SHS Lochbleche Butzbach GmbH

Holzheimer Straße 14, 35510 Butzbach, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Friedberg HRB 2656
Eingetragen
30.11.1994
Branche
Herstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus KunststoffenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung und die Bearbeitung von Lochblechen und Kunststoffen, die Herstellung von Stanz- und Preßteilen sowie die CNC-Blechbearbeitung, außerdem Werkzeugbau für eigene Zwecke; weiterhin der Handel mit und der Vertrieb von solchen Produkten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sabrina Schnupp
seit 23.5.2019
Geschäftsführer
Timo Hartmannshenn
seit 23.5.2019
Geschäftsführer
Andreas Marx
seit 19.5.2004
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Sabrina Schnupp
Langgöns
102.500 €
50.00%
Timo Hartmannshenn
Langgöns
102.500 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SHS Lochbleche Butzbach GmbH

Butzbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Wichtigste Produkte

Die SHS Lochbleche Butzbach GmbH ist einer der wichtigsten Zulieferer von Lochblechen für den Maschinenbau, die Siebtechnik, den Anlagen- und Apparatebau, den Fahrzeugbau, Schallschutz und Fassadenbau sowie die Agrarwirtschaft. Bearbeitet werden im Wesentlichen Bleche, Platten, Ronden und Coils aus verschiedenen Werkstoffen auf Breitpressen, Streifenpressen, CNC-Stanzmaschinen und Laserschneidanlagen. Neben den üblichen Standardmaterialien werden auch hochfeste Legierungen, Folien, Holzwerkstoffe, Leder, Textilien, Kunststoffe und Sandwichbleche bearbeitet.

Wesentliche Absatzmärkte

Der wichtigste Absatzmarkt war im Geschäftsjahr das Inland. Der Auslandsumsatz verteilte sich im Wesentlichen auf die EU-Mitgliedsstaaten.

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %).

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt.

Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde.

Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte.

(Quelle: Statistisches Bundesamt unter https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html)

Branchensituation

Die hessische Metall- und Elektroindustrie ist im vergangenen Jahr 2023 weitgehend auf der Stelle getreten, mit Tendenz nach unten. "Auch im vergangenen Jahr hat sich die hessische M+E-Industrie noch nicht wieder vollständig von den Folgen des wirtschaftlichen Einbruchs von vor und während der Corona-Pandemie erholt. Absatz und Beschäftigung stagnierten und die Nachfrage nach Produkten der hessischen M+E-Unternehmen ging in Summe zurück. Die Stimmung und die Erwartungen in den Unternehmen haben sich zum Jahresende bereits deutlich verschlechtert. Anstatt einer weiteren Erholung sehen wir daher wohl einem weiteren harten Jahr entgegen", so Wolf Matthias Mang von der Hessenmetall.

Der preisbereinigte Absatz von Produkten der hessischen M+E-Unternehmen ist im vergangenen Jahr immer noch rund 5 Prozent unterhalb des Vorkrisenjahres 2018.

Dass der Rückstand insgesamt nicht noch größer war, lag alleine an der vergleichsweise guten Absatzentwicklung in der Elektroindustrie. Der Produktabsatz in der Metallindustrie sowie im Maschinen- und Fahrzeugbau lag hingegen noch deutlich unter dem Vorkrisenniveau.

Die Betriebe haben angestaute Aufträge abgearbeitet, jedoch kommen nicht genug neue nach. Die Nachfrage nach Produkten der hessischen M+E-Industrie ist im Jahresverlauf 2023 deutlich zurückgegangen und lag am Ende rund 5 Prozent unter der des Vorjahres. Dabei haben einige volumenstarke Großaufträge zur Jahresmitte die Zahlen letztlich aber kosmetisch verbessert. Hiervon profitierten nämlich nur einige wenige Unternehmen, sodass der Nachfrageeinbruch die M+E-Industrie in der Breite deutlich härter getroffen hat, als es die offizielle Zahl ausdrückt.

