MF Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Maximilian Finsterle seit 11.6.2025 | Prokura |
Michael Schirmer seit 5.7.2023 | Prokura |
Thomas Finsterle seit 19.12.2016 | Geschäftsführer |
Markus Finsterle seit 19.12.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Finsterle GmbHDürmentingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Finsterle GmbH, DürmentingenI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Unser Unternehmen ist im Bereich der Stahl- und Metallbearbeitung tätig. Dies umfasst die Bereiche Stahlbau, Mechanische Bearbeitung und Oberflächentechnik. Unsere Kunden bestellen in der Regel einbaufertige Baugruppen, die von diesen im Rahmen Ihrer Produktmontage verwendet werden. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach einem kräftigen Start in das Jahr 2023 hat die Weltkonjunktur im Laufe des Jahres sich deutlich verlangsamt und sich damit auf niedrigem Niveau stabilisiert. Eine schwache Industrieproduktion und weltweit stark gestiegene Zinsen sind hierbei die wesentlichen Gründe. Zudem wirkt sich die verhaltene Entwicklung in China, insbesondere aus der Verschuldung des dortigen Immobiliensektors negativ aus. Die globalen Konjunkturaussichten haben sich aufgrund von Prognosen weiter deutlich eingetrübt. Neben den weiterhin hohen Produktionskosten, einer reduzierten Kaufkraft der privaten Haushalte und die aufgrund der hohen Inflation notwendig gewordenen geldpolitischen Straffungen sind auf mittlere Sicht nun eine schwache Produktivitätsentwicklung, ein geringes Tempo bei notwendigen Strukturreformen und eine zunehmende geoökonomische Fragmentierung wachstumshemmende Faktoren. Laut Statistischem Bundesamt ist die deutsche Wirtschaft in 2023 preisbereinigt um 0,3% gesunken und hat sich nach einem Anstieg von 1,8% im Vorjahr vom Corona-bedingten Einbruch der Vorjahre nicht weiter erholt. Im Vergleich zu 2019 lag das Brutto-Inlandsprodukt zwar um 0,7% höher, die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in einem krisengeprägten Umfeld kam jedoch ins Stocken. Die Bundesregierung hatte für 2023 ursprünglich ein Wachstum von 0,2% in Deutschland erwartet. Aktuell wird von einem weiteren Rückgang in Höhe von 0,3% für 2024 ausgegangen. Für die Weltwirtschaft wird aktuell noch von einem Wirtschaftswachstum von 0,9% für 2023 ausgegangen und mit einem Wachstum von 3,5% für das laufende Jahr 2024 gerechnet. Bei der derzeit hohen globalen Inflation von 6,9% in 2023 wird ein Absinken auf 2,3 % in 2024 prognostiziert. Neben der Inflation belasten die andauernden Krisenherde in der Ukraine und dem Nahen Osten, sowie die die sich abschwächende chinesische Wirtschaft das Klima. Bei einer Gesamtbetrachtung dominieren somit weiterhin die Risiken über die Chancen. In Deutschland konnten die meisten Dienstleistungsbereiche ihre wirtschaftlichen Aktivitäten ausweiten und stützten somit die deutsche Wirtschaft in 2023. Durch eine sehr niedrige Produktion im Bereich der Energieversorgung ging die Wirtschaftsleistung im Bereich Produzierenden Gewerbe ohne Bau um 2% zurück. Das Baugewerbe konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe steigern, wodurch es trotz der Einbußen infolge hoher Bau- und Finanzierungskosten sowie dem Fachkräftemangel zu einem kleinen Anstieg in Höhe von 0,2% kam. Durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte und einer steigenden Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung konnten die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels ausgeglichen werden. In 2023 trugen durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätige mit Arbeitsort in Deutschland zur Wirtschaftsleistung bei, wobei dieser Aufbau an Arbeitsplätzen fast ausschließlich im Dienstleistungssektor stattfand. Bei den