DENTAL - LABOR L. Bernack GmbH

Humboldtstraße 151, 28203 Bremen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 6064 HB
Eingetragen
10.8.2005
Branche
Zahntechnische LaboratorienZahnarztpraxenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
die Übernahme zahntechnischer Laborarbeiten im weitesten Sinne, insbesondere die Herstellung von Zahnersatz. Die Gesellschaft ist auch berechtigt, sich an Unternehmungen ähnlicher Art zu beteiligen und/oder deren Vertretung zu übernehmen.

Historie

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Management

NameRolle
Lothar Bernack
seit 10.8.2005
Geschäftsführer
Heiko Bernack
seit 10.8.2005
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ford Forschungszentrum Aachen GmbH

Aachen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013

Lagebericht

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

1.1. Unternehmen

Die Ford Forschungszentrum Aachen GmbH (FFA)ist eine 100-%ige Tochtergesellschaft der Ford-Werke GmbH. Die Ford-Werke GmbH ist eine 99,9-%ige Tochtergesellschaft der Ford Deutschland Holding GmbH, Köln.

Gegenstand der Ford Forschungszentrum Aachen GmbH ist die Durchführung von Forschung und Entwicklung und von Versuchen aus allen technologischen Gebieten sowie die Erbringung von Dienstleistungen jeglicher Art, ausgenommen sind jedoch Dienstleistungen, soweit sie einer besonderen staatlichen Genehmigung bedürfen.

1.2 Konjunktur und Märkte

Das Ford Forschungszentrum Aachen ist eingebunden in die weltweiten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Ford Motor Company und erhält den Großteil seiner Aufträge vom John-Andrews-Entwicklungszentrum der Ford-Werke GmbH in Köln. Weltweit sind die Forschungs- und Entwicklungsausgaben der Ford Motor Company von 5.5 Mrd. US-Dollar in 2012 auf 6.4 Mrd US-Dollar in 2013 um 16% angestiegen. Die Forschungs- und Entwicklungsausgaben der Ford-Werke GmbH lagen in 2013 unverändert bei 0.8 Mrd. EUR (ca. 1 Mrd. US-Dollar).

1.3. Forschungsaktivitäten

Der größte Teil der FFA Forscher arbeitet an der Entwicklung neuer Generationen von verbrauchsarmen Benzin- und Dieselmotoren. Um die Entwicklung weiterer zukunftsträchtiger Technologien sicherzustellen, liegen die Forschungsschwerpunkte im Bereich homogener Verbrennung, Motormanagement, das insbesondere auch bei der Entwicklung von Abgasnachbehandlungssystemen zum Tragen kommt, sowie Motordesign und Einspritzsystemen. Hierbei ist insbesondere aufgrund höherer Temperaturniveaus im Motor zunehmend der Einsatz neuer Werkstoffe erforderlich. Innovative Materialbeschichtung sorgt für geringere Reibungsverluste und somit für einen niedrigeren Kraftstoffverbrauch. Das Ziel aller Forschungstätigkeiten besteht in der Reduktion von Abgasemissionen im Hinblick auf zukünftige Grenzwerte der Abgasgesetzgebung sowie der Verringerung von Kraftstoffverbräuchen angesichts des Klimawandels, endlicher Vorkommen an fossilen Brennstoffen und steigender Ölpreise.

Für alle herkömmlichen Verbrennungsmotoren sind Downsizing und Turboaufladung wichtige Elemente zur Verbrauchsreduzierung. Ein besonders effizientes Beispiel ist der Ein-Liter EcoBoost Motor, ein Dreizylinder, den die FFA Ingenieure entwickelt haben und der nun in nahezu allen Ford-Modellen eingesetzt wird und darüber hinaus dreimal in Folge als "International Engine of the Year" ausgezeichnet wurde. Eine weitere Maßnahme zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs ist die Hybridisierung herkömmlicher Antriebe, vor allem durch die Start-/Stopp-Funktionalität sowie die Rückspeisung von Bremsenergie in die Batterie, wie sie bei Ford bereits in Serie eingesetzt werden. Auch hier arbeiten die Ingenieure stets an Verbesserungen und Weiterentwicklungen.

Die 2002 gegründete "Clean Energy Partnership Berlin", zu deren Gründungsmitgliedern das Ford Forschungszentrum Aachen gehört, testet die Alltagstauglichkeit von Wasserstoff im mobilen Einsatz. Dazu hat Ford drei Brennstoffzellenfahrzeuge in Kundenhand gegeben. Dieses Projekt, an dem diverse Partner aus der Automobilindustrie und der Energiewirtschaft beteiligt sind, wird von der Bundesregierung gefördert und ist im Januar 2012 in die dritte Phase getreten, die die Kommerzialisierung dieser Fahrzeuge zum Schwerpunkt hat. Das im Januar 2013 vereinbarte Abkommen mit Daimler und Nissan zur gemeinsamen Entwicklung und Kommerzialisierung von Brennstoffzellentechnologien schließt die Mitwirkung des FFA mit ein.

