CTW Data Solutions GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Otto Windeck seit 15.8.2023 | Geschäftsführer |
Sandra Damaschke seit 18.7.2014 | Prokura |
Oliver Windeck seit 1.3.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 4.76% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Metallbau Windeck GmbHKloster LehninJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Metallbau Windeck GmbH ist ein mittelständisches größeres Handwerksunternehmen mit einer über 125-jährigen Familientradition. Unsere Kernkompetenzen liegen in der individuellen Gestaltung von Aluminium- und Stahl-Glas-Fassaden, parametrischen Freiformdächern aus Stahl/Glas, Schaufensterbereichen, Türen und Fenstern, sowie hochwertigen Schlosser- und mittelschweren Stahlbauarbeiten. Herausragend sind wir in der Projektabwicklung bei komplexen Bauvorhaben auf Großbaustellen. Die langjährige Erfahrung, vereint mit den fortschrittlichsten Techniken, ermöglicht es uns, ausgezeichnete Ergebnisse zu erzielen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Entwicklung im Metallbau wird weiterhin durch seine Vielfältigkeit, die sehr hohen Ansprüche in der Architektur und durch ständig neue Gesetzmäßigkeiten und Regelwerke geprägt. Der Neubau im öffentlichen und privatwirtschaftlichen Bereich war im vergangenen Geschäftsjahr stark nachgefragt, auch wenn diese Nachfrage hauptsächlich aus den Baugenehmigungen 2020/2021 getätigt wurde. Im gehobenen Wohnungsbaumarkt zeigt sich aufgrund wachsender komplexerer Funktionalität in der Fassade (wie z.B. besserer Schallschutzeigenschaften, oftmals übergroßen Fenster/Türflügel) ein Bedarf an hochwertigen Aluminium- bzw. Stahlfenstern insbesondere in Innenstadtlagen. Für öffentliche Gebäude entstehen aufgrund von neuen Normen zusätzliche Anforderungen an die Sicherheit. Die momentane Nachfrage an Alu-/Stahl-Glas-Fassaden für den Neubau verringerte sich jedoch aufgrund zweier Faktoren. Die Entwicklung der Leitzinsen und die Prognose der Mietpreise erwirken, dass Immobilieninvestoren Entscheidungen für Neubauprojekte verzögern. Dies unterstreichen auch die zurückgehenden Baugenehmigungen der Jahre 2022/2023. Für den Sanierungsmarkt steigt die Nachfrageprognose in den kommenden Jahren 2025/2026 hingegen, weil die aktuelle Bausubstanz, die in den 80er und 90er Jahren gebaut wurde, in den ersten Sanierungszyklus kommt. Ebenso wächst die Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit und EU-Taxonomie in der Bauwirtschaft. Aktuell wird durch Planer und Architekten der scheinbar nachhaltigere Rohstoff Holz in der Planung vorgezogen, was zu einer Reduzierung der Ausschreibungen für den Metallbau führt. Durch die Nutzung von recyceltem Aluminium und recyceltem Glas, sowie die Umstellung auf nachhaltigere Verarbeitungsprozesse und die Nutzung von grünem Strom sind wir hier wettbewerbsfähig. Die Herausforderung besteht darin, höhere Verkaufspreise bei gleichzeitig steigenden Einkaufspreisen der Industrie und erhöhten Personalkosten zu realisieren. Dieses bewusste Risiko wird bereits während der Akquisephase in Abstimmung mit unseren Lieferanten adressiert. Aufgrund der langen Projektlaufzeiten und Festpreisbindungen mit den Auftraggebern ist es oft schwer, diese Faktoren über die gesamte Projektdauer hinweg vorherzusehen und vollständig zu kompensieren. Um dieses Risiko zu mindern, werden vertragliche Vereinbarungen bereits in der Akquisitionsphase mit den Lieferanten getroffen. Durch die kapazitive Marktbeobachtung der Auftraggeber werden zwar häufig sehr zeitig Nachfragen getätigt, Angebote erstellt und auch zum Teil sehr frühzeitig Aufträge erteilt. Behindernd auf einen zügigen und harmonischen inneren Planungs- und Produktionsprozess wirken sich dann aber vermehrt die nicht durch das Fassadengewerk gestörten Bauabläufe mit entsprechenden langen Bauzeitverzögerungen aus. Ursachen liegen dann fast immer in fehlenden bauseitigen Planungen und Entscheidungen sowie bauseitigen Verzögerungen am Bau. Der fertigungstechnische als auch logistische Aufwand stellt neben der mit dem Auftraggeber zu findender abgesicherter Vorfinanzierung eine Herausforderung dar. Insbesondere die Submissionsergebnisse der öffentlichen Hand in unserer Branche zeigen eine hohe Konkurrenztätigkeit bei starker Konjunkturabhängigkeit. Für 2024 konnten wir bereits Ende 2023 einen sehr guten Auftragsbestand sichern. 