Unternehmenstabilisierten sich die Lieferketten und der weiterhin vorhandene Materialmangel baute sich weiter ab. Die auf hohem Niveau stabilisierten Energiepreise und stark gestiegene Löhne in 2023 belasten die Unternehmen jedoch zudem. Obwohl der Lohnanstieg mit 6,7% höher als die Inflation mit 5,9% in 2023 lag, konsumierten die privaten Haushalte preisbereinigt 1,1% weniger als im Vorjahr. Bedingt durch den Krieg in der Ukraine kam es seit 2022 zu einem historisch hohen Inflationsanstieg, insbesondere die Verteuerung von Energie war ein Preistreiber. Der hohe Inflationsanstieg aus dem Jahr 2022 mit 7,9% und 2023 mit 5,9% wird nach derzeitiger Prognose von Ökonomen und Forscher im laufenden Jahr 2024 mit 2,2% weit geringer ausfallen. Die Europäische Zentralbank versucht weiterhin durch ein restriktives Zinsniveau die Inflation weiter zu senken und eine zeitnahe Rückkehr der Inflation zu seinem mittelfristigen 2%-Ziel zu gewährleisten. Die Produktion der Stahl- und Metallverarbeitender Unternehmen ist dem Wirtschaftsverband WSM zufolge im Jahr 2023 um 3,0% im Vergleich zu 2022 gesunken und liegt damit im Vergleich zu den Vor-Corona-Jahren 2019 und 2018 weiterhin stark im Minus. Die ganze Branche steckt derzeit in einer Rezession und nach aktuellem Stand wird für 2024 mit keiner Verbesserung gerechnet. Eine sinkende Auftragslage hat bei vielen Unternehmen zu Kurzarbeit geführt und in der Branche wird für 2024 mit steigenden Insolvenzen und einem Personalabbau gerechnet. Neben den weiterhin vorhandenen Lieferengpässen hat die Branche insbesondere mit steigenden Kosten aufgrund von Preissteigerungen in allen Bereichen (v.a. Löhne, Rohstoffe, Energie) zu kämpfen. Eine stetig zunehmende Bürokratie und Klimaschutzanforderungen zu einer CO 2 -neutralen Produktion bremsen die Unternehmen in Deutschland weiter aus. 2. Geschäftsverlauf und Lage Die Gesamtleistung hat sich gegenüber dem Vorjahr um 5,0 % verbessert. Die Gesamtleistung konnte im Vergleich zum hohen Niveau im Vorjahr nochmals gesteigert werden, wodurch der Rohertrag ebenfalls mitangestiegen ist. Die weiterhin gute Auftragslage und die Erweiterung unserer Fertigungskapazitäten durch die Erweiterung der Produktions- und Lagerflächen seit 2017 haben diesen Zuwachs ermöglicht. Aufgrund des sehr guten Auftragseingangs lag die Auslastung für das Gesamtjahr 2023 auf einem sehr hohen Niveau. Die Unternehmensbereiche waren voll ausgelastet. a. Ertragslage Die Ertragslage wird im Wesentlichen durch den Auftragseingang und die Endabrechnung von fertiggestellten Aufträgen bestimmt: Aufgrund der sehr guten Auftragssituation und Kapazitätsauslastung des Betriebs konnte im Berichtsjahr die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr nochmals gesteigert werden. Im Vergleich zum Vorjahr zeigt die Gesamtleistung des Betriebs einen Zuwachs um TEUR 1.164,8 (plus 5,0%). Bei den Materialaufwendungen konnte im laufenden Geschäftsjahr nominal und relativ im Verhältnis zu der Gesamtleistung der Wert zum Vorjahr verbessert werden. Ausschlaggebend für die Verbesserung gegenüber dem Vorjahr sind gesunkene Einkaufspreise. Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr auf gleichem Niveau geblieben. Um die weiterhin sehr gute Auftragslage sowie den eingeschlagenen Wachstumskurs umzusetzen, wird weiterhin gut qualifiziertes Personal gesucht. Die Inanspruchnahme von Fremdleistungen musste durch fehlende Neueinstellungen leicht erhöht werden. Aufgrund der aktuell noch guten konjunkturellen Lage in der Region und quasi einer vorliegenden Vollbeschäftigung ist ein Arbeitsmarkt, insbesondere im Bereich metallverarbeitenden Unternehmen nicht vorhanden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insbesondere durch höhere Reparatur- und Instandhaltungskosten