DFB GmbHLiquidiert
Otto-Fleck-Schneise 6, 60528 Frankfurt am Main, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DFB GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019Grundlagen des Unternehmens Die DFB GmbH ist eine 100%-Tochtergesellschaft des DFB e.V. in welcher u. a. eine Bündelung von wirtschaftlichen Aktivitäten des DFB e.V. erfolgt. Die Gesellschaft wird aktuell durch einen Geschäftsführer geführt. Zwei Prokuristen komplettieren die erweiterte Geschäftsführung. Die DFB GmbH hat einen Aufsichtsrat, welcher aus Mitgliedern der Gesellschafterversammlung sowie aus weiteren stimmberechtigen Mitgliedern besteht. Die zentralen Geschäftsfelder der DFB GmbH sind das Lizenzgeschäft (Vermarktung der Logo- und Markenrechte des DFB e.V.), die Vermarktung von FUSSBALL.DE und IT-Serviceleistungen an die Fußballverbände. Darüber hinaus erbringt die DFB GmbH Lieferungen und Leistungen im Rahmen einer Geschäftsbesorgungstätigkeit für den DFB e.V. in den Bereichen Marketing & Vertrieb, Veranstaltungsmanagement sowie IT & Digitales. Mit den drei genannten Bereichen der Geschäftsbesorgungstätigkeit bewirtschaftet die DFB GmbH einen Großteil des kommerziellen Geschäfts des DFB e.V. So werden im Bereich Marketing u. a. die Themen Sponsoring, Medienrechte, Merchandising und Lizenzen sowie digitales Marketing betreut. Der Geschäftsbereich Veranstaltungsmanagement gewährleistet für den DFB e.V. die Planung, Vorbereitung und Durchführung aller relevanten Veranstaltungen auf dem gewünschten, qualitativ hohen Niveau. Im Bereich IT & Digitales erfolgt die Betreuung und Weiterentwicklung der IT-Infrastruktur, Softwareprodukte sowie IT- und Digitalisierungsprojekte, was u. a. die Felder DFBnet-Vertrieb, IT-Einzelprojekte und Webportal-Services einschließt. Die Gesellschaft verfügt über zwei Niederlassungen an den Standorten Frankfurt am Main und Hannover. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die auf den Geschäftsverlauf der DFB GmbH Einfluss nehmen, blieben im Geschäftsjahr 2019 grundsätzlich unverändert. Bei dem Geschäftsjahr 2019 handelt es sich um ein sogenanntes Zwischen-Event-Jahr, in dem erwartungsgemäß leicht geringere Umsatzerlöse und ein geringeres Betriebsergebnis erzielt werden als in Eventjahren. Geschäftsverlauf Die DFB GmbH kann im Jahr 2019 einen positiven Geschäftsverlauf konstatieren. Sie erzielte im Geschäftsjahr 2019 - besser als geplant (Planumsatz: 33,4 Mio. Euro) - um 11% geringere Umsatzerlöse in Höhe von 36,7 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr (Vorjahresumsatz: 41,1 Mio. Euro). Dieser Umsatzrückgang wurde aufgrund des Zwischen-Event-Jahres und der Ausgliederung des Fanshop-Geschäftes erwartet. Trotz des Umsatzrückgangs konnte aufgrund von Kostenreduzierungen im Bereich Materialaufwand ein deutlich über Plan liegendes Betriebsergebnis vor Steuern und Zinsen in Höhe von 3,2 Mio. Euro (Planergebnis: 1,6 Mio. Euro) erzielt werden. Im Vorjahr wies die Gesellschaft ein Betriebsergebnis in Höhe von 4,5 Mio. Euro aus. Im Geschäftsbereich Marketing & Vertrieb hat die DFB GmbH ab dem 1. Januar 2019 das Merchandising-Geschäft ausgegliedert und mit dem Vermarktungspartner Fanatics Germany GmbH eine entsprechende Kooperation begonnen. Im Oktober des Jahres 2019 wurde die Auslagerung der Betreuung der internen IT-Infrastruktur des DFB auf einen Dienstleister beschlossen und umgesetzt. So können zukünftig sämtliche Kompetenzen und Ressourcen für den operativen Teil des Geschäftsbereiches IT & Digitales eingesetzt werden. Am 