Deutsche Leasing Insurance Services GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Doreen Eichhorn seit 28.1.2026 | Geschäftsführer |
David Martin Helge Gerstner seit 8.12.2025 | Geschäftsführer |
Haron Tanin seit 9.9.2025 | Prokura |
Kristina Tonn seit 16.10.2024 | Geschäftsführer |
Natalja Wagner seit 16.10.2024 | Prokura |
Yuliya Reichl seit 16.10.2024 | Prokura |
Andreas Weyand seit 16.4.2024 | Prokura |
Mirko Rolf Dieter Beigel seit 30.6.2023 | Prokura |
Eric Daniel Suppus seit 30.6.2023 | Prokura |
Lothar Ulrich Keckeis seit 11.4.2023 | Geschäftsführer |
Schmitz Michael seit 21.6.2022 | Prokura |
Silke Niehaus seit 12.4.2022 | Prokura |
Christian Försch seit 12.4.2022 | Prokura |
Rainer Werger seit 7.1.2022 | Geschäftsführer |
Stephan Frahm seit 22.12.2021 | Prokura |
Alexander Dürr seit 13.4.2021 | Prokura |
Sascha Roßbach seit 13.4.2021 | Prokura |
Uwe Polten seit 16.2.2021 | Prokura |
Sophia Dr. Koch seit 16.2.2021 | Prokura |
Joachim Rentsch seit 16.2.2021 | Prokura |
Julia Weber seit 30.10.2020 | Prokura |
Yvonne Niggeloh seit 30.10.2020 | Prokura |
Simon Wnuk seit 16.4.2020 | Prokura |
Peter Duscha seit 15.10.2019 | Prokura |
Jens Steffen seit 15.10.2019 | Prokura |
Christian Süß seit 15.10.2019 | Prokura |
Andreas Geue seit 20.9.2018 | Geschäftsführer |
Steffen Maier seit 30.5.2018 | Prokura |
Rüdiger Moll seit 3.1.2018 | Prokura |
Frank-Dieter Speckmann seit 16.4.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Deutsche Leasing Finance GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Deutsche Leasing Finance GmbHBad Homburg v. d. HöheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/24Grundlagen der Gesellschaft Die Deutsche Leasing Finance GmbH mit Sitz in Bad Homburg vor der Höhe (im Folgenden "DL Finance", "Bank" oder "Kreditinstitut" genannt) agiert als spezialisiertes Kreditinstitut innerhalb der Deutsche Leasing Gruppe und ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Deutsche Sparkassen Leasing AG & Co. KG (Deutsche Leasing), ebenfalls mit Sitz in Bad Homburg vor der Höhe. Sie ist vollständig in die Marktpositionierung der Deutsche Leasing Gruppe integriert. Die Bank betreibt kein Einlagengeschäft und unterliegt als Kreditinstitut gemäß dem Kreditwesengesetz (KWG) der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sowie die Deutsche Bundesbank. Die DL Finance erfüllt sämtliche aufsichtsrechtlich relevanten Anforderungen entweder durch eigene Mitarbeiter oder mit Unterstützung durch Leistungspartner auf Basis von Auslagerungen. Zu den aufsichtlichen Anforderungen gehören beispielsweise die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk), das Kreditwesengesetz (KWG), die Verordnung über Eigenkapitalanforderungen (CRR) sowie die Bankaufsichtlichen Anforderungen an IT (BAIT) und andere einschlägige Vorgaben im Hinblick auf Compliance oder Governance. Die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsorganisation gemäß §25a Abs. 1 KWG wird dadurch vollumfänglich sichergestellt. Produkte und Dienstleistungen Mit verschiedenen Kreditprodukten bereichert die DL Finance die Produktpalette der Deutsche Leasing Gruppe. In ihrer Eigenschaft als Kreditinstitut stellt sie den Kunden der Deutsche Leasing Gruppe hauptsächlich Investitionskredite, Bürgschaften und Händlereinkaufsfinanzierungen zur Verfügung und bietet ihnen aufgrund ihrer Akkreditierung bei verschiedenen öffentlichen Förderkreditinstituten Zugang zu Fördermitteln. Zudem erwirbt die DL Finance nicht fällige Forderungen aus Leasing- und Mietkaufverträgen, die von der Deutschen Leasing abgeschlossen wurden, und agiert so als konzerninterner Finanzierungspartner. Mit der Gewährung konzerninterner Avale zur Unterstützung der Tochtergesellschaften der Deutsche Leasing Gruppe bei Finanzierungsbedarfen, auch im internationalen Bereich, wird die Rolle der Bank als Finanzierungspartner innerhalb der Deutsche Leasing Gruppe abgerundet. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft setzte im vergangenen Geschäftsjahr ihr moderates Wachstum fort, das Tempo hat sich dabei laut Gemeinschaftsdiagnose seit fast zwei Jahren kaum verändert. Dabei bestehen zwischen den einzelnen Regionen konjunkturelle Unterschiede, die sich jedoch nach Meinung der Wirtschaftsforschungsinstitute im Verlauf des Kalenderjahres 2024 verringerten. Getragen von den privaten Konsumausgaben erwies sich die Konjunktur in den Vereinigten Staaten bis dato als bemerkenswert robust. Gleichzeitig bleibt die konjunkturelle Dynamik in Europa gering und eine nachhaltige Belebung der Konjunktur in China ist weiter nicht in Sicht. In Großbritannien zog die Wirtschaftsleistung nach anderthalb Jahren der Stagnation im ersten Halbjahr leicht an. Die weltwirtschaftliche Expansion wird nach wie vor von den Dienstleistungen getragen, während die Industrieproduktion laut Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel) nach einem Aufwärtstrend im ersten Halbjahr 2024 zuletzt wieder an Schwung verloren hat. Als Hemmnis für die Entwicklung der Weltwirtschaft gilt aus Sicht der Institute weiterhin auch die geopolitisch angespannte Lage, die sich u. a. in volatilen Öl- und Gaspreisen sowie steigenden Seefrachtkosten niederschlägt. Auch wenn sich die Inflation in vielen Volkswirtschaften zäher erweist, als noch vor einigen Monaten angenommen, haben inzwischen die meisten Zentralbanken mit Zinssenkungen begonnen. Im Euroraum wurde die eineinhalb Jahre dauernde Phase der Stagnation im ersten Halbjahr 2024 überwunden, die gesamtwirtschaftliche Produktion expandierte seitdem laut Gemeinschaftsdiagnose um etwa 0,25 Prozent je Quartal. Während sich der Dienstleistungssektor weiter erholte, ging die Industrieproduktion allerdings abermals zurück. Die wirtschaftliche Entwicklung verlief zudem in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich. Während die Wirtschaft laut IfW Kiel vor allem in den Ländern kräftig expandierte, in denen der Tourismus eine wichtige Rolle spielt, war die Entwicklung besonders in den Ländern gedämpft, die einen vergleichsweise hohen Industrieanteil aufweisen. Während der Arbeitsmarkt im Euroraum nach Einschätzung der Institute robust blieb, schwächte sich der Preisauftrieb weiter ab, wenngleich nur zögerlich. Nach den Leitzinserhöhungen von Juli 2022 bis September 2023 um insgesamt 4,5 Prozentpunkte hat die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinswende eingeleitet und in den Monaten Juni, September sowie Oktober 2024 den Einlagesatz um jeweils 0,25 Prozentpunkte auf nun 3,25 Prozent gesenkt. Die deutsche Wirtschaft zeigt sich seit über zwei Jahren verhalten. Die vorsichtigen Erholungssignale, die vor einigen Monaten von den Wirtschaftsforschungsinstituten ausgemacht wurden, haben sich verflüchtigt. Lediglich die Dienstleistungsbereiche verzeichneten im vergangenen Geschäftsjahr spürbare Zuwächse, demgegenüber drifteten das Verarbeitende Gewerbe und die Bauwirtschaft laut IfW Kiel tiefer in die Rezession. Symptomatisch für die Probleme im Verarbeitenden Gewerbe ist die anhaltende Investitionsschwäche. So sind die privaten Ausrüstungsinvestitionen laut Gemeinschaftsdiagnose seit einem Jahr stark rückläufig. Insgesamt stellt sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland aus Sicht der Institute gegenwärtig schlechter dar als in anderen Ländern, die ebenfalls den großen Schocks (Pandemie, Krieg Russlands gegen die Ukraine) und globalen Entwicklungen (Strukturwandel in China, Dekarbonisierung) ausgesetzt sind. Die Schwäche der deutschen Wirtschaft hat dabei sowohl strukturelle als auch konjunkturelle Gründe. 