2. Geschäftsverlauf Der Metallbau Windeck GmbH gelang es im Jahr 2023 wieder ein sehr positives Ergebnis zu erreichen. Das positive Betriebsergebnis begründet sich in der Abrechnung gewinnbringender Bauvorhaben bei wachsender Gesamtleistung und kontinuierlich organisch wachsendem Personalbestand. Die Einstellung von Rückstellungen für strittige Fälle und für den Gewährleistungsaufwand beeinflusst das Ergebnis nicht kritisch. Die qualitäts- und termingerechte Auftragserfüllung stand auch im Jahr 2023 im Mittelpunkt unserer Arbeit. Gefragt sind unsere innovativen Lösungen, vor allen Dingen in der Planung von hochwertigen Bauprojekten. Durch unsere erfolgreiche Arbeit gelang es uns, unsere Marktposition zu halten. Wir zählen nach wie vor zu einem der bedeutendsten Fassadenbauunternehmen in der transparenten und nicht transparenten Gebäudehülle in der Region Berlin - Brandenburg. Auch im Vergleich der bundesdeutschen Wettbewerber sehen wir uns im Vorderfeld der Anbieter der oben beschriebenen Leistungen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Ersatzinvestitionen im Fuhr- und Maschinenpark und die Fort- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter/innen finanziert. Besonderes Augenmerk lag dabei auf Investitionen, die die Prozessoptimierung und die Struktur unserer wachsenden Unternehmen unterstützen. Die getätigten Ausgaben 2023 sowie die geplanten Investitionen im Jahr 2024 stärken uns in der Annahme, dass es auch im Jahr 2024 für die Metallbau Windeck GmbH wieder eine erfolgreiche Ergebnisentwicklung geben wird. Die Zusammenarbeit mit den Lieferanten und deren Lieferbereitschaft sowie mit Subunternehmer wurde kontinuierlich ausgebaut und gefestigt. Durch die gute Auswahl und ständige Preiskontrolle, Prüfung der Qualität und Menge durch das Team Logistik/Disposition ist es uns gelungen, effizient zu agieren. In Zeiten von Fachkräftemangel und demografischen Wandel bemühen wir uns erfolgreich junge Menschen für eine Ausbildung oder Beschäftigung in unserem Unternehmen zu gewinnen und zu qualifizieren. Hierfür erweitern wir unser Team Ausbildung und Personal. Zudem wurde mit der Bestellung des neuen Geschäftsführers Sebastian Windeck, der Schritt in die nächste Generation des Unternehmens begonnen und eine langfristige Übergabe kann beginnen. 3. Lage Unsere Gesellschaft weist unverändert eine solide Vermögens- und Finanzlage auf. Durch ein konsequentes Forderungsmanagement konnte die Zahlungsfähigkeit jederzeit sichergestellt und Finanzierungsengpässe vermieden werden. Im Rahmen der betrieblichen Liquiditätskontrolle wird wöchentlich der aktuelle Finanzstatus dargestellt und steht der Geschäftsführung als Planungs- und Entscheidungsgrundlage zur Verfügung. Die Eigenkapitalquote lag 2023 bei 65,2 %. Ersatzinvestitionen aus Eigenmitteln und Krediten bei den Hausbanken erfolgten kontinuierlich entsprechend des Investitionsplanes. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Das Warenwirtschaftssystem ermöglicht einen ständig aktuellen Überblick über die Auftrags- und Ertragssituation im Unternehmen. Projektspezifische Auswertungen dienen als kontinuierliche Kontroll- und Steuerungsinstrumente. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Der wachsende Anteil an Großprojekten sowie die damit verbundenen Leistungssteigerungen erfordern in den Folgejahren Kapazitätserweiterungen im Fertigungs- und Logistikbereich. Bereits erste Planungsschritte wurden eingeleitet, um ein geordnetes und strukturiertes Wachstum zu gewährleisten. Der Auftragsbestand zum Jahreswechsel 2023 / 2024 zeigte eine positive Entwicklung. Im Jahr 2023 konnten Aufträge in Höhe von 23,56 Mio Euro erarbeitet und angenommen werden. Per 31.12.2023 stand ein Auftragsvolumen in Höhe von ca. 37,58 Mio. Euro in unseren Büchern. Zurzeit werden Aufträge mit einem Gesamtvolumen von 218,01 Mio. Euro in der Kalkulation bearbeitet. Ausgehend von der Annahme, dass keine neuen äußeren, nicht kalkulierbaren Ereignisse eintreten, rechnen wir im Jahr 2024 erneut mit einem positiven Ergebnis. Auf lange Sicht gehen wir davon aus, dass die Marktlage durch die Inflation in den kommenden zwei Jahren einen Rückgang im Neubau aufweisen wird, der sich im gesamten Immobiliensektor widerspiegelt. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Sollten sich die weltweiten Turbulenzen an den Finanzmärkten weiter verstärken und sich dadurch die Konjunktur abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden, der Immobilieninvestoren, und die Nachfrage nach unseren Produkten weiterhin negativ beeinflussen. Ebenso reduzieren die erhöhten Bauzinsen die Investitionen der Projektentwicklern und Baubestandshalter. Daraus könnten für uns dann Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Dem gegenüber stehen die Notwendigkeiten der Sanierung des alten Baubestandes und die Schaffung von geplanten 400.000 Wohnungen durch die Bundesregierung pro Jahr. Ertragsorientierte Risiken: Durch eine optimierte, der prozess- und projektbedingten Anforderungen angepasste Preiskalkulation erwarten wir erhöhte Chancen am Markt, sodass wir nicht mit einem Anstieg leistungswirtschaftlicher Risiken rechnen. Wir gehen davon aus, dass unsere Marktanteile mittelfristig gleichbleibend sind. Wir rechnen jedoch damit, dass der bereits hart umkämpfte Metallbau-Markt im Bereich (Büro)- Fassade durch den Rückgang der Großprojekte (>10 Mio. €) uns dahin beeinflusst, dass wir vermehrt auf den mittleren Metallbau-Markt fokussieren und Projekte zwischen 2 und 5 Mio. € akquirieren. Entspannung auf den internationalen Fassadenbau-Märkten ist noch nicht ersichtlich, so dass die größeren Mitbewerber sich auch auf den Binnenmarkt engagieren. Finanzwirtschaftliche Risiken: Auch im Jahr 2023 war die Liquidität der Gesellschaft zu keiner Zeit gefährdet. Das Unternehmen war jederzeit zahlungsfähig. Die getätigten Ersatz-Investitionen im Maschinen- und Fuhrpark im Jahr 2023 wurden selbst finanziert. Durch Einholen von Wirtschaftsauskünften bei Creditreform und beim Bundesanzeiger konnten zusätzliche Informationen über Kunden und Lieferanten eingeholt werden, um eine Kenntnis über die Zahlungsfähigkeit zu erhalten. Bei einsetzenden Zweifeln konsultierten wir unseren Rechtsbeistand und handelten für die Sicherheit des Unternehmens. Im Jahr 2023 gab es kaum Schwierigkeiten bei der Abrechnung mit öffentlichen und privaten Auftraggebern. Es gab projektbedingte Verzögerungen bei Zahlungen von Abschlags- oder Teilrechnungen sowie Schlussrechnungen, die abgesichert wurden und sich im Folgejahr auflösen. Hohe Forderungen von Vertragserfüllungsbürgschaften haben die Liquidität nicht belastet, da der (Aval)Kreditrahmen über zwei Hausversicherungen für 2023 ausreichend war. Aufgrund der Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind weitere Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Gesellschaft finanziert sich ausschließlich über Eigenkapital und sehr gut aufgestellte Kreditlinien bei zwei Hausbanken. Währungsrisiken bestehen aufgrund nationaler Beauftragungen in Euro-Valuta nicht. Die Liquiditätslage ist solide und stabil; es sind keine Engpässe zu erwarten. Um mögliche Engpässe besser vorausschauend erkennen zu können, erfolgt eine mittelfristige Liquiditätsplanung. 