Architekturbüros für Hochbau
Trygonal Group GmbHLiquidiert
74343 Sachsenheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Trygonal Group GmbHSachsenheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021TRYGONAL GROUP GMBH, SACHSENHEIM-OCHSENBACHAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021I. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Die Gesellschaft wird unter der Firma Trygonal Group GmbH, sowie der Registernummer HRB 291027 beim Amtsgericht Stuttgart geführt. Sitz der Gesellschaft ist Sachsenheim-Ochsenbach. Der Jahresabschluss der Trygonal Group GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter der Beachtung der ergänzenden Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Trygonal Group GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. II. Angaben der auf die Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter der Prämisse der Unternehmensfortführung (Going Concern) aufgestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Bei Vorliegen einer dauerhaften Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen vorgenommen. Entfallen die Gründe für eine außerplanmäßige Wertminderung, wird eine Wertaufholung auf die fortgeführten Anschaffungskosten vorgenommen. Das Vorratsvermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Anschaffungskosten beinhalten Anschaffungsnebenkosten. Direkt zurechenbare Anschaffungskostenminderungen werden in Abzug gebracht. Die Herstellungskosten beinhalten Materialeinzel-, Fertigungseinzel- sowie angemessene Teile der Materialgemein- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Abschreibungen, soweit sie durch die Fertigung veranlasst sind. Auf nicht mehr voll verwertbare Bestände wurden Reichweitenabschläge vorgenommen. Es werden keine Fremdkapitalzinsen bei den Herstellungskosten eingerechnet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nominalwerten angesetzt. Für risikobehaftete Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Das allgemeine Ausfallrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die Währungsbewertung erfolgte bei Geschäftsvorfällen in Fremdwährung mit einer Laufzeit kleiner als ein Jahr zum Devisenkassamittelkurs und bei einer Laufzeit größer als ein Jahr mit dem niedrigeren Kurs am Abschlussstichtag. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Nominalwerten angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit den vorsichtig geschätzten Erfüllungsbeträgen angesetzt. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Einzelposten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens ist am Ende des Anhangs dargestellt. a) Immaterielle Vermögensgegenstände Die Abschreibung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt unter Zugrunde-legung einer Nutzungsdauer von ein bis fünf Jahren. b) Sachanlagen Die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen werden linear über folgende Zeiträume vorgenommen:
Im Geschäftsjahr angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 800,00 wurden voll abgeschrieben. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. 3. Eigenkapital Die im Eigenkapital ausgewiesenen Gesellschafterdarlehen i.H.v. EUR 300.000,00 sind mit dem vollen Betrag am 31. Dezember 2022 zur Rückzahlung fällig. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für den Personalbereich. 5. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden in Höhe von TEUR 3.304 sowie durch Sicherungsübereignungen des Anlage- und Umlaufvermögens gesichert. 6. Erträge aus Beteiligungen Die Erträge aus Beteiligungen resultieren vollumfänglich aus Erträgen von Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge bestehen zu EUR 7.714,32 (i. Vj. EUR 5.378,88) aus Zinserträgen von verbundenen Unternehmen und zu EUR 0,00 (i. Vj. EUR 1.794,56) aus Zinserträgen von Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. 8. Ergebnisverwendung Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2021 in Höhe von EUR 752.972,34 und den Gewinnvortrag aus 2020 in Höhe von EUR 3.662.344,84, auf neue Rechnung vorzutragen. IV. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus den Mietverträgen für die von der Gesellschaft angemieteten Produktions- und Lagerflächen, den genutzten Geschäftsräumen sowie aus Leasingverträgen resultieren folgende finanzielle Verpflichtungen:
Die Leasinggeschäfte wurden zur Optimierung der Liquiditätslage der Gesellschaft eingesetzt. Vorteile aus den Miet- und Leasingverträgen bestehen in der geringeren Kapitalbindung. Risiken ergeben sich durch die lange Vertragslaufzeit. Über Factoring hat die Gesellschaft Forderungen in Höhe von TEUR 279 (Vj. TEUR 262) veräußert. Vorteile bestehen in der verbesserten Finanzierung der Gesellschaft. Aus Bürgschaftsverträgen bestehen Eventualverbindlichkeiten i.H.v. EUR 565.000,00. Diese bestehen vollständig zugunsten von verbundenen Unternehmen (EUR 265.000,00) bzw. zugunsten von Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (EUR 300.000,00). Die betroffenen Unternehmen befinden sich in einer gefestigten finanziellen Lage. Mit einer Inanspruchnahme ist daher nicht zu rechnen. 2. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten wurde gemäß § 267 Abs. 5 HGB ermittelt und beträgt:
3. Angaben zu den Mitgliedern der Unternehmensorgane Geschäftsführer sind: Martin Auber, Diplom Betriebswirt (FH) Jürgen Ohr, Maschinenbautechniker Unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe gemäß § 285 Nr. 9a HGB über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung. 4. Aufstellung des Anteilsbesitzes
Sachsenheim-Ochsenbach, den 11. Februar 2022 Trygonal Group GmbH Die Geschäftsführer Martin Auber Jürgen Ohr
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021A. Unternehmen, Geschäftstätigkeit und -verlauf Das Geschäftsmodell der Trygonal Group GmbH umfasst die Produktion von Gummiformteilen in Sachsenheim und schwingungstechnischen Produkten in Weyerbusch. Weitere Geschäftsbereiche in Sachsenheim sind der Handel mit O-Ringen und die zerspanende Herstellung von Dichtungen und Kunststoffteilen auf CNC-Drehmaschinen und CNC-Bearbeitungszentren. Die Hauptkunden stammen unverändert aus den Bereichen Maschinenbau, Thermotechnik, Semiconductor, Automotive, Chemie und der Elektroindustrie. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) hat sich im Jahr 2021 um ca. 2,8% erholt. Der für Trygonal wichtige Wirtschaftsbereich Maschinenbau prognostiziert lt. Branchenverband VDMA einen Zuwachs von +7%, was auch die Entwicklung der Gesellschaft stark beeinflusste. Die Gesellschaft verzeichnete im Berichtsjahr ein überdurchschnittliches Umsatzwachstum von 22%, wobei der Zerspanungsbereich um 26% und der Elastomerbereich um 22% wuchs. Der Anteil der Elastomerproduktion beträgt unverändert 68% (Vj. 68%), der Handelsanteil 8% (Vj. 9%) und der Bereich CNC-Zerspanungstechnik steuerte 24% (Vj. 23%) bei. Der Geschäftsverlauf unserer Beteiligungen in Österreich, Schweiz und Spanien verlief ebenfalls sehr zufriedenstellend. Trotz unsicherer Konjunkturlage wurden im Jahr 2021 der Neubau eines vollautomatischen Formen-und Werkzeuglagers, sowie erhebliche Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen im Altbestand durchgeführt, um zusätzliche Produktionsfläche zu schaffen und die internen Abläufe zu verbessern. Der Auftragsbestand lag zum 31. Dezember 2021 mit TEUR 5.474 (Vj. TEUR 3.627) auf Rekord-Niveau, wobei vorallem im 4.Quartal 2021 eine erfreuliche Entwicklung des Auftragseingangs zu verzeichnen war. Zur Sicherstellung einer hohen Qualität der Produkte ist ein Qualitätssicherungssystem nach DIN EN ISO 9001:2015 sowie ein Umweltmanagementsystem DIN EN ISO 14001:2015 etabliert, welches im Herbst 2021 erfolgreich rezertifiziert wurde. Die Produktionsstruktur blieb im Geschäftsjahr im Wesentlichen unverändert. Die vorhandenen Produktionskapazitäten waren ab dem 2.Quartal 2021 ausgelastet. Zur Bewältigung von Auftragsspitzen waren teilweise Samstagschichten notwendig. In Teilbereichen durchgeführte Kurzarbeit wurde zum Ende des 1.Quartals aufgehoben. Im Vorjahresvergleich wurde der Personalbestand von durchschnittlich 124 auf 132 Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente) aufgestockt. Zum Stichtag 31. Dezember 2021 beschäftigte die Gesellschaft 139 Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente, 31. Dezember 2020: 120). Es existiert kein Betriebsrat. Die Gesellschaft ist nicht Mitglied eines Arbeitgeberverbandes. Durch verstärkte Eigenproduktion von bisher zugekauften Metalldrehteilen für Gummi-Metall-Produkte konnte die gute Auslastung im Bereich der CNC-Zerspanungstechnik nochmals erhöht werden. Der Schwerpunkt des Materialeinkaufs entfällt auf den Bereich Elastomermischungen und Kunststoffhalbzeugen. Nennenswerte Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten bestehen nicht. Mit den Hauptlieferanten existieren langjährige Lieferbeziehungen. In 2021 waren teilweise erhebliche Preiserhöhungen zu verzeichnen. Die Versorgung mit Rohmaterialien war angesichts der Umstände noch zufriedenstellend. Im Mittelpunkt unserer Investitionstätigkeit (TEUR 909; Vj. TEUR 244) standen Investitionen in das Formen-und Werkzeuglager sowie in Maschinen in den Bereichen Gummiformtechnik und Zerspanungstechnik, sowie ein Kaltwassersatz zur Kühlung der Maschinen für den Elastomerbereich. Außerdem wurden für beide Bereiche mehrere Maschinen mit Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 782 (Vj. TEUR 509) per Leasing finanziert. Weiterentwicklungen auf der Materialseite und in der Anwendungstechnik sind ebenfalls notwendige Grundvoraussetzungen für eine weitere Ausweitung des Geschäftsvolumens. Gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Hochschule sowie unseren ausländischen Beteiligungsunternehmen arbeiten wir aktuell und auch zukünftig im Rahmen von Kooperationen an öffentlich geförderten Entwicklungsprojekten. B. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Vermögenslage hat sich in 2021 weiter verbessert. Das Anlagevermögen macht zum 31. Dezember 2021 ca. 52% (Vj. 51%) der Bilanzsumme aus. Die Eigenkapitalquote beträgt nunmehr 53% (Vj. 48%) und unter Berücksichtigung der stillen Beteiligungen 56% (Vj. 58 %). Das Eigenkapital deckt somit weiterhin das Anlagevermögen mit 100% (Vorjahr 100%) vollkommen ab. Die erhebliche Umsatzsteigerung führte zusammen mit einem nur unterproportionalen Anstieg bei den Material- und Personalkosten, zu einer erheblichen Steigerung des operativen Ergebnisses. Der Jahresüberschuss, als finanzieller Leistungsindikator, lag mit TEUR 753 (Vj. TEUR 283) weit über den Erwartungen. Die Finanzlage ist weiterhin befriedigend. Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. Darüber hinaus stehen noch nicht voll in Anspruch genommene Kontokorrentrahmen zur Verfügung. Aus dem Ergebnis vor Steuern (TEUR 1.286, Vj. TEUR 407) und Abschreibungen (TEUR 430 Vj. TEUR 754) konnte ein positiver Cash Flow generiert werden, um die Investitionen in das Anlagevermögen und das Umlaufvermögen zu finanzieren. Der verbleibende Free Cash Flow wurde zur planmäßigen Tilgung von Bankdarlehen und stillen Beteiligungen (TEUR 500) und zur Rückführung von kurzfristigen Krediten (TEUR 1.631, Vj. TEUR 1.798) verwendet. Durch die ausgewogene, langfristige Finanzierungsstruktur bleibt der Gesellschaft auch in absehbarer Zukunft ausreichend Spielraum für geplante Investitionen. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist insgesamt weiter als gut zu bezeichnen. C. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Wir setzen auf einen weiteren kontinuierlichen Ausbau des Geschäftsbereiches CNC-Zerspanungstechnik, wodurch sich unsere Chancen zu einer Ausweitung unseres Geschäftsvolumens und in Folge zu einer weiteren Diversifizierung der Kundenstruktur erhöhen. Damit wird das Risiko der Abhängigkeit von wenigen Großkunden weiter vermindert. Unser Fokus im Bereich der Zerspanungstechnik liegt vermehrt auf der Herstellung von zerspanten Dichtungen, wo wir die größten Potenziale haben werden. Durch eine Umstrukturierung unserer Vertriebsaktivitäten innerhalb Deutschlands und die verstärkte internationale Zusammenarbeit innerhalb der Trygonal Group, werden wir auch in Zukunft interessante Wachstumspotenziale im In- und Ausland erschließen. Wir bieten unseren bestehenden Kunden alle Produkte im Gummiformartikel- und Dichtungsbereich "aus einer Hand": von der flexiblen und schnellen Einzelteilfertigung bis hin zur Großserie aus der Form. Den Risiken einer sich verschärfenden Wettbewerbssituation begegnen wir weiterhin durch eine noch stärkere Fokussierung auf Spezialitäten, raschere Durchlaufzeiten und technologisch hochwertige Problemlösungen. Die Unternehmung verfolgt beim Finanz- und Risikomanagement das Ziel der Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Zur langfristigen Absicherung der Geschäftstätigkeit werden verschiedene aufeinander abgestimmte Finanzierungsinstrumente genutzt. Das Forderungsausfallrisiko minimieren wir durch Factoring, vorgeschaltete Bonitätsprüfungen und ein strenges Debitorenmanagement. Die definierten Lieferkonditionen werden konsequent verfolgt und umgesetzt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Inanspruchnahme von Skonti gezahlt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden planmäßig getilgt. Die Kreditkonditionen sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Bilanzielle Risiken, soweit sie bei der Bilanzerstellung erkennbar waren, wurden durch die Bildung entsprechender Rückstellungen berücksichtigt. D. Prognosebericht Sofern die konjunkturellen Prognosen eintreffen, erwarten wir für das Geschäftsjahr 2022 einen weiterhin positiven Geschäftsverlauf. Allerdings rechnen wir mit Kostenerhöhungen auf der Beschaffungsseite und verstärktem Lohndruck im Personalbereich, so dass wir mit einem gegenüber 2021 nur leicht verbesserten Jahresüberschuss rechnen.
Sachsenheim, den 11. Februar 2022 Martin Auber,Geschäftsführer Jürgen H. Ohr, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Trygonal Group GmbH, Sachsenheim-Ochsenbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Trygonal Group GmbH, Sachsenheim-Ochsenbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Trygonal Group GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hi-naus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 14. Februar 2022 BANSBACH
GmbH
gez. Ulrich Frizlen, Wirtschaftsprüfer gez. Andreas K. Wiedmann, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31.12.2021 wurde auf der Gesellschafterversammlung vom 13. April 2022 festgestellt. |
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