Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 98274
Vorher
Nielsen Services Germany GmbH
Eingetragen
30.12.2013
Branche
Erbringung von allen anderen wirtschaftlichen Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a. n. g.Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Erbringung von Dienstleistungen mit Ausnahme von kundenschnittstellenbezogen Dienstleistungen, die Durchführung von Nachforschungen, das Einholen von Informationen, die Erstellung von Plänen, Berichten, Analysen und Mitteilungen und die Umsetzung derselben im Hinblick auf die Durchführung von Geschäften jeglicher Art im weitest möglichen Sinne mit allen zweckdienlichen und zulässigen Mitteln sowie die Erbringung von Dienstleistungen unter anderen auf den Gebieten Marktforschung, Datenerhebung und analyse, Anwendungsabwicklung, Produktentwicklung, Konstruktion, Messwesen, Kostenumlage, Betreiben von Call Centern und alle anderen Dienstleistungen für Unternehmen (business services) auf internationaler Ebene Ressecoureneinsatz, IT -Infrastruktur, internationales Business Service Management, Personalwesen, Finanzen und Buchhaltung, Kommunikation, Wissensmanagement sowie alle hierzu beitragenden und / oder unterstützenden Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Nielsen Holding France SAS
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

NielsenIQ (Germany) GmbH
Germany
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

NielsenIQ Services Germany GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Grundlagen des Unternehmens

Die NielsenIQ Services Germany GmbH ist Teil des führenden globalen Informations­unternehmens Intermediate Dutch Holdings BV., Amstelveen, Niederlande (nach­folgend "NielsenIQ" genannt). Nielsen IQ ist ein führendes Unternehmen in der Bereit­stellung von Einzelhandels- und Verbraucherdaten, das bessere Innovationen, schnellere Lieferungen und mutigere Entscheidungen für seine Kunden ermöglicht. Diese Infor­mationsangebote basieren auf einer umfangreichen Verbraucher­daten­plattform und verfügen über umfassende Analysefunktionen.

NielsenIQ verwendet umfassende Datensätze und misst alle Transaktionen gleicher­maßen. Damit erhält NielsenIQ einen vorausschauenden Einblick in das Ver­braucher­verhalten, um die Leistung auf allen Einzelhandelsplattformen zu optimie­ren. Die offene Philosophie zur Datenintegration ermöglicht die Erstellung von ein­flussreichen Verbraucherdatensätzen.

Unsere Informationen, Einsichten und Lösungen helfen unseren Kunden, ihre Markt­positionen zu stärken und Chancen für profitables Wachstum zu identifizieren. Wir haben eine Präsenz in fast 100 Ländern.

NielsenIQ gehört, seit dem 5. März 2021, dem Unternehmen Advent International, Boston, USA. Advent International wurde 1984 gegründet und ist einer weltweit agierender Private-Equity-Investor. Das Unternehmen hat in über 350 Private-Equity-Transaktionen in 41 Ländern investiert.

Am 10. Juli 2023 hat Nielsen IQ (nachfolgend kurz: NIQ) über zwei neu gegründete Konzerngesellschaften Grace HoldCo GmbH und Grace BidCo GmbH die GFK SE, Nürnberg (nachfolgend "GFK" genannt) erworben. Advent beabsichtigt, die NielsenIQ- und GFK-Gruppe zusammenzuführen. Die Angebote von GfK und NIQ gelten als komplementär und sollen zu verbesserten kombinierten Einblicken in das Kaufver­halten der Verbraucher über alle Kanäle und Kategorien hinweg führen.