(Quelle: https://www.hessenmetall.de/newsroom/news/hessenmetall-zur-jahresbilanz-2023-in-der-hessischen-metall-und-elektroindustrie.html)

Geschäftsentwicklung

Die deutsche Wirtschaft trat im Geschäftsjahr 2023 auf der Stelle. Die hohe Inflation zehrte an der Kaufkraft der privaten Haushalte und ließ die Europäische Zentralbank die Leitzinsen kräftig anheben. Darunter litten die Konsum- und die Baukonjunktur, da die realen Haushaltseinkommen gesunken und die Finanzierungskosten gestiegen sind. Die Engpässe, die die Produktion im vergangenen Jahr noch spürbar hemmten, wurden im Laufe des Jahres immer weniger bzw. kehrten zur Normalität zurück, doch weltwirtschaftlich brach die Nachfrage langsam ein. Vielerorts bremsten Notenbanken die Konjunktur durch rasche und kräftige Leitzinsanhebungen, um die Inflation in den Griff zu bekommen. Von den rückläufigen Energiepreisen profitierten die Verbraucher. Die Arbeitslosenzahl steigt in Folge zunehmender Unternehmensinsolvenzen und Gewerbeabmeldungen. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich nicht wie erwartet im Laufe des Jahres verbessert. Nahezu alle Wirtschaftsbereiche berichten von eingetrübten Geschäftsaussichten. Besonders in der Bauindustrie, und hier insbesondere im Bereich des Wohnungsbaus, gehen langsam die Aufträge aus, da sich die umfangreichen Stornierungen bestehender Aufträge und der Rückgang neuer Aufträge bis zuletzt fortgesetzt haben. Die wirtschaftliche Dynamik in Deutschland war im vergangenen Jahr noch deutlich von den Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen geprägt. Die geldpolitischen Reaktionen der Zentralbanken auf die hohe Inflation schwächten die wirtschaftliche Dynamik auch bei wichtigen Handelspartnern, was die außenwirtschaftliche Nachfrage spürbar belastete.

Nachdem die Wirtschaftsleistung in Deutschland im Jahresverlauf 2023 nahezu stagnierte, war sie zum Jahresende nach vorliegendem Datenstand rückläufig. Für das Gesamtjahr ergibt sich damit im Vorjahresvergleich ein Rückgang des preisbereinigten BIP um 0,3 %.

Die SHS Lochbleche Butzbach GmbH hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr gegenüber den bedeutenden im Inland aktiven Mitbewerbern behauptet.

Die SHS Lochbleche Butzbach GmbH konnte ein Rohergebnis in Höhe 8.669 T€ erzielen. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum wurde ein Rohergebnis von 8.385 T€ erreicht. Dies entspricht einer Erhöhung von 284 T€ (3,4 %).

Die wesentlichen Leistungsfaktoren waren die Auftragsfertigung einschließlich Material und die Lohnfertigung.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss von 1.664 T€ erzielt. Das Jahresergebnis entspricht aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen unseren Erwartungen. Bei den Planungen für das Geschäftsjahr 2023 sind wir bereits von einem leicht geringeren Umsatz und Ergebnis ausgegangen.

Wir sind mit der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 zufrieden. Die Geschäftsentwicklung ist insgesamt als gut anzusehen.

2. Darstellung der Lage

Einen Überblick über die Kennzahlen der Bilanz zum 31. Dezember 2023 vermittelt die folgende Übersicht:

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
% TEUR % TEUR %
Anlagevermögen 4.135 30,53 4.317 37,26 -182 -4,22
Umlaufvermögen 9.384 69,29 7.230 62,40 2.154 29,79
(davon flüssige Mittel) 5.667 41,84 3.676 31,73 1.991 54,16
Rechnungsabgrenzung inklusive aktiver Unterschiedsbetrag 24 0,18 40 0,35 -16 -40,00
Gesamtvermögen 13.543 100,00 11.587 100,00 1.956 16,88

Vermögenslage

Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme lag mit 30,53 % um 6,73 %-Punkte unter dem Vorjahresniveau (37,26 %). Der Anteil des Umlaufvermögens an der Bilanzsumme hat sich um 6,89 %-Punkte auf 69,29 % erhöht. Diese Entwicklung ist insbesondere durch Investitionen in das Sachanlagevermögen abzüglich den planmäßigen Abschreibungen des Anlagevermögens, den Verkäufen von Wertpapieren sowie der Erhöhung der liquiden Mittel und der Erhöhung der Vorräte bedingt.

