Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 6431 KI
Eingetragen
24.11.2004
Branche
Bau von Schiffen und schwimmenden Vorrichtungen für zivile Zwecke, ohne Boots- und YachtbauReparatur und Instandhaltung von KriegsschiffenReparatur und Instandhaltung von zivilen Schiffen, Booten und Yachten
Gegenstand
Korrosionsschutzarbeiten an Schiffen und im Industriebereich sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Arbeiten - ohne Handwerk -.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Fatih Solak
seit 15.3.2024
Prokura
Chamdi Sefer
seit 24.11.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Chandi Sefer
24143 Kiel, Iltisstraße 64
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

General-Coating GmbH

Kiel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum Jahresabschluss 2023

Grundlagen des Unternehmens

Die General-Coating GmbH ist im Handelsregister unter HRB 6431 KI, Amtsgericht Kiel eingetragen. Der Gegenstand des Unternehmens sind Korrosionsschutzarbeiten an Schiffen und im Industriebereich sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Arbeiten. Sie unterhält an ihrem Firmensitz in der Grabastraße 21, 24148 Kiel, die Verwaltung und ist vornehmlich auf Werften in Hamburg und Kiel tätig. Des Weiteren unterhält sie eine Halle mit Strahl- und Spritzkabine in der Hörstener Straße 33 in Hamburg.

Ein Schwerpunkt der General-Coating GmbH liegt in dem Strahlen und Beschichten von Fregatten und U-Booten. Da für diese Tätigkeiten vorgeschrieben ist, dass das Personal vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie einer Sicherheitsüberprüfung unterzogen wird, sind zahlreiche Mitarbeiter der General-Coating GmbH für den Sabotage- bzw. Geheimschutz sicherheitsüberprüft und können auf den Werften in Kiel und in Hamburg an sicherheitsrelevanter Stelle eingesetzt werden.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Bereich der Megayachten sowohl im Neubau als auch beim Refit.

Das Unternehmen besteht seit 2004 und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 82 Arbeitnehmer beschäftigt. Im April 2014 wurde der Sitz in die Grabastraße 21, 24148 Kiel, verlegt. Wir sind nach DIN ISO 9001:2015, SCC ** zertifiziert.

Der Bruttoumsatz betrug im Geschäftsjahr 2023 € 20.954.185,04.

Darstellung des Geschäftsverlaufs und Rahmenbedingungen

Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Deutschland in 2023

Fast zeitgleich mit dem fortschreitenden Abklingen der COVID-19 Pandemie begann im Osten Europas der Krieg in der Ukraine. Dies führte neben dem unermesslichen Leid vor Ort zu zahlreichen Auswirkungen auf interne und externe Faktoren der General-Coating GmbH.

Die Auswirkungen auf den Umsatz der General-Coating GmbH waren positiv, da der Umsatz im Bereich der Marine durch die "Zeitenwende" erheblich gesteigert werden konnte. Dem gegenüber standen erhebliche Mehrkosten vor allem für Strom, Gas und Treibstoffe. Als Folge stiegen auch die Preise für andere Produkte des täglichen Bedarfs, sodass in Summe die Inflation weltweit in fast allen Ländern stark anzog und weit über dem Durchschnitt der letzten Jahre lag. Dies führte zu notwendigen Preisanpassungen für neue Kundenprojekte.

Die Erhöhung des Mindestlohns führte ab Oktober 2022 zu erheblichen Mehrkosten im Personalbereich. Die Mehrkosten konnten aber überwiegend an die Auftraggeber weiterberechnet werden.

Die Lieferkettenengpässe haben die General-Coating GmbH in gewissem Ausmaß getroffen, punktuell waren starke Preiserhöhungen und Lieferverzögerungen bei Zukäufen zu verzeichnen.

Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr

Die europäische und deutsche Werftenindustrie hatte im Jahr 2023 nach einem Jahr der Erholung erhebliche Rückschläge zu bewältigen. Die maritime Wirtschaft und der Schiffbau als ihr Herzstück wurden durch die Corona-Krise vor unerwartete und große Herausforderungen gestellt.