Zum 1. Januar 2014 hat die Nielsen-Gruppe überall in Europa rechtliche und gesetz­liche Strukturen an unser aktuelles Geschäftsmodell angepasst, welches sich von einer länderorientierten Struktur zu einer funktionell zentralisierten und kunden­orien­tierten Organisation entwickelt hat. Infolgedessen bündelt die The Nielsen Company (Europe) S.à r.l., Petit-Lancy, Schweiz, die seit 2014 als das Hauptge­schäfts­unter­nehmen (Principal Operating Company, POC) auftritt, Funktionen, Entschei­dungs­hoheit sowie Risiken und Chancen zentral in einem regionalen Zentrum (Genf), welches strategisch und operativ tätig ist, um die Geschäfte in der gesamten Region Europa zu führen. Mit Wirkung ab dem 1. Januar 2014 bietet die NielsenIQ (Germany) GmbH, Frankfurt am Main, der The Nielsen Company (Europe) S.à r.l. Routine­leistungen im Zusammenhang mit europa­weiten Kunden an und verkauft Daten unter der durch die POC festgelegten Anleitung und Strategie. Europaweite Kundenverträge werden von Genf aus unterschrieben, verwaltet und in Rechnung gestellt. Kosten, die im direkten Zusammenhang mit der Unterstützung dieser Verkäufe anfallen, werden parallel weiterbelastet. Darüber hinaus wurden die routinemäßigen Serviceleistungen der NielsenIQ (Germany) GmbH, die für die The Nielsen Company (Europe) S.à r.l. erbracht werden, sowie indirekte Servicefunktionen auf die NielsenIQ Services Germany GmbH mit Über­nahmevertrag vom 30. April 2014 übertragen.

In diesem europäischen Modell ist die NielsenIQ Services Germany GmbH eine Dienst­leistungsgesellschaft, die Dienstleistungen auf den Gebieten Marktforschung, Datenerhebung und -analyse, Anwendungsentwicklung, Produktentwicklung sowie administrative Leistungen für Finanzen, Personalwesen, Einkauf und IT-Infrastruktur für die The Nielsen Company (Europe) S.à r.l. erbringt. Die NielsenIQ Services Germany GmbH berechnet als Dienstleister ihre Aufwendungen zuzüglich eines Gewinnaufschlags.

Die Gesellschaft ist eine hundertprozentige Tochter der NielsenIQ (Germany) GmbH (im Folgenden auch TNC Germany).

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahres­durchschnitt 2023 an ihren Standorten in Frankfurt am Main, Hamburg, München und Düsseldorf 103 Mitarbeiter (Vorjahr 107).

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 jedoch geringer aus, 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. Laut dem statistischen Bundesamt lag der Rückgang des Brutto­inlands­produkts bei 0,3%.

Infolge der gestiegenen Energie- und Nahrungsmittelpreise sind die Konsum­ausgaben der privaten Haushalte im Jahr 2023 weiter stark gestiegen und legten gegenüber dem Vorjahr um 5,6 % zu.

Der Arbeitsmarkt hat sich im Jahr 2023 trotz der schwachen Konjunktur nur leicht negativ entwickelt. Die Arbeitslosen­quote ist um 0,4 Prozentpunkte auf 5,7 % im Jahresdurchschnitt gestiegen.

Im Jahr 2023 erhöhten sich die Verbraucherpreise auf 5,9 %.

Der Gesamtumsatz der Marktforschungsbranche beträgt im Jahr 2022 in Deutschland ca. 2,0 Mrd. Euro und liegt damit um 2,1 % über dem Vorjahresniveau (Quelle: ADM: Marktforschung in Zahlen). Ein Großteil (48%) dieses Umsatzes wird durch Unter­nehmen der Konsum- und Gebrauchsgüterindustrie, des Handels, der Automobil­industrie, von Medien und Verlagen sowie von Banken und Versicherung erzielt (Quelle: ADM: Marktforschung in Zahlen), die auch zum Kundenkreis der TNC Germany zählen .

Geschäftsverlauf

Die NielsenIQ Services Germany GmbH erbringt Dienstleistungen auf den Gebieten Marktforschung, Datenerhebung und -analyse und liefert Informationen und Ein­blicke auf Basis eines Handels- und eines Haushaltspanels.

Die Unternehmensleitung ist mit der Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 zufrieden. Die Umsatzerlöse sind entsprechend der Prognose gegenüber dem Vorjahr um 2,2% leicht gestiegen.

Auch das Ergebnis vor Ergebnis­abführung hat sich sehr positiv entwickelt und hat die Erwartungen der Gesellschaft übertroffen.

Das Ergebnis der Gesellschaft vor Ergebnisabführung lag im Geschäftsjahr 2023 mit 1,2 Mio. Euro um 1,0 Mio. Euro über dem Niveau des Vorjahres (2022: 0,2 Mio. Euro).

