Weber Marking Systems GmbH

Maarweg 33, 53619 Rheinbreitbach, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 11207
Eingetragen
27.1.1981
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Schreibwaren und Bürobedarf aus Papier, Karton und Pappe
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb, Importund Export von Papiererzeugnissen und Etiketten sowie alle damit zusammenhängenden Geschäfte. Die Gesellschaft ist ermächtigt, weitere Unternehmen in Deutschland und im Ausland zu errichten, bestehende Unternehmen zu erwerben, sich an ihnen zu beteiligen und Zweigniederlassungen oder Tochtergesellschaften in Deutschland oder im Ausland zu errichten. Die Gesellschaft ist weiterhin ermächtigt, alle Geschäfte zu tätigen, die für den Gegenstand des Unternehmens der Gesellschaft förderlich sind oder sein können.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Volker Eckhard Bluhm
seit 13.9.2023
Geschäftsführer
Andreas Eckhard Bluhm
seit 12.2.2010
Prokura
Kurt Hoppen
seit 27.10.2005
Prokura
Eckhardt Bluhm
seit 27.10.2005
Geschäftsführer

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Weber Marking Systems GmbH

Rheinbreitbach

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS Geschäftsjahr 2023

Weber Marking Systems GmbH, Rheinbreitbach

Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Seit mehr als 50 Jahren ist die Bluhm Weber Group als Komplettanbieter im Bereich der Produktkennzeichnung und dessen konsequente Weiterentwicklung tätig. Als familiengeführtes, mittelständisches Unternehmen sehen wir unsere Kunden als Partner an, mit dem Ziel, gemeinsam nachhaltig erfolgreich zu sein.

Die Weber Marking Systems GmbH ist ein Komplettanbieter im Bereich Kennzeichnungstechnik.

Die Tätigkeit der Weber Marking Systems GmbH erstreckt sich auf die Herstellung und Export von Kennzeichnungstechnik und Papiererzeugnissen, vorwiegend Etiketten, sowie alle damit zusammenhängende Geschäfte. Zudem hält die Weber Marking Systems GmbH Anteile an sechs Gesellschaften im europäischen Ausland. Dies gewährleistet ein nationales und internationales Vertriebsnetz mit bestmöglicher Kundennähe für die Beratung, den Verkauf und den Service.

Das Produktportfolio der Kennzeichnungstechnik erstreckt sich über modulare GESET-Komplettlösungen, Etiketten-Druckspendersysteme, Laser-Beschriftungen sowie Thermotransfer- und Tintenstrahldrucker.

Forschung und Entwicklung

Unter dem gemeinsamen Dach des Unternehmensverbunds werden am Firmenstandort innovative Kennzeichnungssysteme entwickelt. Kontinuierliche Forschungs- und Entwicklungsarbeit gehört zu den Kernaufgaben des Unternehmens. Die Produktpalette soll dabei kontinuierlich weiterentwickelt werden, um den speziellen Anforderungen unserer Kunden diverser Branchen gerecht zu werden.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Jahreswirtschaftsbericht 2024 zeigt: Insbesondere vor dem Hintergrund der geopolitischen Zeitenwende, der Dekarbonisierung und der Demografie steht die deutsche Wirtschaft vor enormen Herausforderungen. Aber auch der über die Jahre aufgebaute Umfang an Bürokratie und Regelungen erschwert die notwendige Transformation. Zuletzt war die wirtschaftliche Entwicklung bestimmt durch die Auswirkungen der Energiepreiskrise in Verbindung mit einer ausgeprägten weltwirtschaftlichen Schwäche und den zunehmend spürbaren Effekten einer restriktiveren Geldpolitik. Im vergangenen Jahr nahm die Wirtschaftsleistung entsprechend um 0,3 Prozent ab.

[Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Publikation Jahreswirtschaftsbericht 2024 vom 21.02.2024]

Geschäftsverlaufs

Die Weber Marking Systems GmbH verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang der Umsatzerlöse bei Etiketten und Kennzeichnungsprodukten, unter anderem aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage (Lieferengpässe Rohmaterial) und der Verschiebung einiger Großprojekte im Hardware-Bereich.

