DIT Göttingen GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Harald Lange seit 10.4.2006 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MoToy GmbHGöttingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008der Firma MoToy GmbH, Göttingen Inhaltsverzeichnis A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage I. Ertragslage II. Finanzlage III. Vermögenslage C. Prognosebericht D. Risikobericht E. Nachtragsbericht F. Bestehende Zweigniederlassungen G. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Firma MoToy GmbH wurde am 28. September 2004 gegründet und hat ihren Sitz in Göttingen. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2008 gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Die Geschäftstätigkeit der Firma MoToy GmbH umfasst den Handel mit Kraftfahrzeugen und Ersatzteilen sowie das Betreiben von Reparaturwerkstätten. Der im Handelsregister eingetragene Unternehmensgegenstand laut Gesellschaftsvertrag umfasst weitere Tätigkeitsbereiche. Geschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die Weltwirtschaft zeigte sich im Jahresverlauf in zunehmend schwächerer Verfassung. Nach einem Wachstum von 3,5 % im Vorjahr ist die Weltwirtschaft im Jahr 2008 real nur noch um rd. 1,7 % gewachsen. Verantwortlich hierfür waren in der ersten Jahreshälfte vor allem die hohen Rohstoffpreise und die Folgen der Rezession auf dem US-Immobilienmarkt. Im zweiten Halbjahr führte die sich weltweit verschärfende Finanzkrise zu einem massiven Abwärtstrend mit teilweise sogar rezessiven Tendenzen, zumindest aber zu einer deutlichen Abnahme der Wachstumsdynamik. Auch die europäischen Länder konnten sich den Auswirkungen der Finanzkrise nicht entziehen; das Wachstum in den letzten beiden Quartalen 2008 ließ deutlich nach. In vielen Ländern kam es zu einer rezessiven Entwicklung. Starke Preissteigerungen in der ersten Jahreshälfte und der Anstieg der Arbeitslosenquote auf 8,0 % zum Jahresende waren deutliche Belastungsfaktoren. Insgesamt war in der Eurozone im Jahr 2008 nur noch ein Wachstum von 0,7 % zu verzeichnen. Entwicklung der Branche Das wirtschaftliche Umfeld der Automobil-Industrie hat sich insbesondere in der zweiten Jahreshälfte drastisch verschlechtert. Bis Ende Oktober sah es am deutschen Automarkt noch so aus, als würden 2008 wieder mehr Fahrzeuge neu zugelassen als im Vorjahr. Im November und Dezember brach der Markt dann allerdings um 17,7 % bzw. 6,6 % ein und das Autojahr endete mit knapp 3,1 Millionen Neuzulassungen bzw. einem Minus von 1,8 %, dem schlechtsten Ergebnis seit der deutschen Wiedervereinigung. Als Hauptursachen hierfür sind vor allem zu nennen die hohen Kraftstoffpreise und die Verunsicherung der Kunden durch die globale Finanzkrise und die angekündigte CO²-basierte Kraftfahrzeugsteuer. Der Privatkundenmarkt erholte sich 2008 nach dem starken Vorjahreseinbruch geringfügig. Auch der Flottenmarkt konnte wegen der guten Konditionen für Geschäftskunden zulegen. Auf der anderen Seite gingen die Zulassungen auf Händlerbetriebe und Autovermieter kräftig zurück. Die Absatzrückgänge wirkten sich entsprechend negativ auf den Handel aus; lt. Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe schrieben in 2008 rd. zwei Drittel der Autohändler rote Zahlen. Toyota verlor den im Vorjahr eroberten ersten Rang als erfolgreichster Importeur aufgrund massiver Absatzeinbrüche wieder an Renault und fiel sogar hinter Skoda und Peugeot auf Rang vier zurück. Einschätzung der Unternehmensleitung Der Verlauf des Geschäftsjahres war abermals geprägt durch einen rückläufigen Gesamtmarkt und insbesondere gekennzeichnet von nochmals eingebrochenen Toyota-Gesamtzulassungen, sowohl in unserer CDA (Customer Driving Area), wie auch bundesweit. Die für das Geschäftsjahr 2008 angestrebten Neuwagenstückzahlen konnten trotz Herabsetzung der Zielvorgaben nicht realisiert werden. Maßgebend hierfür war vor allem der drastische Markteinbruch im November und Dezember des Geschäftsjahres. Die Zielvorgaben der Neuwagenstückzahlen für das Jahr 2009 wurden unter der Berücksichtigung der sogen. Abwrackprämie und der Markteinführung diverser neuer Toyota-Produkte gegenüber dem Vorjahr erhöht. Hinsichtlich der Entwicklung der Unternehmens- und Betriebsergebnisse wird von der Unternehmensleitung eingeschätzt, dass sich nach dem für die Branche allgemein extrem schwierigen Geschäftsjahr 2008 für die Jahre 2009 und 2010 ein positives Ergebnis einstellen wird. Hierzu erfolgt der Hinweis insbesondere auf den in Abschnitt C. des Lageberichts abgegebenen Prognosebericht der Geschäftsführung. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Entwicklung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft wird in den folgenden Abschnitten I. (Ertragslage), II. (Finanzlage) und III. (Vermögenslage) im Einzelnen dargestellt. I. Ertragslage Die Umsatz- und Auftragsentwicklung blieb hinter unseren Erwartungen zurück. Die Beschaffungsmarktpreise bewegten sich nahezu unverändert auf dem Niveau des Vorjahres. Für das abgelaufene Geschäftsjahr ist bei einer Gesamtleistung von rd. Euro 20.266.000,00, Materialaufwendungen in Höhe von rd. Euro 16.060.000,00 und Personalaufwendungen in Höhe von rd. Euro 2.139.000,00 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von rd. Euro 16.000,00 auszuweisen. II. Finanzlage Zur Entwicklung der Liquiditätslage unseres Unternehmens, die auch im Geschäftsjahr 2008 weiterhin als angespannt bewertet werden muss, ist auf die nachfolgenden Liquiditätskennziffern hinzuweisen. Hierzu ist auch darauf hinzuweisen, dass die bereits im Geschäftsjahr 2006 durchgeführten Investitionen im Anlagevermögen in Höhe von rd. Euro 3.200.000,00 einschließlich des Zugangs aus der Verschmelzung zu rd. 40% über Eigenfinanzierung abgedeckt werden konnten. Im Rahmen einer Darstellung der mittel- und langfristigen Mittelherkunft und -verwendung hat sich für unsere Gesellschaft eine Verbesserung der kurzfristigen Liquidität um rd. Euro 756.100 ergeben. Die von der Geschäftsführung angestrebte entsprechende Umschuldung von kurzfristiger in langfristige Fremdfinanzierung konnte noch nicht umgesetzt werden. Die Finanz- und Liquiditätsstruktur stellt sich in Kennzahlen wie folgt dar: Kennzahlen zur Finanzlage:
Anlagendeckung I in % 4,25
Anlagendeckung II in % 76,13
Nettoverschuldung 5.777.570,51
Liquidität 2. Grades in % 23,09 Die Vorräte setzen sich, ausgehend von einer Jahresgesamtleistung in Höhe von rd. Euro 20.266.000,00 und einem bilanzierten Vorrätebestand von rd. Euro 1.942.400,00 in einem Jahr 10,4 mal um. Daher kann der in der Bilanz zum 31.12.2008 ausgewiesene Wert im Rahmen der Ermittlung der Liquidität II. Grades in voller Höhe den kurzfristigen Posten wie folgt zugerechnet werden:
III. Vermögenslage Die Bilanzsumme der MoToy GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf Euro 6.031.643,36. Die gegenüber dem Vorjahr (Euro 7.482.805,23) verminderte Bilanzsumme ergibt sich im Wesentlichen durch einen geringeren Fahrzeug- und Forderungsbestand sowie der Minderung des Anlagevermögens durch planmäßige Abschreibungen. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme von 49,87 % gekennzeichnet. Investitionen wurden im Geschäftsjahr nur in geringem Umfang getätigt. 32,20 % der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbezogen geringer als im Vorjahr. Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 2,12 % gekennzeichnet. Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital decken mit Euro 2.290.027,58 das Anlagevermögen zu 76,13 %. Kennzahlen zur Vermögenslage:
Anlagenintensität in % 49,87
Eigenkapitalanteil in % 2,12 C. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Der Gesamtmarkt ist im Neuwagenabsatz bis Mai 2009 bedingt durch die von der Bundesregierung eingeführte Abwrackprämie deutlich belebt worden. Allerdings beruht dies im Wesentlichen auf der verstärkten Nachfrage nach Kleinwagen mit geringen Gewinnmargen, wohingegen sich die Nachfrage nach Mittel- und Oberklassefahrzeugen sowie Gebrauchtwagen mit höheren Gewinnmargen eher noch rückläufig entwickelt hat. Dies hat für unser Unternehmen zur Folge, dass sich die Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Vergleich zum Vorjahr kumuliert per Mai 2009 negativ darstellt. Trotz konsequenter Umsetzung der bereits im Jahr 2008 eingeleiteten Maßnahmen, wie