Die Verbesserung des Ergebnisses vor Ergebnisabführung von 1,0 Mio. Euro ist im Wesentlichen auf die in den Vorjahren vorgenommenen Restrukturierungen sowie das verbesserte Zinsergebnis zurück­zuführen. Aufgrund des Gewinnabführungsver­trags mit der NielsenIQ (Germany) GmbH wird der Gewinn an die Muttergesell­schaft abgeführt.

Basis für den Geschäftserfolg ist das Volumen der Dienstleistungen, die die The Nielsen Company (Europe) S.à r.l. beauftragt, um die lokalen und regionalen Kunden­verträge zu bedienen.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Ertragslage

Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft stellen die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung dar.

Operativ erzielte die Gesellschaft ein Ergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von 1,2 Mio. Euro (Vorjahr 0,2 Mio. Euro). Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf folgende Faktoren zurückzuführen:

-       Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 0,5 Mio. Euro auf 25,4 Mio. Euro gestiegen. Die Umsatzerlöse sind im Wesentlichen mit der The Nielsen Company (Europe) S.à r.l. entstanden (25,2 Mio. Euro, Vorjahr 24,6 Mio. Euro) und betreffen die Weiterbelastung der operativen Aufwen­dungen der Gesellschaft zuzüglich eines Gewinnaufschlags. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die gestiegenen operativen Servicekosten zurück­zu­führen.

-       Die Datenbezugskosten für fremde Dienstleistungen (Aufwen­dungen für bezogene Leistungen) sind aufgrund des Aufbaus des Haushaltspanels um 1,0 Mio. Euro auf 10,3 Mio. Euro (Vorjahr 9,3 Mio. Euro) wesentlich gestiegen. Entsprechend ist die Materialaufwandsquote von 37,2 % auf 40,5 % gestiegen.

-       Der Personalaufwand inkl. Sozialabgaben und Aufwendungen für Altersver­sorgung ist um 0,5 Mio. Euro auf 11,6 Mio. Euro gesunken (Vorjahr 12,1 Mio. Euro). Diese Verminderung ist im Wesentlichen durch die im Vorjahr vorgenommenen Restrukturierungen begründet.

-       Die Personalaufwandsquote ist von 48,8 % auf 45,4 % zurückgegangen.

-       Leichter Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 0,2 Mio. Euro auf 3,1 Mio. Euro (Vorjahr 3,3 Mio. Euro).

Nach Abführung des Gewinns von 1,2 Mio. Euro an die NielsenIQ (Germany) GmbH (Vorjahr 0,2 Mio. Euro) beträgt das Ergebnis 0,00 Euro.

Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft ist im Geschäftsjahr insbesondere durch den positiven Cashflow in Höhe von TEUR 3.893 geprägt, der im Wesentlichen auf das positive Ergebnis vor Ergebnisabführung zurückzuführen ist.

Zum Jahresende 2023 betrugen die liquiden Mittel der Gesellschaft 19,8 Mio. Euro (Vorjahr 15,9 Mio. Euro).

Vermögenslage

Zum 31. Dezember 2023 betrug die Bilanzsumme der NielsenIQ Services Germany GmbH 28,3 Mio. Euro gegenüber 26,0 Mio. Euro zum 31. Dezember 2022. Die Erhöhung der Bilanzsumme um 2,3 Mio. Euro ist insbesondere auf folgende Entwick­lungen zurückzuführen:

-       Das Umlaufvermögen ist um 2,4 Mio. Euro gestiegen und beläuft sich auf 27,6 Mio. Euro gegenüber 25,2 Mio. Euro zum Ende des Vorjahres. Zum einen haben sich die Guthaben bei Kreditinstituten positiv entwickelt (3,9 Mio. Euro). Dieser Anstieg ist maßgeblich durch das positive operative Cashflow aus der laufenden Tätigkeit begründet. Gegenläufig wirkten die Forde­rungen gegen verbundene Unternehmen (-1,4 Mio. Euro), insbesondere gegen die The Nielsen Company (Europe) S.à r.l, (-1,5 Mio. Euro).

-       Die Eigenkapitalquote ist leicht zurückgegangen und beträgt 37,7 % (Vorjahr 40,9 %).