angestiegen. Insbesondere der Austausch einer Heizungsanlage verursachte hier gestiegene Kosten. Die Anmietung weiterer Maschinen führte ebenfalls zu gestiegenen Kosten in diesem Bereich. Das operative Betriebsergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr aufgrund der gestiegenen Betriebskosten nicht gesteigert werden. b. Finanzlage Die Finanzlage wird auf Basis der positiven Ergebnissituation im Berichtsjahr, dem vorhandenen Eigenkapital und der vorhandenen Finanzierung des Unternehmens bestimmt. Zum Bilanzstichtag hat sich die Liquidität gegenüber dem Vorjahr wieder stark verbessert. Auf Basis der derzeitigen Auftragslage und der geplanten Umsatzentwicklung sind zudem ausreichende Kreditlinien für die weitere Finanzierung des Unternehmens vorhanden. c. Vermögenslage Im Berichtsjahr haben sich auf der Aktivseite insbesondere die Zunahme der Vorräte, der Sonstigen Vermögensgegenstände und der Liquiden Mittel am Stichtag auf die Bilanzsumme ausgewirkt. Auf der Passivseite sind im Wesentlichen höhere Rückstellungen und Steuerverbindlichkeiten sowie eine Zunahme des Eigenkapitals zu verzeichnen. Das Eigenkapital hat sich durch die laufende Gewinnzuweisung des Geschäftsjahres um TEUR 1.176,8 auf TEUR 5.103,0 bzw. um 29,9% erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt im Berichtsjahr 47,5% (Vorjahr 47,9%). Wie in den Vorjahren wurden Rückstellungen für die noch zu erwartenden Kosten und Risiken gebildet. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hat sich im Berichtsjahr insgesamt sehr positiv entwickelt und kann als zufriedenstellend bezeichnet werden. Der durchschnittliche Mitarbeiterbestand von 65 (Vj.70) hat sich im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr etwas verringert. In der Verwaltung sind durchschnittlich 9 Personen tätig, in der Produktion durchschnittlich 57 Personen. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren werden zur Steuerung des Unternehmens die Liquiditäts- und Ertragsplanungen sowie das Monats- und Quartalsergebnis herangezogen. Umsatz, Gesamtleistung, Auftragsbestand und Liquidität werden wöchentlich verfolgt. Das bestehende Berichtswesen, welches einen monatlichen Überblick zur Unternehmensentwicklung erlaubt, wurde konsequent verfeinert und weiterentwickelt und dient der Geschäftsleitung zur Steuerung des Unternehmens. Um die Kosten des Unternehmens konsequent überwachen zu können, wurde zu Beginn des Vorjahres eine Kostenstellenrechnung implementiert, welche in das monatliche Berichtswesen integriert ist. Durch das dauerhafte Upgrade und Erweiterung unseres ERP-Systems ergeben sich weitere Analysemöglichkeiten, weshalb auch im laufenden Berichtsjahr die Kostenstellenrechnung und das Projektcontrolling konsequent ausgebaut wurden. Im kundenauftragsbezogenen Projektcontrolling sehen wir die Basis für den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg unseres Unternehmens. Die für Kundenaufträge verbrauchten Materialkosten und Ressourcen werden den kalkulierten Budgetdaten gegenübergestellt, um frühzeitig Kostenabweichungen erkennen und sofern notwendig mit entsprechenden Maßnahmen entgegenwirken zu können. Zur Auftrags- und Umsatzsteuerung werden Deckungsbeiträge und das jeweilige Auftragsergebnis analysiert. Als wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind Kunden- und Lieferantenbeziehungen, Produktqualität, Produktivitätsdaten, Arbeitnehmerbelange, Personaldaten, Umweltaspekte sowie Produktfortentwicklungen zentrale Bestandteile der Unternehmenssteuerung. Werte Leistungsindikatoren für 2023
