Beneke.Co.Consulting GmbH
Nürnberg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.07.2010 bis zum 30.06.2011
Bilanz
Aktiva
|
|
30.6.2011
EUR |
30.6.2010
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
24.385,00 |
19.928,75 |
| I.
Sachanlagen |
11.635,00 |
7.178,75 |
| II.
Finanzanlagen |
12.750,00 |
12.750,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
150.327,73 |
126.012,02 |
| I.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
43.275,18 |
64.752,11 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
1.556,70 |
0,00 |
| II.
Wertpapiere |
20.775,55 |
20.950,11 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
86.277,00 |
40.309,80 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
1.801,65 |
3.751,55 |
| D.
Aktive latente Steuern |
1.946,00 |
0,00 |
| E.
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung |
8.002,00 |
0,00 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
186.462,38 |
149.692,32 |
Passiva
|
|
30.6.2011
EUR |
30.6.2010
EUR |
| A.
Eigenkapital |
90.020,37 |
49.075,81 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
25.000,00 |
25.000,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
24.075,81 |
5.756,37 |
| III.
Jahresüberschuss |
40.944,56 |
18.319,44 |
| B.
Rückstellungen |
68.467,94 |
88.871,33 |
| C.
Verbindlichkeiten |
27.974,07 |
11.745,18 |
| davon
mit Restlaufzeit bis 1 Jahr |
27.974,07 |
11.745,18 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
186.462,38 |
149.692,32 |
ANHANG
2010/2011
A. Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss der Firma Beneke.Co Consulting
GmbH, Nürnberg wurde auf der Grundlage der
Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie
des Steuerrechts aufgestellt.
Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die
Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gewählt.
Die Gesellschaft weist nach § 267 Abs. 1 HGB die
Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft
auf.
B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
1. Bilanzierungsmethoden
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des
3. Buches des HGB erstellt.
Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die
Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften im Sinne
von § 267 Abs. 1 HGB Anwendung.
Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der
generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB
sowie unter Berücksichtigung der besonderen
Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften,
§§ 268-274a, 276-278 HGB, erstellt.
Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und
Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275
HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das
Gesamtkostenverfahren Anwendung findet.
2. Bewertungsmethoden
Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der
generellen Bewertungsvorschriften der
§§ 252-256 HGB sowie unter
Berücksichtigung der besonderen Bewertungsvorschriften
für Kapitalgesellschaften, §§ 279-283 HGB,
erstellt.
Abweichungen von Bewertungsmethoden
Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem
Vorjahr unverändert angewandt.
Im Einzelnen wurde die Bewertung wie folgt
vorgenommen:
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände wie
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sind mit
den Anschaffungskosten zuzüglich
Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti angesetzt.
Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten
zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich
Skonti bewertet.
Die planmäßige Abschreibung erfolgte unter
Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer
mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen.
Die Vermögensgegenstände werden zum Teil linear
und zum Teil degressiv abgeschrieben. Der Übergang von
der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt, sobald
die lineare Abschreibung zu höheren Abschreibungen
führt.
Für Zugänge wurde die Abschreibung pro rata
temporis ermittelt.
Der Vorjahresbestand an geringwertigen
Wirtschaftsgütern mit Anschaffungskosten zwischen
€ 150,00 und € 1.000,00 wurde gem. § 6a Abs.
2 EStG in einem Sonderposten erfasst und wie im Vorjahr
über eine Laufzeit von fünf Jahren weiterhin
abgeschrieben.
Der Zugang an geringwertigen Wirtschaftsgütern
mit Anschaffungskosten bis € 410,00 wurde gem. §
6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als Betriebsausgaben
abgezogen.
Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und
bewertet:
- Beteiligungen zu Anschaffungskosten
- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten
Umlaufvermögen
Vorräte sind unter Beachtung des strengen
Niederstwertprinzips mit den Einkaufspreisen zuzüglich
Einkaufsnebenkosten, gemindert um Skonti, Boni und Rabatte
bewertet.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind
mit ihrem Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken
wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt.