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit:

2023 5.652 TEUR
2022 9.369 TEUR

Jahresüberschuss:

2023 4.112 TEUR
2022 6.685 TEUR

Netto-Umsatzerlöse:

2023 68.573 TEUR
2022 74.819 TEUR

Ausblick:

Derzeit sind keine Lieferungen in die Ukraine, nach Belarus und Russland möglich, was einen Umsatzrückgang in diesem Bereich zur Folge hat.

Das Weber-Budget 2024 weist einen Umsatz von EUR 68,9 Mio. aus.

Für die einzelnen Produktgruppen wurden folgende Umsatzvorgaben gemacht: (Regelgeschäft)

Etiketten: 2024 15,9 Mio. EUR Budget 2023 15,6 Mio. EUR Umsatz

Hardware:

Produktgruppe Weber DSS: 2024 25,9 Mio. EUR Budget 2023 23,7 Mio. EUR Umsatz
Produktgruppe Mark-O-Print: 2024 18,4 Mio. EUR Budget 2023 16,9 Mio. EUR Umsatz
Produktgruppe Geset: 2024 8,7 Mio. EUR Budget 2023 8,0 Mio. EUR Umsatz
Produktgruppe MISC: 2024 1,1 Mio. EUR Budget 2023 1,0 Mio. EUR Umsatz

Ertrags,- Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

Ergebnis: 2023
TEUR
2022
TEUR
EBIT 5.140 9.311
Betriebsergebnis 5.506 9.239
Finanzergebnis 146 51
Ergebnis vor Ertragsteuern 5.652 9.369
2023 2022
betriebliche Gesamtleistung in TEUR 68.858 78.106
Materialkostenquote in %(Materialkosten/betriebliche Gesamtleistung) 64,99 64,89
Personalkostenquote(Personalkosten/betriebliche Gesamtleistung) 16,42 14,37

Das Betriebsergebnis hat sich um TEUR 3.733 auf TEUR 5.506 reduziert. Die Reduzierung des Betriebsergebnisses resultiert im Wesentlichen aus der gesunkenen betrieblichen Gesamtleistung.

Das Finanzergebnis veränderte sich auf Grund von der Veräußerung von Finanzanlagen um TEUR 95 auf TEUR 146.

Die betriebliche Gesamtleistung ist mit einer Abweichung von TEUR 9.248 auf TEUR 68.858 in 2023 gesunken.

Unternehmensbeteiligungen / Ergebnisbetrachtungen

Die Weber Marking Systems GmbH ist aktuell nunmehr an 6 Gesellschaften beteiligt.

Weber Marking Systems France SAS

Weber Marking Systems SAS, Frankreich weist 2023 einen Verlust von TEUR 158 aus. Das Betriebsergebnis beträgt TEUR -114. Das Finanzergebnis beträgt TEUR -47.

Weber Frankreich verzeichnete im vierten Quartal einen Umsatzrückgang gegenüber dem dritten Quartal, aber eine Steigerung der Margen. Die Integration der BR Systems erforderte erhebliche Anstrengungen. Ein positiver Effekt wird ab dem 2. Halbjahr erwartet.

Umsatzerlöse:

2023 11.530 TEUR
2022 12.773 TEUR

Jahresergebnis:

2023 -158 TEUR
2022 391 TEUR

Weber Marking Systems B.V.

Weber Benelux stand im 4. Quartal aufgrund von Krankheiten mehrerer Mitarbeiter und betrieblichen Schwierigkeiten vor Herausforderungen, jedoch verspricht ein starker Auftragseingang gegen Ende des Jahres eine positive Entwicklung.

Das operative Ergebnis von TEUR -176 zeigt eine schwächere Geschäftsentwicklung als im Vorjahr.

Umsatzerlöse:

2023 8.962 TEUR
2022 9.326 TEUR

Jahresergebnis:

2023 -160 TEUR
2022 149 TEUR

Weber Marking Systems S.A.

In Weber Belgien war das Ergebnis in zwei Verkaufsregionen unterdurchschnittlich. Entsprechende Maßnahmen wurden eingeleitet, die zu einer Verbesserung im ersten Halbjahr 2024 führen sollen.

Umsatzerlöse:

2023 4.132 TEUR
2022 4.021 TEUR

Jahresergebnis:

2023 -218 TEUR
2022 -535 TEUR

Weber Etiketten Bulgaria GmbH

Weber Bulgarien verzeichnete 2023 im Vergleich zu 2022 einen Rückgang der Etikettenverkäufe und des Gesamtnettoumsatzes. Da in Bulgarien ausschließlich Etiketten produziert und verkauft werden, wirkten sich die Lieferengpässe besonders negativ aus. Um dies in Zukunft zu vermeiden, planen wir, mit anderen Lieferanten zusammenzuarbeiten und unser Lager zu vergrößern.

