Silver Falcon GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Stefan Kreft seit 14.5.2002 | Geschäftsführer |
Angela Rebekka Werbik seit 14.5.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% | |
| 33.33% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ZSI technology GmbHAltdorf bei NürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023ZSI TECHNOLOGY GMBH, ALTDORF BEI NÜRNBERGAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023ZSI TECHNOLOGY GMBH, ALTDORF BEI NÜRNBERGI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die ZSI technology GmbH hat ihren Sitz in Altdorf bei Nürnberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg HR B 7173 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 1. Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB (§§ 238 ff.) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) und der ergänzenden Vorschriften des GmbHG sowie unter Beachtung der Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt worden. 2. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. 3. Der Jahresabschluss wurde unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze der §§ 266, 275 HGB aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB. Die Bilanz ist in Kontoform, die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 4. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften wahlweise in der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringenden Vermerke vorwiegend im Anhang aufgeführt. III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung, unter Beachtung ergänzender Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Ansatz- und Bewertungsvorschriften werden grundsätzlich stetig angewandt. Aktivseite 1. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen wurde von der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer - bezogen auf eine Nutzungsdauer von 3 bis 33 Jahren - ausgegangen. Vermögensgegenstände im Einzelwert unter 800,00 EUR werden im Zugangsjahr nach § 6 Abs. 2 EStG sofort in voller Höhe abgeschrieben und gleichzeitig im Anlagenspiegel als Abgang behandelt. Für abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind, deren Anschaffungskosten 250,00 EUR aber nicht 1.000,00 EUR übersteigen, wurde in der Vergangenheit nach § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet. Der Sammelposten wird über einen Zeitraum von 5 Jahren pro rata temporis abgeschrieben. 2. Vorräte sind zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten (Einzel- und angemessene Gemeinkosten) bewertet. Soweit notwendig sind für noch anfallende Aufwendungen und erkennbare Wertminderungen Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. 3. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Bei den Forderungen werden das allgemeine Kreditrisiko und die Mahn- und Beitreibungskosten durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Sonstige Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Steuern. 4. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Passivseite 5. Die Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit länger als ein Jahr werden unter Berücksichtigung von Kosten- und Preissteigerungen entsprechend der Inflationsrate mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre lt. Abzinsungsverordnung der Deutschen Bundesbank abgezinst. 6. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Erläuterungen zur Bilanz Aktivseite 1. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in dem Anhang beigefügtem Anlagenspiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 354 TEUR und Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 22 TEUR. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren 119 TEUR aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen Gesellschafter resultieren aus Gehaltsvorschüssen an die Gesellschafter-Geschäftsführer.
Passivseite 3. Der Bilanzgewinn enthält in Höhe von 484 TEUR einen Gewinnvortrag. 4. Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:
5. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Buchgrundschuld besichert. 6. Andere Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 0 TEUR (Vj.: 1 TEUR). V. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
2. Anzahl der Arbeitnehmer Die ZSI technology GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 56 Arbeitnehmer. 3. Geschäftsführung Außer den Geschäftsführern waren im Berichtsjahr keine weiteren Organe bestellt. Im Berichtsjahr wurden die Geschäfte der Gesellschaft von Herrn Dipl.-Ing. Frank Kreft, Fürth, Geschäftsführer und Frau Dipl.-Ing., Dipl.-Wirt.-Ing., MBA Angela Werbik, Leinburg, Geschäftsführerin, geführt. Die Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführer wurden gem. § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. 4. Anteilsbesitz Für Unternehmen, von denen die Gesellschaft mindestens den fünften Teil der Anteile besitzt, sind nachstehend die gemäß § 285 Nr. 11 HGB ergänzenden Angaben in Form eines Beteiligungsspiegels zu machen:
5. Angaben zu Haftungsverhältnissen Die Haftungsverhältnisse beinhalten Verbindlichkeiten aus Bankavalen in Höhe von 30 TEUR. Die eingegangenen Eventualverbindlichkeiten sind nach Einschätzung des geschäftsführenden Organs der Gesellschaft derzeit nicht zu passivieren, da die zugrunde liegenden Verpflichtungen durch den jeweiligen Hauptschuldner voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist. Die Einschätzungen erfolgen aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit sowie der Ertragsaussichten der Primärverpflichteten.
