MAP Telecom GmbH
Selbe AdresseEinzelhandel mit Telekommunikationsgeräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thilo Peter Widmayer seit 9.1.2024 | Geschäftsführer |
Paul Elion seit 28.2.2022 | Prokura |
Henning Schick seit 28.2.2022 | Prokura |
Majk D. Strika seit 14.1.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Holman Holdings Europe Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Holman Leasing GmbH (vormals: ARI Fleet Leasing Germany GmbH)StuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 - 31.12.2023
Anhang zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss Die Holman Leasing GmbH ("Holman Leasing") hat ihren Sitz in Stuttgart und ist eingetragen in das Handelsregister B beim Amtsgericht Stuttgart (HRB 755401). Die Gründung der Holman Leasing erfolgte mit Eintragung im Handelsregister am 14. Janu-ar 2016. Holman Leasing ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Holman GmbH, Stuttgart ("Holman"). Der Geschäftszweck ist das Verleasen von Personenkraftwagen, Lastkraftwagen, Sonderfahrzeugen und anderer mobiler Objekte sowie die Erbringung sämtlicher mit diesen Tätigkeiten im Zusammenhang stehenden Leistungen. Mit Schreiben vom 2. August 2016 erteilte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ("BaFin") die Erlaubnis zum Erbringen des Finanzierungsleasings gemäß §§ 32 Abs. 1, 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG. Der Erlaubnisantrag wurde am 18. Januar 2016 gestellt. Mit Schreiben vom 16. Mai 2017 informierte Holman Leasing die Deutsche Bundesbank sowie die BaFin über die Aufnahme der Geschäftstätigkeit. Zum 13. September 2017 wurde zwischen Holman und Holman Leasing rückwirkend zum 1. Januar 2017 ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 25. September 2017. Als Leasinggesellschaft ist die Holman Leasing GmbH ein Finanzdienstleistungsinstitut (§ 1 KWG) und wendet folglich für die Aufstellung ihres Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 die für Finanzdienstleistungsinstitute geltenden Vorschriften der §§ 340 ff. HGB unter Anwendung der ergänzenden Verordnung für Rechnungslegung der Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) sowie der institutsspezifischen Formblätter an. Die Gliederungsvorschriften wurden im Hinblick auf die geschäftsbedingten Besonderheiten einer Leasinggesellschaft entsprechend modifiziert. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden unverändert beibehalten. Die Forderungen an Kreditinstitute wurden zum Nennwert angesetzt, waren jederzeit verfügbar und unterlagen keiner zeitlichen Befristung. Die Forderungen an Kunden wurden zu Nominalwerten angesetzt. Es wurden Pauschalwertberichtigungen gebildet, Einzelwertberichtigungen waren nicht notwendig. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen wurden zu Nominalwerten angesetzt Das Leasingvermögen, bestehend aus den zum Ende des Berichtzeitraums aktiven Leasingverträgen, wurde mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen, die auf Monatsbasis ermittelt wurden, aktiviert. Als Abschreibungszeitraum werden für Personenkraftfahrzeuge sechs Jahre, für Lastkraftwagen neun Jahre angesetzt. Des Weiteren beinhaltet dieser Posten bereits angekaufte, zum Leasing bestimmte Objekte, welche zu Anschaffungskosten bewertet wurden. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht vorgenommen. Die Sonstige Vermögensgegenstände beinhalten bereits angekaufte, zum Leasing bestimmte Objekte, welche zu Anschaffungskosten bewertet wurden. Es existierten keine immateriellen Anlagewerte oder Sachanlagen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. III. Erläuterungen zu Bilanz 1. Aktiva Die Forderungen an Kunden in Höhe von 228.365 TEUR (Vorjahr: 143.511 TEUR) beinhalten Forderungen aus der Leasingtätigkeit mit Kunden in kompletter Höhe. Davon sind Forderungen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von 5.701 TEUR enthalten mit einer Restlaufzeit kleiner 3 Monate. Die Restlaufzeiten der Kundenforderungen sind wie folgt:
Das Leasingvermögen in Höhe von 19.948 TEUR (Vorjahr: 7.823 TEUR) enthält die zum Ende des Berichtzeitraums aktiven Leasingverträge. Die Zugänge beliefen sich auf 12.126 TEUR. Die Sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 10.597 TEUR (Vorjahr: 6.072 TEUR) beinhalten bereits angekaufte, zum Leasing bestimmte Objekte. Diese Objekte werden nach Vertragsbeginn nicht als Leasingvermögen, sondern als Forderungen an Kunden ausgewiesen. 2. Passiva Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 171.450 TEUR (Vorjahr: 110.100 TEUR) bestanden durch die Inanspruchnahme der Darlehensvereinbarung und haben (wie im Vorjahr) eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten. Die Verbindlichkeiten sind durch Verpfändung des Bankkontos besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden in Höhe von 5.590 TEUR (Vorjahr: 3.072 TEUR) enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten in Höhe von 3.110 TEUR (Vorjahr: 584 TEUR). Diese haben eine Restlaufzeit von unter 3 Monaten. Darüber hinaus enthält die Position Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 2.480 TEUR (Vorjahr: 2.489 TEUR). Diese bestanden ausschließlich gegenüber der Muttergesellschaft Holman GmbH. Die Verbindlichkeiten resultierten ausschließlich aus der umsatzsteuerlichen Organschaft und dem Serviceagreement. Der Passive Rechnungsabgrenzungsposten von 29.184 TEUR (Vorjahr: 12.259 TEUR) beinhaltet den nicht aufgelösten Teil der erhaltenen Mietsonderzahlungen (579 TEUR) sowie die zukünftigen, bereits fakturierten Zinserlöse und Verwaltungsgebühren in Höhe von 28.606 TEUR. Die Rückstellungen in Höhe von 3.881 TEUR (Vorjahr: 651 TEUR) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen für bereits aktivierte Fahrzeuge, Drohverlustrückstellung für Zinssicherungsgeschäft, Rückstellungen für die Jahresabschlussprüfung 2023 und die Zinsen für das gewährte Darlehen. Das gezeichnete Kapital beträgt 25 TEUR. Der Verlustvortrag aus dem Geschäftsjahr 2016 beträgt 4 TEUR. Die Gesellschaft weist aufgrund des seit 2017 bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Muttergesellschaft Holman GmbH ein ausgeglichenes Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2023 aus. IV. Erläuterungen zur GuV Die Leasingerträge in Höhe von 11.111 TEUR (Vorjahr: 5.122 TEUR) beinhalten im Wesentlichen die durch das Leasinggeschäft erwirtschafteten Einnahmen aus Finanzraten sowie den Verwaltungsgebühren, welche im Rahmen der Leasingverträge teilweise in Rechnung gestellt werden, die Vermarktungserlöse und die Umsätze für Weiterbelastungen. Die Leasingerträge wurden ausschließlich im Inland erzielt. Die Leasingaufwendungen in Höhe von 1.665 TEUR (Vorjahr: 454 TEUR) bestanden aus dem Abgang von Fahrzeugen aus dem Umlaufvermögens (834 TEUR) sowie den Weiterbelastungskosten. Die Zinserträge in Höhe von 74 TEUR (Vorjahr: 0TEUR) bestanden aus den Zinszahlungen für Devisentermingeschäft. Die Zinsaufwendungen betrugen 5.709 TEUR (Vorjahr: 1.024 TEUR) und entstanden durch die im Berichtzeitraum zur Verfügung gestellten Darlehen eines externen Kreditinstituts sowie den Swap-Geschäften. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 570 TEUR beinhalten das Serviceagreement gegenüber der Muttergesellschaft und die gewährten Skonti und Rabatte aus dem Händlernetzwerk. Die Personalaufwendungen erhöhten sich im Berichtszeitraum auf 714 TEUR (Vorjahr: 648 TEUR). Der Posten enthält im Wesentlichen Löhne und Gehälter (610 TEUR), Aufwendungen für soziale Abgaben bzw. Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (81 TEUR) und sonstige Aufwendungen (23 TEUR). Die anderen Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich im Berichtzeitraum auf 3.304 TEUR (Vorjahr: 1.823 TEUR). Im Wesentlichen bestand dieser Posten aus dem Serviceagreement mit der Muttergesellschaft Holman GmbH (1.993 TEUR), der Marktbewertung des Devisentermingeschäfts (904 TEUR), Bereitstellungsgebühren für das Darlehen (151 TEUR) sowie Kosten für die Abschlussprüfung (42 TEUR). Die Abschreibungen auf das Leasingvermögen betrugen 2.399 TEUR (Vorjahr: 987 TEUR). Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft betrugen 0 TEUR (Vorjahr: 47 TEUR) Die Erträge aus dem in 2017 mit der Muttergesellschaft Holman GmbH geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages betrugen 2.037 TEUR (Vorjahr Aufwendungen: 699 TEUR). V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Bei der Gesellschaft bestehen keine weiteren wesentlichen sonstigen finanzielle Verpflichtungen. Haftungsverhältnisse Bei der Gesellschaft bestehen keine Haftungsverhältnisse. Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigt im Geschäftsjahr 2023 4 Mitarbeiter. Geschäftsführung Majk Strika, Markt, Stuttgart Thilo Widmayer, Marktfolge, Stuttgart (seit 10.12.2023). Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Sonstiges Das Honorar für die Jahresabschlussprüfung beläuft sich auf 41 TEUR. Das Honorar für steuerliche Tätigkeiten beträgt 4 TEUR. Konzernzugehörigkeit Die Holman Leasing GmbH, Stuttgart, ist ein Tochterunternehmen der Holman GmbH, Stuttgart, welche wiederum ein Konzernunternehmen der Holman Limited, Chippenham/ Großbritannien, ist. Die Holman Limited, Chippenham/Großbritannien, bezieht die Holman Leasing GmbH in den Konzernabschluss ein. Die Holman Leasing GmbH wird im Konzernabschluss der Automotive Resources, CV, 4001 Leadenhall Road, Mount Laurel, 08054 New Jersey, USA, einbezogen, der nach US GAAP erstellt wird. Die Automotive Resources, CV, ist ein Konzernunternehmen der Holman Enterprises Inc., Pennsauken, New Jersey, USA. Die Abschlüsse sind am Ort der jeweiligen Gesellschaft einsehbar.
Stuttgart, 31. Mai 2024 Majk Strika, Geschäftsführer Thilo Widmayer, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Geschäfts- und Rahmenbedingungen Allgemeine Angaben Die Holman Leasing GmbH ("Holman Leasing") ist eine herstellerunabhängige Leasinggesellschaft und hat ihren Sitz in Stuttgart. Holman Leasing ist eingetragen in das Handelsregister B beim Amtsgericht Stuttgart (HRB 755401). Die Gründung der Holman Leasing erfolgte mit Eintragung im Handelsregister am 14. Januar 2016. Holman Leasing ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Holman GmbH, Stuttgart ("Holman"). Der Geschäftszweck ist das Verleasen von Personenkraftwagen, Lastkraftwagen, Sonderfahrzeugen und anderer mobiler Objekte sowie die Erbringung sämtlicher mit diesen Tätigkeiten im Zusammenhang stehenden Leistungen. Mit Schreiben vom 2. August 2016 erteilte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ("BaFin") die Erlaubnis zum Erbringen des Finanzierungsleasings gemäß §§ 32 Abs. 1, 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG. Der Erlaubnisantrag wurde am 18. Januar 2016 gestellt. Zum 13. September 2017 wurde zwischen Holman und Holman Leasing rückwirkend zum 1. Januar 2017 ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 25. September 2017. Gesamtwirtschaftliche Situation Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank in 2023 um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 war weiterhin geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine und den starken Energiepreiserhöhungen. Im Jahr 2023 erzielte Deutschland einen Exportüberschuss von 224 Milliarden Euro. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von 45,9 Millionen Erwerbstätigen erbracht. Das waren 333.000 Personen oder 0,7 % mehr als noch ein Jahr zuvor. Im Berichtsjahr 2023 wurden 3,5 Millionen Kraftfahrzeuge (+7,3%) und rund 272.000 Kfz-Anhänger (-12,6 %) neu zugelassen. Im gleichen Zeitraum wurden 2,84 Millionen Personenkraftwagen (Pkw) neu zugelassen. Dies entspricht 7,3 % mehr als in 2022. Die Anzahl der Neuzulassungen von Nutzfahrzeugen erhöhte sich um 12,9 % auf 0,39 Millionen Einheiten im Jahr 2023. Im Bereich Lastkraftwagen wurden mit ca. 0,29 Millionen Zulassungen 14,5 % mehr zugelassen als im Jahr 2022. Geschäftsverlauf und wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Im April 2017 kam es zum Abschluss des ersten Leasingvertrages. Seitdem wuchs der Leasingbestand mit den folgenden Jahresendbeständen (aktive Verträge):