Umsatzerlöse:

2023 2.248 TEUR
2022 2.655 TEUR

Jahresüberschuss:

2023 184 TEUR
2022 266 TEUR

Weber Marking Systems Italia s.r.l.

Weber Italien hat seine Marktposition durch die Gewinnung von Neukunden und eine Umstrukturierung in den Bereichen Vertrieb und Service erfolgreich ausgebaut. Es wurde eine neue Organisationsstruktur eingeführt und das Verkaufspersonal wurde aufgestockt, um die Marktreichweite und den Kundenservice zu verbessern. Aufgrund erhöhter Bestände und der schlechten Zahlungsmoral von Kunden muss die Liquiditätsplanung angepasst werden.

Umsatzerlöse:

2023 4.464 TEUR
2022 4.798 TEUR

Jahresüberschuss:

2023 81 TEUR
2022 196 TEUR

Przedsiebiorstwo MULTI Sp. z o.o.

Der Anstieg der Inflation machte sich auch im Laufe des Geschäftsjahres 2023 bemerkbar. Dennoch konnten die Umsätze gesteigert werden. MULTI entwickelt sich weiterhin positiv.

Umsatzerlöse:

2023 4.815 TEUR
2022 4.271 TEUR

Jahresüberschuss:

2023 211 TEUR
2022 137 TEUR

Finanz- und Vermögenslage

Der Vermögens- und Kapitalaufbau stellt sich zusammengefasst wie folgt dar:

2023
TEUR
2022
TEUR
Langfristig gebundene Vermögenswerte 10.479 17.650
Kurzfristig gebundene Vermögenswerte 52.740 44.173
Betriebsvermögen 63.219 61.823
Eigenkapital 56.132 52.019
Langfristiges Fremdkapital 2.083 2.088
Kurzfristiges Fremdkapital 5.004 7.716
Betriebskapital 63.219 61.823

Die langfristig gebundenen Vermögenswerte reduzierten sich aufgrund von Veräußerungen von Wertpapieren.

Die Erhöhung des kurzfristig gebundenen Vermögens ist im Wesentlichen auf der Erhöhung des Bestands von liquiden Mitteln zurückzuführen, die durch die Veräußerung der Wertpapiere im vierten Quartal 2023 freigeworden sind.

Die Erhöhung des Eigenkapitals resultiert aus dem thesaurierten Jahresüberschuss 2022.

Das langfristige Fremdkapital stagnierte bei TEUR 2.083.

Das kurzfristige Fremdkapital reduzierte sich auf TEUR 5.003 aufgrund von gesunkenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Steuerrückstellung.

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

In unserer internen Steuerung legen wir besonderen Wert auf finanzielle Leistungsindikatoren. Die Entwicklung von Umsatz, Jahresüberschuss und Eigenkapitalquote stehen im Fokus unserer Aufmerksamkeit. Zudem implementieren wir wirksame Maßnahmen zur Überwachung und Steuerung der Liquidität. Weitere Einzelheiten zur Entwicklung dieser finanziellen Leistungsindikatoren im Vergleich zum Vorjahr finden sich in Abschnitt III über die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage.

Bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren fokussieren wir uns auf die Qualifikation und Bindung unserer Mitarbeiter sowie auf die Arbeitssicherheit. Flexible Arbeitsmodelle und die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten ermöglichen es einem großen Teil unserer Belegschaft, Arbeitszeiten und persönliche Bedürfnisse besser aufeinander abzustimmen.

Die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter sind uns äußerst wichtig. Aus diesem Grund ist die Arbeitssicherheit ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmenspolitik. Eine fortwährende und umfassende Gefährdungsbeurteilung bildet die Basis für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Die Einhaltung und Weiterentwicklung unserer Arbeitsschutzmaßnahmen werden kontinuierlich überwacht. Das Ziel der Bluhm Weber Group ist es, die Arbeitssicherheit stetig zu verbessern und das Bewusstsein unserer Mitarbeiter für ein sicheres Arbeitsumfeld zu schärfen.