2. April 2019 ist Herr Reinhard Grindel von seinem Amt als DFB-Präsident zurückgetreten. In dieser Funktion war Herr Grindel Mitglied in der Gesellschafterversammlung und im Aufsichtsrat der DFB GmbH. Im Aufsichtsrat leitete er das Gremium als gewählter Vorsitzender. Mit seinem Rücktritt als DFB-Präsident schied er somit am 2. April 2019 aus beiden Gremien der DFB GmbH aus. Am 27. September 2019 wurde Herr Fritz Keller zum neuen DFB-Präsident gewählt. In dieser Funktion ist Herr Keller seitdem Mitglied in der Gesellschafterversammlung und im Aufsichtsrat der DFB GmbH. Mitte Oktober 2019 verließ Herr Denni Strich als einer von zwei Geschäftsführern die DFB GmbH. Seitdem wird die Gesellschaft von Herrn Dr. Frank Biendara als alleinigem Geschäftsführer geführt. Darstellung der Lage (Vermögens-, Finanz- und Ertragslage) Wie in den Vorjahren ist die Vermögenslage der DFB GmbH sehr stabil. Der Anteil der liquiden Mittel am Gesamtvermögen stieg - vor allem aufgrund unterjähriger Garantiezahlungen von Lizenzpartnern anstatt Endabrechnungen zum Jahresende - auf 51 % (gegenüber 26 % im Vorjahr). Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierte sich dementsprechend. Das Eigenkapital der DFB GmbH reduzierte sich geringfügig auf 12,4 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote per 31. Dezember 2019 ist immer noch hoch und beträgt 49,7 % (im Vorjahr 52,4 %). Weiterer bedeutender Passivposten, welcher 23,6 % des Gesamtkapitals ausmacht, sind die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter DFB e.V. sowie der DFB EURO GmbH. In ähnlicher Höhe (24,0 % des Gesamtvermögens) bestehen Forderungen gegenüber den beiden verbundenen Unternehmen. Die Finanzlage der DFB GmbH ist als sehr gut zu bezeichnen. Der Bestand an liquiden Mitteln zum Bilanzstichtag beträgt 12,7 Mio. Euro und ist damit im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurde 2019 ein positiver Cashflow in Höhe von 9,4 Mio. Euro erzielt, der sämtliche Investitionstätigkeiten und die planmäßige Gewinnausschüttung an den Gesellschafter zum 05.07.2019 in Höhe von 3 Mio. Euro deckte. Die Zahlungsfähigkeit der DFB GmbH war jederzeit gegeben und es gibt keine Hinweise darauf, dass dies kurzfristig anders werden könnte. Die Umsatzerlöse sanken im Jahr 2019 absolut um 4,4 Mio. Euro auf 36,7 Mio. Euro. Ein Vergleich mit dem Vorjahreswert besitzt jedoch keine sehr hohe Aussagekraft, da es sich bei 2019 um ein Zwischen-Event-Jahr handelt. Auch sind die Geschäftszahlen nur sehr eingeschränkt bzw. nicht mit denen des letzten Zwischen-Event-Jahres 2017 vergleichbar. Durch die Übernahme der Geschäftsbesorgung für den DFB e.V. seit dem Jahr 2018 erfolgte eine deutliche Ausweitung der Geschäftstätigkeit und die höheren Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2019 im Vergleich zum Geschäftsjahr 2017 (+ 11,0 Mio. Euro) sind im Wesentlichen darin begründet. Der größte Umsatztreiber der DFB GmbH blieb auch im Jahr 2019 der Bereich Erlöse aus der Verwertung von Rechten. Erlöse aus Warenverkäufen gab es aufgrund der Ausgliederung des Merchandising-Geschäfts auf einen Kooperationspartner nur noch in geringem Maße durch den Abverkauf von Lagerbeständen. Die Erlöse aus der Verwertung von Rechten setzen sich aus dem Lizenzgeschäft einerseits und der Vermarktung der Amateurfußball-Plattform FUSSBALL.DE andererseits zusammen. Das Lizenzgeschäft blieb das umsatzstärkste Geschäftsfeld der DFB GmbH mit Erlösen im Geschäftsjahr 2019 von 13,9 Mio. Euro (Vorjahr: 16,5 Mio. Euro). Mit FUSSBALL.DE