Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 119653
Vorher
Alpha Computer Sales GmbH
Eingetragen
25.2.1998
Branche
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Entwicklung und Vertrieb von Hard- und Software sowie Service und Support von EDV-Gegenständen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Zeman
seit 24.10.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
51.00%
25.00%

Gesellschafter
Beta

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Stefan Zeman
München
12.800 €
50.00%
Klaus Kufner
Neubiberg
6.400 €
25.00%
M****** Z****
6.144 €
24.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ACS Group GmbH

Hohenbrunn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 25.589,00 29.669,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 692.858,70 731.960,70
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 288.958,00 140.789,00
1.007.405,70 902.418,70
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 3.278.578,49 3.987.511,46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.208.407,02 3.107.288,15
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.277.683,86 2.348.145,21
9.764.669,37 9.442.944,82
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 26.071,12 8.640,51
26.071,12 8.640,51
10.798.146,19 10.354.004,03

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.600,00 25.600,00
II. Bilanzgewinn 5.168.357,01 3.705.317,96
5.193.957,01 3.730.917,96
B. RÜCKSTELLUNGEN 733.357,48 473.514,65
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 814.216,38 871.078,22
2. Übrige Verbindlichkeiten 4.056.198,57 5.278.076,45
davon aus Steuern: € 775.355,05 (Vj. € 1.153.015,85)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 513,90 (Vj. € 1.302,85) 4.870.414,95 6.149.154,67
davon gegen Gesellschafter: € 4.897,02 (Vj. € 55.969,76)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 416,75 416,75
416,75 416,75
10.798.146,19 10.354.004,03

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023

Berichtsjahr Vorjahr
ROHERGEBNIS 7.280.612,01 5.486.729,07
1. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.095.876,16 -1.528.254,84
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für
davon Altersversorgung und für Unterstützung € 5.122,53 (Vj. € 2.134,53) -418.080,08 -291.614,94
2. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -149.221,16 -138.407,85
3. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.782.399,25 -1.342.493,80
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung € 22,69 (Vj. € 14,11)
4. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 225,55 1.294,64
davon Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen € 225,55 (Vj. € 88,47)
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -18.343,65 -20.031,59
davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen € 0,00 (Vj. € 0,00)
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -849.866,15 -658.281,44
7. ERGEBNIS NACH STEUERN 1.967.051,11 1.508.939,25
8. sonstige Steuern -4.012,06 -4.805,95
9. JAHRESÜBERSCHUSS 1.963.039,05 1.504.133,30
10. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.205.317,96 2.201.184,66
11. Bilanzgewinn 5.168.357,01 3.705.317,96

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die ACS Group GmbH hat ihren Sitz in Hohenbrunn. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 119653 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 327 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB).

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden.

Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgt zu den Anschaffungskosten. Sofern erforderlich wurde auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag abgeschrieben.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden grundsätzlich mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zum Tage der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken wurden berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen bzw. Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Erträge bzw. Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Währungsumrechnung

Die im Jahresabschluss enthaltenen Posten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in einem Anlagenspiegel (Anlage 3, Blatt 7) dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Aktive latente Steuern

Insoweit sich aktive latente Steuern gemäß § 274 HGB ergeben, wird ein Aktivposten entsprechend dem gesetzlichen Wahlrecht nicht angesetzt.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital lautet auf € 25.600,00.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr unterschiedliche Restlaufzeiten. Bezüglich der Restlaufzeiten und der Art und Form der Sicherheiten wird auf den Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 3, Blatt 8) verwiesen.

Haftungsverhältnisse

Alle Haftungsverhältnisse sind durch entsprechende Rückstellungen in ausreichendem Umfang berücksichtigt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB bestehen aus verschiedenen Miet- und Versicherungs- und sonstigen Verträgen mit einem Gesamtbetrag von T€ 267,6 (Vj. T€ 52,0).

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse wird unter Bezugnahme auf § 288 Abs. 2 HGB unterlassen.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Gewinne aus Anlagenverkäufen (T€ 43,3), Erstattungen von Versicherungen (T€ 13,0) und Erträge aus Lohnfortzahlung (T€ 27,0) enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Ertragsteuern entfallen in Höhe von T€ 850 auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

IV. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren 62 Mitarbeiter beschäftigt.

Anzahl
Vollzeitkräfte 26
Teilzeitkräfte 12
Aushilfen 24
62

Honorar des Abschlussprüfers

Aufgrund der Größenklasse der Gesellschaft entfällt die Angabe.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens unverändert geführt durch Herrn Stefan Zeman, Geschäftsführer.

Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 IV HGB.

Gesamtbezüge

Die Angabe zu den Gesamtbezügen wird nach § 284 Abs. 4 HGB unterlassen

Ausschüttungssperre

Ein Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, besteht nicht.

Ereignisse nach Ende des Geschäftsjahres

Seit 2019 läuft der Digitalpakt Schule 1.0 zwischen Bund und Ländern; er wurde gut angenommen, am 16.05.2024 ist er ausgelaufen. Ein neuer Pakt soll kommen, aber Bund und Länder sind sich derzeit nicht einig, wieviel Geld hierzu bereit liegt ist derzeit noch offen. Starten soll er 2025.

Der Bayrische Ministerrat hat in seiner Sitzung vom 27.02.2024 die Digitale Schule der Zukunft auf den Weg gebracht. Damit soll ein weiterer starker Impuls gesetzt werden, um zeitgemäßes Lernen in einer digitalen Welt auch in Zukunft zu gewährleisten. Ein Kernelement bildet die sukzessive Ausstattung der Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden weiterführenden Schulen inkl. Wirtschaftsschulen mit mobilen Endgeräten. Die mobilen Endgeräte werden von den Erziehungsberechtigten bzw. den volljährigen Schülerinnen und Schülern als nicht lernmittelfreie Lernmittel erworben und befinden sich in deren Eigentum. Bei der Finanzierung werden sie mit einem staatlichen Zuschuss in Höhe von € 350 pro Gerät unterstützt.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 1.963.039,05 zusammen mit dem verbleibenden Gewinnvortrag in Höhe von € 3.205.317,96 als Bilanzgewinn in Höhe von € 5.168.357,01 festzustellen.

 

Hohenbrunn, den 20.06.2024

gez.: Stefan Zeman

ANLAGENSPIEGEL ZUM 31. DEZEMBER 2023

Entwicklung der Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Umbuchungen Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 38.664,40 0,00 0,00 38.664,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.036.678,18 0,00 0,00 1.036.678,18
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 407.295,81 255.898,16 132.710,60 530.483,37
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 3.375,00 0,00 3.375,00
1.443.973,99 259.273,16 132.710,60 1.570.536,55
1.482.638,39 259.273,16 132.710,60 1.609.200,95
Entwicklung der Abschreibungen
kumuliert 01.01.2023 Zugang Abgang kumuliert 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 8.995,40 4.080,00 0,00 13.075,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 304.717,48 39.102,00 0,00 343.819,48
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 266.506,81 106.039,16 127.645,60 244.900,37
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
571.224,29 145.141,16 127.645,60 588.719,85
580.219,69 149.221,16 127.645,60 601.795,25
Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 25.589,00 29.669,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 692.858,70 731.960,70
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 285.583,00 140.789,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.375,00 0,00
981.816,70 872.749,70
1.007.405,70 902.418,70

VERBINDLICHKEITENSPIEGEL ZUM 31. DEZEMBER 2023

Restlaufzeiten
Gesamtbetrag bis zu einem Jahr ein bis fünf Jahre mehr als fünf Jahre Gesicherte Beträge Art der Sicherheit/ Vermerke
Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 814.216,38 44.376,69 131.904,20 637.935,49 814.216,38 Grundpfandrechte
Vorjahr 871.078,22 56.861,84 142.401,05 671.815,33 871.078,22 Grundpfandrechte
2. übrige Verbindlichkeiten 4.056.198,57 4.056.198,57 0,00 0,00 2.500.722,36 ---
Vorjahr 5.278.076,45 5.273.076,45 0,00 0,00 3.163.497,39
4.870.414,95 4.100.575,26 131.904,20 637.935,49

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Seit 1998 ist die ACS Group GmbH erfolgreich als Apple Solution Expert im B2B-Bereich tätig und betreut zahlreiche Großkunden und Major Accounts. Im Bildungsbereich betreuen wir seit 2010 bundesweit über 1000 Bildungseinrichtungen. Unsere Kunden stehen in direktem Kontakt mit ihrem Betreuer und können sich auf flexiblen und individuell Service und Support vor Ort verlassen.

Mit soliden Produktkenntnissen und Knowhow aus mehreren Jahrzehnten Erfahrung mit Apple Produkten und Lösungen bringen wir den notwendigen Weitblick für technologische Trends mit.

