Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 13356
Vorher
TCPOS GmbH
Eingetragen
20.10.2003
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Vertrieb, die Installation, der Support von Software und Dienstleistungen für Gastronomie und Handel. Darüber hinaus ist Gegenstand des Unternehmens der Verkauf, die Vermietung von Personal Computern und Computern im allgemeinen, Inbegriffen die entsprechenden Zubehöre und Ersatzteile, sowie Pflege, Wartung und technische Hilfestellung, sowie die Entwicklung und Produktion von Soft- und Hardware, Beratung und Schulung. Die Firma ist berechtigt, Patente, Erfindungen und Marken in Lizenz zu erwerben, zu nutzen und zu übertragen bzw. zu erteilen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nico Karges
seit 30.3.2023
Prokura
Dirk Axel Schwindling
seit 8.11.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Zucchetti S.p.A.ITA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Zucchetti S.p.A.
Italy
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%
48.96%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Zucchetti Germany GmbH

Saarbrücken

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Zucchetti Germany GmbH, Saarbrücken

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 27.596,50 27.864,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 116.602,00 174.904,00
II. Sachanlagen 144.198,50 202.768,50
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 207.470,23 216.636,23
2. technische Anlagen und Maschinen 1,00 1,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 242.031,51 343.857,83
III. Finanzanlagen 449.502,74 560.495,06
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 583.543,08 583.543,08
2. Beteiligungen 1.937.923,58 1.487.923,58
3. Anteile an Genossenschaften 500,00 500,00
B. Umlaufvermögen 2.521.966,66 2.071.966,66
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 477.251,74 517.913,26
2. fertige Erzeugnisse und Waren 535.704,45 484.000,06
3. geleistete Anzahlungen 0,00 4.866,88
1.012.956,19 1.006.780,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.300.958,00 3.799.586,45
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 756.099,88 626.294,09
3. sonstige Vermögensgegenstände 721.813,81 943.643,21
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 56.625,21 (Vorjahr: EUR 56.625,21)
5.778.871,69 5.369.523,75
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 991.959,55 1.540.707,15
C. Rechnungsabgrenzungsposten 301.009,88 164.004,93
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 2.933.391,35 1.359.706,79
14.133.856,56 12.275.953,04

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Gezeichnetes Kapital 926.000,00 926.000,00
II. Kapitalrücklage 1.074.000,00 1.074.000,00
III. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr -3.359.706,79 2.395.973,43
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag -1.573.684,56 -5.755.680,22
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 2.933.391,35 1.359.706,79
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 368.982,00 390.319,00
2. Steuerrückstellungen 58.170,00 35.971,00
3. sonstige Rückstellungen 996.714,05 1.202.148,09
1.423.866,05 1.628.438,09
C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 26.628,50 247.256,48
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 718.151,48 492.563,67
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 279.217,07 461.037,72
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 10.050.000,00 8.550.000,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 1.386.708,99 644.728,56
- davon aus Steuern: EUR 440.683,78 (Vorjahr: EUR 502.802,52)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 39.390,79 (Vorjahr: EUR 29.121,64)
12.460.706,04 10.395.586,43
D. Rechnungsabgrenzungsposten 249.284,47 251.928,52
14.133.856,56 12.275.953,04

Gewinn- und Verlustrechnung 2023

Zucchetti Germany GmbH, Saarbrücken

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 16.278.291,37 14.949.985,45
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -10.555.340,74 -10.393.249,07
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.216.333,01 -2.207.259,76
- davon für Altersversorgung: EUR 223.945,53 (Vorjahr: EUR 230.621,49)
-12.771.673,75 -12.600.508,83
3. Abschreibungen
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -271.770,49 -259.655,87
-271.770,49 -259.655,87
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -4.312.075,01 -7.731.463,58
5. Erträge aus Beteiligungen 0,00 69.672,03
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 69.672,03)
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.771,70 21.734,87
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -391.287,49 -147.159,80
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 383.515,67 (Vorjahr: EUR 110.564,58)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag / erstattete Steuern vom Einkommen und Ertrag -31.471,59 -35.505,06
9. sonstige Steuern -90.469,30 -22.779,43
10. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag -1.573.684,56 -5.755.680,22