Deutschland gehört zu den erfolgreichsten Schiffbaunationen (gemessen an der gewichteten Bruttoraumzahl der ausgelieferten Schiffe). Die weltweite Schiffsbaubranche steckte in den letzten Jahren in der Krise. Deutsche Werften waren vor der Corona-Krise davon weniger als andere Länder betroffen, da sie vor allem auf den Bau von Spezialschiffen, wie Fähren, Luxusjachten und Kreuzfahrtschiffen spezialisiert sind. In diesen Nischenmärkten wird nun allerdings China eine größere Konkurrenz werden: Die chinesische Regierung erklärte den Bau von Spezialschiffen zu einem strategischen Ziel. Das deutsche Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle will die deutsche maritime Wirtschaft durch Förderungen wettbewerbsfähiger machen.

Die globale Nachfrage nach den innovativen Produkten "Made in Germany" ermöglichte es deutschen Schiffbauunternehmen bislang weltweit erfolgreich zu sein. Der Wirtschaftszweig ist weitgehend mittelständisch geprägt und stark exportorientiert. Laut dem Statistischen Bundesamt lag die Zahl der Werftbeschäftigten in den rund 60 mittleren und größeren Schiff- und Bootsbaubetrieben (ab 50 Beschäftigte) im Jahr 2023 bei rund 16.735 Personen.

Die deutschen und europäischen Werften sehen sich aktuell vor die Herausforderung gestellt, die Kostenstruktur anzupassen, gleichzeitig die Technologieführerschaft aufrecht zu erhalten und einen hohen Anteil der Fachkräfte "an Bord" zu halten.

Aufgrund steigender internationaler Anforderungen im Umweltbereich, zum Beispiel durch die IMO oder den europäischen Green Deal, bieten sich den deutschen Unternehmen Chancen. Produkte und Technologien zur Steigerung der Effizienz sowie der Reduzierung von Emissionen besitzen in der Zukunft ein hohes Marktpotenzial. Weitere wachstumsstarke beziehungsweise zukunftsträchtige Marktsegmente und Entwicklungen bestehen in den Feldern Digitalisierung, maritime Sicherheit sowie der Offshore-Industrie.

Entwicklung der General-Coating GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr

Der Einfluss der erhöhten Energiekosten durch den Ausbruch des Ukraine Krieges betrifft die Genera-Coating GmbH nur zu einem geringfügigen Anteil, da die Energiekosten zum überwiegenden Teil auf den Baustellen anfallen und daher vom Auftraggeber getragen werden.

Trotz starkem Konkurrenzdruck ist es uns gelungen, Personal zu halten und neue Aufträge zu akquirieren. Die stabile Kapitallage machte die Aufnahme von Fremdkapital unnötig.

Die gute Arbeit unserer Firma hat sich in den vergangenen 5 Jahren bestätigt und führt zur Stärkung und Erweiterung unseres Unternehmens.

Unser Ziel ist es, die gesteckten jährlichen Ziele zu erreichen und nachhaltig am Markt zu bestehen und Segmente übernehmen zu können.

Darstellung der Lage

Ertragslage

Zusammenfassend lässt sich die Ertragslage mit folgenden wesentlichen Kennzahlen abbilden:

Geschäftsjahr Wert EUR Vorjahr Wert
Jahresüberschuss 2.789.827,83 959.232,65
Eigenkapital 11.566.334,91 8.776.507,08
Eigenkapitalrendite in % 24,12 10,93
Geschäftsjahr Wert EUR Vorjahr Wert
EBT (Earnings Before Taxes)
Jahresüberschuss 2.789.827,83 959.232,65
+ Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.302.773,43 446.969,04
EBT (Earnings Before Taxes) 4.092.601,26 1.406.201,69
Geschäftsjahr Wert EUR Vorjahr Wert
EBIT (Earnings Before Interest and Taxes)
Jahresüberschuss 2.789.827,83 959.232,65
+ Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.302.773,43 446.969,04
+ Zinsen und ähnliche Aufwendungen 10,89 50,00
EBIT (Earnings Before Interest and Taxes) 4.092.612,15 1.406.251,69
Finanzlage Geschäftsjahr Wert EUR Vorjahr Wert
Eigenkapital 11.566.334,91 8.776.507,08
Bilanzsumme 13.910.376,07 10.598.557,93
Eigenkapitalquote in % 83 83
Fremdkapital 2.344.041,16 1.822.050,85
Bilanzsumme 13.910.376,07 10.598.557,93
Fremdkapitalquote in % 17 17

Angesicht der ungewissen Entwicklungen in der Branche ist für uns die aktuelle Finanzierungskonstellation mit einem hohen Eigenkapitalbestand weiterhin die sicherere Strategie.