Unsere Lösungen garantieren den Kunden eine effiziente Unterstützung Ihrer Geschäftsprozesse und erhöhen Ihre Wettbewerbsfähigkeit und die Effizienz im Einsatz moderner Informationstechnologie. Als unabhängiger Dienstleister beraten wir bei der Einführung, Wartung und Weiterentwicklung von IT-Systemen. Ob mittelständisches Unternehmen, überregionales Medienzentrum oder öffentliche bzw. private Bildungseinrichtung, wir erarbeiten passende Informationsstrategien, führen Organisationsberatung und Machbarkeitsstudien durch und kalkulieren die Kosten der Lösungsangebote. Darüber hinaus haben wir zertifizierte Trainer, die Schulen bei der Einführung digitaler Medien fachlich und inhaltlich unterstützen.

Aufgrund unserer Qualifikation sind wir autorisierter Apple Education Spezialist, autorisierter Apple Händler und autorisierter Apple Service Provider.

Unser professioneller Service und IT-Support steht den Kunden unabhängig davon zur Verfügung, wo sie Ihre Geräte erworben haben. Ob Arbeitsplatz, Netzwerk oder Server, unsere zertifizierten Techniker stehen für das gesamte Spektrum des IT-Supports zur Verfügung. Durch flexible Betreuung und unsere hauseigene Werkstatt können wir kurzfristig reagieren und Ausfallzeiten minimieren. Darüber hinaus sorgen wir für schnelle Garantie,- und Gewährleistungsabwicklung.

2. Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung wird in üblichem Masse betrieben, des Weiteren sind unsere Mitarbeiter aufgrund der internen und externen Fortbildungen ständig auf dem neuesten Stand der Technik. Im Jahr 2023 wurden wir erfolgreich nach ISO 9001 zertifiziert.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft wuchs im Berichtsjahr mit 2,7 % etwas geringer als im Vorjahr (VJ 3 %) und blieb damit leicht unter dem langfristigen Trend. Die wesentlichen, wachstumsdämpfenden Einflussfaktoren im Berichtsjahr waren unter anderem die Straffung der Geldpolitik vieler Notenbanken. Dem standen positive fiskalpolitische Impulse sowie niedrigere Energie- und Rohstoffpreise als noch im Vorjahr gegenüber. Zwischen den einzelnen Regionen konnten hierbei allerdings deutliche Unterschiede beobachtet werden. Die US-Wirtschaft zeigte sich aufgrund der deutlichen geldpolitischen Straffung als einer der Haupttreiber dieser positiven Entwicklung und abermals als sehr widerstandsfähig. Große Schwellenländer wie Indien konnten die Erwartungen sogar übertreffen. Die Volkswirtschaften Europas und Chinas blieben hingegen hinter den Erwartungen zurück. Der Welthandel schrumpfte in diesem Umfeld um 2% gegenüber dem Vorjahr.

In den USA trotzte die Wirtschaft erfolgreich den Rezessionsrisiken. Die US-Zentralbank FED erhöhte ihre Leitzinsen im Berichtsjahr auf 5,5 % (+ 100 Basispunkte), dennoch zeigte sich das Wirtschaftswachstum robust. Gründe hierfür waren zum einen der dynamisch expandierende private Konsum, der durch massive Fiskalprogramme und Ersparnisse aus Pandemiezeiten ermöglicht wurde. Zum anderen unterstützten die stark rückläufigen Inflationsraten (durchschnittlich 4,1 %) diese Entwicklung. Die US-Löhne entwickelten sich kräftig und das verfügbare Einkommen stieg somit ebenfalls. Dementsprechend wuchs die US-Wirtschaft dank dieser gesteigerten Inlandsnachfrage um 2,5 % gegenüber dem Vorjahr.

Die Eurozone entwickelte sich im Vergleich zur US-Wirtschaft deutlich verhaltener. Die enormen Belastungen der hohen Energiepreise ließen im Vergleich zum Vorjahr deutlich nach. Der Industriesektor schrumpfte im Berichtsjahr dennoch deutlich. Im Umfeld von leicht sinkenden Inflationsraten und steigender Zinsen stagnierte der private Konsum weitestgehend. Im Jahresdurchschnitt lag die Inflation in der Eurozone bei 5,4 % und damit über dem offiziellen Notenbankziel von 2 %. Die Europäische Zentralbank erhöhte folglich im Jahresverlauf die Leitzinsen um 200 Basispunkte auf 4,5 % und hielt damit an ihrer geldpolitischen Straffung fest.