Die Anzahl der Kunden mit aktiven Leasingverträgen erhöhte sich von 70 zu Ende 2022 auf 91 Kunden zum Ende des Geschäftsjahres 2023. Die Anzahl der Leasingverträge im Bestellstatus reduzierte sich von 2.099 auf 1.911 zum Ende des Geschäftsjahres 2023. Inklusive der Bestellungen bestanden zu Ende 2023 94 Kundenbeziehungen. Im Geschäftsjahr kam es zu 1.247 regulären Vertragsbeendigungen. In 2023 kam es zur Fortführung der bereits in den Vorjahren begonnenen Aktivitäten in sämtlichen Unternehmensbereichen. Hierzu zählen im Wesentlichen neben der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Leasingsoftware vor allem die Erweiterung der Marketingaktivitäten, kontinuierliche Schulungen der Mitarbeiter sowie die permanente Weiterentwicklung des Berichtswesens. Gesellschafter Holman Leasing ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Holman GmbH mit Sitz in Stuttgart. Personalsituation Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 vier Mitarbeiter. Die operativen Leasingaktivitäten werden vollständig in der Muttergesellschaft Holman GmbH durchgeführt, welche bereits in 2018 eine separate Abteilung gründete, in der die Mitarbeiter ausschließlich den Bereich Leasing betreuen. Zur Erfüllung der vorgesehenen Wachstumsziele wurde darüber hinaus der Personalbestand, speziell im Bereich Vertrieb, entsprechend aufgestockt. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Geprägt durch das erneut stark gestiegene Neugeschäft im Geschäftsjahr 2023 erhöhte sich die Bilanzsumme um 102.022 TEUR auf 259.526 TEUR. Vermögens- und Finanzlage Aktiva
Durch den Abschluss weiterer Leasingverträge erhöhte sich zum einen das Leasingvermögen um 12.126 TEUR auf 19.984 TEUR und zum anderen die Forderungen an Kunden um 84.854 TEUR auf 228.365 TEUR. Forderungen gegenüber der Muttergesellschaft Holman GmbH erhöhten sich von 506 TEUR auf 5.701 TEUR, diese waren für das Serviceagreement und ein gewährtes kurzfristiges Darlehen (Laufzeit 1 Monat). Die Position Sonstige Vermögensgegenstände, bestehend aus bereits angekauften, jedoch noch nicht aktivierten Leasingobjekten, betrug 10.597 TEUR (Vorjahr: 6.072 TEUR). Passiva
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen 171.450 TEUR (Vorjahr: 110.100 TEUR) und resultierten aus dem gestiegenen Leasingbestand und der dadurch höheren Inanspruchnahme des Darlehens mit einer externen Bank. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (dritte) in Höhe von 3.110 EUR (Vorjahr: 583 TEUR) entstanden aus dem Ankauf von Objekten für zukünftige Leasingverträge (2.675 TEUR) und Sicherheitsleistungen (435 TEUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 2.480 TEUR (Vorjahr: 2.489 TEUR) bestanden ausschließlich gegenüber der Muttergesellschaft Holman GmbH. Die Verbindlichkeiten resultierten ausschließlich aus dem Serviceagreement (1.993 TEUR) und der umsatzsteuerlichen Organschaft (487 TEUR) Durch das gestiegene Neugeschäft in 2023 erhöhte sich der Passive Rechnungsabgrenzungsposten um 16.925 TEUR auf 29.184 TEUR und besteht hauptsächlich aus zukünftigen Zinserträgen sowie der Bearbeitungsgebühr. Die Rückstellungen in Höhe von 3.881 TEUR (Vorjahr: 651 TEUR) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen für bereits aktivierte Fahrzeuge, Drohverlustrückstellung für Zinssicherungsgeschäft, Rückstellungen für die Jahresabschlussprüfung 2023 und die Zinsen für das gewährte Darlehen. Die Finanz- und Liquiditätslage der Gesellschaft ist geprägt durch eine Kreditlinie einer externen Bank über USD 400 Millionen. Die Kreditlinie hat eine Fälligkeit von bis zu drei Monaten. Die Gesellschaft war in 2023 jederzeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Ertragslage