verantwortet die DFB GmbH seit Juli 2014 die Entwicklung und den Betrieb des größten Amateurfußball-Portals in Deutschland mit einer beträchtlichen Reichweite von 5,5 Milliarden Seitenabrufen in 2019. Die Erlöse aus der Vermarktung von FUSSBALL.DE blieben im Vergleich zum Vorjahr auf einem guten Niveau in Höhe von 4,6 Mio. Euro (Vorjahr: 5,6 Mio. Euro), trotz der Kündigung des bisherigen Hauptpartners des Portals. Dies konnte über die Akquise weiterer Partner erreicht werden. Zusätzlich zum FUSSBALL.DE-Geschäft und dem Datenverkauf (Sportmedia), für die der Geschäftsbereich IT & Digitales die technische Grundlage realisiert, wurden im Jahr 2019 Umsatzerlöse für den Geschäftsbereich IT & Digitales in Höhe von 10,1 Mio. Euro und damit 29% mehr als im Jahr 2018 erzielt. Die Aktivitäten umfassten dabei IT-Einzelprojekte, Webportal-Services mit dem Bereich DFBnet-Vertrieb und Erlöse aus der Bereitstellung von IT-Infrastrukturservices. Hauptkunden beim DFBnet-Vertrieb und den IT-Einzelprojekten sind die Landes- und Regionalverbände sowie der DFB e.V. Aus den seit 2018 im Rahmen der Geschäftsbesorgungstätigkeit für den DFB e.V. erbrachten Lieferungen und Leistungen in den Geschäftsbereichen Marketing & Vertrieb sowie Veranstaltungsmanagement wurden im Jahr 2019 Erlöse in Höhe von 6,7 Mio. Euro generiert und damit 16 % mehr als im Jahr 2018 (5,8 Mio. Euro). Den gesunkenen Umsätzen standen im Jahr 2019 auch geringere Aufwendungen gegenüber. So betragen im Jahr 2019 die Aufwendungen für Wareneinkauf und bezogene Fremdleistungen 52,1 % vom Umsatz, im Vorjahr noch 58,1 %. Bedeutender Faktor dabei war die Ausgliederung des Merchandising-Geschäfts. Der Personalaufwand beträgt in 2019 30,0 % vom Umsatz und damit 5,7 %-Punkte mehr als im Vorjahr (24,3 %). Diese Veränderungen resultieren aus der Erhöhung der Mitarbeiterzahl, Gehaltsanpassungen und auch aus Abfindungszahlungen aufgrund der Umstrukturierung im Bereich interne IT. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 11,8 % vom Umsatz, was im Vergleich zum Vorjahr (10,0 %) einen leichten Anstieg bedeutet. Obwohl 2019 ein Zwischen-Event-Jahr war, schließt die Ertragslage mit einem positiven Jahresüberschuss in Höhe von 2,0 Mio. Euro ab. Der Vorjahresüberschuss betrug 2,9 Mio. Euro. Die Lage der Gesellschaft und die Geschäftsentwicklung sind insgesamt als gut zusammenzufassen. Voraussichtliche Entwicklung / Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognosebericht Das Geschäftsjahr 2020 wird überschattet von der Coronavirus-Pandemie mit noch nicht absehbaren Auswirkungen. Die ursprünglich für Sommer 2020 geplante UEFA EURO der Männer wurde auf 2021 verschoben. Die deutsche Nationalmannschaft hatte sich im Jahr 2019 für diese Europameisterschaft qualifiziert, so dass zu Jahresbeginn 2020 keine vertraglichen Reduzierungen von Garantiesummen im Bereich Lizenzen geplant waren. Die nunmehr erfolgten Absagen von Länderspielen, die Verschiebung der UEFA EURO auf das Jahr 2021 und die Auswirkungen in allen Teilen der Wirtschaft werden nun deutliche finanzielle Konsequenzen auch für die DFB GmbH nach sich ziehen. In 2019 wurde die DFB EURO GmbH als 100%-Tochter des DFB e.V. gegründet, die die Austragung von vier Spielen des paneuropäischen Turniers 2020 in München organisieren sollte. Zum Ende des Jahres 2019 wurden Verträge zwischen der DFB Euro GmbH und der DFB GmbH für Leistungserbringungen der DFB GmbH bereits vorbereitet und Anfang 2020 gezeichnet. Der in der Gesellschafterversammlung im Dezember 2019 