2. Chancenbericht 2023 wurde das interne Controlling weiter ausgebaut. Insbesondere wurde das Reporting innerhalb des Warenwirtschaftssystems der Metallbau Windeck GmbH überarbeitet und erweitert sowie das Reporting an die Geschäftsführung ausgebaut. Dies geschieht unter anderem durch automatisierte Auswertungen interner Prozesse mittels Kennzahlen oder der operativen und strategischen Liquiditäts- und Unternehmensplanung. Die Planung für 2024 sieht vor, noch verstärkter in das Prozesscontrolling der Warenwirtschaft einzusteigen, um rechtzeitig auf Chancen und Risiken der Kapitalbindung einzugehen und Kosten zu reduzieren. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir ständig mit unseren kontinuierlichen Verbesserungsprozessen durch. Die gute Zusammenarbeit mit Lieferanten und mit Subunternehmer steht auch 2024 im Vordergrund. Mit der guten technischen Vorabberatung schon in der Ausführungsplanungsphase der Bauvorhaben beim Bauherrn/Architekten, einer starken Projekt- und Bauleitungstätigkeit, der hohen terminlichen Fertigung und Montage in gewohnt guter Qualität sowie auch des immer stärker auszubauenden After-Sales-Services können wir positiv in die Zukunft sehen. Um dem Fachkräftemangel und demografischen Wandel entgegenzuwirken, sind wir aktiv auf Ausbildungsmessen, in Schulen und in den sozialen Medien präsent, um erfolgreich junge Menschen für eine Ausbildung oder Beschäftigung in unserem Unternehmen zu gewinnen. Hier nutzen wir auch die Möglichkeit, internationale Fachkräfte in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. 3. Gesamtaussage Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind aufgrund der erhöhten Zinspolitik erkennbar. Auch wenn die Prognose des VFF (Verband Fenster + Fassade) im Jahr 2024 eine leicht geringere Erzeugung von Fenster/Türen/Fassaden im deutschen Raum vorhersagt, gehen wir davon aus, dass auch im Jahr 2024 eine Steigerung der Gesamtleistung erfolgen wird. Aufgrund der sich auch durch die Baukrise verschärfenden Absatzsituation für international tätige große deutsche Unternehmen, werden diese, genauso wie ausländische Fenster- /Fassadenbauer, auf den sich noch bietenden deutschen Markt drängen, womit die großen, überwiegend national tätigen Fenster-/Fassadenbauer den Bereich der mittleren Bauvorhaben stärker im Wettbewerb bestreiten werden. Das wird zu einem noch intensiveren Wettbewerb führen, dem wir schon jetzt durch die frühzeitige Beratung und Begleitung eines Bauvorhabens der Planer, Architekten und potenziellen Auftraggeber in der Genehmigungsphase sowie attraktive Angebote und durch unsere qualitativ hochwertigen Produkte und transparente Projektbegleitung begegnen können. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Signifikante Forderungsausfälle wurden nicht verzeichnet. Mit vielen Kunden besteht eine langjährige Zusammenarbeit. Bei neuen Kunden und Lieferanten nutzen wir weiterhin Wirtschaftsauskünfte wie z.B. von Creditreform und beim Bundesanzeiger, um eine Kenntnis über die Bonität zu erhalten. Ferner werden durch abschmelzende Vorauszahlungen eine mit dem Kunden abgestimmte geringe Überzahlung bis kurz vor der Schlussrechnung erreicht Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt, wobei Inanspruchnahme von vereinbarten Skontokonditionen überwiegend erfolgt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft mittels Eigenmittel und Lieferantenkrediten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird vierzehntäglich durch das Controlling ein kurzfristiger Liquiditätsplan und der Forderungsstand erstellt, der einen Überblick über Forderungen und Verbindlichkeiten vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Metallbau Windeck GmbH wurde auf der Grundlage der neuen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher Maßnahmen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. In die Bewertung wurden ferner die Gemein- und Verwaltungskosten mit einbezogen. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Bruttoanlagenspiegel und GeschäftsjahresabschreibungDie Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sind aus dem Anlagenspiegel der Bilanz zu entnehmen.