Kapitalstruktur

Das Eigenkapital besteht aus dem gezeichneten Kapital (205 T€), aus der Kapitalrücklage (13 T€), dem Gewinnvortrag (8.101 T€) und dem Jahresüberschuss (1.664 T€).

Zum Bilanzstichtag beträgt der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme 73,7 %, im Vorjahr 77,0 %.

Langfristiges Fremdkapital besteht am Bilanzstichtag in Höhe von 1.184 T€ und wurde für die Finanzierung von Investitionen in das Sachanlagevermögen genutzt.

Das kurzfristige Fremdkapital besteht zum überwiegenden Teil aus den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und den sonstigen Rückstellungen (Resturlaub, Gewährleistung usw.) und Steuerrückstellungen.

Alle Verbindlichkeiten der Gesellschaft bestehen in der Landeswährung, so dass keine Währungsrisiken bestehen.

Die von den Hausbanken eingeräumten Kontokorrentkreditlinien wurden im Geschäftsjahr nicht in Anspruch genommen.

Finanzlage

Die Veränderung der Finanzmittel sowie die Ermittlung der Ursachen zeigt die folgende Kapitalflussrechnung (verkürzt):

2023
TEUR
2022
TEUR
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 1.866 3.556
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -44 -738
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -31 -548
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 1.791 2.270
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 5.667 3.876

Bei planmäßiger Geschäftsentwicklung wird auch im Geschäftsjahr 2024 die Zahlungsfähigkeit jederzeit gewährleistet sein.

Grundsätze und Ziele des Finanzmanagement

Aufgrund der Größe der Gesellschaft erfolgt das Finanzmanagement durch die Geschäftsführung mit Unterstützung durch die Mitarbeiter des Bereiches Rechnungswesen.

Das Finanzmanagement umfasst das Liquiditätsmanagement sowie die Überwachung des Kreditausfallrisikos.

In einer rollierenden Liquiditätsplanung werden über einen Planungszeitraum von 12 Monaten die Zahlungsströme aus dem operativen Geschäft erfasst.

Das Kreditrisiko gegenüber unseren Kunden besteht durch die Einräumung von Zahlungszielen.

Ertragslage

Einen Überblick über die Ergebniskennzahlen der SHS Lochbleche Butzbach GmbH zeigt die folgende Übersicht in T€:

2023 2022
Rohergebnis 8.669 8.385
Betriebsergebnis 2.415 2.687
Finanzergebnis -50 -95
Jahresüberschuss 1.664 1.788

Trotz des gestiegenen Rohergebnisses hat sich das Betriebsergebnis aufgrund des gestiegenen Personalaufwandes sowie gestiegener Aufwendungen für die Instandhaltung der Maschinen reduziert.

Personal- und Sozialbereich

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 47 Arbeitnehmer beschäftigt. Zum Bilanzstichtag beschäftigten wir 37 gewerbliche und 10 angestellte Arbeitnehmer.

3. Prognosebericht

Zwar scheint es aktuell so, dass sich der Ukrainekrieg weiterhin auf das Territorium der Ukraine beschränkt, aber eine Ausweitung des Konfliktes ist nicht auszuschließen und hätte erhebliche negative Folgen für ganz Europa. Hinzu kommt auch die Gefahr eines China/Taiwan-Konfliktes sowie die zunehmende Verschlechterung der Beziehung der westlichen Staaten zu China.

Der Ausbruch des Krieges und die gestiegene Inflation hat zu erheblichen Unsicherheiten und Kaufzurückhaltungen der Verbraucher geführt. Zudem entstehen durch Lohn- und Preiserhöhungen weitere Kostenrisiken.

Unter Unternehmen und Haushalten ist die Stimmung schlecht und die Unsicherheit hoch. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird in diesem Jahr nur um 0,2% im Vergleich zum Vorjahr zunehmen. Im kommenden Jahr wird die Wirtschaftsleistung dann um 1,5% zulegen. Damit wurde die Wachstumsprognose für das laufende Jahr im Vergleich zur ifo Konjunkturprognose Winter 2023 deutlich herabgesetzt (0,7 Prozentpunkte) und für das Jahr 2025 leicht angehoben (0,2 Prozentpunkte). Anders als erwartet, befindet sich die deutsche Wirtschaft im Winterhalbjahr 2023/24 in einer Rezession. Insbesondere die Erholung der Industriekonjunktur setzt erst später ein.