d. h. klare Quartalszielvorgaben basierend auf Jahreszielvereinbarungen mit Toyota Deutschland; Messung am Ertrag/Deckungsbeitrag, nicht mehr an der reinen Stückzahl der verkauften Fahrzeuge. Strikte Kontrollen und monatliche Besprechung über Zielerreichung, tägliche Verkäuferbesprechung in den einzelnen Filialen mit dem zuständigen Spartenleiter Verkauf
d. h. jeder Verkäufer erhält Einblick bzw. Zugriff auf aktuelle Lagerbestände Neu-, Vorführ- und Gebrauchtwagen, Ertragsindices der Verkäufer und das betriebliche Organisationshandbuch. Die Serviceleiter erhalten Informationen über den aktuellen Werkstattumsatz/-ertrag mit jeweiligem Soll-/Ist-Abgleich
konnte auf Grund der allgemein vorherrschenden negativen Marktsituation und des oben geschilderten Sachverhalts das Vorjahresniveau nicht erreicht werden. Selbst wenn das Automobiljahr 2009 mit der avisierten Absatzsteigerung im Neuwagenbereich auf deutlich über 3,3 Millionen Neuzulassungen abschließen sollte, wird die Ergebnis- und Liquiditätssituation im Handel auf Grund der geringen Renditechancen weiterhin angespannt bleiben. Das makroökonomische Umfeld, wie eine zu erwartende steigende Arbeitslosigkeit, eine sich verfestigende Kaufabstinenz im Mittel- und Oberklasse- sowie Geländewagenbereich, eine erschwerte Kreditaufnahme sowohl im Privat- als auch Firmenkundensektor sind zusätzliche belastende Faktoren, die für eine künftige verhaltene Geschäftsentwicklung in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen sorgen werden. Den weiteren Ausblick auf die nahe Zukunft sehen wir aus diesen Gründen verhalten optimistisch, obwohl u. E. im After-Sales Bereich zur Zeit noch gute Renditechancen bestehen. Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen somit insbesondere in den Bereichen: - wieder belebender Konjunktur - neuer innovativer Produkte und - hoher Produktqualität Sowohl die jetzige Geschäftspolitik als auch die sogenannten Geschäftsprozesse werden im Wesentlichen unverändert bleiben. Unter Zugrundelegung der Geschäftsentwicklung in 2008 und im laufenden Geschäftsjahr werden die Erträge und Aufwendungen 2009 wie folgt eingeschätzt:
Für 2010 wird bei steigenden Umsätzen ein im Vergleich zu 2008 verbessertes Ergebnis erwartet. Wesentliche Investitionen sind weder in 2009 noch in 2010 geplant. D. Risikobericht Risikomanagementziele und -methoden Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Wesentlich für ein Risikomanagementsystem sind ein internes Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem. Durch die konsequente Anwendung des "Success-Controll-System" im Unternehmen wurde diesen Anforderungen Rechnung getragen. Unser Unternehmen verfügt somit über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Die Elemente des Risikomanagementsystems sind - die Risikosteuerung, - das Risikocontrolling und - das Risikoreporting. Zu einem internen Überwachungssystem gehören: - die Anwendung einheitlicher Richtlinien (Organisationshandbücher) - der Einsatz zuverlässiger Software - die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals - Abweichungsanalysen - Arbeitsanweisungen - Regelungen zur Vertretungsvollmacht - Maßnahmen zur Funktionstrennung (Einrichtung einer zweiten Führungsebene). Diese Kriterien werden im Unternehmen konsequent umgesetzt. Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. weitere wesentliche Risiken Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Abgabenerhöhungen und Preissteigerungen sowie verschärfte Umweltschutzauflagen können zu einer Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken. Mögliche Risiken aus der Weltwirtschaft sehen wir in der schwierigen Überwindung der z. Zt. vorherrschenden globalen Finanzkrise, die sicherlich nicht kurzfristig und ohne schwerwiegende wirtschafts- und finanzpolitische Einschnitte zu überwinden sein wird. Produktrisiken Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt in besonderem Maße davon ab, dass von den Automobilherstellern innovative Produkte entwickelt werden, die der Knappheit der Ressourcen und der Klimaveränderung durch Umweltbelastungen entgegenwirken. Personalrisiken Vor allem im Verkaufsbereich besteht weiterhin großer Bedarf an qualifiziertem Personal, was unverändert unternehmensinterne Qualifizierungsmaßnahmen erfordert. Die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals. Bestandsgefährdende Risiken Die hier aufgeführten Risiken stellen nach Einschätzung der Geschäftsführung derzeit keine Bestandsgefährdung dar. Andere bestandsgefährdende Risiken sind zur Zeit nicht erkennbar. E. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Als Vorgänge von besonderer Bedeutung sind die in diesem Lagebericht oben beschriebenen Veränderungen zu nennen. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahrs haben sich nicht ergeben. F. Bestehende Zweigniederlassungen Es bestehen Zweigniederlassungen in: - Osterode am Harz - Goslar - Einbeck G. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Beschäftigt wurden zum Berichtsstichtag des abgelaufenen Geschäftsjahres 81 Personen, darunter 9 Teilzeitkräfte und Aushilfen. Dem Unternehmen stand auch im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Businessmanager aus der Sparte "Dealer Quality and Development" von Toyota Deutschland betriebswirtschaftlich beratend zur Seite. Auf der Grundlage spezieller Bedarfsanalysen haben wir im Berichtsjahr für sämtliche Mitarbeiter interne Schulungen durch Fachabteilungsleiter durchgeführt und alle vollbeschäftigten Mitarbeiter zu externen Seminaren entsandt, um ihre weitere berufliche Qualifikation zu fördern. Ein Schwerpunkt unserer Personalarbeit war auch im Berichtsjahr die Ausbildung junger Mitarbeiter, um die Kontinuität unseres Unternehmens auch in den Bereichen Rechnungswesen, Verkauf, Werkstatt, Marketing und Beratung sicherzustellen. Göttingen, den 11. Juni 2009 MoToy GmbH Harald Lange, Geschäftsführer Bilanz
Haftungsverhältnisse / Eventualverbindlichkeiten
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31. Dezember 2008der Firma MoToy GmbH, Göttingen I. Vorbemerkung Die Gesellschaft wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 28.09.2004 (Notar Andreas Dobrikow, Osterode am Harz, UR 349/2004) gegründet. Auf Grundlage des Verschmelzungsvertrages vom 14. März 2006 (Notar Andreas Dobrikow, Osterode am Harz, UR 95/2006), dem die Gesellschafterversammlungen der beteiligten Gesellschaften am selben Tag zugestimmt haben, ist die Gesellschaft "Autohaus Tschuck GmbH" mit dem Sitz in Osterode am Harz unter Auflösung ohne Abwicklung im Wege der Aufnahme durch Übertragung des Vermögens als ganzes von der Gesellschaft "MoToy GmbH" mit dem Sitz in Göttingen mit Rückwirkung zum 01.01.2006 aufgenommen worden. Die Eintragungen im Handelsregister erfolgten am 18.12.2006. Der Anhang wurde nach den Vorschriften aufgestellt, die für mittelgroße Kapitalgesellschaften i. S. von § 267 Abs. 2 HGB gelten. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung ist gem. § 275 HGB das Gesamtkostenverfahren gewählt worden. II. Erläuterungen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bilanz per 31.12.2008 AKTIVA A. Anlagevermögen I. Sachanlagen Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagengitter. Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen. Die Abschreibungssätze liegen zwischen 3,00 % und 33 1/3 %. Insgesamt entfallen auf die Abschreibungen des Geschäftsjahres Euro 284.848,79 (davon Euro 124,29 für geringwertige Wirtschaftsgüter bis Euro 150,00 und Euro 816,55 für geringwertige Wirtschaftsgüter größer Euro 150,00 bis Euro 1.000,00 (Sammelposten)). Die geringwertigen Wirtschaftsgüter bis Euro 150,00 wurden gem. § 6 Abs. 2 EStG im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben. In den historischen Anschaffungskosten sind die Anschaffungskosten der geringwertigen Wirtschaftsgüter bis Euro 150,00 nicht mit enthalten. B. Umlaufvermögen I. Vorräte Die Warenbestände (Neu und Gebrauchtfahrzeuge) wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Durchschnittspreisen bewertet. II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bei den hier ausgewiesenen Posten handelt es sich ausschließlich um Beträge in Euro, ein Umrechnungsproblem ergab sich somit nicht. Die Bewertung der Forderungen erfolgt zum Nominalwert. Latente Risiken werden durch eine Pauschalwertberichtigung von 1% des Nettoforderungsbestandes abzüglich einzelwertberichtigter Forderungen berücksichtigt. Die Einzelwertberichtigung betrifft 12 Kunden und beläuft sich auf 50 bis 100 % des bei Abschlusserstellung noch offenen Nettoforderungsbetrages. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuerguthaben in Höhe von Euro 866,21, Bonusforderungen in Höhe von Euro 117.160,49 (vgl. § 268 Abs. 4 S. 2 HGB) sowie Forderungen an Gesellschafter i. H. v. Euro 86.244,40 enthalten. C. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde angesetzt in Höhe der im Geschäftsjahr verausgabten, wirtschaftlich den Folgejahren zuzurechnenden, Aufwendungen. PASSIVA A. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital i. H. v. Euro 250.000,00 ist voll eingezahlt und wurde zu 100% von der Autohaus Tschuck GmbH, Osterode, gehalten. Im Rahmen der o.g. Verschmelzung zum Stichtag 01.01.2006 wurden die Geschäftsanteile im Nennbetrag von Euro 250.000,00 auf den Alleingesellschafter der Autohaus Tschuck GmbH, Autokaufmann Harald Lange, als Gegenleistung übertragen. Die Beschlussfassung der Gesellschafterversammlung bezüglich der Ergebnisverwendung wird sich erstrecken auf:
B. Rückstellungen Dem Gesellschafter-Geschäftsführer Harald Lange wurde im Geschäftsjahr 2003 von der Autohaus Tschuck GmbH eine Pensionszusage erteilt. Die entsprechende Pensionsrückstellung wird unter diesem Bilanzposten ausgewiesen. Die Bewertung erfolgt in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften (§ 6 a EStG) Die sonstigen Rückstellungen umfassen:
Die Bewertung der in der Bilanz ausgewiesenen sonstigen Rückstellungen berücksichtigt jeweils die gesetzliche oder vertragliche Verpflichtung, ansonsten die geschätzte Inanspruchnahme. C. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind abgesichert durch: a. Toyota Kreditbank
b. Sparkasse Einbeck
c. Sparkasse Osterode
d. Sparkasse Goslar/Harz
Alle Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Zu den Restlaufzeiten vgl. jeweilige Bilanzvermerke. 2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. - 31.12.2008
III. Sonstige Angaben Personalzahlen nach Gruppen im Jahresdurchschnitt (§ 285 Nr. 7 i. V. m. § 267 Abs. 5 HGB) Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr 2008 durchschnittlich folgende Mitarbeiter:
Leasingverpflichtungen (§ 285 Nr. 3 HGB ) Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Leasingverpflichtungen:
Diverse Fahrzeug-Leasingverträge mit unterschiedlichen Laufzeiten Toyota-Leasing GmbH; Gesamtverpflichtung: 173.844,80 Gewährte Darlehen an den Geschäftsführer Harald Lange (§ 285 Nr. 9 c HGB) Zum Bilanzstichtag besteht eine Darlehensforderung an den Gesellschafter-Geschäftsführer Harald Lange in Höhe von Euro 81.806,70 mit einer unbefristeten Laufzeit und einem Zinssatz von 5,00 %. Handelsregister und Gesellschaftsvertrag Die Gesellschaft ist beim Handelsregister des Amtsgerichts Göttingen unter HRB-Nr. 4049 eingetragen. Der Gesellschaftsvertrag gilt in der Fassung vom 28.09.2004. Organe Alleiniger und alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2008 Herr Harald Lange, Adelebsen Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Göttingen, den 11. Juni 2009 MoToy GmbH Harald Lange, Geschäftsführer Anlagespiegel
BerichtsprüfungBestätigungs-/Versagungsvermerk/BescheinigungstextBestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MoToy GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Goslar, den 30. Juli 2009 HARZER WP-GMBH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft G o s l a r Dipl.-Kfm. Kai-Bodo Prange, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Ing. oec. Ricarda Adam, Wirtschaftsprüferin |
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