moveo energy GmbH
Selbe AdresseWärme- und Kältehandel
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Enka GmbH & Co. KGErlenbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023der Enka GmbH & Co. KGWirtschaftsberichtDie Enka GmbH & Co. KG produziert am Standort Obernburg mit einer Normkapazität von rd. 8.000 Jahrestonnen Viskosefilamentgarn. Nach der Gründung der ENKA International GmbH & Co. KG zum Ende 2006 (heute firmierend unter ENKA International Lux SE & Co. KG) hat diese mit Wirkung zum 1. Januar 2007 die Vermarktung der in der ENKA-Gruppe hergestellten Viskose Filamentgarne übernommen. Die Enka GmbH & Co. KG verkauft ihre hergestellten Produkte seitdem komplett an die ENKA International Lux SE & Co. KG, die wiederum im eigenen Namen und auf eigene Rechnung weiterverkauft und alle mit der Vermarktung des Produktes verbundenen Aktivitäten gegen Zahlung einer Provision übernimmt. Basis dafür ist ein zwischen den Gesellschaften abgeschlossener Vertriebsvertrag. Im Geschäftsjahr 2011 wurde das Produktionsequipment an die ENKA Engineering Services GmbH, Obernburg, verkauft, welches über einen langfristigen Leasingvertrag mit Verlängerungsoption zurückgeleast wird.
Gemäß Vertriebsvertrag verkauft die Enka GmbH & Co. KG ihre gesamten hergestellten Produkte über die ENKA International Lux SE & Co. KG, Wuppertal, an die Endkunden. Daher bilden die Absatz- und Umsatzbewegungen sowie die dabei entstehenden Veränderungen bei der ENKA International Lux SE & Co. KG als der am Markt operierenden Gesellschaft automatisch die entsprechende Entwicklung auch bei der Enka KG ab. Nach einem pandemiebedingten Absatz- und Umsatzrückgang in 2020 und einer Markterholung im Laufe der Jahre 2021 und 2022 blieb die Geschäftsentwicklung im Berichtszeitraum nach einem akzeptablen Start im weiteren Verlauf des Jahres immer weiter hinter den Erwartungen zurück und erreichte lediglich das Geschäftsvolumen des Jahres 2021. Diese Entwicklung betraf insbesondere den europäischen Kernmarkt mit den beiden Vertriebsbereichen Linings und Fashion. Das Absatzvolumen insgesamt sank im Geschäftsjahr 2023 um 13,6 % gegenüber der Vorperiode und lag damit um 20,1 % unter dem Planwert. Der Umsatz verringerte sich in 2023 um 7,7 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum und lag damit um 32 % unter der Planvorgabe. Im Bereich Linings kam die im Herbst 2021 begonnene und in 2022 ganzjährig fortgesetzte Erholung in der ersten Jahreshälfte des Berichtszeitraums zum Erliegen und entwickelte sich dann rückläufig. Das Absatzvolumen sank gegenüber dem Vorjahr wieder um 14,2 % und lag damit um 8,7 % unter der Vorgabe, der Umsatz in diesem Bereich sank gegenüber dem Vorjahr lediglich um 1,7 %, lag aber um 8,1 % unter der Vorgabe. Auch die Absatzentwicklung im Bereich Fashion, der sich aus dem Kernmarkt Europa und außereuropäischen Exporten zusammensetzt, stagnierte im Geschäftsjahr 2023 ganzjährig. Das Absatzvolumen sank gegenüber dem Vorjahr um 12,9 % und blieb damit um 28,8 % hinter dem Planwert. Der Umsatz in diesem Geschäftsbereich lag im Berichtszeitraum sogar um 2,3 % über dem Vorjahreswert, aber um 22,7 % unter der Planvorgabe. In unserem Kernmarkt Italien sank das Absatzvolumen in 2023 gegenüber dem Vorjahr wieder um 29,1 % und das Umsatzvolumen um 17,1 %, der Planwert für den Absatz wurde um 29,5 Prozent verfehlt, der Planwert für den Umsatz um 27,6 %. Die erwartete Fortsetzung des positiven Trends der beiden Vorjahre ist damit ausgeblieben. Die massiven Kostenbewegungen bei Energie- und Rohstoffkosten im Laufe des Jahres 2022, die sukzessiven folgenden Preiserhöhungen der europäischen Produzenten und die in der Folge einsetzende Inflation haben zu einem stark veränderten Konsumverhalten der Verbraucher und zu einem erheblichen Lageraufbau in der textilen Wertschöpfungskette geführt. Gleichzeitig hat sich mit der Normalisierung der globalen Lieferketten der Wettbewerbsdruck durch außereuropäische Importe wieder erhöht. Diese beiden Entwicklungen haben gemeinsam dazu beigetragen, dass unsere Geschäftsentwicklung kräftig abgebremst wurde, diese Situation dauert bis heute an.
Das Jahr 2023 war geprägt durch eine nachlassende, aber weiterhin relativ hohe Inflation, gepaart mit einer angespannten geopolitischen Lage und einer sich anbahnenden Rezession in den für Enka wichtigen Märkten. Die daraus resultierende Unsicherheit führte zu einer Kaufzurückhaltung bei vielen Konsumenten und zu rückläufigen Bestellungen unserer Kunden. Weiterhin volle Läger, gepaart mit einer spürbaren Änderung bei Bestellverhalten, z.B. durch abnehmende Bereitschaft größere Blockorders zu platzieren, führten zu einem deutlichen Absatzrückgang vor allem in der zweiten Jahreshälfte 2023. Als Konsequenz wurde die Produktion im Verlauf der zweiten Jahreshälfte deutlich nach unten angepasst, mit einer Kapazitätsauslastung geringfügig oberhalb des technischen Minimums und auf wirtschaftlich noch vertretbarem Niveau.