Prognosebericht Der immer noch andauernde Ukraine-Konflikt sowie die weiteren Krisenherde im Nahen Osten werden auch im Jahr 2024 in allen Bereichen zu spüren sein. Die erwartete konjunkturelle Erholung dürfte sich auch vor dem Hintergrund anhaltend hoher Krankenstände, andauernder Streiks im Nah- und Fernverkehr sowie weiterer Lieferzeitenverzögerungen und Transportkostensteigerungen weiter verzögern. Aktuell ist die Stimmung in den Unternehmen und auch bei den privaten Haushalten getrübt und die Konjunktur- bzw. Einkommenserwartung für die kommenden Monate ist rückläufig. Da die Energieversorgungslage sich vorerst entspannt hat, ist in diesem Bereich mit keinen zusätzlichen Kosten für 2024 zu rechnen. Bei den Unternehmen hat sich die Lage hinsichtlich unkalkulierbarer Energiepreise, Rohstoffknappheit und gestörten Lieferketten entspannt, mit einem Preisrückgang ist jedoch nicht zu rechnen. Aktuell ist mit keinem weiteren Produktionseinbruch in 2024 zu rechnen. Derzeit wird zwar noch von einem positiven Wirtschaftswachstum in Deutschland für 2024 in Höhe von 1,3% ausgegangen und in Höhe von 1,8% für 2024. Eine Rezession scheint in Deutschland abgewendet zu sein, da die Energiekrise bislang einigermaßen gut überstanden wurde. Für das laufende Geschäftsjahr 2024 wird aufgrund der bereits vorhandenen Zahlen und der bestehenden Auftragslage von einer geringen Umsatzsteigerung und aufgrund gestiegener Kosten von einer Ertragslage wie in Höhe des Vorjahres ausgegangen. III. Chancen- und Risikobericht Die unternehmerischen Aktivitäten unseres Unternehmens sind ihrer Natur nach mit diversen Chancen und Risiken verbunden. Um diese frühzeitig zu erkennen, Chancen schnell wahrzunehmen und gefährlichen Entwicklungen entgegenzusteuern, ist das Chancen- und Risikomanagement Bestandteil von Geschäftsprozessen und Entscheidungen. 1. Risikobericht a) Gesamtwirtschaftliche Risiken Im Wesentlichen können Risiken für unser Unternehmen aus konjunkturellen Einflüssen in den für uns relevanten Märkten und den Beschaffungsmärkten entstehen. Dabei sind insbesondere die Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise aufgrund des noch andauernden Ukraine-Konflikts und der anhaltenden Inflation zu nennen. Eine Schwächung der Weltwirtschaft durch die aktuellen politischen Entwicklungen kann nicht ausgeschlossen werden. Steigende Rohstoff- und Energiepreise belasten die Unternehmen und privaten Haushalte weltweit. Lieferengpässe nehmen immer mehr zu wodurch es zu Produktionsausfällen kommt. Eine abschließende Einschätzung der Weltwirtschaft kann in Anbetracht der neuesten Entwicklungen derzeit nicht abgegeben werden. b) Markt- und Branchenrisiken Aufgrund intensiver Marktbeobachtung und einer starken Kundennähe versuchen wir, auf mögliche Markt- und Branchenrisiken zu reagieren. Unser hoher Bearbeitungsstandard und der gute Kundenservice sind wichtige Grundlagen, um den Herausforderungen der konjunkturellen Markt- und Branchenentwicklung zu begegnen. Durch weitere potenzielle Kostenreduzierungen und ständiger Verbesserung der Beschaffungs- und Fertigungsabläufe versuchen wir eine Optimierung aller Prozesse hinsichtlich Zeit und Wirtschaftlichkeit. c) Risiken aus der Finanzierung und Bewertung Die operativen Finanzrisiken, zum Beispiel im Debitorenbereich, werden durch Überwachung der Forderungslaufzeiten permanent kontrolliert. Die Liquiditätsentwicklung des Unternehmens wird anhand einer permanenten Liquiditätskontrolle und Finanzplanung überwacht. Risiken aus der Finanzierung werden durch die gute Eigenkapitalausstattung des Unternehmens deutlich reduziert. Auf Basis der vorhandenen Liquidität, der aktuellen Auftragslage und Umsatzentwicklung sind ausreichende Kreditlinien für die weitere Finanzierung vorhanden. d) Beschaffungs- und Einkaufsrisiken Die Beschaffung von Rohstoffen stellt wie in den Vorjahren auch zukünftig ein großes Problem dar. Weitere Beschaffungs- und Einkaufsrisiken können sich durch Lieferantenausfälle, Qualitätsprobleme