TF Folientechnik UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mathias Werner Manfred Julius Schmidt seit 26.11.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Ventizz IV SPV A Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Zett Optics GmbHBraunschweigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012Bilanz zum 31. Dezember 2012Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2012
Anhang für das Geschäftsjahr 2012Allgemeine AngabenDie Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2012 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung der Vorschriften für Kapitalgesellschaften und der ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend dem § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. Größenabhängige Erleichterungen gemäß §§ 276, 288 Abs. 2 HGB werden in Anspruch genommen. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2012 waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften maßgebend. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Material- sowie den Fertigungseinzel- und -gemeinkosten zu Herstellungskosten aktiviert und um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) bzw. soweit erforderlich um außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungsdauer bemisst sich generell an der Lebenserwartung des Produktes. In Höhe der Buchwerte besteht eine Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer bis zu 5 Jahren um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer von 3 bis 10 Jahren linear um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei geringwertigen Anlagegütern mit Anschaffungskosten von EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wird für jedes Jahr jeweils ein Sammelposten gebildet, der mit je 20 % p. a. in den Folgejahren aufgelöst wird. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und betreffen zum 31. Dezember 2012:
Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Fertigungs- und Materialgemeinkosten und angemessene Abschreibungen berücksichtigt werden. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 200.000,00. In die Kapitalrücklage wurde im Geschäftsjahr 2012 eine Zuzahlung von TEUR 6.300 durch den Gesellschafter geleistet. Die Ermittlung der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Für die Bewertung der Pensionsrückstellungen wird das Anwartschaftsverfahren (Projected-Unit-Credit-Method) verwendet. Dabei kamen ein Rechnungszinsfuß von 5,06 % (i. Vj. 5,13 % p. a.) und ein Rententrend von 1,0 % p. a. sowie ein Gehaltstrend von 0,0 % p. a. zur Anwendung. Der zu Grunde gelegte Rechnungszins entspricht dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Die zum 1. Januar 2010 auf Grund der erstmaligen Anwendung des BilMoG erforderliche Zuführung zur Rückstellung für Pensionen von TEUR 591 wurde gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB im Geschäftsjahr 2012 mit 1/15 (TEUR 39) als außerordentlicher Aufwand berücksichtigt. Der Betrag der Unterdeckung der in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellung für Pensionen beträgt TEUR 473. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und werden in der Höhe gebildet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden am Bilanzstichtag erfolgswirksam zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet, soweit deren Restlaufzeit ein Jahr und weniger beträgt. Aufwendungen und Erträge werden periodengerecht abgegrenzt. Der Zinsanteil in den Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen wird unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens (TEUR 10.640; i. Vj. TEUR 4.528) ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. Die Finanzanlagen (TEUR 8.146; i. Vj. TEUR 2.356) betreffen folgende Tochtergesellschaften:
*) Währungskursumrechnung 1 CNY = 0,11978
EUR
Mit notariellen Kaufvertrag vom 28. Februar 2012 (UR 66/2012 des Notars Dr. Götz-Stefan Seiler, Braunschweig) wurden die restlichen Anteile der ZETT EXTERIOR LIGHTING GmbH, Braunschweig, gekauft und somit wurde die Zett Optics GmbH ihre alleinige Gesellschafterin. Mit notariellem Kaufvertrag vom 2. März 2012 wurden sämtliche Geschäftsanteile der Hellux Construktions-Licht GmbH, Berlin, und der Hellux GmbH, Laatzen, erworben. Gemäß Verschmelzungsvertrag vom 12. November 2012 wurde die ZETT EXTERIOR LIGHTING GmbH, Braunschweig, auf die Hellux Construktions-Licht GmbH, Berlin, rückwirkend zum 1. Oktober 2012 verschmolzen und die aufnehmende Gesellschaft in ZETT HELLUX GmbH, Berlin, umfirmiert. Unter selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte hat die Gesellschaft das Wahlrecht zur Aktivierung von Entwicklungsleistungen in Höhe von TEUR 1.686 ausgeübt. Im Geschäftsjahr 2012 wurden davon TEUR 646 aktiviert. Die Entwicklungsleistungen werden linear über die Lebensdauer der Produkte abgeschrieben, sobald die jeweilige Entwicklung abgeschlossen ist. Im Berichtsjahr erfolgte eine außerplanmäßige Abschreibung von TEUR 280, da aufgrund der verspäteten Beendigung der Produktentwicklung "große Flächenleuchte" die bestehenden Märkte von anderen Produkten bedient wurden und somit eine Vermarktungsfähigkeit dieses Produktes eher unwahrscheinlich wurde. In Höhe der aktivierten Entwicklungsleistungen abzüglich der hierfür ggf. gebildeten passiven latenten Steuern besteht eine Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 5.010; i. Vj. TEUR 6.178) haben folgende Restlaufzeiten:
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind TEUR 411 Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr und TEUR 4.030 aus Darlehen enthalten. Es bestehen Darlehensverträge mit verbundenen Unternehmen. Das Darlehen mit der ehemaligen ZETT EXTERIOR LIGHTING GmbH (durch Verschmelzung übergegangen auf die ZETT HELLUX GmbH) wurde über EUR 850.000,00 abgeschlossen. Die Zinsabrechnung erfolgt jährlich nachschüssig mit 6 % p. a. Die Rückzahlung des Darlehens erfolgt vertragsgemäß in jährlichen Raten über EUR 70.000,00 beginnend im Jahr 2014. Die letzte Rate wird zum 31. Dezember 2023 fällig. Die Gesellschaft hat den Rangrücktritt erklärt. Mit der ZETT HELLUX GmbH wurde ein weiterer Darlehensvertrag über TEUR 500 abgeschlossen. Das Darlehen wird mit 6% p.a. verzinst. Eine Rückzahlung erfolgt frühestens ab dem Jahr 2014. Ein weiterer Darlehensvertrag besteht mit der ZETT LITE LIGHTING GmbH über EUR 2.500.000,00. Das Darlehen wird mit 6 % p. a. jährlich nachschüssig verzinst. Die Rückzahlung des Darlehens erfolgt vertragsgemäß in jährlichen Raten von TEUR 250, beginnend im Jahr 2013. Die letzte Rate wird zum 31. Dezember 2022 fällig. Die Gesellschaft hat auf das Darlehen den Rangrücktritt erklärt. Die Gesellschaft hat beim Kauf der Hellux GmbH ein dieser gewährtes Darlehen von nominal TEUR 401 von den damaligen Darlehensgebern erworben, welches zu Anschaffungskosten von TEUR 180 bilanziert ist. Das Darlehen wird mit 5% p.a. verzinst. In den Steuerrückstellungen wurde die Verpflichtung zur Zahlung der Grunderwerbsteuer aus dem Kauf der Geschäftsanteile der Hellux GmbH in Höhe von TEUR 100 bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen betreffen folgende Posten:
Die ungesicherten Verbindlichkeiten (TEUR 1.323; i. Vj. TEUR 1.289) haben folgende Restlaufzeiten:
Die sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR 212; i. Vj. TEUR 353) enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 132 im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen sowie andere Erträge aus Vermietung in Höhe von TEUR 35. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten außerdem Erträge aus der Währungsumrechnung von TEUR 5. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 2.051; i. Vj. TEUR 1.674) enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 13 aus der Ausbuchung von Forderungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten außerdem Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von TEUR 2. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten des Geschäftsjahres 2012 beläuft sich auf TEUR 1.732; davon wurden in den selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens TEUR 646 aktiviert. Die außerordentlichen Aufwendungen resultieren aus der Umstellung auf die Vorschriften des BilMoG und betreffen das Wahlrecht gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB für die Verteilung der Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen über 15 Jahre. Die Erträge aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen die Auflösung der passiven latenten Steuern aus den Vorjahren, aufgrund des sich in 2012 ergebenen aktiven latenten Steuerüberhangs. Sonstige AngabenDie Gesellschaft haftet bis zu einem Höchstbetrag von TEUR 420 für die Verbindlichkeiten aus einem gewerblichen Mietverhältnis der Tochtergesellschaft ZETT LITE LIGHTING GmbH. Des Weiteren haftet die Gesellschaft mit einer Höchstbürgschaft über EUR 2,0 Mio. für Darlehensverbindlichkeiten der Hellux GmbH und der ZETT HELLUX GmbH. Darüber hinaus bestanden am Bilanzstichtag keine weiteren Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251, 268 Abs. 7 HGB. Derzeit werden keine Inanspruchnahmen aus den Haftungsverhältnissen erwartet wegen positiver Geschäftsprognosen. Zum Bilanzstichtag bestehen keine wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen. Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Mitarbeiter:
Des Weiteren hat die Gesellschaft 3 (i. Vj. 4) Auszubildende. Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2012 Herr Dr. Matthias Dämmig, Hannover. Herr Norbert Hauser, Braunschweig, wurde zum 1. Februar 2013 und Herr Guido Bollue, Ratingen, wurde zum 14. Mai 2013 zu weiteren Geschäftsführern bestellt. Die Mitglieder des Aufsichtsrats waren im Geschäftsjahr 2012:
Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben für 2012 auf ihre Vergütungen verzichtet. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt auf Grund der Befreiungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB, da nicht alle Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2012 Bezüge von der Gesellschaft erhalten haben. Für ehemalige Geschäftsführer wurden insgesamt Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 228.751 gebildet. Die Ventizz IV SPV A Ltd. mit Sitz in Jersey / Channel Island ist alleinige Gesellschafterin. Die Zett Optics GmbH erstellt zum ersten Mal einen Konzernabschluss zum 31. Dezember 2012 nach deutschen handelsrechtlichen Grundsätzen der beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und bekannt gemacht wird.