Das gestiegene Neugeschäft im Jahr 2023 führt zu einem Anstieg der Leasingerträge um 5.989 TEUR auf 11.111 TEUR. Demgegenüber standen Leasingaufwendungen in Höhe von 1.665 TEUR (Vorjahr: 454 TEUR) sowie gestiegene Zinsaufwendungen in Höhe von 5.709 TEUR (Vorjahr: 1.024 TEUR) und höhere Abschreibungen auf das Leasingvermögen von 2.399 TEUR (Vorjahr: 987 TEUR). Die anderen Verwaltungsaufwendungen von 3.304 TEUR (Vorjahr: 1.823 TEUR) entstanden im Wesentlichen aus dem Serviceagreement mit der Muttergesellschaft Holman GmbH (1.993 TEUR), Sicherungsgeschäfte (Swaps) (904 TEUR), Bereitstellungsgebühren für das Darlehen (151 TEUR), Kosten für die Abschlussprüfung (42 TEUR) sowie Rechts- und Beratungskosten (19 TEUR). Die Erträge, aus dem in 2017 mit der Muttergesellschaft Holman GmbH geschlossenen Ergebnisabführungsvertrags, betrugen 2.037 TEUR (Vorjahr: Aufwand 699 TEUR). Die Gesellschaft weist, wie bereits im Vorjahr, aufgrund des seit 2017 bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Muttergesellschaft Holman GmbH, ein ausgeglichenes Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2023 aus. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Eigenkapitalquote als relativer Anteil an der Bilanzsumme betrug zum 31. Dezember 2022 19,9 % und reduzierte sich zum 31. Dezember 2023 auf 19,0 %. Die Anzahl an aktiven Leasingverträgen betrug zum Bilanzstichtag 2023 8.322 Verträge und stieg damit im Vergleich zum Vorjahr um 66,7 %. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur wirtschaftlichen Lage Der Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023 lag auf Grund der geänderten Zinssituation unter den Erwartungen. Die angespannte Liefersituation hatte auch in 2023 weiter bestand, woraufhin der Bestand an aktiven Verträgen leicht unter den Erwartungen lag, dafür aber der Bestand an Verträgen in Bestellung deutlich anstieg. Auch in 2023 wurde die Marktpräsenz sowie der Bekanntheitsgrad der Marke Holman mit gezielten Marketingaktionen erweitert und die Weiterentwicklung bzw. Verbesserung der Leasingsoftware vorangetrieben. Die Vertriebskapazitäten wurden aufgestockt und das Geschäft durch die Gewinnung neuer Kunden auf eine breitere Basis gestellt. Die Gesellschaft sieht sich somit gut positioniert, um die für das Geschäftsjahr 2024 gesetzten Ziele zu erreichen. Die Gesellschaft war in 2023 jederzeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Durch die bestehende Kreditlinie mit einer Konzerngesellschaft sowie einem externen Finanzierungspartner stehen der Gesellschaft ausreichend Mittel zur Verfügung, um das weitere Wachstum zu finanzieren und umzusetzen. Risikobericht Die nachfolgenden Risiken wurden von der Gesellschaft als Schwerpunkte für das Risikomanagement definiert. Adressenausfallrisiko / Kreditrisiko Holman Leasing ist als Folge des gewöhnlichen Geschäftsbetriebes einem Adressenausfallrisiko (Kreditrisiko) ausgesetzt, d.h. dem Risiko, dass ein Kunde bzw. generell ein Geschäftspartner seinen finanziellen Verpflichtungen nicht, nur teilweise, oder verspätet nachkommt. Zur Bewertung der Adressenausfallrisiken analysiert Holman Leasing die Unternehmenszahlen der Kreditnehmer sowie der Mutterunternehmen bzw. Konzernabschlüsse und bedient sich der Bonitätsbewertungen externer Ratingagenturen und Wirtschaftsauskunfteien. Das Kredithandbuch der Gesellschaft enthält die Richtlinien zur Kreditprüfung (inkl. Geldwäscheprüfung), Kreditkompetenz, Kreditentscheidung, Kreditsicherheiten, Kreditdokumentation und Kreditüberwachung. Die Kreditwürdigkeit einzelner Leasingnehmer wird auf Basis des internen Risikoklassifizierungsverfahrens auf einer Skala von 1 bis 7 bewertet, die Ratingnote 8 bezieht sich auf ausgefallene Leasingengagements:
Die Kreditqualität des Leasingportfolios stellte sich zum 31.12.2023 wie folgt dar:
* Restbuchwerte aktivierter Verträge