Anhang

Allgemeine Angaben

Firma Zucchetti Germany GmbH
Sitz 66333 Völklingen, ab 01.01.2024 66155 Saarbücken
Anschrift Saarwiesenstr. 5
66333 Völklingen
Neue Anschrift ab 01.01.2024:
Werner-von-Siemens-Allee 4
66155 Saarbücken
Eintragung ins Handelsregister HR-Nr.: 13356 beim Amtsgericht Saarbrücken

Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren Vorjahreszahlen

Aufgrund einer im Geschäftsjahr 2022 erfolgten Verschmelzung entstand ein Verschmelzungsverlust in Höhe von EUR 3,6 Mio., welcher im sonstigen betrieblichen Aufwand ausgewiesen wurde und das Jahresergebnis wesentlich beeinflusst hat. Im Geschäftsjahr 2023 war dieser Sondereffekt nicht gegeben, weshalb die o.g. Positionen des Jahresabschlusses nicht direkt vergleichbar sind.

Grundlagen und Methoden

Vorliegender Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Grundsätzen der Rechnungsvorschriften des HGB erstellt.

Die Regelungen des GmbH-Gesetzes wurden ebenfalls berücksichtigt.

Der Jahresabschluss wurde gemäß den Gliederungsvorschriften des § 266 ff HGB aufgestellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Von den größenabhängigen Erleichterungen bezüglich der Form der Darstellung wurde Gebrauch gemacht.

Bei der Gewinn- und Verlustrechnung kommt das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Gegenstände des immateriellen Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten bewertet und um die planmäßige Abschreibung vermindert.

Der aktivierte Firmenwert wird entsprechend seiner geschätzten Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben.

Der Wertansatz der Sachanlagen berechnete sich aus den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, gemindert um die planmäßige Abschreibung.

Die planmäßige Abschreibung erfolgte linear unter Beachtung der branchenüblichen oder betriebsbedingten Nutzungsdauer.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von 800,00 Euro wurden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bilanziert.

Das Vorratsvermögen wurde zu den Anschaffungskosten bewertet. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mit dem Nennbetrag bewertet und hinsichtlich ihrer Werthaltigkeit geprüft. Uneinbringliche Forderungen wurden in voller Höhe abgeschrieben. Aufgrund des branchenüblichen Ausfallrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % zum Nettoforderungsbestand gebildet.

Kassenbestände und Bankguthaben wurden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen weisen die für das Geschäftsjahr betreffenden Steuern aus.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet, wobei alle erkennbaren Risiken berücksichtigt wurden, und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die pauschale Ermittlung der Rückstellung für Gewährleistung erfolgt mit einem einheitlichen Prozentsatz von 0,5 %.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden aufgrund eines versicherungsmathematischen Gutachtens ermittelt.

Die Gesellschaft hat Rückstellungen für mehrere Pensionszusagen gebildet. Alle Rückstellungen werden nach der Projected Unit Credit Methode ermittelt. Die versicherungsmathematische Bewertung erfolgt unter Verwendung der "Heubeck'schen Richttafeln 2018G". Als Rechnungszins für die Pensionsverpflichtungen wurde der pauschale Marktzins mit einer Restlaufzeit von 15 Jahren (§ 253 HGB Abs. 2 Satz 2 HGB) in Höhe von 1,82 % und ein Rententrend von 1 %, 1,5 % bzw. 2 % unterstellt. Die Durchschnittsbildung erfolgte über die vergangenen zehn Geschäftsjahre. Für die Ermittlung der Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB wurde der Erfüllungsbetrag zusätzlich mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren berechnet. Der Bewertungsunterschied im Vergleich zur Ermittlung mit einem Rechnungszinssatz auf Basis der vergangenen sieben Geschäftsjahre beträgt insgesamt TEUR 4 (in dieser Höhe liegt eine Ausschüttungssperre vor). Im Rahmen der Bilanzierung der Pensionsrückstellungen wurden Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung der Schulden aus den Altersversorgungsverpflichtungen bzw. vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit diesen verrechnet. Entsprechend wurde mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus der Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen verfahren. Der Aktivwert des Deckungsvermögens wird zum einen Teil unter Beachtung der Bestimmungen des koordinierten Ländererlasses vom 22.2.1963 (BStBI 1963 47, Ziffer 4) berechnet. Des Weiteren wird für die Bewertung der Rückdeckungsversicherungen der IDW- Hinweis RH FAB 1.021 berücksichtigt und das Aktivvermögen mit den Rechnungsgrundlagen der zugehörigen Pensionsrückstellung bewertet (Passivprimat).