-       Die Rückstellungen haben sich um 0,1 Mio. Euro auf 13,9 Mio. Euro (Vorjahr 13,8 Mio. Euro) leicht erhöht. Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen aufgrund des Rückgangs der Rückstellungen für ausstehende Rechnungen um 0,5 Mio. Euro gesunken. Die Pensionsrückstellungen sind um 0,6 Mio. Euro planmäßig gestiegen.

-       Die Verbindlichkeiten sind insgesamt um 2,2 Mio. Euro gestiegen. Dies ist auf die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (+2,4 Mio. Euro) zurückzuführen. Zum einen sind die Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung an die Muttergesellschaft um 1,0 Mio. Euro gestiegen. Zum anderen haben sich die Verbindlichkeiten an Konzerngesellschaften aus Lieferungen und Leistungen um 1,4 Mio. Euro erhöht.

Die Geschäftsführung beurteilt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aufgrund des Ergebnisses und der Cashflow Situation insgesamt als zufriedenstellend.

Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Wichtiger Bestandteil des Erfolges ist die kontinuierliche Weiterbildung unserer quali­fizierten Mitarbeiter und die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren wichtigsten Lieferanten. Im Geschäftsjahr wurde weiterhin in Weiterbildungen und internen Seminaren für unsere Mitarbeiter investiert.

Chancen- und Risikobericht

Es bestehen umfangreiche Budget-, Prognose- und Reportingsysteme und -prozesse, um Risiken transparent zu machen und entsprechend frühzeitig agieren zu können. Interne 'Forecastingsysteme' hinsichtlich Um­sätze und Kosten, die monatlich aktuali­siert werden, werden angewendet.

Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist von der Höhe der Dienstleistungen ab­hängig, die The Nielsen Company (Europe) S.à r.l. beauftragt, um die lokalen und regionalen Kundenverträge zu bedienen. Das Risiko der Abhängigkeit von diesem Kunden wird mit dem Servicevertrag, der zwischen der NielsenIQ Services Germany GmbH und der The Nielsen Company (Europe) S.à r.l. abgeschlossen wurde, mini­miert. Dieser Vertrag wurde bis zum 31. Dezember 2023 fest abgeschlossen und an­schließend automatisch um zwei weitere Jahre verlängert, da keine ordnungsmäßige Kündigung erfolgte.

Ein latentes Risiko für nahezu sämtliche Unternehmensbereiche stellt ein möglicher Ausfall unseres IT-Systems dar. Diesem Risiko wird durch das Clustering von ver­schiedenen Servern und einem kompletten, externen Datenbank Back-up System ent­gegengewirkt.

Unsere Lieferanten für Einkaufsdaten sind namhafte Unternehmen im Lebensmittel­einzelhandel und Drogeriehandel. Einkaufsrisiken werden durch mehrjährige Liefer­verträge minimiert.

Da die Gesellschaft Leistungen auch in Fremdwährungen ein- und verkauft, stellt die Wechselkursentwicklung des Euro zu diesen Fremdwährungen sowohl ein Risiko als auch eine Chance dar. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um Leistungsbe­ziehungen innerhalb des Konzernverbunds. Die betroffenen Währungen sind der US-Dollar, Britische Pfund und Schweizer Franken. Sämtliche Fremdwährungsgewinne und -verluste trägt die Gesellschaft.

Die Finanzierung erfolgt durch kurzfristige Kontokorrentverbindlichkeiten bei Kredit­instituten sowie über die Konzerneinbindung.

Ein weiteres potenzielles Risiko würde eine weitere Konsolidierung in der Konsum- und Gebrauchsgüterindustrie sowie des Handels darstellen, da dies die gesamt­wirt­schaftliche Nachfrage nach den Dienstleistungen des Auftraggebers in der Zukunft reduzieren könnte. Wenn Unternehmen fusionieren, werden die Dienst­leistungen, die sie vorher separat erworben haben, oftmals nur noch in einem gerin­geren Umfang erworben. Ein weiteres Risiko stellt die Reduzierung von erworbenen Dienstleistungen der Kunden der The Nielsen Company (Europe) S.à r.l. dar. Diesen Risiken versuchen wir durch eine ständige Verbesserung und Weiterentwicklung unserer Services ent­gegenzuwirken.

Bestandgefährdende Risiken und Risiken, die die Entwicklung der NielsenIQ Services Germany GmbH gefährden könnten, sind derzeit insgesamt nicht erkennbar.