Im Geschäftsjahr 2023 konnte auf eine Inanspruchnahme der Kontokorrentlinien im Wesentlichen verzichtet werden; die freien Linien liegen ganzjährig bei 25 TEUR.

Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets - i. d. R. unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen - durch schnelle Zahlung erfüllt. Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben.

Die Avallinie i. H. von 520 TEUR bei R+V Allgemeine Versicherung AG wird mittels Gewährleistungsbürgschaft zum Bilanzstichtag i. H. von 100 % in Anspruch genommen.

Die Cashflows unserer Unternehmung haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Einzahlungen von Kunden für den Verkauf von Erzeugnissen, Waren und Dienstleistungen 15.787.187,86 10.646.433,47
- Auszahlung an Lieferanten und Beschäftigte 12.342.901,90 9.445.546,52
+ Sonstige Einzahlungen, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 77.494,60 363.383,92
- Sonstige Auszahlungen, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 226.938,82 308.341,64
-/+ Ertragssteuerzahlungen 328429,41 389.731,80-
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2.966.412,33 866.197,43
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 3.361,34 4.340,34
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen 319.574,52 387.765,43
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 316.213,18- 383.425,09-
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe der Cashflows) 2.650.199,15 482.772,34
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 2.467.643,28 1.984.870,94
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 5.117.842,43 2.467.643,28
Vermögenslage Geschäftsjahr Wert EUR Vorjahr Wert
Anlagevermögen 3.665.460,67 3.665.460,67
Bilanzsumme 13.910.376,07 10.598.557,93
Anlagenintensität in % 26 35
Vorräte 433.933,53 132.162,74
Bilanzsumme 13.910.376,07 10.598.557,93
Vorräteintensität in % 3 1

Die in den Vorräten enthaltenen unfertigen Leistungen minderten sich aufgrund beendeter Aufträge auf 1,8 Mio. € (Vj. 6,1 Mio. €). Die erhaltenen Anzahlungen beliefen sich auf rund 1,5 Mio. € (Vj. 6,1 Mio. €). Insgesamt betrugen die Vorräte 433.934 € (Vj. 132.163 €).

Aufgrund des strengen Niederstwertprinzips und den Regeln der verlustfreien Bewertung sind im Jahresabschluss sämtliche erkennbaren Verluste über Abwertungen und Rückstellungen berücksichtigt worden.

Beim Wertansatz der unfertigen Leistungen führt die Beachtung des Anschaffungs- und Herstellungskostenprinzips zur Bildung stiller Reserven.

Inflations- und Wechselkurseinflüsse haben auf die Vermögenslage keinen nennenswerten Einfluss.

Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Zukünftige Entwicklung

Die Prognose für das Geschäftsjahr 2024 zeigt laut der vorläufigen Zahlen eine Gesamtleistung von rund 13 Mio. € bei einem Gewinn von 1,2 Mio. €.

Der Krieg in der Ukraine stellt für die General Coating GmbH aus unserer Sicht eher eine Chance als ein Risiko dar. Durch die Aufstockung des Militär Etats gehen wir von einer deutlich verbesserten Auftragslage aus.

Durch den Ausschluss diverser ausländischer Mitkonkurrenten durch das Gesetz und der Verordnung zur Vergaberechtsmodernisierung konzentriert sich die Auftragsvergabe für U-Boote und Marieneüberwasserschiffe auf nationale Anbieter. Da wir inzwischen auf 3 Werften vertreten sind, die im militärischen Schiffbau arbeiten und dort jeweils als zuverlässiger Partner bekannt sind, erhöht sich für uns die Wahrscheinlichkeit, an diesen Projekten auch in Zukunft beteiligt zu werden.

Auch im Bereich Neubau und Refit von Megayachten werden wir gut nachgefragt. Erfreulich ist insbesondere der Aufbau neuer Standorte in Bremen und Schleswig-Holstein zu bewerten. Wir erhoffen uns dadurch eine Vielzahl neuer Aufträge bei einer Verbreiterung der Standorte.

In der Gesamtbetrachtung sehen wir der Zukunft somit optimistisch entgegen.

Chancen

Am 14.02.2020 wurde mit dem Gesetz und der Verordnung zur Vergaberechtsmodernisierung aus dem Jahr 2016 das Vergaberecht für öffentliche Aufträge ab Erreichen der EU-Schwellenwerte in Deutschland umfassend neugestaltet. In der Zeit seit dem Inkrafttreten der neuen Vorgaben hat sich aber gezeigt, dass aufgrund aktueller Entwicklungen insbesondere in zwei Rechtsbereichen eine Änderung an den bestehenden Regelungen erforderlich geworden ist.