und Preiserhöhungen ergeben. Durch Beschaffungsmanagement und gutem Kontakt zu allen wesentlichen Lieferanten begrenzen wir diese Gefahr. e) Sonstige Risiken Wesentliche sonstige Risiken, wie zum Beispiel Umweltrisiken, sind derzeit nicht erkennbar. Umweltbelastende Stoffe fallen nur vereinzelt an und werden entsprechend den aktuellen Standards entsorgt. Unsere Investitionen dienen vornehmlich dazu, die Betriebsbereitschaft aufrecht zu erhalten und Rationalisierungschancen wahrzunehmen. f) Gesamtrisiko Zusammenfassend lässt sich somit feststellen, dass die derzeitige Risikolage unseres Unternehmens hauptsächlich von Beschaffungsrisiken und unterschiedlich geprägten Marktsituationen bestimmt wird. Risikoreduzierende Maßnahmen bestehen darin, die Rohstoffbeschaffung und vorhandenen Kapazitäten laufend an die Entwicklung des Auftragseinganges anzupassen sowie Kostenanpassungsinitiativen durchzuführen. g) Erwartete Entwicklung Insgesamt kann aus heutiger Sicht für unser Unternehmen eine abschließende Beurteilung der möglichen Risikopotentiale nicht gegeben werden. Insbesondere sind derzeit aktuelle Entwicklungen durch den Ukraine-Konflikt und durch die Politik in vielen Regionen der Welt und deren Auswirkung auf die Weltwirtschaft nicht absehbar. 2. Chancenbericht a) Chancen durch Kommunikation Durch eine von uns umgesetzte starke Kommunikationsstrategie mit unseren Kunden, insbesondere Großkunden, können wir kurzfristig auf Änderungen reagieren. Die Auftragslage können wir so täglich bzw. wöchentlich aktualisieren und darstellen. Interne Produktionsabläufe können optimal geplant und stetig verbessert werden. b) Chancen durch Kundenbindung Die in der Vergangenheit gewachsenen und somit starken Kundenbindungen tragen zum weiteren Erhalt der Verbindung in der aktuellen Krise und zum weiteren Ausbau bei. Im Rahmen des bisherigen Unternehmenswachstums der letzten Jahre war ersichtlich, dass bestehende Kunden, sog. Alt-Kunden, Ihr Auftragsvolumen kontinuierlich ausgebaut und somit zum Wachstum beigetragen haben. c) Chancen durch Digitalisierung Durch eine weitere Digitalisierung sämtlicher Prozesse des Unternehmens können Abläufe und die Steuerung des Unternehmens weiter vereinfacht und optimiert werden. Die Unternehmenssteuerung wird dadurch transparenter und überschaubarer. Langfristig können somit Kosten gespart und das Ergebnis weiter verbessert werden. d) Chancen durch Wachstum Die vorhandenen räumlichen Möglichkeiten durch die Fertigstellung der Hallenerweiterung seit Mitte 2020 haben zu einer weiteren Optimierung der vorhandenen Kapazitäten geführt. Durch gezielte Investitionen im Maschinen- und Personalbereich konnten die Voraussetzungen für ein weiteres gesundes Unternehmenswachstum umgesetzt werden. Die Grundlagen für ein weiteres gesundes Wachstum durch eine Erweiterung der Produktionskapazitäten sind bereits vorhanden. e) Chancen nach den Krisen Die derzeit andauernden Konflikte in der Ukraine und dem Nahen Osten sowie die nur langsam sinkende Inflation lassen für 2024 kein großes Wirtschaftswachstum in Deutschland erhoffen. Insbesondere viele kleine und mittelgroße Unternehmen werden dabei nicht in der Lage sein, die andauernden Krisen aus wirtschaftlicher Sicht zu überstehen. Bei der erhofften Wirtschaftserholung in 2024 und den weiterhin positiven Aussichten von Seiten der Auftragseingänge liegt für das Unternehmen daher Potential in der Gewinnung neuer Aufträge und neuer Kunden. Zudem sollte der noch immer sehr schwierige Arbeitsmarkt in der Region zumindest etwas entlastet werden, da die Gewinnung neuer qualifizierter Mitarbeiter im Bereich der Produktion und Verwaltung weiterhin angestrebt wird. Mittel- bis langfristig ergeben sich somit weitere Wachstumspotentiale für unser Unternehmen.