Prognosebericht

Im Frühjahr 2024 erholt sich die deutsche Wirtschaft von den Folgen der Corona-Krise, des Ukraine-Kriegs und der starken Inflation nur langsam. Dies spiegelt sich in den Wirtschaftsindikatoren für 2024 wider. Für das Jahr 2024 rechnet das ifo-Institut mit einem leichten Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,2 Prozent und mit einer Inflationsrate von 2,2%.

Für das Jahr 2024 erwartet die Gesellschaft leicht steigende Umsätze. Dies entspricht den voraussichtlichen nachgefragten Dienstleistungen durch den Hauptauftraggeber The Nielsen Company (Europe) S.à r.l. Dabei erwarten wir ein leicht positives Jahresergebnis vor Ergebnisabführung.

Für das Jahr 2025 sehen wir wieder eine leicht positive Entwicklung aufgrund der Nachfrage nach Dienstleistungen durch die The Nielsen Company (Europe) S.à r.l.

Die Liquidität ist durch die Konzerneinbindung über die Muttergesellschaft NielsenIQ (Germany) GmbH gesichert.

Hinsichtlich unseres Nachtragsberichts verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang.

 

Frankfurt am Main, den 26. Juli 2024

Die Geschäftsführung

Martin Schniedermeier

Cécile Favennec


Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr

Vorjahr

EUR

EUR

EUR

  A. Anlagevermögen

    I. Sachanlagen

      1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

122.887,35

157.181,50

      2. Technische Anlagen und Maschinen           

214.440,73

472.293,48

      3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

57.293,09

60.773,61

      4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

23.000,00

0,00

417.621,17

690.248,59

417.621,17

690.248,59

  B. Umlaufvermögen

    I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

      1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

7.804.627,50

9.211.688,54

      2. sonstige Vermögensgegenstände

0,00

72.516,39

7.804.627,50

9.284.204,93

    II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

19.769.266,86

15.876.425,12

27.573.894,36

25.160.630,05

  C. Rechnungsabgrenzungsposten

272.625,05

185.651,53

28.264.140,58

26.036.530,17


PASSIVA

Geschäftsjahr

Vorjahr

EUR

EUR

EUR

  A. Eigenkapital

    I. Gezeichnetes Kapital

50.000,00

50.000,00

    II. Kapitalrücklage

10.600.000,00

10.600.000,00

10.650.000,00

10.650.000,00

  B. Rückstellungen

      1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

6.504.922,00

5.953.577,00

      2. sonstige Rückstellungen

7.354.715,66

7.837.482,98

13.859.637,66

13.791.059,98

  C. Verbindlichkeiten

      1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

747.771,82

930.118,71

      2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

2.741.389,33

338.341,73

      3. sonstige Verbindlichkeiten

265.341,77

327.009,75

         -davon aus Steuern EUR 165.746,16 (Vj. EUR 174.913,08)

3.754.502,92

1.595.470,19

28.264.140,58

26.036.530,17

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr

Vorjahr

EUR

EUR

EUR

1. Umsatzerlöse

25.440.524,26

24.898.744,48

2. Sonstige betriebliche Erträge

551.157,98

358.139,01

- davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 29.810,98 (EUR 8.305,24)

25.991.682,24

25.256.883,49

3. Materialaufwand

Aufwendungen für bezogene Leistungen

10.296.649,88

9.255.802,86

4. Personalaufwand

a) Löhne und Gehälter

9.754.042,47

10.553.234,44

b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung

1.805.932,62

1.589.633,65

- davon für Altersversorgung EUR 607.466,32 (EUR 327.719,97)

11.559.975,09

12.142.868,09

5. Abschreibungen

auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

306.037,93

318.328,14

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen

3.133.478,01

3.278.508,04

- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 18.073,13 (EUR 21.681,92)        

- davon Aufwendungen aus der Anwendung  der Übergangsvorschriften BilMoG EUR 24.311,00 (EUR 24.311,00)

25.296.140,91

24.995.507,13

7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

671.841,52

68.323,22

- davon Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen  EUR 18.845,15 (EUR 18.896,18) 

8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

117.228,80

116.142,23

- davon Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 107.332,00 (EUR 107.750,00)

554.612,72

-47.819,01

9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

0,00

0,00

10. Ergebnis vor Ergebnisabführung

1.250.154,05

213.557,35

11. Aufwendungen aus Gewinnabführung (Vj. Aufwendungen aus Gewinnabführung)

-1.250.154,05

-213.557,35

12. Jahresergebnis

0,00

0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

NielsenIQ Services Germany GmbH hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 98274 eingetragen.