Der Koalitionsvertrag der 19. Legislaturperiode sieht vor, dass das Vergaberecht für den Bereich Verteidigung und Sicherheit geändert werden soll, um den Bedarf für Einsätze bzw. einsatzgleiche Verpflichtungen der Bundeswehr schneller zu decken. Daher modifiziert das Gesetz insbesondere die Vorgaben des Gesetzes gegen Wettbewerbs- beschränkungen (GWB) und der Vergabeverordnung für die Bereiche Verteidigung und Sicherheit (VSVgV), um eine beschleunigte Beschaffung für die militärischen und zivilen Sicherheitsbehörden zu ermöglichen. Die Klarstellungen und Regelbeispiele tragen dazu bei, dass die vergaberechtlichen Spielräume für eine schnelle Beschaffung konsequenter genutzt werden können. Den Rahmen bilden dabei die speziellen europarechtlichen Vorgaben für diesen Rechtsbereich.

Mit der Vergaberechtsmodernisierung wurden auch Vorgaben zum Aufbau einer Statistik über die Beschaffungstätigkeit in Deutschland eingeführt. Hintergrund war, dass mangels einer belastbaren Statistik aufgrund fehlender Daten beispielsweise weder grundsätzliche Aussagen zum öffentlichen Einkauf noch zur Anzahl der durchgeführten Vergabeverfahren möglich sind. Auch fehlen bislang Datenauswertungen, die eine verstärkte strategische Ausrichtung der öffentlichen Beschaffung erleichtern können. Seit dem Erlass der Regelungen befindet sich die zentrale Vergabestatistik im Aufbau beim Statistischen Bundesamt. Um einen zeitnahen Beginn der Datenerfassung über die Vergabestatistik zu ermöglichen, sind in diesem Gesetz verschiedene Anpassungen insbesondere der Vergabestatistikverordnung (VergStatVO) vorgesehen. Sie sollen die notwendigen rechtlichen Voraussetzungen für die Erfassung, Aufbereitung, Auswertung und Bereitstellung der Daten über die öffentliche Beschaffung in Deutschland sicherstellen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hatte am 15. Oktober 2019 die Ressortabstimmung und am 21. Oktober 2019 die Länder- und Verbändeanhörung eingeleitet. Die eingegangenen Stellungnahmen sind auf der Internetseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie veröffentlicht.

Das Bundeskabinett hat am 30. Oktober 2019 den Gesetzentwurf beschlossen. Ein am 12. Februar 2020 im Bundeskabinett beschlossenes Strategiepapier legt fest, welche Technologien als nationale sicherheits- und verteidigungsindustrielle Schlüsseltechnologien eingeordnet sind und somit unter die im Gesetzentwurf formulierte Ausnahme von der Anwendung des europäischen Vergaberechts fallen können. Dazu gehören beispielsweise neben U-Booten und gepanzerten Fahrzeugen auch der Marineüber- wasserschiffbau sowie die elektronische Kampfführung.

Nachdem der Bundestag das Gesetz am 30. Januar 2020 beschlossen und der Bundesrat am 14. Februar 2020 zugestimmt hat, ist das Gesetz am 2. April 2020 in Kraft getreten.

Die deutsche Marineschiffbauindustrie Werften, Systemhäuser, Komponentenhersteller, Zulieferer und Dienstleister - ist unerlässlicher Partner der Bundeswehr für die Landes- und Bündnisverteidigung und gleichzeitig wichtiger strategischer Faktor für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Die Werften sind Generalunternehmer für Neubau, Modernisierung und Instandsetzung und damit einhergehend entscheidender Integrator der Führungssysteme, Sensoren und Effektoren in ein funktionierendes, verlässliches Gesamtsystem. Gleichzeitig sind ihre Unternehmen die maßgeblichen Partner zur Umsetzung des materiellen Ausrüstungsbedarfs der Marine. Marineschiffbauindustrie bietet seit Jahrzehnten innovative Lösungen und deckt so die wesentlichen Ausrüstungsbedarfe der Deutschen Marine.

Das Portfolio umfasst U-Boote, Fregatten, Korvetten, Minenabwehreinheiten, Patrouillenboote, Kampfboote, Versorgungs- und Unterstützungsfahrzeuge, komplette Subsysteme, Einzelkomponenten und alle notwendigen Dienstleistungen. Dazu gehören alle relevanten industriellen Fähigkeiten und Kapazitäten von Forschung und Entwicklung über Design und Konstruktion sowie Produktion, Modernisierung und Materialerhaltung bis hinzu Logistiklösungen.

Wir sehen uns als verlässlicher Partner der deutsche Marineschiffbauindustrie und stehen hierfür der Marine zur Seite.

In der Gesamtbetrachtung sehen wir der Zukunft somit optimistisch entgegen.

Risiken

Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen.

In der Berichtsperiode hat sich die globale politische Lage - teils erheblich - weiter verschlechtert. Insbesondere der Krieg in der Ukraine ergänzt durch Spannungen sowohl im chinesisch-amerikanischen als auch im amerikanisch-europäischen Verhältnis, behindern die weitere Entwicklung in einigen der Märkte, in denen wir tätig sind. Wir haben die nach unserer bestmöglichen Einschätzung konkreten Negativauswirkungen in unseren Planungen entsprechend berücksichtigt. Die bestehende Rezession könnte Auswirkungen auf unsere Kunden und damit auch auf uns haben. Besonders die stark steigende Inflation könnte Auswirkungen auf unsere Profitabilität haben, da wir voraussichtlich nicht alle Kosten an unsere Kunden weiterberechnen können. Da unsere Auftragslage jedoch bis einschließlich 2024 gesichert ist, sehen wird grundsätzlich optimistisch in die Zukunft.

Aufgrund unserer mittel- und langfristigen Finanzierung sehen wir derzeit keine Zinsänderungsrisiken. Lediglich im Bereich der Erfüllungsbürgschaften könnte es zu einem erheblichen Anstieg des Zinsniveaus kommen. Währungsrisiken aus Forderungen an Auftraggeber und Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten und Subunternehmern in fremder Währung liegen nicht vor. Auch andere Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten sowie rein spekulative Geschäfte gehen wir nicht ein.

Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Lediglich der Einfluss der Risiken aufgrund des anhaltenden Krieges in der Urkaine auf unsere wirtschaftliche Lage lässt sich nicht hinreichend quantifizieren, wenn aktuell unbekannte aber unsere Branche betreffende Regulierungen oder Beschränkungen eingeführt werden sollten. Bestandsgefährdende Risiken sind nach unseren heutigen Erkenntnissen aber nicht gegeben.

Substanzgefährdende rechtliche Risiken oder Prozessrisiken bestehen zurzeit nicht.

 

Kiel, 24. Juli 2024

gez. Chamdi Sefer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.664.241,67 3.665.460,67
I. Sachanlagen 3.664.141,67 3.665.360,67
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.560.410,67 2.596.667,67
2. technische Anlagen und Maschinen 823.433,00 922.766,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 280.298,00 145.927,00
II. Finanzanlagen 100,00 100,00
B. Umlaufvermögen 10.246.134,40 6.919.830,02
I. Vorräte 433.933,53 132.162,74
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.541.820,00 6.051.953,73
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.694.358,44 4.320.024,00
1. Forderungen gegen Gesellschafter 1.152.350,98 993.623,61
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.542.007,46 3.326.400,39
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.117.842,43 2.467.643,28
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 13.267,24
Summe Aktiva 13.910.376,07 10.598.557,93

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 11.566.334,91 8.776.507,08
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 8.751.507,08 7.792.274,43
III. Jahresüberschuss 2.789.827,83 959.232,65
B. Rückstellungen 1.558.029,77 499.233,49
C. Verbindlichkeiten 786.011,39 1.322.817,36
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 786.011,39 1.322.817,36
Summe Passiva 13.910.376,07 10.598.557,93

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.881.459,61 7.643.657,79
2. Personalaufwand 3.857.918,86 3.766.302,67
a) Löhne und Gehälter 3.186.770,38 3.109.311,81
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 671.148,48 656.990,86
3. Abschreibungen 321.626,52 344.861,35
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 321.626,52 344.861,35
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.635.209,72 2.130.527,05
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 42.069,21 26.563,16
davon Erträge aus Abzinsung 105,39
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 10,89 50,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.302.773,43 446.969,04
8. Ergebnis nach Steuern 2.805.989,40 981.510,84
9. sonstige Steuern 16.161,57 22.278,19
10. Jahresüberschuss 2.789.827,83 959.232,65

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

General-Coating GmbH, Kiel

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft erfüllt gemäß der in § 267 HGB angegebenen Größenklassen die Voraussetzung einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der General-Coating GmbH, Grabastraße 21, Kiel (Amtsgericht Kiel, 6431) wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie der Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB dargestellt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens wurden entsprechend der steuerlichen Bewertungsvorschriften nach § 6 Abs. 2 EStG behandelt.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden entsprechend dem Wahlrecht gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände und die übrigen Posten des Umlaufvermögens wurden mit ihrem Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen umfassen die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres für die Gewerbe- und Körperschaftsteuer sowie für den Solidaritätszuschlag.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Es wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.

Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf: € 2.894,11 (Vj: € 17.278,12).

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.738,19 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 3.738,19 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.789.862,28 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.916.479,63 114.095,58 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 818.324,69 206.039,43 21.648,20
Summe Sachanlagen 5.524.666,60 320.135,01 21.648,20
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 100,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 100,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 5.528.504,79 320.135,01 21.648,20
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 3.738,19
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 3.738,19
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 2.789.862,28
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 2.030.575,21
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.002.715,92
Summe Sachanlagen 0,00 5.823.153,41
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 100,00
Summe Finanzanlagen 0,00 100,00
Summe Anlagevermögen 0,00 5.826.991,60
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.738,19 0,00 0,00 0,00 3.738,19
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 3.738,19 0,00 0,00 0,00 3.738,19
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 193.194,61 36.257,00 0,00 0,00 229.451,61
2. technische Anlagen und Maschinen 993.713,63 213.428,58 0,00 0,00 1.207.142,21
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 672.397,69 71.668,43 21.648,20 0,00 722.417,92
Summe Sachanlagen 1.859.305,93 321.354,01 21.648,20 0,00 2.159.011,74
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.863.044,12 321.354,01 21.648,20 0,00 2.162.749,93
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 2.560.410,67 2.596.667,67
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 823.433,00 922.766,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 280.298,00 145.927,00
Summe Sachanlagen 0,00 3.664.141,67 3.665.360,67
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 100,00 100,00
Summe Finanzanlagen 0,00 100,00 100,00
Summe Anlagevermögen 0,00 3.664.241,67 3.665.460,67

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €).

Entwicklung der Rückstellungen

Bezeichnung Stand 01.01.2023 Zuführung Auflösung Verbrauch Stand 31.12.2023
Steuerrückstellungen
Gewerbesteuer 95.911,00 € 520.356,00 € - € - € 616.267,00 €
Körperschaftsteuer & Soli. 80.507,34 € 520.943,09 € - € - € 601.450,43 €
Zwischensumme 176.418,34 € 1.041.299,09 € - € - € 1.217.717,43 €
Sonstige Rückstellungen
Ausstehende Rechnungen 22.069,37 € 60.943,92 € - € 22.069,37 € 60.943,92 €
Personal 196.607,32 € 124.435,35 € - € 196.607,32 € 124.435,35 €
Gewährleistung 54.400,00 € 50.900,00 € - € - € 105.300,00 €
Abschluss und Prüfung 40.000,00 € 20.000,00 € 947,05 € 19.052,95 € 40.000,00 €
Aufbewahrung 9.738,46 € - € - € 105,39 € 9.633,07 €
Zwischensumme 322.815,15 € 256.279,27 € 947,05 € 237.835,03 € 340.312,34 €
Gesamtbetrag 499.233,49 € 1.297.578,36 € 947,05 € 237.835,03 € 1.558.029,77 €

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Es bestehen keine bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt € 0,00 (Vorjahr: € 0,00).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag
EUR
aus Vertragserfüllungsbürgschaft 520.000,00
Summe 520.000,00

IV. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 82 (70 Arbeiter und 12 Angestellte).

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Chamdi Sefer, Geschäftsführer, Kiel

Die Angabe der Vergütungen an Geschäftsführer unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:

Kreditentwicklung Betrag
EUR
Stand bisheriger Kredite 993.623,61
Rückzahlungen im Berichtsjahr 29.989,92
Zinsen p.a. 3% 31.713,91
Neuvergaben im Berichtsjahr 157.003,38
= neuer Kreditbestand 1.152.350,98

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 2.789.827,83 auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Kiel, 24. Juli 2024

gez. Chamdi Sefer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.03.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die General-Coating GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der General-Coating GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der General-Coating GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 6. März 2025

HANSEATIC GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thorsten Schuster, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.