Die verminderte und unter dem Vorjahr liegende Produktion mit geringerem Einsatz von Rohstoffen und RHB-Stoffen sowie positiven Preisabweichungen bei variabler Energie und Rohstoffen führte zu einem deutlich niedrigeren Kostenniveau als im Budget geplant. Um die vertraglich vereinbarte Kostendeckung in unserem Schwesterbestrieb in Polen zu erreichen, mussten die internen Tarife und damit die Stückkosten pro Einheit erhöht werden. Damit kam es zu einer deutlichen negativen Kostenabweichung bei den Kosten für die textilen Nachbearbeitung. In der Summe lagen die variablen Kosten deutlich unter der Planung. Die fixen Kosten lagen ebenfalls unter dem budgetierten Wert, wenn auch nicht in so hohem Maße wie die variablen Kosten. Die Produktion bei der Enka GmbH & Co. KG ist einerseits durch technische Vorgaben für einen Minimalbetrieb und andererseits durch die betrieblichen Anforderungen eines kontinuierlichen Betriebs mit definierten und nur im beschränkten Maße anpassungsfähigen Schichtmodellen geprägt. Die dadurch definierte Soll-Personalstärke, gepaart mit der Entscheidung, Ware über den Absatzbedarf hinaus aufs Lager zu produzieren, um Lagerreichweite und Lieferfähigkeit auch in einer eventuellen Stillstands Situation sicherzustellen, führten dazu, dass keine wesentlichen Personalmaßnahmen vorgenommen wurden. Aus diesem Grund gab es mit 0,1 Mio. Euro keine wesentliche positive Kostenabweichung zu dem budgetierten Wert. Durch die sich zunehmend eintrübenden Marktaussichten wurden wir veranlasst, vor allem zum Jahresende die Ausgaben für die Instandhaltung auf das zwingend notwendige Niveau zu reduzieren, so dass in diesem Bereich ca. 0,4 Mio. Euro weniger ausgegeben wurden als in der Planung vorgesehen. Positive Abweichungen gab es ansonsten bei den sonstigen fixen Kosten. Durch verringerte Ausgaben für Gutachten und Laborauswertungen konnten in diesem Bereich die Kosten um 0,4 Mio. Euro unter den geplanten Wert gesenkt werden.
Es gab keine wesentliche Änderung bei den Beständen in RHB-Stoffen, die mit 1,3 Mio. Euro Ende 2023 in der gleichen Höhe wie im Vorjahr ausgewiesen wurden. Deutliche Änderungen gab es bei den Beständen in den Halb- und Fertigfabrikaten. Infolge der verringerten Absatzmengen wurde zwar das Produktionsniveau im Verlauf des Jahres nach unten angepasst. Gleichzeitig wurde aber auch das Wertschöpfungspotential des vorhandenen Produktionspersonals genutzt und teilweise auf Deckungsbeitragsgeschäfte im außereuropäischen Export verzichtet, bei denen nicht die erforderlichen Verkaufspreise erzielt werden konnte. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Bestände in unfertigen Erzeugnissen deutlich um 1,4 Mio. Euro und die in fertigen Erzeugnissen ebenfalls deutlich um 2,2 Mio. Euro angestiegen. In der Summe ist das Vorratsvermögen im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 Mio. Euro angestiegen.
Wir profitieren weiterhin von der Einkaufsgemeinschaft mit der Cordenka GmbH & Co. KG, Obernburg, insbesondere bei den Hauptrohstoffen. Durch die Einstellung des Geschäftsbetriebes bei unserem Zellstofflieferanten im Herbst 2023 wurde der Wechsel des Rohstofflieferanten zum Ende des 1. Quartals 2024 erforderlich.
Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten konzentrieren sich auf produktionsnahe Produkt- und Prozessinnovationen, die durch die Produktions- und Qualitätsleitung in Obernburg gesteuert und umgesetzt werden.
Die Enka GmbH & Co. KG ist in Obernburg in einem nach ISO 14001-zertifizierten Gewerbepark angesiedelt. In den Bereichen Umweltschutz und Sicherheit findet eine aktive Zusammenarbeit und Abstimmung mit den jeweiligen Behörden statt.
Die Personalstärke hat sich im Verlauf des Jahres 2023 nur unwesentlich auf zuletzt 251 Personen (Vorjahr 248 Personen) geändert.
Es werden Dienstleistungen von der ICIG Business Services GmbH & Co. KG, Wuppertal, bezogen, die in einem Servicevertrag einzeln geregelt sind.
Es werden keine Finanzinstrumente eingesetzt.
Die Gesellschaft ist Mitglied im Arbeitgeberverband der chem. Industrie und damit eingebunden in das Tarifwerk der chemischen Industrie mit der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE). Für die Vergütung der tariflichen Mitarbeiter besteht ein firmenbezogener Verbandstarifvertrag mit der IGBCE, in dem Regelungen zu Arbeitszeit, Jahresleistung und Vergütung explizit für die Enka GmbH & Co. KG vereinbart wurden. Für die außertariflichen Mitarbeiter werden individuelle Vereinbarungen getroffen. Aus den gemeinsam getroffenen tariflichen Vereinbarungen ergab sich für das Geschäftsjahr eine Erfolgsbeteiligung der tariflichen Mitarbeiter. Eine entsprechende Rückstellung wurde per Ende 2023 gebildet.
Zur Steuerung der Unternehmensaktivitäten nutzt die Enka GmbH & Co. KG verschiedene Kennzahlen. Die Gesellschaft verwendet im finanzbezogenen Bereich das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 1 als wesentliche Steuerungsgröße. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit betrug in 2023 3,9 Mio. Euro (Vorjahr = 5,6 Mio. Euro). Im nicht finanzbezogenen Bereich steuert die Gesellschaft die unternehmerischen Aktivitäten mit Hilfe der Vertriebskennzahl Absatz. Die Absatzmenge lag mit 3.836 Tonnen Spulengarn im Geschäftsjahr 2023, wie bereits erläutert, insgesamt deutlich unter der für diesen Zeitraum geplanten Menge von 4.800 Tonnen.