1 Geschäftsverlauf der DL Finance Die Bilanzsumme stieg im Geschäftsjahr 2023/2024 um 23,2 % auf 5.504,5 Millionen Euro zum 30. September 2024 verglichen mit 4.471,8 Millionen Euro zum 30. September 2023. Das Kreditvolumen der DL Finance vor Wertberichtigungen erhöhte sich um 23,3% auf 6.968,2 Millionen Euro (Vorjahr: 5.650,7 Millionen Euro). Neben der Teilbetriebsübernahme des Caravan-Händlereinkaufsfinanzierung-Geschäftes von der S-Kreditpartner GmbH, Berlin, (SKP) war diese Steigerung auch in diesem Geschäftsjahr wieder von der positiven Neugeschäftsentwicklung getragen. Der Großteil des Kreditvolumens entfiel dabei auf die bilanziellen Forderungen an Kunden (vor Wertberichtigung), welche von 4.330,1 Millionen Euro im letzten Geschäftsjahr auf 5.379,4 Millionen Euro zu diesem Geschäftsjahresende anwuchsen. In der Produktgruppe Investitionskredit stiegen die Forderungen (vor Wertberichtigung) von 3.455,1 Millionen Euro auf 3.863,0 Millionen Euro. Grund hierfür war die positive Neugeschäftsentwicklung, relativ betrachtet insbesondere in der Produktvariante S-Gewerbekredit. Das Forderungsvolumen an Inanspruchnahmen bei den Händlereinkaufsfinanzierungen stieg zum Bilanzstichtag 30. September 2024 von 410,4 Millionen Euro auf 1.065,9 Millionen Euro. Der Haupttreiber dieses Anstieges war die Teilbetriebsübernahme des Händlereinkaufsfinanzierungsgeschäftes für Freizeitfahrzeuge von der SKP. Die Forderungen an Kunden in diesem Portfolio betrug zum Bilanzstichtag 604,1 Millionen Euro. Das originäre DL Finance Portfolio der Händlereinkaufsfinanzierungen in den Sektoren Baumaschinen/Flurförderzeuge, Agrartechnik und Nutzfahrzeuge wuchs um 12,5 % auf 461,8 Millionen Euro. Das Volumen erworbener, nicht fälliger Forderungen aus Leasing- und Mietkaufverträgen von Unternehmen der Deutsche Leasing Gruppe belief sich zum 30. September 2024 auf 380,6 Millionen Euro (Vorjahr: 444,5 Millionen Euro). Der Anfang Juni 2023 festgestellte Cyberangriff auf einen Teil der IT-Systeme der Deutsche Leasing Gruppe hatte im vergangenen Geschäftsjahr keine nachteiligen Auswirkungen mehr auf den Geschäftsbetrieb und die Zusammenarbeit mit unseren Kunden, den verbunden Unternehmen der Deutsche Leasing Gruppe und den Sparkassen. Die umgehenden Notfall-Plan- Reaktionen der Deutsche Leasing erwiesen sich somit als erfolgreich und adäquat. Zusammenfassend ist das Geschäftsvolumen der Bank zum Bilanzstichtag deutlich über dem des Vorjahresstichtages hinausgewachsen, wobei das relative Wachstum größer war als das relative Wachstum der Kredite von Banken in Deutschland an Unternehmen und Selbstständige im gleichen Zeitraum 2. Vor diesem Hintergrund und in Anbetracht der herausfordernden makroökonomischen Rahmenbedingungen konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr eine gute Geschäftsentwicklung festgestellt werden. Wirtschaftliche Lage Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023/24 hat die DL Finance den Zinsüberschuss um 53,8 % auf 98,5 Millionen Euro (Vorjahr: 64,1 Millionen Euro) erhöht. Das ausgebaute Bestandskreditvolumen, die Teilbetriebsübernahme der Händlereinkaufsfinanzierungen der S-Kreditpartner sowie der allgemeine Zinsanstieg der letzten Jahre wirkten positiv auf das Zinsergebnis. Das Provisionsergebnis in Höhe von -12,4 Millionen Euro war nur unwesentlich geringer als im Vorjahr (-12,3 Millionen Euro). Ein darin enthaltener Anstieg von Vermittlungs-Provisionsaufwendungen an Sparkassen und Gruppenunternehmen konnte durch gestiegene Provisionseinnahmen kompensiert werden. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen beliefen sich auf -46,5 Millionen Euro (Vorjahr: -26,4 Millionen Euro). Der Hauptteil dieses Anstieges beruht auf der Übernahme des Teilbetriebes für Händlereinkaufsfinanzierungen von der SKP und den damit verbundenen Projekt- und Betriebskosten. Aber auch dem allgemeinen Trend von steigenden Betriebs- und Personalkosten konnte sich die DL Finance nicht entziehen. Das Bewertungsergebnis (vor Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken nach §340g HGB) des Geschäftsjahrs 2023/24 betrug -20,7 Millionen Euro (Vorjahr: -12,5 Millionen Euro) und bewegte sich somit deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Dies beruhte hauptsächlich auf Zuführungen zu Einzelwertberichtigungen in der Produktvariante S-Gewerbekredit. Darüber hinaus wurden geringe zusätzliche Pauschalwertberichtigungen (PWB) im Rahmen des Portfoliowachstums und der Rekalibrierung von PWB-Parametern gebildet. Der Bestand des Fonds für allgemeine Bankrisiken nach §340g HGB wurde dieses Geschäftsjahr nicht verändert. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit der DL Finance betrug im Geschäftsjahr 2023/24 18,6 Millionen Euro. Dies liegt deutlich über dem Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit des Vorjahres in Höhe von 5,6 Millionen Euro, auch wenn das Vorjahresergebnis um die damalige Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken nach §340g HGB in Höhe von -8,0 Millionen Euro bereinigt werden würde. Das Ergebnis nach Steuern in Höhe von 15,0 Millionen Euro (Vorjahr: 3,6 Millionen Euro) wurde aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages in voller Höhe an die Deutsche Leasing abgeführt. Finanzlage Ziel des Finanz- und Liquiditätsmanagements der DL Finance ist es, die jederzeitige Zahlungsfähigkeit und Deckung des Finanzierungsbedarfes zu den bestmöglich erzielbaren Konditionen unter der Maßgabe einer Absicherung des Refinanzierungsrisikos sicherzustellen und möglichst unabhängig von kurzfristigen Entwicklungen an den Finanzmärkten zu sein. Im abgelaufenen Geschäftsjahr refinanzierte sich die Bank aufgrund der hohen Nachfrage im Förderkreditgeschäft vor allem durch Mittelaufnahmen bei diversen Förderkreditinstituten, insbesondere bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau, Landwirtschaftliche Rentenbank und NRW.Bank. Daneben wurden Refinanzierungsmittel vorrangig bei Sparkassen sowie über die Muttergesellschaft Deutsche Leasing aufgenommen. Nach dem Grundsatz der Fristen- und Währungskongruenz wurden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bzw. der Deutsche Leasing mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist eingegangen. Die DL Finance kam ihren finanziellen Verpflichtungen im Berichtszeitraum jederzeit nach. Die vorhandenen freien Finanzierungslinien bieten genügend Raum für weiteres Wachstum der Bank und betrugen per 30. September 2024 916,8 Millionen Euro (Vorjahr: 1.307,4 Millionen Euro). Im Kontext der Steuerung regulatorischer Kennziffern hat die Deutsche Leasing der Bank Nachrangdarlehen von 165,0 Millionen Euro (Vorjahr: 105,0 Millionen Euro) zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus sind die finanziellen Verpflichtungen der DL Finance durch eine harte Patronatserklärung der Deutsche Leasing abgesichert. Vermögenslage Das regulatorische harte Kernkapital betrug zum Bilanzstichtag 642,8 Millionen Euro (Vorjahr: 548,1 Millionen Euro). Davon entfallen auf das bilanzielle Eigenkapital 565,2 Millionen Euro (Vorjahr: 470,2 Millionen Euro) und auf den Fonds für allgemeine Bankrisiken gemäß §340g HGB 83,0 Millionen Euro (Vorjahr: 83,0 Millionen Euro). Um für das Wachstum des Geschäftsvolumens ausreichend Kernkapital vorzuhalten, wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr Kapitalerhöhungen in Höhe von 95,0 Millionen Euro vorgenommen. Die regulatorische Gesamtkapitalquote lag zum 30. September 2024 bei 14,4% (Vorjahr: 13,9%) vor Feststellung. Zur Entwicklung des bilanziellen Aktiv-Vermögens der Bank wird auf die Ausführungen zum Geschäftsverlauf der DL Finance verwiesen. Gesamtaussage der Geschäftsleitung zur wirtschaftlichen Lage Die DL Finance agierte im Geschäftsjahr 2023/24 in einem herausfordernden Umfeld. Hohe Energiekosten, starke Preissteigerungen sowie das Zinsniveau führten zu einer sich weiter abschwächenden wirtschaftlichen Lage. In Anbetracht der herausfordernden Rahmenbedingungen entsprach die Entwicklung im Geschäftsjahr den Erwartungen der Geschäftsleitung. Die aktive Nutzung der sich bietenden Marktopportunitäten und Potenziale (insbesondere im Segment erneuerbare Energien) ermöglichte ein deutliches Wachstum und die nachhaltige Ertragskraft wurde unter anderem auch durch die Teilbetriebsübernahme des Händlereinkaufsfinanzierungsportfolios der SKP weiter verbessert. Die Auswirkungen konjunktureller Beeinträchtigungen prüft die DL Finance im Rahmen von Szenarioanalysen. Die Refinanzierung der DL Finance ist umfassend gesichert. Als wesentliche Finanzierungspartner fungierten neben Förderinstituten weiterhin die Sparkassen-Finanzgruppe sowie Kreditinstitute mit langjährigen Kooperationen. Die Finanzierungsreserven wurden bei guten Konditionen ausgebaut und befähigten die Bank marktunabhängig zu agieren. Die Finanzlage der DL Finance war unverändert stabil. Angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen hat sich die Bank gut behauptet. Die Vermögens-, Finanz- und Liquiditätslage der DL Finance war unverändert geordnet und stabil. Das Bewertungsergebnis fiel gegenüber dem Vorjahr deutlich höher aus. Das Kernkapital des Kreditinstituts wurde im Berichtszeitraum weiter gestärkt. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Finanzielle Leistungsindikatoren Die Bank ist in die Unternehmens-, Geschäfts- und Risikostrategie der Deutsche Leasing Gruppe einbezogen. Zur internen Steuerung des Kreditinstituts wird ein umfassendes Berichtswesen verwendet, das Informationen zur Ertrags-, Kosten- und Risikosituation beinhaltet. Als finanzieller Leistungsindikator für die angestrebte Geschäftsentwicklung fungiert die Entwicklung des Kreditvolumens in den beschriebenen Produktgruppen. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit wird als finanzieller Leistungsindikator herangezogen. Ziel ist es, ein positives Ergebnis vor Ergebnisabführung zu erzielen. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Zentrale Erfolgsfaktoren für den Geschäftserfolg der DL Finance sind neben einem zukunftsfähigen Geschäftsmodell gut qualifizierte, motivierte und engagierte Mitarbeitende, die sich flexibel auf Veränderungen einstellen. Die DL Finance als Teil der Deutsche Leasing Gruppe sieht den Ausbau und die Festigung ihrer Positionierung als attraktiver Arbeitgeber am Arbeitsmarkt als eines der maßgeblichen strategischen Ziele. Formuliert ist dieses Ziel in der Strategie 2030 als "Top Arbeitgeber der Branche". Dies schafft die nachhaltige Voraussetzung für die Gewinnung und langfristige Bindung von Top Mitarbeitenden. Neben der strategischen Verankerung kommt in gleichem Maße der gelebten Unternehmenskultur eine zentrale Bedeutung zu. Anspruch der Deutsche Leasing Gruppe ist es, den Mitarbeitenden interessante, herausfordernde und gleichzeitig sichere Arbeitsplätze mit vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten zu bieten. Die kontinuierliche Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden befähigt diese, kommende Herausforderungen zu meistern und sichert damit den zukünftigen Erfolg des Unternehmens. Dabei ist es das Bestreben, ein passendes Umfeld zur Verfügung zu stellen, in dem Wertschätzung und konstruktives Feedback eine zentrale Rolle spielen, ebenso wie das alltägliche Arbeiten in einem hybriden Arbeitsumfeld. Durch flexible Rahmenbedingungen und entsprechend ergänzende Angebote, wie die des "pme Familienservice", werden die Mitarbeitenden in der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben unterstützt. Die persönliche und fachliche Weiterentwicklung, eine frühzeitige Nachfolgeplanung, sowie das Talentmanagement sind weitere wesentliche Bestandteile einer nachhaltig wirksamen Personalpolitik der Deutsche Leasing Gruppe. Die Identifizierung und Entwicklung von Mitarbeitenden mit Potenzial für weiterführende Aufgaben ist auch weiterhin ein zentrales Anliegen der Deutsche Leasing Gruppe. Insbesondere sollen Mitarbeitende zur Übernahme von Führungsverantwortung ermutigt sowie ideal darauf vorbereitet werden. Entsprechende Potentialträger- und Führungskräftenachwuchs-Programme der Deutsche Leasing Gruppe wurden auch im Berichtszeitraum umgesetzt und unterstützen und qualifizieren die Teilnehmenden sowohl persönlich als auch fachlich und methodisch auf ihrem angestrebten Entwicklungsweg. Darüber hinaus bietet die Deutsche Leasing Gruppe ihrer Belegschaft eine Vielzahl von weiterführenden Qualifizierungsangeboten an, sowohl auf individueller Ebene als auch für ganze Bereiche und Teams. Das weite Angebotsspektrum der DL-Akademie umfasst dabei Themen rund um agile Arbeitsmethoden, Verhandlungskompetenz, Selbstführung/Resilienz in turbulenten Zeiten bis hin zu Konfliktmanagement oder Teamerfolg durch Perspektivwechsel. Dieses Angebot wird durch die Einführung der allen Mitarbeitenden zugänglichen digitalen Lernplattform Masterplan weiter unterstützt. Diese enthält ergänzende Weiterbildungsangebote und kann individuelle Entwicklungspläne bereitstellen. Aufgrund der hohen Relevanz für die Zusammenarbeit hat die Deutsche Leasing Gruppe das Thema Diversität stärker in den Fokus genommen. "Vielfältig" besetzte Teams profitieren von den unterschiedlichen Erfahrungen der Teammitglieder. Die Deutsche Leasing setzt sich aktiv für die Förderung einer vielfältigen Kultur ein und ergreift verschiedene Maßnahmen, um Vorurteile abzubauen und sicherzustellen, dass Diskriminierung jeglicher Art keinen Platz im Unternehmen hat. Am Bilanzstichtag waren in der Deutsche Leasing Finance insgesamt 303 (Vorjahr: 256) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Der Anstieg resultiert insbesondere auch aus der Übernahme des Händlereinkaufsfinanzierungsgeschäfts der SKP. Hier sind 36 Mitarbeitende in die Deutsche Leasing Finance übergegangen. Die durchschnittliche Firmenzugehörigkeit pro Mitarbeiterin und Mitarbeiter lag bei 15,7 Jahren (Vorjahr: 15,7 Jahre) bei einem Durchschnittsalter von 48,6 Jahren (Vorjahr: 48,2 Jahre). Die Fluktuationsrate 3 belief sich auf 5,6% (Vorjahr: 5,5 %). Die Krankheitsquote 4 betrug 7,8% (Vorjahr: 7,0 %). Im Kontext der Unternehmensstrategie und mit sehr guten Ergebnissen steuert die Deutsche Leasing ihre Angebote zur Erstausbildung, zum dualen Studium sowie ihre Trainee- und Führungsnachwuchsprogramme: eine Investition, die sich auszahlt und durch die anhaltend, auch im Berichtszeitraum, Fach- und Führungspositionen auf unterschiedlichsten Ebenen verstärkt mit Personen aus den eigenen Reihen und vor allem auch mit ehemaligen Auszubildenden, dualen Studenten und Trainees besetzt werden konnten. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht Risikobericht Die DL Finance nahm im Berichtsjahr die Ausnahmeregelung gemäß §2a Abs. 2 KWG i. V. m. Art. 7 CRR (Waiver-Regelung) in Anspruch und sah davon ab, §25a Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 KWG a.F. zur Festlegung von Strategien, Einrichtung von Prozessen zur Identifizierung, Beurteilung, Steuerung, Überwachung und Kommunikation von Risiken auf Einzelinstitutsebene anzuwenden. Folglich war die DL Finance im Berichtsjahr in das Risikomanagement ihrer Muttergesellschaft, der Deutsche Leasing, eingebunden.
3 Die Fluktuationsrate umfasst alle Arbeitgeber-
und Arbeitnehmerkündigungen, Renteneintritte (inkl.
Übergang in die passive Phase der Altersteilzeit sowie
Todesfälle.
Die Inanspruchnahme der Ausnahmeregelung umfasste nicht die Vorschriften der §§ 10 und 13 KWG sowie des § 25a Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 KWG a. F. zur Ermittlung und Sicherstellung der Risikotragfähigkeit sowie des § 2a Abs. 4 KWG i. V. m. Art. 8 CRR zum Management des Liquiditätsrisikos. Die Deutsche Leasing verfügt über ein Modell zur Steuerung und Überwachung der Risikotragfähigkeit der DL Finance, welches sowohl die ökonomische Perspektive als auch die normative Perspektive gemäß AT 4.1 Tz. 2 MaRisk in Verbindung mit dem Leitfaden "Aufsichtliche Beurteilung bankinterner Risikotragfähigkeitskonzepte und deren prozessuale Einbindung in die Gesamtbanksteuerung" berücksichtigt. Die ökonomische Perspektive ist dabei als primärer Steuerungskreis ausgelegt, das Konfidenzniveau von 99,9% sowie der Risikohorizont von einem Jahr sind wesentliche Eckpunkte des Modells. Mit diesem Ansatz wird das Ziel verfolgt, Gläubiger der DL Finance vor Verlusten zu schützen. Die Deutsche Leasing bezieht alle wesentlichen Risiken der DL Finance-sofern sinnvoll durch Risikodeckungsmasse (RDM) begrenzbar - in die Risikotragfähigkeitsberechnung ein. Die nachstehende Risikolandkarte stellt die für die DL Finance identifizierten Risikoarten/-kategorien für das Geschäftsjahr 2023/24 auf Basis der Risikoinventur 2023 gesamthaft dar. Im Geschäftsjahr 2023/24 wurden Neu-Produkt-Prozesse (u.a. Teilbetriebsübergang SKP für HEF Caravan) durchgeführt, in welche Risikocontrolling eingebunden wurde. Gründe für eine anlassbezogene Überprüfung der Risikolandkarte im Vorfeld zur Regelinventur 2024 ergaben sich hierbei nicht.