Der hohe Portfolioanteil im Bereich der Ratings 1 bis 4 ist stark getrieben durch Kunden, die selbst börsennotiert sind oder die 100%ige Tochtergesellschaften von börsennotierten Unternehmen sind und über S&P- und Moody's Ratings im Investment Grade-Bereich verfügen. Die maximale Höhe der eingerichteten Kreditlinie pro Vertragspartner, abhängig von der jeweiligen Bonitätseinstufung, basiert auf dem zu erwarteten Geschäftsvolumen der nächsten 12 Monate. Die Kreditlinie ist ab Aktivierung für ein Jahr gültig. Spätestens dann, anlassbezogen auch vorher, kommt es zu einer Neubewertung des Engagements und zur Entscheidung, das Engagement in gleicher Größenordnung zu belassen, auszuweiten, oder inaktiv (kein weiteres Neugeschäft) zu setzen. Die Höhe der eingerichteten Kreditlinie stellt keine verbindliche Zusage gegenüber dem Vertragspartner dar. Die Gesellschaft stuft das Adressenausfallrisiko als wesentlich ein. Zur Überwachung des Adressenausfallrisikos wurde in 2018 ein Kreditrisikoreport eingeführt, der 1⁄4-jährig aktualisiert wird und der mit weiterem Wachstum des Leasingportfolios inhaltlich angemessen angepasst wird. Der Kreditrisikoreport enthält die Höhe des Bestandsobligos für jeden Leasingnehmer sowie eine Aggregation auf Konzernebene, einen Kontrollreport über die Einhaltung eingeräumter Kreditlimits, die Kreditratings aller Leasingnehmer sowie eine Verteilung der Ratings in die Risikoklassen 1 bis 8, eine Darstellung wesentlicher Ratingverschlechterungen des laufenden Monats, eine Übersicht der Altersstruktur offener Forderungen sowie eine Darstellung der Genehmigungsquoten von Leasinganfragen. Marktpreisrisiko Unter dem Marktpreisrisiko ordnet Holman Leasing das Zinsänderungsrisiko sowie das Wechselkursrisiko ein. Das Zinsänderungsrisiko umfasst potenzielle Verluste aufgrund veränderter Marktzinsen bei der Refinanzierung der Gesellschaft. Die Gesellschaft betreibt seit 2023 Sicherungsgeschäfte (Swaps) zur Eindämmung dieses Risikos. In Anbetracht der in der Vergangenheit durchgeführten zinsfreien Ausstattung mit Barmittel im Zuge der Erhöhungen der Kapitalreserven durch die Muttergesellschaft und die hieraus entstehende Möglichkeit, der zumindest teilweisen Finanzierung aus Eigenmitteln kann das Markpreisrisiko in gewissen Maße reduziert werden. Die Gesellschaft bewertet das Zinsänderungsrisiko als hoch und würdigt es entsprechend im Zusammenhang mit der Risikotragfähigkeit. Das Monitoring des Zinsänderungsrisikos erfolgt durch eine monatliche Sensibilitätsanalyse, bei der die Gesellschaft die finanziellen Auswirkungen von steigenden Zinskosten simuliert. Des Weiteren besteht ein monatliches Reporting, welches die Entwicklung des der Refinanzierung der Gesellschaft zugrundeliegenden Basiszinssatzes aufzeigt. Zinsänderungsrisiken auf der Einnahmenseite bestehen nicht, da die Leasingverträge mit fixen Zinssätzen über die Vertragslaufzeit abgeschlossen werden. Wechselkursrisiken bestehen keine. Sämtliche Rechnungsstellung erfolgt in EURO. Assetrisiko Die Produkte der Holman Leasing umfassen die reine Finanzierung von Leasingobjekten. Weitere Servicebausteine wie Wartung und Verschleiß, Reifenservice und weitere werden in der Gesellschaft nicht abgebildet, sondern separat in der Muttergesellschaft Holman (offene Kalkulation). Dadurch reduziert sich das Assetrisiko bzw. Restwertrisiko rein auf den Marktwert des zu finanzierenden Objektes. Die aktuell und bis zum Zeitpunkt der Berichterstellung von Holman Leasing angebotenen Produkte verlagern vertraglich das Restwertrisiko auf den Leasingnehmer. Dadurch wird das Restwertrisiko Teil des Adressenausfallrisikos, das im Rahmen der Kreditprüfung auf den Leasingnehmer abgestellt wird. Personelle Risiken Personelle Risiken entstehen durch den Verlust von Know-How durch das Ausscheiden wichtiger Wissensträger oder durch Fehlverhalten von Mitarbeitern, welches zu negativen Konsequenzen für die finanzielle Situation oder die Reputation der Gesellschaft führen kann. Holman Leasing stuft dieses Risiko aktuell noch gering ein, da es in der Unternehmung mehrere Personen gibt, welche im Wesentlichen den kompletten Geschäftsumfang betreuen und somit der Wegfall einzelner Personen zu keinen Wesentlichen negativen Konsequenzen im Geschäftsablauf führt. Die Gesellschaft ist sich jedoch