Prognosebericht (Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken)

Für den Prognosebericht 2024 zeigt der Internationale Währungsfonds (IWF) eine positive Entwicklung des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) mit einem erwarteten Wachstum von 3,1% in 2024 und einer weiteren Steigerung auf 3,2% in 2025. Diese Zahlen sind leicht über den vorherigen Prognosen, reflektieren jedoch eine moderate Erholung, die noch unter dem langjährigen Durchschnitt von 3,8% liegt. Die Prognosen heben die Widerstandsfähigkeit in den USA und in großen Schwellenländern hervor, sowie die Unterstützung durch fiskalpolitische Maßnahmen in China? (IMF)?.

Der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland hat tiefgreifende wirtschaftliche Folgen, darunter Unterbrechungen der Lieferketten, insbesondere bei wichtigen Rohstoffen wie Getreide und Energie. Diese Ereignisse tragen zu weltweit steigenden Preisen und erhöhter Unsicherheit bei den globalen Wirtschaftsaussichten bei.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen Umsatz von MEUR 70. Der Jahresüberschuss soll sich dabei auf dem Vorjahresniveau halten.

Die getroffenen Aussagen und Planungsrechnungen beruhen auf Annahmen und Einschätzungen der Geschäftsleitung, die aus gegenwärtigen Erwartungen und Informationen resultieren. Solche Aussagen unterliegen den allgemeinen Risiken und Unsicherheiten. Die tatsächliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2024 kann auf Grund der wirtschaftlichen Unsicherheiten positiv wie auch negativ von unseren Annahmen abweichen.

Risiko- und Chancenbericht

Risikobericht

Die wesentlichen Risiken für das Geschäftsjahr 2024 sind vorrangig politischer Natur. Derzeit ist es uns nicht möglich, Lieferungen in die Ukraine, Belarus und Russland zu tätigen, was zu einem signifikanten Umsatzrückgang in diesen Gebieten führt. Dies beeinträchtigt unsere Ertragslage und könnte langfristige Auswirkungen auf unsere Marktpräsenz in diesen Regionen haben.

Die Stabilität des Euros stellt ebenfalls einen kritischen Unsicherheitsfaktor dar, der unsere Finanzplanung und -operationen beeinflussen könnte. Schwankungen im Euro können sich negativ auf unsere internationalen Geschäftsbeziehungen und Preiskalkulationen auswirken.

Zusätzlich ist die politische Lage in Osteuropa derzeit instabil, was das wirtschaftliche Klima dort beeinträchtigt und indirekt auch unsere Geschäftsoperationen in angrenzenden Märkten gefährdet. Diese Unsicherheiten erfordern eine ständige Anpassung unserer Strategien und eine verstärkte Fokussierung auf risikomindernde Maßnahmen.

Chancenbericht

Im Jahr 2024 erwarten wir vielversprechende Geschäftsaussichten. Die fortlaufende Verbesserung und Innovation unserer Produkte ermöglichen es uns, unseren Marktanteil zu festigen und neue Märkte zu erschließen. Insbesondere werden wir uns weiterhin auf die Märkte in der EU, Ost-Europa und Asien konzentrieren.

Durch kontinuierliche Optimierung und Ausbau in den Bereichen Programmierung, Konstruktion und Entwicklung heben wir uns deutlich von der Konkurrenz ab und erfüllen effektiv die Marktanforderungen.

Die Aussichten auf zukünftiges Wachstum sind besonders durch die Entspannung der geopolitischen Lage, unsere stabile finanzielle Basis und die hohe Qualität unserer Produkte gegeben.

Mit einem engagierten Team sind wir gut positioniert, um die Ziele für das Jahr 2024 erfolgreich umzusetzen.