Die relativ hohe Inflation und das dadurch veränderte Konsumverhalten führten zu weiterhin hohen Lagerbeständen in der textilen Pipeline und entsprechender Zurückhaltung bei Folgebestellungen aus der textilen Wertschöpfungskette. Dadurch lagen die geplanten Absatzvolumina durchgehend und deutlich unter den für das Jahr 2023 geplanten Mengen. Insgesamt lagen die Absatzmengen für das Jahr 2023 um über 20 % unter dem Plan und um 13,6 % unter dem Vorjahresabsatz. Trotz des Absatzrückgangs konnten durch einen geänderten Produktmix bei den abgesetzten Mengen und durch realisierte Preiserhöhungen mit 54,4 Mio. Euro um 3,9 Mio. höhere Umsatzerlöse als im Vorjahr realisiert werden. Günstigere Einkaufspreise beim Zellstoff und der Energie sowie eine gedrosselte Produktion führten zu deutlich niedrigeren variablen Kosten bei Rohstoffen, Hilfsstoffen und den variablen Energiekosten. Auch die fixen Kosten, vor allem die an die verminderte Kapazitätsauslastung angepassten Kosten für Instandhaltungsmaßnahmen, lagen deutlich unter Plan. Bei den sonstigen Erträgen und Aufwendungen wird in der Summe ein Ertrag in Höhe von 0,5 Mio. Euro ausgewiesen. Dieser setzt sich hauptsächlich zusammen aus Auflösung von Rückstellungen aus dem firmenbezogenen Verbandstarif, einer nicht zum Tragen gekommenen Rabattvereinbarung sowie Aufwendungen aus Währungskursdifferenzen. Die niedrigeren variablen und fixen Kosten und der im Laufe des Jahres eingetretene Lageraufbau führten insgesamt zu einem positiven Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2 von + 3,8 Mio. Euro. Insgesamt ergab sich ein positives Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit von + 3,9 Mio. Euro (Vorjahr = 5,6 Mio. Euro).
Der Schwerpunkt im Geschäftsjahr 2023 lag weiterhin auf Ersatzinvestitionen.
In 2023 gab es im Vergleich zum Vorjahr keine wesentliche Veränderung im Bestand von technischen Anlagen und Mieteinbauten sowie anderen Anlagen. In der Summe ist der Wert der Sachanlagen nur geringfügig um 0,1 Mio. Euro gesunken. Es kam zu wesentlichen Veränderungen in den Vorräten. Die Bestände in den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen blieben ohne Veränderung auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Eine sehr wesentliche Veränderung gab es bei den Beständen in Halb- und Fertigfabrikaten. Auf Grund der schlechten Marktlage und der nur teilweisen Anpassung in der Produktionskapazität sind die Bestände in den Halbfabrikaten um 1,4 Mio. Euro und die in Fertigfabrikaten um 2,2 Mio. Euro deutlich angestiegen. Die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen sind um 3,1 Mio. Euro angestiegen. Es gab eine wesentliche Veränderung im Kassenbestand, der hauptsächlich durch geringere Zahlungen der Vertriebsgesellschaft im Vergleich zu der Vergleichsperiode 2022 deutlich um 4,0 Mio. Euro gesunken ist. Es wird ein Jahresüberschuss in Höhe von 3,4 Mio. Euro ausgewiesen. Bei einem stabilen Eigenkapital, das wie im Vorjahr in Höhe von 7,7 Mio. Euro ausgewiesen wird, sank auf Grund der Bilanzverlängerung die Eigenkapitalquote leicht von 22,9 % in 2022 auf 21,4 % in 2023. Die Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Mitarbeitern sind infolge der Planregelung im Zuge des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung 2020 an den Pensionssicherungsverein übergegangen. Beim Unternehmen verblieben sind hingegen die Pensionsverpflichtungen gegenüber aktiven Mitarbeitern. Die geänderten Prämissen zum 31.12.2023, wie z.B. Einkommens- und Rentenanpassungstrend führten zu einer leichten Verringerung der Pensionsverpflichtungen von 0,3 Mio. Euro. Gleichzeitig erniedrigte sich der Aktivwert für die Entgeltumwandlung. Insgesamt kam es dadurch per Ende 2023 zu einer Verringerung der Pensionsverpflichtungen um 0,1 Mio. auf 3,5 Mio. Euro. Die Pensionsverpflichtungen haben einen sehr langfristigen Charakter und betragen nun per Ende 2023 9,7 % der Passivseite. Der hohe Gewinn führt im Vergleich zum Jahr 2022 zu einer Erhöhung der Steuerrückstellung für zu zahlende Gewerbesteuer um 0,5 Mio. Euro. Für eine zu zahlende Verpflichtung aus dem Kauf von Co2-Zertifikaten wurde eine Rückstellung von 0,6 Mio. Euro gebildet. Gleichzeitig wurden geringere Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sowie geringere sonstige Personalrückstellungen gebildet. In der Summe haben sich die sonstigen Rückstellungen im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Mio. Euro verringert. Der Bestand an Verpflichtungen aus Lieferungen und Leistungen verringerte sich im Vergleich zu Ende 2022 deutlich um 1,3 Mio. Euro auf 1,7 Mio. Euro. Der Hauptgrund für den Rückgang ist die durch die reduzierte Produktion entstanden geringere Verpflichtungen für Zahlungen an den Rohstofflieferanten sowie an den lokalen Energieerzeuger und Cordenka. Es wird eine deutlich erhöhte Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 Mio. Euro erhöht, hauptsächlich auf Grund von Verpflichtungen zur Gewinnabführung gegenüber der Kommanditistin ICI Chemical Investors II GmbH. Auf Grund der Verpflichtung zur Zahlung von Umsatzsteuer an das Finanzamt haben sich die sonstigen Verbindlichkeiten im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,4 Mio. Euro erhöht. In der Summe führen die genannten Entwicklungen zu einer Bilanzverlängerung um 2,3 Mio. Euro auf 36,0 Mio. Euro. Die Gesellschaft war stets in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Chancen- und RisikoberichtVon besonderer Bedeutung ist die frühzeitige Erkennung von Risiken und Veränderungen