der Herausforderung bewusst, dass, mit steigender Anzahl von Geschäftsvorfällen und einer sich erhöhenden Komplexität, entsprechende Maßnahmen ergriffen werden müssen, um dies bei einer sich ändernden Aufbauorganisation weiterhin gewährleisten zu können. Dem wird aktuell bereits entgegengesteuert, indem man Mitarbeiter sowohl intern gezielt schult, als auch externe Trainingsangebote wahrnimmt. Operationelle Risiken Im Geschäftsjahr 2023 entstanden keine Schadensfälle aus operationellen Risiken. Die operativen Tätigkeiten im Geschäftsjahr 2023 beschränkten sich im Wesentlichen auf die Bereiche Vertrieb, Angebotserstellung sowie Vertragsaktivierung und Dokumentenmanagement. Zur Überwachung und Steuerung sämtlicher operativer Aktivitäten wurde bereits in 2017 ein eigens dafür zuständiges Leasingteam gebildet, welches diese Geschäftsvorfälle abwickelt. Neben der Überwachung der Kalkulationsparameter erfolgte hier auch die Prüfung der korrekten systemseitigen Umsetzung in dem neu für das Leasinggeschäft entwickelten System. Sämtliche Aktionen wurden streng nach dem 4-Augen-Prinzip überwacht. Aufgrund der Tatsache, dass die verwendete Leasingsoftware durch einen externen Dienstleister entwickelt wird, besteht das Risiko, dass Entwicklungen fehlerhaft programmiert werden und es somit zu fehlerhaften Übertragungen von Daten in das Buchhaltungssystem kommen, welche die finanzielle Lage der Gesellschaft falsch abbilden könnten und dadurch zu falschen Rückschlüssen bezüglich der Entwicklung der Gesellschaft führen. Um dieses, von der Gesellschaft als wesentlich angesehenes Risiko einzuschränken bzw. vollständig zu eliminieren, wurde eine Schnittstelle geschaffen, welche, bevor es zur Übertragung der Informationen in das Buchhaltungssystem kommt, die Vollständigkeit und Richtigkeit der zu transferierenden Daten prüft. Das Buchhaltungssystem der Gesellschaft ist eine Standardsoftware, welche bereits seit mehreren Jahren auch bei der Muttergesellschaft Holman im Einsatz ist. Das Notfallkonzept der Gesellschaft wird im Business Continuity Plan (BCP) abgebildet, welcher mit dem Global Business Continuity / Disaster Recovery Team erarbeitet wurde und bei Bedarf, zumindest einmal jährlich, auf Aktualität und Wirksamkeit geprüft wird. In 2023 war die Holman Leasing Bestandteil der Prüfungshandlungen der ausgelagerten internen Revision von Revcomp GmbH. Um das operationelle Risiko des Verlusts der Fahrzeugdokumente einzudämmen, lagerte die Gesellschaft das Dokumentenmanagement an einen darauf spezialisierten Dienstleister aus. Eine finanzielle Quantifizierung der operationellen Risiken erfolgte im Rahmen der zum 31. Dezember 2023 erstellten Substanzwertberechnung bzw. Risikotragfähigkeitsanalyse. Liquiditätsrisiko Die Koordination der Liquidität der Gesellschaft erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der zentralen Treasury-Abteilung im Holman Konzern in den USA. Holman Leasing verfügt über eine Darlehensvereinbarung an einer Konzernkreditlinie, mit einer externen Bank, in Höhe von USD 400 Millionen. Hiermit ist das benötigte Finanzierungsvolumen der Gesellschaft basierend auf der aktuellen Planung bis in das Jahr 2026 (vgl. 332.) gedeckt. Holman Leasing erachtet somit das Liquiditätsrisiko als gering. Steuerrisiken Risiken für das Leasinggeschäft ergeben sich regelmäßig aus Änderungen der steuerlichen Rahmenbedingungen. Diese Risiken werden durch das Management und die enge Zusammenarbeit mit der Steuerabteilung einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft überwacht. Rechtsrisiken Rechtsrisiken wird durch die Verwendung von standardisierten Geschäftsbedingungen und durch das Legal Council der Holman Leasing begegnet. Prävention von Geldwäsche und Terrorfinanzierung Holman Leasing ist als Finanzdienstleistungsinstitut, im Sinne von §2 Absatz 1 Ziffer 2 des Geldwäschegesetzes (GWG) verpflichtet, die Vorgaben des GWG einzuhalten. Die Aktivitäten zur Geldwäscheprävention leiten sich aus dem GWG im Allgemeinen sowie weiter spezifiziert aus der von Holman Leasing erstellen Risikoanalyse nach §5 GWG ab. Basierend auf der Risikoanalyse wurde eine Arbeitsanweisung zur Geldwäscheprävention in 2018 erstellt, die regelmäßig überprüft und aktualisiert wird. Weiterhin wurde in 2020 eine verbindliche Anweisung für das Leasing-Team zur Einstufung von Risikokategorien für Geldwäsche & Terrorismusfinanzierung entwickelt und zur Verfügung gestellt. Vor Vertragsabschluss werden die wirtschaftlich Berechtigten ermittelt und mögliche PEP-Treffer verifiziert und dokumentiert. Diese Anweisung bezieht sich verstärkt auf §15 GWG in dem die verstärkten Sorgfaltspflichten geregelt sind und auch Transaktionen mit Hochrisikoländern beschrieben sind. Wesentliche Bausteine der Geldwäscheprävention bei Holman Leasing sind die eindeutige Identifizierung der Kunden und Ermittlung der wirtschaftlich Berechtigten vor Aufnahme einer Geschäftsbeziehung, die Ermittlung des PEP Status, der Abgleich gegen Terror- Sanktions- und Embargolisten, die Ermittlung eines Risikoratings sowie die Erhebung weiterer Daten und/oder Einleitung spezifischer Sicherungsmaßnahmen falls angemessen bzw. erforderlich. Außerdem werden eingehenden Zahlungen auf Basis der Vorgaben des GWG auf ihre Herkunft überprüft, Bargeldzahlungen werden nicht akzeptiert. Die Zuständigkeit für die Einhaltung der Vorgaben zur Geldwäscheprävention liegen beim Geldwäschebeauftragten und dessen Stellvertreter. Im Geschäftsjahr 2023 kam es zu keinen Verdachtsfällen oder auffälligen Transaktionen bezüglich Geldwäsche bzw. Terrorismusfinanzierung. Holman Leasing schätzt das Risiko, ein Ziel für Geldwäsche- oder Terrorismusfinanzierung zu werden, nach wie vor als eher gering ein. Dies wird durch ein sorgfältiges "Screening" der Unternehmen im Akquisitionsprozess gewährleistet. Zusätzliche Sicherheit besteht dadurch, dass es sich bei den Kunden um gewerbliche, registerlich eingetragene Unternehmen in Deutschland handelt, die bereits in ihrem Geschäftsfeld aktiv sind. Privatpersonen werden grundsätzlich nicht bedient. Chancenbericht Die Gesellschaft erwartet nachhaltiges Wachstum durch eine weitere Stärkung der Vertriebsressourcen und durch Intensivierung der Marketingaktivitäten, die die Vorteilhaftigkeit der angebotenen Produktpalette in Bezug auf Flexibilität, Transparenz und Modularität klar kommuniziert. Aufgrund der makroökonomischen Wirtschaftslage und der daraus resultierenden Warenknappheit an Neufahrzeugen, hat Flexibilität im Fuhrpark und den zugehörigen Finanzierungsverträgen an Stellenwert gewonnen. Hier knüpfen wir mit unserem Produkt an. Prognosebericht Der positive Wachstumstrend aus dem Geschäftsjahr 2023 setzte sich auch in den ersten 3 Monaten des Geschäftsjahres 2024 fort. Der Vertragsbestand (aktive und Bestellungen) erhöhte sich zu Ende März 2024 im Vergleich zum Jahresende 2023 um 943 Einheiten. Weiteres Wachstum erhofft sich die Gesellschaft durch gezielte Investitionen in Marketing und Vertrieb. Zum Jahresende 2024 geht die Gesellschaft von einem aktiven Vertragsbestand von ca. 13.900 Einheiten aus. Das geplante Investitionsvolumen für neue Leasingobjekte liegt bei ca. EUR 175 Millionen. Die Gesellschaft erwartet für 2024 ein Ergebnis vor Gewinnabführung von ca. EUR 1,7 Millionen.
Stuttgart, im Mai 2024 Die Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSDem Jahresabschluss, der in der Gesellschafterversammlung am 29. August 2024 festgestellt wurde, und dem Lagebericht wurde der nachfolgende Bestätigungsvermerk erteilt: An die Holman Leasing GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Holman Leasing GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Holman Leasing GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Institute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermö-gens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 31. Juli 2024 dhpg
GmbH
Hahn, Wirtschaftsprüfer Huber, Wirtschaftsprüfer |
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