Braunschweig, 28. Juni 2013 Zett Optics GmbH Die Geschäftsführung Dr. Matthias Dämmig Guido Bollue Norbert Hauser Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012Unternehmensstrategie, Tochtergesellschaften und KapitalstrukturDie ZETT OPTICS GmbH hat in 2012 ihre Geschäftsfelder in einem insgesamt robusten wirtschaftlichen Umfeld weiter ausgebaut. Die wesentlichen Schritte hierfür waren:
Für den Erwerb der Hellux-Gesellschaften sowie den weiteren Ausbau der Geschäftsfelder wurden der Zett Optics GmbH im Geschäftsjahr 2012 Mittel von insgesamt EUR 6,3 Mio. vom Gesellschafter in Form von Einzahlungen in die freie Kapitalrücklage der Gesellschaft zur Verfügung gestellt. Die Finanzierung der Tochtergesellschaften erfolgte dann aus der Zett Optics GmbH heraus. Zur Geschäftsentwicklung der Zett-Gruppe als Ganzes sei auf den erstmals für 2012 zu erstellenden Konzernabschluss verwiesen, für die der Tochtergesellschaften auf deren jeweilige Einzelabschlüsse. Entwicklung des operativen Geschäfts der Zett Optics GmbHDer Umsatz reduzierte sich um 14 %. Die Ursache hierfür war ein über einige Monate hinweg schwächerer Geschäftsverlauf im Stammgeschäft, verbunden mit der Verringerung der Zulieferungen an Tochtergesellschaften. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) betrug TEUR -1.197, das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) TEUR -1.293, das vor Steuern und Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) TEUR -599. In den Ergebniszahlen sind dabei TEUR 520 Aufwand im Zusammenhang mit dem Erwerb der Hellux-Gesellschaften (u.a. Grunderwerbsteuer und Beratungskosten) sowie andere Beratungskosten für Projekte auf Ebene Zett-Gruppe enthalten, die nicht dem operativen Geschäft zuzurechnen sind. Der Anteil des LED-Geschäfts liegt weiter auf hohem Niveau. Geringere Zulieferungen von LED-Produkten in die Tochtergesellschaft ZETT EXTERIOR LIGHTING (Verschiebung Straßenleuchtengeschäft zu den Hellux-Gesellschaften, die ihre LED-Produkte selbst fertigen) und der anstehende Auslauf eines Eigenprodukts haben hier zu einem leichten Rückgang der LED-Quote geführt. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit (ohne Berücksichtigung der Veränderung der Darlehen an verbundene Unternehmen) betrug TEUR -706. Die Investitionen in das Anlagevermögen (nach Verrechnung des bei der Verschmelzung untergegangenen Anteils an der ZEL mit dem angewachsenen Anteil an die ZHX; TEUR 1.399) betrugen TEUR 6.806. Die Vorräte erhöhten sich um TEUR 126 auf TEUR 3.410. Das Anlagevermögen der Gesellschaft hat sich im Jahresverlauf insgesamt um TEUR 6.112 erhöht. Davon entfallen TEUR 223 auf aktivierte Produktentwicklungen, TEUR 5.790 auf die neu hinzugekommenen Anteile an verbundenen Unternehmen und TEUR 99 auf andere Investitionen. Zum Bilanzstichtag haben die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 553 ohne Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit verbundenen Unternehmen) in etwa die Höhe wie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 546 ohne Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit verbundenen Unternehmen). Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im gesamten Geschäftsjahr durch umfangreiche Zuzahlungen der Gesellschafter in die Kapitalrücklage (TEUR 6.300) stets gesichert. Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungFür 2013 wird ein Umsatz leicht über dem Niveau von 2012 erwartet. Dies beinhaltet die Markteinführung neuer Produkte ebenso wie Zulieferungen an die Tochtergesellschaften ZETT LITE LIGHTING GmbH und ZETT HELLUX GmbH, aber auch anstehende Produktausläufe und die Verlagerung einer neu anlaufenden Produktreihe ab Mitte 2013 zur chinesischen Tochtergesellschaft. Der LED-Anteil am Umsatz wird durch die hinzukommenden LED-Produkte voraussichtlich weiter steigen. Weitere Chancen liegen im Ausbau der Strukturen der Zett-Gruppe: Anschub weiterer gemeinsamer Neuproduktentwicklungen, Koordination von Vertriebs- und Marketingaktivitäten vor allem im Projektgeschäft Innen- und Außenbeleuchtung, das im ersten Quartal 2013 gestartete Projekt zur Einführung eines durchgängigen Warenwirtschaftssystems in der Gruppe und das Weiterlaufen der sehr erfolgreichen übergreifenden Einkaufsinitiative, verbunden mit der Schaffung einer standortübergreifenden Fertigungsstrategie. Hauptrisiko ist die gesamtwirtschaftliche Entwicklung (Konjunktur und noch nicht überwundene Währungs- und Staatsschuldenkrise des Euroraumes) und das Einhalten der Einführungstermine der Neuprodukte im Jahresverlauf bei der Gesellschaft und - sofern diese interner Zulieferer ist - der Tochtergesellschaften. Die Entwicklung der Tochtergesellschaften beeinflusst dabei nicht nur das operative Ergebnis, sondern ist auch maßgeblich für die Sicherstellung der Werthaltigkeit der bei der Zett Optics GmbH bilanzierten Beteiligungsbuchwerte und gewährten Gesellschafterdarlehen. Bei der ZETT LITE LIGHTING ist hierbei der eingeleitete Turnaround noch vollständig abzuschließen. Hierzu sind von der Gesellschaft entsprechende Maßnahmen eingeleitet, die spätestens in 2014 zu einem positiven Ergebnis und positivem Cash-Flow führen sollen. Analoges gilt für die Hellux GmbH, bei der vor allem die Kostenposition im Laufe des Jahres 2013 noch weiter optimiert wird, um ebenfalls in 2014 ein positives Ergebnis bei positivem Cash-Flow zu realisieren. Weitere Risiken liegen im Währungskursrisiko US-Dollar zu Euro, vor allem über den hohen Asien-Einkaufsanteil bei der Tochtergesellschaft ZETT LITE LIGHTING GmbH. Die Budgetplanung geht hier defensiv von einem Kurs von 1,25 USD/EUR aus und sieht auch Kursabsicherungen in einem begrenzten Umfang vor. Höhere Euro-Kurse sind für die Gesellschaft günstig, da die Einkäufe aus dem USD-Raum (inkl. China aufgrund der Kopplung USD zu CNY) die Verkäufe in diese Währungsräume bei weitem überwiegen. Die Materialkostenentwicklung bei Rohstoffen birgt ebenfalls Risiken, diese werden derzeit aber für 2013 als gering eingeschätzt. Im Einkauf werden eher Einsparchancen gesehen. Die Zett-Gruppe benötigt im Jahr 2013 auch weitere Finanzierungen. Zu den bisher erfolgten Einzahlungen verweisen wir auf die Ausführungen unter dem Abschnitt "Ereignisse nach Geschäftsjahresende". Die identifizierten Risiken werden ständig überwacht. Unsere Prognosen lassen aber nicht erwarten, dass die o.g. Risiken so gravierend sind, als dass der Bestand des Unternehmens gefährdet sein könnte. Ereignisse nach GeschäftsjahresendeHerr Norbert Hauser, langjähriger Leiter Vertrieb und Prokurist der Gesellschaft, wurde mit Wirkung zum 1. Februar 2013 zum weiteren Geschäftsführer der Gesellschaft bestellt. Herr Guido Bollue, bis 30. April 2013 Mitglied des Aufsichtsrates der Gesellschaft, wurde mit Wirkung zum 14. Mai 2013 zum weiteren Geschäftsführer der Gesellschaft bestellt. Der Zett Optics GmbH wurden in 2013 zur weiteren Finanzierung der Gruppe bisher insgesamt weitere EUR 7,0 Mio. von ihrer Gesellschafterin als Einzahlung in die freie Kapitalrücklage zugesagt (bisher eingezahlt EUR 5,5 Mio.). Nach dem Bilanzstichtag sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.
Braunschweig, 28. Juni 2013 ZETT OPTICS GmbH Die Geschäftsführung Dr. Matthias Dämmig Guido Bollue Norbert Hauser Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Zett Optics GmbH, Braunschweig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Zett Optics GmbH. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hannover, 22. Juli 2013 KPMG
AG
Thiele, Wirtschaftsprüfer Schulz-Roos, Wirtschaftsprüfer |
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