Angaben zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich wie folgt:
Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden folgende Beträge ausgewiesen:
Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. In dem Konto der sonstigen Vermögensgegenständen sind Guthaben aus Gas-, Wasser- und Stromabrechnungen in Höhe von 17.529,08 Euro, Gutschriften aus Stromsteuerstattungen in Höhe von 772,71 Euro, Forderungen aus Stromerzeugung in Höhe von 50,11 Euro und sonstige Forderungen in Höhe von 200,00 Euro enthalten. Pensionsrückstellung Die Bewertung erfolgte unter Berücksichtigung des IDW RH FAB 1.021 (Handelsrechtliche Bewertung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus rückgedeckten Direktzusagen). Der Erfüllungsbetrag ohne Anwendung des IDW RH FAB 1.021 würde Euro 510.535,00 Euro betragen. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 4.166,00 Euro. Die Erleichterungsmöglichkeit gemäß Artikel 28 Abs. 1 EGHGB wurde in Anspruch genommen. Der Betrag der nicht gebildeten Rückstellungen für laufende Pensionen, Anwartschaften und ähnliche Verpflichtungen beträgt 6.364,00 Euro. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 4.609,00 Euro. Der Betrag resultiert aus dem Bewertungsunterschied gem. § 253 Abs. 6 HGB betreffend der Versorgungszusagen. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen Die folgende Darstellung zeigt die Entwicklung des Sonderpostens für Zuschüsse und Zulagen im abgelaufenen Wirtschaftsjahr.
Angaben zu Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten zum 31.12.2023 gliedern sich wie folgt:
Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Sicherungsrechte sowie sonstige gesicherte Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beläuft sich auf 962.855,87 Euro gegenüber Kreditinstituten und 190.247,00 Euro gegenüber Pensionsverpflichtungen. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestanden zum Bilanzstichtag gegenüber der Brandenburger Bank in Höhe von 217.932,10 Euro. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Alle vorgenannten Beträge stehen im Zusammenhang mit den von der Gesellschaft realisierten Bauvorhaben und bestehen auf der Grundlage der geschlossen Bauverträge. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Verpflichtungen bestehen ferner aus Mietverträgen für Grundstücke, Lager- und Büroräumen mit einer Gesamtjahresnettokaltmiete in Höhe ca. 427 T€. Die Verträge sind mit einer Frist von einem bis sechs Monaten kündbar. Ein Mietvertrag mit einer Jahresmiete in Höhe von ca. 21 T€ hat eine Laufzeit bis 2033 und ist danach ebenfalls mit einer Frist von 6 Monaten kündbar. Darüber hinaus bestehen Miet- bzw. Leasingverträge für Fahrzeuge, Maschinen und Bürogeräte, deren Wert im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs liegen. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steueraufwendungen vom Einkommen und Ertrag betreffen im Wesentlichen das Ergebnis des Veranlagungsjahres 2023. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 1.716.668,43 Euro. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages in Höhe von 8.797.732,37 Euro ergibt sich ein Betrag von 10.514.400,80 Euro, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden 10.514.400,80 Euro vorgetragen. Sonstige Pflichtangaben Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Oliver Windeck Herr Sebastian Windeck (ab 01.07.2023) Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Vergütungen der Geschäftsführer Unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Vergütung der Geschäftsführer. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
In 2023 waren durchschnittlich 128 Arbeitnehmer beschäftigt. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zum Unterzeichner:
Kloster Lehnin, den 9.09.2024 gez. Oliver Windeck Sebastian Windeck Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 21.10.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIm Rahmen der Offenlegung wurde von gesetzlichen Erleichterungen Gebrauch gemacht. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Metallbau Windeck GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Metallbau Windeck GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Metallbau Windeck GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Brandenburg, 18. Oktober 2024 Hergaden
Wirtschaftprüfungs GmbH
gez. Detlef Hergaden, Wirtschaftsprüfer |
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