(Quelle: https://www.ifo.de/fakten/2024-03-06/ifo-konjunkturprognose-fruehjahr-2024-deutsche-wirtschaft-wie-gelaehmt)

Die deutsche Wirtschaft arbeitet sich langsam aus der Krise. Das preisbereinigte Bruttoinlandsproduktwird in diesem Jahr um 0,4% und im kommenden Jahr um 1,5% zunehmen. Die Inflationsrate wird von 5,9% im Jahr 2023 spürbar auf 2,2% im Jahr 2024 und auf 1,7% im Jahr 2025 zurückgehen.

Die Weichen für die deutsche Konjunktur sind tendenziell auf Erholung gestellt. Die Stimmung unter den Unternehmen hat sich seit Jahresbeginn noch nicht grundlegend verbessert. Den ifo Konjunkturumfragen zufolge wird zwar die Lage von den meisten Unternehmen nach wie vor schlecht bewertet. Allerdings konnten in allen Wirtschaftsbereichen die Erwartungen im Hinblick auf die Entwicklung in den kommenden Monaten zulegen. Dazu dürften zum einen die allmähliche Verbesserung des Klimas auf den deutschen Absatzmärkten und die damit verbundene Hoffnung auf steigende Neuaufträge im Verarbeitenden Gewerbe beigetragen haben. Zum anderen haben die Energiekosten für Industrieunternehmen ihren Abwärtstrend fortgesetzt und mittlerweile den Stand des Jahres 2020 erreicht. Dadurch wird die Produktion in Deutschland wieder profitabler, so dass Unternehmen vermehrt ihre nach wie vor hohen Auftragsbestände abarbeiten und energieintensive Industrien ihre Produktion wieder ausweiten können.

Zudem dürfte wegen der sinkenden Inflation auch der Zinshöhepunkt überschritten sein. Kapitalmarkt- und Kreditzinsen sinken bereits seit Anfang November, und im Frühsommer des kommenden Jahres dürfte die Europäische Zentralbank eine erste Leitzinssenkung beschließen. Das dürfte auch die deutschen Absatzmärkte stützen, zumal auch dort mit einem Kaufkraftplus zu rechnen ist. Daher sollten der globale Warenhandel und der Warenkonsum wieder zulegen und im kommenden Jahr zu den Konjunkturtreibern werden. Insgesamt jedoch dürfte auch das Jahresende noch schwach ausfallen. Bei privaten Haushalten und Unternehmen ist die Stimmung schlecht.

(Quelle: https://www.ifo.de/fakten/2024-06-20/ifo-konjunkturprognose-sommer-2024-neue-hoffnung-aber-noch-kein-sommermaerchen)

Die Geschäftsführung rechnet aufgrund der aktuellen Krisen und der bestehenden Unsicherheiten für 2024 mit einer leicht rückläufigen Geschäftsentwicklung.

Die Gesellschaft verfügt über eine solide Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und wird ihre strategische Ausrichtung beibehalten.

Ziel ist es, das bestehende Sortiment fortwährend zu optimieren und zu erweitern. Der Fokus liegt, wie auch in der Vergangenheit, auf der ständigen Optimierung und Weiterentwicklung der internen Prozesse und damit auf Beibehaltung und Ausbau der Kostenvorteile.

Die Planungen und die Einschätzung der Chancen und Risiken basieren auf den Annahmen, dass die Stabilität des Euroraumes weiterhin gewährleistet ist sowie die weltpolitische Lage, trotz des Krieges in der Ukraine und den Spannungen im nahen Osten, weitgehend stabil bleibt. Bei den konservativen Planungen für das Geschäftsjahr 2024 wird von einem leicht geringeren Umsatz und Ergebnis ausgegangen.

4. Risiko- und Chancenbericht

Unternehmensspezifische Risiken

Zentrale Risiken für die SHS Lochbleche Butzbach GmbH sind -wie in der Vergangenheit- eine Unterdeckung im Auftragseingang und die Preisentwicklung für die Rohstoffe.