verabschiedete Haushaltsplan 2020 ging noch von Umsatzerlösen und einem Betriebsergebnis in vergleichbarer Höhe wie 2019 aus. Der für den Umsatz der DFB GmbH wichtigste Geschäftsbereich Marketing & Vertrieb ist nun derjenige, der am stärksten von der Virus-Pandemie betroffen sein wird, so dass es im Jahr 2020 zu geringeren Umsätzen als in 2019 kommen wird. Das ursprünglich geplante Betriebsergebnis wird aufgrund des noch ungewissen Ausgangs der Coronavirus-Pandemie nicht zu halten sein und es wird ein noch nicht zu bezifferndes geringeres Ergebnis erwartet. Risiko- / und Chancenbericht Die Risiken und die Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der DFB GmbH im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie sind zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht vollumfänglich absehbar. Es ist aber davon auszugehen, dass eine weitere Ausbreitung des Virus - mit den direkten Folgen für Amateur- und Profi-Fußball-Veranstaltungen und den indirekten Folgen durch die Eintrübung der nationalen und globalen Wirtschaft - signifikanten negativen Einfluss auf das Geschäft der DFB GmbH in Form von sinkenden Umsatzerlösen und Betriebsergebnissen haben wird. Die geplante weitere Umstrukturierung im Rahmen des sogenannten "GmbH-Prozesses" sieht eine weitere Verlagerung von Geschäftstätigkeiten aus dem DFB e.V. in die DFB GmbH vor. Dieser Prozess und die damit verbundenen Chancen für die DFB GmbH werden voraussichtlich ab 2021 zum Tragen kommen. Das Amateurfußballportal FUSSBALL.DE verzeichnete bis Anfang März 2020 einen sehr positiven Verlauf bei den Zugriffs- und Nutzerzahlen. Mit der flächendeckenden Absage aller Fußballspiele in Deutschland seit Mitte März 2020 brachen auch die Zugriffszahlen drastisch ein. Etwaige finanzielle Einbußen aus den Partnerverträgen sind derzeit in Klärung und werden auch davon abhängen, wie lange der Amateurfußball-Spielbetrieb in 2020 ruht. Im Jahr 2019 wurden, wie auch schon im Jahr 2018, im Geschäftsbereich IT & Digitales Prozesse und Strukturen für die Umsetzung der Digitalisierung vorbereitet. Daraus resultieren weiter Chancen aus Kosteneinsparungen aufgrund IT-gestützter Prozessoptimierung sowie aus verbesserten Kommunikationsmöglichkeiten. Die DFB GmbH hat ein Risikoanalyse-Verfahren implementiert, welches fortlaufend entsprechende Risiken identifiziert und somit rechtzeitig und vollständig mögliche Gefährdungspotentiale aufzeigt. Darüber hinaus werden die Umsatz- und Ergebnisentwicklungen im Planungsprozess budgetiert und durch ein monatliches umfangreiches Controlling verfolgt. Dieser Soll-Ist-Abgleich ermöglicht eine schnelle Reaktion auf Unternehmens- und Marktentwicklungen und ist geeignet, Schwachstellen aufzuzeigen. Ein Austausch und die regelmäßige Abstimmung mit den Gesellschaftervertretern und dem Aufsichtsrat der DFB GmbH gewährleisten ebenfalls einen externen Blick auf die Fortentwicklung der Gesellschaft. Zum heutigen Zeitpunkt sind vor allem die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie als wesentliches Risiko für die Geschäftstätigkeit der DFB GmbH zu nennen. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, sind nicht vorhanden. Die DFB GmbH blickt entsprechend mit verhaltenem Optimismus nach vorne. Sonstige Angaben Am 16. Januar 2020 hat der DFB in einer Pressemitteilung mitgeteilt, dass man mit Dr. Holger Blask einen kompetenten Nachfolger als Geschäftsführer "Marketing & Vertrieb" für die DFB GmbH gefunden habe, der zum 1. August 2020 die Geschäftsführung komplettieren soll.