unserer internationalen Märkte, um die daraus notwendigen strategischen Entscheidungen rechtzeitig einzuleiten. Das seit Jahren in die Unternehmensprozesse integrierte Risikomanagementsystem hat die Aufgabe, diese Risiken rechtzeitig zu erfassen und zu bewerten, um gegebenenfalls zeitnah gegensteuern zu können. Eine flexible und situative Anpassung des Inhalts des Risikomanagementsystems stellt einen bedarfsgerechten Informationsfluss zum Management sicher. Die Überwachung der Wirtschaftlichkeit erfolgt über ein ausgeprägtes Berichtswesen. Wesentliche Kennzahlen werden monatlich zusammengestellt und den Plan- und Prognosewerten gegenübergestellt. Über mittelfristige Jahresplanungen und einer hieraus abgeleiteten Budgetplanung wird die Unternehmensentwicklung kontinuierlich zwischen dem Gesellschafter und der Geschäftsführung besprochen und abgestimmt. Alle wichtigen Lieferverträge am Standort sind langfristig gültig, die wesentlichen Verträge zur Belieferung mit Viskose und Spinnbad sowie mit Zellstoff wurden im Laufe des Jahres 2023 verlängert bzw. neu geregelt. Da wir alle aus unserer Sicht derzeit unsicheren Forderungspositionen wertberichtigt haben und das Forderungsmanagement auch weiterhin sehr konsequent die Kundenforderungen kritisch überprüft und je nach Risikoeinschätzung Lieferungen gesperrt werden, gehen wir davon aus, dass auch diesbezüglich keine weiteren Risiken bestehen. Für einzelne Schadensfälle und Haftungsrisiken haben wir Versicherungen abgeschlossen, die sicherstellen, dass sich mögliche Folgen eintretender Risiken in Grenzen halten bzw. ausgeschlossen werden. Deren Umfang wird laufend überprüft und bei Bedarf angepasst. Um im Spannungsfeld zwischen Verlustrisiken und Gewinnchancen weiterhin erfolgreich zu sein, ist die Wahrnehmung unternehmerischer Chancen wichtiger Bestandteil unserer strategischen Ausrichtung. Wir werden deshalb auch weiterhin aktiv neue Regionen wie auch Marktsegmente hinsichtlich möglicher Absatzchancen untersuchen sowie gemeinsam mit unseren Kunden an der Entwicklung neuer Produkte arbeiten. Die Bewertung möglicher Risiken beschränkt sich auf Volumen- und Preisabweichungen. Wegen der in 2022 eingetretenen Energiekrise und der im folgenden allgemeinen Inflation werden diese Faktoren für das Geschäftsjahr 2024 wie in der folgenden Übersicht bewertet:
Die Umsätze im 1. und 2. Quartal 2024 liegen bislang wie insbesondere schon in der 2. Hälfte des Vorjahres weiter deutlich unter Plan, da das zögerliche Konsumverhalten sowie die daraus resultierenden Bestandskorrekturen in den Lägern in der textilen Wertschöpfungskette weiter andauern. Wir haben daher nach entsprechender Vorsorge durch Lagerabbau und Absicherung einer ausreichenden Lagerreichweite den zunächst für vier bis sechs Wochen Anfang des Jahres 2024 geplanten Instandhaltungsstillstand auf eine Dauer von nunmehr vier Monaten ausgedehnt und damit unsere Produktion dem Bestellverhalten der Kunden und unserem Liquiditätsbedarf angepasst. Wir gehen auf Basis der aktuellen Jahresplanungen für 2024 davon aus, dass die Gesellschaft ihre zukünftigen finanziellen Verpflichtungen nachkommen kann. Hinweise auf weitere Risiken, die einen bestandsgefährdenden Einfluss auf die Unternehmensfortführung haben, sind derzeit nicht bekannt. PrognoseberichtIm Verlauf des Jahres 2023 hat sich gezeigt, dass die positive Marktentwicklung der beiden Vorjahre sich nicht weiter fortgesetzt hat. Nachdem wir im Vorjahreszeitraum noch das für uns relevante textile Geschäft insbesondere in den höherwertigen Marktsegmenten als relativ krisensicher trotz der unmittelbaren und mittelbaren Folgen aus dem Ukraine-Krieg bezeichnet hatten, haben die massiven Kosten- und Preisbewegungen der letzten beiden Jahre und die in der Folge eingesetzte Inflation zu einem zögerlichen Konsumentenverhalten und einem starken Lageraufbau in der textilen Wertschöpfungskette geführt. Beide Effekte bremsen aktuell unser Geschäft stark ab. Hierzu trägt auch die inzwischen eingetretene Normalisierung der globalen Lieferketten und der daraus resultierende Wettbewerbsdruck durch außereuropäische Importe sowie das daraus resultierende Ausweichverhalten der textilen Wertschöpfungskette bei. Allerdings gehen wir davon aus, dass unser Unternehmen, sobald die Lagerbereinigung in der textilen Wertschöpfungskette im notwendigen Umfang stattgefunden hat, wie in der Vergangenheit weiter davon profitiert, dass wegen der steigenden Aufmerksamkeit in der Textil- und Bekleidungsindustrie für nachhaltige Herstellungsprozesse und der in diesem Zusammenhang immer stärkeren Regulierungsmaßnahmen unsere klare Positionierung als europäischer und nachhaltiger Qualitätsführer auf dem Markt für textile Viskosefilamentgarne sehr hilfreich ist und unserer Geschäft auch in Zukunft weiter stabilisieren kann. Wir gehen derzeit von der Inflation angepasst moderat steigenden Rohstoffpreisen und Energiekosten aus, und im Übrigen von moderat steigenden Personalkosten, und haben dies sowie entsprechende Preisanpassungsmaßnahmen für unsere Produkte in unseren Kalkulationen für die Jahre 2024 bis 2026 berücksichtigt. Unter Berücksichtigung der o.g. Prämissen ergeben die aktuellen Jahresplanungen 2024 bis 2026 ein sich im Laufe des 2. Halbjahres 2024 allmählich stabilisierendes Mengengerüst sowie stabile Mengengerüste und Umsatzvolumina in den Jahren 2025 und 2026 auf dem Niveau des Jahres 2019, einen Umsatzrückgang in 2024 gegenüber dem Vorjahr von ca. 25 % mit einem negativen Betriebsergebnis im hohen 7stelligen Bereich in 2024 und leicht positiven Betriebsergebnissen in 2025 und 2026, einem negativen Cashflow im niedrigen 7-stelligen Bereich in 2024 sowie jeweils einem leicht positiven Cashflow ab dem Jahr 2025 für den Rest des Planungszeitraums. Unabhängig davon sind wir der Ansicht, eine wettbewerbsfähige, schlanke und effiziente Organisation zu besitzen, die auch in der Lage ist, mögliche Absatzschwankungen, die aus dem allgemeinen Kosten- und Wettbewerbsdruck in der textilen Pipeline resultieren, aufzufangen. Aufgrund der aktuellen Marktschätzung ist damit die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als angemessen anzusehen.