Die Forderungen gegen Gesellschafter und die
sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren
Nominalwerten, Rückzahlungsbeträgen und Barwerten
angesetzt.
Der Kassenbestand und die Guthaben bei
Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet.
Rechnungsabgrenzungsposten
Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Anschaffungskosten
bewertet. Sie betreffen Ausgaben für eine bestimmte
Zeit nach dem Bilanzstichtag.
Aktive latente Steuern
Die aktiven latenten Steuern wurden für den
handelsrechtlichen Jahresabschluss ermittelt und bilden
entsprechend dem Saldierungswahlrecht die Differenz aus
aktiven latenten und passiven latenten Steuern die sich aus
den Positionen der Ansprüche aus
Rückdeckungsversicherungen und den
Pensionsverpflichtungen ergeben. Der Betrag i.H.v. €
1946.- unterliegt gem. § 268 VIII S.2 HGB der
Ausschüttungssperre.
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung
Der handelsrechtlich zu bildende Unterschiedsbetrag
ergibt sich aus der Saldierung des Aktivwertes der
Rückdeckungsversicherung Nürnberger Versicherung
und dem Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung.
Der Wert der Rückdeckungsversicherung und der
Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung wurde mit
versicherungsmathematischem Gutachten der Nürnberger
Versicherung vom 13. Juli 2011 mitgeteilt.
Nach § 246 Abs. 2 S.2 HGB sind die
Ansprüche aus Vermögensgegenständen die zur
Erfüllung von Schulden aus
Altersversorgungsverpflichtungen dienen, mit diesen zu
verrechnen.
Rückstellungen
Die Pensionsrückstellung ist handelsrechtlich
gem. § 253 Abs.1 S.2 HGB i.H. des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Grundlage
bildet das versicherungsmathematische Gutachten der
Nürnberger Versicherung. Die Rückstellung
entspricht nach diesem Gutachten den auf die Gesellschaft
zukommenden Risiken aus Pensionsverpflichtungen. Der
Rechnungszinsfuß beträgt 5,13%. Für den
steuerlichen Ansatz wurde der Teilwert gem. § 6a EStG
bei einem Rechnungszinsfuß mit 6% angesetzt.
Gem. § 246 Abs. 2 S.2 HGB sind die
Ansprüche aus Vermögensgegenständen die zur
Erfüllung von Schulden aus
Altersversorgungsverpflichtungen dienen, mit diesen zu
saldieren. Dafür wurde handelsrechtlich auf der Aktiva
gem. § 266 Abs. 2 HGB ein Verrechnungsposten
ausgewiesen.
Steuerrückstellungen und sonstige
Rückstellungen wurden in Höhe der
voraussichtlichen Verpflichtung nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung dotiert.
3. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten, wie Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen sowie sonstige
Verbindlichkeiten, sind mit dem Erfüllungsbetrag
angesetzt.
C. Erläuterungen zur Bilanz
1. Anlagevermögen
Zur Entwicklung des Anlagevermögens im
Berichtsjahr einschließlich der kumulierten
Anschaffungs- und Herstellungskosten und der kumulierten
Abschreibungen wird auf den separat dargestellten
Anlagespiegel verwiesen.
2. Rückstellungen
Die Steuerrückstellung betrifft die das
Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht
veranlagten Körperschaftsteuer- und
Gewerbesteuernachzahlungen.
D. Erläuterungen zur Gewinn- und
Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Abschreibungen
In den Abschreibungen sind keine
außerplanmäßigen Abschreibungen enthalten.
Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des
Umlaufvermögens waren nicht veranlasst.
E. Sonstige Angaben
1. Geschäftsführung und Vertretung
Geschäftsführer: Herr Volker Beneke,
Nürnberg
2. Anzahl der Arbeitnehmer
Die Gesellschaft beschäftigte im
Berichtszeitraum durchschnittlich 2 Mitarbeiter.
Nürnberg, den
Beneke.Co Consulting GmbH
Volker Beneke
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 03.02.2012 festgestellt.
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