SUNFLEX Aluminiumsysteme Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Melanie Feldmann seit 2.1.2019 | Geschäftsführer |
Dennis Schneider seit 2.1.2019 | Geschäftsführer |
Nicolas Schneider seit 2.1.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
SUNFLEX System Engineering GmbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SUNFLEX Aluminiumsysteme GmbHWendenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023SUNFLEX ALUMINIUMSYSTEME GMBH, WENDENI. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS Die Gesellschaft wurde am 17.02.1986 gegründet. Unser Unternehmen hat sich spezialisiert auf die Konstruktion, Produktion und den Vertrieb von Schiebe-Systemen, Falt-Schiebe-Systemen, Schiebe-Dreh-Systemen und Horizontal-Schiebewänden und Terrassendächern aus Aluminium. Unsere Produkte finden ihren Einsatz in den Bereichen Terrassendächern, Terrassenzugänge, Wintergärten, Terrassenverglasung, Balkonverglasung, Geschäftseingänge, Raumteiler und Trennwände. Unsere besondere Leistungsfähigkeit auf dem Gebiet von Falt- und Schiebesystemen liegt an dem qualifizierten Mitarbeiterstamm und dem Leitgedanken, der Konkurrenz stets einen Schritt voraus zu sein. Unser Unternehmen hält eine Produktpalette bereit, die in Qualität, Funktion und Design höchsten Ansprüchen gerecht wird und sich zugleich individuellen Bedürfnissen anpassen lässt. Unsere besondere Leistungsfähigkeit besteht darin, den Kunden ein höchstes Maß an Leistung und Zuverlässigkeit zu bieten. Hierzu gehören neben dem Mitarbeiterstamm auch unsere modernen Produktionsanlagen sowie unsere Termin- und Liefertreue. Die Gesellschaft hält an den Gesellschaften SUNFLEX Middle East FZC / Dubai, SUNFLEX Asia Co. Ltd. / Thailand sowie der SUNFLEX Hongkong Holding Limited / Hongkong jeweils die Mehrheit der Anteile. 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Jahr 2023 um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Mit einem Volumen von 102,3 Milliarden Euro lag der Auftragseingang nominal (nicht preisbereinigt) 3,3 % über dem Vorjahresniveau und damit erstmals im dreistelligen Milliardenbereich, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Die unterschiedliche Entwicklung von realen und nominalen Werten ist auf die zu Beginn des Jahres deutlich gestiegenen Baupreise zurückzuführen. Im Hochbau gingen die realen Auftragseingänge um 11,4 % zurück und lagen mit 49,1 Milliarden Euro nominal 5,0 % unter dem Vorjahresergebnis. Dabei verzeichnete der Wohnungsbau mit real -19,8 % (nominal: -13,4 %) die größten Einbußen und das niedrigste nominale Jahresergebnis seit 2018. Der Tiefbau stieg im Vergleich zum Vorjahr real um 3,0 % und steigerte sich nominal um 12,2 % auf 53,2 Milliarden Euro. Großaufträge, vor allem im Bahnstreckenausbau und beim Bau der Kabeltrassen Suedlink und Süd-Ost-Link trugen maßgeblich zum vorliegenden Rekordergebnis bei. Laut Statistischem Bundesamt sank der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe im Vergleich zum Vorjahr real um 3,3 %. Nominal steigerte er sich um 3,5 % und erreichte einen neuen Höchststand von 113,8 Milliarden Euro. Dabei fiel der Wohnungsbau mit 26,6 Milliarden Euro Jahresumsatz am stärksten ins Gewicht, der gewerbliche Hochbau folgte mit 26,0 Milliarden Euro. Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Jahr 2022 kalenderbereinigt um 9,6 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Mit einem Volumen von 99,1 Milliarden Euro lag der Auftragseingang aufgrund der stark gestiegenen Baupreise nominal (nicht preisbereinigt) 4,8 % über dem Vorjahresniveau. In dieser Statistik werden alle Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen erfasst. Im Jahr 2023 waren das rund 9 600 Betriebe und damit 1,8 % mehr als im Vorjahr. Seit 13 Jahren (2009: 7.000 Betriebe) steigt die Zahl dieser Betriebe kontinuierlich. In den befragten Betrieben waren 2023 im Jahresdurchschnitt 536 000 Personen tätig. Das waren rund 6.600 oder 1,2 % mehr als im Jahr zuvor. Die Entgelte stiegen im gleichen Zeitraum nominal um 3,9 % und ergaben eine Gesamtsumme von 24,1 Milliarden Euro. Dabei wurden etwa 617 Millionen Arbeitsstunden (-0,5 % gegenüber 2022) auf Baustellen geleistet. Der Fenstermarkt in Deutschland schrumpfte im vergangenen Jahr signifikant, dabei waren bis auf Holzfenster alle Rahmenmaterialien betroffen. Der Absatz brach um 11,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein, die Herstellererlöse lagen dabei um 5,4 % hinter dem Vorjahr. Nach Angaben des Marktforschungsinstituts wurden 2023 auf dem deutschen Markt Fenster im Wert von rund 5,13 Milliarden Euro verkauft. Der Rückgang traf vor dem Hintergrund einer schwächelnden Baukonjunktur Neubau und Sanierung gleichermaßen. Im Vergleich zu 2022 reduzierte sich demnach der Umsatz im Neubau um 3,8 %, in der Sanierung um 6,6 %. Betroffen waren alle Rahmenmaterialien mit Ausnahme von Holzfenstern, die auf Vorjahresniveau stagnierten. Der Umsatz mit Kunststofffenstern sank indessen um 7,5 %, mit Holz/Alu-Fenstern um 2,9 % und mit Alufenstern um 4,7 % gegenüber dem Vorjahr. 2. Geschäftsergebnis, Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Rohgewinn in Höhe von rd. TEUR 18.250 sank aufgrund des geringeren Umsatzes und der gestiegenen Materialkosten im Vergleich zum Vorjahr um 18,72 %. Die Umsatzentwicklung im Inlands- und Auslandsgeschäft ist im Vergleich zur Gesamtbranche insgesamt gut. 3. Investitionen In 2023 wurden insgesamt ca. TEUR 716 investiert. Ein Großteil wurde in die EDV/Digitalisierung und in Werkzeuge für Neu- und Weiterentwicklungen bei Lieferanten, Fahrzeuge und Maschinen investiert. Die Investitionen des Geschäftsjahres konnten in vollem Umfang aus dem laufenden Cash-flow finanziert werden. 4. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Das Eigenkapital beträgt TEUR 20.998 (89,2 %) nach TEUR 21.530 (86,6 %) im Vorjahr. Aufgrund der hohen Eigenkapitalquote ist eine Fremdfinanzierung durch Kreditinstitute nicht notwendig. II. DARSTELLUNG DER LAGE Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens sind, wie oben dargestellt, sehr zufriedenstellend. Vermögens-/ Finanzlage Die Bilanzsumme ist von TEUR 24.854 um 5,36 % gesunken und beträgt TEUR 23.524. Die Liquidität der Gesellschaft ist als sehr gut einzustufen. Alle laufenden Verbindlichkeiten können umgehend bedient werden und werden, sofern gewährt, mit Skonto beglichen. Die Gesellschaft hat ausschließlich kurzfristiges Fremdkapital, welches im Wesentlichen aus Steuerverbindlichkeiten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der Löhne und Gehälter für Dezember 2023 besteht. KENNZAHLEN ZUR VERMÖGENS- UND KAPITALSTRUKTUR
KENNZAHLEN ZUR FINANZ- UND LIQUIDITÄTSSTRUKTUR
III. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG MIT HINWEISEN AUF WESENTLICHE CHANCEN UND RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG 1. Voraussichtliche Entwicklung Aufgrund der Entwicklung neuer Produkte und der permanenten Weiterentwicklung bestehender Produkte sowie der vielseitigen Investitionen in die Zukunft gehen wir weiterhin von einem sehr positiven Ergebnis aus. Unsere erhebliche Stärke im Eigenkapital gibt uns hier eine sichere Position im Markt. Für das Jahr 2024 wird bei einem prognostizierten Wachstum mit einem Ergebnis nach Steuern von 4,0 Mio. Euro ausgegangen. 2. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Gesellschaft ist im Absatzbereich von den Entwicklungen der Baubranche und auf der Beschaffungsseite von den Entwicklungen der Metall- und Glasbranche abhängig. Daher wird der Geschäftsverlauf des Unternehmens von mehreren Branchenentwicklungen beeinflusst. Daraus resultierende bestandsgefährdende Risiken bleiben durch die Rohstoff- und Energiepreise schwer vorhersehbar. 3. Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten Finanzinstrumente bestehen in Form von Finanzanlagen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Für Kunden werden regelmäßig Bonitätsprüfungen durchgeführt. Wesentliche Risiken sind nicht erkennbar. IV. SONSTIGE ANGABEN Forschung und Entwicklung Die Firma SUNFLEX Aluminiumsysteme GmbH reagiert im Bereich Forschung und Entwicklung auf Marktanforderungen und realisiert im Wesentlichen Produktneuentwicklungen und Produktweiterentwicklungen.