Erlenbach, den 9. August 2024 EP Frankfurt GmbH Die Geschäftsführung Dr. Till Boldt Wolfgang Menrath
1 Als Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit
wird das Zwischenergebnis der Erträge und Aufwendungen
(= Ebit vor Zinsen und Steuern) aus dem operativen
Geschäft angesehen.
Bilanz zum 31.12.2023
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023A. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Enka GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Erlenbach und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Aschaffenburg (HR A 4816). Die Enka GmbH & Co. KG erfüllt als Personenhandelsgesellschaft die Kriterien des § 264a HGB. Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt Der vorliegende Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung sowie den Anhang (einschließlich Anlagenspiegel) und wurde gemäß §§ 242 ff., §§ 264 ff. HGB erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 3 HGB gegliedert. Angaben, welche wahlweise in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, wurden überwiegend im Anhang dargestellt. Die sonstigen Steuern werden - wie international üblich - nicht als eigenständige Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Diese sind in dem Posten Allgemeine Verwaltungskosten enthalten. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das Ende des Geschäftsjahres endet satzungsgemäß zum 31.12. des betreffenden Jahres, in diesem Fall zum 31.12.2023. Alle Angaben erfolgen grundsätzlich in Tausend Euro (T €). B. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeAllgemein Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände (z.B. Software) werden zu Anschaffungskosten bewertet und planmäßig entsprechend den voraussichtlichen Nutzungszeiten von 1 Jahr bis 3 Jahre abgeschrieben. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Dem Vermögensgegenstand direkt zurechenbare Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird das Aktivierungswahlrecht nicht in Anspruch genommen. Forschungs- und Entwicklungskosten werden sofort in voller Höhe als Aufwand gebucht. Sachanlagen Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Dem Vermögensgegenstand direkt zurechenbare Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Berechnung der Herstellungskosten für selbst erstellte Anlagen erfolgt entsprechend § 255 Abs. 2 HGB, angemessene Gemeinkosten werden anteilig berücksichtigt. Geleistete Anzahlungen werden mit dem Nennbetrag bewertet. Die bilanziellen Sachanlagen haben die folgenden Nutzungsdauern und werden überwiegend linear abgeschrieben:
Ab dem Geschäftsjahr 2018 werden geringwertige Wirtschaftsgüter von 250,00 € bis 800,00 € einzeln erfasst und im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Finanzanlagen Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Bei dauerhafter Wertminderung erfolgt die Bewertung zu niedrigeren beizulegenden Werten. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechend Zuschreibungen vorgenommen. Umlaufvermögen Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten nach der Methode des gewogenen, gewachsenen Durchschnittswertes oder zum niedrigeren Wert am Bilanzstichtag. Den Risiken aus langer Lagerdauer, Sachmängeln und Schwund wird durch Altersabschläge Rechnung getragen. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, die Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne, Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie angemessene Teile der Verwaltungskosten umfassen. Sofern die erzielbaren Erlöse unter den Herstellungskosten liegen, sind diese Erlöse maßgebend für die Bewertung. Von dem Bewertungsvereinfachungsverfahren im Sinne des § 256 HGB wurde im Vorjahr Gebrauch gemacht und die fertigen und unfertigen Erzeugnisse einer Gruppenbewertung unterzogen. Im Berichtsjahr erfolgte eine Anpassung von der Gruppenbewertung auf die Einzelbewertung, weil diese auch Basis für die IFRS-Bewertung ist. Beim Ansatz der Herstellungskosten des Vorratsvermögens sind Fremdkapitalzinsen nicht einbezogen worden. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert, soweit erforderlich, werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Latente Steuern Auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlustvorträgen wird ein Überhang an passiven latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Sofern insgesamt eine zukünftige Steuerentlastung erwartet wird, erfolgt der Ansatz von aktiven latenten Steuern. Soweit die aktiven latenten Steuern den vorhandenen passiven latenten Steuern entsprechen, werden diese verrechnet dargestellt. Verlustvorträge werden insoweit berücksichtigt, als eine Verrechnung mit steuerpflichtigem Einkommen innerhalb der nächsten fünf Jahre realisierbar ist. Die Bewertung von latenten Steuern erfolgt auf der Grundlage der Steuermesszahl von 3,5% und dem Hebesatz der Gemeinden Erlenbach und Elsenfeld von 360%. Daraus ermittelt sich ein Ertragsteuersatz von 12,60%. Eigenkapital Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert. Vermögens- sowie Ertrags- und Aufwandsverrechnung bei Pensionen Für Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Pensionszusagen sowie tariflicher Altersvorsorge und Deferred-Compensation-Modellen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, erfolgt die Bewertung seit dem 1. Januar 2010 zum beizulegenden Zeitwert. Erträge und Aufwendungen aus diesen Vermögensgegenständen werden mit dem Aufwand aus der Aufzinsung der entsprechenden Verpflichtungen saldiert und im übrigen Finanzergebnis ausgewiesen. Weiterhin werden diese Vermögensgegenstände mit der jeweils zugrunde liegenden Verpflichtung verrechnet. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den Rückstellungen erfasst. Übersteigt der Wert der Vermögensgegenstände die Verpflichtungen, erfolgt der Ausweis als Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Leistungsverpflichtungen aus Pensionszusagen werden auf Basis der Heubeck-Richttafeln 2018G unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten mit dem anhand des versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelten Erfüllungsbetrag bewertet. Zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung des Barwerts der erdienten Anwartschaft berücksichtigt. Für die Abzinsung wird der jeweilige von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzins der vergangenen zehn Jahre für eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren verwendet. Innerhalb der Rückstellung für Pensionen sind auch mittelbare Pensionsverpflichtungen ausgewiesen, wenn eine anteilige Deckungslücke zwischen dem Kassenvermögen der Gruppenunterstützungskasse ENKA e.V. und dem versicherungsmathematisch notwendigen Deckungskapital entsteht. Entsprechend dem Wahlrecht gem. Art. 28 EGHGB wurde die zum 31.12.2007 bilanzierte Rückstellung eingefroren. Die passivierten Pensionsrückstellungen wurden jedoch infolge der bestehenden Bewertungsvorschriften (§ 253 Abs. 1 S. 2 und Abs. 2 HGB) wie zuvor bereits beschrieben neu bewertet. Zur Verrechnung von Verpflichtungen mit Vermögensgegenständen sowie zur Verrechnung von Erträgen und Aufwendungen siehe "Vermögens- sowie Ertrags- und Aufwandsverrechnung". Steuer- und Sonstige Rückstellungen In den Steuer- und Sonstigen Rückstellungen sind in angemessenem und ausreichendem Umfang individuelle Vorsorgen für alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen zum erwarteten Erfüllungsbetrag gebildet. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Das Unternehmen passiviert rechtsverbindlich zugesagte Jubiläumszuwendungen, die versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung des Anwartschaftsbarwertverfahrens und einer Betriebszugehörigkeit von mindestens 10 Jahren berechnet werden. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsumrechnung Die Geschäftsvorfälle in Fremdwährungen werden bei Entstehung mit den Geld- bzw. Briefkursen bewertet. Zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung der (ausschließlich kurzfristigen) Fremdwährungsforderungen und -schulden zum Devisenkassamittelkurs. Sich hieraus ergebende Umrechnungsunterschiede werden grundsätzlich erfolgswirksam berücksichtigt. Gleiches gilt für liquide Mittel und Haftungsverhältnisse in Fremdwährung. C. Erläuterungen zum JahresabschlussI. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2023 ist in einer gesonderten Übersicht dargestellt. Per 31.12.2023 hält das Unternehmen folgende Beteiligungen:
** Zahlen per 31.12.2022 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich entsprechend ihren Restlaufzeiten per 31.12.2023 (31.12.2022) wie folgt zusammen:
Innerhalb der Forderungen gegen verbundene Unternehmen beträgt der Anteil Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.735 T € (31.12.2022: 5.600 T €). Innerhalb der sonstigen Vermögensgegenstände werden CO 2 Zertifikate mit 129 T € (31.12.2022: 0 T €) ausgewiesen sowie Forderungen aus Stromsteuer & Energie in Höhe von 357 T €. Des Weiteren sind enthalten debitorische Kreditoren in Höhe von 19 T € (31.12.2022: 742 T €) und Umsatzsteuer-Forderungen in Höhe von 46 T € (31.12.2022: 170 T €). Aktive latente Steuern Latente Steuern sind auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie gegebenenfalls auf Verlustvorträge zu bilden. Die passiven latenten Steuern betragen 131 T € (31.12.2022: 131 T €). Die aktiven latenten Steuern betragen 406 T € (31.12.2022: 433 T €). Daraus ergibt sich ein Saldo von aktiven latenten Steuern in Höhe von 275 T € (31.12.2022: 302 T €). Diese resultieren aus einer Gesamtbetrachtung der Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden. Die sich insgesamt ergebenden latenten Steuern betreffen im Wesentlichen passive latente Steuern auf steuerliche Ergänzungsbilanzen zum Anlagevermögen sowie aktive latente Steuern auf Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen. Bei der Bewertung der latenten Steuern wird ein Steuersatz von 12,60 % zugrunde gelegt. Gesellschafter, Kapital Persönlich haftende Gesellschafterin ist die EP Frankfurt GmbH. Der Sitz der Gesellschafterin ist Obernburg (HRB 11156). Die Komplementärin ist am Kapital und Vermögen der Gesellschaft nicht beteiligt. Kommanditisten sind die International Chemical Investors II GmbH, Frankfurt am Main, mit einer Hafteinlage von 2.800 T € und die Enka Beteiligungs-GmbH, Wuppertal, mit einer Hafteinlage von 151 T €. Das Gesellschaftskapital (Festkapital) beträgt 2.951 T €. Des