Unterzeichnung des Jahresabschlusses gem. § 245 HGB
Altdorf bei Nürnberg, 29.03.2024 ZSI
technology GmbH
gez. Dipl.-Ing., Dipl.-Wirt.-Ing., MBA Angela Werbik, Geschäftsführerin gez. Dipl.-Ing. Frank Kreft, Geschäftsführer Der Jahresabschluss der ZSI technology GmbH zum 31.12.2023 wurde am 20.12.2024 festgestellt. LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023ZSI TECHNOLOGY GMBH, ALTDORF BEI NÜRNBERGA. Grundlage des Unternehmens Geschäftsmodell Das Geschäftsmodell der ZSI technology GmbH liegt in der Erbringung von Leistungen rund um das Thema Entwicklung und Herstellung von Bauteilen und Baugruppen, vornehmlich für den Bereich Mobility. Organisatorische Struktur Der Geschäftsbereich der ZSI technology GmbH unterteilt sich in zwei Bereiche. Der eine Bereich beschäftigt sich mit der Erbringung von Ingenieurdienstleistungen (Engineering Services), die vor Ort beim Kundenunternehmen erbracht werden. Der andere Bereich umfasst die Lieferung von Leistungen entlang des gesamten Produktentstehungsprozesses. Jeder Bereich verfügt über eigene Prozesse, die in einer Prozesslandschaft zusammengeführt sind. Die administrativen Organisationseinheiten sind für beide Bereiche verfügbar. Rechtliche Struktur Der Hauptsitz der ZSI technology GmbH ist Altdorf bei Nürnberg. Die ZSI technology GmbH hat 2023 ein 100% Tochterunternehmen gegründet, namens ZSI services GmbH mit Sitz in Altdorf bei Nürnberg. Forschung und Entwicklung ZSI technology GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 keine Forschung und Entwicklung im herkömmlichen Sinn betrieben. Allerdings hat ZSI technology GmbH durch den veränderten Markt neue Ansätze für Geschäftsaktivitäten gesucht. In diesem Zusammenhang sind Aktivitäten initiiert worden, die bei entsprechender Marktreife den Kunden vorgestellt wurden. Im Geschäftsjahr wurden in etwa 10,0 Mannmonate für Transformation ausgegeben (rd. 100 TEUR). B. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Überblick Markt, Branche, Konjunktur Die Inlandsproduktion von Personenkraftwagen in Deutschland ist von 2022 auf 2023 um 18% auf 4,1 Mio. PKW gestiegen und liegt aber immer noch weit hinter dem Vor-Corona-Niveau im Jahr 2019 in Höhe von 4,7 Mio. PKW zurück: Die europäische Personenkraftwagen-Automobilproduktion ist um 12% gestiegen, d. h. von 13.299.129 (2022) auf 14.842.658 (2023). Weltweit war eine Zunahme der Automobilproduktion von 10 % zu verzeichnen, d. h. 72.097.221 (2022) auf 79.521.982 (2023). Quelle: Der Transformationsprozess in der deutschen Automobilbranche, d. h. weg vom Verbrenner, hin zum Elektrofahrzeug, ist bei weitem noch nicht abgeschlossen und wird die Branche auch in den nächsten Jahren weiter stark beeinflussen. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges sind im Jahr 2023 ebenfalls nur gelindert, aber lange noch nicht überwunden, wie die aufgeführten VDA-Zahlen zur Inlandsproduktion von Personenkraftwagen in Deutschland zeigen. Durch die unterschiedlich motivierten politischen Entscheidungen sind weitere Unsicherheiten hinzugekommen. Zahlreiche Fremdeinflüsse bestimmen inzwischen den Markt. Störungen in den Lieferantenketten, hohe Energiepreise, Begrenzungen in den personellen und materiellen Ressourcen, hohe Kosten in allen Beschaffungsaktivitäten, hohe Inflation, Fachkräftemangel, hohe Unsicherheit in den Unternehmen, zahlreiche Insolvenzen, gepaart mit einer Politik, die in allen Themen für Unruhe sorgt. Diese Themen sind fortan akut und haben sich durch