ATTIKON IMMOSECUR Assekuradeur GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Armin Hesselmann seit 12.4.2021 | Geschäftsführer |
Claudia Dr. Hesselmann seit 25.1.2011 | Geschäftsführer |
Jochen Dr. Kraatz seit 25.1.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Dr. Claudia HesselmannHesselmann Holding GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ARENSIA Exploratory Medicine GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Grundlagen der Gesellschaft Die ARENSIA Exploratory Medicine GmbH (im Folgenden: ARENSIA) ist ein Unternehmen, das sich auf die Durchführung anspruchsvoller klinischer Frühphasenstudien - Phase I / II / PROOF OF CONCEPT - ausschließlich an Patienten in eigens dafür eingerichteten Forschungskliniken mit vollständiger Phase-I-Infrastruktur spezialisiert hat. Die in den ARENSIA-Kliniken durchgeführten Studienprotokolle beinhalten die Prüfung innovativer Wirkstoffe, die intensive PK/PD-Bewertungen und komplexe Untersuchungen erfordern, die mit Krankenhausaufenthalten und/oder ambulanten Besuchen verbunden sind. Die Forschungskliniken von ARENSIA befinden sich in Universitäts- und Privatkliniken in Europa, insbesondere in Rumänien, Bulgarien, der Republik Moldau, Georgien und der Ukraine. 2. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche sowie Geschäftsverlauf Im Jahr 2023 sank das reale BIP Deutschlands um 0,3 %, was auf anhaltende globale Krisen zurückzuführen ist. Laut Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) betrug der kalenderbereinigte Rückgang 0,1 %. Diese Stagnation der deutschen Wirtschaft wurde auf anhaltend hohe Preise auf allen wirtschaftlichen Ebenen, ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund gestiegener Zinssätze und eine verringerte Nachfrage sowohl im Inland als auch international zurückgeführt. Trotz der anhaltend hohen Preise im Vergleich zu früheren Abschwüngen lag das BIP Deutschlands im Jahr 2023 immer noch 0,7 % höher als im Jahr 2019, dem Jahr vor der Pandemie (Daten gemäß Pressemitteilung vom 15.01.2024). Der Arbeitsmarkt blieb robust, mit durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland, einem Anstieg von 0,7 % oder 333.000 Erwerbstätigen gegenüber dem Vorjahr - die höchste jemals in Deutschland verzeichnete Zahl. Der Anstieg der Beschäftigung wurde durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte und eine höhere Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung getrieben, die die dämpfenden Effekte demografischer Veränderungen überwogen. Die pharmazeutische Industrie hat auf globaler Ebene die Ausgaben für die Erforschung und Entwicklung neuer innovativer Arzneimittel kontinuierlich erhöht. In 2023 beliefen sich die Ausgaben gem. Statista ("Total global spending on pharmaceutical research and development from 2014 to 2030") auf 300 Milliarden US-Dollar und werden voraussichtlich bis 2030 auf 366 Milliarden US-Dollar weiter steigen. Von den Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung im Pharmabereich entfielen in 2023 etwa 59,8 Milliarden USD auf CRO-Aktivitäten. Analysten erwarten bis 2032 einen Anstieg in Höhe von 8,1 % p.a. auf bis zu 118 Milliarden USD im Jahr 2032, wovon rd. 63,6 Milliarden USD auf den Bereich der klinischen Studien entfallen soll. Im Geschäftsjahr 2023 konnte ARENSIA die sehr positiven Ergebnisse aus den Vorjahren nicht erreichen, da u.a. COVID-19-Projekte, die in den Vorjahren wesentlich zum Jahresergebnis beitragen haben, nicht mehr durchgeführt bzw. beauftragt wurden. Dies spiegelt sich in den im Vergleich zum Vorjahr gesunken Umsatzerlösen sowie einem deutlich niedrigeren, aber dennoch positiven Jahresergebnis von T-EUR 2.266 wieder, das trotz der Auswirkungen des Ukraine-Krieges erreicht werden konnte. B. Darstellung der Lage Vermögenslage: Die Bilanzsumme zum 31.12.2023 beträgt T-EUR 27.572 (Vorjahr T-EUR 28.494) und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 3,24 % leicht gesunken. Auf der Aktivseite ist die Abnahme der Bilanzsumme im Wesentlichen auf den Rückgang der liquiden Mittel zurückzuführen, die im Vergleich zum Vorjahr um T-EUR 7.134 gesunken sind. Demgegenüber sind die sonstigen Vermögensgegenstände im Vergleich zum Vorjahr um T-EUR 4.964 gestiegen. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital der Gesellschaft zum 31.12.2023 von T-EUR 19.230 auf T-EUR 21.496 erhöht. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf rd. 78,0 % und ist damit im Vergleich zum Vorjahr nochmals gestiegen (67,5 %). Der Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T-EUR 5.524 steht im Zusammenhang mit der im Berichtsjahr erfolgten Zahlung von Verbindlichkeiten aus Steuern. Die Gesellschaft weist somit im Ergebnis ein sehr gutes Bilanzbild auf. Finanzlage: Der Bestand an liquiden Mitteln ist im Vergleich zum Vorjahr um T-EUR 7.134 gesunken. Verbindlichkeiten aus Bankfinanzierungen bestanden zum Bilanzstichtag auch weiterhin nicht. Die übrigen Verbindlichkeiten wurden von der Gesellschaft im Geschäftsjahr vertragsgemäß erfüllt. Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist mit T-EUR 4.500 zum Bilanzstichtag sehr gut. Ertragslage: Während im Vorjahr noch COVID-19-Projekte zum sehr positiven Jahresergebnis beigetragen haben, wurden im Geschäftsjahr 2023 keine derartigen Projekte mehr durchgeführt. Dennoch ist die Geschäftstätigkeit auch im Jahr 2023 positiv verlaufen. Der Rohertrag ist im Vergleich zum Vorjahr um T-EUR 9.838 auf T-EUR 8.185 deutlich gesunken, was einem Rückgang von rd. 54,59 % entspricht. Im Vergleich zum Vorjahr ist das EBIT von T-EUR 14.317 um rd. 76,5 % auf T-EUR 3.367 ebenfalls deutlich zurückgegangen. Trotz der Auswirkungen des Ukraine-Krieges befindet sich die Gesellschaft weiterhin auf Wachstumskurs und liegt weiterhin über den Umsatzerlösen 2019 und 2020 aus den Jahren vor der COVID-19-Pandemie. Zusammengefasst sind wir mit der Lage des Unternehmens dennoch sehr zufrieden und sehen die Gesellschaft auf einem erfolgsversprechendem Zukunftskurs. C. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Wir gehen für das Jahr 2024 davon aus, dass das EBIT der außerordentlich guten Geschäftsjahre 2021 und 2022, nach der COVID-19-Pandemie, auch in 2024 nicht erreicht wird. Wir sehen uns aber in einem Wachstumsumfeld und für die Zukunft gut aufgestellt, sodass wir bereits für 2025 wieder von einem leicht steigenden EBIT ausgehen. Marktrisiken gesamtwirtschaftlicher Art sehen wir allgemein im Ukraine-Krieg aber auch in einem möglichen Wiederaufflammen der Euro-Krise und der latenten Gefahr einer erneuten Bankenkrise, was dann mit hoher Wahrscheinlichkeit auch deutliche Auswirkungen auf die Projektfinanzierungen im Bereich der Forschung und Entwicklung haben wird, auch und gerade in der Pharmaindustrie. Im Speziellen betrifft der Ukraine-Krieg die ARENSIA aber auch unmittelbar über ihre dort ansässige Tochtergesellschaft, da die Ausübung der Tätigkeiten vor Ort durch die Auswirkungen des Krieges entsprechend erschwert wird. Hinzukommt der neu aufflammende Konflikt im Nahen Osten. Dieser hat das Potential, insbesondere durch steigende Ölpreise die Abschwächung der Inflation umzukehren. Die ARENSIA befindet sich mit ihren CRO-Leistungen im internationalen Wettbewerb. Neben relativ stetigen nationalen Rahmenbedingungen (bspw. Gesetzgebungen) können auch kurzfristig veränderliche Aspekte wie Wechselkurse Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung haben. Die ARENSIA strebt an, die entstehenden Risiken durch ein rechtzeitiges Risikomanagement zu begegnen. Insgesamt sehen wir das Unternehmen als sehr gut platziert an, um die zukünftigen Herausforderungen am Markt zu meistern. Wir gehen daher davon aus, dass die o.g. Chancen die o.g. erennbaren Risiken deutlich überwiegen.
