Tischlein Deck Dich Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ingo Stotzem seit 21.12.2007 | Geschäftsführer |
Petra Stotzem seit 21.12.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Stotzem Restaurant GmbHSaarlouisJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Handelsbilanz
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren Vorjahreszahlen Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind. Zur Erläuterung wird ausgeführt: Der in Lisdorf betriebene Mc Donald´s Store wurde per 5/2019 veräußert. Das neue Restaurant der Hans im Glück Kette in Kaiserslautern hat im November 2019 eröffnet. In der Gewinn- und Verlustrechnung des Vorjahres sind die Zahlen beider Restaurants vermischt, während im Berichtsjahr ausschließlich das Hans im Glück Restaurant in Kaiserslautern enthalten ist. Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten: Ich verweise auf die obigen Ausführungen bzgl. der beiden Restaurants. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Auf Grund der Corona-Krise wurde in 2019 eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von TEUR 300 vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert - unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 506.537,87 EUR (Vorjahr: 506.557,18 EUR). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 1.112 EUR. Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Die Verbindlichkeiten sind in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten und betragen 70.853,68 EUR (Vorjahr: 539.625,25 EURO) Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: aus Bürgschaften: TEUR 376. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 960 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. (Nominalbetrag) Im Einzelnen beinhalten diese wesentlichen Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Untermietvertrag für Geschäftsräume in Kaiserslautern 927 TEUR Leasing PKW 33 TEUR Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 52. Vorgänge von besonderer Bedeutung (§ 285 Nr. 33 HGB) Die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus hat sich ab Januar 2020 ausgehend von China sehr dynamisch und weltweit entwickelt. Angesichts der Ausbreitungsdynamik, der Schwierigkeit Menschen vor einer Übertragung zu schützen und der Gefährlichkeit des Virus ergriffen und ergreifen Regierungen und nationale Behörden Maßnahmen, die das öffentliche Leben extrem einschränken und die Wirtschaft - einschließlich Güter- und Warenverkehr - stark negativ beeinträchtigen. Beispiele sind: · (vorübergehend) Ein- und Ausreisestopps, · Schließungen von Landesgrenzen, Häfen, Schulen und anderer öffentlicher Einrichtungen, beispielsweise Schwimmbäder oder gastronomischer Betriebe sowie Geschäften des öffentlichen Lebens, beispielsweise Friseurgeschäfte, · Absagen von Messen und Veranstaltungen - großer und kleiner - aller Art und · Einschränkungen des Flug- und Bahnverkehrs. In knapp vier Wochen, vom 17.02.2020 bis zum 13.03.2020 verlor der Leitindex der größten deutschen börsennotierten Unternehmen DAX mehr als 30% seines Wertes. Trotz der mittlerweile Erholung der Kurse sind die Auswirkungen nicht absehbar. Gleiches gilt für die finanziellen Auswirkungen auf die Stotzem Restaurant GmbH, die hier nicht quantifiziert werden können, jedoch als deutlich negativ beurteilt werden. Auf Grund der Schließung der Restaurants in der lock-down Phase hat das Unternehmen erhebliche Umsatzeinbußen erlitten. Dies trifft das Restaurant in Kaiserslautern besonders hart, da es erst zum November 2019 eröffnet wurde. Die positive Anfangsentwicklung und die prognostizierten Zahlen konnten auf Grund des lock-downs nicht erwirtschaftet werden. Obwohl durch die Einrichtung eines Lieferservice der Außer-Haus-Umsatz gesteigert werden konnte, sind in 2020 die Planumsätze weit verfehlt worden Ab November 2020 