 

Rheinbreitbach, 8. Mai 2024

Eckhard Bluhm, Geschäftsführer

Volker Eckhard Bluhm, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

WEBER MARKING SYSTEMS GMBH, RHEINBREITBACH

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 10.479.368,68 17.649.924,40
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 53,00 59.156,00
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 53,00 59.156,00
II. Sachanlagen 1.287.093,29 1.461.177,29
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 813.640,00 967.858,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 355.192,29 375.058,29
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 118.260,00 118.260,00
III. Finanzanlagen 9.192.222,39 16.129.591,11
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 7.900.867,50 7.846.141,59
2. Beteiligungen 191.354,89 191.354,89
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.100.000,00 1.100.000,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 6.992.094,63
B. UMLAUFVERMÖGEN 52.733.260,33 44.158.606,43
I. Vorräte 19.059.287,80 22.436.047,08
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.096.959,44 2.072.997,61
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 367.202,20 421.284,35
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 16.988.726,23 19.339.410,54
4. Geleistete Anzahlungen 606.399,93 602.354,58
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 13.653.193,72 16.040.263,13
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.017.552,83 4.267.707,15
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.168.875,33 3.657.633,98
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.921.195,40 7.324.872,29
- davon gegen Gesellschafter: EUR 3.918.478,14 (Vorjahr: EUR 7.223.349,19)
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.545.570,16 790.049,71
III. Guthaben bei Kreditinstituten 20.020.778,81 5.682.296,22
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 6.480,80 14.275,33
63.219.109,81 61.822.806,16

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 56.131.755,45 52.019.410,15
I. Gezeichnetes Kapital 256.000,00 256.000,00
II. Kapitalrücklage 9.529.414,49 9.529.414,49
III. Gewinnvortrag 42.233.995,66 35.549.240,58
IV. Jahresüberschuss 4.112.345,30 6.684.755,08
B. RÜCKSTELLUNGEN 3.180.245,84 5.004.147,73
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 196.418,00 211.873,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 1.777.912,64
3. Sonstige Rückstellungen 2.983.827,84 3.014.362,09
C. VERBINDLICHKEITEN 3.907.108,52 4.799.248,28
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 361.075,93 91.916,47
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 361.075,93 (Vorjahr: EUR 91.916,47)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.837.794,22 4.055.017,77
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 2.837.794,22 (Vorjahr: EUR 4.055.017,77)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 708.238,37 652.314,04
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 233.998,37 (Vorjahr: EUR 214.057,35)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 474.240,00 (Vorjahr: EUR 439.400,00)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 6.695,48 (Vorjahr: EUR 5.554,93)
- davon aus Steuern: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 2.286,62)
63.219.109,81 61.822.806,16

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 70.053.408,68 76.564.607,32
2. Verminderung/Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -1.195.267,04 1.541.661,28
3. Sonstige betriebliche Erträge 103.465,11 130.949,03
4. Materialaufwand -44.753.060,68 -50.683.823,17
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -44.753.060,68 -50.683.823,17
5. Personalaufwand -11.308.686,02 -11.222.114,53
a) Löhne und Gehälter -9.445.726,91 -9.471.668,18
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.862.959,11 -1.750.446,35
- davon für Altersversorgung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 25.564,60)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -260.075,56 -268.564,28
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.133.719,12 -6.743.966,35
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 25.693,19 20.772,10
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 153.298,92 58.536,71
- davon Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 13.332,40 (Vorjahr: EUR 0,00)
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 22.344,03 (Vorjahr: EUR 31.409,60)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -32.583,14 -29.020,13
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.538.355,20 -2.677.484,54
12. Ergebnis nach Steuern 4.114.119,14 6.691.553,44
13. Sonstige Steuern -1.773,84 -6.798,36
14. Jahresüberschuss 4.112.345,30 6.684.755,08

ANHANG FÜR DAS Geschäftsjahr 2023

Weber Marking Systems GmbH, Rheinbreitbach

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Weber Marking Systems GmbH hat ihren Sitz in Rheinbreitbach und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Montabaur unter der Registernummer HRB 11207.

Der Jahresabschluss der Weber Marking Systems GmbH, Rheinbreitbach, zum 31. Dezember 2023 wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den Vorschriften des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert worden.

Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertungsmethoden werden unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt.

Die Bilanz wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unter Berücksichtigung der Unternehmensfortführung angewandt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währungen lautende Sachverhalte, die in EURO umgerechnet wurden. Für Fremdwährungsverbindlichkeiten war im Rahmen der Zugangsbewertung der Geldkurs heranzuziehen. Zum Bilanzstichtag erfolgte die Bewertung gemäß § 256a HGB. Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten von Vorräten erfolgte die Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs.

Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Zugänge des Geschäftsjahres, deren Anschaffungskosten EUR 800,00 nicht übersteigen, wurden im Zugangsjahr in Anlehnung an steuerliche Vorschriften voll abgeschrieben; ihr Abgang im Folgejahr wird unterstellt.