Die Gesellschaft hat ihren Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023unter An­wendung der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB (§§ 242 ff. und 264 ff. HGB) und des Ge­setzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) auf­gestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB.

Die Buchführung wird im Berichtsjahr in Euro geführt und der Jahresabschluss in Euro aufgestellt.

Die Angaben zur Mitzugehörigkeit werden in diesem Anhang gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert beibehalten.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlage­vermögens wurden mit den Anschaffungskosten vermindert um lineare planmäßige Abschreibungen angesetzt.

Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden mit den Anschaffungs­kosten, vermindert um, soweit abnutzbar, planmäßige Ab­schreibun­gen angesetzt. Die Vermö­gens­gegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraus­sichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die lineare Abschreibungsmethode wurde angewandt. Zugänge während des Geschäftsjahres wurden auf monatlicher Basis abge­schrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag bilanziert. Allen risikobehafteten Posten wurde durch die Bildung an­gemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Flüssige Mittel wurden mit ihrem Nennwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag, die vor dem Bilanzstichtag gezahlt werden.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens nach dem Projected-Unit-Credit (PUC) Verfahren berechnet. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungs­zins­satzes wurde von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 S. 2 HGB Gebrauch gemacht. Danach dürfen Rück­stellungen für Altersversorgungs­verpflichtungen pauschal mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Ge­schäfts­jahre abge­zinst werden, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der ver­wendete Rechnungszinssatz beträgt 1,82 % p.a. (Vj. 1,78 %) gemäß der Rück­stellungs­abzinsungsverordnung vom 18. November 2009. Als unternehmens­spezifi­sche Parameter wurden zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen von 2,5 % (Vj. 2,5 %) bzw. 2,0 % (Vj. 2,0 %) sowie die erwartete Mitarbeiterent­wicklung (altersabhängige Fluktuations­wahrschein­lichkeit) berücksichtigt. Die Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck wurden für die Bewertung von Pensionsver­pflichtungen verwendet.

Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichti­gen alle ungewissen Verbindlich­keiten und drohenden Verluste aus schweben­den Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungs­betrags, d.h. ein­schließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen, ange­setzt. Sofern die Rück­stellungen eine voraus­sichtliche Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben, werden sie gemäß den von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen Zinssätzen abgezinst.

Die Ermittlung der Jubiläumsrückstellung wurde auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck berechnet. Dabei werden ein Rechnungs­zins­satz von 1,74 % (Vj. 1,44 %) und ein Anwartschafts-/Gehaltstrend von 2,5 % (Vj. 2,5 %) zugrunde gelegt.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden mit ei­ner Rest­laufzeit unter einem Jahr wurden entsprechend den Vorschriften gemäß § 256a HGB am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umge­rechnet und neben den un­realisierten Aufwendungen nun auch unrealisierte Erträge erfolgswirksam erfasst. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungs­umrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungs­kurs­differenzen.

Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufgliederung des Anlagevermögens in Anschaffungs- und Herstellungs­kosten sowie Abschreibungen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr ergibt sich aus dem Anlagespiegel in der Anlage zum Anhang.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten hauptsächlich For­derungen aus dem üblichen Lieferungs- und Leistungsverkehr gegen die The Nielsen Company (Europe) S.à r.l., Petit-Lancy, Schweiz, in Höhe von T€ 7.433 (Vj. T€ 8.928) sowie gegen die Gesellschafterin NielsenIQ (Germany) GmbH, Frankfurt am Main, in Höhe von T€ 315 (Vj. T€ 144).

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Das gezeichnete Kapital in Höhe von T€ 50 ist voll eingezahlt.

Im laufenden Geschäftsjahr wurde ein Betrag in Höhe von T€ 551 den Rück­stellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen zugeführt. Aus der Anwendung von Art. 66 und Art. 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschrif­ten zum BilMoG) resultieren Aufwendungen in Höhe von T€ 24. Gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt der zum Bilanzstichtag noch zuzuführende Betrag der Rück­stellun­gen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen T€ 365.

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 S. 1 HGB aus der handels­rechtlichen Ermittlung der Pensionszusagen bei der Anwendung der unte­rschiedlichen Durch­schnittszinssätze (7 vs. 10 Jahre) beträgt T€ -74 und ist aufgrund von frei verfügbaren Rücklagen nicht ausschüttungsgesperrt.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für aus­stehende Rechnungen, Rückstellungen für Vergü­tungen an Mitarbeiter wie Ab­findungs­zahlungen und ähnliche, Bonusrückstellungen und Jubiläumsvergütun­gen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbind­lichkeiten gegen­über der Gesellschafterin NielsenIQ (Germany) GmbH und betragen T€ 1.283 (Vj. T€ 249). Diese resultieren im Wesentlichen aus dem abzuführenden Gewinn für das Geschäftsjahr 2023. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.458.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten hauptsächlich Verbindlichkeiten aus Steuern (T€ 166, Vj. T€ 175).

Verbindlichkeitenspiegel

Davon mit einer Restlaufzeit von

Art der Verbindlichkeit

Gesamtbetrag

bis zu 1 Jahr

1 bis 5

Jahren

Mehr als 5 Jahren

Gesicherte Beträge

1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

747.771,82

(Vj. 930.118,71)

747.771,82

(Vj. 930.118,71)

0,00

(Vj. 0,00)

0,00

(Vj. 0,00)

0,00

(Vj. 0,00)

2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

2.741.389,33

(Vj. 338.341,73)

2.741.389,33

(Vj. 338.341,73)

0,00

(Vj. 0,00)

0,00

(Vj. 0,00)

0,00

(Vj. 0,00)

3. Sonstige Verbindlichkeiten

265.341,77

(Vj. 327.009,75)

265.341,77

(Vj. 327.009,75)

0,00

(Vj. 0,00)

0,00

(Vj. 0,00)

0,00

(Vj. 0,00)

3.754.502,92

(Vj. 1.595.470,19)

3.754.502,92

(Vj. 1.595.470,19)

0,00

(Vj. 0,00)

0,00

(Vj. 0,00)

0,00

(Vj. 0,00)

Die Umsatzerlöse wurden entsprechend der Definition des § 277 Abs. 1 HGB er­fasst und gliedern sich nach den Regionen auf das Ausland in Höhe von € 25.421.463,01 sowie auf das Inland in Höhe von € 19.061,25.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Weiter­belastung von Aufwendungen an verbundene Unternehmen (T€ 419, Vj. T€ 255) sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 96, Vj. T€ 31) und Erträge aus Währungs­kursgewinnen (T€ 30, Vj. T€ 8).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Auf­wen­dungen für Belastungen von verbundenen Unternehmen (T€ 414, Vj. T€ 516), Kfz-Kosten (T€ 639, Vj. T€ 624) sowie Raumkosten (T€ 732, Vj. T€ 819).

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen bestehen zum Ab­schlussstichtag in Höhe von T€ 1.015 (Vj. T€ 1.286) für einen Zeitraum von 2024 bis 2027. Vorteile des Abschlusses der Mietverträge gegenüber dem Kauf der Vermö­gens­gegenstände sind die Bilanzneutralität und vor allem die gewonnene Flexibilität. Nachteile bestehen in der Laufzeitbindung.

Honorar Abschlussprüfer

Das für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar für den Abschlussprüfer beträgt T€ 147und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Das be­rech­nete Gesamthonorar umfasst auch das übernommene Honorar für Abschluss­prüfungsleistungen der Muttergesellschaft NielsenIQ (Germany) GmbH in Höhe von T€ 107.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen nach § 285 Nr. 21 HGB

Mit nahestehenden Unternehmen und Personen, zu denen die Gesellschaft mittel- oder unmittelbar in weniger als 100-prozentigem Anteilsbesitz steht, sind keine Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen zustande gekommen.

Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres 2023 wurden durchschnittlich 103 Angestellte beschäftigt (Vorjahr 107).

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetre­ten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen auf den Jahresabschluss 2023 haben.