Da die gewichtsoptimierte Bauweise hilft, den Ausstoß von CO 2 drastisch zu senken, beschäftigt sich ein FFA Team intensiv mit der Entwicklung neuer Leichtbaumaterialien und der Optimierung hochfester Stähle, die mittlerweile vor allem im Karosseriebau verwendet werden. Auch die Verwendung und Verarbeitung nachhaltiger Rohstoffe wie. z. B. Sisal oder Hanf wird untersucht.

Der Bereich Fahrerassistenz- und aktive Sicherheitssysteme hat dafür gesorgt, dass für den Ford Focus im Vergleich zum Wettbewerb die meisten aktiven Sicherheitssysteme optional angeboten werden, so z. B. das Active City Stop. Dieses System ist für den neuen Focus so optimiert worden, dass es in der neusten Generation bis zu 50 km/h wirkt - im Vergleich zu 30 km/h bei der ersten Generation.

Des Weiteren entwickeln die Ingenieure automatisierte Funktionalitäten in Systemen wie z. B. dem Stau-Assistenten sowie einem voll automatisierten Parkassistenten.

Eine wesentliche Steigerung des Wirkungskreises von aktiven Sicherheitssystemen liegt in der Fahrzeug-zu-Fahrzeug und Fahrzeug-zu-Infrastruktur Kommunikation, da die Informationsübertragung hier über die Reichweite von Sensoren, Kameras oder Sichtfeld hinausgeht. Dabei arbeiten die Ford Ingenieure mit Wettbewerbern und Zuliefern in öffentlich geförderten Projekten, da gemeinsame Standards entwickelt werden müssen. Im Juni 2013 stellte das Ford Forschungszentrum Aachen zusammen mit den Projektpartnern die Ergebnisse des von der Bundesregierung geförderten Projekts simTD öffentlich in einem Medienevent in Frankfurt vor. Im Rahmen des Projekts wurden mit insgesamt 120 Fahrzeugen - davon 20 S-MAX - ein Jahr lang Daten rund um die Fahrzeug-zu-Fahrzeug bzw. -Infrastruktur Kommunikation gesammelt. Zwei weitere branchenübergreifende EU Projekte fanden im November erfolgreich ihren öffentlichen Abschluss: "interactIVe", das unter der Leitung von Ford die Entwicklung von Technologien zur Unfallvermeidung zum Gegenstand hatte, sowie "EcoMove", das unter anderem mittels eines haptischen Pedals und Fahreranweisungen auf ein möglichst verbrauchsarmes Fahren abzielte.

Ein großes Team des FFA beschäftigt sich mit der Fahrdynamik, die seit vielen Jahren zum Benchmark in der Branche avanciert ist. Es gilt, diese Führungsposition noch weiter auszubauen, zum Beispiel mit Hilfe von aktiven Fahrwerksystemen, innovativen Lenksystemen sowie Fahrstabilitätsregelungen. Gerade hier ist es essentiell, dass die Systeme im Einzelbetrieb optimiert sind und ihr Zusammenspiel zentral geregelt wird (Integrierte Fahrstabilitätsregelung). In einem öffentlich geförderten Projekt namens "MEHREN" hat das Team gemeinsam mit dem Partner Schaeffler ein batterieelektrisches Konzeptfahrzeug mit Radnabenmotor aufgebaut und in einem großen Medienevent der Weltpresse vorgestellt. Ziel des Projekts ist die Darstellung von hochwertigen Fahreigenschaften trotz ungefederter Massen durch den Radnabenmotor.

Eine weitere Forschergruppe des FFA hat es sich zur Aufgabe gemacht, neue Fahrzeuginnenraumkonzepte mit besonderem Augenmerk auf Ergonomie, Gesundheit und die Interaktion zwischen Mensch und Maschine zu entwickeln. Bei letzterem spielt die intuitive Bedienung aller Funktionalitäten im Fahrzeug eine wesentliche Rolle. Aber auch die Analyse von Qualitätsanmutung fällt in diesen Bereich. Zur Unterstützung ihrer Arbeit hat diese FFA Gruppe mehrere Haptik-Roboter aufgebaut, die in der Lage sind, Drücke und Oberflächen beispielsweise von Bedienknöpfen zu messen. In der Zwischenzeit hat das Team dafür gesorgt, dass diese Technologie im gesamten Ford Entwicklungsbereich weltweit eingesetzt werden kann.