Für Werkzeuge, Druck- und Perforationszylinder wurde ein Festwert (§ 240 Abs. 3 HGB) angesetzt.

Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen werden nur bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Das Vorratsvermögen wird zu Anschaffungs-/Herstellungskosten bewertet. Wenn der beizulegende Wert gemäß § 253 Abs. 4 HGB niedriger ist, wird dieser Wert angesetzt.

Forderungen werden zum Nennwert bilanziert. Zweifelhafte Forderungen wurden in Höhe des voraussichtlichen Ausfalls einzelwertberichtigt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos sowie für Zinsverluste und Beitreibungskosten wurde eine Pauschalwertberichtigung vorgenommen.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit ihrem Nennwert bilanziert.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt.

Für die Pensionsrückstellungen wurde als Bewertungsverfahren die Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) angewandt mit einem Rechnungszinssatz von 1,78 %. Zugrunde gelegt wurden die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck. Als Gehaltstrend und als Rententrend wurden 3 % angesetzt. Auf das Wahlrecht gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB zur ratierlichen Ansammlung des sich aufgrund der Erstanwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes ergebenden Fehlbetrags wurde bei den Pensionsrückstellungen verzichtet.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angesetzt worden und berücksichtigen alle am Bilanzstichtag bestehenden passivierungspflichtigen Risiken. Der Ansatz erfolgte mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB vorgenommen. Die Abzinsung erfolgte anhand der Abzinsungssätze der Deutschen Bundesbank für ganzjährige Restlaufzeiten.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

In den Ansatz-, Ausweis- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr keine wesentlichen Änderungen eingetreten; den Forderungen der §§ 246 Abs. 3 und 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB wurde somit entsprochen.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage 1 zum Anhang dargestellt. Als Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten sind grundsätzlich die historischen Werte angesetzt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich ebenfalls aus der Anlage.

2. Finanzanlagen

Bei den Wertpapieren des Anlagevermögens handelt es sich um Wertpapierdepots. Die Wertpapierdepots wurden im Geschäftsjahr 2023 vollständig aufgelöst und in liquide Mittel umgewandelt.

3. Umlaufvermögen

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 4.169 sind TEUR 2.229 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten.

In den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von TEUR 3.921 sind TEUR 4.697 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten.

Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Norminalwerten bewertet. Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten.

4. Rückstellungen

Aufgrund der erstmaligen Anwendung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes ergibt sich eine Reduzierung eines 10-jährigen Durchschnittszinssatzes im Vergleich zum bisher anzuwendenden 7-jährigen Durchschnittszinssatzes. Der Unterschiedsbetrag zum 31.12.2023 beträgt EUR 729,00. Insoweit besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB.

Die sonstigen Rückstellungen sind vor allem für Garantieverpflichtungen, Urlaubsrückstände und Investivbezüge der Mitarbeiter gebildet worden.

Die ausgewiesenen Buchwerte um Bilanzstichtag entsprechen den ermittelten notwendigen Erfüllungsbeträgen der Rückstellungen.

5. Verbindlichkeiten

Aus der Anlage 2 zum Anhang ergeben sich die Aufgliederungen der Restlaufzeiten und Sicherheiten der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 17.460,25 enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 21.856,52 enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von EUR 3.511,00 enthalten.

V. Sonstige Angaben

Geschäftsführer

Eckhard Bluhm

Volker Eckhard Bluhm

Hinsichtlich der Angaben zu den Gesamtbezügen des Geschäftsführers wurde von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Mitarbeiter

Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 184 Arbeitnehmer beschäftigt.

Beteiligungen

Eine Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 285 Nr. 11 HGB ergibt sich aus der Anlage 3 zum Anhang.

Abschlussprüferhonorar

Das vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 26 und beinhaltet Prüfungsgebühren.

 

Rheinbreitbach, den 8. Mai 2024

Eckhard Bluhm, Geschäftsführer

Volker Eckhard Bluhm, Geschäftsführer

Der Jahrsabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 17. März 2025 festgestellt. Die Gesellschafterversammlung hat beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von 4.112.345,30 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Weber Marking Systems GmbH, Rheinbreitbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Weber Marking Systems GmbH, Rheinbreitbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Weber Marking Systems GmbH, Rheinbreitbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Koblenz, 10. Mai 2024

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