Die Steuerung und Begrenzung der wesentlichen Risiken der DL Finance erfolgt durch Risikolimits auf der Ebene der Risikokategorien, die von der Geschäftsleitung festgelegt werden. Das Risikomanagement und -Controlling der Bank und die hierfür eingesetzten Systeme und Verfahren ermöglichen die Identifizierung, Messung, Überwachung und Steuerung der Risikopositionen auf Grundlage der Risikogrundsätze und der Risikostrategien der DL Gruppe. Die DL Finance ist bestrebt, ihre Risikomessmethoden kontinuierlich weiterzuentwickeln, um sowohl den Anforderungen an ein modernes Risikomanagement als auch aktuellen aufsichtsrechtlichen Entwicklungen gerecht zu werden. Weiterentwicklungen betrafen im Geschäftsjahr 2023/24 die Umsetzung eines neuen Kreditportfoliomodells zur Berechnung der Adressrisiken von Partnern, welches neben der Berücksichtigung von Adressausfall-, Transfer- und Migrationsrisiken die Simulation der Verlustquote bei Ausfall und die Berücksichtigung von vertragsübergreifenden Sicherheiten (u.a. Sicherheitenpools) ermöglicht und somit eine bessere Abbildung der mit dem Geschäftsmodell der DL Finance einhergehenden Adressrisiken sicherstellt. In diesem Zusammenhang wurde auch die Risikolandkarte angepasst, da das Transferrisiko in die Adressrisiken von Partnern integriert wurde. Modell- und Nachhaltigkeitsrisiken (ESG-Risiken) wurden im Geschäftsjahr 2023/24 entlang der vorgesehenen Roadmaps weiterentwickelt. Beim Modellrisiko wurde die Inventur der Sicherheitsaufschläge und konservativen Parametrisierungen für die wesentlichen Risken zur Quantifizierung des inhärenten Modellrisikos im 1. Quartal des Geschäftsjahres planmäßig abgeschlossen. Bei den ESG-Risiken hat die DL Finance den Klimastress auf die Risikofaktoren PD und LGD für das Adressrisiko von Partnern mittels Szenarioanalysen wiederholt. Daneben wurde im Vorfeld zur Risikoinventur 2024 erstmals eine ESG-Risikotreiberanalyse durchgeführt, sodass eine Fokussierung auf die für ESG (besonders) exponierten Risikokategorien für die weiteren Entwicklungen im ESG-Risikomanagement vorgenommen werden konnte. Die Geschäftsleitung und der Aufsichtsrat befassten sich auf Basis von schriftlichen und mündlichen Berichten im Rahmen der Gremien sowie anlassbezogen regelmäßig und eingehend mit der aktuellen Risikosituation. Adressenausfallrisiken Die Deutsche Leasing ermittelt den Value at Risk (VaR) für das Adressrisiko von Partnern auf Basis eines Kreditportfoliomodells im 99,9-Prozent-Quantil. Zum Abschlussstichtag belief sich das Adressrisiko auf 120,6 Millionen Euro. Die Bewertung der Adressenausfallrisiken erfolgt durch Risikoklassifizierungsverfahren, insbesondere die von der Sparkassen Rating und Risikosysteme GmbH und der RSU Rating Service Unit GmbH & Co. KG entwickelten Verfahren sowie durch eigenentwickelte Scoringverfahren. Die Risikoklassifizierungsverfahren werden jährlich validiert und haben sich bewährt, die Adressenausfallrisiken der Kunden der DL Finance angemessen zu messen und zu steuern. Die Risikoklassifizierungsverfahren werden kontinuierlich weiterentwickelt. Unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus der jährlichen Validierung wurden im Geschäftsjahr 2023/24 Anpassungen an einigen Risikoklassifizierungsverfahren vorgenommen, um weiterhin eine risikosensitive Bonitätsbewertung im Portfolio (insbesondere bei Gewerbekunden) sicherzustellen. Die Bonitätsstruktur des Portfolios ist im Geschäftsjahr 2023/24 stabil auf weiterhin gutem Niveau geblieben. Der Bestand ausgefallener Forderungen betrug zum 30. September 2024 110,1 Millionen Euro (Vorjahr: 50,3 Millionen Euro). Hierbei handelt es sich um Forderungen, bei denen die jeweiligen Kreditnehmer mit mehr als 90 Tagen mit einer oder mehreren Raten im Rückstand sind oder bei denen die vollständige Rückzahlung der Forderung als unwahrscheinlich eingeschätzt wird. Bei der Forderungshöhe bleiben die zugrundeliegenden Sicherheiten unberücksichtigt. Erkennbaren Risiken stehen vorsichtig ermittelte Sicherheiten und nach dem Vorsichtsprinzip gebildete Wertberichtigungen gegenüber. Das Limit für Non-Performing-Loans in Höhe von 5 % wurde im Geschäftsjahr 2023/24 deutlich eingehalten. Als Kreditinstitut mit Schwerpunkt auf objektbesicherte Kreditfinanzierungen berücksichtigt die DL Finance bei der Bewertung der Adressenausfallrisiken auch die als Sicherheit dienenden Finanzierungsobjekte auf Basis vorsichtiger und marktgerechter Wertverlaufskurven. Bei der Objektbewertung finden aktuelle Marktentwicklungen und historische Erfahrungen aus der Verwertung der Sicherheiten Berücksichtigung. Zum Selbstverständnis der Bank gehört es unverändert, an nachhaltig tragfähigen Lösungen mitzuwirken, wenn sich die wirtschaftlichen Verhältnisse einzelner Kreditnehmer verschlechtern. Allen erkennbaren Kreditrisiken wurde durch eine angemessene Vorsorge Rechnung getragen sowie die gesamtwirtschaftliche Lage der Kreditnehmer laufend überwacht. Für ausgefallene Forderungen werden Einzelwertberichtigungen gebildet, die den Buchwert der ausgefallenen Forderungen an ihren niedrigeren tatsächlichen Wert anpasst. Für nicht ausgefallene Forderungen werden Pauschalwertberichtigungen gebildet. Nach dem Rechnungslegungsstandard IDW RS BFA 7 werden die Pauschalwertberichtigungen auf Basis der im Risikomanagement eingesetzten Risikoparameter (Ausfall- und Verlustwahrscheinlichkeiten) über die Restlaufzeit auf Vertragsebene ermittelt. Darüber hinaus werden mithilfe statistischer Modelle die aktuellen makroökonomischen Entwicklungen berücksichtigt. Durch die Anwendung des Anrechnungsmodells für wesentliche Teile des Portfolios wird der Zusammenhang zwischen den erwarteten Verlusten und den im Kundenzins enthaltenen Risikoprämien hergestellt. Marktpreis- und Liquiditätsrisiken Die Refinanzierung ist in der Regel fristen- und währungskongruent strukturiert und weist einen langfristigen Charakter auf. Offene Zinspositionen werden jeweils nur vorübergehend und in strikt limitiertem Umfang eingegangen. Der Einsatz von Zins- oder Währungsderivaten steht der DL Finance gemäß der der schriftlich fixierten Ordnung nicht zur Verfügung. Die operative Überwachung und Steuerung der Zinsänderungsrisiken erfolgt auf Basis von Zinsbindungsbilanzen und Sensitivitäten (Basis-Point-Value-Konzept) mit entsprechender Limitierung der zulässigen zinsinduzierten Barwertänderungen gemäß den Steuerungsleitlinien. Zur Ermittlung des ökonomischen Risikos werden Value-at-Risk-Berechnungen auf die offene Zinsposition vorgenommen. Die Berechnungen erfolgen nach der Varianz-Kovarianz- Methode unter Verwendung differenzierender Annahmen zur Haltedauer der offenen Zinsposition und hinsichtlich der Berücksichtigung von Eigenkapital als Teil des Finanzierungsportfolios. Zum Abschlussstichtag belief sich das Zinsänderungsrisiko auf 26,4 Millionen Euro. Durch die Einbindung des Kreditinstituts in die Risikomanagement- und Risikocontrollingprozesse der Deutsche Leasing war die Bank jederzeit in der Lage, ausreichende Mittel zur Finanzierung des Wachstumspfads aufzunehmen. Die DL Finance war durchgehend mit ausreichend Liquidität ausgestattet und ist im Geschäftsjahr 2023/24 ihren Zahlungsverpflichtungen vollumfänglich nachgekommen. Darüber hinaus wurden alle internen und externen Vorgaben stets eingehalten, insbesondere die verpflichtenden Mindestgrößen der Liquidity Coverage Ratio (LCR) und Net Stable Funding Ratio (NSFR) jeweils in Höhe von 100 %. Die LCR betrug zum 30. September 2024 591% (Vorjahr: 279 %). Die NSFR betrug zum 30. September 2024 104 % (Vorjahr: 117 %). Die Quantifizierung des ökonomischen Risikos aus dem Funding-Spread-Risiko basiert auf Szenarioanalysen. Grundlage hierfür sind Sensitivitätsberechnungen (Liquidity-Basis-Point-Value-Konzept) anhand der sich der potenzielle barwertige Refinanzierungsschaden aufgrund höherer künftiger Refinanzierungskosten ermitteln lässt. Zum Abschlussstichtag belief sich das Funding-Spread-Risiko auf 3,3 Millionen Euro. Die Steuerung und Überwachung des Liquiditätsrisikos in seiner Ausprägung als Zahlungsunfähigkeitsrisiko erfolgt in der konkreten Umsetzung über eine nach unterschiedlichen Planungszeiträumen differenzierende Liquiditätsplanung in verschiedenen Szenarien. Die in diesem Kontext gesetzten Limite beziehen sich auf nominale Mindestvorgaben für die freie Liquidität. Operationelle Risiken Operationelle Risiken können grundsätzlich aus allen betrieblichen Aktivitäten resultieren und sind damit Teil des unternehmerischen Handelns der DL Finance. Sie hängen maßgeblich von der Komplexität der Produkte und Prozesse ab. Ein systematisches Risikomanagement auf Gruppenebene ermöglicht es, diese Risiken frühzeitig zu erkennen und geeignete Steuerungsmaßnahmen zu ihrer Vermeidung oder Begrenzung zu ergreifen. Der Risikomanagementprozess umfasst eine regelmäßige Risikoidentifizierung und -Quantifizierung in allen Unternehmensbereichen sowie eine Analyse der tatsächlich eingetretenen Verlustereignisse. Im Fokus der Betrachtung stehen die Unangemessenheit oder das Versagen interner Verfahren (Geschäftsprozesse und Kontrollen) und Systeme (Anwendungen, Technologie), Menschen (Fähigkeit, Verfügbarkeit) oder externe Ereignisse (Katastrophen, Brand, etc.). Die Eigenkaptalunterlegung für operationelle Risiken erfolgt auf Basis des Standardansatzes. Die Geschäftsleitung der DL Finance erhält regelmäßig strukturierte Berichte über die Entwicklung der operationellen Risiken, die in einer speziellen Datenbank aufbereitet werden. Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse werden im Rahmen des operativen Geschäfts kontinuierlich verwertet. Wie auch in den Vorjahren haben sich keine bestandsgefährdenden operationellen Risiken ergeben. Gesamtbild der Risikolage Jedes Einzelrisiko lag im Geschäftsjahr 2023/24 innerhalb des vorgegebenen Limits. Im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung werden die Einzelrisiken zusammengefasst, wobei Diversifikationseffekte unter konservativen Gesichtspunkten unberücksichtigt bleiben. Die Risikotragfähigkeit war im Berichtsjahr zu jedem Zeitpunkt deutlich gegeben (30. September 2024: 27,4 %; Vorjahr: 22,8 %). Für das Geschäftsjahr 2024/25 ist unverändert von einem volatilen Marktumfeld und schwierigen Konjunkturbedingungen, insbesondere in Deutschland, auszugehen. Dazu tragen neben den weiterhin vorhandenen Inflationstendenzen, die Ungewissheit über die Auswirkungen geldpolitischer Maßnahmen und die zunehmende De-Globalisierung der Wirtschaft bei. Dazu kommen politische und geopolitische Unsicherheiten aufgrund der anstehenden Wahlen in den USA, der Eskalation des Konflikts im Nahen Osten und der Verschärfung des Ukraine-Kriegs. Das Risiko wird für die DL Finance derzeit als moderat erhöht eingeschätzt, wobei die Kapitalausstattung ausreichend Spielraum bietet, um einer konjunkturellen Schwächephase adäquat zu begegnen. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das Risikomanagementsystem und die eingerichteten Risikosteuerungs- und -controllingprozesse der Deutsche Leasing und DL Finance die angemessene Überwachung und Steuerung der aus dem Kreditgeschäft der DL Finance resultierenden Risiken gewährleisten. Für die DL Finance sind besondere, über das normale Maß hinausgehende bestandsgefährdende und mit dem Geschäftsmodell verbundene Risiken nicht zu erkennen. Chancenbericht Als Kreditinstitut in der Deutsche Leasing Gruppe profitiert die DL Finance auch von der Geschäftsentwicklung und den Vertriebskampagnen der Deutsche Leasing Gruppe in den Produktgruppen Investitionskredit und Händlereinkaufsfinanzierung sowie dem Forderungsankauf aus von Unternehmen der Deutsche Leasing abgeschlossenen Leasing- und Mietkaufverträgen. Chancen ergeben sich für die Bank darüber hinaus aus der Entwicklung und dem Angebot von neuen Kreditprodukten, die von Unternehmen der Deutsche Leasing Gruppe nachgefragt werden. Unter Berücksichtigung der aktuellen Mittelfristplanung der Deutsche Leasing Gruppe, die auch die Geschäftsaktivitäten der DL Finance umfasst, sieht die Geschäftsleitung der Bank unverändert eine Vielzahl an Chancen für die nachhaltige Entwicklung des Instituts. Vor diesem Hintergrund wird eine Ausweitung von Projektfinanzierungen im Bereich erneuerbare Energien angestrebt. Darüber hinaus soll in Zusammenarbeit mit den Sparkassen der Vertrieb der Produktvariante S-Gewerbekredit weiter ausgebaut werden. Aus den aktuellen Rahmenbedingungen ergibt sich die Anforderung an die DL Finance, die sich ihr bietenden Chancen frühestmöglich zu identifizieren, eine Bewertung vorzunehmen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, damit aus Chancen geschäftliche Erfolge erzielt werden können. Beginnend mit einer umfassenden Analyse des Marktumfeldes durch die Deutsche Leasing werden organische Wachstumschancen im Rahmen der jährlichen Mittelfristplanung systematisch identifiziert. In der detaillierten Analyse werden - neben Marktpotenzialen, Kundenanforderungen sowie allgemeine und spezifische Markt- und Umfeldentwicklungen -Trends, aber auch Wettbewerber und regulatorische Anforderungen berücksichtigt. Übergreifend finden die Auswirkungen sowie die daraus resultierenden Anforderungen Eingang in die Planung. Die Grundlage der Mittelfristplanung für die Geschäftsjahre 2024/25 bis 2026/27 der DL Finance bilden die auf Basis der Geschäftsstrategie der Deutsche Leasing verankerten Ziele und Geschäftsaktivitäten sowie die daraus abgeleiteten Maßnahmen in Übereinstimmung mit der Risikostrategie. Die auf die Deutsche Leasing gewaiverten Strategien unterliegen einer jährlichen Überprüfung und-bei Bedarf-Adjustierung. Die Geschäftsstrategie der Deutsche Leasing Gruppe ergibt sich aus der übergeordneten langfristigen Unternehmensstrategie ("Strategie 2030") der Deutsche Leasing Gruppe und den konkretisierenden Geschäftsfeldstrategien sowie der Risiko- und IT-Strategie. Für die Produktvariante S-Gewerbekredit, die der Produktgruppe Investitionskredit zuzuordnen ist, wird weiterhin von einem stückzahlbezogenen Wachstum über dem des abgelaufenen Geschäftsjahres hinaus ausgegangen. Der Vertrieb des S-Gewerbekredites erfolgte überwiegend durch kooperierende Sparkassen. Im Neugeschäft wird mit leicht steigenden Margen aus Zinsertrag und steigenden Refinanzierungskosten gerechnet. Aufgrund der anhaltenden Inflation sowie den steigenden Energiepreisen wird davon ausgegangen, dass sich die Risikolage im kommenden Geschäftsjahr eintrüben wird. Aufgrund der aktuellen positiven Entwicklung der Margen aus dem Kreditgeschäft wird jedoch davon ausgegangen, dass ein positives Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit leicht über dem Niveau des Vorjahres erzielt wird. Um das Kreditwachstum - insbesondere im Bereich "Green Finance" - vor dem Hintergrund regulatorischer Kapitalquoten-Restriktionen zu ermögliche, soll zusätzliches Eigenkapital aufgebaut und die Anzahl der Mitarbeitenden ausgebaut werden. Nachhaltigkeit Der Finanzsektor spielt bei der grünen Transformation der Wirtschaft eine zentrale Rolle: Innovationen müssen gefördert, Technologien weiterentwickelt und finanziert werden. Viele Branchen müssen sich neu aufstellen, um ihre Zukunftsfähigkeit u. a. durch die Reduktion von CO 2 -Emissionen zu erhalten. Für die Kunden der Deutsche Leasing Gruppe sind dafür, neben der Branchenexpertise, langfristige Perspektiven, vorausschauendes Denken sowie eine verlässliche, faire und stabile Partnerschaft nötig; das versteht die Deutsche Leasing Gruppe unter "aktiver Transformationsbegleitung". Als aktiver Transformationsbegleiter für Nachhaltigkeit hat die Deutsche Leasing Gruppe die Herausforderungen ihrer Kunden ganzheitlich im Blick und will die daraus resultierenden Marktchancen nutzen. Dabei agiert sie als Bindeglied zwischen Real- und Finanzwirtschaft und trägt damit direkt und unmittelbar zur nachhaltigen Transformation bei. Ihre Beratungsdienstleistungen und Lösungen stimmt die Deutsche Leasing auf die sich in der Transformationsphase befindlichen Branchen und Unternehmen ab und ermöglicht notwendige, umfangreiche Investitionen, beispielweise in energieeffiziente Technologien, erneuerbare Energien und ressourcenschonende Prozesse. Im Berichtsjahr haben die Sparkassen als Gesellschafter der Deutschen Leasing eine Kapitalerhöhung von 300 Millionen Euro beschlossen. Das zusätzliche Eigenkapital soll über die nächsten drei Jahre in Tranchen eingebracht werden und vorrangig dem weiteren Ausbau der Green Finance-Aktivitäten dienen. Ziel der Sparkassen und der Deutsche Leasing Gruppe ist es, die Energiewende zu unterstützen und bei Projektfinanzierungen unter anderem durch die DL Finance im Bereich der erneuerbaren Energien und des Ausbaus der grünen Infrastruktur in Deutschland weiter zu wachsen. Indem sie in ihren Aktivitäten und ökonomischen Entscheidungen gesellschaftliche und ökologische Faktoren berücksichtigt, zeigt sie, dass Nachhaltigkeit für die Deutsche Leasing Gruppe Ausdruck ihres Selbstverständnisses und wesentlicher Bestandteil ihrer Geschäfts- und Risikostrategie ist. Nachhaltigkeit bedeutet für die Deutsche Leasing Gruppe, sich der Verantwortung für Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft stets bewusst zu sein und die Aktivitäten sowie das Unternehmen an aktuellen und zukünftigen Herausforderungen konsequent auszurichten. So bleibt die Deutsche Leasing Gruppe zukunfts- und wettbewerbsfähig - als Unternehmen und als Arbeitgeber. Die Deutsche Leasing Gruppe gehört zu den Unterzeichnern der Selbstverpflichtung deutscher Sparkassen für klimafreundliches und nachhaltiges Wirtschaften, u. a. mit dem Ziel, den eigenen Geschäftsbetrieb bis spätestens 2035 klimafreundlich zu gestalten. Auch spricht sie sich für die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele sowie das Pariser Klimaabkommen aus. Als teilnehmendes Unternehmen des UN Global Compact bestärkt die Deutsche Leasing Gruppe ihr Engagement für nachhaltige Geschäftspraktiken und eine verantwortungsvolle globale Entwicklung. Mit der Unterzeichnung der "Charta der Vielfalt" seit 2007 bekennt sich die Deutsche Leasing zu einer Organisationskultur der Vielfalt und zu einem Arbeitsumfeld frei von Vorurteilen. Alle Mitarbeitenden sollen Wertschätzung erfahren - unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Zur strategischen Umsetzung und Koordination ihrer Maßnahmen wurde ein zentrales Nachhaltigkeitsmanagement aufgebaut und mit der Organisation vernetzt sowie in den Fachdisziplinen, Geschäftssegmenten und Beteiligungen strukturell verankert. Die Fortschritte ihrer nachhaltigen Transformation überprüft die Deutsche