Zudem hat sich das FFA durch viele internationale Medienveranstaltungen als kompetenter Gesprächspartner in Sachen Umwelt, Sicherheit und Technologie etabliert, was dem Image von Ford Europa neuen Auftrieb gegeben hat. Letztes Jahr kamen die meisten vorgestellten Technologien des großen europäischen Medienevents "Ford Futures" in Lommel wie auch in den beiden Jahren zuvor aus dem FFA.

1.4. Laboreinrichtungen, Beschaffung und Investitionen

Die Ford Forschungszentrum Aachen GmbH verfügt über zwei Chemielabore für Emissionsuntersuchungen, ein Emissionslabor mit Rollenprüfstand, zwei hochdynamische Motorenprüfstände, einen Turbolader-, Strömungs-, Einspritz- sowie einen Ein-Zylinder-Prüfstand, eine Elektronik- und Mechanikwerkstatt, ein Batterietestlabor, eine Prototypenwerkstatt sowie ein Labor für Fahrzeuginnenraumkonzepte. Darüber hinaus verfügt das FFA über einen hochmoderneren Laborbereich für den Aufbau und die Weiterentwicklung von Brennstoffzellenfahrzeugen, der besondere Sicherheitsansprüche im Umgang mit Wasserstoff erfüllt.

Die Ford-Werke GmbH führt dienstleistend die EDV, Personalabrechnung und laufende Buchführungs- und Abschlussarbeiten für die Gesellschaft durch.

In 2013 hat das FFA rund 0,8 Mio. € investiert. Der Schwerpunkt der Investitionen lag im Bereich Dieselmotorenforschung mit Blick auf Euro 6 und künftige Abgasnormen. Aber auch in Bereichen wie Haptik und Fahrerassistenz-Technologien wurden Investitionen getätigt.

1.5. Leistungsindikatoren

Die Steuerung der Gesellschaft erfolgt über die finanziellen Kennzahlen Umsatzerlöse und Ergebnis vor Gewinnabführung. Ferner werden als nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Mitarbeiterfluktuation sowie Diversity-Kennzahlen genutzt.

1.6. Mitarbeiter

Die Mitarbeiterfluktuation ist wie in Vorjahren auf niedrigem Niveau; zum 31.12.2013 reduzierte sich aber die Zahl der Mitarbeiter (ohne Aushilfen und Zeitarbeitskräfte) gegenüber dem Vorjahreswert von 178 auf 170. Viel Wert wird bei der Auswahl neuer Kollegen auf "Diversity" gelegt. Die Mitarbeiter kommen aus 25 verschiedenen Nationen. Eine möglichst flexible Struktur der Organisation sowie eine flache Hierarchie werden u. a. dadurch erreicht, dass Verantwortung häufig projektbezogen übertragen wird.

1.7. Kooperationspartner

Die Ford Forschungszentrum Aachen GmbH ist in die weltweiten Forschungsaktivitäten der Ford Motor Company eingebunden. Eine besonders enge Partnerschaft besteht zu den Ford Research Laboratories in Dearborn, Michigan.

Das FFA führt mehr als 60 Gemeinschaftsprojekte mit namhaften Universitäten und Forschungseinrichtungen weltweit durch. Weitere Partner finden sich im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und in den Rahmenprogrammen der EU. Zudem vertritt das FFA den Mutterkonzern Ford Motor Company in externen Organisationen, wie dem Verband der deutschen Automobilindustrie (VDA) und der Forschungsvereinigung Automobiltechnik (FAT). Im European Council for Automotive Research & Development (EUCAR) hatte das FFA 2013 den Vorsitz inne.

1.8. Umweltschutz

Viele der oben beschriebenen Forschungsaktivitäten haben einen direkten Bezug zum Umweltschutz. Ziel ist es, durch die Optimierung herkömmlicher Antriebe, die Entwicklung und Weiterentwicklung von alternativen Antrieben, Gewichtsreduzierung, intelligente Verkehrsführung und weitere Maßnahmen den Kraftstoffverbrauch und die Abgasemissionen weitestgehend zu senken. Über die produktbezogenen Forschungsprojekte hinaus wird im FFA auch der Umweltschutz bezüglich des eigenen Gebäudes großgeschrieben. Das hochmoderne 1999 eröffnete Forschungszentrum ist so ausgestattet und die internen Abläufe so organisiert, dass sowohl Energieverbrauch als auch Abfallmengen gering gehalten werden.

2. Lage des Unternehmens

2.1 Ertragslage

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft sind im Jahr 2013 um T€ 2.481 auf T€ 39.860 gestiegen.

Die Umsatzerlöse betreffen zu T€ 36.681 die an die Ford-Werke GmbH weiterbelasteten Aufwendungen, im Wesentlichen Forschungs- und Entwicklungskosten, zuzüglich eines Gewinnaufschlags von 6% gem. Dienstleistungsvertrag zwischen den Gesellschaften. Dieses Geschäftsmodell bewirkt per Definition ein positives Betriebsergebnis. Weitere T€ 2.418 wurden aufgrund von Projekten mit anderen verbundenen Unternehmen erzielt; T€ 762 entfallen auf öffentliche Mittel aus der Forschungsförderung.