Düsseldorf, 11.03.2025 Die Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Anwendung des Handelsgesetzbuches Die ARENSIA Exploratory Medicine GmbH mit Sitz in Düsseldorf ist beim Amtsgericht Düsseldorf im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nummer 64937 eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den §§ 242, 264 ff. des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Die in § 266 Abs. 2 und 3 HGB bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge aufgenommen worden. Die Bilanz auf den 31. Dezember 2023 schließt in vollem Umfang an die Bilanz auf den 31. Dezember 2022 an. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig nach der linearen Methode abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die im Berichtsjahr zugegangenen geringwertigen Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 Euro werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bilanziert. Sofern erforderlich, wurden außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Vorräte (unfertige Leistungen) werden auf Grundlage von Tabellen zu Herstellungskosten ermittelt und bewertet. In die Herstellungskosten sind neben den Einzelkosten auch Gemeinkosten sowie anteilige Verwaltungskosten einbezogen worden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind grundsätzlich mit ihrem Nennwert angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken wird - sofern erforderlich - durch Einzelabwertungen Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalbeträgen bilanziert. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden - sofern wesentlich - nach Maßgabe der Abzinsungsverordnung abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus folgendem Anlagenspiegel:
Zum Bilanzstichtag hat die Gesellschaft Forderungen gegenüber ihren Gesellschaftern in Höhe von Euro 5.892.900,20. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von Euro 10.552,60 (Vorjahr Euro 208.552,60) enthalten. Zum Bilanzstichtag haben sämtliche Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit bis 1 Jahr. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 1.838.287,24 (Vorjahr: Euro 563.969,96) enthalten. IV. Angaben zu Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. V. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen (aus Miet- , Leasing- und Dienstleistungsverträgen) in Höhe von TEuro 151 bei Laufzeiten zwischen 1 und 33 Monaten. 2. Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 waren in der Gesellschaft neben den Geschäftsführern durchschnittlich 13 Angestellte beschäftigt. 3. Angaben über Organe Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr Herr Dr. Jochen Kraatz, Mannheim Frau Dr. Claudia Hesselmann, Mannheim Herr Armin Hesselmann, Zingst Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 4. Forderungen gegenüber Gesellschafter-Geschäftsführer, Gesellschafter sowie Geschäftsführer: V. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen (aus Miet- , Leasing- und Dienstleistungsverträgen) in Höhe von TEuro 151 bei Laufzeiten zwischen 1 und 33 Monaten. 2. Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 waren in der Gesellschaft neben den Geschäftsführern durchschnittlich 13 Angestellte beschäftigt. 3. Angaben über Organe Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr Herr Dr. Jochen Kraatz, Mannheim Frau Dr. Claudia Hesselmann, Mannheim Herr Armin Hesselmann, Zingst Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 4. Forderungen gegenüber Gesellschafter-Geschäftsführer, Gesellschafter sowie Geschäftsführer:
Rückzahlungsmodalitäten Die Rückzahlung der Darlehen kann frühestens zum 01.01.2023 bzw. muss bis spätestens 31.12.2032 erfolgen. 5. Beteiligungen
* keine Angabe gem. § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB. 6. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. sonstige Berichtsbestandteile
Düsseldorf, den 11. März 2025 gez. Dr. Claudia Hesselmann gez. Dr. Jochen Kraatz gez. Armin Hesselmann Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 24.03.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die für die Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: An die ARENSIA Exploratory Medicine GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ARENSIA Exploratory Medicine GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ARENSIA Exploratory Medicine GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Worms, den 11.03.2025 HSH
GmbH
Dipl.- Kffr. Katja Oberdieck, Wirtschaftsprüferin |
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