Frankfurt am Main, den 20. März 2020 Dr. Frank Biendara BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Jahresabschluss 31. Dezember 2019Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Gegenstand des Unternehmens Gegenstand der DFB GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main ist die wirtschaftliche Nutzung von Rechten des Deutschen Fußball-Bundes e.V., Frankfurt am Main (nachfolgend DFB), die Erbringung verschiedener Dienstleistungen für den DFB im Bereich Marketing, Eventorganisation und IT-Leistungen sowie der Betrieb und die Weiterentwicklung eines Informationssystems für den deutschen und internationalen Fußball. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht in Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 21824 im Handelsregister eingetragen. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 Die Gesellschaft überschreitet nicht an zwei aufeinanderfolgenden Bilanzstichtagen zwei der drei Größenmerkmale des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft gehört unter Zugrundelegung der Daten für die Geschäftsjahre 2018 und 2019 zu den mittelgroßen Kapitalgesellschaften. Für den Anhang werden die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres der DFB GmbH wurden unverändert beibehalten. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und unter Beachtung der ertragsteuerlichen Vorschriften aufgestellt. Darüber hinaus waren die Vorschriften des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Einzelnen wurde wie folgt verfahren: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um zeitanteilige lineare Abschreibungen, angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bewertet. Auf zweifelhafte Forderungen werden - soweit vorhanden - ausreichende Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden wegen des allgemeinen Kreditrisikos zusätzlich um eine angemessene Pauschalwertberichtigung gekürzt. Kassenbestand und Bankguthaben werden zum Nominalbetrag angesetzt. Auszahlungen, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen, werden als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Durch die Bildung von Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken ausreichend Rechnung getragen. Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist; sie entsprechen den zu erwartenden Aufwendungen. Alle erkennbaren Risiken werden berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Einnahmen, die Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen, werden als passiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bei der Bewertung der Forderungen und Verbindlichkeiten zum Abschlussstichtag wird § 256a HGB beachtet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Wegen der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den Anlagenspiegel verwiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben allesamt eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegenüber dem Gesellschafter, dem DFB e.V., in Höhe von € 5.794.700,38, welche im Wesentlichen aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen resultieren. Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital beträgt € 102.258,38 (DM 200.000,00). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten waren unbesichert und hatten eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen gegenüber dem Gesellschafter, dem DFB e.V., in Höhe von € 5.200.941,17. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In den Umsatzerlösen bzw. den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge in Höhe von € 612.064,48 enthalten, die vorangegangenen Geschäftsjahren zuzuordnen sind. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von € 595,62 enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von € 466,03 enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen in Höhe von € 43.056,00 aus dem Vollabgang eines immateriellen Vermögensgegenstandes des Anlagevermögens enthalten. In den Steuern vom Einkommen und Ertrag bzw. den sonstigen Steuern ist Steueraufwand für Vorjahre in Höhe von € 160.270,53 enthalten. Sonstige Angaben Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing-, Miet-, Wartungs-, Lizenz- und EDV-Leistungsverträgen in Höhe von insgesamt T€ 5.976. Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 121 (Vorjahr 120) Arbeitnehmer. Die Gesellschaft hat einen Aufsichtsrat, der folgende Personen umfasst:
Gesellschaftervertreter in der Gesellschafterversammlung sind:
Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr Herr Denni Strich, Egelsbach, (bis 15. Oktober 2019) und Herr Dr. Frank Biendara, Frankfurt am Main. Die Gesellschaft wird bei mehreren Geschäftsführern durch zwei Geschäftsführer gemeinsam vertreten. Herr Dr. Frank Biendara vertritt die Gesellschaft ab dem 15. Oktober 2019 als einziger Geschäftsführer allein. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Bezüge verzichtet. Nachtragsbericht Abzuwarten bleiben die Auswirkungen der weiteren Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2). Wir verweisen hierzu auf die entsprechenden Ausführungen im Lagebericht im Abschnitt "Prognosebericht" und im Abschnitt "Risiko- / und Chancenbericht". Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet. Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis vollständig auf neue Rechnung vorzutragen.
Frankfurt am Main, den 20. März 2020 Dr. Frank Biendara, Geschäftsführer AnlagespiegelEntwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019der DFB GmbH, Frankfurt am Main
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.05.2020 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DFB GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DFB GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DFB GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 15. April 2020 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Marcus Grzanna, Wirtschaftsprüfer Carl-Markus Groß, Wirtschaftsprüfer |
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