Das Betriebsergebnis stieg im Jahr 2013 um T€ 1.047 auf T€ 3.318. Maßgeblich für diesen Anstieg sind insbesondere ein Einmaleffekt aus der Auflösung einer Verbindlichkeit in Höhe von T€ 545 sowie eine Nachbelastung für 2012 an die Ford-Werke GmbH.

Zusammen mit dem Finanzergebnis von minus T€ 3 ergibt sich für das Geschäftsjahr 2013 insgesamt ein Ergebnis vor Gewinnabführung in Höhe von T€ 3.315, welches über die vertragliche Gewinnabführung an die Ford-Werke GmbH abgeführt wird.

Der nachfolgenden Übersicht ist die Entwicklung von Ertragskennzahlen im Vierjahresvergleich zu entnehmen:

  Betriebsergebnis
T€
Finanzergebnis
T€
Ergebnis vor Gewinnabführung
T€
2010 1.531 -45 1.407
2011 2.027 46 2.073
2012 2.271 4 2.275
2013 3.318 -3 3.315

2.2 Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt T€ 15.985 (Vorjahr T€ 10.994). Die Aktiva der FFA bestehen im Wesentlichen aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen, davon gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von T€ 6.396 (Vorjahr T€ 6.707), Anlagevermögen in Höhe von T€ 4.451 (Vorjahr T€ 3.992) und einem Kassenbestand in Höhe von T€ 3.307 (Vorjahr T€ 139).

Die wesentlichen Posten der Passivseite sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 6.860 (Vorjahr T€ 5.071), Treuhandverbindlichkeiten aus EU-Projekten in Höhe von T€ 3.307 (Vorjahr T€ 139) und die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 2.726 (Vorjahr T€ 2.610). Das Stammkapital der Ford Forschungszentrum Aachen GmbH beträgt unverändert € 51.129.

Der Anstieg der Bilanzsumme beruht im Wesentlichen auf dem Sachverhalt, dass der Gesellschaft als Konsortialführerin eines größeren Forschungsprojekts zum Ende des Berichtsjahres Fördermittel zugeflossen sind, die erst im Januar 2014 an die anderen Projektpartner verteilt wurden. Dies führte zu einem um ca. 3 Mio EUR höheren Bestand an flüssigen Mitteln (restricted cash) auf der Aktivseite und einer korrespondierenden Erhöhung der Sonstigen Verbindlichkeiten auf der Passivseite. Der Anstieg resultiert darüber hinaus aus höheren Forderungen gegen verbundene Unternehmen und höheren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Entsprechend zu den gestiegenen Aufwendungen im Berichtsjahr sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie - weiterbelastungsbedingt - die Forderungen gegen verbundene Unternehmen gestiegen.

2.3 Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen durch ein Revolving Loan Agreement mit der Muttergesellschaft. Der Umfang der Forschungstätigkeiten der Gesellschaft ist damit abhängig von der Liquiditätssituation des Ford Motor Company Konzerns. Ausgewählte Projekte werden in Zusammenarbeit mit der EU oder anderen Institutionen durchgeführt und entsprechend gefördert.

Aufgrund der Einbindung in die globale Konzerninnenfinanzierung des weltweiten Ford Motor Company Konzerns hängt die Werthaltigkeit der Forderung gegen die Ford-Werke GmbH, mit der ein Ergebnisabführungsvertrag besteht, mittelbar auch von der Finanzlage der Ford Motor Company, Dearborn, Michigan, USA, ab, die zugunsten der Ford-Werke GmbH eine sogenannte harte Patronatserklärung abgegeben hat.

Auch in 2013 führte die Ford Motor Company vielfältige Transaktionen zur Stärkung der eigenen Bilanz und Liquidität durch.

Dadurch erhöhte sich das Eigenkapital um 10,4 Mrd. US-Dollar und betrug zum Jahresende 2013 26,4 Mrd. US-Dollar. Hierzu trug das positive Ergebnis des Geschäftsjahres in Höhe von 6,6 Mrd. US-Dollar bei.

Das Automobilsegment erwirtschaftete im Jahr 2013 einen positiven Cashflow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit von 7,7 Mrd. US-Dollar. Dies bedeutet eine Erhöhung von 1,4 Mrd. US-Dollar gegenüber dem Vorjahr. Die Netto-Liquidität verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 Mrd. US-Dollar auf 9,1 Mrd. US-Dollar zum 31. Dezember 2013.

Die Liquidität der Ford Motor Company, Dearborn, Michigan, USA, stellt sich zum 30. Juni 2014 wie folgt dar:

Zum 30. Juni 2014 weist das Automobilsegment der Ford Motor Company Flüssige Mittel in Höhe von 25,8 Mrd. US-Dollar aus. Die ist eine Verbesserung von 0,7 Mrd. US-Dollar gegenüber dem 31. Dezember 2013.

