Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 6795
Eingetragen
4.2.1993
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Handel mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeugzubehör und Ersatzteilen sowie deren Instandsetzung. Ferner die Vornahme aller Kundendienstarbeiten , der Handel mit Schmierstoffen sowie Bereifung, die Autovermietung, das Leasing und die Finanzierung sowie alle möglichen Abwandlungen des Leasing- und Finanzierungsgeschäftes, Lackiererei und Klempnerei, Versicherung. Die Gesellschaft führt nur die handwerklichen Leistungen aus, mit denen sie in der Handwerksrolle eingetragen ist; für alle anderen Arbeiten werden Subunternehmen hinzugezogen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sebastian Schmidt
seit 7.10.2009
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Schmidt GmbH

Eilenburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 540.029,00 576.242,38
I. Sachanlagen 540.029,00 576.242,38
B. Umlaufvermögen 2.259.942,37 1.538.403,75
I. Vorräte 1.826.478,61 1.158.027,40
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 87.966,40 227.370,50
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 233.905,92 114.562,53
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 199.557,84 265.813,82
C. Rechnungsabgrenzungsposten 19.615,91 7.184,55
Aktiva 2.819.587,28 2.121.830,68

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 313.476,48 284.108,08
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 258.543,49 188.997,90
III. Jahresüberschuss 29.368,40 69.545,59
B. Rückstellungen 337.262,81 348.693,06
C. Verbindlichkeiten 2.168.847,99 1.489.029,54
Passiva 2.819.587,28 2.121.830,68

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Autohaus Schmidt GmbH, Leipzig, eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Leipzig unter HRB 6795, weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 (1), 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt. Die Bilanz wurde gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG um die Position "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter" erweitert.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungsmethoden
Der vorliegende Jahresabschluss ist im Wesentlichen unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungssätzen nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 (1), 266 ff. HGB).

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.
Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

Bewertungsmethoden
Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

Sachanlagen
Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen € 250,00 und € 800,00 wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sammelposten wurden bereits in den Vorjahren gemäß § 6 Abs. 2a EStG abgeschrieben.

Vorräte
Die Vorräte wurden auskunftsgemäß zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben.

Gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB wurden die erhaltenen Anzahlungen von den Vorräten offen abgesetzt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Einzel- und Pauschalwertberichtigungen waren laut Auskunft der Geschäftsführung nicht erforderlich.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten
Diese werden zum Nominalwert angesetzt.

Rückstellungen
Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Pensionsrückstellung basiert auf der Pensionszusage für die ehemalige Geschäfts-führerin Frau Adeltraud Schmidt aufgrund der Zusage vom 21. Dezember 1992. Ein entsprechendes versicherungsmathematisches Gutachten lag vor.

Die Pensionsrückstellung wurde nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Methode" ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt.

Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,84 % angesetzt.

Nach § 253 Abs. 6 HGB muss ein sogenannter Unterschiedsbetrag in Form der Differenz zwischen dem Erfüllungsbetrag mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz ermittelt werden.

Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zzgl. eines Gewinnvortrags und abzgl. eines Verlustvortrags mindestens diesem Unterschiedsbetrag entsprechen.

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (1,84 %) ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,75 %) ein Unterschiedsbetrag in Höhe von € 2.760,41.

Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

III. Angaben zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von € 233.905,92.

Verbindlichkeiten / Haftungsverhältnisse
Gemäß der Zweckerklärung von Herrn Sebastian Schmidt dient der Sparkasse die Grundschuld in Höhe von 900 TDM auf dem Objekt in Torgau ebenfalls als Sicherheit.

Außerdem hat Herr Sebastian Schmidt eine Bürgschaftserklärung über 307 T€ als Sicherheit hinterlegt.

Im Mai 2009 wurde anlässlich der Umschuldung der Sparkasse Leipzig vom Kurz- in den Langfrist-Bereich auf dem Grundstück (Schondorfer Mark 3, Eilenburg) von Herrn Manfred Schmidt eine Grundschuld in Höhe von 200 T€ eingetragen, die der Sparkasse Leipzig ebenfalls als Sicherheit dient.

Im Übrigen hat die Gesellschaft ihren Gläubigern - abgesehen von den üblichen Eigentumsvorbehalten bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und bei den Fahrzeugfinanzierungen - keine besonderen Sicherheiten gewährt.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter bestehen in Höhe von € 29.827,74.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von
€ 1.936.342,46.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 (2) HGB) aufgestellt.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis vor Steuern.

V. Sonstige Angaben

Geschäftsführung: Herr Sebastian Schmidt.

Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Arbeitnehmer
Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 11 Arbeitnehmer beschäftigt.

VI. Angaben gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betragen € 29.827,74 (Vorjahr:
€ 53.935,73).

VII. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Abschlussstichtag eingetreten sind, lagen nicht vor.

VIII. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 29.368,40 auf neue Rechnung vorzutragen.

sonstige Berichtsbestandteile


gez. Sebastian Schmidt
Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 04.10.2024 festgestellt.

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