Risikomanagementsysteme

Die SHS Lochbleche Butzbach GmbH ist einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Hierdurch unterscheiden wir uns nicht von anderen am Markt operierenden Unternehmen. Das Management ordnet konsequent jeder sich am Markt bietenden Chance das entsprechende Risiko zu. Hierbei zeichnet sich das Management durch eine konservative Geschäftspolitik mit niedriger Risikoneigung aus. Die Schaffung von dauerhaften Geschäftsverbindungen zu unseren Geschäftspartnern wird Vorrang eingeräumt vor kurzfristigen Chancen versprechenden Abschlüssen, die mit entsprechendem Risikopotential behaftet sind.

Ein explizit eingerichtetes schriftlich fixiertes Risikomanagement besteht nicht. Auf der Ebene der Geschäftsleitung werden Risiken systematisch identifiziert, bewertet und erforderlichenfalls Maßnahmen zur Gegensteuerung eingeleitet. Das Management bedient sich hierzu einer Vielzahl von Kennziffern und Steuerungsgrößen (z. B. Liquidität, Auftragseingänge, Soll-Ist-Vergleich), die durch die Abteilung Rechnungswesen/Controlling vorgehalten werden.

An wesentlichen Finanzinstrumenten kommen bei der SHS Lochbleche Butzbach GmbH Kundenforderungen sowie Lieferantenverbindlichkeiten zum Tragen.

Den Liquiditätsrisiken wird durch eine rollierende Liquiditätsplanung begegnet. Erforderlichenfalls wird der nicht durch die vorhandene Liquidität abzudeckende Finanzmittelbedarf durch Inanspruchnahme von Kontokorrentkrediten gedeckt. Für unvorhersehbare Ereignisse sind entsprechende Reserven einkalkuliert (Festgeld, Termingeld). Zurzeit bestehen auf Grund des Liquiditätsbestandes keine Liquiditätsrisiken.

Bonitätsprüfungen von Kunden werden durchgeführt. Für die Kunden werden Kreditrahmen eingeräumt. Ferner bestehen für eine Vielzahl der Kundenforderungen Warenkreditversicherungen. Nach wie vor wird angestrebt, einen breit gefächerten Abnehmerkreis zu bedienen, um die Abhängigkeit von einzelnen Kunden zu verringern.

Die SHS Lochbleche Butzbach GmbH ist keinen Risiken aus Zahlungsstromschwankungen ausgesetzt, weil weder verzinsliche Finanzinstrumente zum Einsatz kommen noch Fremdwährungsgeschäfte abgeschlossen werden.

Risiken durch die Ukrainekrise und dem Konflikt im Nahen Osten

Immer noch besorgniserregend ist der laufende Ukrainekonflikt. Sollte sich der Konflikt auf andere Staaten ausweiten, besteht das Risiko von konkreten Kriegshandlungen auch in der EU, die sämtliche Geschäftsbereiche beeinträchtigen könnten.

Nach dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 sind erste Anzeichen für eine nicht dramatische, aber doch spürbare Verunsicherung der internationalen Wirtschaft als Folgen des Konflikts sichtbar. Wie sich die Lage weiter entwickeln wird, hängt maßgeblich vom weiteren Verlauf der Auseinandersetzung ab.

Weitere Risiken sind eine weitgehende Rezession, Konsumrückgang und massive Störungen der Lieferketten.

Chancen

Aufgrund der breiten Lieferantenstruktur, des diversifizierten Produktsortiments sowie durch umfangreiche Investitionen der Gesellschaft in den Maschinenpark und die Erhöhung der Lagerkapazitäten ist die Gesellschaft für Veränderungen gut gerüstet.

Als Chance wird der gezielte Ausbau des Produktionssortiments gesehen, der für mehr Nachfrage sorgen soll.

Das Unternehmen hat langjährige kompetente Mitarbeiter, die ein vertrauensvolles Verhältnis zu Kunden und Lieferanten aufgebaut haben. Diese Mitarbeiter sind auch jederzeit in der Lage, beratend tätig zu sein und Neukunden zu gewinnen.