Leasing regelmäßig auf Basis strategischer Prozesse sowie unter enger Einbindung des Vorstands und schafft Transparenz u. a. durch ein jährliches ESG-Rating von marktgängigen und anerkannten Anbietern. Prognosebericht 5 Weltwirtschaft Die Weltkonjunktur bleibt aus Sicht der Wirtschaftsforschungsinstitute moderat und dürfte in den kommenden Quartalen weiterhin wenig Schwung entwickeln. Die Gemeinschaftsdiagnose geht nach einem Anstieg um 2,7 Prozent 2024 im Jahr 2025 von einem Zuwachs der Weltproduktion um 2,5 Prozent aus (IfW Kiel: 3,2 bzw. 3,1 Prozent). Geografisch dürfte die Konjunkturzunehmend ausgewogen sein. Während sich der Produktionsanstieg im Laufe der kommenden Quartale in der Europäischen Union und in Großbritannien beschleunigt, wird die Expansion in den USA im kommenden Jahr wohl etwas schwächer sein als im laufenden. Eine Belebung der Konjunktur in China ist weiter nicht in Sicht, in den asiatischen Industrieländern und vor allem in Indien bleibt die Expansion hingegen voraussichtlich kräftig. Ein Abwärtsrisiko für die globalen Wachstumsperspektiven sind Handelskonflikte, die die bestehenden globalen Produktionsnetzwerke empfindlich stören, sowie eine Ausweitung geopolitischer Krisen, die sich nicht zuletzt erheblich auf Öl- und Rohstoffpreise auswirken könnten. Mögliche Chancen für die Weltkonjunktur liegen laut Gemeinschaftsdiagnose in Produktivitätsgewinnen, die im Zuge der rasch fortschreitenden Entwicklung und Anwendung von KI-Technologien entstehen könnten. Euroraum Eine deutliche Belebung der Konjunktur im Euroraum ist derzeit nicht in Sicht, im zweiten Halbjahr 2024 dürfte sich die Entwicklung mit annähernd unveränderter Dynamik fortsetzen. Das Wachstum im Dienstleistungssektor, das die Konjunktur zuletzt getragen hat, könnte aus Sicht des IfW Kiel etwas nachlassen. Für das Jahr 2024 geht die Gemeinschaftsdiagnose daher lediglich von einem Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts von 0,8 Prozent (IfW Kiel: 0,9 Prozent) im Euroraum aus. Im kommenden Jahr dürfte die Lockerung der Geldpolitik die Konjunktur dann aber allmählich anregen, sodass laut Gemeinschaftsdiagnose für das Kalenderjahr 2025 mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,4 Prozent (IfW Kiel: 1,2 Prozent) zu rechnen ist. Insbesondere die Bauwirtschaft wird sich wieder etwas beleben und damit auch die Nachfrage nach Vorleistungsgütern steigen. Die Inflation dürfte nach Einschätzung der Wirtschaftsforschungsinstitute in der Tendenz weiter sinken, aufgrund der Volatilität der Energiepreiskomponente wird die Entwicklung aber voraussichtlich nicht stetig verlaufen. Für 2024 geht die Gemeinschaftsdiagnose im Jahresdurchschnitt von einer Inflation von 2,4 Prozent (IfW Kiel: 2,3 Prozent) und in 2025 von 2,1 Prozent (IfW Kiel: 2,0 Prozent) aus. Deutschland Mit einer schwungvollen Erholung der deutschen Wirtschaft ist im kommenden Geschäftsjahr nicht zu rechnen, da die strukturellen Anpassungsprozesse andauern und die konjunkturellen Hemmnisse sich nur allmählich auflösen. Alles in allem dürfte das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 laut Gemeinschaftsdiagnose um 0,1 Prozent sinken (IfW Kiel: - 0,1 Prozent). Für das Jahr 2025 prognostizieren die Institute einen Anstieg des Bruttoinlandprodukts von 0,8 Prozent (IfW Kiel: 0,5 Prozent). Getragen wird die leichte Erholung voraussichtlich vom anziehenden privaten Verbrauch, der von kräftigen Zuwächsen der real verfügbaren Einkommen gestützt wird. Zudem dürfte sich der deutsche Außenhandel wieder etwas beleben. Je länger die gesamtwirtschaftliche Schwächephase andauert, desto mehr sprechen aus Sicht des IfW Kiel auch strukturelle Gründe für die geringe Dynamik. Die Dekarbonisierung, der demografische Wandel und wohl auch der stärkere Wettbewerb mit Unternehmen aus China haben Anpassungsprozesse in Deutschland ausgelöst, die die langfristigen Wachstumsaussichten für die deutsche Wirtschaft dämpfen. Hinsichtlich der Preisstabilität erwarten die Institute mit 2,2 Prozent im laufenden Jahr (IfW Kiel: 2,2 Prozent) und 2,0 Prozent in 2025 (IfW Kiel: 2,0 Prozent), dass die Inflation in der Nähe der EZB-Zielmarke liegen wird. Für das Jahr 2024 wird in der Gemeinschaftsdiagnose ein Rückgang der Ausrüstungsinvestitionen von insgesamt 6,7 Prozent erwartet (IfW Kiel: 7,2 Prozent). Im Jahr 2025 dürften die Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge dann wieder leicht um 0,5 Prozent steigen (IfW Kiel: 1,4 Prozent). Die angespannte Lage betrifft derzeit insbesondere die privaten Ausrüstungsinvestitionen, die erst im Verlauf des Jahres 2025 im Gleichklang mit der konjunkturellen Entwicklung wieder allmählich auf einen Expansionspfad einschwenken dürften. Aufgrund der anhaltenden Industrieschwäche und der strukturellen Verschiebung der deutschen Wirtschaft in Richtung Dienstleistungen dürfte die Dynamik jedoch insgesamt verhalten bleiben. Stützend wirken die staatlichen Ausrüstungsinvestitionen, die aus Sicht der Institute im Jahr 2024 mit 20,8 Prozent besonders kräftig expandieren und auch im darauffolgenden Jahr laut Gemeinschaftsdiagnose erneut um 11,3 Prozent wachsen könnten. Prognosebericht der DL Finance Die Bank wird sich entsprechend auch im kommenden Geschäftsjahr in einem herausfordernden Umfeld bewegen. Die Planung antizipiert bestmöglich die Unsicherheiten in Bezug auf die wirtschaftliche Entwicklung, dabei wurde auf die Prognosen führender Wirtschaftsforschungsinstitute zurückgegriffen: 2025 wird für die Weltwirtschaft aufgrund der schwächeren Impulse aus China und den USA sowie der derzeit herrschenden (geo-)politischen und Handelskonflikten lediglich ein geringes Wachstum erwartet, während für Europas Wirtschaft eine langsame Erholung und ein leichtes Wachstum unterstellt wird. Die Prognosen der Institute deuten für Deutschland darauf hin, dass die konjunkturelle Erholung nicht kurzfristig eintreten wird, mit entsprechend schwächeren Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts. Hintergründe hierfür werden in der nur langsamen Erholung des privaten Konsums sowie die vorherrschende Schwäche der exportorientierten Industrie gesehen. Die Entwicklung der Ausrüstungsinvestitionen sind für die (Mobilien-)Leasingbranche von besonderer Bedeutung und bieten nennenswertes Potenzial. Die Prognosen hierzu zeigen heterogene, für die Zukunft aber leicht positive Wachstumsaussichten, die durch die Annahme des Wiedererstarkens des privaten Konsums, notwendige, steigende Investitionen in die Dekarbonisierung der Wirtschaft sowie höhere öffentliche Investitionen befördert werden. In der Planung wird davon ausgegangen, dass sich die Inflation 2025 nahe dem von der EZB angestrebten Zielkorridor von 2 Prozent befinden wird. Die mehrfachen Senkungen der Leitzinsen durch die führenden Zentralbanken gehen in diese Richtung und befördern c.p. diese. Die Deutsche Leasing Gruppe sieht unverändert Planungsunsicherheiten im Zusammenhang mit der Fortführung des Russland-Ukraine-Kriegs und den sich daraus ergebenden geopolitischen sowie wirtschaftlichen Konsequenzen, den Konflikten im Nahen Osten sowie der neuen US-Präsidentschaft. Gleichzeitig bestehen für die Deutsche Leasing Gruppe aber auch attraktive Marktpotenziale. Unverändert besteht erhebliches Wachstumspotenzial im Verbundgeschäft mit den Sparkassen, das vor allem Impulse aus dem Geschäft mit Green Finance und der Transformationsfinanzierung erhält. Die Marktpotenziale in Green Finance äußern sich ganz besonders durch Investitionen in erneuerbare Energien (z. B. Windpark- und Solaranlagen) aber auch in weiteren Potenzialen wie z.B. der kundenseitig angestrebten Dekarbonisierung (u. a. energiesparende Ersatzinvestitionen). Insgesamt erwartet die DL Finance angesichts der schwierigen Konjunkturlage, politischer und wirtschaftlicher Unsicherheit und höherer Ausfallrisiken in folge des noch erhöhten Zinsniveaus ein anspruchsvolles Wettbewerbsumfeld. Nichtsdestotrotz liegt der Fokus des Geschäftsjahres 2024/25 auf profitablem Neugeschäftswachstum, einer stabilen Risikosituation und effizientem Kostenmanagement. Die Bank verfolgt bei Berücksichtigung dieser Herausforderungen und Potenziale und unter Einhaltung der konservativen Risikopolitik unverändert ihr langfristiges Wachstumsziel. Es wird insgesamt ein deutliches Wachstum des Neugeschäftsvolumens geplant, das damit auch spürbar über der erwarteten gesamtwirtschaftlichen Entwicklung liegt. Darüber hinaus wird davon ausgegangen, dass die Fluktuationsrate auf dem Niveau des Berichtsjahres verbleibt. Als Ergebnis dieser Einschätzungen geht die Bank im nächsten Geschäftsjahr wieder von einem deutlich steigenden Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit aus. Danksagung Größter Dank gebührt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der DL Finance und der ausgelagerten Funktionen, die mit starkem Zusammenhalt, großem Engagement und herausragenden Leistungen ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023/24 ermöglicht haben. Nicht zuletzt geht der Dank auch an unsere Kunden und Partner für die vertrauensvolle, intensive Zusammenarbeit. Die DL Finance dankt den Kollegen der Deutsche Leasing Gruppe und der Sparkassen-Finanzgruppe für die kontinuierlich erfolgreiche Zusammenarbeit und Partnerschaft und das sich darin dokumentierende Vertrauen.