Dürmentingen, den 25. April 2024 Markus Finsterle, Geschäftsführer Thomas Finsterle, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Finsterle GmbH, DürmentingenAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Ausschüttungssperre § 268 Abs. 8 HGB Der Betrag der aktiven latenten Steuern i. H. von EUR 3.809,79 ist für Ausschüttungen gesperrt. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
2. Angaben zu Forderungen Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 1.594.000,00 EUR (Vorjahr: 1.837.567,50 EUR). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 240.000,00 EUR (Vorjahr 240.000,00 EUR) enthalten. 3. Angaben zu Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie gliedern sich wie folgt nach Ihrer Restlaufzeit:
(Die Angaben in Klammern beziehen sich auf das Vorjahr) In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 695.011,98 EUR (Vorjahr: 262.710,50 EUR) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 680,00 EUR (Vorjahr: 4.577,88 EUR) enthalten Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die durch Grundschulden, Sicherungsübereignungen und Bürgschaften gesichert sind, beträgt EUR 2.199.789,77 (Vorjahr: EUR 1.368.464,90). 4. Haftungsverhältnisse Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind folgende Haftungsverhältnisse zu vermerken: Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag
Sämtliche Haftungsverhältnisse betreffen solche zugunsten verbundener Unternehmen. Die Inanspruchnahme aus Bürgschaften und Gesamtschuldnerischer Mithaftung schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, sind uns nicht bekannt Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind außerordentliche Erträge aus einem Zuschuss in Höhe von 550.000,00 EUR enthalten. Währungsangaben In den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind Aufwendungen (Vj: Erträge (-)) aus der Währungsumrechnung in Höhe von 4.612,47 EUR (Vorjahr: -1.517,70 EUR) enthalten. Personalaufwand Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 2.170,19 EUR (Vorjahr: 1.560,58 EUR) enthalten. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den Zinserträgen sind Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von 67.867,17 EUR (Vorjahr: 10.666,67 EUR) enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen (Vj: Erträge) aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern in Höhe von 2.421,85 EUR (Vorjahr: 5.338,64 EUR) enthalten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen in Höhe von:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Schutzklausel nach § 286 Abs.4 HGB wird in Anspruch genommen, Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Das Jahresergebnis für 2023 wird vollständig auf neue Rechnung vorgetragen. Eine Ausschüttung erfolgt nicht. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Durch den seit dem 24. Februar 2022 durch Russland geführten Angriffskrieg gegen die Ukraine ergibt sich ein schwer abschätzbarer Risikofaktor. Die insbesondere durch die NATO-Staaten verhängten Sanktionen verschärfen die Materiallieferengpässe und führten zu erheblichen Preissteigerungen im Beschaffungsmarkt und im Rohstoffmarkt. Bezüglich eventuell zu erwartender Beeinträchtigungen im kommenden Geschäftsjahr verweisen wir auch auf unsere Ausführungen im Lagebericht. sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführung
Dürmentingen, den 25. April 2024 gez. Markus Finsterle, Geschäftsführer gez. Thomas Finsterle, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 02.05.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Finsterle GmbH, Dürmentingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Finsterle GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Finsterle GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 25. April 2024 HWS
GmbH & Co. KG
gez. Volker Zehnle, Wirtschaftsprüfer gez. Michael Lacher, Wirtschaftsprüfer |
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Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Veredlung von Holzwaren
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Großhandel mit Werkzeugmaschinen
Vermietung von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten
Speditionen
Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen