Stammdaten

Register
Amtsgericht Coesfeld HRB 5309
Vorher
EBnedgeinRnöRtöutnugng TRAPOROL Förderelemente GmbHEBnedgeinRnöRtöutnugng TRAPOROL GmbHBEnedgeinRnöRtöutnugng ROS Rollen Technik GmbH
Eingetragen
16.2.2004
Branche
Herstellung von MehrzweckindustrieroboternHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Elementen vornehmlich Rollen, die der Mechanisierung der Transportwege dienen, der Betrieb eines Büros zur Erstellung von technischen Zeichnungen vornehmlich von Maschinen und Maschinenteilen, die Entwicklung und Konstruktion von Maschinen und Maschinenteilen sowie zur Auswertung derartiger Entwicklungen und Konstruktionen. Die Gesellschaft ist auch zur gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung berechtigt. Die Gesellschaft darf alle Tätigkeiten ausüben, die den vorgenannten Zwecken unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind. Sie kann gleichartige oder ähnliche Unternehmen erwerben, sich an deren Unternehmen beteiligen, auch unter Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung, sowie Vertretungen übernehmen und Zweigniederlassungen errichten. Die Gesellschaft darf schließlich mit anderen Unternehmen Kooperations- und Interessengemeinschaftsverträge abschließen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thorsten Raatgering
seit 20.11.2023
Geschäftsführer
Daniel Weigert
seit 13.3.2023
Geschäftsführer
Damiano Mele
seit 9.5.2022
Prokura
Rainer Beckmann
seit 9.5.2022
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ROS Rollentechnik GmbH

Gescher

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.06.2022 bis zum 31.05.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die ROS Rollentechnik GmbH ("ROS") mit dem Hauptsitz in Gescher und einen weiteren Standort in Trabitz ist ein renommierter Spezialist und führender Hersteller von verschiedenen Arten von Förderrollen, darunter Kunststoff-Tragrollen, Schwerlasttragrollen, Stahl-Tragrollen, Edelstahl-Tragrollen, Erweiterungselementen und Zubehör für Fördertechnikanlagen. An dem Standort Gescher konzentriert man sich hauptsächlich um administrative und strategische Aktivitäten.

Gescher dient als zentraler Knotenpunkt für die Unternehmensleitung sowie die Fertigung von Standardrollen. An dem Standort in Trabitz können hochspezialisierte Produkte nach den individuellen Anforderungen unserer Kunden hergestellt werden.

Außerdem hat sich das Unternehmen als Branchenspezialist für Motorrollen etabliert. Der Fokus liegt auf der Entwicklung und Produktion hochwertiger Produkte für verschiedenste Industrien.

Die breite Anwendbarkeit der Produkte von ROS spiegelt sich in der Vielfalt der Branchen wider, in denen sie eingesetzt werden. Dazu gehören die Lebensmittelindustrie, Automobilindustrie, Chemie- und Pharmaindustrie, Holzverarbeitung und Möbelindustrie, Verpackungsindustrie, Druck- und Papierindustrie, Eisen- und Stahlindustrie, Montanindustrie, Recycling- und Abfallindustrie sowie die Steinindustrie. Dies verdeutlicht die Vielseitigkeit und Qualität der Produkte von ROS, die in unterschiedlichsten Umgebungen und Anwendungen zuverlässige Leistung bieten.

Das Standardsortiment von Tragrollen und Fördertechnikelementen, das ROS anbietet, deckt bereits eine Vielzahl von Kundenwünschen ab. Die Produkte zeichnen sich durch ihre Robustheit, Langlebigkeit und Effizienz aus. Die Anwendungsbereiche reichen von einfachen Förderbändern bis hin zu komplexen Fördersystemen in industriellen Anlagen.

Die Stärke liegt nicht nur in ihrem umfangreichen Standardsortiment, sondern auch in ihrer Fähigkeit, individuelle Lösungen zu entwickeln. Als Entwickler maßgeschneiderter Produkte kann das Unternehmen schnell auf spezielle Anforderungen reagieren und kundenspezifische Lösungen bieten. Diese Flexibilität und kundenorientierte Herangehensweise haben dazu beigetragen, dass ROS sich als verlässlicher Partner für Unternehmen in verschiedenen Branchen etabliert hat.

Die langjährige Erfahrung von ROS spiegelt sich in der Qualität ihrer Produkte und Dienstleistungen wider. Kunden können von diesem Erfahrungsschatz profitieren und die ideale Transportlösung für ihre individuellen Bedürfnisse entdecken. ROS Rollentechnik GmbH bleibt bestrebt, ihre Position als führender Anbieter in der Fördertechnikbranche zu festigen und innovative Lösungen für zukünftige Herausforderungen zu entwickeln.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das gesamtwirtschaftliche Umfeld, sowohl im Euro-Raum als auch in Deutschland, ist derzeit von geopolitischen Spannungen durch den Ukraine-Krieg und einer allmählich ansteigenden wirtschaftlichen Erholung geprägt. Im Euro-Raum wird für das Jahr 2023 ein prognostiziertes Wachstum von 0,6 % erwartet, gefolgt von einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,1 % im Jahr 2024. Hingegen wird das deutsche BIP voraussichtlich im Jahr 2023 um 0,4 % schrumpfen und erst im Jahr 2024 wieder um 0,7 % wachsen. Deutschland hat im europäischen Vergleich eine besonders starke Abkühlung erlebt und steht vor einer gebremsten wirtschaftlichen Erholung, während der Arbeitsmarkt weiterhin von Engpässen geprägt ist (Sachverständigenrat für Wirtschaft_Pressemitteilung Jahresgutachten 2023-2024).

Die außenwirtschaftlichen Aussichten verbessern sich nur langsam und die restriktivere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) dürfte die Kreditvergabe weiterhin hemmen. Der Sachverständigenrat erwartet im Euro-Raum Inflationsraten von 5,6 % und 2,9 % (HVPI) für die Jahre 2023 und 2024. In Deutschland werden Inflationsraten von 6,1 % und 2,6 % (VPI) erwartet. Die Inflation, sowohl im Euro-Raum als auch in Deutschland, zeigt Anzeichen einer Normalisierung. Als größte Unsicherheiten der Prognose werden das private Ausgabeverhalten, die Weltkonjunktur und die unsichere Wirkung der Geldpolitik identifiziert, was erhebliche Abwärtsrisiken mit sich bringt (Sachverständigenrat für Wirtschaft_Jahresgutachten 2023-2024).

Die durch die EZB vorgegebene restriktivere Geldpolitik hat negative Auswirkungen auf das Investitionsklima und führt bei vielen Unternehmen zu Zurückhaltung. In den Kundensegmenten der ROS, die hauptsächlich im Energiesektor, der Abfallwirtschaft und der Grundstoffindustrie tätig sind, wird die Investitionstätigkeit maßgeblich von gesetzlichen Regelungen und Förderungen beeinflusst. Diese Gegebenheiten sichern Aufträge auch in Zeiten eines gedämpften gesamtwirtschaftlichen Investitionsklimas.

2.2 Geschäftsverlauf

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte die ROS erneut einen erfolgreichen Geschäftsverlauf verzeichnen, der durch eine gezielte strategische Ausrichtung und operative Effizienz geprägt war.

Die Umsatzentwicklung stellt einen bedeutenden Erfolg dar, indem der Umsatz von 12.491 T€ im Vorjahr auf beeindruckende 14.948 T€ gesteigert werden konnte. Diese erhebliche Zunahme resultiert aus einer erfolgreichen Marktpositionierung, der Erschließung neuer Absatzmärkte sowie einer kontinuierlichen Kundenakquise. Diese positiven Entwicklungen spiegeln das Vertrauen der Kunden in die Qualität der Produkte und Dienstleistungen wider.

Ein wichtiger Aspekt unseres Effizienzmanagements war die gezielte Reduzierung des Lagerbestands um 333 T€. Durch verbesserte Lagerhaltungsprozesse und eine optimierte Logistik konnten Lagerkosten gesenkt und die Liquidität des Unternehmens gestärkt werden. Dies trägt dazu bei, die finanzielle Flexibilität zu erhöhen und Engpässe zu vermeiden.

Die konsequente Verfolgung einer optimierten Beschaffungsstrategie führte zu einer beeindruckenden Reduzierung der Materialquote von 52,9 % auf 46,7 %. Durch Verhandlungen mit Lieferanten, Identifikation kosteneffizienter Alternativen und einer verbesserten Ressourcennutzung gelang es dem Unternehmen, die Wirtschaftlichkeit erheblich zu steigern und gleichzeitig die Qualität der Produkte aufrechtzuerhalten.

Der Auftragsbestand zum Stichtag beträgt 2.091 T€, im Vergleich zu 4.192 T€ im Vorjahr. Diese Veränderung kann auf verschiedene Faktoren zurückgeführt werden, darunter die Abwicklung von bestehenden Aufträgen, saisonale Schwankungen oder auch Veränderungen im Marktumfeld. Eine gezielte Auftragsakquise wird weiterhin angestrebt, um den Auftragsbestand zu stabilisieren.

2.3. Geschäftsergebnis

Das finanzielle Ergebnis des Geschäftsjahres unterstreicht die erfolgreiche Geschäftsentwicklung. Das Ergebnis nach Steuern konnte von 671 T€ im Vorjahr auf 1.773 T€ gesteigert werden. Diese positive Entwicklung ist das Resultat einer effizienten Kostenkontrolle, erfolgreicher Vertriebsaktivitäten und einer insgesamt positiven Marktsituation.

2.4 Produktion

Die ROS ist als Entwickler hochwertiger Produkte und innovativer Lösungen führend am Markt des Fördertechnikzubehörs. Jahrzehntelange Erfahrung und umfassende Kenntnisse zu den unterschiedlichsten Branchen und Industrien machen ROS zum universellen Problemlöser in allen Fragen des modernen Warentransfers.

Einzelmodule und Erweiterungselemente für komplette Fördertechnikanlagen werden in Größe, Material oder Oberflächenstruktur präzise auf ihre Erfordernisse angepasst. Modernste Fertigungsanlagen und Produktionsmethoden Made in Germany gewährleisten dabei die schnelle und kompetente Entwicklung auch spezieller Lösungen.

Das Team aus Entwicklern und Technikern verbessert kontinuierlich die Qualität der Standardkomponenten und liefert Produktneuheiten, die den Kunden deutliche Vorteile verschaffen - im Handling, in der Effizienz ihrer Prozesse und in der Reduktion laufender Kosten.

2.5 Investitionen

Analog zum Vorjahr wurden im Berichtsjahr keine wesentlichen Investitionen in immaterielle und materielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens getätigt. Dies unterstreicht die Fokussierung auf eine nachhaltige Investitionsstrategie, die auf Effizienz und Wertschöpfung setzt.

Zum Abschlussstichtag bestanden keine wesentlichen Investitionsverpflichtungen, was auf eine umsichtige Planung und eine vorausschauende Finanzpolitik hinweist. Diese Situation ermöglicht eine flexible Anpassung an sich ändernde Marktbedingungen und stellt eine solide Grundlage für die Zukunft dar.

Für das kommende Jahr ist die Investition einer Photovoltaikanlage geplant, womit die Gesellschaft einen Teil zum Thema Nachhaltigkeit leisten wird. Im Geschäftsjahr ist eine erste Anzahlung hierfür bereits geleistet worden.

2.6 Finanzierung

Der Liquiditätsbedarf der Gesellschaft wurde im Wesentlichen aus Eigen- und Gesellschaftermitteln plus kurzfristigem Fremdkapital gedeckt.

Im Berichtsjahr wurde ein Kredit in Höhe von 300 T€ bei einem Kreditinstitut aufgenommen, während weitere Verpflichtungen gegenüber Kreditinstituten firstgerecht getilgt werden konnten.

Das geringe negative Finanzergebnis in Höhe von -14 T€ spiegelt die dargestellte Finanzierungsstruktur wider.

2.7. Personalbereich

Am 01.06.2022 betrug die Anzahl der Beschäftigten der ROS 60 Mitarbeiter, am Geschäftsjahresende zum 31.05.2023 waren 75 Mitarbeiter beschäftigt.

3. Darstellung der Lage

3.1 Vermögenslage

Der Bestand an unfertigen Erzeugnissen reduzierte sich um 364 T€ auf 351 T€. Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen liegt bei 1.498 T€ (Vj. 1.502 T€). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf 883 T€ (Vj. 889 T€).

Es bestehen sonstige Rückstellungen in Höhe von 342 T€ (Vj. 404 T€). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 666 T€ (Vj. 742 T€). Die sonstigen Verbindlichkeiten liegen bei 77 T€ (Vj. 254 T€).

Die Bilanzsumme liegt zum Stichtag bei 4.764 T€ (Vj. 4.910 T€). Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beläuft sich zum 31.05.2023 auf 50,1 %.

3.2 Finanzlage

Die statische Liquiditätsbetrachtung der Gesellschaft ergibt folgendes Bild:

31.05.2023
T€
31.05.2022
T€
liquide Mittel 185 263
jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten 0 0
= Liquidität I. Grades 185 263
Vorräte und sonstige kurzfristige Forderungen 2.991 3.308
Lieferanten- und kurzfristige Schulden -2.225 -2.348
= Liquidität II. Grades 951 1.223
mittelfristige Forderungen 0 0
mittelfristige Schulden -151 -176
= Liquidität III. Grades 800 1.047

Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt 143 T€ (Vj. 498 T€). Die Ermittlung erfolgt unter Anwendung des DRS 21.

Im Berichtsjahr wurde eine Gewinnabführung in Höhe von 1.773 T€ vorgenommen, im Vergleich zu 671 T€ im Vorjahr. Dies erfolgte im Zuge der Gewinnabführung zu 100 % an die Muttergesellschaft, die IEM Fördertechnik GmbH. Diese Gewinnabführung spiegelt nicht nur die positive finanzielle Entwicklung wider, sondern stärkt auch die finanzielle Basis der Gesellschaft.

Die ROS konnte im Berichtsjahr jederzeit über ausreichende Liquidität verfügen. Dies ist ein entscheidender Faktor für die Handlungsfähigkeit des Unternehmens und trägt dazu bei, kurzfristige Verbindlichkeiten problemlos bedienen zu können. Die sorgfältige Liquiditätsplanung und -steuerung hat dazu beigetragen, Risiken zu minimieren und finanzielle Engpässe zu vermeiden.

3.3 Ertragslage

Die Ertragslage der ROS für das abgeschlossene Geschäftsjahr zeigt eine Entwicklung, die von einer gesteigerten Gesamtleistung und einer optimierten Kostenstruktur geprägt ist.

Die Gesamtleistung konnte im Berichtsjahr auf 14.615 T€ gesteigert werden, im Vergleich zu 12.865 T€ im Vorjahr. Einhergehend mit der Steigerung der Gesamtleistung sowie der Minderung des Materialeinsatzes auf eine Quote von 46,7 % konnte der Rohertrag um 1.738 T€ auf 7.792 T€ verbessert werden, was einen prozentualen Anstieg von 28,7 % bedeutet.

Der Personalaufwand erhöhte sich im Berichtszeitraum auf 3.695 T€ (Vj. 3.193 T€). Die Steigerung der Personalkosten resultiert aus Neueinstellungen von Personal und höheren Vergütungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 94 T€ auf 2.144 T€ erhöht.

Das Geschäftsjahr wurde mit einem Ergebnis in Höhe von 1.773 T€ abgeschlossen, welcher durch den Gewinnabführungsvertrag an die Gesellschafterin abgeführt worden ist.

4. Prognosebericht

Die ROS Rollentechnik GmbH bleibt weiterhin ein etabliertes Unternehmen am Markt und prägt die Branche durch ihre führende Position im Bereich der Rollentechnik. Die Firma hat sich einen soliden Ruf für hochwertige Produkte und kundenorientierten Service erworben, was zu einer stabilen Marktposition geführt hat.

Die ROS Rollentechnik GmbH hat sich als zuverlässiger Partner in der Fördertechnikbranche etabliert. Die langjährige Erfahrung, qualitativ hochwertige Produkte und die Fähigkeit, maßgeschneiderte Lösungen für Kundenbedürfnisse anzubieten, haben dazu beigetragen, eine starke Kundenbindung und eine positive Reputation aufzubauen.

Wie viele Unternehmen unterliegt auch die ROS Rollentechnik GmbH dem Einfluss der generellen wirtschaftlichen Entwicklung. Die allgemeine Konjunkturlage, geopolitische Spannungen und globale Ereignisse können Auswirkungen auf die Auftragslage und das Investitionsverhalten der Kunden haben. Die ROS Rollentechnik GmbH ist sich dieser Einflüsse bewusst und passt ihre Strategien kontinuierlich an, um sich den Marktgegebenheiten anzupassen.

Die stabile Position am Markt legt den Grundstein für zukünftige Erfolge. Das Unternehmen sieht optimistisch in die Zukunft und plant, seine Marktpräsenz weiter zu stärken.

Insgesamt bleibt die ROS Rollentechnik GmbH ein stabiler und erfolgreicher Akteur am Markt, der sich durch seine Erfahrung, Qualität und Kundenorientierung auszeichnet. Die positive Entwicklung in diesem Jahr bestärkt das Unternehmen in seinem Streben nach nachhaltigem Wachstum und Erfolg in der Zukunft.

Die Prognose der Jahresergebnisse zeigt eine positive Tendenz für die Zukunft der ROS. Durch die Anpassung an wirtschaftlichen Veränderungen, den Fokus auf Innovation und das kontinuierliche Streben nach Effizienz werden wir unsere Wettbewerbsposition stärken und nachhaltiges Wachstum erzielen.

Insgesamt rechnet die Gesellschaft nach dem sehr hohen Jahresergebnis im Geschäftsjahr 2022/2023 für das Geschäftsjahr 2023/2024 mit einem stark geminderten Jahresergebnis, jedoch einem deutlich positiven Jahresergebnis.

5. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

5.1 Risikobericht

5.1.1 Branchenspezifische Risiken

Derzeit ist die gesamtpolitische und wirtschaftliche Entwicklung vor allem in den osteuropäischen Ländern, auch aufgrund des anhaltenden Ukrainekonflikts, schwer einschätzbar. Die Marktentwicklung wird durch die systematische Auswertung von Kundenanfragen und Entwicklungsprozessen verfolgt und Vertriebsaktivitäten entsprechend daran angepasst und ausgerichtet.

5.1.2 Ertragsorientierte Risiken

Die ROS ist in einem Umfeld tätig, das geprägt ist von stabilen Geschäftsprozessen und einem Fokus auf regelmäßigem Controlling aller durchlaufenden Aufträge.

Die Auswirkungen von Preissteigerungen bei Rohstoffen konnten durch gezielte vorausschauende Beschaffung gut abgefangen und unter Kontrolle gehalten werden. Der Preis für Stahl, als einen der wichtigsten Rohstoffe, hat sich im Geschäftsjahr weiter entspannt. Den gestiegenen Energiepreisen, insbesondere Gas, konnte durch das KFW55 Gebäude gut kompensiert werden.

5.1.3 Finanzwirtschaftliche Risiken

Die ROS legt großen Wert auf eine umfassende Risikosteuerung, um potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen und zu managen. Das standardisierte Risikomanagementsystem ist integraler Bestandteil unserer Planungs-, Steuerungs- und Berichterstattungssysteme.

Das Risikomanagementsystem erstreckt sich über den gesamten Prozess von der Identifikation bis zur Überwachung von Risiken.

Die Grundsätze, Prozesse und Verantwortlichkeiten im Risikomanagement sind im Managementhandbuch der ROS umfassend geregelt. Dieses dient als zentrale Referenz für alle Mitarbeiter, um sicherzustellen, dass das Risikomanagement in all unseren Geschäftsaktivitäten integriert ist.

Die ROS verfügt über einen solventen Kundenstamm, der eine stabile Grundlage für unser Geschäft bildet. Die langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil unserer Kunden stärkt nicht nur die Kundenbindung, sondern trägt auch zur Stabilität unserer Ertragsströme bei. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen.

5.2 Chancenbericht

Die ROS verfügt über Potenzial in verschiedenen Zielmärkten, das sich aus der Belieferung unterschiedlichster Branchen ergibt. Diese Vielfalt eröffnet der Firma Geschäftsmöglichkeiten, die durch gezielte Analysen und strategische Ausbaumaßnahmen systematisch erschlossen werden können. Die hohe Flexibilität des Unternehmens ermöglicht es, durch eine präzise Vertriebssteuerung eine effektive Marktausweitung voranzutreiben.

Die ROS beliefert erfolgreich verschiedenste Branchen, darunter die Logistikindustrie, Lebensmittelindustrie, Automobilindustrie, Holzverarbeitung und Möbelindustrie, Verpackungsindustrie sowie die Druck- und Papierindustrie. Diese breite Kundenbasis schafft eine Vielzahl von Geschäftsmöglichkeiten und ermöglicht es der Firma, sich flexibel auf Marktveränderungen einzustellen.

Um das Potenzial der Zielmärkte auszuschöpfen, werden laufend detaillierte Marktanalysen durchgeführt. Dies umfasst die Identifizierung von Branchentrends, Kundenbedürfnissen und potenziellen Wachstumssegmenten. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Kunden werden individuelle Anforderungen erfasst und maßgeschneiderte Lösungen entwickelt.

Die hohe Flexibilität ist ein entscheidender Erfolgsfaktor. Durch die Anpassungsfähigkeit an unterschiedlichste Anforderungen der Zielmärkte kann das Unternehmen schnell auf Veränderungen reagieren und innovative Produkte oder Dienstleistungen entwickeln. Diese Flexibilität schafft nicht nur Kundenzufriedenheit, sondern eröffnet auch neue Geschäftsmöglichkeiten.

Gesamtaussage

Die ROS setzt auf eine zukunftsorientierte Marktstrategie, die auf kontinuierlicher Innovation, Kundenorientierung und einer proaktiven Anpassung an Marktbedingungen basiert. Die systematische Entwicklung von Geschäftsmöglichkeiten in verschiedenen Zielmärkten ist ein integraler Bestandteil dieser strategischen Ausrichtung.

Insgesamt eröffnet die breite Kundenbasis und die flexible Ausrichtung eine vielversprechende Perspektive für zukünftiges Wachstum und Erfolg auf verschiedenen Zielmärkten. Durch die konsequente Umsetzung einer fundierten Marktstrategie wird das Unternehmen sein Potenzial weiterhin ausschöpfen und seine Position als erfolgreicher Marktteilnehmer festigen.

 

Gescher, den 30. November 2023

Die Geschäftsführung

gez. Rainer Beckmann

gez. Daniel Weigert

gez. Thorsten Raatgering

Bilanz

Aktiva

31.5.2023
EUR
31.5.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.589.078,00 1.339.442,81
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 47.154,00 56.133,00
II. Sachanlagen 1.541.924,00 1.283.309,81
B. Umlaufvermögen 3.087.057,00 3.544.234,29
I. Vorräte 1.945.924,62 2.300.236,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 956.602,97 980.525,26
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 184.529,41 263.472,04
C. Rechnungsabgrenzungsposten 88.302,03 27.147,35
Bilanzsumme, Summe Aktiva 4.764.437,03 4.910.824,45

Passiva

31.5.2023
EUR
31.5.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.388.162,54 2.388.162,54
I. gezeichnetes Kapital 256.000,00 256.000,00
II. Kapitalrücklage 1.271.221,42 1.271.221,42
III. Gewinnrücklagen 150.000,00 150.000,00
IV. Gewinnvortrag 710.941,12 710.941,12
V. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 341.764,75 403.919,74
C. Verbindlichkeiten 2.034.509,74 2.118.742,17
Bilanzsumme, Summe Passiva 4.764.437,03 4.910.824,45

Gewinn- und Verlustrechnung

1.6.2022 - 31.5.2023
EUR
1.6.2021 - 31.5.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.841.963,10 6.155.590,20
2. Personalaufwand 3.694.842,31 3.193.057,10
a) Löhne und Gehälter 3.129.371,59 2.635.112,75
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 565.470,72 557.944,35
davon für Altersversorgung 3.436,49 3.715,07
3. Abschreibungen 215.626,94 235.837,49
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 215.626,94 235.837,49
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.143.994,93 2.049.846,89
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 13.716,48 5.259,00
6. Ergebnis nach Steuern 1.773.782,44 671.589,72
7. sonstige Steuern 510,00 545,00
8. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 1.773.272,44 671.044,72
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Die ROS Rollentechnik GmbH mit Sitz in Gescher ist beim Amtsgericht Coesfeld unter HRB 5309 im Handelsregister eingetragen. Der Jahresabschluss der ROS Rollentechnik GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie unter Berücksichtigung entsprechender Vorschriften des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) erstellt worden. Die Gesellschaft erfüllt die Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 (1) HGB. Die größenabhängigen Aufstellungserleichterungen und Schutzklauseln wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung des Jahresabschlusses, entspricht der des Vorjahres.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen bewerten wir zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer oder degressiver Abschreibungen. Bei der Bemessung der Abschreibungen wurde auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgestellt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 800,00 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben und deren Vollabgang unterstellt.

In den Vorräten haben wir Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten bewertet. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet; diese beinhalten die direkt zurechenbaren Material- und Fertigungskosten, Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Sonderkosten der Fertigung. Darüber hinaus wurden Verwaltungsgemeinkosten aktiviert, soweit dies nach HGB zulässig ist.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände bewerten wir zum Nennwert bzw. zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Tageswert. Im Hinblick auf das latente Ausfallrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung vorgenommen.

Der Kassenbestand, die Guthaben bei Kreditinstituten sowie die Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei der Bemessung der Rückstellungen haben wir allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen sowie künftige Preis- und Kostensteigerungen beachtet.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert worden.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Das gezeichnete Kapital beträgt € 256.000,00. Es ist in Höhe von € 255.000,00 voll eingezahlt. Die Erhöhung um € 1.000,00 erfolgte aufgrund der Einbringung des Teilbetriebs.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Vorsorgen für Resturlaubs-, Lohn- und Gehaltsansprüche der Mitarbeiter (261 T€), für ausstehende Rechnungen (46 T€), Abschluss- und Prüfungskosten (20 T€) sowie Garantieverpflichtungen (15 T€).

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von € 476.800,00 (Vj. € 218.820,00) sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von € 745.222,93 (Vj. € 630.839,46) enthalten.

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen € 1.883.909,74 (Vj. € 1.942.742,17). Darüber hinaus bestehen Verbinlichkeiten in Höhe von € 150.600,00 (Vj. € 176.000,00) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und bis zu fünf Jahren. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht.

Für Verbindlichkeiten in Höhe von € 476.800,00 sind Sicherheiten (Sicherungsübereignung des Warenlager sowie Forderungsabtretungen) gegeben.

4. Sonstige Angaben

Angaben zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Die nicht in der Bilanz erscheinenden finanziellen Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, betragen 4.487 T€. Es handelt sich um Zahlungsverpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer

Die Zahl der durchschnittlich Beschäftigten - getrennt nach Gruppen - ergibt sich wie folgt:

31.05.2023 31.05.2022
Angestellte 26 18
gewerbliche Arbeitnehmer 46 36
72 54
Aushilfen 0 2
72 56

Namen der Geschäftsführer

Geschäftsführer der Gesellschaft zum Bilanzstichtag sind:

• Herr Rainer Beckmann, Rheine, einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit,

• Herr Markus Rechner, Schorndorf, einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit (bis 20.11.2023),

• Herr Daniel Weigert, München, einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Vergütungen der Geschäftsführer

Der Geschäftsführung wurden keine Vorschüsse oder Kredite gewährt; Haftungsverhältnisse sind ebenfalls nicht eingegangen worden. Hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung macht die Gesellschaft von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

Nachtragsberichterstattung

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

 

Gescher, den 30. November 2023

Die Geschäftsführung

gez. Rainer Beckmann

gez. Daniel Weigert

gez. Thorsten Raatgering

Aufgrund des mit Wirkung zum 01.01.2020 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages wurde der Jahresüberschuss an die IEM Fördertechnik GmbH, Kastl, abgeführt.

Anlagespiegel

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
31.05.2022
Zugang
Umbuchung
Abgang
31.05.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 253.211,63 12.778,00 0,00 0,00 265.989,63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.404,85 0,00 0,00 0,00 19.404,85
2. technische Anlagen und Maschinen 1.649.528,55 95.768,03 33.859,81 0,00 1.779.156,39
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 658.211,86 191.509,60 0,00 0,00 849.721,46
4. geleistete Anzahlungen 33.859,81 165.206,50 -33.859,81 0,00 165.206,50
2.361.005,07 452.484,13 0,00 0,00 2.813.489,20
2.614.216,70 465.262,13 0,00 0,00 3.079.478,83
Abschreibungen/Wertberichtigungen
31.05.2022
Zugang
Abgang
31.05.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 197.078,63 21.757,00 0,00 218.835,63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.016,85 1.741,00 0,00 2.757,85
2. technische Anlagen und Maschinen 729.467,55 128.598,84 0,00 858.066,39
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 347.210,86 63.530,10 0,00 410.740,96
4. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.077.695,26 193.869,94 0,00 1.271.565,20
1.274.773,89 215.626,94 0,00 1.490.400,83
Buchwerte
31.05.2023
31.05.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 47.154,00 56.133,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.647,00 18.388,00
2. technische Anlagen und Maschinen 921.090,00 920.061,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 438.980,50 311.001,00
4. geleistete Anzahlungen 165.206,50 33.859,81
1.541.924,00 1.283.309,81
1.589.078,00 1.339.442,81

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 30.01.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahreabschluss und dem Lagebericht haben wir unter dem Datum vom 23. Januar 2024 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die ROS Rollentechnik GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ROS Rollentechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Mai 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2022 bis zum 31. Mai 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ROS Rollentechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2022 bis zum 31. Mai 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Mai 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2022 bis zum 31. Mai 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Münster (Westf.), den 23. Januar 2024

Dr. Steffen & Partner mbB, Münster
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dr. Steffen, Wirtschaftsprüfer

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