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

Einzelerläuterungen

Weitere Angaben zur Bilanz

1) Entwicklung des Anlagevermögens

Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den Anlagespiegel verwiesen.

2) Angaben zu Finanzanlagen

Name und Sitz Anteilshöhe Eigenkapital Jahresergebnis Jahr
in % in TEUR in TEUR
PC Cash Team GmbH, Kiel 100 -37 -67 2023
Tap & Till GmbH, Berlin 51 -315 57 2023
Auvisus GmbH, Mannheim 49 629 -371 2023

3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 199. Darüber hinaus besteht eine Forderung aus einem Darlehen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 557 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

4) Rückstellungen

Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen beträgt TEUR 707, der damit verrechnete Zeitwert des Deckungsvermögens beläuft sich auf TEUR 338. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen TEUR 392. Der Zinsaufwand aus den Pensionsrückstellungen ist mit dem Zinsertrag aus dem Rückdeckungsanspruch in Höhe von TEUR 6 saldiert.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen:

Urlaubsrückstellungen (TEUR 233)

Gewährleistungsrückstellungen (TEUR 178)

Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 391)

Übrige Rückstellungen (TEUR 194)

5) Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten 31.12.2023
Gesamt davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit zwischen 1 - 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 718 718 0
2. Sonstige Verbindlichkeiten 1.387 1.387 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 279 279 0
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 10.050 0 10.050
Verbindlichkeiten 31.12.2022 Vorjahr
Gesamt davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit zwischen 1 - 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 493 493 0
2. Sonstige Verbindlichkeiten 645 645 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 461 461 0
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 8.550 0 8.550

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 279.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den Zinserträgen sind Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 9 enthalten.

Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 180 Personen beschäftigt. Hiervon sind 160 männlich und 20 weiblich.

2. Sonstige Verpflichtungen

Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 2.018.

3. Konzernzugehörigkeit

Die Zucchetti Germany GmbH wird in den Konzernabschluss der Zucchetti Group SPA, Lodi, Italien, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im italienischen Handelsregister (Registro delle imprese) unter der Firma Zucchetti Group SPA veröffentlicht.

4. Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Dirk Schwindling Ausgeübter Beruf: Kaufmann (CEO)

5. Angaben zur Verbesserung des Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten:

Die Geschäftsführung ist der Auffassung, dass die Voraussetzungen zur Aufstellung des Jahresabschlusses unter der Annahme der Unternehmensfortführung trotz des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags gegeben sind, da die Zucchetti Group SPA, Lodi, Italien eine Rangrücktrittserklärung hinsichtlich eines Teils ihrer Forderung gegen die Gesellschaft erteilt hat. Die Gesellschaft ist auf die weitere Unterstützung durch die Gesellschafter angewiesen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Völklingen, 30.06.2024

Dirk Schwindling

Der Jahresabschluss wurde mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 26.08.2024 festgestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens

Zucchetti Germany GmbH, Saarbrücken

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 208.118,88 0,00 1.937,72 206.181,16
2. Geschäfts- oder Firmenwert 930.278,52 0,00 0,00 930.278,52
1.138.397,40 0,00 1.937,72 1.136.459,68
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 308.682,70 0,00 0,00 308.682,70
2. technische Anlagen und Maschinen 38.945,74 0,00 0,00 38.945,74
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.623.155,14 102.239,86 45.276,62 1.680.118,38
1.970.783,58 102.239,86 45.276,62 2.027.746,82
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 583.543,08 0,00 0,00 583.543,08
2. Beteiligungen 1.487.923,58 450.000,00 0,00 1.937.923,58
3. Anteile an Genossenschaften 500,00 0,00 0,00 500,00
2.071.966,66 450.000,00 0,00 2.521.966,66
5.181.147,64 552.239,86 47.214,34 5.686.173,16
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 180.254,38 267,00 1.936,72 178.584,66
2. Geschäfts- oder Firmenwert 755.374,52 58.302,00 0,00 813.676,52
935.628,90 58.569,00 1.936,72 992.261,18
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 92.046,47 9.166,00 0,00 101.212,47
2. technische Anlagen und Maschinen 38.944,74 0,00 0,00 38.944,74
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.279.297,31 204.035,49 45.245,93 1.438.086,87
1.410.288,52 213.201,49 45.245,93 1.578.244,08
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Anteile an Genossenschaften 0,00 0,00 0.00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
2.345.917,42 271.770,49 47.182,65 2.570.505,26
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 27.596,50 27.864,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 116.602,00 174.904,00
144.198,50 202.768,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 207.470,23 216.636,23
2. technische Anlagen und Maschinen 1,00 1,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 242.031,51 343.857,83
449.502,74 560.495,06
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 583.543,08 583.543,08
2. Beteiligungen 1.937.923,58 1.487.923,58
3. Anteile an Genossenschaften 500,00 500,00
2.521.966,66 2.071.966,66
3.115.667,90 2.835.230,22