Vor diesem Hintergrund wird die von der Ford Motor Company gegenüber der Ford-Werke GmbH ausgestellte Patronatserklärung von der Geschäftsführung der FFA als voll werthaltig erachtet, so dass die Liquiditätsversorgung der FFA durch von der Konzernmutter zur Verfügung gestellte Kreditlinien gesichert ist.

Vor diesem Hintergrund wird auch die zum 31. Dezember 2013 bestehende Forderung des Ford Forschungszentrums Aachen in Höhe von T€ 10.352 (vor Aufrechnung gem. 387 BGB) gegen die Ford-Werke GmbH als voll werthaltig und einbringlich erachtet.

Wir verweisen darüber hinaus auf unsere Ausführungen unter dem Punkt 6. Die flüssigen Mittel, die im Jahresabschluss ausgewiesen werden, betreffen Bankguthaben ("Restricted Cash"), die den Kooperationspartnern mit Hinblick auf von der EU oder anderen Institutionen geförderte Projekte zustehen.

3. Nachtragsbericht

Im Juni 2014 wurde die Entscheidung der Ford-Konzernleitung über den europäischen Produktionsstandort der nächsten Generation Fiesta bekannt gegeben. Demnach wird der Fiesta in Europa weiterhin ausschließlich in der Kölner Fahrzeugfertigung gebaut werden; darüber hinaus bleibt Köln Lead Plant für den Fiesta. In diesem Zusammenhang wurden auch verschiedene Maßnahmen zur Senkung der Personalkosten, u.a. die Einstellung einzelner Jubiläumsleistungen ab dem 1. Januar 2017 beschlossen. Die Regelungen zur Senkung der Personalkosten werden, soweit einschlägig, durch eine spezielle Betriebsvereinbarung auch für die FFA vereinbart. Der damit verbundene positive Effekt aus der Senkung der Jubiläumskosten wird durch einen korrespondierenden negativen Effekt durch niedrigere Weiterbelastungen (incl. Gewinnaufschlag) überkompensiert, so dass sich hieraus ein negativer Effekt auf das operative Ergebnis in 2014 ergeben wird.

Ansonsten sind nach Ablauf des Geschäftsjahres 2013 keine weiteren Ereignisse eingetreten, die für das Unternehmen von besonderer Bedeutung sind.

4. Risikobericht

Ein generelles Wachstumsrisiko stellt in 2014 die weltweite wirtschaftliche Entwicklung dar. Da es nicht deutlich ist ob sich der erhoffte wirtschaftliche Aufschwung bisher eingestellt hat und insbesondere die Nachfrage nach Neuwagen wieder steigt, wird sich das Wachstum des Forschungszentrums an die finanzielle Situation der Muttergesellschaft anpassen.

Aufgrund des bestehenden Dienstleistungsvertrags und des Ergebnisabführungsvertrags ist das Fortbestehen des FFA gesichert, solange der wirtschaftliche Fortbestand der Ford-Werke und Ford Europa gesichert sind.

Aufgrund der im Wesentlichen für Ford durchgeführten Forschungstätigkeiten existieren besondere Risiken der Abhängigkeit von einem wesentlichen "Kunden".

Trotz des möglichen Szenarios einer Verschlechterung des globalen Automobilsektors sowie damit einhergehend einer möglichen Verschlechterung Lage der Ford Motor Company, Dearborn, Michigan, USA, von der die Gesellschaft mittelbar abhängig ist, glaubt die Geschäftsführung, dass die Wahrscheinlichkeit des Eintritts eines solchen Szenarios gering ist. Im Rahmen eines solchen Szenarios oder als Reaktion auf andere unerwartete Umstände, würden seitens Ford Motor Company weitere Gegenmaßnahmen ergriffen werden, so dass hieraus kein existenzbedrohendes Risiko erwachsen würde.

In Übereinstimmung mit der Einschätzung der Liquiditätslage des Ford Motor Company Konzerns durch die Konzernleitung, sieht auch die Geschäftsführung der Ford Forschungszentrum Aachen GmbH ihre Liquiditätsversorgung als nicht gefährdet an.