Wenden, den 11. Juli 2024 SUNFLEX ALUMINIUMSYSTEME GMBH Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023SUNFLEX ALUMINIUMSYSTEME GMBH, WENDENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023SUNFLEX ALUMINIUMSYSTEME GMBH, WENDENI. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Register
II. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die damit verbundenen Ausweis- und Gliederungsvorschriften wurden beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird aufgestellt nach dem Gesamtkostenverfahren. Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind weitestgehend im Anhang zu finden. Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Dabei werden die Zugänge pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten 800,00 € nicht übersteigen, werden sofort abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten aktiviert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Unfertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Einzelkosten und angemessener Teile der Gemeinkosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden - soweit zulässig - offen von den Vorräten abgesetzt. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen. Die Währungsumrechnung der Forderungen und Verbindlichkeiten erfolgte zum Devisenkassamittelkurs gem. § 256a HGB. Die für die Währungsumrechnung zugrunde gelegten Wechselkurse betragen:
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. III. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Anlagevermögen Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist aus dem Anlagespiegel ersichtlich. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 150.000,00 und ist in voller Höhe eingezahlt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen rückständigen Urlaub, Tantiemen, Gewährleistungen, Zeitkonten, Provisionen und Jahresabschlusskosten. Verbindlichkeiten
Sicherheiten wurden nicht gegeben. Sonstige betriebliche Erträge / Sonstige betriebliche Aufwendungen Währungsumrechnungen gem. § 277 Abs. 5 Satz 2 HGB
Zinserträge und Zinsaufwendungen In den Zinserträgen sind Zinsen von verbundenen und Beteiligungsunternehmen in Höhe von 37.973,36 € enthalten. IV. ERGÄNZENDE ANGABEN Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen Mietverpflichtungen in Höhe von EUR 950.007 p.a. für die Hallen- und Büroraumnutzung, ein Siconet Multifunktionssystem und einen Getränkeautomaten. Anteilsbesitz Die Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen:
1) vorläufig; der Jahresabschluss 2023 lag zum Zeitpunkt der Erstellung noch nicht vor. Angabe der Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer Die nach Maßgabe des § 267 Abs. 5 HGB berechnete Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Geschäftsführung
Die Angabe gem. § 285 Nr. 9 HGB unterbleibt aufgrund der Inanspruchnahme der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB. Ergebnisverwendung Entwicklung des Eigenkapitals per 31.12.2023:
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Wenden, den 11. Juli 2024 SUNFLEX Aluminiumsysteme GmbH Dennis Schneider Melanie Feldmann Nicolas Schneider
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Mit Datum vom 10. September 2024 wurde der hier verkürzt wiedergegebene Jahresabschluss durch die Gesellschafter festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die SUNFLEX Aluminiumsysteme GmbH, Wenden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SUNFLEX Aluminiumsysteme GmbH, Wenden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SUNFLEX Aluminiumsysteme GmbH, Wenden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wenden, 22. August 2024 BiggeRevision
GmbH
Dipl.-Kfm. Jörg Müller, Wirtschaftsprüfer |
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