Trelleborg Holdings Germany GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Kautschuk, Kautschukmischungen und Halbzeug daraus
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Julia Walter seit 20.4.2026 | Prokura |
Gunther Wemmer seit 26.6.2025 | Prokura |
Konrad Dr. Saur seit 8.8.2020 | Prokura |
Alexander Jarosch seit 8.8.2020 | Prokura |
Jennifer Ruffler seit 3.6.2019 | Geschäftsführer |
Thomas Dr. Uhlig seit 8.10.2018 | Geschäftsführer |
Carsten Reiner Stehle seit 16.7.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Trelleborg Holding AB | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Trelleborg Sealing Solutions Germany GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023UnternehmenDie Trelleborg Sealing Solutions Germany GmbH, Stuttgart, beinhaltet die deutsche Vertriebsorganisation, das Logistikzentrum Europa sowie verschiedene Funktionen wie R&D und IT für den Geschäftsbereich der Sealing Solutions der Trelleborg AB (publ.), Trelleborg, Schweden. Die Trelleborg AB (publ.) ist ein auf die Entwicklung und Herstellung von Gummi- bzw. Elastomerprodukten ausgerichteter internationaler Konzern. Die Geschäftstätigkeit der Trelleborg Sealing Solutions Germany GmbH umfasst den Vertrieb von Produkten aus Gummi, Kunststoff und anderen Werkstoffen, insbesondere von Dichtungselementen. Die Trelleborg Sealing Solutions Germany GmbH konzentriert sich insbesondere auf den Vertrieb von hydraulischen Dichtungssystemen, Membranen, Formdichtungen, Führungen aus Thermoplastkunststoffen und Verbundwerkstoffen, O-Ringen sowie Radialwellendichtringen. Geschäftsverlauf und RahmenbedingungenDie Gesellschaft ist im Wesentlichen in die Geschäftsbereiche "Industrie" und "Automotive" organisiert. Die industrielle Produktion lag in Deutschland, entsprechend den aktuellen Zahlen des Consensus Forecast (Stand Februar 2024), um -1,5 % unter 2022. Laut den Statistiken des LMC Automotive (Stand Januar 2024) wurden in Europa im Jahr 2023 14,2 % mehr Personenkraftwagen produziert als im Jahr 2022. Die verhalten optimistischen Erwartungen für die Verbesserung der Geschäftslage der Gesellschaft zu Jahresbeginn, bedingt durch den guten Auftragsvorlauf für das 1. Quartal 2023, haben sich im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 durch die Eintrübung der gesamtwirtschaftlichen Lage nicht erfüllt. Stiegen die Umsätze im 1. Quartal noch um 4,4 % zum Vorjahreszeitraum, so verzeichneten sie im 4. Quartal einen Rückgang von -5,9 %. In Summe verzeichnete der Geschäftsbereich "Industrie" im Vorjahresvergleich einen Umsatzrückgang um -5,4 %, der Geschäftsbereich "Automotive" hingegen einen Umsatzanstieg um 8,2 %. Die Geschäftsentwicklung ist insgesamt ungünstig verlaufen, da das erzielte Umsatzvolumen des Geschäftsjahres 2023 unter dem des Vorjahres wie auch unserer Ziele liegt. Finanzielle LeistungsindikatorenAls wesentlicher finanzieller Leistungsindikator zur Steuerung der Trelleborg Sealing Solutions Gruppe wird die Entwicklung des operativen Ergebnisses (EBIT) verwendet. Neben dem EBIT werden der Cashflow und das Working Capital als bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren zur internen Steuerung herangezogen. Diese internen Bewertungen folgen dem Gruppenreporting auf IFRS-Regelungen und sind nicht vergleichbar zum lokalen HGB-Abschluss der Gesellschaft. Die Entwicklung der für die Beurteilung der Gesellschaft relevanten IFRS-Kennzahlen sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass das Ergebnis aus Zentralfunktionen im Berichtswesen unterhalb des EBIT ausgewiesen wird.
Nichtfinanzielle LeistungsindikatorenMitarbeiter Die Geschäftsleitung und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesellschaft nehmen in unterschiedlicher Ausprägung an erfolgsorientierten Vergütungssystemen teil. Die erfolgsorientierte Vergütung ist grundsätzlich von der Erreichung unternehmensbezogener Ziele (EBIT, Cashflow, Umsatzanstieg und Liefertreue) sowie persönlicher Ziele abhängig. Die Gesellschaft hat am Bilanzstichtag insgesamt 10 DHBW Studenten sowie 1 Auszubildende beschäftigt, die in technischen und kaufmännischen Berufen ausgebildet werden. Durch die enge Kooperation mit (Hoch-)Schulen fördert die Gesellschaft den eigenen Nachwuchs. Die Gesellschaft betrachtet die Qualifizierung von Nachwuchskräften vor dem Hintergrund des demografischen Wandels als Kernaufgabe und zählt diese mit zu den wichtigsten Aufgaben der nächsten Jahre. Die Fluktuationsrate liegt wie im Vorjahr im einstelligen Bereich bei 5 %. Grund dafür sind die guten Sozialleistungen, flache Hierarchien sowie eine flexible Arbeitszeit- und Arbeitsortgestaltung. Liefertreue Die Kennzahl verbesserte sich im Jahr 2023 auf 81,5 %, aufgrund einer Erholung der Lieferketten wobei es weiterhin im Bereich Rohstoffversorgung und Produktionen zu Engpässen gekommen ist. Forschungs- und EntwicklungstätigkeitenDer Schwerpunkt der Forschungs-und Entwicklungstätigkeiten liegt auf der Entwicklung von spezifischen Kundenlösungen sowie der technischen Unterstützung der europäischen Marketinggesellschaften. Zudem liegt ein weiterer Schwerpunkt in der Entwicklung nachhaltiger Produkte und Werkstoffe mit dem Forschungsschwerpunkt Werkstoffrecycling. Im Jahr 2023 lag der Fokus der R&D-Aktivitäten vor allem in den Bereichen neue Produkte, neue Werkstoffe und innovative Services mit Schwerpunkten auf den Wachstumssegmenten der Gesellschaft. Neben der stetigen Weiterentwicklung der Angebote und technischen Fähigkeiten lag besonderer Fokus auf den Vorausentwicklungen sowie dem Umgang mit technischen Unterlagen und der Lenkung geistigen Eigentums. Besondere Aufmerksamkeit bedurfte in 2023 auch der Umgang mit den Umstellungen auf PFAS-freie Werkstoffe im Zusammenhang mit den geplanten Stoffverboten für perfluorierte Kohlenwasserstoffe in der Europäischen Union. Im Bereich R&D senkte sich die Anzahl der Mitarbeiter in 2023 um neun Köpfe auf 60. Die Investitionen gingen auf T€ 98 (Vorjahr: T€ 204) zurück. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung betrugen T€ 10.658 (-4,1 %) und sind, gemessen am Umsatz im Vorjahresvergleich stabil (2,5 % des Umsatzes im Vergleich zu 2,6 % in 2022). Entwicklung der GesellschaftDer Umsatz mit Dritten lag im Geschäftsjahr 2022 mit € 201,8 Mio. mit -1,3 % unter dem Vorjahreswert. Dabei entwickelten sich die beiden wesentlichen Bereiche Automotive und Industrie unterschiedlich. Automotive verzeichnete einen Umsatzantieg von 8,2 % und Industrie einen Umsatzrückgang von -5,4%. Der Anteil Automotive bei den Umsätzen mit Dritten liegt nun bei 30,7 %. Die Gesamtumsätze sanken auf T€ 423.242. Sie lagen um T€ 4.376 (-1,0 %) unter dem Vorjahr sowie unter der Prognose für 2023 (zwischen € 440 Mio. und € 450 Mio.). Darin enthalten sind Umsätze mit Schwestergesellschaften, die sich auf T€ 221.447 reduzierten und um -0,8 % unter 2022 lagen. Die Gesamtmarge erhöhte sich auf 36,7 % im Geschäftsjahr 2023, dies resultiert im Wesentlichen aus einem positiven Produkt- und Kundenmix sowie aus Preiserhöhungen an Kunden. Die Umsatzrendite 2023 von 7,1 % lag leicht über den Erwartungen von 6,0 % - 7,0 % und verschlechterte sich geringfügig zum Vorjahr um 0,5 %-Punkte. Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen mit T€ 3.587 auf einem vergleichbarem Niveau zum Vorjahr (T€ 4.231). Der Personalaufwand 2023 stieg um T€ 5.219 (+7,9 %). Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Mitarbeiteranzahl. Die Löhne und Gehälter erhöhten sich um T€ 4.374 (+7,7 %) und die Lohnnebenkosten um T€ 845 (+9,0 %). Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen erhöhten sich im Vorjahresvergleich geringfügig um T€ 353. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieben im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert bei T€ 52.209 (-0,6 %). Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter/innen (inkl. Auszubildende und Aushilfen) erhöhte sich im Geschäftsjahr auf 741. Der Pro-Kopf-Umsatz von T€ 616 in 2022 sank auf T€ 571 in 2023. Zum 31. Dezember 2023 waren 745 Mitarbeiter/innen beschäftigt. Aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags mit der Muttergesellschaft Trelleborg Holdings Breuberg GmbH, Stuttgart, weist die Gesellschaft für das Geschäftsjahr keine Ertragsteuern aus. Das Ergebnis nach Steuern sank von T€ 32.444 auf T€ 30.254 (-6,7 %). Die Summe der Aktiva betrug zum 31. Dezember 2023 T€ 191.571, dies entspricht einer Reduzierung um T€ 6.486 (-3,3 %). Das Anlagevermögen erhöhte sich um T€ 4.841 auf T€ 93.589. Wesentliche Investitionen wurden in ein neues ERP-System (T€ 9.201) und den Bau eines Service- und Logistik-Centers (T€ 2.258) getätigt. Die Netto-Investitionen aus Zu- und Abgängen betrugen T€ 9.377 neben laufenden Abschreibungen in Höhe von T€ 4.536. Das Umlaufvermögen sank im Vorjahresvergleich um insgesamt T€ 10.759. Die Vorräte reduzierten sich zum Vorjahr um T€ 6.591 (-11,3 %), dies ergibt sich zum einen aus einer Anpassung der Bestände an das gesunkene Umsatzvolumen sowie andererseits aus dem Verkauf von im Ausland gelagerten Vorräten an die Vertriebsgesellschaften der jeweiligen Länder. Die Dauer der durchschnittlichen Lagerhaltung reduzierte sich auf 69 Tage. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten reduzierten sich gegenüber dem Vorjahresstichtag um T€ 1.482. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Umsätze zum Ende des Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten überwiegend Forderungen für Warenlieferungen an Schwestergesellschaften, die im Berichtszeitraum von T€ 17.149 auf T€ 15.725 (-8,3 %) gesunken sind. Die sonstigen Vermögensgegenständen reduzierten sich im Vorjahresvergleich um T€ 1.601 auf T€ 256, im Wesentlichen bedingt durch einen geringeren Betrag an Umsatzsteuerforderungen. Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages mit der Muttergesellschaft bleibt das Eigenkapital der Gesellschaft unverändert. Wesentliche Veränderungen von Bilanzpositionen der Passiva betreffen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (+T€ 7.168), im Wesentlichen begründet durch einen höheren Darlehenbestand zur Finanzierung der Anlageinvestitionen (+T€ 11.247) sowie dem Rückgang der Verbindlichkeit gegenüber der Muttergesellschaft Trelleborg Holdings Breuberg GmbH aus der Gewinnabführung (-T€ 2.172). Die sonstigen Rückstellungen reduzierten sich um T€ 5.869 auf T€ 15.314 im Wesentlichen verursacht durch einen Rückgang der Rückstellungen für Mitarbeiterboni. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Dritte) reduzierten sich um T€ 7.654. Die Gesellschaft erzielte einen negativen operativen Cashflow von -T€ 20.433 (Vorjahr: -T€ 33.453). Diese Veränderung resultiert im Wesentlichen aus einem Rückgang der Investitionen sowie der Vorräte im Vergleich zum Vorjahr. Die Gesellschaft ist in den Finanzierungsverbund der Trelleborg Treasury AB, Stockholm, Schweden, eingebunden. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 besteht im Saldo eine Cash-Pool-Forderung von T€ 992 (Vorjahr: T€ 862). Prognose, Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungWirtschaftliche Rahmenbedingungen Laut Einschätzung der Deutschen Bundesbank (Stand Dezember 2023) wird sich die deutsche Wirtschaft in den kommenden Jahren wieder erholen, jedoch verzögerter als noch im Vorjahr angenommen. Der Rückgang des Bruttoinlandsproduktes betrug kalenderbereinigt -0,1 % im Jahr 2023, für das Jahr 2024 erwartet die deutsche Bundesbank einen leichten Anstieg von 0,4 %. Mit Beginn des Jahres 2024 rechnet die deutsche Bundesbank mit einem Steigen der Exporte durch wieder wachsende ausländische Absatzmärkte sowie einer Erhöhung der Konsumausgaben der privaten Haushalte aufgrund gestiegener Löhne und Gehälter bei rückläufiger Inflation. Für den Euroraum (ohne Deutschland) rechnet die Deutsche Bundesbank für das Jahr 2024 mit einem Anstieg des Bruttoinlandproduktes um 1,0 %, nach +0,8 % im Jahr 2023. Erwartete Entwicklung der Gesellschaft Der Geschäftsbereich "Industrie" hat analog den intern vorgegebenen "ambition targets" ein Umsatzwachstum von 6,3 % gegenüber dem vergangenen Jahr als Ziel. Der Geschäftsbereich "Automotive" hat ein Umsatzziel von +3,1 %. Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2024 ist jedoch verhalten. Die Umsätze bzw. der Auftragseingang des 1. Quartals 2024 deuten auf eine Reduzierung der Geschäftstätigkeit von rund -10,8 % zu der Vergleichsperiode 2023 hin. In Summe erwartet die Gesellschaft nach der derzeitigen Einschätzung der Lage im Geschäftsjahr 2024 einen Gesamtumsatz zwischen € 415 Mio. bis € 420 Mio. und damit ein leicht verringertes Umsatzniveau im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023. Die Rentabilität dürfte dabei bei 6,0 % bis 7,0 % des Umsatzes liegen und damit auch im Vergleich zu 2023 leicht zurückgehen. Für die weiteren Leistungsindikatoren wie den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie der Investitionstätigkeit und das Working Capital werden für das Geschäftsjahr 2024 keine wesentlichen Veränderungen im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 erwartet. Wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Vor dem Hintergrund der Lage in der Ukraine, der weiterhin unsicheren politischen Entwicklung in Osteuropa sowie der Konfliktsituation in Nahost bestehen latente Risiken. So können sich hierdurch wieder Engpässe bei Rohstoffen, insbesondere im Energiebereich, bzw. Preissteigerungen, z.B. bei den Transportkosten, ergeben. Dies kann auch entsprechend Auswirkungen auf unsere Geschäftsentwicklung haben. Laut der Deutschen Bundesbank sind auch die Risiken aus der wirtschaftlichen Verflechtung mit China nicht zu vernachlässigen. Das Verhältnis westlicher Industrienationen zur Volksrepublik hat sich in letzter Zeit spürbar verschlechtert, was sich in verschärften handels- und geopolitischen Spannungen und Risiken äußert. Die Auswirkungen dieser Risiken sind jedoch derzeit noch nicht einschätzbar. Da