Ergebnisverwendung

Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages mit der Muttergesellschaft NielsenIQ (Germany) GmbH wird der Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.250 an diese abgeführt.

Organe der Gesellschaft

Als Geschäftsführer sind bestellt:

Martin Schniedermeier, verantwortlich für Operations in Europa, geschäftsansässig in Frankfurt am Main (ab 26. Februar 2024)

Wolfgang Blauth, verantwortlich für Finanzen für das NielsenIQ Geschäft in Westeuropa, geschäftsansässig in Frankfurt am Main (bis zum 24. Juni 2024)

Cécile Favennec, verantwortlich für das Rechnungswesen, geschäftsansässig in Frankfurt am Main

Die gemäß § 285 Nr. 9a HGB verlangten Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB, da die Gesellschaft nur die Aufwendungen für die Bezüge eines Geschäftsführers trägt.

Angaben zum Mutterunternehmen

Mutterunternehmen ist die NielsenIQ (Germany) GmbH, Insterburger Straße 16, 60487 Frankfurt am Main.

Das Mutterunternehmen wird in den Konzernabschluss der Intermediate Dutch Holdings B.V., Krijgsman 22-25, 1186 DM Amstelveen, Niederlande, welche den Konzern­ab­schluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbe­zogen. Damit zählen alle Unternehmen, die in den Konzernabschluss der Intermediate Dutch Holdings B.V., Krijgsman 22-25, 1186 DM Amstelveen, Niederlande, ein­bezogen werden, zu den verbundenen Unter­nehmen. Eine Kopie des Konzern­abschlusses ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich und wird im Unter­nehmensregister veröffentlicht.

 

Frankfurt am Main, den 26. Juli 2024

Die Geschäftsführung

Martin Schniedermeier

Cécile Favennec


Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
in EUR 01.01.2023 Zugänge Abgänge  31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 406.843 0 0 406.843
2. Geschäfts- oder Firmenwert  10.599.589 0 0 10.599.589
11.006.432 0 0 11.006.432
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 196.516 0 0 196.516
2. Technische Anlagen und Maschinen  8.142.302 0 240.768 7.901.536
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
739.422 10.411 453.130 296.703
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 23.000 0 23.000
9.078.240 33.411 693.898 8.417.755
20.084.672 33.411 693.898 19.424.186
Abschreibungen 
in EUR 01.01.2023 Zugänge Abgänge  31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 406.843 0 0 406.843
2. Geschäfts- oder Firmenwert  10.599.589 0 0 10.599.589
11.006.432 0 0 11.006.432
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 39.334 34.294 0 73.628
2. Technische Anlagen und Maschinen  7.670.006 257.853 240.768 7.687.091
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
678.650 13.891 453.130 239.413
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
8.387.991 306.038 693.898 8.000.132
19.394.423 306.038 693.898 19.006.564
Restbuchwerte
in EUR 31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0 0
2. Geschäfts- oder Firmenwert  0 0
0                 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 122.887 157.182
2. Technische Anlagen und Maschinen  214.441 472.295
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
57.293 60.771
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 23.000 0
417.621 690.248
417.621 690.249

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der NielsenIQ Services Germany GmbH, Frankfurt am Main - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewer­tungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NielsenIQ Services Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

-          entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

-          vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwen­dungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Überein­stimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresab­schlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend be­schrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handels­rechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise aus­reichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahres­abschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lage­bericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresab­schlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahres­abschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buch­führung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ver­mögens‑, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter ver­antwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Mani­pulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmens­tätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilan­zieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegen­stehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft ver­mittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstim­mung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbrin­gen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahres­abschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Be­stätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahres­abschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Ab­schlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahres­abschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

-          identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lage­bericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvoll­ständigkeiten, irreführen­de Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

-          gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzu­geben;

-          beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern ange­wandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammen­hängenden Angaben;

-          ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetz­lichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungs­nach­weise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereig­nissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifi­zieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünf­tige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesell­schaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

-          beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahres­abschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

-          beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unter­nehmens;

-          führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dar­gestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbeson­dere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zu­grunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachge­rechte Ab­leitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigen­ständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erheb­liches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunfts­orientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfest­stellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eschborn/Frankfurt am Main, 26. Juli 2024

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