5. Prognosebericht

Aufgrund des Umstandes, dass die FFA Forschungstätigkeiten im Wesentlichen für die Ford-Werke GmbH erbringt, die mit Zuschlag weiterbelastbar sind, ist die Entwicklung der Umsatzerlöse sowie des Ergebnisses 2014 der FFA mittelbar von der Entwicklung des Automobilmarktes abhängig. Das FFA hat für das Geschäftsjahr 2014 seine Budgetplanung entsprechend angepasst; da die wesentlichen Projekte jedoch fortgeführt werden, um den technologischen Vorsprung bzw. Anschluss an den Wettbewerb nicht zu verlieren und um die entsprechenden Produkte auf den Markt bringen zu können, wird mit Umsätzen etwa auf dem Niveau des Vorjahres und - aufgrund des positiven Sondereffektes in 2013 aus der Auflösung einer Verbindlichkeit - mit einem Ergebnis vor Gewinnabführung 2014 deutlich unterhalb des Niveaus von 2013 gerechnet. Die Ford Forschungszentrum Aachen GmbH wird auch im Jahr 2014 konsequent die Umsetzung der Transformationsstrategie von Ford Europa unterstützen. Das bedeutet, dass die Projekte noch stärker als bisher auf diese Strategie hin ausgerichtet werden.

Um eine reibungslose Implementierung der neuen Technologien zu gewährleisten, werden die Innovationen über das Forschungsstadium hinaus von den FFA Forschern bis hin zur Applikation begleitet.

Aufgrund der Einbindung des Forschungszentrums in den Ford Motor Company Konzern ist das FFA auch zukünftig unverändert von der Finanzierung des Ford Motor Company Konzerns und dessen wirtschaftlicher Entwicklung abhängig.

Naturgemäß enthält der Prognosebericht zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen, die einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten unterworfen sind. Sollten diese Unsicherheitsfaktoren eintreten, können die tatsächlich eintretenden Ergebnisse von den hier - auch implizit - formulierten Aussagen und Ergebnissen abweichen.

 

Aachen, den 27. August 2014

Ford Forschungszentrum Aachen GmbH

Dr. Andreas Schamel, Geschäftsführer

Prof. Dr. Pim van der Jagt, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

  31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 78.312 105.797
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.500.192 2.690.877
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 693.664 626.494
3. Anlagen im Bau 179.018 568.338
  4.372.874 3.885.709
  4.451.186 3.991.506
B. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0 7.648
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.218.449 6.856.705
3. Sonstige Vermögensgegenstände 8.302 0
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.306.586 138.515
  11.533.337 7.002.868
  15.984.523 10.994.374

Passiva

   
  31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
A. Eigenkapital    
Gezeichnetes Kapital 51.129 51.129
Kapitalrücklage 1.680.061 1.680.061
  1.731.190 1.731.190
B. Rückstellungen    
Sonstige Rückstellungen 2.726.121 2.609.834
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.859.713 5.070.805
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 33.264 206.167
3. Sonstige Verbindlichkeiten 4.634.234 1.376.378
  11.527.212 6.653.350
  15.984.523 10.994.374

Gewinn- und Verlustrechnung

  2013
EUR
2012
EUR
1. Umsatzerlöse 39.860.464 37.379.094
2. Herstellungskosten zur Erzielung von Umsatzerlösen -37.150.757 -35.114.466
3. Sonstige betriebliche Erträge 616.764 9.282
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.591 -2.879
  3.317.880 2.271.032
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 266 7.091
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.675 -3.056
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.315.471 2.275.067
8. Aufwand aus Ergebnisabführung -3.315.471 -2.275.067
9. Jahresüberschuss 0 0

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften und die ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung zugrunde.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Bilanzierungsmethoden

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268274a, 276278 HGB, erstellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB Anwendung.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, grundsätzlich im Anhang aufgeführt.

Erläuterungen zum Jahresabschluss 2013

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn und Verlustrechnung das Umsatzkostenverfahren Anwendung findet. Der Jahresabschluss wurde in vollen EURO aufgestellt.

2. Bewertungsmethoden

2.1. Bilanz

Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zuordenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträglichen Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen wurden abgesetzt.

Die Abgänge werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens ausgebucht.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßig entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode abgeschrieben.

Zur Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf das Anlagengitter verwiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

  2013 2012
  Gesamt
Restlaufzeit bis zu 1 Jahr
Gesamt
Restlaufzeit bis zu 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0 0 7.648 7.648
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.218.449 8.218.449 6.856.705 6.856.705
davon: Forderungen gegen Gesellschafterin 6.396.687 6.396.687 6.707.110 6.707.110
(davon aus Lieferungen u. Leistungen) 10.352.057 10.352.057 10.574.150 10.574.150
(saldiert mit Verb. aus Konzernfinanzierung) -639.899 -639.899 -1.591.973 -1.591.973
(saldiert m. Verb. aus Ergebnisabführung) -3.315.471 -3.315.471 -2.275.067 -2.275.067
Sonstige Vermögensgegenstände 8.302 8.302 0 0
  8.226.751 8.226.751 6.864.353 6.864.353

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten gegen die Gesellschafterin wurden saldiert dargestellt. Die Forderungen gegen andere verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Guthaben bei Kreditinstituten

Die Guthaben bei Kreditinstituten betreffen ausschließlich Fördergelder, die von der Gesellschaft im Rahmen von EU-Projekten treuhänderisch verwaltet werden. Ansonsten besteht für das laufende Bankkonto ein Cash Pooling-Prozess mit der Gesellschafterin, aufgrund dessen das Revolving Loan mit der Gesellschafterin dem aktuellen Liquiditätsbedarf entsprechend täglich angepasst wird.

Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital der Gesellschaft ist zu Nennwerten angesetzt und beträgt € 51.129. Alleinige Gesellschafterin ist die Ford-Werke GmbH, Köln. Das Stammkapital ist voll eingezahlt.

Ergebnis des Geschäftsjahres

Das Ergebnis der Ford Forschungszentrum Aachen GmbH, Aachen, wird an die Gesellschafterin, die Ford-Werke GmbH, abgeführt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von € 2.726.121 tragen den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in angemessenem Umfang Rechnung. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie betreffen im Wesentlichen Altersteilzeit, Abfindungen, Urlaubslöhne und -gehälter, Jubiläumsgeld, Beiträge zur Berufsgenossenschaft, Freischichten, Leistungsprämie sowie Prüfungskosten.

Die Verpflichtungen zur Erbringung von Leistungen nach dem Altersteilzeitgesetz (AltTZG) werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Verpflichtungen für ATZ (Abzinsungssatz 3,36 %; Vorjahr 3,75 %) sowie für Dienstjubiläen (Abzinsungszinssatz 4,88 %; Vorjahr 5,06 %) wurden zum Barwert angesetzt. Für die Berechnung der Verpflichtung aus Dienstjubiläen wurde von der Vereinfachungsregelung des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und der Zinssatz für eine 15-jährige Restlaufzeit verwendet. Als Rechnungsgrundlagen der Bewertung der Jubiläumsrückstellungen dienen die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Im Rahmen weiterer Rechnungsannahmen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,6 % unterstellt. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene und zukünftige potenzielle Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft.

Verbindlichkeiten

  2013 2012
  Gesamt
Restlaufzeit bis zu 1 Jahr
Gesamt
Restlaufzeit bis zu 1 Jahr
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.859.713 6.859.713 5.070.805 5.070.805
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 33.264 33.264 206.167 206.167
Sonstige Verbindlichkeiten 4.634.235 4.634.235 1.376.378 1.376.378
(davon aus Steuern) 313.076 313.076 297.612 297.612
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) 0 0 0 0
  11.527.212 11.527.212 6.653.350 6.653.350

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Keine der Verbind-lichkeiten war durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten mit TEUR 3.307 im Wesentlichen Treuhandverbindlichkeiten für Fördergelder, die von der Gesellschaft im Rahmen von EU-Projekten treuhänderisch verwaltet werden sowie mit T€ 973 erhaltene Vorschüsse auf EU-Fördergelder.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von T€ 2.972 (davon T€ 639 mit einer Laufzeit von unter einem Jahr) betreffen Verpflichtungen für Mieten und Nebenkosten für Bürogebäude, hierbei im Wesentlichen mit T€ 547 p.a. einen Mietvertrag mit der Gesellschafterin, der eine Laufzeit bis zum 31.12.2018 hat. .

2.2. Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

  31.12.2013
31.12.2012
Veränderung
Umsatzerlöse      
- mit Gesellschafterin 36.680.649 35.879.794 800.854
- mit anderen verbundenen Unternehmen 2.417.571 497.031 1.920.540
- aus Forschungsförderung 762.244 1.002.269 -240.025
Summe 39.860.464 37.379.094 2.481.370

Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus Kostenweiterbelastungen an verbundene Unternehmen inkl. eines darauf entfallenden Aufschlages von 6 %. Darin enthalten sind periodenfremde Weiterbelastungen an die Gesellschafterin in Höhe von

€ 403.641. Darüber hinaus wurden Weiterbelastungen an verbundene Unternehmen in Höhe von € 535.720, die im Vorjahr als Kürzung der Herstellungskosten ausgewiesen worden waren, zur Verbesserung des Einblickes in die Ertragslage in die Umsatzerlöse umgegliedert.

Erhaltene Forschungsfördergelder, die der Gesellschaft aus öffentlich geförderten Projekten zugeflossen sind, werden erst bei Vorliegen aller vertraglich vereinbarten Voraussetzungen als Umsatzerlöse realisiert.