ein Teil der Wareneinkäufe auf Dollar- und Yen-Basis erfolgt und die Umsätze mit Kunden in Euro erzielt werden, besteht die Gefahr von Margenverlusten aus Wechselkursschwankungen. Um dies zu vermeiden, hat das Unternehmen Maßnahmen zum Einkauf von Waren in Euro getroffen, insbesondere dahingehend, dass neue Lieferantenverträge in Euro abgeschlossen werden. Darüber hinaus sehen wir derzeit keine weiteren besonderen Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung haben könnten. Als Chance sieht die Gesellschaft die drei nun global ausgerichteten "Speedboat"-Segmente: Semicon, Industrial Automation und Food, Beverage & Water. Ziel ist es, in diesen Segmenten die Marktposition der Gesellschaft zu stärken und in diesen überdurchschnittlich wachsenden Märkten gleichzeitig die Marktanteile zu erhöhen. Die von Regulierungsbehörden weltweit ins Visier genommenen per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen und ein mögliches Verbot dieser sieht die Gesellschaft sowohl als Risiko als auch als Chance. Als eine Organisation, die der Nachhaltigkeit Priorität einräumt, ist die Gesellschaft bestrebt, mit ihren Kunden zusammen diese Herausforderung zu meistern. Wir arbeiten daran, praktikable Alternativen zu PFAS-Materialien zu finden und zu entwickeln. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität durch die konzerninterne Finanzierung innerhalb der Trelleborg-Gruppe sowie durch die breite Kundenbasis in nahezu allen Wirtschaftszweigen der deutschen Industrie sieht sich die Gesellschaft für das Jahr 2024 gut aufgestellt und für künftige Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Risikomanagementmethoden im Zusammenhang mit Finanzinstrumenten Die Gesellschaft verfügt über ein detailliertes monatliches Berichtswesen entsprechend den Konzernrichtlinien und führt im Rahmen dieser Berichterstattung monatliche Analysen durch. In der Organisation bestehen Verfahrensanweisungen und Richtlinien einschließlich eines internen Informations- und Kontrollsystems, um Risiken im Unternehmen systematisch zu erkennen und ihnen angemessen begegnen zu können. Risiken auf der Debitorenseite werden insbesondere minimiert durch ein konsequentes Forderungsmanagement mit einem strikten, zeitnahen Nachverfolgen von Fälligkeiten. Erklärung zur Unternehmensführung gem. § 289f Abs. 2 Nr. 4 i. V. m. Abs. 4 HGB Gemäß §§ 36 und 52 GmbHG ist die Gesellschaft verpflichtet, für den Frauenanteil im Aufsichtsrat, der Geschäftsführung und den beiden darunterliegenden Führungsebenen Zielgrößen und Fristen für deren Erreichung festzulegen und nach § 289f Abs. 2 Nr. 4 i. V. m. Abs. 4 HGB darüber im Lagebericht eine Erklärung abzugeben. Die Trelleborg Sealing Solutions Germany GmbH hat keinen Aufsichtsrat und somit auch keine Frauenquote hierfür festgelegt. Die Gesellschafterversammlung hat im Gesellschafterbeschluss vom 2. Juli 2019 einen Frauenanteil unter den Geschäftsführern von 25 % festgelegt. Außerdem wurden von der Geschäftsleitung Zielgrößen für den Frauenanteil mit einer Frist von 5 Jahre wie folgt festgelegt: 28 % (Managementlevel 6) bzw. 10 % (Managementlevel 5). Zum 31. Dezember 2023 betrug der Frauenanteil unter den Geschäftsführern 33 %. Im Managementlevel 5 sind zum 31. Dezember 2023 von insgesamt 60 Positionen 14 Positionen von weiblichen Führungskräften besetzt. Im Managementlevel 6 sind innerhalb des Unternehmens 14 von insgesamt 29 Positionen von weiblichen Führungskräften besetzt.