Inflationsängste verstärkt, weshalb sich die Unternehmen neu organisieren, und hierbei umfassende Kosteneinsparungspotenziale suchen und umsetzen. Politische Rahmenbedingungen, Ressourcen Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,19 Billionen Euro. Preisbereinigt reduzierte sich das deutsche Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um -0,3%, gegenüber einem Wachstum von 1,8% im Jahr 2022. Quelle: II. Geschäftsverlauf und Lage Das Geschäftsjahr 2023 hat sich trotz der Transformationsprozesse in der deutschen Automobilindustrie und dem nach wie vor noch nicht erreichten Vor-Corona-Niveau besser gezeigt als erwartet. Hintergrund waren "Nachholeffekte" bei den deutschen Automobilherstellern und eine höhere Investitionsbereitschaft in die Entwicklung. Davon konnte auch in Maßen die ZSI technology GmbH profitieren. Die Ausrichtung der ZSI technology GmbH liegt nach wie vor auf global ausgerichtete Unternehmen und ist auf Kundenunternehmen konzentriert, die am Weltmarkt aktiv sind. 1. Ertragslage
Die ZSI technology GmbH erwirtschaftete ein Rohergebnis, welches im Vergleich zum Vorjahr um rd. 20% geringer ausfällt. Die personalrelevanten Kennzahlen waren durch die Einbindung von Kurzarbeit, die Unterbeschäftigung und der nicht gegebenen Kontinuität von Projekten unzufriedenstellend. Das Zinsergebnis enthält im Wesentlichen die Bankzinsen. Durch die marktspezifischen und politischen Rahmenbedingungen wurde die Vorjahresprognose bestätigt, keine verbindlichen Planungen tätigen zu können. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Inflation aber auch die der Automobilindustrie betreffend (EMobilität) und die politischen Entscheidungen waren deutlich im Betriebsergebnis und der Umsatzrendite sichtbar. 2. Finanzlage Die Finanzlage wird als nur bedingt befriedigend eingeschätzt. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr T€ -5 (Vj.: T€832). Im Berichtsjahr wurden die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten planmäßig getilgt. Bei einer rückläufigen Bilanzsumme betragen diese rd. 10,4 % (Vj.: 10,9 %) der Bilanzsumme. Für das Berichtsjahr standen Kontokorrentlinien in ausreichendem Umfang zur Verfügung. Diese wurden, wie bereits im Vorjahr nicht wesentlich beansprucht. 3. Vermögenslage
Der Wert des Anlagevermögens ist im Vergleich zum Vorjahr weiter rückläufig. Es waren keine umfangreichen Investitionen notwendig. Dabei stehen den Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von 93 T€ Abschreibungen in Höhe von 187 T€ gegenüber. Die Vorräte sind in erster Linie für die Auftragsfertigung bestimmt. Der Barmittelbestand beträgt 1.516 T€ (VJ.: 865 T€) Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gesunken. Die durchschnittliche Debitorenlaufzeit konnte von 122 auf 78 Tage reduziert werden. Einzelwertberichtigungen waren auch im Jahr 2023 aufgrund eines aktiven Debitorenmanagements nicht notwendig. Die Eigenkapitalquote liegt bei rd. 60 % (Vj.: rd. 51 %), bei einer überproportional gesunkenen Bilanzsumme. Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden im Geschäftsjahr planmäßig getilgt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Berichtsjahr von T€ 1.789 auf T€ 990 reduziert. III. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf Umsatzentwicklung und Betriebsergebnis. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow heran. Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt T€ 179 nach T€ 277 p. a im Vorjahr. Die Umsatzrendite ist mit -1,85 % im Vergleich zum Vorjahr negativ; sie ist um -6,49 %-Punkte gefallen (VJ: +4,64 %). IV. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sehen wir nicht als befriedigend an. Die Entwicklung des Unternehmens ist weiterhin abhängig von der Mobilitätswende, der Inflationsrate, der Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine und der politischen Entscheidungen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsfrist zu vereinnahmen. Im Berichtsjahr wurden bei den Lieferverbindlichkeiten Skontoabzüge in Anspruch genommen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. Die Handlungsfähigkeit und die Liquidität des Unternehmens stehen weiterhin im Vordergrund. Das Bankguthaben wird von verschiedenen Bankgesellschaften verwaltet. C. Prognosebericht Die ZSI technology GmbH ist ein erfahrener Dienstleister und Produzent. Das Unternehmen vereint technische Kompetenz in der Entwicklung und Herstellung von Bauteilen für unterschiedlichste Einsatzbereiche und Branchen. Die ZSI technology GmbH ist ein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Unternehmen und stellt kontinuierlich Maßnahmen ein, um das bestehende Geschäftsmodell auf den Markt auszurichten. Dazu zählt die kontinuierliche Kostenbetrachtung und die Analyse des Leistungsspektrums auf die sich ändernden Kundenanforderungen. ZSI technology GmbH ist generell gut aufgestellt, um einen bestehenden und neuen Kundenkreis mit unterschiedlichen Leistungen zu bedienen. Investitionen sind durch die aktuelle betriebswirtschaftliche Lage auf dem Markt jedoch zurückgestellt. Diese aktuell herrschende Abwärtsbewegung auf dem Markt bekommt aber auch die ZSI technology GmbH zu spüren. Kurzarbeit wurde für einen Teil von Mitarbeitern im März 2024 wieder eingeführt. Der Umfang richtet sich nach den bestehenden marktspezifischen Gegebenheiten. Der Sachverständigenrat erwartet, dass sich die schwache Entwicklung der deutschen Volkswirtschaft im Jahr 2024 zunächst fortsetzt und im Jahresdurchschnitt das Bruttoinlandsprodukt (BIP) preisbereinigt nur minimal um 0,2 % steigt. Die Inflation dürfte im Jahr 2024 durchschnittlich 2,4 % betragen und damit um 0,2 Prozentpunkte geringer ausfallen als im Herbst 2023 prognostiziert. Im Vergleich zum Jahr 2023, als sie noch 5,9 % betrug, dürfte sie im Jahr 2024 damit deutlich zurückgehen. Die Fiskalpolitik dürfte im Prognosehorizont restriktiv wirken. So laufen die Maßnahmen anlässlich der Coronakrise und der Energiepreiskrise nach und nach aus, und die Haushaltskonsolidierungsbemühungen der Bundesregierung führen dazu, dass im Prognosezeitraum Ausgaben gekürzt oder Einnahmen erhöht werden. Arbeitskostensteigerungen und anhaltend hohe Industriepreise für Energie sowie eine demografisch bedingte geringere Dynamik am Arbeitsmarkt belasten ebenfalls das gesamtwirtschaftliche Wachstum. International stellt die geopolitische Unsicherheit ein erhebliches Risiko für die Konjunktur dar. Sie liegt deutlich höher als im historischen Durchschnitt der Jahre bis 2021. Gründe hierfür sind der andauernde Krieg in der Ukraine und der Nahostkonflikt infolge des Terrorangriffs der Hamas auf Israel. Durch eine Ausweitung des Nahostkonflikts könnten insbesondere die Energiepreise erneut ansteigen. Quelle: Sachverständigenrat - Frühjahrsgutachten 2024 Wir erwarten deshalb auch im Jahr 2024 ein schwieriges Umfeld, in dem wir uns mit unseren Geschäftsfeldern behaupten müssen. Insbesondere durch die aktuelle Situation auf dem Weltmarkt und auch auf