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1. Gegenstand

Gegenstand der Zucchetti Germany GmbH ist der Vertrieb, die Installation sowie der Support von Software und Dienstleistungen für Gastronomie und Handel, nebst des Verkaufs und der Vermietung der dazugehörigen Hardware.

2. Gesamtwirtschaftliche Situation

Für die deutsche Wirtschaft war 2023 ein schlechtes Jahr. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 4. Quartal 2023 gegenüber dem Vorquartal - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,3 % gesunken.

Nachdem die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal 2023 leicht gestiegen ist (0,1%), stagnierte sie in beiden folgenden Quartalen. Insgesamt setzte sich 2023 die Erholung der deutschen Wirtschaft von den Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht fort. Als Gründe werden weiterhin sinkende Konsumausgaben und sinkende Investitionen genannt. Die Auswirkungen der steigenden Energiepreise sowie die gleichzeitig hohen, wenn auch am Jahresende rückläufigen Inflationsraten, aber auch die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft u.a. infolge geopolitischer Spannungen, wie der nach wie vor andauernde Ukraine-Krieg, belasten die deutsche Wirtschaft deutlich stärker als angenommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, kam es 2023 sogar zu einer Rezession, das BIP sank preis- und kalenderbereinigt um 0,1%.

Branchenentwicklung

Hospitality Bereich

Die deutsche Gastronomie inkl. Caterer als eine Hauptzielbranche von Zucchetti hat 2023 real 1,1% und nominal 8,5% mehr Umsatz erzielt als im Vorjahr. Das Gastgewerbe war im Jahresverlauf 2023 starken Preisanstiegen ausgesetzt, so dass die nominalen Umsätze gegenüber dem Vorjahr deutlich stiegen, die realen Umsätze entwickelten sich hingegen nach hohen Zuwächsen zu Jahresbeginn in der 2. Jahreshälfte rückläufig. Im Vergleich zu 2019 war der Umsatz im Jahr 2023 real um 11,3% niedriger, nominal war er um 8,8% höher.

Der für Zucchetti wichtige Catering-Bereich konnte allerdings 2023 einen realen Umsatzzuwachs von 1,8% gegenüber 2022 erwirtschaften. Dennoch waren die Umsätze 11,3% niedriger als 2019.

Retailmarkt

Der Retailmarkt im engeren Sinne (ohne den Handel mit Brennstoffen, Kfz und ohne Apotheken) als weitere Zielbranche der Zucchetti Germany, erzielte 2023 laut dem Handelsverband Deutschland (HDE) einen Umsatz von 649,1 Milliarden Euro. Dies entspricht einem nominalen Umsatzplus von 2,9% gegenüber dem Vorjahr, real hat der Einzelhandel allerdings 3,4% weniger Umsatz erwirtschaftet. Zwar ging die Inflation in der zweiten Jahreshälfte zurück, doch zeigten sich die Verbraucher:innen weiterhin zurückhaltend in ihrem Kaufverhalten.

In 2023 mussten im Einzelhandel namhafte Firmen Insolvenz anmelden wie die Verbraucherkette Real, P&C Düsseldorf, Gerry Weber und Hallhuber in der Modebranche um nur einige zu nennen.