Bad Homburg v. d. Höhe, den 6. Dezember 2024 Deutsche Leasing Finance GmbH Geue Tonn Weis Keckeis Speckmann Werger Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024Allgemeine Angaben Die Deutsche Leasing Finance GmbH (Registergericht: Bad Homburg v. d. Höhe, Registernummer: HRB 3528) hat als Kreditinstitut ihren Jahresabschluss für das am 30. September 2024 endende Geschäftsjahr nach den handelsrechtlichen Vorschriften (§§ 242 ff. HGB), den ergänzenden Vorschriften für Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute, Wertpapierinstitute, Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute (§§ 340 ff. HGB) und nach den Regelungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den Regelungen der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV) aufzustellen. Die Gesellschaft verwendet die Formblätter 1 (Jahresbilanz) und 3 (Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform) der RechKredV. Sofern Angaben wahlweise in der Jahresbilanz oder im Anhang gemacht werden können, werden die Angaben im Anhang vorgenommen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Barreserve und Forderungen sind grundsätzlich mit ihren Anschaffungskosten bilanziert. Erkennbaren Risiken wird durch Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert Rechnung getragen. Nach § 253 Abs. 5 HGB werden Zuschreibungen vorgenommen, wenn die Gründe für Abschreibungen nicht mehr bestehen. Für vorhersehbare, noch nicht individuell konkretisierte Ausfallrisiken hat die DL Finance Pauschalwertberichtigungen nach IDW RS BFA 7 für die Posten Forderungen an Kreditinstitute und Forderungen an Kunden gebildet. Für noch nicht in Anspruch genommene unwiderrufliche Kreditzusagen und Eventualverbindlichkeiten wurden Rückstellungen gebildet. Das Anrechnungsverfahren wird für wesentliche Bestandteile des Portfolios eingesetzt. Der modellbasierten Berechnung der Risikovorsorge für nicht ausgefallene Kreditgeschäfte liegt eine Schätzung der Ausfallwahrscheinlichkeit, der Verlustquote und des ausstehenden Kreditvolumens zum Zeitpunkt des Ausfalls zugrunde. Diese basiert zum einen auf historischen Informationen und zum anderen fließen aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen sowie zukunftsorientierte makroökonomische Prognosen (z.B. Bruttoinlandsprodukt und Arbeitslosenquoten) in das Berechnungsmodell ein. In den Immateriellen Anlagewerten wird der Geschäfts- oder Firmenwert zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen gem. § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB ausgewiesen. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Von den Verrechnungsmöglichkeiten in der Gewinn- und Verlustrechnung wurde Gebrauch gemacht. Unterschiedsbeträge zwischen Auszahlungs- und Rückzahlungsbetrag sind in den Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt und werden planmäßig aufgelöst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen sind nach der Projected-Unit-Credit-Methode (Anwartschaftsbarwertverfahren) bewertet und in der ausgewiesenen Höhe durch ein versicherungsmathematisches Gutachten belegt. Der Rückstellungsbetrag wurde nach § 253 Abs. 2 HGB in Verbindung mit der Rückstellungsabzinsungsverordnung mit dem von der Deutsche Bundesbank festgesetzten Rechnungszinsfuß von 1,87 Prozent auf Basis eines durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren ermittelt. Der Berechnung wurden die aktuellen Heubeck-Richttafeln 2018 G und eine Rentendynamik von 2,30 Prozent zugrunde gelegt. Für die Berücksichtigung der Fluktuation wurden Fluktuationswahrscheinlichkeiten von 4,15 Prozent angesetzt. Die Kalkulation der Jubiläumsrückstellungen erfolgte auf Basis der aktuellen Heubeck-Richttafeln 2018 G nach der Projected-Unit-Credit-Methode mit einem Abzinsungssatz von 1,91 Prozent und einer Gehaltsdynamik von 2,70 Prozent. Für die Berücksichtigung der Fluktuation wurden alters- und dienstzeitabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten von 3,71 Prozent angesetzt. Für die Ermittlung der Altersteilzeitverpflichtungen wurde mit einem Abzinsungssatz von 1,39 Prozent und einer Gehaltsdynamik von 2,70 Prozent kalkuliert. Die übrigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Im Rahmen der verlustfreien Bewertung von zinsbezogenen Geschäften des Bankbuchs wurde eine Ablaufbilanz für die finanziellen Vermögensgegenstände wie auch des verzinslichen Passivgeschäftes unter Berücksichtigung von vorsichtig eingewerteten Risiko- und Verwaltungskosten erstellt und die hieraus erwarteten Überschüsse ermittelt. Hiernach ergab sich keine Notwendigkeit der Bildung einer Drohverlustrückstellung zum Bilanzstichtag. In den Fällen, in denen Schulden (Grundgeschäfte) zum Ausgleich gegenläufiger Wertänderungen aus dem Eintritt vergleichbarer Risiken mit Finanzinstrumenten (Sicherungsinstrumenten) zusammengefasst werden (Bewertungseinheiten), finden gem. §254 HGB in dem Umfang und für den Zeitraum, in dem die gegenläufigen Wertänderungen sich ausgleichen, die allgemeinen Bewertungsgrundsätze keine Anwendung. Die Wertänderungen von Grundgeschäften und Sicherungsinstrumenten werden bilanziell nach der "Durchbuchungsmethode" abgebildet. Angaben zur Jahresbilanz Die Barreserve wurde im Geschäftsjahr im Rahmen der Erfüllung der Anforderungen der Mindestliquiditätsquote in Form von Bundesbankguthaben angepasst. Die Angaben zu den Forderungen an Kunden sowie zu den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind den folgenden Aufstellungen zu entnehmen.
In den Forderungen an Kreditinstitute sind Beträge in fremder Währung in Höhe von 1.155.259,33 Euro (Vorjahr: TEUR 1.104) enthalten. Die Forderungen an Kunden beinhalten Forderungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 69.927.780,73 Euro (Vorjahr: TEUR 30.165) sowie Beträge in fremder Währung in Höhe von 5.667.617,46 Euro (Vorjahr: TEUR 8.126). Der Gesamtbetrag der Forderungen in fremder Währung beträgt 6.822.876,79 Euro (Vorjahr: TEUR 9.230). Bei dem in den Immateriellen Anlagewerten ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwert betragen die Zugänge der Anschaffungskosten 3.542.551,46 Euro und die Abschreibungen des Geschäftsjahres bzw. die kumulierten Abschreibungen 265.691,39 Euro. Bei der in den Sachanlagen ausgewiesenen Betriebs- und Geschäftsausstattung betragen die Zugänge der Anschaffungskosten 32.340,94 Euro und die Abschreibungen des Geschäftsjahres bzw. die kumulierten Abschreibungen 4.204,72 Euro. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Beträge in fremder Währung in Höhe von 5.667.617,46 Euro (Vorjahr: TEUR 8.126) enthalten. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die durch hereingenommene Sicherheiten oder durch eigene Vermögenswerte besichert sind, bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von 3.300.205.975,58 (Vorjahr: TEUR 3.052.855). In den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.141.855.963,01 Euro (Vorjahr: TEUR 571.378) enthalten, davon entfallen auf Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin 1.141.733.144,15 Euro (Vorjahr: TEUR 570.159). Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von 31.745.850,54 Euro (Vorjahr: TEUR 16.820), davon entfallen 15.012.195,30 Euro (Vorjahr: TEUR 3.584) auf den an die Gesellschafterin abzuführenden Gewinn. Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Unterschiedsbeträge gemäß § 340e Abs. 2 Satz 2 HGB von 1.324.680,28 Euro (Vorjahr: TEUR 950). Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind gebildet sowohl für aktive als auch ausgeschiedene Mitarbeitende mit unverfallbarer Anwartschaft sowie für Versorgungsempfangende. Der Unterschiedsbetrag nach §253 Abs. 6 HGB beträgt -71.292,00 Euro (Vorjahr: TEUR 132). Die nachrangigen Verbindlichkeiten bestehen ausschließlich gegenüber dem Mutterunternehmen Deutsche Sparkassen Leasing AG & Co. KG von nominal 165.000.000,00 Euro (Vorjahr: TEUR 105.000) und sind zum Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Grundlage ist ein Darlehensvertrag. Im Berichtsjahr sind Zinsaufwendungen für die nachrangigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 6.252 angefallen.
Nach Ablauf der Mindestlaufzeit kann das Nachrangdarlehen von beiden Vertragsparteien mit einer Frist von drei Monaten gekündigt werden. Dem Sonderposten Fonds für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340g HGB wurde im Geschäftsjahr nichts zugeführt (Vorjahr: TEUR 8.000). In die Kapitalrücklage wurde im Geschäftsjahr ein Betrag von 95.000.000,00 Euro (Vorjahr: TEUR 155.000) eingestellt. Angaben zu Haftungsverhältnissen Die unter der Jahresbilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen stehen im Zusammenhang mit Unterbeteiligungen von Finanzierungen kooperierender Sparkassen, unbaren Beteiligungen bei Projektfinanzierungen oder Leasingverträgen ausländischer Tochtergesellschaften der Deutsche Leasing Gruppe. Die Gesellschaft sieht das Risiko einer Inanspruchnahme aufgrund aktueller Prognosen als sehr unwahrscheinlich an. Die unter der Jahresbilanz ausgewiesenen unwiderruflichen Kreditzusagen stehen in Höhe von 468.893.454,83 Euro (Vorjahr: TEUR 596.258) im Zusammenhang mit Investitionskrediten und in Höhe von 195.561.593,33 Euro (Vorjahr: TEUR 171.455) im Zusammenhang mit Händlereinkaufsfinanzierungen. Gegenüber verbundenen Unternehmen betragen die unwiderruflichen Kreditzusagen 14.657.638,33 Euro (Vorjahr: TEUR 45.857). Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Zinserträge werden im Wesentlichen im Inland erzielt. In den Zinserträgen sind Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von 3.253.276,64 Euro (Vorjahr: TEUR 8.116) enthalten. Im Vorjahr waren in den Zinserträgen negative Zinserträge in Höhe von TEUR 10 enthalten. Die Zinsaufwendungen schließen Aufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 30.789.964,45 Euro (Vorjahr: TEUR 25.332) ein. In den Zinsaufwendungen sind ferner Beträge für nachrangige Verbindlichkeiten in Höhe von 6.251.640,83 Euro (Vorjahr: TEUR 4.002) enthalten. Die Zinsaufwendungen beinhalten in Höhe von 659.686,18 Euro (Vorjahr: TEUR 814) negative Zinsaufwendungen sowie Zinsen für Aufwendungen aus Aufzinsungen von Rückstellungen in Höhe von 19.900,00 Euro (Vorjahr: TEUR 30). Die Provisionserträge werden im Wesentlichen im Inland erzielt. Die Provisionsaufwendungen enthalten Provisionsaufwendungen gegenüber der DAL Deutsche Anlagen-Leasing GmbH & Co. KG, Mainz, für das von ihr vermittelte Geschäft in Höhe von 8.892.325,01 Euro (Vorjahr: TEUR 10.298). Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von 450.456,69 (Vorjahr: TEUR 702) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 222.775,14 Euro (Vorjahr: TEUR 48). Im Vorjahr enthielten die sonstigen betrieblichen Erträge eine Kostenerstattung der DL KG in Höhe von TEUR 720. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von 587.872,99 Euro (Vorjahr: TEUR 768). In den Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen sind Zuführungen zu Einzelwertberichtigungen in Höhe von 20.578.129,57 Euro (Vorjahr: TEUR 13.128) enthalten. Kompensierend dazu wirken Auflösungen von Einzelwertberichtigungen in Höhe von 7.750.410,48 Euro (Vorjahr: TEUR 3.910). Im Geschäftsjahr wurde ein Betrag von 267.576,72 Euro (Vorjahr: TEUR 560) der Pauschalwertberichtigung zugeführt. Im Vorjahr wurde der Sonderposten Fonds für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340g HGB um TEUR 8.000 erhöht. Mit der alleinigen Gesellschafterin Deutsche Sparkassen Leasing AG & Co. KG besteht eine steuerliche Organschaft für die Gewerbe-, Körperschaft- und Umsatzsteuer. Die Gewerbesteuer in Höhe von 3.580.660,00 Euro (Vorjahr: TEUR 2.000) wird im Rahmen einer Umlage an die Bank weiterbelastet und ist in dem Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten. Sonstige Angaben Im Rahmen der Übernahme des Geschäftsbereichs HEF Caravan (Freizeitfahrzeuge) der S-Kreditpartner GmbH, Berlin, wurden die Wertansätze der Schlussbilanz zu Zeitwerten zum Abspaltungsstichtag 1. Januar 2024 übernommen. Daraus resultiert ein Geschäfts- oder Firmenwert von 3.542.551,46 Euro. Finanzierungen in US-Dollar und britischen Pfund werden ausschließlich zur Absicherung von Währungsrisiken abgeschlossen. Das Risiko, welches aus unterschiedlichen Wertänderungen (Währung) der Grundgeschäfte (Forderungen an Kunden in US-Dollar und in britischen Pfund) entsteht, wird über den Einsatz dieser Finanzierungen in US-Dollar und in britischen Pfund gesteuert. Dazu fasst die Deutsche Leasing Finance GmbH ein Grundgeschäft mit einem Sicherungsinstrument als Bewertungseinheit zusammen (Mikro-Hedge), wobei eine sich ergebende Deckungslücke (Nettorisikoposition) abgesichert wird. Das valutierende Nominalvolumen der Finanzierungen in US-Dollar und britischen Pfund entspricht der Höhe nach den bilanzierten Forderungen an Kunden in US-Dollar und britischen Pfund in der jeweiligen Bewertungseinheit. Die Laufzeit der Finanzierungen in US-Dollar und britischen Pfund orientiert sich an der Laufzeit der Grundgeschäfte. Vorzeitige Auflösungen finden grundsätzlich nicht statt. Zum 30. September 2024 beträgt das valutierende Nominalvolumen der Finanzierungen in britischen Pfund 5,7 Millionen Euro (Vorjahr: 5,5 Millionen Euro). Im Vorjahr betrug das valutierende Nominalvolumen der Finanzierungen in US-Dollar, die in die Bewertungseinheit einbezogen waren, 2,6 Millionen Euro. Aufgrund der Effektivität der Bewertungseinheiten hat keine Rückstellungsbildung zu erfolgen. Die maximale Restlaufzeit der Finanzierungen in britischen Pfund beträgt 1,5 Jahre. Die Messung der Wirksamkeit erfolgt prospektiv durch Vergleich der relevanten Parameter von Grundgeschäften und Sicherungsinstrumenten sowohl qualitativ als auch quantitativ, nominal. Darüber hinaus besteht ein dokumentiertes, angemessenes und funktionsfähiges Risikomanagementsystem für diese Geschäfte. Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist für Abschlussprüfungsleistungen des Abschlussprüfers ein Honorar in Höhe von 401.400,00 Euro (Vorjahr: TEUR 359) berücksichtigt, darin sind keine Abschlussprüfungsleistungen des Vorjahres enthalten (Vorjahr: TEUR 23). Die Deutsche Sparkassen Leasing AG & Co. KG hat zugunsten der Deutsche Leasing Finance GmbH eine harte Patronatserklärung abgegeben. Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 186 Mitarbeiterinnen und 84 Mitarbeiter beschäftigt. Dem Aufsichtsrat gehören folgende Mitglieder an:
Der Aufsichtsrat erhält für seine Tätigkeit von der Gesellschaft keine Bezüge. Der Geschäftsführung gehören folgende Mitglieder an:
Die Geschäftsführer erhalten für ihre Tätigkeit von der Gesellschaft keine Bezüge. Zwischen der Deutsche Sparkassen Leasing AG & Co. KG und der Deutsche Leasing Finance GmbH besteht ein Gewinnabführungsvertrag. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Deutsche Sparkassen Leasing AG &Co. KG mit Sitz in Bad Homburg v. d. Höhe einbezogen. Der Konzernabschluss wird elektronisch in das Unternehmensregister eingestellt. Nachtragsbericht Zum 1. Oktober 2024 wurde Kristina Tonn in die Geschäftsführung der Deutsche Leasing Finance GmbH bestellt.
Bad Homburg v. d. Höhe, den 6. Dezember 2024 Deutsche Leasing Finance GmbH Geue Tonn Weis Keckeis Speckmann Werger BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Deutsche Leasing Finance GmbH, Bad Homburg v. d. Höhe Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Deutsche Leasing Finance GmbH, Bad Homburg v. d. Höhe,-bestehend aus der Jahresbilanz zum 30. September 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 sowie dem Anhang für das Geschäftsjahr 2023/24, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Deutsche Leasing Finance GmbH, Bad Homburg v. d. Höhe, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 9. Dezember 2024 Deloitte
GmbH
Dr. Marijan Nemet, Wirtschaftsprüfer Dr. Sascha Schmitz, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsAuch im Geschäftsjahr 2023/2024 hat der Aufsichtsrat der Deutsche Leasing Finance GmbH (DL Finance) die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben mit großer Sorgfalt wahrgenommen. Die Geschäftsführung wurde bei der Leitung des Instituts kontinuierlich beratend begleitet und deren Tätigkeit überwacht. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für die DL Finance war der Aufsichtsrat unmittelbar und frühzeitig eingebunden. Die Geschäftsführung unterrichtete den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend, sowohl schriftlich als auch mündlich, über die Unternehmensplanung, den Gang der Geschäfte, die Ordnungsmäßigkeit und Funktionsfähigkeit der ausgelagerten Aktivitäten sowie die aktuelle Lage. Auf der Grundlage der Berichterstattung der Geschäftsführung wurden die Geschäftsentwicklung sowie für das Institut wichtige Entscheidungen und Vorgänge ausführlich erörtert. Der Aufsichtsrat der DL Finance hat im Rahmen von insgesamt vier turnusmäßigen Sitzungen insbesondere über die aktuelle Geschäftsentwicklung sowie die Risikosituation und das Risikomanagement beraten. Intensiv erörtert wurden zudem die in Folge des im Juni 2023 verübten Cyberangriffs auf die Deutsche Leasing Gruppe (DL Gruppe) eingeleiteten Maßnahmen, die im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2023/24 eine Rückkehr der Organisation in den Regelbetrieb ermöglichten. Darüber hinaus hat sich der Aufsichtsrat mit der Rolle der DL Finance in dem für die DL Gruppe aufgestellten Business Case "Green Finance" befasst. Um für das Kreditwachstum im Energiegeschäft weiterhin adäquat aufgestellt zu sein, hat die Gesellschafterin der DL Finance zugesichert, das für das geplante Geschäftswachstum erforderliche Kapital zur Verfügung zu stellen. Ein weiterer Schwerpunkt im Geschäftsjahr 2023/24 war der Ausbau und die Bündelung der Händlereinkaufsfinanzierung (HEF). Der Aufsichtsrat wurde regelmäßig in die Aktivitäten zur Übernahme des Teilbetriebs der HEF im Freizeitfahrzeugebereich von der S-Kreditpartner GmbH und den damit einhergehenden Übergang von 36 Mitarbeitenden in die DL Finance einbezogen. Die Übernahme wurde am 02. August 2024 rückwirkend zum 01. Januar 2024 vollzogen. Im Geschäftsjahr 2023/2024 ergaben sich keine Änderungen bei der Besetzung des Aufsichtsrates der DL Finance. Auf Seiten der Geschäftsführung wurde mit Beschluss vom 17. August 2024 und Wirkung zum 01. Oktober 2024 Frau Kristina Tonn zur Geschäftsführerin für das Ressort Risiko bestellt, bis dahin war sie als Generalbevollmächtigte mit Gesamtprokura für die DL Finance tätig. Die DL Finance hat sich auch im Geschäftsjahr 2023/2024 in einem herausfordernden Umfeld gut behauptet und ist ihrer Aufgabe als spezialisiertes Kreditinstitut innerhalb der DL Gruppe in vollem Umfang gerecht geworden. Der vorgelegte Jahresabschluss zum 30. September 2024 und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024 sind von der als Abschlussprüfer bestellten Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk auch hinsichtlich der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsorganisation versehen worden. Nach Prüfung und eingehender Erörterung des Jahresabschlusses und des Lageberichts mit dem bestellten Abschlussprüfer hat der Aufsichtsrat von dem Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers zustimmend Kenntnis genommen. Er hat den Abschluss gebilligt, keine Einwendungen erhoben und den Jahresabschluss festgestellt. Die Geschäftsführung der DL Finance hat ihre Aufgaben auch im Geschäftsjahr 2023/2024 mit Verantwortung, Engagement und Kompetenz wahrgenommen. Für ihren Einsatz und für ihre Leistungen spricht der Aufsichtsrat der Geschäftsführung Dank und Anerkennung aus. In diesen Dank sind ausdrücklich auch die für die DL Finance tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DL Gruppe einbezogen.
Bad Homburg v. d. Höhe, im Dezember 2024 Der Aufsichtsrat Kai Ostermann, Vorsitzender Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 30. September 2024 der Deutsche Leasing Finance GmbH ist am 10. Dezember 2024 festgestellt worden. |
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