Stuttgart, den 28. März 2024 Carsten Stehle, Geschäftsführer, Vors. Jennifer Ruffler, Geschäftsführerin Dr. Thomas Uhlig, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023ALLGEMEINE ERLÄUTERUNGENDie Trelleborg Sealing Solutions Germany GmbH hat ihren Sitz in Stuttgart und wird beim Amtsgericht Stuttgart unter der Handelsregisternummer HRB 21275 geführt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) für große Kapitalgesellschaften sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wählten wir das Gesamtkostenverfahren. Einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum besseren Verständnis zusammengefasst. Ein gesonderter Ausweis dieser Posten erfolgt im Anhang. Von dem Wahlrecht, bestimmte Angaben im Anhang zu machen, wird aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit grundsätzlich Gebrauch gemacht. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE, WÄHRUNGSUMRECHNUNGEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear auf Basis wirtschaftlicher Nutzungsdauern zwischen 3 und 10 Jahren. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Abschreibungen werden grundsätzlich linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die Nutzungsdauern der Sachanlagen betragen im Wesentlichen für:
Die geringwertigen Vermögensgegenstände im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG werden vollständig im Jahr des Zugangs abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Zu- und als Abgang gezeigt. Bei den Vorräten werden Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die Waren zu durchschnittlichen Anschaffungskosten angesetzt, soweit nicht niedrigere Wiederbeschaffungskosten anzusetzen waren oder ein niedrigerer Wert am Bilanzstichtag beizulegen war. Dabei werden angemessene Abwertungen und Wertberichtigungen wegen langer Lagerdauer und Überbeständen vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten oder zu am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden für erkennbare Risiken angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage sind zum Nennwert angesetzt. Die Pensionsverpflichtungen sind zum 31. Dezember 2023 nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels des sogenannten Anwartschaftsbarwertverfahrens ("Projected-Unit-Credit-Methode") bewertet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Heubeck¬-Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck - Lizenz Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln (RT 2018 G), verwendet. Als Rechnungszinssatz wird der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt. Darüber hinaus werden Gehalts- bzw. Rententrends sowie alters- und geschlechtsspezifische Fluktuationswahrscheinlichkeiten verwendet. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags für ungewisse Verbindlichkeiten und erkennbare Risiken gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst, der durch die Deutsche Bundesbank regelmäßig entsprechend der Rückstellungsabzinsungsverordnung ermittelt und bekannt gegeben wird. Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen werden unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Erfolge aus Änderungen des Abzinsungssatzes werden im operativen Ergebnis ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in Fremdwährung werden grundsätzlich mit dem Transaktionskurs im Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt die Fremdwährungsbewertung unter Berücksichtigung des Anschaffungskosten- bzw. Imparitätsprinzips. Da die Gesellschaft Organgesellschaft ist, sind latente Steuern bei ihr nicht zu bilanzieren. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZAKTIVA Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Posten des Anlagevermögens und deren Entwicklung sind im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten wie im Vorjahr keine Beträge mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in Höhe von T€ 15.725 (Vorjahr: T€ 17.149) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Des Weiteren beinhalten die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 1.139 Forderungen (Vorjahr: T€ 862) aus der Cash-Pool-Vereinbarung mit der Trelleborg Treasury AB, Stockholm, Schweden. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten in Höhe von T€ 41 (Vorjahr: T€ 40) Positionen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Dabei handelt es sich um die Aktivwerte der Rückdeckungsversicherungen für Verpflichtungen aus der betrieblichen Altersversorgung. PASSIVA Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert zum Vorjahr T€ 1.025. Die Kapitalrücklage resultiert in Höhe von T€ 15.835 aus Verschmelzungsgewinnen im Zusammenhang mit der rechtlichen Umstrukturierung im Jahr 2000 sowie in Höhe von T€ 100 aus der Verschmelzung mit der Seals-Shop GmbH im Jahr 2019. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %) unter Anwendung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck - Lizenz Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln. Der Berechnung liegen darüber hinaus folgende Annahmen zugrunde:
Für die Fluktuation wurden branchenübliche Standardwerte (AON Standard) verwendet. Diese sind gestaffelt nach Alter und Geschlecht und betragen zwischen 0,0 % bis 8,0 %. Unter Annahme eines Durchschnittszinssatzes basierend auf einem 10-Jahres-Zeitraum belaufen sich die Pensionsverpflichtungen auf T€ 1.830 (Vorjahr: T€ 2.001). Durch die Zinssatzänderung von einem 7-Jahres-Durchschnitt auf einen 10-Jahres-Durchschnitt resultiert gemäß § 253 Abs. 6 HGB ein Unterschiedsbetrag von T€ 13 (Vorjahr: T€ 63), welcher ausschüttungsgesperrt ist. Dieser ist durch frei verfügbare Rücklagen gedeckt. Sonstige Rückstellungen Die Position beinhaltet im Wesentlichen Rückstellungen für Mitarbeiterboni und -tantiemen, Gewährleistungen, ausstehende Rechnungen, Abfindungen sowie noch zu leistende Jahresrückvergütungen in Höhe von insgesamt T€ 15.314 (Vorjahr: T€ 21.183). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten in Höhe von T€ 15.910 (Vorjahr: T€ 17.964) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter bestehen in Höhe von T€ 30.240 (Vorjahr: T€ 32.412) und betreffen in voller Höhe Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung an die Trelleborg Holdings Breuberg GmbH, Stuttgart. Des Weiteren beinhalten die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Darlehen von insgesamt T€ 87.077 (Vorjahr: T€ 75.830) von der Trelleborg Holdings Germany GmbH sowie mit T€ 147 (Vorjahr: T€ 0) Verbindlichkeiten aus der Cash-Pool-Vereinbarung mit der Trelleborg Treasury AB, Stockholm, Schweden. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten, wie im Vorjahr, keine solchen im Rahmen der sozialen Sicherheit. Es sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 3.438 (Vorjahr: T€ 3.201) enthalten. Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Derivative Finanzinstrumente Im Jahr 2023 wurde, wie im Vorjahr, keine Absicherung von Transaktionsrisiken vorgenommen. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt:
Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen (Marktsegmenten) ist nachfolgend dargestellt:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Währungskursgewinne sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Die periodenfremden Erträge betragen T€ 1.462 (Vorjahr: T€ 2.323) und resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen. In Höhe von T€ 994 (Vorjahr: T€ 1.132) sind Erträge aus der Währungsumrechnung enthalten. Personalaufwand Der Personalaufwand beinhaltet in Höhe von T€ 719 (Vorjahr: T€ 868) Aufwendungen für Altersversorgung. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen solche für IT, Ausgangsfrachten, für Gebäude, Konzernumlagen für Managementleistungen, für Währungskursverluste sowie für Werbung und Marketing, freiwillige Sozialleistungen und übrige Personalkosten, Reisen, Bewirtungen und Kfz. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten, wie im Vorjahr, keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen. In Höhe von T€ 920 (Vorjahr: T€ 1.253) sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung enthalten. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten Zinsen von verbundenen Unternehmen von T€ 23 (Vorjahr: T€ 0). Es handelt sich hier im Wesentlichen um Zinsen aus dem Cash-Pooling. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Zinsen an verbundene Unternehmen von T€ 326 (Vorjahr: T€ 1.086). Es handelt sich hier im Wesentlichen um Zinsen aus der Darlehensvereinbarung mit der Trelleborg Holdings Germany GmbH. In Höhe von T€ 34 (Vorjahr: T€ 36) sind Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen enthalten. HAFTUNGSVERHÄLTNISSE UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGENHaftungsverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Die Verpflichtungen betreffen gemietete bzw. geleaste Gebäude, Kraftfahrzeuge, Betriebsausstattung und IT. In obiger Aufstellung ist für die angegebenen Jahre der mit Wirkung zum 1. Juni 2018 abgeschlossene Mietvertrag für das Innovationscenter enthalten. Die Verpflichtungen hierfür betragen T€ 2.800 pro Jahr. Der Mietvertrag hat eine Gesamtlaufzeit von 20 Jahren. Mit Datum vom 26. Oktober 2005 wurde ein Logistikvertrag mit einem externen Dienstleister abgeschlossen. Dabei wurde das Logistik Center Europe verlagert. Der Abschluss des Vertrages erfolgte aus organisatorischen und Kosteneinsparungsgründen. Der Vertrag wurde rückwirkend ab 1. Januar 2019 um weitere 5 Jahre verlängert. Mit einer weiteren Zusatzvereinbarung wurde die Vertragslaufzeit bis zum 31. Dezember 2025 verlängert. Die Verpflichtungen aus dem Logistikvertrag betragen durchschnittlich T€ 6.118 pro Jahr. Zum Bilanzstichtag bestanden in Höhe von T€ 51.482 (Vorjahr: T€ 73.717) sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber Lieferanten aus offenen Bestellungen von Handelswaren. Diese betreffen mit T€ 37.484 (Vorjahr: T€ 53.480) verbundene Unternehmen. Im Investitionsbereich ergeben sich in den Folgejahren insbesondere weitere Investitionen im einstelligen Millionenbereich im Zusammenhang mit der weiteren Einführung des neuen ERP-Systems sowie dem Bau eines neuen Service- und Logistik-Centers. SONSTIGE ANGABENDurchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer
Gewinnverwendung Der Gewinn des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von T€ 30.240 wird aufgrund des Gewinnabführungsvertrags an die Trelleborg Holdings Breuberg GmbH abgeführt. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers inklusive Barauslagen für das Geschäftsjahr 2023 beträgt T€ 78 und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. Geschäftsführung Als Geschäftsführer/-in der Gesellschaft sind die folgenden Personen bestellt: Carsten Stehle, Diplomingenieur MBA, Vorsitzender der Geschäftsführung, General Manager MC Germany Jennifer Ruffler, Diplom-Wirtschaftsingenieurin, Finance Director TSS Germany Dr. Thomas Uhlig, President Global Supply Chain Management Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge (§ 285 Nr. 9a HGB) wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Nachtragsbericht Der Geschäftsführung sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und gegebenenfalls Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben könnten, bekannt. Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Trelleborg Sealing Solutions Germany GmbH wird in den Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens, der Trelleborg AB, Trelleborg/Schweden, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Konzernunternehmen aufstellt. Dieser Konzernabschluss ist bei der Trelleborg AB, Corporate Communications, Trelleborg/Schweden, bzw. auf deren Internetseite (www.trelleborg.com) erhältlich und wird im schwedischen elektronischen Unternehmensregister (www.bolagsverket.se) unter der Registernummer 556006-3421 veröffentlicht.
Stuttgart, den 28. März 2024 Carsten Stehle, Geschäftsführer, Vors. Jennifer Ruffler, Geschäftsführerin Dr. Thomas Uhlig, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Trelleborg Sealing Solutions Germany GmbH, Stuttgart Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Trelleborg Sealing Solutions Germany GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Trelleborg Sealing Solutions Germany GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die im Abschnitt "Erklärung zur Unternehmensführung gem. § 289f Abs. 2 Nr. 4 i.V.m. Abs. 4 HGB" des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die in Abschnitt "Erklärung zur Unternehmensführung gem. § 289f Abs. 2 Nr. 4 i. V. m. Abs. 4 HGB" des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 2. April 2024 Deloitte
GmbH
Michael Sturm, Wirtschaftsprüfer Katja Rastetter, Wirtschaftsprüfer |
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