Gesamtbewertung

Insgesamt sieht die Geschäftsführung, durch die Gesamtbewertung der Chancen und Risiken, die Gesellschaft gut aufgestellt. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, sind nicht erkennbar.

 

Butzbach, den 30. Dezember 2024

gez. Winfried Hartmannshenn, Geschäftsführer

gez. Sabrina Schnupp, Geschäftsführerin

gez. Timo Hartmannshenn, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.135.396,77 4.317.032,35
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 12.864,00 9.558,50
II. Sachanlagen 3.258.021,09 2.817.855,59
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 92.940,01 101.916,51
2. technische Anlagen und Maschinen 2.988.677,99 1.947.143,49
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 176.403,09 143.481,59
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 625.314,00
III. Finanzanlagen 864.511,68 1.489.618,26
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 650.000,00 769.040,60
B. Umlaufvermögen 9.383.884,23 7.229.442,20
I. Vorräte 2.008.984,50 1.797.065,93
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.708.339,66 1.555.958,13
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.666.560,07 3.876.418,14
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 39.981,62
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 23.811,00 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 13.543.092,00 11.586.456,17

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 9.981.775,07 8.918.220,41
I. gezeichnetes Kapital 205.000,00 205.000,00
II. Kapitalrücklage 12.685,15 12.685,15
III. Gewinnvortrag 8.100.535,26 6.912.969,77
IV. Jahresüberschuss 1.663.554,66 1.787.565,49
B. Rückstellungen 849.631,09 978.613,32
C. Verbindlichkeiten 2.711.685,84 1.689.622,44
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.183.885,39 585.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 41.118,97 63.468,97
Bilanzsumme, Summe Passiva 13.543.092,00 11.586.456,17

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.668.872,05 8.385.231,70
2. Personalaufwand 3.357.211,99 3.193.616,00
a) Löhne und Gehälter 2.808.249,84 2.631.341,86
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 548.962,15 562.274,14
davon für Altersversorgung 56.417,05 51.554,40
3. Abschreibungen 280.714,72 291.269,87
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 280.714,72 291.269,87
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.615.632,36 2.213.730,10
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 13.595,52 0,00
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 3.591,43 1.740,51
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 95.631,02 13.323,85
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 119.040,60 78.163,09
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 30.292,18 32.141,64
davon aus Abzinsung 10.160,00 9.711,00
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 691.491,23 772.956,81
10. Ergebnis nach Steuern 1.673.711,42 1.818.418,55
11. sonstige Steuern 10.156,76 30.853,06
Jahresüberschuss 1.663.554,66 1.787.565,49

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Gesellschaft firmiert unter SHS Lochbleche Butzbach GmbH mit Sitz in Butzbach. Sie wird beim Amtsgericht Friedberg unter HRB 2656 im Handelsregister geführt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Die Aufstellung der Bilanz erfolgt nach den Gliederungsschemata für große und mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den gesetzlichen Bestimmungen der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB.

Die Gesellschaft nimmt für die Aufstellung des Anhangs die größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertungsmethoden

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung.

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden planmäßig abgeschrieben. Beim abnutzbaren Sachanlagevermögen werden die Abschreibungen nach der linearen Methode ermittelt.

Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert in Höhe von Euro 800,00 wurden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt.

Eine Beteiligung ist aufgrund einer voraussichtlich dauernden Wertminderung gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB außerplanmäßig abgeschrieben worden.

Der Ansatz der Wertpapiere des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert zum Abschlussstichtag.

Die Vorräte sind ausgehend von den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert bilanziert. Den enthaltenen Risiken ist bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch die Bildung von angemessenen Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen nach dem Bilanzstichtag darstellen, gebildet.

Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung bzw. die Rückstellung für Pensionsververpflichtungen besteht aus der Saldierung von Rückdeckungsansprüchen aus Lebensversicherungen sowie Pensionsrückstellungen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB.

Die Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen wurden zum Zeitwert bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die Berechnung der Pensionsrückstellung erfolgt nach der Projected Unit Credit Methode (PUC-Methode) unter Anwendung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck, einem Rentensteigerungssatz von 1 % und einem Rechnungszins von 1,82 % zum 31. Dezember 2023. Die Pensionsrückstellungen vor Saldierung mit entsprechenden Aktivwerten betragen zum 31. Dezember 2023 Euro 482.926,00.