Weiteren ist im Eigenkapital eine Gewinnrücklage über 4.757 T € enthalten. Angesichts einer weiterhin positiven Fortführungsprognose erfolgt die Bilanzierung unter Going Concern Aspekten. Die ENKA GmbH & Co. KG wird in den Konzernabschluss der ICI Group GmbH einbezogen, der entsprechend den Vorschriften der IAS/IFRS des IASB aufgestellt wird. Kleinster und größter Konsolidierungskreis im Konzern ist die ICI Group GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Rückstellungen für Pensionen Die Pensionsrückstellungen beruhen auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens auf Basis der Heubeck-Richttafeln 2018G. Aufgrund der Regelung in § 253 Abs. 1 HGB (Ansatz von Rückstellungen zum Erfüllungsbetrag) werden bei der versicherungsmathematischen Berechnung der Pensionsrückstellungen zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen sowie die erwartete Mitarbeiterentwicklung (Fluktuation) berücksichtigt. Ein Karrieretrend wird insofern berücksichtigt, als sich dieser in einem Zuschlag auf die angenommene Regelgehaltserhöhung niederschlägt. Bei der Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurde im Jahr 2023 eine Gehaltsdynamik der anrechenbaren Bezüge von 3,2% berücksichtigt. Die zugrunde gelegte Rentensteigerung beträgt 1% für beitragsorientierte Leistungszusagen bzw. 2,4% für sonstige Zusagen. Es wird ein fristenkongruenter, durchschnittlicher Marktzinssatz der letzten zehn Jahre in Höhe von 1,83% (31.12.2022: 1,78%) verwendet. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellung basierend auf dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und der Bewertung der Pensionsrückstellung basierend auf dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt für die bilanzierten unmittelbaren und mittelbaren Pensionszusagen 114 T €. Der bilanzierte Erfüllungsbetrag für Pensionen beläuft sich zum 31.12.2023 auf 4.636 T € (31.12.2022: 4.901 T €); nach Saldierung mit dem Zeitwert des Planvermögens i. H. v. 1.148 T € (31.12.2022: 1.297 T €) ergibt sich ein Bilanzausweis von 3.488 T € (31.12.2022: 3.604 T €). Die fortgeführten Anschaffungskosten entsprechen dem Zeitwert des Planvermögens. In dem Bilanzausweis in Höhe von 3.488 T € sind Rückstellungen für mittelbare Pensionsverpflichtungen von 1.527 T € (31.12.2022: 1.571 T €) enthalten. Die Deckungslücke zwischen bilanzierter Rückstellung für mittelbare Pensionsverpflichtungen und nicht durch Kassenvermögen gedeckten mittelbaren Verpflichtungen beträgt zum 31.12.2023 3.919 T € (31.12.2022: 4.030T €). Die Aktivwerte werden zum Bilanzstichtag 31.12.2023 mit 1.148 T € (31.12.2022: 1.297 T €) bilanziert. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen der Enka GmbH & Co. KG in Höhe von 2.241 T € (31.12.2022: 2.537 T €) wurden für Personalaufwendungen sowie für andere betriebstypische Risiken gebildet. Bei den übrigen Rückstellungen handelt es sich um Optionen für CO 2 -Zertifikate, die gemäß § 255 Abs. 1 HGB mit den Anschaffungskosten bewertet werden. Wesentliche Positionen sind:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten der Enka GmbH & Co. KG weisen per 31.12.2023 (31.12.2022) folgende Fristen auf:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen 18.028 T€ (31.12.2022: 14.675 T €) auf Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Innerhalb der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beträgt der Anteil Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.054 T € (31.12.2022: 1.189 T €). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern von 587 T € (31.12.2022: 560 T €) sowie Verbindlichkeiten aus Steuern von 462 T € (31.12.2022: 135 T €) enthalten. Des Weiteren bestehen Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von 7 T € (31.12.2022:13 T €). II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die im Umsatzkostenverfahren aufgeführten vier Funktionsbereiche werden bei der Enka GmbH & Co. KG wie folgt definiert: Umsatzerlöse Gemäß Vertriebsvertrag verkauft die Enka GmbH & Co. KG ihre gesamten hergestellten Produkte über die ENKA International GmbH & Co. KG, Wuppertal, an die Endkunden. Die ENKA International GmbH & Co. KG hat seit 2007 die Vermarktung der in der ENKA-Gruppe hergestellten Viskose Filamentgarne übernommen. Insofern sind auch die Forderungen aus dem Verkauf unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen erfasst. Herstellungskosten umfassen alle Aufwendungen innerhalb der Produktionsstätten einschließlich der dortigen Verwaltungsbereiche sowie Dienstleistungen der ICIG Business Services GmbH & Co. KG. Vertriebskosten beinhalten die Kosten der Lager- und Versandbereiche. Allgemeine Verwaltungskosten Dieser Posten enthält die Verwaltungskosten, welche weder den Herstellungskosten noch den Vertriebskosten zuzurechnen sind. Die sonstigen Steuern betragen 0 T € (Vorjahr 10 €). Sonstige betriebliche Erträge / Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich im Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 auf 960 T € (Vorjahr: 562 T €). Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich im Wesentlichen aus periodenfremden Erträgen i. H. v. 352 T € (Vorjahr: 5 T €) und der Auflösung von Rückstellungen i. H. v. 570 T € (Vorjahr: 308 T €) zusammen. In den periodenfremden Erträgen sind CO 2 Zertifikate i. H. v. 339 T € (Vorjahr: 0 T €) enthalten sowie Bonuserstattungen i. H. v. 12 T € (Vorjahr: 0 T €). Die Auflösung der Rückstellungen beinhaltet vor allem eine Rabattvereinbarung i. H. v. 396 T €, die nicht zum Tragen kommt, sowie 131 T € aus dem firmenbezogenen Verbandstarifvertrag, die nicht ausgezahlt wird. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 481 T € (Vorjahr: 103 T €), darin enthalten 342 T € (Vorjahr: 3 T €) für verschiedene Aufwendungen, 118 T € (Vorjahr: 20 T €) für Währungskursverluste sowie periodenfremde Aufwendungen 21 T € (Vorjahr: 49 T€). Die verschiedenen Aufwendungen beinhalten Abgänge von CO 2 Zertifikate in Höhe von 339 T € sowie Auslagenerstattungen und Haftungsvergütung über 2 T€. Zinsen Im Geschäftsjahr 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 betrugen die "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" 39 T € (Vorjahr: 34 T €). Davon entfällt auf die Aufzinsung der Pensionsrückstellung ein Betrag in Höhe von 39 T € (Vorjahr: 34 T €). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Im abgelaufenen Geschäftsjahr 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 ist Aufwand für latente Steuern in Höhe von 27 T € (Vorjahr: 415 T €) angefallen sowie Gewerbeertragsteuer von 453 T € (Vorjahr: 281 T €). Sonstige Angaben Der Materialaufwand betrug:
Der Personalaufwand gliedert sich wie folgt:
Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Bei den Sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum 31.12.2023 (31.12.2022) handelt es sich hauptsächlich um zukünftige Leasingverpflichtungen für Maschinen durch den in 2011 geschlossenen Vertrag mit der ENKA Engineering Services GmbH (siehe Abschnitt »Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte«). Darüber hinaus bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Leasing von Staplerfahrzeugen sowie aus der Anmietung von Gebäuden und Nutzungsflächen.
In den Leasingverpflichtungen sind Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. Diese setzen sich wie folgt zusammen.
Nicht in der Bilanz enthaltende Geschäfte Die Enka GmbH & Co. KG verkaufte mehrere Maschinen und sonstige Produktionsanlagen an die ENKA Engineering Services GmbH und least es gleichzeitig zur Nutzung wieder zurück. Es handelt sich dabei um ein Sale-and-Operating-Leaseback-Geschäft, welches der Verbesserung der Bilanz- und Finanzierungsstruktur dient. Honorare des Abschlussprüfers Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 berechnete Honorar beträgt netto 42 T € für Abschlussprüferdienstleistungen. Konzernzugehörigkeit Die Enka GmbH & Co. KG wird in den Konzernabschluss der ICI Group GmbH einbezogen. Kleinster und größter Konsolidierungskreis im Konzern ist die ICI Group GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Der Konzernabschluss der International Chemical Investors S.E. wird gemäß den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union gelten, aufgestellt. Dies führt zu unterschiedlichen Bewertungsansätzen insbesondere in folgenden Bereichen:
Geschäftsführung EP Frankfurt GmbH, Obernburg
Die Aufwendungen für die Geschäftsleitung nach § 285 Nr. 9 HGB fielen für den Zeitraum 01.01.2023 bis 31.12.2023 sowohl bei der Berichtsfirma als auch bei den Schwestergesellschaften ICIG Business Services GmbH & Co. KG und ENKA International GmbH & Co. KG an. Die Angabe der Leistungen an Mitglieder der Geschäftsführung und an frühere Mitglieder der Geschäftsleitung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.
Erlenbach, den 9. August 2024. EP Frankfurt GmbH Die Geschäftsführung Dr. Till Boldt Wolfgang Menrath Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Enka GmbH & Co. KG, Erlenbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Enka GmbH & Co. KG, Erlenbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Enka GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 9. August 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Martin Flür, Wirtschaftsprüfer ppa. Detmar Lentz, Wirtschaftsprüfer PROTOKOLL Gesellschafterversammlungder ENKA GmbH & Co. KGGesellschafter der im Handelsregister des Amtsgerichts Aschaffenburg unter HRA 4816 eingetragenen ENKA GmbH & Co. KG in Erlenbach sind als einzige persönlich haftende Gesellschafterin ohne Kapitalbeteiligung die im Handelsregister des Amtsgerichts Aschaffenburg unter HRB 11156 eingetragene EP Frankfurt GmbH, als Kommanditistin mit einer Hafteinlage in Höhe von 2.800.495,83 Euro International Chemical Investors II GmbH, Frankfurt am Main, sowie als weitere Kommanditistin mit einer Hafteinlage in Höhe von 150.500,82 Euro die ENKA Beteiligungs-GmbH, Wuppertal. Unter Verzicht auf sämtliche Bestimmungen der Einberufung, Ankündigung und Abhaltung treten die Gesellschafter, rechtlich vertreten durch die Unterzeichner, zur Gesellschafterversammlung zusammen und beschließen: 1. Der Jahresabschluss 2023, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023, der Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, wird festgestellt. 2. Der Jahresüberschuss von 3.352.218,38 Euro wurde den Kommanditisten im Verhältnis ihrer Beteiligungen (3.181.255,24 Euro für International Chemical Investors II GmbH und 170.963,14 Euro für ENKA Beteiligungs-GmbH) gutgeschrieben. 3. Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2024 wird die PriceWaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gewählt.
Wuppertal, den 14. Oktober 2024 EP Frankfurt GmbH Dr. Boldt Menrath
International Chemical Investors II GmbH Koster Sprenger
ENKA Beteiligungs-GmbH Koster Sprenger Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 14.10.2024 festgestellt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
4 nahegelegene Organisationen
Wärme- und Kältehandel
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen