Stammdaten

Register
Amtsgericht Schwerin HRB 977
Eingetragen
2.9.1991
Branche
Großhandel mit Roh- und SchnittholzGroßhandel mit Holz, Baustoffen, Anstrichmitteln und Sanitärkeramik, ohne Spezialisierung auf eine der ProduktgruppenGroßhandel mit Flachglas
Gegenstand
Großhandel mit Holz, Platten, Bauelementen, Beschlägen, das Führen der Sortimente Baustoffe, Glas, Bedachungsartikel, Haustechnik sowie verwandter Artikel. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die mit dem vorgenannten Geschäftsgegenstand in unmittelbarem Zusammenhang stehen. Sie ist berechtigt, gleiche oder ähnliche Unternehmen zu gründen, bestehende zu erwerben oder sich an solchen zu beteiligen und sämtliche Geschäfte zu betreiben, die geeignet sind, die Tätigkeit der Gesellschaft zu fördern. Sie darf Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tino Weigelt
seit 18.12.2020
Prokura
Mario Dr. Hölscher
seit 17.1.2013
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
84.00%
16.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Ulrich Fries
Kolonnenweg 43, 24226 Heikendorf
42.000 €
84.00%
M**** H*******
8.000 €
16.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fries GmbH

Ganzlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Gesellschaft ist im Großhandel mit Bodenbelägen und Bauelementen tätig; sie übt dabei fast ausschließlich die Zulieferungsfunktion in der FRIES-Unternehmensgruppe aus. Der Firmensitz befindet sich in Ganzlin, Mecklenburg-Vorpommern.

Gemessen am Umsatz handelt es sich bei der Gesellschaft um einen mittelständischen Großhandelsbetrieb mit vorwiegend regionaler Ausrichtung.

Wegen ihrer gesellschaftsrechtlichen Eingliederung als Schwestergesellschaft in die Unternehmen der FRIES-Gruppe und der dadurch bedingten Zusammenarbeit gehört sie allerdings einem Unternehmensverbund an, der den Großhandel mit einer weitgehend identischen Produktpalette flächendeckend in Brandenburg, Sachsen, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein betreibt.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft unterhält keine Forschungs- und Entwicklungsabteilung.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die schwierige wirtschaftliche Lage verbunden mit einer schwachen Baukonjunktur sorgte im deutschen Holzhandel 2023 insgesamt für einen Umsatzrückgang von 15 %. Alle wichtigen Sortimente im Holzhandel sind laut der Mitteilung der Fachmedien und Branchenverbände von diesem Umsatzrückgang betroffen, am stärksten Schnittholz mit einem Umsatzrückgang von 24 %, am wenigsten Bauelemente (Innentüren) mit einem Umsatzrückgang von ca. 5 %. Einzig der Bereich Dienstleistungen konnte um 9 % zulegen. Neben der reduzierten Nachfrage ist der Umsatzrückgang auch den weiter nachgebenden Preisen geschuldet. Einzel- und Großhandel seien von der rückläufigen Entwicklung 2023 gleichermaßen betroffen. Wichtige Ursache ist die allgemein schwache Nachfrage im Bausektor, insbesondere der zins- und baukostengetriebene historische Einbruch im Wohnbau. Auch das Endverbrauchergeschäft wird von unseren Kunden im Zusammenhang mit dem allgemeinen Konsumrückgang als sehr unbefriedigend eingeschätzt.

2. Geschäftsverlauf

Die Fries GmbH musste im Jahr 2023 einen Umsatzrückgang verzeichnen (ca. 7 % zum Vorjahr). Damit liegt die Fries GmbH deutlich unter dem Rückgang im deutschen Holzhandel und in etwa auf dem Niveau der Fries Gruppe. In ihrer Funktion als Zentrallager der FRIES-Unternehmensgruppe leistet sie weiterhin einen wichtigen Beitrag zur positiven Entwicklung der Gruppe.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss von rd. TEUR 176 (2022:

TEUR 252) erzielt. Bei einer Ergebnisminderung von TEUR 76 sanken die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls.

a) Umsatzentwicklung

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 6,6 % (TEUR 3.723) gefallen.

b) Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 investierte die Gesellschaft TEUR 749 ins Sachanlagevermögen.

c) Personal

Im Jahr 2023 wurden durchschnittlich 84 (2022: 90) Mitarbeiter beschäftigt.

3. Lage der Gesellschaft

a) Ertragslage

Bei um 6,6 % gefallenen Umsätzen konnte der Materialaufwand ebenfalls um TEUR 3.591 reduziert werden (-7,3 %), bei einer im Vergleich zum Vorjahr geringeren Aufwandsquote von 86,5 % (2022: 87,1 %) der Gesamtleistung.

Das Betriebsergebnis zum 31. Dezember 2023 ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 118 auf TEUR 400 gestiegen und setzt sich aus einer Gesamtleistung von TEUR 52.890 und einem betrieblichen Aufwand von TEUR 52.490 zusammen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 3,7 % (TEUR 112) von TEUR 3.060 auf TEUR 2.948 gesunken.

Der Jahresüberschuss 2023 von TEUR 176 liegt 30,1 % unter dem des Vorjahres von TEUR 252.

b) Finanzlage

Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt rd. 0,3 % (2022: rd. 0,02 %) der Bilanzsumme. Es wird ein konsequentes Mahnwesen betrieben.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen am Bilanzstichtag rd. 15,7 % (2022: 11,4 %) der Bilanzsumme. Es werden sämtliche Verbindlichkeiten stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele beglichen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von rd. TEUR 346 (2022: TEUR 1.720) machen rd. 2,4 % (2022: 10,3 %) der Bilanzsumme aus. Es handelt sich um eine Reduzierung von TEUR 1.374.

Die Gesellschaft verfügt darüber hinaus über ausreichend kurzfristige Kreditlinien der involvierten Banken zur Finanzierung des Umlaufvermögens.

c) Vermögenslage

31.12.2023 31.12.2022
TEUR % TEUR %
Anlagevermögen
Sachanlagevermögen 5.458 38,2 5.125 30,7
Finanzanlagen 355 2,5 368 2,2
Umlaufvermögen
Vorräte 5.453 38,1 8.038 48,1
Forderungen/sonstige Vermögensgegenstände 2.758 19,3 3.168 18,9
Flüssige Mittel 271 1,9 18 0,1
Abgrenzungsposten 1 0,0 1 0,0
14.296 100,0 16.718 100,0
Kapital
Eigenkapital 4.952 34,6 4.814 28,8
Langfristige Verbindlichkeiten (> 1 Jahr) 1 967 2,9 1.228 7,4
Kurzfristige Verbindlichkeiten (< 1 Jahr) 2 7.737 58,0 10.036 60,0
Abgrenzungsposten
inkl. latente Steuern 640 4,5 640 3,8
14.296 100,0 16.718 100,0

1) inklusive Sonderposten und Pensionsrückstellungen

2) inklusive sonstige Rückstellungen

Das Sachanlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 333 erhöht.

Die Vorräte haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.585 verringert, Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich ebenfalls um TEUR 409 verringert.

Das langfristig gebundene Vermögen (Anlagevermögen) von TEUR 5.813 ist in Höhe von 92,4 % (2022: 99,5 %) durch langfristig verfügbares Kapital (TEUR 5.919) gedeckt.

Die bilanzielle Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2023 34,6 % (2022: 28,8 %).

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung u.a. die folgenden Kennzahlen heran:

1. Umsatz pro Mitarbeiter:

Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 84 Arbeitnehmer (2022: 90) beschäftigt. Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt TEUR 629,6 (2022: TEUR 629,0).

2. Umsatzrentabilität

Jahresüberschuss vor Steuern x 100

Umsatzerlöse

Die Umsatzrentabilität beträgt 0,67 % (2022: 0,64 %).

3. Eigenkapitalrentabilität

Jahresüberschuss vor Steuern x 100

Eigenkapital

Die Eigenkapitalrentabilität beträgt 7,16 % (2022: 7,51 %).

4. Gesamtkapitalrentabilität

Jahresüberschuss vor Steuern + Fremdkapitalzinsen x 100

Gesamtkapital

Die Gesamtkapitalrentabilität beträgt 4,04 % (2022: 3,53 %).

Gesamtaussage:

Vor dem Hintergrund der Entwicklung des Marktes sowie der Rahmenbedingungen schätzen wir unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage noch als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist rückläufig.

III. Prognosebericht

Der für 2023 geplante Umsatz wurde um rund 7 % verfehlt. Dabei spielte die veränderte Konjunkturlage sowie der Preisverfall im Holz- und Bodenhandel eine wesentliche Rolle, denn die Verkaufsmengen haben sich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert.

Vor dem Hintergrund der Veränderungen im Jahr 2023 haben wir die Planung 2024 nochmals verhaltener gestaltet, da wir davon ausgehen, dass die Konjunktur im Bauhandwerk und die erheblich gestiegenen Zinsen weiterhin Auswirkungen auf das Investitionsverhalten vor allem bei Neubauten haben werden. Die Entwicklung im Renovierungsbereich bleibt abzuwarten, müsste aber durch die Vorgaben aus der Energiewende und die damit verbundenen Maßnahmen zu einem erheblichen Renovierungsbedarf führen und somit auch zu Umsatzsicherungen.

Wir gehen für 2024 von stabilen Verkaufspreisen aus, die sich auch auf einen sicheren Deckungsbeitrag auswirken werden. Die Überwachung unserer Budgetvorgaben, die Auswertung unserer DB-Planung, eine strikte Einhaltung unserer Kostenstruktur sowie rechtzeitiges Eingreifen bei deutlichen Veränderungen zur Planung werden auch im Jahr 2024 enorm wichtig sein. Aufgrund der reinen Zentrallagerfunktion für die FRIES-Gruppe und einer damit einhergehenden Sicherstellung der Margen wird das Betriebsergebnis der Fries GmbH, Ganzlin, nur unwesentlich sinken.

IV. Chancen - Risikobericht

1. Risikobericht

Die Fries GmbH ist wie jedes andere wirtschaftlich tätige Unternehmen Risiken ausgesetzt. Wir werden weiterhin unsere Verkaufsmärkte intensiv beobachten. Auch muss die Inflationsrate beobachtet werden, wie sich diese auf die sonstigen Kosten auswirken (hier besonders die Energiekosten in den Bereichen Lager und Logistik). Abzuwarten bleibt auch der Fachkräftemangel, der sich bei uns besonders auf die Bereiche Auslieferungsfahrer und Nachwuchskräfte im Verkauf konzentriert. Durch die weiterhin angespannte Konjunkturlage und die Auswirkungen der Bauzinsen bleibt abzuwarten, welche Veränderungen diese auf unsere Absatzmengen und somit auch auf den Geschäftsverlauf 2024 haben.

2. Chancenbericht

Die im I. Quartal 2024 gesetzten Vorgaben aus unserem Budget wurden eingehalten und sorgten somit für einen guten Start ins Jahr 2024. Wir sehen daher gute Chancen, unsere geplanten Ziele für 2024 zu erreichen.

3. Gesamtaussage

Die stabile Entwicklung unseres Unternehmens in den vergangenen Jahren lässt uns auch für das kommende Jahr von einem positiven Geschäftsverlauf ausgehen, auch wenn die Rahmenbedingungen schwieriger und die damit verbundenen Risiken größer werden.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Wertpapiere, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit unseren Kunden.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

Unterschrift der Geschäftsleitung

 

Ganzlin, den 15. Juli 2024

gez. Dr. Ulrich Fries

gez. Dr. Mario Hölscher

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.813.002,58 5.493.041,57
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7,13 7,13
1. Geschäfts- oder Firmenwert 0,51 0,51
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 6,62 6,62
II. Sachanlagen 5.458.135,45 5.125.507,40
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.368.638,04 3.464.527,00
2. technische Anlagen und Maschinen 164.721,75 82.605,25
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.924.775,66 1.493.879,14
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 84.496,01
III. Finanzanlagen 354.860,00 367.527,04
1. Beteiligungen 326.000,00 326.000,00
2. sonstige Finanzanlagen 28.860,00 41.527,04
B. Umlaufvermögen 8.482.318,01 11.223.130,09
I. Vorräte 5.452.969,62 8.037.748,76
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.758.381,55 3.167.455,88
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 607.073,84 588.672,46
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.151.307,71 2.578.783,42
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 270.966,84 17.925,45
C. Rechnungsabgrenzungsposten 769,00 1.538,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 14.296.089,59 16.717.709,66

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.873.719,44 4.697.408,91
I. gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
1. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -19.322,49 -19.322,49
2. eingefordertes Kapital 30.677,51 30.677,51
II. Gewinnrücklagen 2.796.808,30 2.796.808,30
III. Gewinnvortrag 1.869.923,10 1.617.558,65
IV. Jahresüberschuss 176.310,53 252.364,45
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 111.331,00 165.748,00
C. Rückstellungen 384.770,05 410.645,57
D. Verbindlichkeiten 8.286.389,90 10.803.329,91
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 346.425,55 1.720.098,34
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 575.000,00 600.000,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 7.364.964,35 8.483.231,57
E. Passive latente Steuern 639.879,20 640.577,27
Bilanzsumme, Summe Passiva 14.296.089,59 16.717.709,66

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.287.986,07 7.450.976,15
2. Personalaufwand 3.482.948,01 3.537.662,16
a) Löhne und Gehälter 2.929.910,40 2.979.118,33
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 553.037,61 558.543,83
davon für Altersversorgung 7.007,86 7.937,35
3. Abschreibungen 416.247,17 434.026,23
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 416.247,17 434.026,23
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.947.874,10 3.060.054,58
5. Erträge aus Beteiligungen 500,00 500,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 131.719,67 165.241,29
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 216.440,30 219.819,24
davon aus Abzinsung 3.789,00 6.458,00
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 217.245,08 104.799,78
9. Ergebnis nach Steuern 139.451,08 260.355,45
10. sonstige Steuern -36.859,45 7.991,00
Jahresüberschuss 176.310,53 252.364,45

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1 Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Fries GmbH hat ihren Sitz in Ganzlin. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Schwerin unter HR B 977 eingetragen.

2 Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 HGB wurden in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

3 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerte sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, entsprechend ihrer Nutzungsdauer, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 1.000,00 werden in einen Sammelposten eingestellt und über fünf Jahre abgeschrieben, sofern die wirtschaftliche Nutzungsdauer nicht kürzer ist. Nach Ablauf der fünf Jahre wird ein Abgang dieser Vermögensgegenstände unterstellt.

Die enthaltenen Investitionszuschüsse wurden nicht aktivisch von den Anschaffungs- und Herstellungskosten abgesetzt, sondern als Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen passivisch ausgewiesen und werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des geförderten Vermögensgegenstandes ertragswirksam aufgelöst.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Waren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch Abwertungen berücksichtigt. Die Abwertung erfolgt anhand des Lagerumschlages.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die liquiden Mittel werden mit dem Nominalwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftigen kaufmännischen Beurteilungen notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage von versicherungsmathematischen Gutachten nach den Grundsätzen des deutschen Handelsrechts in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes nach der PUC-Methode angesetzt. Der Berechnung der Pensionsrückstellungen wurden die Richttafeln 2018 G von Dr. Heubeck sowie ein Rechnungszins von 1,82 % (i.V. 1,78 %) und eine Lohn- und Gehaltssteigerung von 0 % zugrunde gelegt.

Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB, für den eine Ausschüttungssperre besteht, beträgt EUR 1.507,00 (i.V.EUR 7.127,00).

In den sonstigen Rückstellungen wird den ungewissen Verbindlichkeiten und Risiken aus schwebenden Geschäften Rechnung getragen. Sie werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Passive latente Steuern werden aufgrund unterschiedlicher handels- und steuerrechtlicher Wertansätze bilanziert. Eine Abzinsung erfolgte nicht. Eine Saldierung von aktiven und passiven latenten Steuern wurde vorgenommen.

4 Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
davon FK-Zinsen
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 150.625,68 0,00 0,00 0,00 0,00 150.625,68
Geschäfts- oder Firmenwert 15.338,76 0,00 0,00 0,00 0,00 15.338,76
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 165.964,44 0,00 0,00 0,00 0,00 165.964,44
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.745.402,88 0,00 0,00 0,00 0,00 7.745.402,88
Technische Anlagen und Maschinen 332.535,70 0,00 0,00 0,00 94.126,51 426.662,21
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.726.009,31 739.245,23 0,00 8.823,53 0,00 6.456.431,01
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 84.496,01 9.630,50 0,00 0,00 -94.126,51 0,00
Summe Sachanlagen 13.888.443,90 748.875,73 0,00 8.823,53 0,00 14.628.496,10
Finanzanlagen
Beteiligungen 326.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 326.000,00
Sonstige Ausleihungen 16.527,04 1.700,00 0,00 14.367,04 0,00 3.860,00
Genossenschaftsanteile 25.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 25.000,00
Summe Finanzanlagen 367.527,04 1.700,00 0,00 14.367,04 0,00 354.860,00
Summe Anlagevermögen 14.421.935,38 750.575,73 0,00 23.190,57 0,00 15.149.320,54
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 150.619,06 0,00 0,00 0,00 0,00 150.619,06
Geschäfts- oder Firmenwert 15.338,25 0,00 0,00 0,00 0,00 15.338,25
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 165.957,31 0,00 0,00 0,00 0,00 165.957,31
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.280.875,88 95.888,96 0,00 0,00 0,00 4.376.764,84
Technische Anlagen und Maschinen 249.930,45 12.010,01 0,00 0,00 0,00 261.940,46
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.232.130,17 308.348,20 0,00 8.823,02 0,00 4.531.655,35
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 8.762.936,50 416.247,17 0,00 8.823,02 0,00 9.170.360,65
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 8.928.893,81 416.247,17 0,00 8.823,02 0,00 9.336.317,96
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 6,62 6,62
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,51 0,51
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 7,13 7,13
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 3.368.638,04 3.464.527,00
Technische Anlagen und Maschinen 0,00 164.721,75 82.605,25
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.924.775,66 1.493.879,14
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 84.496,01
Summe Sachanlagen 0,00 5.458.135,45 5.125.507,40
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 326.000,00 326.000,00
Sonstige Ausleihungen 0,00 3.860,00 16.527,04
Genossenschaftsanteile 0,00 25.000,00 25.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 354.860,00 367.527,04
Summe Anlagevermögen 0,00 5.813.002,58 5.493.041,57

Finanzanlagen

Sonstige Ausleihungen

In den sonstigen Ausleihungen werden verzinsliche Darlehen an Arbeitnehmer mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen. Die Tilgungen erfolgen monatlich in gleich bleibenden Raten.

Forderungen gegen Gesellschafter

Die Forderungen gegen Gesellschafter von TEUR 607 (i.V. TEUR 589) resultieren im Berichtsjahr aus einem Verrechnungskonto mit der FriesArt GmbH.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind solche mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 88 (i.V. TEUR 623) enthalten.

Alle übrigen Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Sonderposten mit Rücklageanteil

Die gewährten Investitionszuschüsse aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" werden entsprechend dem Abschreibungsverlauf der einzelnen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens aufgelöst.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche (TEUR 40) und Personalverpflichtungen (TEUR 40) gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Verbindlichkeitenspiegel
in TEUR

Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr
TEUR
mehr als 1 Jahr
TEUR
davon mehr als 5 Jahre
TEUR
gesichert mit Gesamt 31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 208 138 0 Grundschuld 346 1.720
(Vorjahr) (1.374) (346) (0) Sicherungsübereignung
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.243 0 0 Eigentumsvorbehalt 2.243 1.908
(Vorjahr) (1.908) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 25 550 450 575 600
(Vorjahr) (25) (575) (475)
Sonstige Verbindlichkeiten 5.122 0 0 5.122 6.576
(Vorjahr) (6.576) (0) (0)
7.598 688 450 8.286 10.804
(9.883) (921) (475)

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte an Kreditinstitute sicherungsübereignet.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern setzen sich aus Darlehen der Gesellschafter zusammen.

Passive Steuerabgrenzung

Entwicklung der latenten Steuern 01.01.2023
EUR
Zugang
EUR
Verbrauch
EUR
31.12.2023
EUR
passive Steuerlatenz 640.577,27 35.800,94 36.499,01 639.879,20

Unter den passiven latenten Steuern werden die Steuerbeträge (Saldo aktive und passive) aufgeführt, die sich aus den Abweichungen der Handelsbilanz zur Steuerbilanz aufgrund steuerrechtlicher Vorschriften ergeben.

Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 30 % (15 % für Körperschaftsteuer, 15 % für Gewerbesteuer) zugrunde gelegt.

5 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der planmäßigen Auflösung von Sonderposten für Investitionszuschüsse in Höhe von TEUR 54 (VJ: TEUR 54).

6 Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

- Dr. Ulrich Fries, Kaufmann, Heikendorf,

- Dr. Mario Hölscher, Diplom-Holzwirt, Hamburg.

Herr Dr. Ulrich Fries und Herr Dr. Mario Hölscher haben alleinige Vertretungsbefugnis. Befreiungen von der Beschränkung des § 181 BGB liegen vor.

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2023
Anzahl
2022
Anzahl
Gewerbliche Arbeitnehmer 54 55
Angestellte 30 35
84 90

Haftungsverhältnisse

Es bestehen zum Bilanzstichtag Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten in Form von Sicherungsübereignungen in Höhe von TEUR 750.

Aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten schätzen wir die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit der vorgenannten Haftungsverhältnisse als gering ein.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen jährliche finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 248.

Vorgänge von besonderer Bedeutung (Nachtragsbericht)

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres mit maßgeblicher Bedeutung für den Jahresabschluss sowie die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht eingetreten.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 176.310,53 sowie den Gewinnvortrag in Höhe von EUR 1.869.923,10 auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsleitung

 

Ganzlin, 15. Juli 2024

gez. Dr. Ulrich Fries

gez. Dr. Mario Hölscher

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 04.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht) der Fries GmbH, Ganzlin, wurden die größenabhängigen Aufstellungs- und Offenlegungserleichterungen des § 276 HGB und der §§ 327, 325 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Fries GmbH, Ganzlin, haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Fries GmbH, Ganzlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Fries GmbH, Ganzlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fries GmbH, Ganzlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kiel, 26. Juli 2024

RBB GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Jürgen Stelk, Wirtschaftsprüfer

gez. Markus Assenmacher, Wirtschaftsprüfer

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