dem deutschen Markt. Die Auswirkungen der kontinuierlich herrschenden, negativen marktspezifischen Einflüsse und den hiermit verbundenen Problemen stehen für sich selbst. Aus den verschiedensten Richtungen kommen Probleme zum Vorschein, wo immer wieder neue Lösungen gefragt sind. Nach dem Stand heute ist keine verbindliche Prognose möglich. Gezielte Kosteneinsparungen werden nach strategischen Gesichtspunkten genutzt, um den wirtschaftlichen Gegebenheiten am Markt gerecht zu werden. Unter diesen Rahmenbedingungen sehen wir eine leichte Steigerung des Betriebsergebnisses, der Umsatzrendite und des Cashflows als realistisch an. D. Chancen- und Risikobericht Die Einflüsse aus dem Markt sind aus heutiger Sicht nicht verbindlich darzustellen. Dennoch ist für den letztendlichen Unternehmenserfolg die Auswahl von erfolgreich am Markt platzierten Kundenunternehmen und die Gewinnung von Fachkräften entscheidend. Die langjährige erfolgreiche Firmenhistorie mit dem Ausbau der Geschäftsfelder tragen für die auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Einschätzung der zu erwartenden Geschäftsergebnisse in weiterer Zukunft bei. Das umfangreiche und innovative Leistungsprofil und die langjährigen Geschäftsbeziehungen zu den Kundenunternehmen sowie die guten Beziehungen zu den Mitarbeitern stellen die zentralen Erfolgskomponenten dar. Das diversifizierte Leistungsangebot in Verbindung mit der Unternehmensorganisation sichert die Erfüllung der Kundenanforderungen. ZSI technology GmbH hat sich zum Ziel gesetzt, den finanziellen Geschäftserfolg nachhaltig zu sichern. Sie arbeitet kontinuierlich daran, an von den Kundenunternehmen als kompetenter Partner für den Bezug von innovativen technischen Leistungen angesehen und in die relevanten Geschäftsaktivitäten miteinbezogen zu werden. Risiken aus operativer Tätigkeit Ein wesentliches Risiko ist das Annahmerisiko von Aufträgen. Bei terminlichen Verzögerungen der Zusagen können sich Verschiebungen in den Liquiditätsflüssen, höhere Anzahlungserfordernisse und Ausfälle von geplanten Mittelrückflüssen ergeben. Außerdem können Projekte in diesem Fall unwirtschaftlich werden, was zu Ausbuchungen bzw. Wertberichtigungen von Beständen führen kann. Neben dem Vorratsvermögen kann dieses Risiko auch die Werthaltigkeit von Forderungen betreffen. Ausfallrisiken sind als möglich einzustufen, da die Kunden zwar allesamt Großkonzerne sind, aber durch ihre Konzernstruktur eine Flexibilität für unternehmerische Entscheidungen innehaben. Ausfallrisiken beziehen sich im Wesentlichen auf Projektstopps und das zugehörige dann anschließende Claim-Management, was zu nicht vollumfänglichen Aufwandsbegleichungen führen kann, bis hin zu Standortschließungen. Verzögerungen können sich in der Projektumsetzung durch beispielsweise mögliche Widersprüche in den Auftragsunterlagen ergeben. Durch ein entsprechendes Projektcontrolling wird den Anforderungen zeitgerecht Rechnung getragen. Auch durch Engpässe am Markt können sich terminliche Verzögerungen ergeben. Liquiditätsrisiken könnten bestehen, wenn gelieferte Leistungen seitens der Kundenunternehmen nicht termingerecht freigegeben werden und die Rechnungslegungen zurückgestellt und sich somit zeitlich im Zahleingang verzögern. Diese Liquiditätsrisiken werden zwar als gering eingestuft, hätten beim Eintreten lediglich Auswirkungen auf die künftige Vermögens Finanz und Ertragslage. Kreditlinien können sich verändern bzw. reduzieren. Refinanzierungsrisiken können