Auch der Online-Handel musste im abgelaufenen Kalenderjahr - zum zweiten Mal in Folge - einen deutlichen Umsatzrückgang hinnehmen. Preisbereinigt gingen laut HDE die Online- Umsätze um 3,9 % zurück. Rückläufige Umsätze mussten v.a. die größeren Online-Händler hinnehmen. Während der Netto-E-Commerce-Umsatz der diesjährigen Top-10 im Vergleich zu 2022 um 9,7 Prozent gesunken, stieg er bei den kleineren B2C-Onlineshops auf den hinteren 500 Plätzen des Rankings in Summe um 7,3%so die aktuelle Studie "E-Commerce- Markt Deutschland 2023" von EHI und E-Commerce DB.

B. Lage des Unternehmens

1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme zum 31.12.2023 beträgt T€ 14.134 (Vorjahr T€ 12.276). Auf der Aktivseite ist das Anlagevermögen um T€ 450 gestiegen. Im Wesentlichen ist dies auf weitere Investitionen im Bereich des Finanzanlagevermögens zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben um T€ 501 zugenommen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben um T€ 130 zugenommen, die liquiden Mittel sanken um T€ 549. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind um T€ 222 gesunken, weil ein Teil der Steuererstattungen aus den Vorjahren erfolgt ist.

Auf der Passivseite konnten erhaltenen Anzahlungen in Höhe von TEUR 220 aufgelöst werden. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich in Summe gesehen um TEUR 225 erhöht, wobei die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 182 gegenüber 2022 verringert wurden. Darüber hinaus werden sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.387 ausgewiesen, die insbesondere Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuern und übrige Verbindlichkeiten enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern haben sich aufgrund eines weiteren Darlehens um TEUR 1.500 erhöht.

Die Zucchetti Germany schließt das Jahr mit einem nicht gedeckten Fehlbetrag in Höhe von T€ 2.933 ab.

2. Ertragslage

Die Umsatzerlöse konnten in 2023 um T€ 1.451 gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Der Rohertrag (Umsatzerlöse abzgl. Materialaufwand) liegt mit T€ 15.337 um 10 % über dem Niveau des Vorjahres. Der Personalaufwand hat sich verglichen mit 2022 nur marginal erhöht (T€ 171), bei rückläufigem Personalbestand im Wesentlichen aufgrund von Gehaltssteigerungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um T€ 3.419 verringert, vor allem aufgrund des Sondereffekts des Verschmelzungsverlustes (EUR 3,6 Mio.) im Vorjahr.

Für 2023 wird ein EBIT von T€ -1.077 (i. Vj. T€ 5.572) ausgewiesen. Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses von T€ -375 (i. Vj. T€ -125) und des Steueraufwandes von T€ 122 (i. Vj. T€ 58) ergibt sich somit ein Jahresfehlbetrag von T€ -1.574 (i. Vj. T€-5.756). Damit hat sich das EBIT gegenüber 2022 maßgeblich verbessert, auch wenn man den Verschmelzungsverlust von 2022 als Sondereffekt nicht berücksichtigt.

3. Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2023 ist der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit um T€ 468 auf T€ -1.113 gesunken. Zu dem Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit kommen Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit von T€ 552 hinzu, dem steht ein Mittelzuflüsse aus der Finanzierungtätigkeit von T€ 1.116 (der Zufluss resultiert im Wesentlichen aus der Aufnahme des Gesellschafterdarlehens) gegenüber. Der Finanzmittelfonds sinkt danach zum 31.12.2023 um T€ 549 auf T€ 992.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Das Geschäft wird im Wesentlichen anhand des Rohertrags und des EBIT gesteuert.

01.01. - 31.12.2023 01.01. - 31.12.2022
T€ T€
Rohertrag 15.337 13.914
EBIT -1.077 -5.572

Das im Vorjahr prognostizierte verbesserte EBIT ist eingetreten. Der Rohertrag ist abweichend zu der Prognose (bleibt konstant) angestiegen. Dies ist insbesondere auf höhere Umsatzerlöse bei nahezu gleichbleibendem Materialaufwand zurückzuführen.

5. Gesamtbeurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Insbesondere die schlechte gesamtwirtschaftliche Entwicklung in 2023 hat sich auf die Umsätze von Zucchetti ausgewirkt und damit auch das Jahresergebnis negativ beeinflusst. Dies hat zu einer Erhöhung des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags geführt.

Trotz der Erreichung der im Vorjahr prognostizierten Leistungsindikatoren (Rohertrag und EBIT) ist die Geschäftsführung mit der Ertragslage derzeit nicht zufrieden.