Im ersten Halbjahr verzeichnete auch die europäische Wirtschaft ein leichtes Plus aufgrund von Aufholeffekten nach der COVID19-Pandemie. Daneben waren die Lieferketten deutlich weniger gestört als noch im vorangegangenen Berichtsjahr. Dieser positive Trend konnte im zweiten Halbjahr nicht bestätigt werden und so wuchs die Wirtschaft nur leicht um 0,5 %.

Die chinesische Wirtschaft verzeichnete im Jahr 2023 einen Zuwachs um ca. 5,2 % im Vergleich zum Vorjahr. Das Wachstum wurde unter anderem durch eine kräftige Entwicklung nach dem Ende der "Zero-Covid" Maßnahmen der chinesischen Regierung ermöglicht. Diese Dynamik konnte allerdings nicht im gesamten Jahresverlauf aufrechterhalten werden. Als negative Einflussfaktoren sind vor allem die ausgeprägte Schwäche des Immobiliensektors und die Vertrauenskrise bei den Verbrauchern zu nennen. Einen positiven Effekt verzeichneten die staatlichen Stützungsmaßnahmen, sowie die geldpolitische Lockerung. Im Gegensatz zu den inflationären Entwicklungen in den USA und Europa sah sich die chinesische Wirtschaft eher leicht deflationären Tendenzen gegenüber. Die Verbraucherpreise stiegen um 0,2 %.

Die Wechselkurse blieben im Berichtsjahr volatil. Der US-Dollar Kurs im Vergleich zum Euro bewegte sich zwischen 1.05 und 1.13 und war zum Jahresende rund 3 % stärker als zum Vorjahreszeitpunkt. Beim chinesischen Renminbi konnten Kurse zwischen 7.2 und 8.1 beobachtet werden. Der Euro notierte zum Jahresende ca. 6 % stärker als im Vorjahr.

2. Geschäftsverlauf

Das Unternehmen konnte im Berichtsjahr einen über den Plan- und Vorjahreswerten liegenden Umsatzverlauf verzeichnen.

Im Berichtsjahr lag der Rohertrag T€ 1.793 über dem Vorjahr. Die Auslastung war im Jahresverlauf gut.

Mit dem erzielten Resultat konnte das Ergebnis des Vorjahres übertroffen werden.

Die etwas bessere Materialeinsatzquote kann darauf zurückgeführt werden, dass sich der Produktmix verändert hat.

Die sonstigen Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stiegen absolut um T€ 439 auf T€ 1.782, in Relation zur Leistung sind die sonstigen Aufwendungen um 0,4% gestiegen.

Das Finanzergebnis verhielt sich im Wirtschaftsjahr 2023 nahezu konstant.

Das Ergebnis nach Steuern ist gegenüber dem Vorjahr um rd. T€ 459 gestiegen.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft.

a) Ertragslage

Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Unter Berücksichtigung der Bestandsänderung wurde eine um ca. 18,7% gegenüber dem Vorjahr höhere Gesamtleistung erwirtschaftet.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten mit T€ 43 Buchgewinne aus Anlagenverkäufen, T€ 0 Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und mit T€ 0 Erträge aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen.

Die Materialquote (Materialaufwand/Gesamtleistung) hat sich gegenüber dem Vorjahr von 87,8% auf 86,3% verbessert.

Der Personalaufwand hat sich von T€ 1.820 um T€ 694 auf T€ 2.514 erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um T€ 439.

Die Abschreibungen betrugen T€ 149 (Vj. T€ 138) und lagen somit unter den Investitionen von T€ 259.

Gegenüber dem Vorjahr hat sich der EBITDA um T€ 660, der EBIT um T€ 649 jeweils verbessert.

b) Finanzlage

Der Cash-Flow des Geschäftsjahres betrug T€ 2.112 gegenüber T€ 1.642 im Vorjahr. Die getätigten Investitionen konnten aus dem laufenden Cash-Flow finanziert werden. Skontierungsmöglichkeiten wurden voll ausgenutzt. Den Abschreibungen von T€ 149 stehen Investitionen von T€ 259 gegenüber.

Zusammengefasste Cash-Flow-Rechnung:

2023 2022
in T€ in T€
Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit 2.699 -1.945
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit -212 -50
Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit -557 -1.760
Veränderung der Liquidität 1.930 -3.755

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Wir achten darauf, Verbindlichkeiten zu skontieren bzw. innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen fristgerecht zu vereinnahmen. Dieser Prozess wird durch ein systemgesteuertes Mahnwesen unterstützt.

c) Vermögenslage

Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 444 erhöht. Die Zusammensetzung des Gesamtvermögens zum Bilanzstichtag ist vor allem durch den Anstieg der Liquiden Mittel gekennzeichnet.