mussten die Restaurants trotz Einführung diverser kostspieliger Hygienemaßnahmen erneut schließen. Die bundesweite Schließung wurde erst im Juni 2021 wieder gelockert. Da das Unternehmen sich erst in seiner Aufbauphase befindet, sind die durch diese Einschränkungen verursachten Auswirkungen besonders stark. Maßnahmen: Die Bundes- und die Landesregierungen haben eine Fülle an Maßnahmen beschlossen, um Unternehmen in der Corona-Krise zu unterstützen. Neben der Nutzung des vereinfacht zugänglichen Kurzarbeitergeldes und der Soforthilfe versuchte das Unternehmen auch einen SIKB Überbrückungskredit zu erhalten. Ferner konnten diverse Stundungsvereinbarungen getroffen werden. Des Weiteren profitiert die Gesellschaft von den beschlossenen Umsatzsteuersenkungen. Vom 01.07.2020 bis 01.01.2024 wurde der Umsatzsteuersatz für den Verzehr von Speisen im Haus von 19% auf 7% gesenkt. In der Zeit vom 01.07.2020 - 31.12.2020 wurden dazu die Steuersätze von 19% auf 16% und von 7% auf 5% angepasst. Weitere Coronahilfsprogramme konnten in Anspruch genommen werden. Hierzu zählen insbesondere die November- und Dezemberhilfe, die Überbrückungshilfe III, III+ und IV. Der Coronakrise folgte im Frühjahr 2022 die nächste, durch den Ukrainekrieg ausgelöste Krise. Diese trifft die Unternehmen direkt in Form der enorm angestiegenen Energiekosten, deren Auswirkungen bislang nicht absehbar sind. Indirekt wird die hohe Inflation sich wahrscheinlich auch auf das Verbraucherverhalten in Form einer sinkenden Nachfrage auswirken. Auch hier versucht die Regierung mit diversen Hilfsprogrammen gegen zu steuern, deren Wirksamkeit allerdings noch Ungewiss ist. Zusätzlich ist das Restaurant in Kaiserslautern in 2022 durch einen Wasserschaden betroffen. Der Zeitpunkt der Wiedereröffnung ist noch ungewiss. Der Schaden ist versichert. Der Jahresabschluss ist unter der Annahme der Unternehmensfortführung (sog. Going-concern-Prämisse) aufzustellen, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Liegen ernsthafte Hinweise auf entgegenstehende Gegebenheiten vor, muss die Fortführungsfähigkeit des Unternehmens näher überprüft werden. Eine Abschlusserstellung unter Fortführungsannahme ist dann nach der Rechtsprechung (BGH, Az. IX ZR 285/14) nur möglich, wenn anhand konkreter Umstände feststeht, dass die belastenden Indizien einer Fortführung der Unternehmenstätigkeit nicht entgegenstehen, oder eine sog. handelsrechtliche Going-concern-Prognose der Geschäftsführung die gegen eine Unternehmensfortführung bestehenden Bedenken stichhaltig ausräumt. Die Prognose hat anhand aktueller, hinreichend detaillierter und konkretisierter interner Planungsunterlagen zu erfolgen. Angesichts der - oben bereits ausführlich dargestellten - angespannten Situation des Unternehmens hat sich die Geschäftsführung dazu entschlossen, weitere fachkundige Hilfe in Form eines externen Beratungsunternehmens in Anspruch zu nehmen. Dieses unterstützt in der Verplausibilisierung der Planungsannahmen der Going-concern-Prognose der Geschäftsführung sowie der Planung selbst. Zusätzlich sind ein regelmäßiger Soll-Ist-Vergleich und weitere Controllingmaßnahmen implementiert worden. Die regelmäßige Fortschreibung der vorgelegten Planung soll eine schnelle Reaktion auf möglicherweise drohende Liquiditätsengpässe gewährleisten. Entsprechende Gespräche und Abstimmungen sind mit dem Lizenzgeber und den finanzierenden Banken erfolgt. Die mir von der Geschäftsführung vorgelegte Planungsrechnung geht von einer positiven Fortbestehensprognose der Gesellschaft aus. Der vorliegende Jahresabschluss wurde - basierend auf der vorgelegten Planungsrechnung - unter der Annahme der Unternehmensfortführung (sog. Going-concern-Prämisse) aufgestellt. Unterschrift der Geschäftsführung
sonstige Berichtsbestandteile
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