Die Geschäftsführung ist der Auffassung, dass die Voraussetzungen zur Aufstellung des Jahresabschlusses unter der Annahme der Unternehmensfortführung trotz des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags gegeben sind, da die Zucchetti Group SPA, Lodi Italien, eine Rangrücktrittserklärung hinsichtlich eines Teils ihrer Forderung gegen die Gesellschaft erteilt hat. Die Gesellschaft ist auf die weitere Unterstützung durch die Gesellschafter angewiesen.

Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft wird aufgrund des Rangrücktritts der Muttergesellschaft auf einen Teil der gewährten Gesellschafterdarlehen als geordnet und solide eingestuft.

C. Chancen- und Risikobericht

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ist durch unternehmerisches Handeln verschiedenen Risiken ausgesetzt. Gleichzeitig ist es für die Gesellschaft wichtig, mögliche Chancen zu identifizieren, um so die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern und auszubauen. Diese Chancen und Risiken sind zu erkennen und entsprechende Controllingmaßnahmen einzurichten, um den Risiken im Rahmen der laufenden Kontrolle der wirtschaftlichen Entwicklung begegnen und frühzeitig Maßnahmen einleiten zu können und die Chancen rechtzeitig wahrnehmen zu können. Zusätzlich zum allgemeinen Geschäftsrisiko ist die Gesellschaft folgenden Risiken ausgesetzt, die nachfolgend näher beschrieben werden:

Markt- und wettbewerbsspezifische Risiken,

Finanzwirtschaftliche Risiken,

Forderungsausfallrisiko.

Auf das Unternehmen wirken insbesondere folgende Risiken ein:

Markt- und wettbewerbsspezifische Risiken

Das Marktgebiet der Gesellschaft ist regional nicht festgelegt, hat jedoch seinen Schwerpunkt insbesondere in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Die Gesellschaft ist weiterhin einem harten Wettbewerb ausgesetzt. Durch eine intensive Zusammenarbeit mit den Kunden und eine erhöhte Servicequalität versucht die Gesellschaft dieses Risiko zu begrenzen.

Unerwartete Rohstoff- bzw. Lieferengpässe können die Produktion bzw. den Handel mit den Kassensystemen vor große Probleme stellen.

Forderungsausfallrisiko

Branchenbedingt ist die Gesellschaft einem erhöhten Forderungsausfallrisiko ausgesetzt. Durch ein konsequentes Forderungsmanagement, die Einholung von Finanzauskünften sowie durch ein organisiertes Mahnwesen, tritt die Gesellschaft diesem Umstand entgegen.

Operationelle Risiken

Aufgrund des allgemeinen Fachkräftemangels besteht das Risiko, dass nicht ausreichend gut ausgebildetes Personal akquiriert werden kann und dadurch Wachstumschancen verloren gehen.

Chancen der zukünftigen Entwicklung

Die Chancen der zukünftigen Entwicklung bestehen vor allem in der Intensivierung unserer Kunden- und Lieferantenbeziehungen, sowie im Ausbau des Vertriebs und der Neukundengewinnung. Daneben kann auch der weitere gezielte Erwerb von Beteiligungen dazu beitragen, unsere bestehende Marktposition zu festigen.

Gesamtbewertung der Chancen- und Risikosituation

Die Beurteilung des Gesamtrisikos der Gesellschaft hat ergeben, dass gegenwärtig keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken bestehen und zum jetzigen Zeitpunkt auch keine zukünftigen bestandsgefährdenden Risiken erkennbar sind.

Im Rahmen der Betrachtung der jeweiligen Chancenseite werden Potenziale sichtbar, die gleichzeitig als Herausforderungen anzusehen sind.

D. Prognosebericht

1. Gesamtwirtschaftliche- und Branchenentwicklung

Im Vorjahresvergleich war das BIP im 1. Quartal 2024 preis- und kalenderbereinigt um 0,2 % niedriger als im 1. Quartal 2023. Gegenüber dem 4. Quartal 2023 stieg es um 0,2%, d.h. die deutsche Wirtschaft startete mit einem positiven Vorzeichen in das Jahr 2024, wobei die Konsumausgaben trotz rückläufiger Inflation weiter sanken. Für 2024 wird das BIP lediglich um 0,2 % verglichen mit dem Vorjahr wachsen, so die Prognose der Bundesregierung. Man geht von einer wirtschaftlichen Stagnation aus. Damit wird von einer erheblich schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung ausgegangen, als noch im Herbst 2023 prognostiziert.