Zum Bilanzstichtag liegen zu versteuernde temporäre Differenzen aus Bewertungsunterschieden bei den Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 206 vor. Die sich daraus ergebende rechnerische Steuerentlastung wurde nach dem Wahlrecht des § 274 HGB sowohl im Berichtsjahr als auch im Vorjahr nicht aktiviert.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag.

Bei der Ermittlung der Gewährleistungsrückstellungen wurden Erfahrungswerte der Lochblech-Branche berücksichtigt.

Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zu Erfüllungsbeträgen.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden wurden zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs nach § 256a HGB bewertet.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im beigefügten Bruttoanlagenspiegel dargestellt.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine erwartete Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr.

Zum Abschlussstichtag erfolgt eine Verrechnung der Pensionsverpflichtung mit zugunsten der Mitarbeitern verpfändeten Rückdeckungsversicherungen. Dementsprechend ergibt sich gemäß § 246 Abs. 2 HGB folgender saldierter Ausweis in der Bilanz.

EUR
Pensionsverpflichtung per 31. Dezember 2023 482.926,00
Aktivwert (=Zeitwert) Rückdeckungsversicherung (=Planvermögen)
per 31. Dezember 2023 506.737,00
saldierte Pensionsverpflichtung per 31. Dezember 2023 -23.811,00
Zinsaufwand aus Pensionsverpflichtung 10.160,00
Zinsertrag aus Rückdeckungsversicherung 10.661,00

Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten und die sonstigen Angaben hierzu gemäß §§ 268 Abs. 5 S. 1 und 285 Nr. 1 HGB sind aus nachstehender Übersicht zu entnehmen:

Stand davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023
EUR
bis 1 Jahr
EUR
über 1 Jahr
EUR
über 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.183.885,39 193.077,51 990.807,88 199.040,19
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 41.118,97 41.118,97 0,00 0,00
Summe Verbindlichkeiten 2.711.685,84 1.720.877,96 990.807,88 199.040,19

Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden Sicherheiten durch Grundpfandrechte (900.000,00 EUR) eines nahestehenden Unternehmens gewährt.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch übliche Eigentumsvorbehalte besichert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Wertpapierverkäufen in Höhe von TEUR 30 sowie aus Zuschreibungen auf die Wertpapiere in Höhe von TEUR 55 enthalten.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

4. Sonstige Angaben

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von 420 TEUR für das Jahr 2023 resultieren aus Miet- und Leasingverträgen. Für die Folgejahre ist von einer ähnlichen Höhe auszugehen.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Geschäftsführung der Gesellschaft von Herrn Winfried Hartmannshenn, Werkzeugmachermeister, Langgöns, Frau Sabrina Schnupp, Bankkauffrau, Langgöns, und Herrn Timo Hartmannshenn, Master of Arts, Langgöns, wahrgenommen.

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Gesamtbezüge gemäß § 285 Nr. 9 Buchst. a) HGB betrugen 576.224,79 €.

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 47 , davon 37 gewerbliche und 10 kaufmännische Arbeitnehmer.

Beteiligungen

Die Gesellschaft ist mit 99,9953 % an dem Stammkapital der SHS Perforated Materials, Inc. mit Sitz auf den Philippinen, beteiligt. Das Stammkapital beträgt PHP 64.595.000. Die SHS Perforated Materials, Inc. schließt zum 31.12.2023 mit einem Jahresergebnis von PHP -2.585.025 (Vj. PHP 571.364) und einem Eigenkapital von PHP 44.734.368 (Vj. PHP 47.319.394) ab.

5. Vorgänge nach dem Bilanzstichtag

Am 24. Februar 2022 begann der Angriff der Russischen Föderation auf das Nachbarland Ukraine und führt zu einer völligen Neueinschätzung von Beziehungen auf politischer und kultureller Ebene in Europa.

Wie sich die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und die in der Folge verhängten weitreichenden Sanktionen gegen die Russische Föderation auf Wirtschaft und Märkte insgesamt auswirken werden, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht verlässlich beurteilen.