sich ergeben, wenn die abgeschlossenen Darlehen nicht im definierten Zins- und Tilgungsplan laufen und bei der dann anstehenden Refinanzierung die Beschaffungskonditionen nicht im Einklang zur ursprünglichen Planung stehen. Ein Lieferantenrisiko besteht im operativen Geschäft. Lieferengpässe können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden und führen zu Verzögerungen in der Lieferung von Leistungen bzw. Fertigstellung von Projekten. Um dieses Risiko zu reduzieren wird ein großer Wert auf das installierte Lieferantenmanagement gelegt, welches die Einbindung von geprüften und auserwählten Herstellern regelt. Die strategische Diversifizierung von Lieferanten und gute Vertragswerke sind hierbei auch selbstverständlich. Währungsrisiken sind als gering einzustufen. Im operativen Bereich resultieren Fremdwährungsrisiken vorrangig daraus, dass geplante Transaktionen in einer anderen Währung als dem Euro abgewickelt werden müssen. Politische Risiken / Marktrisiken sind als hoch einzustufen. Unkalkulierbare Risiken können in den Markt getragen werden. Hierzu würde insbesondere eine plötzliche Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland zählen, als auch hierdurch entstehende Engpässe und Inflation. Rechtliche Risiken sind als möglich einzustufen. Die rechtlichen Risiken im Bereich Ingenieurdienstleistung liegen im Auswahlverschulden, Verstößen gegen das Gesetz, sowie in der Abgrenzung zwischen den unterschiedlichen Vertragsformen. Durch die Abrechnungsmodalitäten ist das Ausfallrisiko überschaubar. Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung geht derzeit davon aus, dass die Risiken einen bedingt nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Chancen für das operative Geschäft Der Trend zeigt, dass sich die Kundenunternehmen durch die fortwährend kürzer werdenden Konjunkturzyklen dynamisch aufstellen, um auf kurzfristige Marktereignisse reagieren zu können. Dieses stellt für ZSI technology GmbH eine Chance dar, da die Zusammenarbeit mit Unterauftragnehmern ein Mittel hierfür darstellt. ZSI technology GmbH verfügt aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit am Markt über die Voraussetzungen und die Erfahrungen, um von dieser Entwicklung langfristig zu profitieren. Einschätzung: Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung, mit Ausnahme der im Text erwähnten Veränderungen, gegenüber dem 31. Dezember 2023 bedingt verändert. Ausnahme sind die Auswirkungen der politisch getroffenen Entscheidungen, die nicht eingeschätzt werden können. Die Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der Geschäftsführung mit dem angebotenen Leistungsportfolio daher aktuell nicht zu bewerten. Nach Einschätzung der Geschäftsführung ist die Geschäftsentwicklung abhängig von den Auswirkungen der politischen Unsicherheiten. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.
Altdorf b. Nürnberg, im März 2024 gez. Dipl.-Ing., Dipl.-Wirt.-Ing., MBA Angela Werbik, Geschäftsführerin gez. Dipl.-Ing. Frank Kreft, Geschäftsführer Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ZSI technology GmbH, Altdorf bei Nürnberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ZSI technology GmbH, Altdorf bei Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ZSI technology GmbH, Altdorf bei Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Erlangen, 03. Dezember 2024 ETH
Erlanger Treuhand GmbH
gez. Stefan Schmitz, Wirtschaftsprüfer |
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