Herstellungskosten zur Erzielung von Umsatzerlösen

  31.12.2013
31.12.2012
Veränderung
Personalaufwendungen 21.442.133 21.551.749 -109.616
Fremdleistungen 8.840.721 7.596.924 1.243.797
Abschreibungen 386.238 680.326 -294.089
Instandhaltungen und Reparaturen 1.625.370 1.549.911 75.459
Mietaufwendungen 1.707.581 1.198.842 508.739
Betriebsstoffe/Energie 1.798.787 1.412.126 386.661
Sonstige 1.349.927 1.124.587 225.340
Summe 37.150.757 35.114.466 2.036.291

Die Personalaufwendungen enthalten Löhne und Gehälter in Höhe von € 17.347.729, Sozialabgaben in Höhe von € 2.056.909 sowie Aufwendungen für die Altersvorsorge in Höhe von € 2.037.495.

Die Mietaufwendungen enthalten eine Nachbelastung durch die Gesellschafterin in Höhe von € 318.852 bezogen auf das Jahr 2012, die gemäß Dienstleistungsvertrag mit Gewinnaufschlag an die Gesellschafterin weiterbelastet worden sind.

Finanzergebnis

  2013 2012
  Gesamt 2013
davon verbundene Unternehmen
Gesamt 2012
davon verbundene Unternehmen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 266 266 7.091 7.091
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.675 -2.675 -3.056 -3.056
Finanzergebnis gesamt: -2.409 -2.409 4.035 4.035

Die Zinserträge und Zinsaufwendungen betreffen im Wesentlichen den Cash Pooling Prozess mit der Gesellschafterin.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung einer Verbindlichkeit.

Fremdwährungsumrechnung

Die Umrechnung der Verbindlichkeiten (Restlaufzeit sämtlicher Verbindlichkeiten weniger als ein Jahr) erfolgt zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag.

3. Sonstige Angaben

Konzernabschluss

Die Ford Forschungszentrum Aachen GmbH ist eine 100-%ige Tochtergesellschaft der Ford-Werke GmbH. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft, der Ford Motor Company, Dearborn, Michigan, USA einbezogen (größter Kreis von Konzern-unternehmen). Der Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens ist am Sitz der Ford Motor Company erhältlich.

Die Ford-Werke GmbH ist eine 99,9-%ige Tochtergesellschaft der Ford Deutschland Holding GmbH, Köln. Sie wird einschließlich ihrer Tochtergesellschaften in den von der Ford Deutschland Holding GmbH, Köln, aufzustellenden und zu veröffentlichenden Konzernabschluss einbezogen (kleinster Kreis von Konzernunternehmen).

Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im gesamten Geschäftsjahr 2013

 

Prof. Dr. Pim van der Jagt, Selfkant, Ingenieur

 

Dr. Andreas Schamel, Erftstadt-Kierdorf, Ingenieur

Die Geschäftsführung besteht aus zwei Personen mit nahezu identischen Bezügen. Die Gesellschaft verzichtet daher gemäß §286, Abs. 4, HGB, auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans nach § 285 Nr.9, HGB, da sich hierüber die Bezüge eines Mitglieds der Geschäftsführung feststellen ließen.

Mitarbeiter

Die Zahl der beschäftigten Mitarbeiter (ohne Zeitverträge und Aushilfen) ging von 178 am 1. Januar 2013 auf 170 am 31. Dezember 2013 zurück. Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 172 Mitarbeiter (Vorjahr: 178).

 

Aachen, den 27. August 2014

Ford Forschungszentrum Aachen GmbH

Die Geschäftsführung

Dr. Andreas Schamel

Prof. Dr. Pim van der Jagt

Entwicklung des Anlagevermögens

  Anschaffungs-/Herstellungskosten
  01.01.2013
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge 31.12.2013
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erwowrbene Software 1.292.571 25.080 7.200 0 1.324.851
II. Sachanlagen          
1. Technische Anlagen und Maschinen 17.089.444 676.112 382.120 -82.819 18.064.857
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.111.335 144.726 0 -207.561 3.048.500
3. Anlagen im Bau 568.338 0 -389.320 0 179.018
  20.769.117 820.838 -7.200 -290.380 21.292.375
  22.061.688 845.918 0 -290.380 22.617.226
  Kumulierte Abschreibungen
  01.01.2013
Zugänge
Abgänge 31.12.2013
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erwowrbene Software 1.186.774 59.765 0 1.246.539
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 14.398.567 248.917 -82.819 14.564.665
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.484.841 77.556 -207.561 2.354.836
3. Anlagen im Bau 0 0 0 0
  16.883.408 326.473 -290.379 16.919.501
  18.070.182 386.238 -290.379 18.166.040
  Buchwerte
  31.12.2013
31.12.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erwowrbene Software 78.312 105.797
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.500.192 2.690.877
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 693.664 626.494
3. Anlagen im Bau 179.018 568.338
  4.372.874 3.885.709
  4.451.186 3.991.506

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Ford Forschungszentrum Aachen GmbH, Aachen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Köln, den 19. September 2014

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Harald Wimmer, Wirtschaftsprüfer

ppa. Gereon Reiff, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 wurde am 30. September 2014 festgestellt.

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