 EUR

Laufende Abschreibungen 2006/2007 3.643,00 EUR


3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung:

Anschaffungskosten bis zum 01.07.2006 617.352,11 EUR
+ Zugänge 60.897,03 EUR
./. Abgänge 5.283,69 EUR
./. kumulierte Abschreibungen 523.338,45 EUR
= Stand 30.06.2007 147.627,00 EUR

Laufende Abschreibungen 2006/2007 66.343,03 EUR


III. Finanzanlagen

1. Ausleihungen an Gesellschafter:

Anschaffungskosten bis zum 01.07.2006 80.000,00 EUR
+ Zugänge 0,00 EUR
./. Abgänge 0,00 EUR
./. kumulierte Abschreibungen 0,00 EUR
= Stand 30.06.2007 80.000,00 EUR



Disagio (§ 268 Abs. 6 HGB)

In den Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio i.H.v. 2.548,00 EUR enthalten.


Betrag der Abschreibungen aufgrund steuerrechtlicher Vorschriften sowie Erträge aus der Auflösung von und Aufwendungen aus der Einstellung in den Sonderposten mit Rücklageanteil (§ 281 Abs. 2 HGB)

Im Berichtsjahr wurde ein Ertrag von 19.600,00 EUR aus der Auflösung des Sonderposten mit Rücklageanteil verbucht.


Aufgliederung der Verbindlichkeiten sowie Art und Form der Sicherheiten (§ 285 Nr. 1 HGB)

Restlaufzeit bis zu einem Jahr:

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.092.685,75 EUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 31.807,95 EUR
Verbindlichkeiten gg. nahe stehenden Unternehmen 11.984,00 EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen u. Leistungen 242.222,52 EUR
Sonstige Verbindlichkeiten 155.510,10 EUR

Restlaufzeiten von mehr als 5 Jahren:

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 113.963,18 EUR

Art und Form der Sicherheiten:

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung und Grundschulden abgesichert.

Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 HGB)

Aus Miet- und Leasingverträgen liegen folgende finanzielle Verpflichtungen vor, die zur Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:.

5 Gewerbemietverträge mit einer durchschnittlichen Mindestrestlaufzeit von 3 Jahren und einer Restverbindlichkeit von insgesamt 1.012 TEUR.

2 Leasingverträge mit einer durchschnittlichen Restlaufzeit von 1,8 Jahren und einer Restverbindlichkeit von insgesamt 156 TEUR.

Sonstige Angaben

Arbeitnehmerzahl (§ 285 Nr. 7 HGB)

Die durchschnittlich Beschäftigungszahl im Berichtsjahr betrug:

Lohnempfänger: 21,5
Gehaltsempfänger 39,8
Auszubildende 18,0
Gesamt 79,3


Gesamtbezüge der tätigen und früheren Organmitglieder, Vorschüsse und Kredite an Organmitglieder sowie zugunsten von Organmitgliedern eingegangene Haftungsverhältnisse und gebildete Rückstellungen (§ 285 Nr. 9 HGB)

Gesamtbezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans:

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gem. § 286 (4) HGB verzichtet.


Mitglieder der Organe (§ 285 Nr. 10 HGB)

Die Organe setzen sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:

Geschäftsführer:
Dr. Gunhild Kleffner, Kauffrau


Rechtsformabhängige Zusatzangaben

Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 (3) GmbHG)

Ausleihungen 80.000,00 EUR
Forderungen 32.987,23 EUR



Andere Berichtsbestandteile

Andere Berichtsbestandteile

Zusätzliche Angaben

Ergebnisverwendung gem. § 325 (1) HGB

Gemäß § 325 (1) S. 1 entfällt die Angabe über die Ergebnisverwendung.

Datum der Feststellung (§ 328 (1) Nr. 1

Der Jahresabschluss auf den 30.06.2007 ist am 20.10.2007 durch die Gesellschafter festgestellt worden.



Berichtsprüfung

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang, unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Autohaus Frye GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.07.2006 bis zum 30.06.2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften (und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag) liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden.

Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt.

Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie die Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Celle, den 08.10.2007

BS & P GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

durch:

D. Bellersen
Wirtschaftsprüfer




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