Die Vorräte haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 709 vermindert.

Die Zunahme des Eigenkapitals ist auf das Jahresergebnis zurückzuführen. Vom Vorjahresergebnis wurden T€ 500 ausgeschüttet. Die Eigenmittelquote erhöhte sich in 2023 von 36,0% auf 48,1%.

Die Kapitaleinlagen betragen unverändert T€ 26.

Das langfristig gebundene Vermögen beträgt 9,3% (Vj. 8,7%). Das kurzfristig gebundene Vermögen beträgt 90,7% (Vj. 91,3%) des Gesamtvermögens. Das Anlagevermögen ist durch das Eigenkapital gedeckt.

Das langfristig verfügbare Kapital in Höhe von T€ 5.963 übersteigt das langfristig gebundene Vermögen von T€ 1.007.

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz, operatives Ergebnis, operative Ergebnismarge sowie Cashflow basierend auf dem internen Berichtswesen heran.

Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Um absehbare Veränderungen frühzeitig zu erkennen, werden die oben genannten Leistungsindikatoren der Unternehmensbereichsleitung sowie der Geschäftsleitung regelmäßig berichtet. Ziel ist es, mit Hilfe der wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren ein langfristig gewinnorientiertes Wachstum zu generieren und den Unternehmenswert zu steigern.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

Der Unternehmenswert wird neben den finanziellen Kennzahlen maßgeblich durch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren beeinflusst. Wir versuchen diese nichtfinanziellen Leistungsindikatoren, die Beziehungen des Unternehmens zu Kunden und Mitarbeitern sowie die Technologieposition und Umweltbelange, zu erfassen und bestmöglich zu entwickeln. Letztendlich ziehen wir aus diesen Indikatoren Rückschlüsse, inwiefern das Unternehmen:

als attraktiver und verantwortungsvoller Arbeitgeber langfristig engagierte Mitarbeiter an sich bindet,

neue kreative Produkte entwickelt, die den heutigen aber vor allem den morgigen Bedürfnissen von bestehenden und künftigen Kunden entsprechen,

das Produkt- und Serviceangebot so gestaltet, dass der Kunde einen optimalen Nutzen erzielen kann,

den jeweils geltenden Umweltanforderungen gerecht wird bzw. proaktiv sinnvolle Umweltlösungen propagiert,

sowie Produktionsprozesse so regelt, dass Ressourcen geschont und Emissionen so weit wie möglich vermieden werden.

Diese Aspekte sind nach Überzeugung des Unternehmens ein ganz wesentlicher Baustein dafür, dass wir auch in Zukunft eine Spitzenposition in unseren Marktsegmenten halten.

C. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir davon aus, dass sich das Wachstum weiter verlangsamen wird. Haupttreiber dieser Entwicklung dürften die großen Industrieländer sein, deren wirtschaftliche Entwicklung nach wie vor von anhaltend hohen Zinsen geprägt sein dürfte. In einigen Schwellenländern wurden Zinssenkungen bereist in 2023 eingeleitet, um die Konjunktur im jeweiligen Wirtschaftsraum zu stützen.

Insbesondere für die Eurozone gehen wir aufgrund fehlender geld- und fiskalpolitischer Impulse von einer nach wie vor schwachen konjunkturellen Entwicklung aus. Insbesondere die Industrie leidet unserer Ansicht nach an einer anhaltend unzureichenden Auftragslage sowie dem deutlich gestiegenem Zinsniveau. Die Entwicklung der Wirtschaftsleistung der Eurozone sehen wir auf einem ähnlichen Niveau wie in 2023 und damit nur leicht wachsend.

Für die USA gehen wir für das Jahr 2024 von einer gemäßigten Wachstumsrate aus. Grundlage unserer Einschätzung ist die zurückliegende Zinserhöhung, die ihre dämpfende Wirkung langsam entfalten sollte. Daneben sollte der positive bzw. gegenläufige Effekt von unterstützenden Fiskalmaßnahmen, wie sie noch im Vorjahr zu beobachten waren, ausbleiben.

Unter Berücksichtigung dieser Annahmen gehen wir für das Jahr 2024 von einer eher verhaltenen Entwicklung der Weltkonjunktur um ca. 2% aus. Diese würde damit deutlich unter dem langfristigen Trend zurückliegen. Der Digitalpakt zur Förderung der Digitalisierung in Schulen läuft in 2024 aus. Wir erwarten einen positiven Impuls durch den geplanten zweiten Digitalpakt der im Jahre 2025 realisiert werden soll. Außerdem wurde vom Bayrischen Ministerrat am 27.02.2024 das Programm "Digitale Schule der Zukunft" auf den Weg gebracht. Demnach sollen ab dem Schuljahr 2024/2025 jeweils 2 Jahrgänge an Schulen bei der Anschaffung digitaler Geräte finanziell unterstützt werden.

Unter Berücksichtigung dieser Annahmen erwarten wir für das Jahr 2024 einen Umsatz sowie ein Jahresergebnis leicht über Vorjahresniveau.

D. Chancen- und Risikobericht

a) Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Sollten sich die weltweiten Turbulenzen an den Finanzmärkten wieder verstärken und sollte sich dadurch die Konjunktur abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus könnten für uns Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen.

Ertragsorientierte Risiken

Die Wettbewerbsrisiken halten sich aufgrund der wenigen direkten Konkurrenten in Grenzen. Dennoch ist bei Großprojekten der teilweise heftige Preiswettbewerb mit erheblichen Unsicherheiten verbunden. Unser Ziel ist es, durch die Fokussierung auf Produktlinien mit Alleinstellungsmerkmalen diesem Druck zu begegnen. Da unsere Produkte durch den ständigen digitalen Wandel und die technologische Schnelllebigkeit geprägt sind, sehen wir das Risiko eines gesättigten Marktes eher gering. Wir glauben, unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen zu können.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind konkrete Liquiditätsrisiken nicht erkennbar.

Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten, solange ein - wie zum gegenwärtigen Zeitpunkt - außerordentlich großes Angebot an Liquidität am Markt vorhanden ist.

Durch die Absicherung fast des gesamten Forderungsbestands über Warenkreditversicherungen ist das Forderungsausfallrisiko erheblich reduziert. Kunden mit zweifelhafter Bonität werden entweder nicht oder nur gegen Vorauskasse beliefert.

b) Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten in den Herkunftsländern als auch in unserem Stammhaus durch.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

c) Gesamtaussage

Ein institutionalisiertes monatliches Reporting stellt sicher, dass Abweichungen vom Plan unverzüglich festgestellt und analysiert werden. Auf diese Weise können, falls notwendig, Gegenmaßnahmen unmittelbar eingeleitet werden. Diese Routine hat sich über viele Jahre bewährt und ist fester Bestandteil des Managementsystems. In regelmäßigen, vom Steuerbüro vorbereiteten und moderierten Gesprächen, werden die Betriebsergebnisse besprochen und Schwachstellen aufgezeigt.

Die ACS Group GmbH wird weiterhin starkes Augenmerk auf die weiteren Möglichkeiten im Bereich der Digitalisierung haben. Zudem wird kontinuierlich an der Rationalisierung aller Prozesse, von der Verwaltung bis zum Service gearbeitet.

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Waren- und stagnierenden Verkaufspreisen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und einer konsequenten Fokussierung auf die kontinuierliche Weiterentwicklung sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Aus heutiger Sicht sind keine bestandsgefährdenden bzw. die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinflussenden Risiken erkennbar. Auch unter Zugrundelegung von negativen Szenarien werden nach heutigem Stand keine Liquiditätsengpässe auftreten.

E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

Auf die konsequente Einhaltung des Vier-Augen-Prinzips und auf die Einhaltung gesetzlicher Compliance-Standards wird geachtet. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass Unregelmäßigkeiten im Finanz- und Rechnungswesen von vornherein verhindert werden.

F. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Hohenbrunn, den 20.06.2024

gez.: Stefan Zeman

Geschäftsleitung

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ACS Group GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ACS Group GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ACS Group GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Heidenheim, den 21.06.2024

RHK Russ Haible Kubina PartG mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Kubina, Wirtschaftsprüfer

Offenlegung des Gesellschafterbeschlusses zur Feststellung des Jahresabschlusses 2023 gemäß § 328 HGB

Am 03.07.2024 hat die Gesellschafterversammlung der ACS Group GmbH, eingetragen im Handelsregister München unter HRB 119653, den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 festgestellt.

 

Hohenbrunn, den 03.07.2024

ACS Group GmbH

Stefan Zeman

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