Nach dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 sind erste Anzeichen für eine nicht dramatische, aber doch spürbare Verunsicherung der internationalen Wirtschaft als Folgen des Konflikts sichtbar. Wie sich die Lage weiter entwickeln wird, hängt maßgeblich vom weiteren Verlauf der Auseinandersetzung ab. Die Folgen dieser Kriege werden wahrscheinlich zu finanziellen Auswirkungen in den Geschäftsjahren 2024 und 2025 führen. Wir verweisen zudem auf unsere Ausführungen im Lagebericht.

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

 

Butzbach, den 30. Dezember 2024

gez. Winfried Hartmannshenn, Geschäftsführer

gez. Sabrina Schnupp, Geschäftsführerin

gez. Timo Hartmannshenn, Geschäftsführer

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
davon FK-Zinsen
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 165.257,06 9.996,00 0,00 0,00 0,00 175.253,06
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 165.257,06 9.996,00 0,00 0,00 0,00 175.253,06
Sachanlagen
Bauten auf fremden Grundstücken 249.539,65 7.800,00 0,00 0,00 0,00 257.339,65
technische Anlagen und Maschinen 4.529.878,81 636.006,17 0,00 52.992,86 625.314,00 5.738.206,12
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 588.450,99 125.114,05 0,00 58.815,13 0,00 654.749,91
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 625.314,00 0,00 0,00 0,00 -625.314,00 0,00
Summe Sachanlagen 5.993.183,45 768.920,22 0,00 111.807,99 0,00 6.650.295,68
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.686.495,67 0,00 0,00 0,00 0,00 1.686.495,67
Wertpapiere des Anlagevermögens 797.240,75 162.644,21 0,00 724.000,70 0,00 235.884,26
Genossenschaftsanteile 1.500,00 0,00 0,00 0,00 0,00 1.500,00
Summe Finanzanlagen 2.485.236,42 162.644,21 0,00 724.000,70 0,00 1.923.879,93
Summe Anlagevermögen 8.643.676,93 941.560,43 0,00 835.808,69 0,00 8.749.428,67
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 155.698,56 6.690,50 0,00 0,00 0,00 162.389,06
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 155.698,56 6.690,50 0,00 0,00 0,00 162.389,06
Sachanlagen
Bauten auf fremden Grundstücken 147.623,14 16.776,50 0,00 0,00 0,00 164.399,64
technische Anlagen und Maschinen 2.582.735,32 219.785,17 0,00 52.992,36 0,00 2.749.528,13
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 444.969,40 37.462,55 0,00 4.085,13 0,00 478.346,82
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 3.175.327,86 274.024,22 0,00 57.077,49 0,00 3.392.274,59
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 917.455,07 119.040,60 0,00 0,00 0,00 1.036.495,67
Wertpapiere des Anlagevermögens 78.163,09 0,00 0,00 0,00 0,00 78.163,09
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 995.618,16 119.040,60 0,00 0,00 0,00 1.114.658,76
Summe Anlagevermögen 4.326.644,58 399.755,32 0,00 57.077,49 0,00 4.669.322,41
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 0,00 12.864,00 9.558,50
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 12.864,00 9.558,50
Sachanlagen
Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 92.940,01 101.916,51
technische Anlagen und Maschinen 0,00 2.988.677,99 1.947.143,49
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 176.403,09 143.481,59
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 625.314,00
Summe Sachanlagen 0,00 3.258.021,09 2.817.855,59
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 650.000,00 769.040,60
Wertpapiere des Anlagevermögens 55.290,51 213.011,68 719.077,66
Genossenschaftsanteile 0,00 1.500,00 1.500,00
Summe Finanzanlagen 55.290,51 864.511,68 1.489.618,26
Summe Anlagevermögen 55.290,51 4.135.396,77 4.317.032,35

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 276, 288 Abs. 2 und 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SHS Lochbleche Butzbach GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SHS Lochbleche Butzbach GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SHS Lochbleche Butzbach GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/ idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Gießen, den 30. Dezember 2024

THEOBALD JUNG SCHERER AG
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT
STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT

gez. Prof. Dr. Hubert Jung, Wirtschaftsprüfer

gez. Sebastian Jung, Wirtschaftsprüfer

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