Trotz dieser eher verhaltenen Prognose wird 2024 für die Informationstechnik ein Umsatz von 151,5 Milliarden Euro erwartet, das bedeutet im Vergleich zu 2023 ein Wachstum von 6,1 %. Auf die IT-Hardware entfällt der größte Anteil geschätzte 54,4 Milliarden Euro, was ein Wachstum von 4,6 % bedeutet. Die IT-Services folgen mit 51,7 Milliarden Euro, der Umsatz erhöht sich im Vergleich zu 2023 um 4,8 %. Das Segment Software soll ein Wachstum von 9,4% erzielen, Umsatz 45,4 Milliarden Euro.

Dies zeigt sich auch im Kassenmarkt. Laut EHI in der Studie "POS-Systeme 2024" wird hier ebenfalls mit Investitionen gerechnet, da die Kosten für Hard- und Software eine geringere Rolle spielen als in den Vorjahren.

Der Cateringbereich hat sich im 1. Quartal 2024 positiv entwickelt, er hat gegenüber dem Vorjahr real um 0,8% zugenommen

2. Wirtschaftliche Prognose der Zucchetti Germany GmbH

Im abgelaufenen Jahr, aber auch im kommenden setzt Zucchetti auf den Ausbau des Kundenstammes mit Verbesserung der Kundenbeziehungen. So hat sie im Berichtsjahr die Zertifizierung nach ISO27001-2022 erhalten. Hiermit wird bescheinigt, dass das Informationssicherheits-Managementsystem der Gesellschaft höchsten Anforderungen entspricht, ein wichtiges Signal für Kunden und Partner insbesondere angesichts steigender Cyberkriminalität. Die Rezertifizierung erfolgte im April 2024.

CustomerCentricity ist ein wichtiger Bestandteil der CoreValues von Zucchetti, 2023 wurden verschiedene Maßnahmen zur weiteren Umsetzung ergriffen. Es wurde eine Kundenzufriedenheitsbefragung durchgeführt, um die Bedürfnisse und Anforderungen unserer Kunden besser zu verstehen bzw. umsetzen zu können. Diese ist auch für 2024 geplant - darüber hinaus haben unsere Kunden ab 2024 die Möglichkeit, uns regelmäßig Feedback zu geben unabhängig von einer Befragung.

Damit sich unsere Vertriebsexperten ihrer zentralen Aufgabe "Kundenbetreuung" widmen können, aber auch um den Aktionsradius zu erweitern, hat sich Zucchetti Germany entschlossen mit externen Agenturen zusammenzuarbeiten, um Telefonkampagnen durchzuführen und Ersttermine mit potenziellen Neukunden zu vereinbaren.

In diesem Zusammenhang ist auch der Umzug nach Saarbrücken zu sehen, der im Januar 2024 in den IT-Park erfolgte. Die moderne, energieeffiziente Umgebung, die ergonomische Ausgestaltung und sehr gute Ausstattung aller Bereiche fördert das Wohlbefinden und die Zusammenarbeit der Mitarbeiter und lässt Zucchetti nun auch optisch bei seinen Kunden als professioneller und kompetenter Partner auftreten.

Darüber hinaus hat Zucchetti 2023 seine Messebeteiligungen erhöht und an verschiedenen externen Veranstaltungen teilgenommen, um die Visibilität zu erhöhen und Kunden verschiedene Gelegenheiten zum persönlichen Austausch zu geben, dies wird in 2024 fortgesetzt.

Die Geschäftsführung geht auf Basis der aktuellen Planung davon aus, dass in 2024 der Rohertrag leicht ansteigen und das EBIT deutlich ansteigen wird.

 

Völklingen, den 30.06.2024

Dirk Schwindling, Geschäftsführer

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß § 325ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Zucchetti Germany GmbH, Saarbrücken

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Zucchetti Germany GmbH, Saarbrücken, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Zucchetti Germany GmbH, Saarbrücken, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtürmern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentlich falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses ingesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Saarbrücken, den 23. August 2024

Förderer, Keil & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christian Lehr, Wirtschaftsprüfer

Philipp Stalter, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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